Liebe Namibia-Freunde,
angesichts der Fülle an "außernamibianischen" Reiseberichten möchte ich euch auch eine Insel im arabischen Meer vorstellen: In den Osterferien 23 war ich eine Woche auf Sokotra im Rahmen einer geführten Tour. Da mir eine Freundin schon vor vielen Jahren von dieser Insel vorgeschwärmt hatte, war ich immer neugierig auf die Landschaft. Lange Zeit gab es keine Direktflüge dorthin; erst nach Abklingen der Pandemie konnte man von den Emiraten aus einmal in der Woche ohne einen Zwischenstopp im Jemen dorthin fliegen. Verschiedene Veranstalter bieten seither Touren an. Ich entschied mich für eine Fotoreise mit Rolf Gemperle.
Wir waren 10 Teilnehmer plus Rolf und hatten 3 Fahrer / Toyotas und einen weiteren Guide. Zusätzlich begleitete uns noch eine Crew, die fürs Kochen und das Campen verantwortlich war. In dieser Woche war Ramadan, was die Tour für die Crew dann doch erschwerte und für uns teilweise nervig war, weil die Sokotri die Nacht zum Tag machten und kochten, lachten, aßen, während wir daneben schlafen wollten. Gerade den Fahrern wurde sehr viel abverlangt; die Pisten waren teils extrem steil und holprig, solche Passagen bin ich in dieser Länge noch nie gefahren (worden).
Campen darf man an ausgewiesenen Stellen am Strand oder in den Bergen, aber mehr als die Erlaubnis, dort sein Zelt aufzuschlagen, fand man meist nicht. An manchen Stellen gab es ein verdrecktes Toilettenhäuschen oder mal einen Schlauch, mit dem man „duschen“ konnte – aber natürlich nur mit Kleidung, weil alles offen einsehbar war und wir ja in einem streng moslimischen Land waren.
Ich habe kein Problem mit „wildem“ Camping, aber nicht, wenn etwa 50 – 100 andere Leute auch an dieser Stelle, wo es keine Sanitäranlagen gibt, campen. Natürlich muss jeder sein kleines oder großes Geschäft verrichten, die Büsche und Steine, hinten denen man das tun konnte, waren war etc. Ihr könnt euch vorstellen, wie das dann so aussah. Jeden Di (jedenfalls im April 23) steigen über 200 Touristen aus dem Flugzeug und teilen sich auf verschiedene lokale Tourorganisatoren auf. Die eine Hälfte erkundet die Insel im Uhrzeigersinn, die andere Hälfte in der anderen Richtung. Alle wollen mehr oder weniger zu denselben Highlights. Die wenigsten reisen individuell. Mir war es vielfach zu voll und ich hatte das Gefühl, schon zu spät zu kommen. Der Tourismus hat die Insel schon entdeckt, aber die Voraussetzungen dafür sind noch gar nicht geschaffen. Die Diskrepanz war groß.
Die Landschaft, die ich kennengelernt habe, war wunderschön, teils einzigartig, so was hatte ich noch nicht gesehen. Einen kleinen Einblick sollen die kommenden Bilder vermitteln. Ich gehe tageweise vor, für jeden Tag gibt es eine Kurzbeschreibung und einige Fotos. Bei Interesse und weiteren Fragen schreibt mir!
angesichts der Fülle an "außernamibianischen" Reiseberichten möchte ich euch auch eine Insel im arabischen Meer vorstellen: In den Osterferien 23 war ich eine Woche auf Sokotra im Rahmen einer geführten Tour. Da mir eine Freundin schon vor vielen Jahren von dieser Insel vorgeschwärmt hatte, war ich immer neugierig auf die Landschaft. Lange Zeit gab es keine Direktflüge dorthin; erst nach Abklingen der Pandemie konnte man von den Emiraten aus einmal in der Woche ohne einen Zwischenstopp im Jemen dorthin fliegen. Verschiedene Veranstalter bieten seither Touren an. Ich entschied mich für eine Fotoreise mit Rolf Gemperle.
Wir waren 10 Teilnehmer plus Rolf und hatten 3 Fahrer / Toyotas und einen weiteren Guide. Zusätzlich begleitete uns noch eine Crew, die fürs Kochen und das Campen verantwortlich war. In dieser Woche war Ramadan, was die Tour für die Crew dann doch erschwerte und für uns teilweise nervig war, weil die Sokotri die Nacht zum Tag machten und kochten, lachten, aßen, während wir daneben schlafen wollten. Gerade den Fahrern wurde sehr viel abverlangt; die Pisten waren teils extrem steil und holprig, solche Passagen bin ich in dieser Länge noch nie gefahren (worden).
Campen darf man an ausgewiesenen Stellen am Strand oder in den Bergen, aber mehr als die Erlaubnis, dort sein Zelt aufzuschlagen, fand man meist nicht. An manchen Stellen gab es ein verdrecktes Toilettenhäuschen oder mal einen Schlauch, mit dem man „duschen“ konnte – aber natürlich nur mit Kleidung, weil alles offen einsehbar war und wir ja in einem streng moslimischen Land waren.
Ich habe kein Problem mit „wildem“ Camping, aber nicht, wenn etwa 50 – 100 andere Leute auch an dieser Stelle, wo es keine Sanitäranlagen gibt, campen. Natürlich muss jeder sein kleines oder großes Geschäft verrichten, die Büsche und Steine, hinten denen man das tun konnte, waren war etc. Ihr könnt euch vorstellen, wie das dann so aussah. Jeden Di (jedenfalls im April 23) steigen über 200 Touristen aus dem Flugzeug und teilen sich auf verschiedene lokale Tourorganisatoren auf. Die eine Hälfte erkundet die Insel im Uhrzeigersinn, die andere Hälfte in der anderen Richtung. Alle wollen mehr oder weniger zu denselben Highlights. Die wenigsten reisen individuell. Mir war es vielfach zu voll und ich hatte das Gefühl, schon zu spät zu kommen. Der Tourismus hat die Insel schon entdeckt, aber die Voraussetzungen dafür sind noch gar nicht geschaffen. Die Diskrepanz war groß.
Die Landschaft, die ich kennengelernt habe, war wunderschön, teils einzigartig, so was hatte ich noch nicht gesehen. Einen kleinen Einblick sollen die kommenden Bilder vermitteln. Ich gehe tageweise vor, für jeden Tag gibt es eine Kurzbeschreibung und einige Fotos. Bei Interesse und weiteren Fragen schreibt mir!























































