Hwange Main Camp und Makwa Plattform
Wir fahren ein kurzes Stück über die A8, zur Abzweigung zum Main Camp. Ab hier führt eine breite Straße, in perfektem Zustand,
zum Eingang des Nationalparks.
Da die Informationen darüber, ob es denn jetzt noch walk-in-rates gibt oder nicht widersprüchlich waren, haben wir,
außer einem 2-tägigen Aufenthalt in einem privaten Camp, nichts vorgebucht.
Unseren Plan, die erste und letzte Nacht im Park im Main Camp zu übernachten, verwerfen wir sehr schnell, als wir dort einen Schattenbaum für einen Mittagssnack suchen. Der Platz hat die Atmosphäre einer in der Sonne vertrockneten, baufälligen Ferienanlage im Ostblock; aber es gibt zumindest Wasser. Die sanitären Anlagen arg in die Jahre gekommen und stark renovierungs- und reinigungsbedürftig. Wer mag kann hier, wie in quasi allen ZIMParks, auch ein Wannenbad nehmen…
Aufmunternd sind hier nur die überaus freundlichen Angestellten. Danke nein, da brauchts eine Alternative!
Frisch gestärkt, machen wir uns also auf zur Rezeption.
Ob denn die Makwa Plattform für heute und für unseren letzten Tag hier verfügbar wäre, und dies im besten Fall als walk-in,
frage ich die Frau hinterm Tresen. Anstatt in den, vor ihr stehenden Computer zu schauen, aktiviert sie ihr Handy,
und beginnt zu suchen. Ja, wäre frei, walk-in gibt’s nicht, aber zum Preis von U$ 50 pP/N zu haben.
Was solls, wir schlagen zu, und werden keinen einzigen Cent davon bereuen!
Und weil wir es ja genau wissen wollen, buchen wir noch eine Nacht im ehemals hochgelobten,
nun mit eindringlichen Warnungen davor behafteten Chinamatella camp,
das als ordinary camping mit U$ 17 pP/N berechnet wird.
Dazu kommt die conservation fee für jene Tage im privaten, als nicht ZIMParks Camp mit U$ 20 pP/T,
und jene wo wir in ZIMParks camps schlafen mit U$ 10 pP/T.
Dann natürlich noch die Gebühr fürs Auto, berechnet wie vor, mit U$ 10 p/T,
und U$ 3 p/T. Auf die Frage warum sie denn das alles auf ihrem Handy abwickelt antwortet die Frau,
dass der Computer schon lange nicht mehr funktionieren würde.
Kurz nach Mittag machen wir uns also auf den Weg zur Makwa Plattform; nur mal schauen…
Welch toller Platz! Eine Plattform, oben vergittert wegen der Paviane, unten drunter 2 WCs,
wobei bei einem der Spülkasten so undicht ist, dass zu befürchten ist, dass durch das ständig nachlaufende Wasser der Jojo bald leer sein würde; also Zulaufhahn von Chris einfach abgedreht.
In maximal 100 Metern Entfernung das Wasserloch. Sehr hübsch hier; wir freuen uns auf die kommende Nacht.
Anm.: bucht man eine Plattform, gilt die Buchung ab 18:30-06:30, dann ist die Plattform wieder für jedermann zugänglich.
Am Nachmittag drehen wir noch eine vermeintlich kleine Runde in den Süden in die Masumalisa Wetlands (wunderschöne Landschaft!), und schaffen es gerade knapp vor 18:30 zurück zur Plattform. Kaum sind wir da, trifft die erste Elefantenherde am Wasserloch ein. Die Kleinen und Kleinsten der Gruppe haben unheimlich Spaß am und im Wasser!
Chris macht vor der Plattform Feuer, wir wollen grillen.
Dann kommt die zweite Herde, dann die dritte. Sie kommen aus allen Richtungen.
Die vierte Herde bricht durch die Büsche neben der Palttform. Chris löscht unser Grillfeuer wieder;
wir werden kalt essen… 😉
Nach Einbruch der Dämmerung geht das Spektakel erst richtig los. Ich habe aufgehört die Herden zu zählen;
es nimmt kein Ende, sie kommen, baden, trinken, spielen, und gehen wieder.
Es ist beinahe Vollmond, und es ist fast, als würde er für uns die Szenerie extra hell beleuchten.
Passiert das da alles wirklich? Wo kommen die hunderten Elefanten her?
Fassungslos staunend beobachten wir die Tiere.
Nun haben sich auch vier Hyänen dazugesellt. Sie drücken sich in den Büschen herum, sind einmal da, dann dort, dann wieder weg, und wieder da, manchmal auch etwas zu nahe, zumindest für meinen Geschmack.
Wir wollen uns noch nicht trennen, von dem was sich da vor unseren Augen abspielt,
und so bleiben wir noch sehr lange auf unserer Plattform sitzen.
Diese Nacht zählt wohl zu den beeindruckendsten die ich jemals im Busch erleben durfte!
Gruß Gina
Wir fahren ein kurzes Stück über die A8, zur Abzweigung zum Main Camp. Ab hier führt eine breite Straße, in perfektem Zustand,
zum Eingang des Nationalparks.
Da die Informationen darüber, ob es denn jetzt noch walk-in-rates gibt oder nicht widersprüchlich waren, haben wir,
außer einem 2-tägigen Aufenthalt in einem privaten Camp, nichts vorgebucht.
Unseren Plan, die erste und letzte Nacht im Park im Main Camp zu übernachten, verwerfen wir sehr schnell, als wir dort einen Schattenbaum für einen Mittagssnack suchen. Der Platz hat die Atmosphäre einer in der Sonne vertrockneten, baufälligen Ferienanlage im Ostblock; aber es gibt zumindest Wasser. Die sanitären Anlagen arg in die Jahre gekommen und stark renovierungs- und reinigungsbedürftig. Wer mag kann hier, wie in quasi allen ZIMParks, auch ein Wannenbad nehmen…
Aufmunternd sind hier nur die überaus freundlichen Angestellten. Danke nein, da brauchts eine Alternative!
Ob denn die Makwa Plattform für heute und für unseren letzten Tag hier verfügbar wäre, und dies im besten Fall als walk-in,
frage ich die Frau hinterm Tresen. Anstatt in den, vor ihr stehenden Computer zu schauen, aktiviert sie ihr Handy,
und beginnt zu suchen. Ja, wäre frei, walk-in gibt’s nicht, aber zum Preis von U$ 50 pP/N zu haben.
Was solls, wir schlagen zu, und werden keinen einzigen Cent davon bereuen!
Und weil wir es ja genau wissen wollen, buchen wir noch eine Nacht im ehemals hochgelobten,
nun mit eindringlichen Warnungen davor behafteten Chinamatella camp,
das als ordinary camping mit U$ 17 pP/N berechnet wird.
Dazu kommt die conservation fee für jene Tage im privaten, als nicht ZIMParks Camp mit U$ 20 pP/T,
und jene wo wir in ZIMParks camps schlafen mit U$ 10 pP/T.
Dann natürlich noch die Gebühr fürs Auto, berechnet wie vor, mit U$ 10 p/T,
und U$ 3 p/T. Auf die Frage warum sie denn das alles auf ihrem Handy abwickelt antwortet die Frau,
dass der Computer schon lange nicht mehr funktionieren würde.
Kurz nach Mittag machen wir uns also auf den Weg zur Makwa Plattform; nur mal schauen…
Welch toller Platz! Eine Plattform, oben vergittert wegen der Paviane, unten drunter 2 WCs,
wobei bei einem der Spülkasten so undicht ist, dass zu befürchten ist, dass durch das ständig nachlaufende Wasser der Jojo bald leer sein würde; also Zulaufhahn von Chris einfach abgedreht.
In maximal 100 Metern Entfernung das Wasserloch. Sehr hübsch hier; wir freuen uns auf die kommende Nacht.
Anm.: bucht man eine Plattform, gilt die Buchung ab 18:30-06:30, dann ist die Plattform wieder für jedermann zugänglich.
Am Nachmittag drehen wir noch eine vermeintlich kleine Runde in den Süden in die Masumalisa Wetlands (wunderschöne Landschaft!), und schaffen es gerade knapp vor 18:30 zurück zur Plattform. Kaum sind wir da, trifft die erste Elefantenherde am Wasserloch ein. Die Kleinen und Kleinsten der Gruppe haben unheimlich Spaß am und im Wasser!
Chris macht vor der Plattform Feuer, wir wollen grillen.
Dann kommt die zweite Herde, dann die dritte. Sie kommen aus allen Richtungen.
Die vierte Herde bricht durch die Büsche neben der Palttform. Chris löscht unser Grillfeuer wieder;
wir werden kalt essen… 😉
Nach Einbruch der Dämmerung geht das Spektakel erst richtig los. Ich habe aufgehört die Herden zu zählen;
es nimmt kein Ende, sie kommen, baden, trinken, spielen, und gehen wieder.
Es ist beinahe Vollmond, und es ist fast, als würde er für uns die Szenerie extra hell beleuchten.
Passiert das da alles wirklich? Wo kommen die hunderten Elefanten her?
Fassungslos staunend beobachten wir die Tiere.
Nun haben sich auch vier Hyänen dazugesellt. Sie drücken sich in den Büschen herum, sind einmal da, dann dort, dann wieder weg, und wieder da, manchmal auch etwas zu nahe, zumindest für meinen Geschmack.
Wir wollen uns noch nicht trennen, von dem was sich da vor unseren Augen abspielt,
und so bleiben wir noch sehr lange auf unserer Plattform sitzen.
Diese Nacht zählt wohl zu den beeindruckendsten die ich jemals im Busch erleben durfte!