Reisebericht

Swakopmund-Palmwag-Etosha-Caprivi (Juni/Juli 2023)

von pero65 · begonnen 05. Dez. 2023 · 31 Teile

Teil 105. Dez. 2023
... das waren die wesentlichen Stationen unseres diesjährigen Namibia-Trips.

Das erste Mal waren wir 2015 in Namibia und haben damals die klassische Tour durch den Süden und den Norden gemacht. Dieses Mal haben wir uns auf den Norden beschränkt mit Schwerpunkt Caprivi .... und das haben wir nicht bereut. Caprivi war für mich persönlich das Highlight in Namibia.

Reisezeit
Wir wollten zunächst im September fahren und hatten in 2022 auch schon alles gebucht. Aufgrund persönlicher Umstände mussten wir dann Anfang Juni 2023 plötzlich umbuchen (September ging nicht mehr) und den Start auf Ende Juni vorziehen. Das ging dann erstaunlicherweise weitgehend problemlos. Da wir mit Qatar geflogen sind, war eine kostenfreie Umbuchung zulässig und mit nur geringem Flugpreisaufschlag verbunden. Wir konnten sogar die Camps im Etosha ohne größere Probleme und zusätzliche Kosten umbuchen! - Einen größeren Kompromiss mussten wir allerdings machen; wir haben die Route umgedreht (ursprünglich war Swakopmund - zur Erholung - am Ende geplant).
Ein Nachteil unserer Reisezeit waren die langen und teilweise sehr kalten Nächte (2015 waren wir auch im Juni/Juli in Namibia, aber da war es nachts deutlich wärmer!!!). Deshalb empfehle ich unbedingt die Mitnahme von guten Winterschlafsäcken, falls man im Dachzelt übernachtet und im namibianischen Winter fährt.

Flug
Wir sind ab FRA über Doha nach WDH (und zurück) mit Qatar Airways geflogen. Natürlich ist die Flugzeit länger als bei den Direktflügen mit Discovery. Allerdings überwiegen die Vorteile mE deutlich: Möglichkeit der gebührenfreien Umbuchung bei jedem Economy-Tarif, neues/modernes Fluggerät, bessere Verpflegung, besseres Unterhaltungsprogramm. Da die Flugzeuge (außer FRA-Doha) auch nie voll waren, konnten wir uns meist auf die Plätze am Notausgang umsetzen und hatten damit ausreichend Beinfreiheit. Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit Qatar Airways.

Wagen
Toyota Hillux Dbl. Cab 2,8l bei Africa on Wheels mit 2 Dachzelten gebucht. Fahrzeug war nagelneu (deutlich weniger als 10 T km bei Übernahme) und in perfektem Zustand. Die Campingausstattung war teilweise etwas knapp kalkuliert und in die Jahre gekommen. Ein einflammiger Gaskocher zum Aufschrauben auf die Gasflasche ist auch etwas dürftig. Also für das Fahrzeug selbst die Note 1+ und für die Campingausstattung vielleicht eine 3. Insgesamt aber gutes Preis-/Leistungsverhältnis! - Wir wurden bei Ankunft am Flughafen abgeholt und am letzten Tag zum Hotel gefahren und zusätzlich am nächsten Morgen vom Hotel wieder zum Flughafen (kostenfrei). Über den Service kann man daher insgesamt auch nicht meckern. Die Umbuchung hat nicht extra gekostet; wir hatten aber Glück, das noch dieser letzte Wagen frei war.

Unterkünfte
Wir hatten zwar Dachzelte, haben aber überwiegend in Lodges oä übernachtet. Ich bin dabei den Wünschen meiner besseren Hälfte entgegen gekommen, war im Nachhinein wegen der teils sehr kalten Nächte aber froh darüber.

So ... nach diesem Vorwort geht es los. Bitte keine all zu großen Erwartungen an meinen Reisebericht, da ich so was zum ersten Mal mache und weder ein begnadeter Romanschreiber noch ein guter Fotograf bin (geschweige denn so etwas wie Profi-Ausstattung 🙁 )

Viele Grüße an alle Fomis
&
ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an alle fleißigen Autoren von Reiseberichten; für mich war das immer eine wichtige Informationsquelle für die eigene Reiseplanung - und natürlich eine unterhaltsame Lektüre mit schönen Fotos !!!

Peter
Teil 205. Dez. 2023
Hinreise + Ankunftstag (21./22. Juni 2023)

Wir sind mit dem Auto nach FRA gefahren (selbst mit Parkhaus für 3 Personen auch nicht deutlich teurerer als die Bahn) und pünktlicher Abflug um 17.35 Uhr. Umstieg in Doha war unproblematisch. Zwar musste man gefühlt von einem Ende des Flughafens zum anderen, war aber alles super organisiert. Ankunft in WDH war pünktlich gegen 9.55 Uhr.
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Die Einreiseformalitäten haben dann auch nur ca. 30 Minuten gedauert und nachdem wir am Flughafen Geld gezogen und einen Voucher für unsere MTC-Karte gekauft hatten (Karte selbst hatte uns ein Fomi geliehen!), ging es mit dem Fahrer von Africa on Wheels zu deren Standort in WDH. Die Übernahme des Fahrzeugs war schnell erledigt (ca. 45 Minuten).

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Anschließend zum Einkauf in den Superspar (Maerua) und von dort weiter zum Hotel Uhland, wo wir sowohl die erste als auch die letzte Nacht verbracht haben. Die Zimmer dort sind zwar eher einfach, aber sauber. Neben dem guten Preis-/Leistungsverhältnis ist für mich persönlich auch die Nähe zur Innenstadt ein Vorteil. Windhoek Downtown ist natürlich keine besondere Sehenswürdigkeit, aber ein kurzer Spaziergang durch die City ist durchaus lohnenswert (und das ist von Uhland aus tagsüber ohne Weitere zu Fuss machbar!). Wir haben dort ua bei Safari Holtz eingekauft.

Für abends hatten wir schon vorab über die Homepage einen Tisch bei Joe`s Beerhouse gebucht. Zwar gibt es in anderen Restaurants sicherlich besseres Essen - was nicht heißen soll, das es bei Joe`s schlecht wäre!!! - aber die Einrichtung / Atmosphäre ist einfach super. Es ist die perfekte Einstimmung auf einen Urlaub in Namibia.

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Teil 307. Dez. 2023
Liebe Fomis,

freut mich, dass ich euch bei unserer Tour mitnehmen kann. Auf geht's zu unserer nächsten Station:

Swakopmund (23.-26. Juni 2023)

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir gegen 10 Uhr in WDH aufgebrochen und waren 4 Stunden später in Swakopmund (wir sind über die B2 gefahren). Unterwegs war es bis kurz vor Swakopmund sonnig, bis wir dann auf die Nebel-/Wolkenwand am Meer zugefahren sind und die hing leider auch die ganzen drei Tage über Swakopmund (2015 hatten wir noch 3 Tage nur Sonne gehabt - Schicksal 😮 ).

In Swakopmund haben wir in Meike's Guesthouse genächtigt. Da gibt es eine schöne doppelstöckige Einheit ... ideal für Familien. Ansonsten muss man nicht viel zu Meike sagen: super freundlicher Kontakt, sauber, leckeres Frühstück und Reservierungen für Restaurant/Touren werden gerne übernommen ... absolut hilfsbereit! - "Innenstadt" und Uferpromenade sind gut fußläufig zu erreichen.

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Wen man - wie wir - zum zweiten Mal in Swakopmund ist, würden wahrscheinlich 2 Übernachtungen ausreichen. Aber da wir in den Monaten vor dem Urlaub ziemlich viel Stress hatten, haben wir es langsam angehen und es uns einfach etwas gut gehen lassen. Man kann in Swakopmund ja sehr schön Essen gehen 😎
So waren wir am ersten Abend bei Jetty 1905 und Meike hat uns auch einen sehr schönen Platz reserviert. Essen war gut, bei The Tug wahrscheinlich besser, aber die hatten in der Woche wegen Renovierung geschlossen.

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Teil 407. Dez. 2023
Am nächsten Tag haben wir morgens eine Katamaran-Tour von Walvis Bay aus gemacht. Man kann sich - ohne zusätzliche Kosten - vom Hotel in Swakopmund abholen (gegen 8.00 Uhr) und wieder dorthin zurückbringen lassen.

Die Tour selbst war ganz nett; muss man nicht machen, aber für uns hat es sich gelohnt. Die See war an diesem Tag fast spiegelglatt, kein Wind aber dafür wolkenverhangen. Wir hatten (leider) eine größere Gruppen Chinesen auf dem Boot, so dass es teilweise etwas eng wurde (Gedränge um die Robbe auf dem Boot 😵 ).

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Es gibt auf dem Boot ein Seafood-Buffet und Sekt.

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Die Tour hat 1.100 N$/p gekostet und zurück waren wir gegen 13.00 Uhr. Auf der Rückfahrt fährt man noch bei der Flamingokolonie in Walvis Bay vorbei. Wer dann noch die Tour zum Sandwich Harbour machen möchte wird mittags in einen anderen Wagen "umgeladen" und startet von der dort aus.
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Den Nachmittag sind wir durch Swakomund geschlendert...

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... und abends ging es ins Brauhaus, weil unser Sohn sich mal am Stiefel ausprobieren wollte (letztlich musste ich ihm dann doch "helfen"). Ansonsten ordentlich Hausmannskost bei vernünftigen Preisen.

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Zu Swakopmund vielleicht noch zu sagen, dass es dort sehr ruhig war, absolut out of season !

Und dann noch zu berichten, dass wir gleichzeitig mit den Eulenmuckels bei Meike waren. Wir konnten dort ihr nagelneues Gefährt bestaunen 😄
Teil 511. Dez. 2023
Vom zweiten Tag in Swakopmund gibt es nicht viel zu berichten. Lange geschlafen und leckeres Frühstück

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Dann vormittags eine Quad-Tour bei Desert Explorer (90 Minuren, 650 $/p, Transfer vom/zum Hotel inklusive). War alles bestens organisiert. Auch wenn man nur zu zweit/dritt ist, bekommt man einen eigenen Guide und es geht zügig los. Durch den Fahrwind war es etwas frisch / kalt, aber hat Spaß gemacht.

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Danach durch die Stadt gelaufen, rumgetrödelt ...

Abends ging es zu Kücki's. Immer eine Empfehlung!

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Teil 611. Dez. 2023
Palmwag (26.-28. Juni 2023)

Gegen 9.00 Uhr sind wir in Swakopmund losgefahren und wenige Kilometer hinter der Stadt kam auch endlich wieder die Sonne heraus 😎
Wir haben die Strecke entlang der Küste (C34/C39) genommen und für die 455 km haben wir etwa 6.30 h benötigt. Das lässt sich also bequem an einem Tag fahren.
Die Küste ist atemberaubend schön, einsam und der Kontrast zwischen Meer und dem trockenen Land ....

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Am Ugabmund Gate (zum Skeleton Gate) muss man sich anmelden, aber keinen Eintritt bezahlen (wenn man nur durchfährt).

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Weiter entlang der Küste ...

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...bis man ins Landesinnere abbiegt. Dort dann der Blick auf die fantastischen roten Tafelberge.

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Teil 711. Dez. 2023
In der Palmwag Lodge hatten wir 2015 eine Campsite. Dieses Mal haben wir ein Camping2go-Zelt gebucht. Diese haben vier Betten (mit warmen Bettdecken!), Badezimmer und eine gut ausgestattete Küche.


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Die Aussicht ist allerdings weniger gut als bei den zum Flussbett gelegenen Campsites und es ist ein Stück weiter bis zur Lodge. Wegen der sehr kalten Nächte um den Gefrierpunkt war ich aber tatsächlich froh, dass wir nicht in den Dachzelten geschlafen haben.

Ansonsten liegt die Lodge natürlich traumhaft schön.

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Allerdings ist diese seit der Übernahme durch Gondwana durch den Bau der 2go-Zelte sowie durch die Anlage neuer Campsites erheblich ausgebaut worden. Zur Hauptsaison kann es dort voll werden; Ende Juni war es aber ziemlich leer.
Teil 816. Dez. 2023
Am nächsten Tag (26. Juni) haben wir früh morgens (7.30 Uhr) einen Morning Walk mitgemacht (387 $/p). Das ganze hat ca. 2 h gedauert und es waren insgesamt 6 TN. Von der Lodge aus ging es durch das Flussbett bis zum gegenüber liegenden Hügel und in einem Rundweg zurück. Der Guide hat die verschiedenen Pflanzen usw erklärt. War insgesamt eine empfehlenswerte Erfahrung!

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Das ist der giftige Milk Tree - sollte man nicht anfassen!
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Teil 916. Dez. 2023
Das Highlight des Walks war aber was wir nicht gesehen haben 😮 Der Guide hatte uns vor dem Walk schon darauf hingewiesen, dass man direkt bei der Lodge auf Löwen stoßen könne und wie wir uns dann zu verhalten hätten. Da war man zunächst schon etwas angespannt, Löwen haben wir dann aber nicht gesehen.

Bis kurz vor der Lodge (Rückweg) im Flussbett ganz frische Spuren zu sehen waren. Unser Guide vermutete, dass der Löwe in unmittelbarer Nähe im Gebüsch sei 🤩

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Teil 1016. Dez. 2023
Nachmittags haben wir dann mit unserem Wagen eine Tour durch die Concession Area gemacht (450 $ für 3 Personen). Das ganz hat etwas 2 1/2 h gedauert und man sollte sich keine zu lange Strecke vornehmen, da die Wege teilweise doch sehr rough sind und die sandige Strecke durch ein Flussbett auch etwas anspruchsvoll war (kann man auf den Fotos leider so nicht erkennen). Tier gab es nicht so viele, aber trotzdem ganz nett.

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Den späteren Nachmittag haben wir an der Lodge verbracht. Pool konnte man leider nicht benutzen, da viel zu kalt.

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Teil 1116. Dez. 2023
Etosha (28. Juni - 1. Juli)

Nach einer sehr kalten Nacht - die Scheiben unseres Fahrzeugs waren morgens zugefroren - sind wir am 28. Juni gegen 9.00 Uhr in Palmwag losgefahren und über Kamanjab - wo es immerhin einen kleinen Supermarkt gibt - zum Etosha NP (Carlton Gate) gefahren. Das waren (bis Olifantsrus) insgesamt 280 km.

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Im Etosha sind wir über das Namutomi Wasserloch - wo man gute Tierbilder machen kann - zu unserem heutigen Tagesziel Olifantsrus gefahren. Dieses Camp hat nur ca. 20 (?) Campsites und wenig Infrastruktur, ist dafür aber deutlich ruhiger als die drei großen Camps. Muss man frühzeitig buchen und wir hatten wirklich Dussel, dass wir so kurzfristig noch etwas bekommen haben.

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Abends am Wasserloch konnte man zuerst einen Elefanten und später bei Dunkelheit ein Nashorn und eine Hyäne sehen. Es gibt hier zwar in der Regel zwar nicht so viele Tiere zu sehen, daher aber von der Beobachtungsplattform wirklich sehr, sehr nah!

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Die Nacht wurde dann wieder sehr kalt 😵
Teil 1216. Dez. 2023
Am nächsten Tag sind wir bis Okaukujeo (mit "Umweg" über Okondeka160 km). Die Piste war teilweise in einem schlechten Zustand, aber was soll es ... man will ja nicht rasen.

Raubkatzen haben wir an diesem Tag - und leider auch an den anderen Tagen im Etosha - nicht gesehen. Dafür aber ausreichend anderes Getier. (Ich stelle hier nicht viele Tierbilder ein, da es in anderen Reiseberichten ausreichend über den Etosha gibt!)
Nur unsere Lieblingstiere ... Zebras 🤩

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Auch von hinten schön 😊


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Campsite in Okaukuejo etwas staubig, aber ausreichend Platz.

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Ein Highlight unseres Urlaubs war das Wasserloch in Okaukujeo, welches von einer großen Elefantenherde besucht worden ist und abends von Giraffen und Nashörnern (Bilder leider etwas unscharf).

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Auch in Okaukuejo war es übrigens relativ leer. In der Hauptreisezeit für Etosha - weiß evtl. jemand wann das ist??? - wäre es mir dort (vor allem auf den campsites) wahrscheinlich zu voll.

Die Nächte wurden ab hier wieder etwas wärmer!
Teil 1319. Dez. 2023
Die dritte - und letzte Übernachtung hatten wir dann in Halali. Wir sind über verschiedene Wege und Wasserlöcher - kann ich jetzt nicht mehr im Einzelnen nachvollziehen - dorthin über den Tag gefahren (ca. 150 km). Viele Tiere .... aber leider keine Katzen 😵

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Weiß leider nicht, wie man die Bilder dreht 😊
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Die Straßen in diesem Teil des NP waren in Ordnung, so dass einige Idi.... viel zu schnell unterwegs waren.


In Halali war es ziemlich leer, so dass man einen ruhigen Stellplatz ohne direkte Nachbarn haben konnte. Sanitärbereich auch in Ordnung.

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Abends waren wir im Restaurant essen, weil wir durch die Umbuchungen noch eine Gutschrift hatten, die wir dadurch loswerden konnten. Qualität ist schlechter als bei den privaten Lodges, aber ist okay ... halt Geschmacksache.

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Das Halali-Wasserloch liegt zwar einen kleinen (!) Fußmarsch entfernt, ist aber - vor allem abends - wunderschön, weil man von einer Erhöhung auf die Tiere sehen kann. Es wurde viel geboten!

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Teil 1419. Dez. 2023
Etosha / Roy's Restcamp (1. Juli 2023)

Wir sind gegen 8.00 Uhr in Halali losgefahren und waren gegen 16.00 bei Roy's (ca. 340 km). Zunächst sind wir bis mittags noch durch den Etosha gekurvt und haben in Namutoni eine kurze Rast eingelegt.

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Als wir 2015 in Namutoni waren gab es in dem Fort ja wenigstens noch ein paar Läden und ein Café (?). Jetzt alles leer ... da könnte man mehr draus machen.

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Dann Weiterfahrt bis Grootfontein, wo wir uns im im Pick n Pay für die nächsten Tage versorgt haben. Alkoholverkauf war leider nicht mehr (wie in ganz Namibia!), da es Samstag nach 13.00 Uhr war. Vor dem Urlaub hatte ich im Forum gelesen, dass schon mehrfach Reisende auf dem Parkplatz vor der Mall bestohlen worden sind. Uns ist nichts aufgefallen, wir waren aber auch noch etwas vorsichtiger als sonst.

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Nach dem Einkauf sind wir bis Roy's Restcamp weitergefahren. Kann man als Zwischenstopp in den Caprivi absolut empfehlen. Netter Stellplatz, auf dem wir alleine waren. Dazu gibt es noch einige Zimmer. Empfehlenswert ist das sehr lecker Diner (275 $); sollte man aber einen Tag vorher reservieren.


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Das war dann auch schon die erste Hälfte unserer Urlaubs und wir waren gespannt, was uns im Caprivi erwarten würde !
Teil 1528. Dez. 2023
Caprivi / Ndhovu Lodge (2. Juli 2023)

Die Nacht auf der Campsite bei Roy's Restcamp war ruhig, abends / morgens liefen einige Dikdiks herum. Sanitärbereich sehr sauber und morgens gegen 5 Uhr wurde der Donkey beheizt. Insgesamt eine Empfehlung für eine Zwischenübernachtung.

Der Weg in den Caprivi zieht sich etwas, aber nach dem Veterinärzaun wird es abwechslungsreicher. Es gibt Dörfer direkt an der Straße und dadurch bedingt Fußgängerverkehr und Viehherden; allerdings auch die Möglichkeit Souvenirs aus Holz günstig zu erstehen. Man muss also etwas aufpassen. In Rundu haben wir getankt. Es gibt hier auch größere Supermärkte.

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Am frühen Nachmittag sind wir an der Ndhovu Safari Lodge angekommen (2 Ü mit Frühstück/Diner). Wir hatten ein Zelt direkt am Kavango. Das gegenüber liegende Flussufer gehört zum Mahango NP (Buffalo Core) und man kann von der eigenen Terrasse aus - oder noch besser von der über dem Flußufer der Lodge gebauten Terrasse (wo es morgens Frühstück gibt) - die Tiere auf der anderen Seite beobachten. Nachts hört man Löwengebrüll und Nashörner. Einfach nur traumhaft und ein absolutes Highlight unseres Urlaubs !!!

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Die Zelte sind sehr sauber, nett eingerichtet und es fehlt einem an nichts.

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Es gibt auch noch zwei am Ufer vertäute Hausboote und feste Bungalows sowie Campsites.

Nachmittags haben wir die Bootsfahrt mitgemacht (400 $; insgesamt 6 p + Guide). Das ganze hat 2h gedauert und es gab Getränke/Snacks. Die Fahrt hat uns sehr gut gefallen. Es gab (natürlich) Hippos, Krokodile, Elefanten und zahlreiche Vögel (davon sind die kleineren ja meist die bunteren/schöneren und dafür hat dann meine Kamera nicht ausgereicht 🙁 )

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Teil 1628. Dez. 2023
Fortsetzung 2. Juli ...

Abends zunächst ein Gin Tonic auf der Terrasse

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und anschließend Diner an einem langen Tisch mit anderen Gästen. Ist ja eigentlich nicht mein Ding, aber es haben sich sehr nette Gespräche ergeben. Wer will könnte sicherlich auch an einem einzelnen Tisch sitzen ohne unangenehm aufzufallen 😉

Abendessen war sehr lecker und die Getränkepreise - wie ja meist in Namibia - zivil.

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Teil 1728. Dez. 2023
Ndhovu Lodge (3. Juli)

Zunächst gemütliches und sehr (!) leckeres Frühstück auf der Terrasse 😎

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Morgens wollte wir eigentlich in die Mahango Core Area, haben uns dann aber für einen gemütlichen Vormittag an der Lodge entschieden. Pool war leider zu kalt, dafür aber direkt neben unserem Zelt ein paar Eulen gesichtet.

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Nachmittags haben wir den Gamedrive in der Buffalo Core Area mitgemacht: 14.30 - 18.00, 725 $
Es ging zunächst mit dem Boot auf die andere Seite, wo Wagen und Guide gewartet haben.

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Der Gamedrive hat sich absolut gelohnt. Neben zahlreichen Elefanten sind wir auch 2x auf Löwen getroffen.

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Den obligatorischen Sundowner gab es natürlich auch (und reichlich).

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Rückkehr mit Sonnenuntergang ...

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Abendessen war wieder sehr lecker!
Teil 1828. Dez. 2023
Am nächsten Morgen noch länger auf auf der Terrasse gesessen und gegen 9.30 Uhr sind wir losgefahren.

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Fazit zur Ndhovu Lodge:
Für uns war es vom Gesamtpaket die schönste Station unseres Urlaubs: gemütliche Zelte, lockere/freundliche Atmosphäre, tolles Essen, gute Bootsfahrt/Gamedrive. Wenn es uns nochmal in die Caprivi verschlägt - wovon ich ausgehe - werden wir bestimmt wieder dorthin gehen!!!

Die Weiterfahr zur Namushasha Lodge hat dann etwas mehr als 3 h gedauert (240 km), wobei wir getankt haben und einkaufen waren.

Sowohl in Divindu als auch in Kongola gibt es einen "Metro Cash & Carry". Scheint eine neuere Kette zu sein??? - Die Gebäude sind von außen vielleicht etwas unscheinbar, aber sehr sauber und gut sortiert. So gute Supermärkte hätte ich dort nicht erwartet.

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Teil 1929. Dez. 2023
Gegen 13.00 Uhr sind wir an der Namushasha Lodge angekommen, wo wir für eine Nacht ein Camping2go-Zelt gebucht hatten. Liegt 200-300 m (?) vom Hauptgebäude entfernt und war etwas besser ausgestattet wie in Palmwag.

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Der Grund für unseren eintägigen Stopp in Namushasha ist der vielgepriesene Gamedrive (15.00 - 18.30), den wir vorab per Mail gebucht hatten. Insgesamt fand ich den Gamedrive von Ndhovu etwas besser, aber auch hier eine tolle Erfahrung.

Zuerst ging es mit dem Boot durch Schilf auf die andere Seite des Kwando (hat bestimmt so ca. 15-20 Minuten gedauert).

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Sodann mit dem Fahrzeug bis zum Horseshoe.

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und in der Dämmerung zurück


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Alles in allem eine Empfehlung für den Gamedrive. Bei der Lodge selbst für meinen Geschmack zu viele Gruppen. Da würde ich Ndhovu - oder auch Kwando (später) - definitiv vorziehen.
Teil 2029. Dez. 2023
Am nächsten Tag (5. Juli) ging es vorbei an zahlreichen Dörfern ...

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... zur Zambezi Mubala Lodge (160 km).

Wir hatten dort einen super Stellpatz direkt am Zambezi (bzw. eigentlich nur ein Nebenarm) mit eigenem Sanitärhäuschen. Diese Campsite (C3) - oder alternativ C1 / C2 - unbedingt vorbuchen!!! - Die anderen Stellplätze liegen nicht direkt am Fluss und sind etwas unruhiger, da auf dem Platz ziemlich viele südafrikanische Familien waren.

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Eigentlich wollten wir ja wegen der Karminspinte im September hier sein. Dafür war es im Juli natürlich noch zu früh. Und auch eine Bootstour hat leider nicht geklappt, da die südafrikanischen "Angler" sämtliche Boote in Beschlag genommen hatten ... etwas ärgerlich. Immerhin gab es ein paar Vögelchen zu beobachten.

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Dafür dann leckeres Lunch im Restaurant ..

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... und ein gemütlicher Nachmittag/Abend am Fluss.

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Fazit: Teils schöne Stellplätze (die man aber konkret vorausbuchen sollte) und ordentliches Restaurant. Aufenthalt wahrscheinlich vor allem während der Karminspinte-Saison zu empfehlen.
Man sollte dort übrigens immer alles gut unter Verschluss halten, da es diebische Affe gibt, die bei den Südafrikanern einiges geplündert haben 😄

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