Reisebericht

2024 Kap/Karoo/KTP reunited or that’s a big thing

von casimodo · begonnen 24. März 2024 · 32 Teile

Über diesen Reisebericht

Nach zwei Jahren ohne den Kgalagadi Transfrontier Park (KTP) geht es im Februar 2024 zu zweit wieder los. Wir beginnen in der Weinregion um Kapstadt, verkosten uns durch Hemel en Aarde, Robertson und Mc Gregor und verbringen eine Nacht in einem einsam gelegenen Corbelled House mitten in der Karoo – bei völliger Stille und einem der eindrücklichsten Sternenhimmel, die wir je gesehen haben. Über Upington geht es dann selbst gefahren für zwei Wochen in den KTP, wo wir zwischen mehreren Wilderness-Camps wechseln.

Den Höhepunkt der Reise erleben wir nachts in Gharagab: Ein ganzes Löwenrudel zieht ums Camp, legt sich wenige Meter von unserer Hütte entfernt hin und bleibt bis weit in den nächsten Morgen – Männchen, Weibchen und Junge direkt vor der Terrasse, bis der Camp-Betreuer das Rudel schließlich vertreiben muss. Daneben gibt es Leoparden- und Gepardensichtungen und ein kurioses Kräftemessen zwischen einem Erdmännchen und einem Kapfuchs. In Kieliekrankie macht uns unser Guide Jacques abends durchs Fernglas auf eine Braune Hyäne aufmerksam und kommentiert nur trocken: „It's a big thing!“ Vogelbeobachtung zieht sich als zweites großes Thema durch die ganze Reise, mit mehreren Erstsichtungen.

Immer wieder treffen wir Menschen aus früheren KTP-Reisen wieder – Camp-Betreuer, Guides, andere Selbstfahrer –, was der Reise ihren besonders herzlichen Charakter gibt.

Reisezeitraum
2. bis 26. Februar 2024
Länder
Südafrika
Gruppe
2 Personen (Paar)
Reiseart
Selbstfahrer; zu Beginn Weingut-Cottages und ein Corbelled House in der Kapregion/Karoo, danach zwei Wochen in SANParks-Wilderness-Camps im Kgalagadi Transfrontier Park
Fahrzeug
Toyota Fortuner (Avis, Kapstadt–Upington) und Toyota Fortuner mit Kühlbox/zweitem Reserverad (Kalahari 4x4 / Neil Nel, Upington–Kapstadt)
Veranstalter
kein Reiseveranstalter; Mietwagen über Avis und Kalahari 4x4 (Neil Nel)
Unterkunftsart
Weingut-Cottages, ein Corbelled House und SANParks-Wilderness-Camps ohne Strom/Mobilfunk
Route
Kapstadt – Hemel en Aarde/Hermanus – Mc Gregor/Robertson – Stuurmansfontein (Karoo) – Upington – Urikaruus – Kieliekrankie – Kalahari Tented Camp – Urikaruus – Gharagab – Grootkolk – Kieliekrankie – Upington – Kapstadt
Fahrstrecke
keine Gesamtkilometer im Bericht; längste Tagesetappe rund 550 km / 6,5 Stunden (Mc Gregor–Stuurmansfontein)
Flug/Anreise
Lufthansa Frankfurt–Kapstadt (Hinflug), Airlink Upington–Johannesburg und Lufthansa Johannesburg–Frankfurt (Rückflug)
Besonderheit
mehrstündige nächtliche Belagerung des Camps Gharagab durch ein ganzes Löwenrudel
Gebiete
Kgalagadi Transfrontier Park · Auob-Tal · Nossob-Tal · Hemel en Aarde Valley · Karoo Highland Route
Orte
Kapstadt · Hermanus · Mc Gregor · Robertson · Upington · Sutherland
Unterkünfte
Black Eagle Lodge Caledon · Tanagra Far Away Cottage · Stuurmansfontein Corbelled House · River Place Manor Upington · Urikaruus · Kieliekrankie · Kalahari Tented Camp Honeymoon Chalet · Gharagab · Grootkolk
Reiseart
Selbstfahrer-Rundreise · Mietwagenwechsel Upington · Weinverkostung Western Cape
Bedingungen
Gravel-Route Williston-Stuurmansfontein · Hitze bis 42 Grad · Kälteeinbruch nachts auf 9 Grad · Gewitterregen im Park · stundenlange Löwenbelagerung am Camp
Natur
Löwenrudel am Wasserloch · Leopardensichtung · Gepardensichtung · Braune Hyäne · Erdmännchen gegen Kapfuchs · Blue Crane · Vogelbeobachtung

Automatisch aus dem Bericht erstellt. Massgeblich ist der Bericht selbst.

Teil 124. März 2024
2024 Kap/Karoo/KTP reunited or „that’s a big thing“

Nach 2 Jahren war es im Februar 2024 endlich wieder soweit. Wir fahren in den KTP! Bedingt durch 2 zusätzlich ergatterte Urikaruus Buchungen wollten wir ursprünglich Mittwoch Abends fliegen. Und irgendwann nach einigen Wochen sagte Kerstin dann zu mir „eigentlich können wir doch auch Freitag Abends fliegen". Die zwei Laptops wurden aufgeklappt und nach einem Zusatzplan gesucht. Die erste Wahl mit Kimberley und Mokala klappte schon einmal nicht, weil im Mokala die Baumhäuser schon weg waren. Dann fanden wir einen schönen Gabelflug mit Lufthansa nach Kapstadt. Da der Flug von Kapstadt nach Upington schon morgens um 07:00 Uhr geht und uns das zu früh war, entstand der Plan mit dem Auto nach Upington zu fahren und dort das Auto zu tauschen. Letztendlich war es eine tolle, abwechslungsreiche Reise, die im Mc Gregor und Karoo Teil gerne noch einige Tage länger hätte sein dürfen. Frieren mussten wir nicht!

Die KTP- Bucherei war dieses Mal bis auf die ersten Tage gar nicht soooo anstrengend. Kerstin ergatterte gleich eine schöne Rumpfreise, die durch ständiges Checken der Stornierungen und sofortigem Tausch in den folgenden zwei Wochen zu einer super KTP- Runde wurde. Das hatten wir so noch niemals so schnell und so perfekt zusammen bekommen. Ausschließlich Wilderness Camps!
In Kapstadt übernahmen wir einen brandneuen Fortuner von Avis. Wir waren die ersten Mieter und der Kilometerstand war zweihundertirgendetwas KM. In Upington tauschten wir das Auto dann in den bewährten Allrad- Fortuner von Kalahari 4x4 von den Nel’s. Wie immer mit Fridge und zweitem Reserverad auf dem Dach.

Da wir unsere Vorräte für den KTP so nicht auf einmal kaufen mussten, sondern Stück für Stück, war der Beginn der Reise nicht so stressig wie sonst. Und in Hemel en Aarde, Hermanus und Mc Gregor konnten wir erstklassige Weine zusammenkaufen. Bis wir den KTP erreichten, waren wir schon ganz gut erholt.
Wir trafen geplant und ungeplant einige Fomis und Menschen, die wir während der letzten KTP Reisen kennenlernen durften.

Unsere Route:

02.02.2024 Flug Frankfurt nach Kapstadt Mit Lufthansa
03.02.2024 Black Eagle Lodge, The Lodge Caledon
04.02.2024 Black Eagle Lodge, The Lodge Caledon
05.02.2024 Black Eagle Lodge, The Lodge Caledon
06.02.2024 Tanagra Far Away Cottage Mc Gregor
07.02.2024 Tanagra Far Away Cottage Mc Gregor
08.02.2024 Stuurmansfontein Corbelled House mitten in der Karoo
09.02.2024 River Place Manor Upington
10.02.2024 Urikaruus
11.02.2024 Urikaruus
12.02.2024 Kieliekrankie
13.02.2024 Kieliekrankie
14.02.2024 Kalahari Tented Camp Honeymoon
15.02.2024 Kalahari Tented Camp Honeymoon
16.02.2024 Urikaruus
17.02.2024 Urikaruus
18.02.2024 Gharagab
19.02.2024 Grootkolk
20.02.2024 Grootkolk
21.02.2024 Grootkolk
22.02.2024 Kieliekrankie
23.02.2024 Kieliekrankie
24.02.2024 Kieliekrankie
25.02.2024 River Place Manor Upington
26.02.2024 Heimflug Upington / Johannesburg / Frankfurt mit Airlink und Lufthansa

Einige Eindrücke:


Weintasting in Hemel en Aarde auf Ataraxia

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Restaurant with a view Bientang’s Cave in Hermanus

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Restaurant mit Herz Kapokbos auf Weltevrede, eine echte Entdeckung

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Die Weite der Karoo

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Stuurmansfontein Corbelled House

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KTP

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Löwenbelagerung in Gharagab – Hammererlebnis!

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Lichtstimmungen

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Die Vögel sind fast alle bestimmt, Stück für Stück geht es dann in den nächsten Tagen los.

Viele Grüße
Casimodo
Teil 227. März 2024
02. und 03.02.2024 Flug Frankfurt nach Kapstadt / Black Eagle Lodge „The Lodge“

Endlich geht es wieder nach Afrika! Und das erste Mal seit längerer Zeit mal wieder mit Anfang in Capetown. Der nette Nachbar bringt uns wieder an den nahen Airport.

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Die Kofferabgabe klappt praktisch ohne Wartezeit. Inzwischen finde ich es wirklich sehr arm, dass am großen Airport Frankfurt Abends praktisch meist kein gescheites Restaurant mehr offen hat. Trotzdem genießen wir das vegetarische Curry, dass wir gerade noch kurz vor Küchenschluss bekommen.

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Der gute alte A340-300 mit der angenehmen 2-4-2 Bestuhlung in der Economy hebt mit einigen Minuten Verspätung ab. Der Flug ist unspektakulär und einigermaßen gut zu ertragen.

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In Kapstadt fliegen wir dieses Mal leider keine Ehrenrunde ums Kap.

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An der Immigration ist ordentlich etwas los. Nach ca. 25 Minuten haben wir unsere Stempel im Pass und stehen an der Kofferausgabe. Genau gegenüber ist ein kleiner Weinladen. Dort sichern wir uns einen Antonij Rupert Optima und (ganz wichtig) eine Flasche Steenberg Pinot Noir Sekt, die wir am vorletzten Tag zusammen mit den Franzickes trinken werden. Das ist inzwischen eine von Ingrid und Helmut begründete gute alte Tradition, die unbedingt fortgesetzt werden muss!
Geldautomat und Vodacom SIM-Card sind schnell besorgt. Am AVIS Schalter werden wir nach 10 Minuten Wartezeit freundlich bedient.

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Den Fortuner hatten wir über Check24 gebucht und kurz vor der Reise einen Passus im Vertrag gelesen, in dem auf die Notwendigkeit einer zweiten Kreditkarte hingewiesen wurde. Die haben wir aber nicht. Am Schalter war das dann Gott sei Dank nicht davon die Rede.
Das Auto hat 211 KM auf dem Tacho und wir sind die allerersten Mieter! Das könnte schlechter kommen!

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Mit etwas Grummeln im Bauch machen wir uns auf zur N2. Unser Weg führt uns raus aus Kapstadt über den Sir Lowries Pass in Richtung Overberg. Die Strecke wird in den Medien ja zum Teil als „Hells Run“ betitelt. Letztendlich ist die Fahrt wie bisher immer kein Problem. Im Hinterkopf haben wir die Presseberichte aber schon.
In Grabouw geht Kerstin schnell einkaufen, während ich im Auto bei unseren Sachen bleibe.

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Die weitere Strecke führt uns tief hinein ins weite, beruhigende südafrikanische Farmland. Wir mögen diese unspektakuläre schöne Gegend.

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An der Abzweigung zu unserer Black Eagle Lodge besuchen wir den Dassiesfontein Farmstall. Er ist total cool und bietet einen etwas verrückten Mix aus Hardware und Lebensmitteln aus der Region.

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Die letzten Kilometer führen uns über eine Pad mitten durch das Farmland.

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Wir sind ziemlich Happy und voller Vorerwartung.

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Plötzlich entdeckt Kerstin einige größere Vögel. Es sind doch tatsächlich Blue Cranes.

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Unsere Kameras sind noch gar nicht bereit. Die Vorerwartung steigert sich in Begeisterung. Wenige Meter weiter laufen noch mehrere weitere Cranes herum.

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Die Gegend hier wimmelt gerade so vor den eleganten Vögeln.

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Unsere erste Unterkunft „The Lodge“ ist Teil der Black Eagle Cottages. Sie liegen ziemlich außerhalb, aber nur wenige Kilometer von den Weingütern des Hemel en Aarde Valleys entfernt.
Der letzte Teil der Pad führt ziemlich holprig über eine den Berg hinauf führende Pad. Das Haus liegt wie erwartet total schön am Hang.

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Wir sind echt begeistert! DAS könne die Südafrikaner wirklich besonders gut!

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Das Chalet ist super ausgestattet.

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Durch die Solarpanels haben wir mit Load-Shedding nichts zu tun.

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Es gibt einen mit Holz beheizbaren Hot-Pool und direkt vor dem Haus einen kleinen See. Der Blick reicht weit über das Farmland. Am Horizont sind einige Windräder und weit entfernt die Stadt Caledon zu erkennen.

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Wir packen aus und setzen uns bei Ende 20 Grad hin und genießen den Blick!

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Hier werden wir es gut aushalten können! Am anderen Ufer des Sees rennen kurz einige Mangusten vorbei.

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Cape Sugarbirds fliegen herum.

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Die Casimodos sind jetzt schon angekommen. Etwas geschafft von der Anreise gibt es das erste Braii mit Boerewors und die Flasche Optima.

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Das Leben ist ab heute Mal wieder besonders schön.

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Und Morgen Mittag ist ein Winepairing auf Creation gebucht! Aber jetzt fallen uns die Augen zu… Gute Nacht geliebtes Afrika, wir freuen uns wieder auf dich!
Teil 330. März 2024
04.02.2024 Black Eagle Cottage „The Lodge“ Weinprobe auf Creation

Wie üblich bin ich vor Kerstin wach, Koche Kaffee und setze mich auf die Terrasse mit View.

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Außer einigen Vögeln ist nichts zu hören. Hier kann man es wirklich aushalten! Um mich herum erwacht so langsam das Kleintierleben.

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Eine kleine Maus wuselt einige Meter vor mir im Gras herum.

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Kleine Echsen genießen die Morgensonne und in den Hügeln hinter uns hängen noch die Wolkenfetzen der letzten Nacht.

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Cape Robin

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Karoo Prinia

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African Stonechat

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Ich genieße den Moment und den wundervollen Ort! Ganz nebenbei fühlen wir uns hier (subjektive Einschätzung) echt sicher. Südafrika hat so viele dieser wunderschönen Selbstversorger-Cottages zu bieten. Irgendwann gesellt sich Kerstin zu mir. Ich zeige ihr die kleine Maus und all die anderen Entdeckungen, die weiter in ihren kleinen Revieren verweilen.

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Wir Frühstücken auf der überdachten Terrasse und freuen uns auf diesen Urlaub und das für 13:30 Uhr gebuchte Winepairing auf Creation.

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Hier waren wir vor einigen Jahren schon einmal. Da uns die Fahrt zum größten Teil über einsame Farmpads und ein kleines Stück über eine Landstraße führt, haben wir uns doch gegen einen Taxiservice entschieden.

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In unserem brandneuen Fortuner geht es über weite Farmpads du offenes Land in Richtung Hemel en Aarde Valley.

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An einem kleinen Damm wimmelt es nur von Blue Cranes.

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Überhaupt gibt es hier in der Gegend einige von den seltenen Vögeln.

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An einem originellen Werbeschild erreichen wir dann die R320, die von Caledon aus durch das Hemel en Aarde Valley führt.

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Das Weingut Creation ist dann schnell erreicht.

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Wir werden herzlich begrüßt und erhalten einen schönen Tisch am Fenster.

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Überall stehen Skulpturen herum.

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Wir entscheiden uns für das „Wine and Food Pairing including the Art of Creation“. Bei dem bekommt man noch jeweils eine kleine Kostprobe ihrer Spitzen Rot- und Weißweine.

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Sowieso schon bestgelaunt erhalten wir das erste Glas Rose. Es ist inzwischen Ende 20 Grad und wir haben auch von hier einen schönen Blick über die Landschaft. Die Bedienung bringt uns dann kleine, in eine wohlriechende Emulsion eingelegte Handtücher. Sie sind miniklein zusammengerollt und entfalten sich erst nach dem Eintunken in die Emulsion. Echt cool!

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Dann geht es Schlag auf Schlag mit kleinen Köstlichkeiten und passendem Wein weiter.

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Kerstin hält sich dankenderweise mit dem Trinken zurück, denn sie wird uns später wieder Heim fahren.

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Wir haben echt viel Spaß, vorgestern saßen wir noch am Schreibtisch!

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Schön ist auch das Setting im Garten.

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Die Gäste wirken allesamt fröhlich und entspannt.

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Wie so oft in Südafrika ist die Atmosphäre ungezwungen stilvoll und für uns nicht überkanditelt.

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Die einzelnen Gänge sind schön angerichtet und geschmacklich OK. Das Gleiche gilt für uns auch für die meisten Weine. Am besten schmeckt der Mourvedre-Shiraz und der „normale“ Sauvignon Blanc. Die beiden Spitzenweine sind gar nicht unser Ding. Sie wären uns sowieso zu teuer gewesen.

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Insgesamt können wir das Tasting wegen der schönen Atmosphäre und dem Gesamtpaket empfehlen.

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Allerdings ist es auch kein Schnäppchen. Das Personal ist Extraklasse und freut sich über Kerstins Fotowunsch!

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Fast hätten wir diese Skulptur gekauft, am Ende siegt dann aber doch die Vernunft.

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Im Garten machen wir noch einige Fotos, knipsen eine Libelle,

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Barn Swallows

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und einen Common Fiscal

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und machen uns dann auf den Rückweg.

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Dieses Mal sehen wir sogar Blue Cranes mit Jungvögeln.

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Den Rest des Tages relaxen wir an unserem kleinen See,

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sitzen mit den Füßen im nicht erhitzen Hot-Pool und ruhen uns aus.

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Als wir diesen kleinen Bird fotografieren wissen wir noch nicht, dass es ein Orange-breasted Sunbird Mädchen ist und damit eine Erstsichtung.

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Cape Sugarbird

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Heute Abend gibt es kalte Küche und eine Flasche Creation. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende und wir werden sehr gut schlafen…..
Teil 403. Apr. 2024
05.02.2024 Black Eagle Cottage „The Lodge“ Weinprobe Ataraxia und Besuch Hermanus

Wir sind im Urlaubsmodus und lassen den Morgen langsam beginnen. Die Vögel zwitschern und wir lassen mit einer Tasse Kaffee in der Hand die Blicke schweifen. Nach einem Frühstück auf der Terrasse fahren wir wieder über die Farmpads in Richtung Hemel en Aarde Valley.

Unterwegs sehen wir wieder Blue Cranes

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und einen Yellow Bishop.

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Wir erreichen die Landstraße und biegen wie gestern nach rechts ab.

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Diesen hier habe ich leider noch nicht identifiziert: juveniler Common Buzzard / Danke Maddy 😘

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Unser erster Tagesordnungspunkt ist die bekannte Probierstube des Weingutes Ataraxia. Vor einigen Jahren war ein Blend von Ataraxia einer unserer Lieblingsweine. Die Weinlese ist gerade in vollem Gang, als wir auf die Zufahrt einbiegen. Dort entdecken wir einen Paradise Flycatcher, den Kerstin unter höchstem Einsatz irgendwie fotografieren kann.

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Die hochgelobte Probierstube liegt in einer nachempfundenen Kapelle inmitten herrlicher Berglandschaft. Das hat schon etwas!

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OK, eine Weinprobe um 11:00 Uhr morgens hatten wir auch noch nicht oft. Am Eingang werden wir sehr, sehr nett empfangen. Die Probe kostet einen kleinen Obulus. Der Innenraum ist extrem stylish eingerichtet und gefällt uns total gut!

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Wir vergessen die Uhrzeit und probieren immer nur einen kleinen Schluck der Rebsäfte.

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Leider schmecken die uns gar nicht so sehr. Auch der früher so von uns geliebte Ataraxia geht heute nicht an uns.

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Später erfahren wir an anderer Stelle, dass man dort wohl einen neuen Winemaker hat.

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Ohne Weinkauf, aber begeistert von dem Ambiente verlassen wir den schönen Ort und fahren in Richtung Hermanus. An der Abzweigung zur R43 steht das Wine Village Hermanus auf dem Programm. Nachdem ich von Andre008, was Wein betrifft hat er eine erstklassige Expertise, eine Empfehlung für das Wine Village bekam, freute ich mich besonders auf diesen Shop.
Man kann ihn getrost als Mekka für den geneigten Weinliebhaber bezeichne. Die Auswahl ist wirklich überwältigend. Wir kaufen natürlich etwas zu viel. Es sind einige unserer Lieblingsweine dabei und auch einige Neuigkeiten.

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Als wir die Schätze zum Auto schleppen wissen wir „Der Wein wird uns in diesem Urlaub nicht ausgehen“!
Weiter geht es nach Hermanus. Es ist nicht allzu viel los und wir ergattern einen Parkplatz direkt an der Uferpromenade. Kerstin wollte auf dieser Reise gerne wenigstens einmal das Meer sehen und ich natürlich auch. Der nette Angestellte im Wine Village hatte uns einige Restaurant-Tipps gegeben. Nun stehen wir vor der Treppe zum Bientangs, das wir von irgendwelchen Reiseberichten kennen. Ob wir ohne Reservierung wohl einen Tisch bekommen? „Yes, not a problem!“. Das ist die erhoffte Antwort. Das Restaurant ist in extrem spektakulärer Lage direkt in die Küstenfelsen gebaut. Und wir werden direkt zu einem der kleinen Tische in erster Reihe geführt. Das ist eine der tollsten Plätze, an denen wir jemals Nahrung zu uns genommen haben.

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Der Ozean plätschert wenige Meter vor uns an die Felsen und die Berge in Richtung Gaansbai bieten eine phantastische Kulisse.

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Der Wein ist auch gut und als dann unsere Speisen kommen, ist der Mittag perfekt! Die Mahlzeiten sind sehr ordentlich. Keine Spitzenklasse, aber auch wirklich nicht schlecht.

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Hier zählt Location, Location, Location!

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Mit einem richtigen Hochgefühl ausgestattet verlassen wir das Restaurant, schlendern etwas an der Promenade entlang und wollen dann noch etwas in den Shops bummeln.

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Allerdings ist es knackig heiß. Und so verliert sogar meine Esmeralda ihren Shoppingdrang.

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Auf einem kleinen Markt kaufen wir noch 2 Perlen-Weihnachtsbäume. So langsam bekommen wir zu Hause einen kleinen Wald zusammen!
Die Rückfahrt zu unserem Cottage beginnt zuerst einmal mit einem halbstündigen Stau. Auf den Farmpads gibt es dann noch einiges zu sehen. Wir wundern uns nicht schlecht, als wir mitten auf den weiten Flächen einen Pfau sehen.

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Später werde ich googeln und feststellen, dass einige Tiere am Kap wild leben und sogar in meinem Vogelbuch und in der Roberts App aufgeführt sind. Erstsichtung !
Wir fotografieren inzwischen alles an Vögeln, was wir bekommen können. Auch diesen hier, den Maddy wie einige andere auch schon im Vogelbestimmungs-Thread als Plain-backed Pipit identifiziert hat. Noch eine Erstsichtung.

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Levaillants Cisticola

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Helmeted Guineafowl

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und Cape Francolin

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kennen wir schon, freuen uns aber trotzdem.
Den Abend verbringen wir wieder in Afrika-Feelings schwelgend mit einem guten Tropfen, einem Feuerchen und mit den Beinen im Hot-Pot.

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Ein herrlicher Beginn dieser Reise. Wir sind froh und dankbar!
Teil 505. Apr. 2024
06.02.2024 Black Eagle Cottage „The Lodge“ – Fahrt nach Mc Gregor Tanagra Far Away Cottage

Eigentliche könnte ich das Gleiche schreiben wie über den gestrigen Morgen. Leider nur mit der Ausnahme, dass wir das super schöne Cottage heute verlassen müssen.

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Die Aussichten auf das Far Away Cottage und die Weingegend um Robertson/Montagu machen uns den Abschied etwas leichter. Da die Fahrtstrecke nicht so weit ist, können wir uns aber etwas Zeit lassen.

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Was die kleine Echse wohl über uns denkt?

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Nach dem Frühstück fahren wir uns das letzte Mal über die weiten Farmpads. Ganz ohne Hetze genießen wir die Landschaft und suchen nebenbei nach Vögeln und kleinen Dingen. Direkt am Hang unter unserem Cottage blüht der hübsche Fynbos.

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Nach dem grauen Winter in Deutschland lieben wir die sonnigen, weiten, offenen Landwirtschaftsflächen.

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Erst zu Hause und Dank Maddy und Fotomatte wissen wir, um zwei Erstsichtungen.
African Pipit

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Zitting Cisticola

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Total knuffig sind die Blue Cranes mit Jungvögeln.

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Alles ist so friedlich und spektakulär unspektakulär.

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Ein verlassenes Farmhaus steht direkt am Wegesrand.

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Dann erreichen wir die Hauptstraße.
Am Dassiesfontein Farmstall sichten wir einen African Pied Starling

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und eine Rock Pigeon.

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Von der Fahrt nach Mc Gregor haben wir tatsächlich gar kein Bilder.
Eigentlich wollten wir heute noch das Esel Sanctuary Eseltjesrus besuchen, aber gerade heute und morgen hat es zu. Wirklich Schade!
In Robertson besuchen wir kurz den Affie Plas Padstal,

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dann biegen wir auf die Straße in Richtung Mc Gregor ab. Die Gegend ist hügelig, von weiten Weinbergen bedeckt und gefällt uns gut.
Die deutschen Eigentümer des Weingutes Tanagra hatten uns per E-Mail mitgeteilt, wie wir zum und ins Far Away Cottage kommen. Die Zufahrt ist schon einmal vielversprechend und führt durch weitläufiges Buschland. Das Cottage liegt wie erwartet in Alleinlage und hat einen schönen Blick in die Ferne.

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Innen ist es noch schöner als gedacht.

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Wir sind ziemlich begeistert (jaja wieder einmal) und installieren uns. Für drei Uhr haben wir eine Weinprobe ausgemacht. Die ausgiebigen Bilder vom Haus gibt es also später. Wir fahren über das private Gelände von Tanagra. Ein SUV ist hier schon ganz gut. Auf der anderen Seite der Landstraße erreichen wir dann das Weingut selbst und werden herzlich begrüßt.

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Die Weinprobe ist ganz nett und sehr persönlich.

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Die Weine selbst sind OK, begeistern uns aber nicht zu sehr. Am besten schmeckt uns der Cabernet Franc. Die Schnäpse haben wir nicht probiert. Ach ja, der Orangenlikör war echt gut!
Wir bedanken uns und gehen noch kurz an den Pond. Dort schwimmt ein knuffiges Küken unbekannter Art

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und ein Red-knobbed Coot herum.

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Am Eingangstor fotografieren wir unter anderem einen Speckled-Mousebird

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und diesen unbekannten hier.

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Ich hatte ihn bereits in den Vogelbestimmungs-Thread eingestellt, aber leider keine Antwort bekommen!
Der Rückweg führt uns am Vrolijkheit Nature Reserve vorbei. An einem kleinen Tor fahren wir dieses Mal von der anderen (richtigen) Seite auf das Tanagra Gelände hinein. Sofort fällt uns ein Greifvogel auf, der im Tiefflug auf Beutesuche ist. Er sieht echt richtig cool aus und stellt sich später als Black-Harrier heraus, eine Erstsichtung.

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Der Abend ist einfach herrlich afrikanisch.

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Es gibt kalte Küche, G+T

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und dann einen Tanagra Cabernet Franc.

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Die Stimmung und die Ruhe sind einfach herrlich!

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Die Wolken malen irre Muster an den Abendhimmel,

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auf dem Gebälk der Terrasse brüten Greater-striped Swallows.

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In den Büschen sitzen Bokmakieries.

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Einfach nur schön!
Teil 607. Apr. 2024
07.02.2024 Mc Gregor Far Away Cottage Springfield Wine Estate / Kapokbos auf Weltevrede

Es ist ein herrlicher Morgen, als ich mich aus dem Bett schleiche

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und mich mit einem Kaffee auf die Terrasse setze. Völlige Stille und Fernblick.

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Vor mir sucht ein Cape Bulbul nach Frühstück.

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Nach unserem eigenen Frühstück besuchen wir zuerst das kleine, vor unserer Einfahrt liegende Vrolijkheit Naure Reserve,

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das zu Cape Nature gehört. Tanagra hat mit ihnen ein Agreement, dass man ohne Fee hinein darf.

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Wir sind hier ganz alleine.

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Obwohl es keine spektakulären Vogelsichtungen zu vermelden gibt, gefällt uns der kleine, urige Spaziergang.

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Allerdings muss man etwas auf Dornenäste aufpassen, was Kerstin zu spüren bekommt.

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Gut, dass sie Einlagen in den Schuhen trägt, sonst hätte das richtig weh getan!
Red-knobbed Coot

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Acacia-pied Parbet

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Tolle Libelle

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Und schöne Natur. Ganz so, wie es uns gefällt.

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Ein hübscher Auftakt des Tages. Wir sind frohen Mutes. Die Temperatur liegt noch bei Ende 20 Grad, die Sonne scheint und wir hatten wegen der kurzen Aufenthaltsdauer die Qual der Wahl. Letztendlich entscheiden wir uns für einen Besuch bei Springfield und hatten gestern schon einen Tisch auf Weltevrede gebucht. Unser Vermieter empfahl es uns wärmstens.
Los geht es über Robertson zum Springfield Estate.

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Über eine Alle geht es zum Parkplatz unter knorrigen Bäumen.

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Die Probierstube liegt an einem kleinen Stausee. Unter den Bäumen gibt es allerlei Sitzmöglichkeiten.

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Das Weingut gefällt uns sehr gut und zwei Weine kennen wir von zu Hause.

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Innen werden wir extrem herzlich empfangen.

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Wir fragen, ob wir anstatt einer Weinprobe einfach zwei, drei Weine probieren könnten. Ja, natürlich ist das kein Problem. Es ist ja schließlich noch morgens! Und nein, bezahlen müssten wir nichts. Und so sitzen wir bei starkem aber angenehmen Wind draußen und freuen uns über die guten Rebsäfte.

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Wenig ist hier los, ganz anders als in Franschoek oder Stellenbosch. Wir können nicht widerstehen und nehmen noch einige Flaschen mit.

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An einem Township Vorort von Robertson vorbei geht es dann in Richtung Weltevrede.

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Das Wetter ist herrlich bei Anfang 30 Grad.
Die Einfahrt zu Weltevrede ist erstmal etwas sachlich. Schließlich handelt es sich auch hier um ein Weingut, welches gerade voll mit der Lese beschäftigt ist.
Durch einen kleinen und sehr netten Park schlendern wir an einer coolen Probierstube vorbei zum Restaurant.

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Noch wissen wir nicht, dass das Kopokbos zu einem unserer neuen „Hier muss ich nochmal hin Plätze“ werden wird.

Auch hier werden wir sehr nett empfange und bekommen den gewünschten Außensitzplatz in erster Reihe. Einen schönen Blick hat man von hier!

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Die beiden Eigentümer (ein Ehepaar) waren 15 Jahre selbständig als Private Chefs. Sie kochen auf Spitzenniveau. Allerdings gibt es hier keine Schnickschnack Mehrgangmenüs, sondern a la Carte.

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Bei einem Glas Sekt und superleckerer Butter, frischgebackenem Brot und allerbester Stimmung genießen wir den weiten Blick.

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Die Mahlzeiten sind so hervorragend, die Bedienung so nett,

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unsere Stimmung so gut, das Wetter so perfekt, dass wir zwei vielgereisten tatsächlich sentimental werden und unsere Augen feucht sind.

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Auch heute nach all den schönen Erlebnissen ist so etwas nicht selbstverständlich für uns! Alle drei Gänge hauen uns echt von den Socken! Am Ende kommt das junge Koch- Ehepaar noch zu uns an den Tisch. Er entschuldigt sich bei mir. Er hat die Minze vergessen, aus dem Salat wegzulassen. Ich erwidere, dass das nicht schlimm war, sie hatte mir sogar geschmeckt. Wir plaudern einen Moment lang mit den netten Köchen, dann fragt Kerstin nach einem Foto. „Ja sehr gerne. Aber wir müssen erst die Küche für das Foto aufräumen!“ Kerstin „Wir müssen das Foto nicht in der Küche machen, sondern gerne da wo Ihr Euch am wohlsten fühlt!“. „Aber wir fühlen uns in der Küche am wohlsten“ Wir lachen alle und dann kommt unter anderem dieses Bild heraus.

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Mit einem dicken Dankeschön beschreiben wir ihnen unseren sentimentalen Augenblick vorhin. Die anderen Gäste machen nun auch Fotos und alle sind ähnlich begeistert wie wir. Man sieht den beiden an, wie sehr auch sie den Moment des Dankes an Ihre Arbeit genießen! Schluck!

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Mit einem absoluten Hochgefühl im Bauch verabschieden wir uns,

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schauen noch kurz in die Probierstube herein und fahren dann zurück ins Far Away Cottage.

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Hier in der Gegend hätten wir es noch einige Tage mehr gut aushalten können! Es gäbe noch soviel zu entdecken.

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Den Rest des Tages verbringen wir auf unserer tollen Terrasse. Immer wieder kommen Vögel vorbei. Kerstin erwischt eine Karoo Chat

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und dann noch eine Erstsichtung, eine Cape Penduline Tit.

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Die Abendstimmung rundet den von vorne bis hinten perfekten Tag ab!

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Teil 710. Apr. 2024
08.02.2024 Far Away Cottage nach Stuurmansfontein Corbelled House

Heute liegt die längste Tagesetappe des Urlaubes vor uns. 550 KM und reine 6 ½ Stunden Fahrtzeit, das machen wir nur im Ausnahmefall.

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Und so packen wir mit etwas Wehmut unsere sieben Sachen, frühstücken und machen uns dann los.

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Zuerst geht es in Richtung Worcester durch nicht enden wollende Weinanbaugebiete,

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die dann nach dem Abbiegen in Richtung Matjiesfontein irgendwann aufhören.

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Diese Strecke sind wir schon gefahren. Bei Matjiesfontein beginnt dann für uns unbekanntes Gebiet. Wir biegen nach links auf die R354 in Richtung Sutherland ab. Die Strecke führt uns durch die Weiten der Karoo durch extrem viel NICHTS.

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Und wir lieben es! Die Gegend ist extrem dünn besiedelt. Die Route nennt sich Karoo Highland Route.

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Die Straße ist geteert und bis auf ein, zwei kürzlich überflutete gewesene Stellen in gutem Zustand.

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Durch mehrfaches Abwechseln auf dem Fahrersitz und extrem wenig Verkehr ist das alles recht stressfrei zu bewältigen.

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Sutherland ist das südafrikanische Zentrum der Sternenteleskop-Gucker.

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Durch das extrem dünn besiedelte Gebiet gibt es wenig Streulicht.

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Wir tanken sicherheitshalber. Wenige Kilometer weiter biegen wir nach rechts auf eine ca. 130 KM lange Pad in Richtung Williston ab.

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Guter Schotter und extrem einsam.

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Wir fragen uns, von was die wenigen Farmer in dieser unwirtlichen, für uns aber echt schönen Gegend leben!

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Heiß ist es auch.

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So ein wenig erinnert uns die Gegend an Namibia.

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Hin und wieder hat es sogar eine kleine Sichtung.

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Jackal Buzzard

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Rock Kestrel

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Williston zeigt sich uns dann als ein etwas heruntergekommer Ort mit einigen suspekten Gestalten. Trotzdem geht Kerstin kurz in einen kleinen Supermarkt, um noch etwas frisches Gemüse zu kaufen. Letztendlich kein Problem, aber wir sind froh, als wir den Ort hinter uns lassen. Eigentlich dachten wir, 10 KM von unserem Ziel entfernt zu sein. Leider hatte ich aber ein anderes Corbelled House als das unsere in Google Maps erwischt. Nun merken wir, dass noch ca. 100 KM vor uns liegen. Neeee!

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Auf gutem Teer erreichen wir dann doch etwas später als geplant die ca. 24 KM lange geschotterte Farmzufahrt zum Stuurmansfontein Corbelled House.

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Das hatte Kerstin im Netz gefunden und sich direkt darin verliebt.

Morgen geht es weiter...
Teil 811. Apr. 2024
08.02.2024 Stuurmansfontein Corbelled House Abend

Das hatte Kerstin gefunden und sich direkt darin verliebt. Wir erreichen eine mondän wirkende Zufahrt zu einem Farmhaus in Mitten des Nichts. Dort erwartet uns eine zuerst etwas strange und überdreht wirkende, aber echt nette Farmerin. 5 Kilometer hätten wir noch zu fahren, sie fährt vorne weg. Und zwar echt ziemlich zackig.

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Auf halber Strecke kommt uns eine einzelne Dame entgegen, die sich mit Erlaubnis der Eigentümerin das Corbelled House angeschaut hatte. Es handelt sich um ein National Monument. Corbelled Houses sind in einer bestimmten Kuppelbauweise gebaut und sind wohl recht selten. Die Dame ist hin und zurück jeweils 300 KM gefahren, nur um sich das Haus anzuschauen! Jetzt sind wir noch mehr gespannt!

Dann sind wir endlich da. Das Haus ist wunderschön und tippitoppi renoviert.

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Der ursprüngliche Charakter ist erhalten geblieben.

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Es gibt keinen Strom und keinen Mobilfunkempfang. Der Schlafraum ist in dem Gebäudeteil mit der Kuppel. Und trotz der gigantischen Hitze mit an die 40 Grad ist es in diesem Raum angenehm kühl. Die Farmerin hat uns ein richtig leckeres Sauerteigbrot gebacken und Eier, Oliven und Tomaten dazugelegt. Wie schön das aussieht, oder?

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Dann sind wir alleine. Es ist brutal ruhig! Wir fühlen uns völlig wohl und überlegen, wie die Farmer hier früher gelebt haben mögen. Drumherum stehen einige andere kleine Gebäude, die aber bis auf einen verschlossenen Schuppen lange nicht mehr genutzt werden.

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Kerstin ist zu 100% Happy!

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Sie hatte sich so sehr auf das Corbelled House gefreut! Und ihre hohen Erwartungen werden erfüllt.

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Während sie die Details der Einrichtung sichtet,

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beobachte ich neben dem Bassin Vögel.

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Cape Bunting

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Lark-like Bunting

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Wite-throated Canary

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Dusky Sunbird (Kerstin)

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Verreaux’s Eagle

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Dann erkunden wir voller Spannung das Gelände.

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Hier haben die Menschen früher vermutlich unter sehr einfachen Bedingungen gelebt.

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Es ist brüllend heiß.

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Dieses Gefühl des absolut alleine Seins ist überwältigend. Für uns ist es überhaupt nicht bedrohlich, jemand anderes mag das anders empfinden.

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Gerade noch erkennbar ist ein Haus der Nachbarfarm, das aber selten bewohnt wird. Ansonsten gibt es hier nichts! Bei der Erkundung schwirren uns allerlei Gedanken im Kopf herum.

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In einer Hütte ist die Tür kaputt und eine Eule hat hier wohl sehr lange gesessen, denn unter einem Balken ist ein riesiger Kothaufen. Leider ist sie nicht zu finden. Bei angenehmeren Temperaturen könnte man hier sehr gut Wandern. An einem Kral vorbei kehren wir zurück

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und entfachen hinter dem Haus ein kleines Lagerfeuer.

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Es gibt wieder einmal recht leckere Boerewors und Salat.

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Nach dem Essen setzen wir uns auf die Stühle an der Vorderseite des Hauses.

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Es ist glasklarer Himmel und kein Mond. Viele schöne Sternenhimmel durften wir n unserem Leben schon beobachten. Aber das hier stellt alles bisherige in den Schatten! Ich mache die ersten ernsthaften Versuche, mit der neuen Kamera den Nachthimmel zu fotografieren. Dazu benutze ich viel zu viel ISO. Allerdings habe ich nur ein Ministativ dabei, das auf dem Fortuner Dach steht. Hier muss ich noch üben.

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Nichts desto trotz gelingen einige Bilder, die dieses einmalige Erlebnis festhalten.

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Der Abend zählt zu unseren allerschönsten Abenden, die wir je in Afrika, ach nein überhaupt hatten.

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Mitten in der weiten Karoo philosophieren wir über Afrika und diese Quality Time! Und wie immer in solchen Momenten hasst man die Müdigkeit, die einem dann einen Schlussstrich unter das schöne Erlebnis macht.
Teil 914. Apr. 2024
09.02.2024 Stuurmansfontein Corbelled House nach Upington River Place Manor

Ich wache extrem früh auf und muss auf die Toilette. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass es gerade hell wird. Zum Toilettengang muss man aus der Tür in Freie und dann im Anbau gleich die nächste Tür wieder hinein. Ziemlich verpennt trete ich vor die Tür und bin sofort ziemlich geflasht von der Morgenstimmung!

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Sonnenaufgänge beobachten wir ja nicht zu oft!

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Die Stimmung ist einfach wahnsinnig schön!

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Ich stehe einfach nur da und genieße diesen magischen Augenblick.

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Es ist absolut still, selbst die Vögel sind noch nicht wach. Irgendwann wird dann auch Kerstin wach. Wir schauen noch kurz nach Vögeln.

Large-billed Lark (bin mir nicht sicher)

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Cape Bunting (in der Mitte)

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Wir frühstücken und sind uns einig, dass wir eigentlich noch gerne hier bleiben würden.
Dabei werden wir von Dassies und durstigen Schafen beobachtet.

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Aber der KTP ruft! Also packen wir unsere sieben Sachen und fahren los.

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Noch auf dem Farmgelände sehen wir diesen unbestimmten Vogel.

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Die Farmerin hatten wir gestern nach der besten Strecke nach Upington gefragt. Wenn wir keine Probleme mit 250 KM Gravel hätten, wäre die beste Strecke die über Vanwyksvlei und Kenhard.

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Und genau diese Strecke durch die Weiten der Karoo hat uns die Dimensionen dieses Landes noch einmal vor Augen geführt.

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Pale Chanting Goshawk

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Die Strecke zieht sich, aber wir fühlen uns sicher und genießen die sich immer neu bietenden Ausblicke.
Der Ort Vanwyksvlei ist wirklich strange.

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Hier möchte man nicht tot über dem Zaun hängen!

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Als wir so langsam in die Nähe von Kenhard kommen, wird die Landschaft grüner.

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Gelbe Blumen blühen an der Pad. Ein Köcherbaumwald liegt malerisch auf einem Hügel.

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Dann erreichen wir Kenhard und das Ende der Gravel Road.

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Dann erreichen wir Upington. Mal schauen, ob das River Place Manor dieses Mal unseren Zimmerwunsch berücksichtigt hat und ob wir das bestellte Dinner bekommen. Bei unseren letzten Besuchen hatte eigentlich gar nichts geklappt und wir hatten sogar schon überlegt, ob wir in Upington mal wieder ein anderes Hotel buchen sollen.
Und ich will es vorweg nehmen, dieses Mal war wirklich alles perfekt. Ein netter Empfang du wir bekommen eines unserer Wunschzimmer im Erdgeschoss, die Nr. 2 mit schönem Balkon und direkt am Parkplatz. Das ist zum Organisieren des Gerödels perfekt! Dann fahren wir gleich in die Kalahari Mall. Zuerst wird im Trappers nach Shirts geschaut und dann der Lebensmitteleinkauf erledigt. Da wir die meiste Hardware und haltbare Sachen schon vorher gekauft haben, geht das schneller und stressloser als gewohnt. Wein haben wir ja auch schon mehr als genug.
Und so liegen wir wie geplant am Nachmittag in den Liegestühlen am Oranje und chillen mit einem Glas Weißwein.

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Nebenan baut ein Southern-masked Weaver sein Nest

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Ein Gymnogene fliegt vorbei

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Red Bishops wuseln im Schilf herum

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und wie jedesmal hüpft eine unerschrockene Karoo Thrush auf dem Rasen herum.

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So langsam geht die Sonne unter. In dieser Stimmung am Oranje zu sitzen hat schon etwas!

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Und zu unserer Überraschung schmecken die georderten Rinderfilets mit Pfeffer bzw. Pilzsoße ganz hervorragend, Wir schwelgen in KTP- Vorfreude und sind gespannt, wie unser Programm für morgen klappt.

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Frühstück, Upington Slaghuis, Fortuner 2 bei Kalahari 4x4 holen, Fortuner 1 bei Avis am Flughafen abgeben und ab in den KTP.
Auf jeden Fall ist das Fazit dieser Reiseplanung, dass die Anreise in den KTP und der entzerrte Großeinkauf auf diese Art wesentlich entspannter sind, als der Gewaltakt mit Inlandsflug und nur einer Nacht in Upington

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Teil 1017. Apr. 2024
10.02.2024 River Place Manor / Autotausch und ab nach Urikaruus

Es ist soweit! Wir haben genug Zeit zum Frühstücken und unsere Sachen zu managen.
Das Frühstück im River Place Manor ist gewohnt gut. Ein letztes Mal kann der Luxus bekocht zu werden genossen werden. Am Ende setzen wir uns bei angenehmer Temperatur auf die Terrasse und schauen noch etwas nach Birds.
Red-eyed Bulbul

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Orange Wiver White-eye

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Und Kerstin schaut noch einmal bei den Bishops.

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Diese kleinen Kunstwerke faszinieren uns immer wieder.
Das hier ist irgendein Warbler, oder?

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Souther-Masked Weaver

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Karoo Thrush

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Dann geht es los! Zuerst zum Upington Slaghuis.

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Wie im vorletzten Jahr begrüßt uns ein Metzger, der wie ein Riese vor mir steht. Er erkennt uns und gibt mir seine Bratpfannenhand. Ich frage nach Dry Aged Rumps. Wie groß sie sein sollen, fragt der Riese. So roundabout 500 Gramm! Er schaut enttäuscht. Für Südafrikaner ist das eher Carpaccio. Wir bekommen zwar keine Dry Aged Rumps, aber drei ganz hervorragende Stück Fleisch. Mit Fleisch für 15 Tage, Salami, Biltong, geräuchertem Springbok Carpaccio verlassen wir dieses Grill-Mekka und haben knapp über 100 Euro ausgegeben.

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In Deutschland undenkbar, denn wir haben unter anderem Schweinelende, Springbock Loin, Oryx Filets und Rinderfilets dabei. Ab zur nächsten bekannten Station, Kalahari 4x4. Neil Nel begrüßt uns in seiner unverkennbaren herzlichen Art. Dieser Mann ist einfach ein besonders sympathischer Mensch.

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Wir schwätzen über dies und das, während wir gerade für kurze Zeit Mieter von zwei Fortuners gleichzeitig werden.

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Das hatten wir so auch noch nicht!
Wie immer ist das Auto bis unter das Dach voll! Durch den Fridge und die zweite Batterie schrumpft der eigentlich grüße Kofferraum doch erheblich.

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Dann geht es mit einem freudigen Grummeln im Bauch zum Airport, wo wir den alten Fortuner relativ schnell bei Avis wieder los werden. Das Auto war super und die ca. 70 Euro Einweggebühr echt OK. Am geliebten KTP Schild halten wir für ein Selfie an, als plötzlich ein Auto vor uns anhält. Neil Nel erkundigt sich, ob alles in Ordnung sei! Jaja, wir haben keine Panne, sondern machen nur ein Selfie.

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Dann geht es ab auf die Straße zum Park.

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Wie immer mache ich ein erholsames Auto Schläfchen. Bei einer Pinkelpause begegne ich einer unerschrockenen Ant-eating Chat.

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In Ashkam tanken wir sicherheitshalber voll und Kerstin kauft im Cafe gegenüber der Tankstelle eine ganz frische Milktart.
Und dann, ja dann stehen wir am Gate des KTP.

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Für uns ein magischer Ort der schlichten Schönheit! Was werden wir wohl erleben? Die Dame an der Rezeption ist freundlich und alle unsere Buchungen sind OK. KTP, wir kommen !

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Teil 1118. Apr. 2024
10.02.2024 ab nach Urikaruus

Zuerst an der Tanke die Luft ablassen, dann geht es mit Spannung los in den Park. Im Kgalagadi Sightings Forum und von anderen Fomis hatten wir gehört, dass es zum Teil recht grün sein soll, aber nicht überall. Es ist recht heiß und wir rechnen nicht mit spektakulären Sichtungen.

Im Auob Tal gibt es nur stellenweise Huftiere.

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Secretary Bird

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Insgesamt hat es wahnsinnig viele Schmetterlinge.

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Wattled Starling

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Kori Bustard

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Dead Giraffe

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Familiar Chat (?)

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In Auchterlonie essen wir die richtig leckere Milktart aus Ashkam.

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Kurz später geht es weiter, denn wir freuen uns auf zwei Nächste Urikaruus.

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Tawny Eagle

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Wir freuen uns über eine schöne Giraffensichtung.

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Knuffige Hörnchen sind immer ein dankbares Motiv.

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Und dann liegt doch tatsächlich ein sehr müder männlicher Löwe auf der Pad.

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Ja Klasse!

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Da sich hier nicht viel tut, fahren wir weiter.

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Spotted Tick-knee

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Dann stehe wir vor der Kette an der Zufahrt nach Uri. Auch nach vielen Besuchen ist das immer wieder ein besonderer Moment und der Lohn für viele Anrufe von Kerstin bei Sanparks.
Genauso schön ist es Eric wieder zu sehen. Wir chatten ein wenig und bekommen die Nr.1 zugewiesen. Das ist unsere Lieblingseinheit. Wir räumen unser noch umfangreiches Equipment ein und setzten uns auf die Terrasse. Frisch ist es hier nicht!

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Hörnchen und Mangusten gehen unbekümmert ihren Geschäften nach, während am Wasserloch nichts los ist.

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Grillen im KTP! Während des Sonnenuntergangs brennt das Feuer

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und so langsam wird der einmalige, mondlose Sternenhimmel sichtbar! Ach wie schön!

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Und auf einmal kommt wie immer ganz lautlos ein männlicher Löwe durchs Tal getrottet.

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Da schmeckt das Weinchen doch gleich doppelt so gut! Er trinkt kurz und ist wieder verschwunden! Wir philosophieren über die Zeit im KTP, genießen die Ruhe und und gehen irgendwann sehr zufrieden ins Bett!
Teil 1221. Apr. 2024
11.02.2024 Urikaruus

Der Wecker klingelt früh. Zu früh!. Ich gehe runter in die Küche, setze Wasser auf und genieße den Moment, auf den ich mich schon so lange freute. Ich kann nicht erklären warum…… aber hier in Uri in der Küche zu stehen, abwechselnd den Wasserkessel und das Wasserloch anzustarren, das ist ein Traum für mich!
Bis vor einigen Tagen tummelten sich am 13. Borehole ein Löwenrudel mit Cups. Löwencups cubs können wir nicht so gut! Ein einziges Mal in all den Afrikaurlauben hatten wir recht kleine Cups Cubs und das war genau hier beim Kaffeekochen in Urikaruus. Wir packen einige Sachen und das Fotogeraffel zusammen, holen das Permit von Eric und fahren unter der aufgehenden Sonne in Auob Tal in Richtung Mata Mata.

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An den Wasserlöchern ist es ruhig und auch dazwischen ist wenig los.

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Um viertel nach sieben kommen wir dann zu einer veritablen Ansammlung von white cars. Ein Löwe trotted auf der Pad und eine Schlange von Autos folgt ihm.

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Wir lassen ihn auf uns zukommen, fahren einige Male Rückwärts und entfernen uns dann von dem Schauplatz.

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Crowned Plover

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Lark-like Buntings gibt es in Massen

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In der Nähe des Kamqua Waterholes freuen wir uns über einige Erdmännchen.

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Auf dem Kamqua Picknickplatz gibt es ordentlichen Zoff bei den Sociable Weavers.

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Weiter geht es mit einigen alltäglichen Sichtungen.

Auch ohne die zuerst ganz großen Sichtungen genießen wir den morgen.

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Dieses Erdhörnchen ist extremely Knuffig!

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Die beste Gamedrivezeit ist gegen 08:45 eigentlich vorbei, als wir auf einmal erneut auf eine Ansammlung von Autos kommen. Ein Leo, bekommen wir von einem (natürlich) Schwaben erzählt.

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Er liegt irgendwo neben der Pad und wir überlegen, was wir tun sollen.

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Schließlich haben wir einfach nur Glück mit unserer Position, denn er kommt direkt auf uns zugelaufen.

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Jstor ist es, erfahren wir später. So tolle Fotos wie die Tinochikas haben wir nicht, aber trotzdem sind wir sehr happy mit dem, was wir hier sehen dürfen!

Jstor läuft nun direkt an uns vorbei und legt sich direkt neben uns etwas unterhalb an die Pad.

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Nach einiger Zeit (es ist inzwischen sackeheiß) analysieren wir die Situation.


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Weit und breit kein Wild und das Wasserloch ist keine 500 Meter weg. Er wird also ganz bestimmt dort hin zum Trinken gehen. Als einziges Auto fahren wir zum Wasserloch und sichern uns die Pole Position. Tatsächlich dauert es nicht lange und der Leo trottet dort hin.

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Währenddessen setzt sich die Autoschlange hektisch in Bewegung.

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Das Licht ist brutal hell und kommt von der falschen Richtung.

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Aber wir freuen uns tierisch über diesen Leo gleich am Anfang unserer KTP-Zeit! Das wird doch nicht gleich wieder so losgehen, wie bei unserer „Alles uff de Gass-Reise“? Warten wir ab!
Dann läuft Jstor uns genau vor die Motorhaube und legt sich anschließen wieder an den Rand der Pad.

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Nach einigen Fotos haben wir genug und fahren extrem zufrieden (welch Wunder!) zurück nach Uri. Dann wird in Ruhe gefrühstückt und der herrliche Tag genossen!

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Die Mahali Weber zwitschern vertraut. Das ist für uns das Geräusch von Urikaruus.
Teil 1322. Apr. 2024
11.02.2024 Urikaruus Nachmittag und Abend

Der Nachmittag in Urikaruus verläuft ruhig. Dank des Deckenventilators kann ich ein Stündchen Schlaf finden. Es ist Ende 30 Grad. Am Wasserloch kommt eine Gnuherde zum Trinken.

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Das Sozialverhalten dieser Tiere ist sehr interessant.

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Ein Gnu dirigiert die Verweildauer am Wasserloch, während andere die Gegend absichern.

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Giraffen sind stets sehr, sehr vorsichtig.

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Das Besondere in Urikaruus ist genau dieser direkte Blick aufs Wasserloch.

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Das bringt auch eher ungeduldigeren Naturen wie uns die Möglichkeit, Tiere ganz in Ruhe und mit Zeit zu beobachten.

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Gegen vier sitzen wir im Auto und fahren natürlich noch eine Runde. Schmetterlinge sind allgegenwärtig.

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Crimson-breasted Shrike

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White-browed Sparrow Weaver

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Crowned Plover

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Bateleur

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Die Red Hardebeester schauen uns misstrauisch an.

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Dann fahren wir zum, ich glaube es war das dreizehnte Wasserloch.

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Kurz vor Ankunft sehen wir einen männlichen Löwen durchs Tal trotten und haben so die Chance, uns perfekt ans Wasserloch zu Positionieren.

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Und tatsächlich tut er uns einen Gefallen und trinkt so, dass wir ihn von vorne sehen.

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Schnaufend läuft er direkt an uns vorbei.

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Das ist immer wieder ein Erlebnis, auch wenn wir das nun schon so oft hatten.

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Sehr zufrieden mit diesem Tag und mit aufgefrischter KTP Liebe im Herzen geht es zum Braii nach Urikaruus.

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Die Abendstimmung passt zu den tollen Erlebnissen des Tages und wir sitzen mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf der Terrasse.

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Das Braii schmeckt wieder einmal vorzüglich und wir warten, was am Wasserloch passiert. Nach etwas Warten landet eine Spotted Eagle Owl und kurz danach sogar noch eine zweite.

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Und dann, ja DANN…….. kommt aus dem Nichts ein Leopard aus der Nacht!

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Ja das gibt es doch nicht! Am ersten ganzen Tag gleich zwei Leos! Er ist sehr vorsichtig und in der Dunkelheit natürlich schwer zu fotografieren. Wir rufen noch die Nachbarn, die zwei Minuten vorher ins Bett gegangen waren.

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Er verschwindet genauso lautlos in der Dunkelheit, wie er kam. GEIL!

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Dann übermannt uns die Müdigkeit. Dank Ventilator ist es in der Nacht gut auszuhalten. Stechmücken sind bisher kein Thema und das sollte während dieser Reise weitestgehend so bleiben.
Teil 1426. Apr. 2024
12.02.2024 Urikaruus nach Kielliekrankie

Heute ist schon Umzugstag und zwar nach Kielie. Also lassen wir den Gamedrive am Morgen weg und Frühstücken erst einmal in Ruhe. Dabei unterhalten uns erneut Gnus.

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Alle anderen Gäste sind Unterwegs und so herrscht absolute Ruhe im Camp.

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Auch die Mangusten sind wieder Unterwegs.

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Eric hatte für uns Jacques in Kielie angefunkt und einen Early Check-In vereinbart. Und so verabschiede wir uns ohne großen Wehmut von Eric. Warum ? Weil wir in einigen Tagen noch einmal für zwei Tage zurückkehren werden. Dieses Mal hatte wir sogar eine weitere mögliche Nacht Uri sausen lassen….. eigentlich verrückt!
Am Ende verquatschen wir uns noch ziemlich mit ihm. Spontan nehmen wir eine gemeinsame Videobotschaft von Eric und uns an Jaffles und Allesverloren auf. Die bleibt natürlich privat!

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Dann geht es los zum Gamedrive in Richtung Kiellie. Den gehen wir in aller Ruhe an. Wir sind ja so zu kleinen Sociable-Weaver Bird Fans geworden.

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Die knuffigen Geräusche, die diese kleinen Kreaturen machen, lieben wir! Und der Bau der gigantomanischen Nester endet ja oft tragisch!

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Etwas später kämpfen zwei Giraffen miteinander.

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Das sieht spielerisch elegant aus.

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Aber in echt versuchen sie sich gegenseitig richtig weh zu tun! Zumindest macht es einen solchen Eindruck.
An einem Viewpoint stehen zwei Autos. Die Insassen machen uns auf die im Gras liegenden heutigen Quotenlöwen aufmerksam.

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Aber wir kommen auch ohne größere Katzensichtungen auf unsere Kosten.

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Kori Bustard

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Ein von uns sehr geschätzter Pygmy Falcon

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Tawny Eagle

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Und schließlich ein stolzer Martial Eagle mit Erdhörnchen Kill.

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Ziemlich gruselig ist der wieder herausgewürgte Fuß!

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Teil 1526. Apr. 2024
12.02.2024 Urikaruus nach Kielliekrankie .- Teil 2 Nachmittag und Abend

Gegen 13:00 Uhr checken wir dann bei Jacques in Kielie ein. Die Wiedersehensfreude ist groß! Jacques ist einfach ein ganz feiner Kerl!
Nachdem alle Sachen ins Haus geschleppt wurden, machen wir es uns bei Ende 30 Grad mit einem Rock Shandy gemütlich.

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An dem Ausblick in Kielie kann man sich einfach nicht satt sehen. Bei unseren Kielie Besuchen regnet es traditionell mindestens ein Mal.

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Das ist jedes Mal ein beeindruckendes Schauspiel.

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Gegen viertel vor sechs geht es noch einmal los.

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Grey-backed Finchlark

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Irre Wolkenstimmungen

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Springis

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Und dann ein unerklärliches Verhalten einer Giraffe. Sie steht oben auf der Düne, als sie plötzlich Panik bekommt.

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Ihr Kumpel schaut sich das verwundert an. Wir auch.
Die Giraffe rennt plötzlich wie von der Tarantel gestochen die Düne herunter und spurtet um ihr Leben.

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Der Kumpel bleibt cool und beobachtet das Ganze.

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Am Hang kommt sie fast ins Straucheln und spurtet dann an uns vorbei.

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Ach die Springböcke wundern sich mit uns. Seltsam!

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Die Abendstimmung ist wunderschön und wir genießen es einfach nur hier sein zu dürfen!

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Swallow-tailed Bee Eater

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Auf der Rückfahrt taucht die untergehende Sonne die Dünenkämme in zartrotes Licht!

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Ach, die Kalahari!

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Bei nun angenehmeren Temperaturen verbringen wir einen launigen Grillabend.

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Auch hier wird das Wasserloch von einer Eule bewacht.

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Unser Kerzenglas lockt ein riesiges Insekt an. Evtl. könnte das ein Antbear sein…..

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Teil 1627. Apr. 2024
13.02.2024 Kieliekrankie

Der Wecker klingelt uns zum nächsten Gamedrive heraus. Der soll bei Zeiten über die Dune Road nach Kij Kij gehen. Wir haben noch nicht die hundertprozentige Morgenroutine und so geht es erst 10 Minuten nach Gate-Time los. Die Morgenstimmung ist mal wieder herrlich! Am Horizont regnen sich die letzten Wolken ab.

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Unsere Lower Dune Road Erfahrungen sind nicht gerade von üppigen Katzensichtungen geprägt.
Und so freuen wir uns zu Beginn über einen recht furchtlosen Hasen. Der Hare scheint gerade mitten auf der Pad so eine Art Morgenmeditation zu machen!

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Wir brausen über die Pad. Wie immer sitzen an Kij Gamies Sekretäre im Baum.

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Am Tierkop Waterhole haben bisher niemals irgendetwas sichten können. Ich glaube, es ist unser sechster oder siebter KTP-Urlaub.
Im KTP Sightings Facebook Forum war in letzter Zeit öfters vom Tierkop Pride die Rede.
500 Meter vor dem Wasserloch reduzieren wir die Geschwindigkeit und scannen die Dünen ab. Und tatsächlich liegt heute doch ein so was von prächtiger Mähnenlöwe auf der Düne und schaut uns an.

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Das ist bestimmt der gewesen den Hartwig-Tinochika gerade beim Bayern Schorsch gemeint hat! Er blinzelt uns müde an. Ganz kurz tut er uns diesen Gefallen, dann liegt er wieder flat!

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Wooooow! Was für ein prächtiger Kerl!
Je näher wir in Richtung Auob Tal kommen, umso grüner wird die Kalahari.

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Bei diesem Besuch wechseln sich extrem trockenen Landstriche mit üppig grünen ab. Das Nossob Tal ist streckenweise wesentlich grüner, als das Auob Tal.
Gespannt fahren wir die letzte Düne hinunter ins Nossob Tal. Kij Kij ist bei vielen ein wohlklingender Name des Wasserloches, welches fast Katzengarantie bietet. Üblicherweise ist hier um diese Uhrzeit einiges los. Aber jetzt gerade nicht. Wahrscheinlich gibt es irgendwo anders eine Knallersichtung, an der die meisten anderen Autos hängengeblieben sind! Wir tasten uns langsam zu dem kleinen Hügel am Wasserloch vor.
Lanner Falcon

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Außer uns ist niemand da……. Ich meine natürlich niemanden außer einem schicken Cheetah!

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Ziemlich nervös und sich permanent umschauend trinkt das elegante Tier den haben Teich leer.

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Wir wundern uns echt, dass kein weiteres Auto kommt. Und so haben wir die Katze ganz alleine für uns. Eine richtig schöne Sichtung!
Außen herum ist auch einiges los.
Cape Sparrow

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Namaqua Dove

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Black-headed Heron

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Namaqua Sandgrouses

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Dann steht die Katze auf, läuft etwas ins Tal hinein, schaut sich wieder mehrmals um und verschwindet dann in die Dünen.

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Diese Sichtung hat außer uns niemand gehabt! Wer weiß, was an anderer Stelle gerade passiert!
Wir fahren dann zuerst ein Stück nach Melkvlei und dann weiter in Richtung Twee Rivieren. Lanner Falken und Sekretäre gibt es in Massen.

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Hier ist es so etwas von grün! Herrlich.

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White Stork

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Strausse

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Cape Starling

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Gnus

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Und die Springis üben lebenswichtige Sprints.

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Immer wieder staunt man, wie schnell sogar schon die ganz kleinen rennen können! Wirklich beeindruckend!

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Zurück über die Lower Dune Road geht es dann ohne weitere große Sichtungen zurück nach Kielie.

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DAS war ein echt schöner und ziemlich langer Gamedrive!

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Nach einem gemütlichen Frühstück mit Kalahari- Weitblick genießen wir de Ruhe.

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Kielie ist zum Urlaub Machen einfach der perfekte Platz! Ein Schläfchen muss schon auch noch einmal sein und auf dem IPad werden die Bilder schon einmal gesichtet und Aussortiert!
Am späten Nachmittag hat es dann 41 Grad!

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Die kurze Runde ins Auob Tal bringt nur einige Gnus,

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ein Capped Wheatear und schön beleuchtete Landschaft.

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Nach dem Morgen ist das aber kein Problem.
Der Braai Abend mit einer schönen Flasche Ridgeback Signature S,

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Vor dem Abendessen laden wir Jacques auf ein, zwei Kaltgetränke ein. Er ist wie immer ein extrem angenehmer Gesprächspartner und einfach ein toller Mensch.
Wetterleuchten und dem Besuch einer Braunen Hyäne rundet den eindrucksvollen Tag ab! Als Jacques durchs Ernglas die braune Hyäne sieht grinst er und meint zu uns :"It's a big thing!". Der Reisebericht-Titel 😉 Wir lachen und freuen uns!

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Teil 1728. Apr. 2024
14.02.2024 Kieliekrankie nach Kalahari Tented Camp Honeymoon Chalet Teil 1

Wir sind früh genug wach und treffen eine spontane Entscheidung.

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Da heute ein Treffen mit den Susi 65’s geplant ist, packen wir spontan das Auto. So sind wir an unserem Umzugstag zeitlich unabhängig. Leider heißt es nun Abschied von Jacques zu nehmen. Er hat nun „off“ und wird bei unserer Rückkehr in einigen Tagen nicht da sein.

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25 Minuten nach Gatte- Time geht es dann in Richtung Dune Road und Kij Kij. Für sensationelle Sichtungen an diesem Wasserloch sind wir vermutlich etwas zu spät dran, aber egal! Das Schöne an zwei Wochen KTP ist, dass man an den einzelnen Tagen nicht so einen „ich muss jetzt was Sehen Druck“ hat. Nach unserem gestrigen Glückstreffer an Kij Gamies erwarten wir heute mal lieber wieder nichts!
An Tierkop sitzen wieder die Sekretäre im Baum.

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Und an der Stelle, an der gestern der Mähnenlöwe auf der Düne bei Kij Gamies lag, ist heute nichts zu sehen. Wir rollen langsam weiter, als wir von uns aus gesehen hinter dem Wasserloch im Gegenlicht eine liegende Löwin entdecken. Ist das wirklich eine Löwin? Ein Blick durchs Fernglas bringt Klarheit. Ja, es ist eine! OK, dieses Mal ist hier im Park einiges anders als gewohnt. Mmmmmh, Löwin im Gegenlicht. Ob hier etwas passiert? Ja, denn kurz später steht sie auf und schreitet sichtlich Müde im bestem Gegenlicht ans Wasserloch.

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Wird das mit unserem Sichtungsglück wieder so weiter gehen?

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Bisher können wir uns nun wirklich nicht beschweren!

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Währenddessen schreitet die Löwin zurück auf die Düne. Jetzt entdecken wir dort durchs Fernglas noch weitere Löwen. Wir fahren noch ein gutes Stück vor und stehen nun leicht unterhalb der Katzen.

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Ich hatte mir so sehr einmal Löwen auf einer Kalahari- Düne gewünscht und nun bekomme ich sie. Und wie!

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Das Licht ist zwar schwierig, aber die Löwen laufen nun einige Meter von uns entfernt oberhalb so entlang, dass wir sie von der Pad aus optimal sehen können.

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Zum Teil sind sie nur ca. 5 Meter entfernt und schauen uns an.

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Die Löwenshow dauert insgesamt fast eine Stunde.

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Die fast ausgewachsenen spielen im Liegen herum.

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Dann kommt einer genau auf uns zu.

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Wieder Hinlegen.

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Schauen, was die Menschen im Auto hier machen?

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Weiterlaufen.

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Wieder Hinlegen.
Und schließlich etwas weiter weg ganz oben auf einer Düne den Schatten Genießen.

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Wir sind völligst Happy und bis dahin ganz alleine.

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Dann kommen unsere amerikanischen Nachbarn aus Kielie. Wir zeigen ihnen die Löwen, auf die sie si sehr gehofft hatten. Sie hatten in den letzten Tagen nicht eine Katze gesehen und waren sichtlich enttäuscht. Nun schreien sie vor Glück auf und wir freuen uns sehr für die beiden sympathischen US Amerikaner. Sie bekommen die Pole Position übergeben und wir fahren ein Stück weiter. Letztendlich kommt noch ein belgisches Pärchen hinzu.

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Nach einigen Übersichtsbildern geht es dann weiter in Richtung Kij KIij. Uns ist etwas bange, denn wir fragen uns, ob die Susi’s vielleicht schon ewig in Melkvlei warten. Noch auf der Dune Road liegt ein Strauß auf seinem Gelege und brütet.

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Gestern war er auch schon da.

Fortsetzung folgt
Teil 1802. Mai 2024
14.02.2024 Kieliekrankie nach Kalahari Tented Camp Honeymoon Chalet Teil 2

Mit etwas schlechtem Gewissen (wegen Susi65) biegen wir am leeren Kij Kij nach rechts in Richtung Twee Rivieren ab .

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Auf einmal fliegt in etwas Entfernung ein riesig wirkende Vogel vorbei. Was ist das bitte? Gott sei Dank landet er in einem Blumenmeer. Wir müssen die Vogel App bemühen und stellen fest, dass es ein Ludwig’s Bustard ist, eine Erstsichtung!

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Ein toller Vogel! Wir freuen uns sehr! Schade nur, dass er recht weit weg ist.

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Dann drehen wir um und es geht wieder zurück nach Melkvlei. Dort treffen wir auf die relaxed wirkenden Susi und Michael. Sie unterhalten sich gerade mit dem Fahrer eines Tanklasters und sind auch noch nicht lange vorher angekommen.
Wir tauschen Afrikalatein aus und die Zeit vergeht wie im Flug.

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Die beiden sind schon länger im Park und hatten Knaller-Sichtungen. Viele davon zwischen Twee Rivieren und Kij KIj. Twee Rivieren mögen wir nicht so und sind lieber (auch wenn die Sichtungschancen schlechter sein könnten) in den Wilderness Camps. Von dort aus gibt es derzeit aber scheinbar die besten Katzensichtungen.

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Die beiden machen übrigens richtig tolle Bilder, mögen aber leider keine Reiseberichte schreiben! Gut, das muss man leider akzeptieren!
Die Zeit vergeht leider viel zu schnell. Und so heißt es Abschied nehmen. Wir fahren noch ein Stück zusammen in Richtung Twee Rivieren.

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Unterwegs gibt es schöne Springbok und Gnusichtungen.

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Schmetterlinge sind in den grünen Gebieten extrem zahlreich und stets hübsch anzuschauen.

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Überall blühen gelbe Blumen. Die Landschaft ist wieder einmal wunderschön!
Links an der Pad steht ein Auto und weist uns auf einen Cheetah hin. Wie schön! Das andere Auto macht uns die Pole Position frei und wir sind mit der Katze alleine.

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Mit einem kurzen Abstecher nach Twee Rivieren (Tanken und Einkaufen) geht es zurück ins Auob Tal.

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Ein Auto steht rechts an der Pad. Inzwischen fragen wir in Solchen Situationen IMMER nach was da ist. JA, unter dem Baum ganz da hinten liegt ein Leopard. Aber „not good visible!“. In der Tat und nach einem kurzen Beweisfoto fahren wir weiter.

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Irgendwo bei Monro steht dann ein Surfer Typ links am Straßenrand. Wir hatten ihn schon mehrfach getroffen. Er schob uns bei den vorherigen Zusammentreffen stets eine ordentliche Kassette ins Ohr. Das ist auch jetzt wieder so. Da oben liegt ein Löwe! Ha!

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Da der Löwe schläft, besuchen wir zuerst den nächsten Aussichtspunkt und fahren die wenige hundert Meter zum Löwen zurück.

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Der steht gerade auf, als ein weiteres Fahrzeug lautstark hält. Das veranlasst den Löwen dazu sich sofort wieder hinzulegen. Macht nichts!

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Bis zum Tented Camp liegt noch ein gutes Stück Weg vor uns. An Auchterlonie sitzt ein Toni Igel (so muss es wohl heißen) im Baum. 😉

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Einige Kilometer weiter, ich traue es mich kaum zu sagen, stehen zwei super nette junge Kanadier am Rand. Auch mit Ihnen hatten wir schon mehrfach gechattet. Bei 41 Grad stehen sie seit 4 Stunden in der prallen Sonne und schauen Jstor beim Mittagsschlaf zu.

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Der Kanadier hat eine riesige rote Bombe. Er war so sehr auf der Suche nach eine Leo, dass es ihm wert wäre. Er und seine Freundin sind total begeistert.

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Wir mögen die Bilder von dem so friedlich schlafenden Leoparden sehr! Was ist denn heute hier los?

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Nach eine Giraffen Roadblock

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und einigen kleinen Sichtungen sind wir froh, das Honeymoon Tent im Tented Camp zu erreichen!

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Der Ranger ist extrem nett und wir freuen uns auf relaxte Stunden auf der Terrasse.
Und so genießen wir den Rest des Tages. Leider gibt es heute Abend keines der von uns so beliebten Schakal Konzerte, sondern nur einen stillen Besucher dieser Art.

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Er bekommt nichts von uns.

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Ein Diemersfontein Malbec übersteht den Abend nicht. Ein unglaublicher Tag geht zu Ende!

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Allerdings soll es im Auob Tal seit einigen Tagen sehr ruhig sein! Es gibt kaum Huftiere und somit wohl auch kaum Katzen.
Teil 1905. Mai 2024
15.02.2024 Kalahari Tented Camp

Heute lassen wir es etwas gemütlicher angehen. Im Auob Tal ist seit einigen Tagen wenig los. Das zeigten einige Gespräche mit Insassen anderer Autos und das Kgalagadi Sightings Forum.
Erst gegen 7:00 Uhr brechen wir zu einem Drive auf.
Tawny Eagle

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Springi

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Es ist wenig los. Ich glaube am 14 Waterhole lag dieser männliche Löwe im Tiefschlaf. Das sollte den ganzen Morgen lang auch so bleiben.

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Am 13ten Borehole stehen dann plötzlich die wie immer gutgelaunten Susi und Michael neben uns. Wir chatten ein wenig, während am Wasserloch das übliche Treiben weiter geht.

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Lark-like Bunting

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Red-billed Quelea

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Red-headed Finch

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Lanner Falcon

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Schmetterlinge machen es sich auf dem toten Eland gemütlich.

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Dann drehen wir um.

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Stellenweise blühen gelbe Blumen.

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In Mata Mata wird getankt und eingekauft. Der Shop ist wenigstens ein wenig besser ausgestattet, al s beim letzten Besuch. Insgesamt bleibt es für uns aber der schlechteste im Park.
Nicht schlecht dagegen sind die gar nicht scheuen Erdmännchen, die auf dem Campground leben.

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Danach geht es zum ausgedehnten Frühstück mit Mahaligezwitscher und herrlicher Ruhe.

Im KTC hatten wir ja schon zwei, dreimal echt laute Nachbarn. Dieses Mal könnte es nicht besser sein! Im Inneren des Zelts wird es am Nachmittag bei um die 40 Grad schon recht heiß.

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Und so fahren wir gegen 17:00 Uhr doch noch zu einer kleinen Runde raus. Erwartungen haben wir eigentlich keine. Und so werden zuerst einmal die Sociable Weavers im Baum an der Zufahrt zum Camp gecheckt.

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An Craig Lockhard sitzt ein Gabar Goshawk (mit deren Bestimmung habe ich immer meine Probleme!).

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Späte sitzt er völlig entspannt ca. zwei Meter neben Kerstin und nimmt keine Notiz von uns.

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Und das, obwohl wir ihm die Sicht versperren! Das respektieren wir nach einigen Minuten und machen ihm den Blick aufs Wasserloch wieder frei.

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Danach kommen wir mit einem jungen deutschen Pärchen recht nett ins Gespräch. Sie machen einen dreimonatigen break (Unverschämtheit! 😉 ). Wir geben ihnen einige Infos, denn sie sind spontan hier in den Park gekommen. Überhaupt versuchen wir in diesem Urlaub verstärkt das Gespräch zu suchen. Dabei haben wir einige sehr interessante Begegnungen.

Auf dem Rückweg bringt diese Scherenschnitt-Giraffe noch eine schöne Abwechslung.

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Im Camp liegen dann doch tatsächlich einige Löwinnen am recht weit entfernten Wasserloch! Das haben wir dieses Mal nun so gar nicht erwartet! Cool!

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Ein wunderbarer Grillabend (ich wiederhole mich hier glaube ich 14 Mal 😛 ) rundet den schönen Tag ab.

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Unter dem Kreuz des Südens genießen wir die Nacht.

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Heute gibt es sogar das geliebte Schakal Konzert. Jedes Mal wieder gut für einen Gänsehaut-Moment 😎

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Teil 2006. Mai 2024
16.02.2024 Kalahari Tented Camp nach Urikaruus

Heute morgen wollen wir es noch einmal wissen! Trotz schlechter Nachrichtenlage aus dem Auobtal wollen wir unser Glück heute am 13ten und 14ten Bohrloch finden. Durchs Kaffee-Kochen verdaddeln wir die 5 Minuten Vorsprung vor den ersten Mata Mata Autos. Die Auob Rally kann beginnen.

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In der Staubfahne des belgischen Autos vor uns brausen wir der aufgehenden Sonne entgegen. Die Belgier haben den gleichen Plan wie wir.

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Diese Morgenstimmungen sind einfach unter anderem das, was den KTP ausmacht! Staub, warmes Sonnenlicht, Dünen und die Spannung, was einen an diesem Morgen an Erlebnissen erwartet!

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Zuerst einige gewöhnliche Sichtungen.

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Und dann, ich glaube es war am 14ten Bohrloch liegt ein männlicher Löwe um Ruhemodus.

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Ansonsten passiert nicht viel berichtenswertes.

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Trotzdem ist es wieder einmal ein herrlicher Morgendrive. Da heute Umzugstag nach Urikaruus ist, geht es bald zurück zum Frühstück im Tented Camp.

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Anmerkung: Als wir live unterwegs waren hatten wir das Gefühl nicht ganz so viele spektakuläre Sichtungen zu haben. Jetzt beim Berichtschreiben frage ich mich schon warum ? Vielleicht sind wir in der Vergangenheit wirklich etwas verwöhnt worden…. Egal! Das Tented Camp war wieder eine schöne Etappe! Und überhaupt. Für uns zählen im KTP nicht nur die Sichtungen, sondern auch die Quality Time in den Wilderness Camps. Das Beobachten der Wetterstimmungen, die Geräusche der Natur, die kleinen Dinge! Hach! Schwelg!

Und so packen wir die schrumpfenden Vorräte ein und machen uns auf den Weg nach Uri.

Vorher surfen wir am Pool noch etwas im Internet.

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Auf der Fahrt ist zuerst Birding angesagt.
Ground-Scraper Thrush

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Swallow-tailed Bee Eater

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Dann ein Phantom Katze links unter dem Busch. Ihr kennt die Momente, oder? Was ist das? Vermutlich nur ein Schatten!

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An den hier traue ich mich gar nicht heran… Common Buzzard / Danke Maddy 😘

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Eine schöne Springbok-Herde

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Noch niemals vorher ist uns ein so cool aussenhendes Spotted Thick-Knee begegnet!

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Massig Schmetterlinge

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Stellvertretend für etliche Vogelsichtungen zeige ich Wattled Starlings

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Marico Flycatcher

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und einen Lesser Grey Shrike.

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Gegen 13:00 Uhr begrüßen wir wieder Eric, den Camp Attendant in Uri, Dieses Mal bekommen wir die Nr. 3. In der4 Nr. 4 steht ein Wohnmobil, welches wir vorhin am 14ten Bohrloch schon bemerkt hatten. Bei wieder um die 40 Grad Mittagshitze schleppen wir die ersten Sachen vor die Küche, als die südafrikanisch/amerikanische Nachbarin über uns herfällt. Sie erzählt uns ihre halbe Lebensgeschichte, die uns jetzt gerade gar nicht interessiert. Irgendwann unterbreche ich sie und meine, wir würden gerne erst einmal unsere Sachen auspacken und könnten vielleicht später nochmal „chatten“. Sie zieht etwas pikiert ab. Das war echt übergriffig! Eric hatte uns bei der Ankunft schon erzählt, dass die beide etwas „strange“ wären.
Wir machen es uns gemütlich und relaxen auf der Terrasse.
Scimitarbill

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Am späten Nachmittag fahren wir noch einmal raus. Bald kommt uns ein Landcruiser entgegen. Wir stoppen und kommen mit den Südafrikanern intensiv ins Gespräch. Irgendwann sage ich zu ihnen „we met before. You are the Malxxxxxx! We had these once in a lifetime leopard sighting together and you were so extreme gentle to us!“ Die Welt ist klein! Es sollte nicht das letzte Reunited Erlebnis sein! Kerstin hatte vor zwei Jahren nach mehreren Tagen Suche einen Leo entdeckt. Daraus entwickelte sich eine wahnsinnig tolle Sichtung, an der anfänglich drei weitere Autos nach uns kamen. Alle waren so dermaßen rücksichtsvoll, was die Sichtung noch mehr besonders machte! Wir freuen uns so sehr über diese Begegnung! Leider haben sie eine ziemlich andere Route. Jetzt aber weiter! Machts gut!

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Ansonsten sind die Sichtungen am Nachmittag recht spärlich.

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Und so bereiten wir das abendliche Braii vor.

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Nebenan plärrt die Amerikanerin vor sich hin und erzählt lautstark von ihrer schweren Kindheit und all ihren Problemen. Man kann wirklich jedes Wort verstehen und meiner Esmeralda und mir schwillt der Kamm. Irgendwann klärt Kerstin die Situation durch einige deutliche Hinweise. Man könne hier jedes Wort verstehen und das hätte mit Afrikafeeling nichts zu tun. Etwas unerwartet kommt eine prompte Entschuldigung und es wird deutlich leiser.

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Die beiden gehen dann nach dem Spülen früh zu Bett. Keine zwei Minuten später fängt die Dame laut zu stöhnen an! Innerhalb von längstens drei Minuten wird das Auob Tal von sich deutlich übertrieben anhörenden Sexualgeräuschen beschallt. Dann ist schon Ruhe! Wir kommentieren das Ganze kopfschüttelnd! Das war im KTP eine Erstsichtung! Aber ein extrem kurze! 😛 Dann ist Ruhe und wir können den Rest des Abends genießen.

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Morgen reisen de beiden weiter, wir werden es verkraften!
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