3x ist Bremer Recht - NAM mit Vic Falls

Reisebericht 75 Antworten · 8'562 Aufrufe · gestartet 14. Okt. 2023 von Vida
Themenstarter57 Beiträge · seit 202125. Okt. 2023 ·
Hella schrieb:Ja der Wahnsinn, wie viele Löwen ihr gesehen habt. Großartig!
Ja, wir waren auch ganz glücklich, letztes Mal haben wir im Etosha gar keinen gesehen.
Pallas8330 schrieb:HAllo

ich steige jetzt mal zu, da kommen Erinnerungen hoch. Besonders Freude machten mir die "gestreiften" Nashörner in Okaukuejo, meine Fotos sehen genai gleich aus 😄
Danke macht Ihr Euch die Mühe mit den Reisebericht!

LG, Pallas
Herzlich willkommen an Bord!
😄 Ja, die "gestreiften Nashörner" gibts nachher nochmal...ist 'ne Erstsichtung. 🤪
Themenstarter57 Beiträge · seit 202125. Okt. 2023 ·
10.09.2023 Okaukuejo – Halali, 108 km
Heute sind wir schon geübt im Zeltabbau, packen und Frühstück zubereiten. Wir frühstücken sogar noch im Camp und waschen das Geschirr ab. (Später, als wir bereits in Halali sind fällt mir auf, dass ich meine Taschenlampe beim Abwaschen liegengelassen habe, sollte sie also jemand in Okaukuejo finden, darf er sie gerne behalten. 🤨 )
Trotzdem sind wir bereits um kurz vor sieben am Gate und haben die Pole Position, als das Tor aufgeht.

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Auf dem Weg sehen wir zunächst eine NH-Mama mit ihrem Jungen. Bei Nebrownii kommen wir (wieder)etwas zu spät und sehen in der Ferne zwei Löwen, die offenbar ihren Durst schon gestillt haben. Wir genießen die aufgehende Sonne und fahren nach einer Weile nach Gemsbokvlakte weiter.

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Auf dem Weg dorthin sehen wir ganz viele Gnus und Zebras, die in langen Reihen Richtung Wasserloch ziehen.

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Diese können wir dann dort gut beobachten. Die Zebras haben (wie immer) irgendetwas zu zanken, bevor nachher doch alle friedlich nebeneinander stehen und trinken. Ein schönes Bild im sanften Morgenlicht.

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Auf unserem weiteren Weg nach Olifantsbad treffen wir auf zwei Honigdachse, die emsig hin- und herwuseln.

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Dies ist eine Erstsichtung für uns und ich mag diese knuffigen Tiere auf Anhieb, obwohl sie ja in den Camps nicht gerne gesehen sind.
In Olifantsbad ist heute von den Löwen keine Spur.
Später fahren wir an der Salzpfanne entlang und haben endlich einmal blauen Himmel, so dass diese auch extra weiß leuchtet. Ein tolles Bild mit einer unendlichen Weite, welches man auf den Fotos gar nicht so wiedergeben kann.

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Wir haben noch einige schöne Begegnungen am Wegesrand

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Ein Schakal hat gerade ein Hörnchen? erlegt und beginnt zu fressen. Als ihn ein Schildrabe hierbei bedrängt schnappt er sich seine Beute und zieht damit von dannen.

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Auf dem Hauptweg halten wir nach einer Weile, weil vor uns bereits diverse Autos auf der ganzen Straße verteilt sind. Dann sehen wir eine Gruppe von Elefanten, die mitten zwischen den Autos die Straße quert. Wir sind nicht böse, ein bisschen Abstand zu haben. Bei einem Auto direkt bei den Elefanten kann aber offenbar jemand nicht dicht genug dran sein und hängt aus der geöffneten Tür, um Fotos zu machen.

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Wir treffen gegen Mittag in Halali ein und dürfen uns eine Campsite aussuchen. Wir wählen einen Platz, der in der Nähe des Wasserlochs liegt. Die Mittagshitze verbringen wir am Pool und bauen später das Zelt auf, das geht inzwischen schon ganz flott. Wir essen früh und gehen danach mit unserem Sundowner Drink zum Wasserloch.
Davon später mehr.
Themenstarter57 Beiträge · seit 202125. Okt. 2023 ·
10.09.2023 Teil 2
Am Wasserloch sind schon einige Zuschauer, trotzdem ist es mucksmäuschenstill. Am Wasser tummelt sich eine Elefantenfamilie mit mehreren, auch ganz kleinen Jungtieren.

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Später gesellen sich noch mehrere Nashörner, eins davon mit Jungtier dazu. Die Elefanten ziehen irgendwann weiter.

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In weiter Ferne sieht man dann zwei Löwen auftauchen, die ihren Durst an einem kleinen Wasserloch in einiger Entfernung stillen und sich dann in den Büschen niederlegen.

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Wer nun erst als Zuschauer dazu stößt würde nicht vermuten, dass Löwen dort sind, so gut sind sie getarnt. Als eine Gruppe Hyänen auch zum Trinken ans Wasserloch kommt zeigt sich einer der Löwen kurz und macht klar, dass die Hyänen nicht willkommen sind und diese machen sich dann auch schnell wieder aus dem Staub.
Die Nashörner lassen sich von alldem nicht stören, passen aber gut auf. Nach einer Weile erscheint ein einzelner Springbock, um auch zu trinken. Das nutzt einer der Löwen aus und schleicht sich einige Meter an diesen heran.

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Als er dann halbherzig schneller wird, entwischt der Springbock ohne Probleme und der Löwe kehrt wieder in sein Versteck zurück. Irgendwann ziehen sowohl Löwen als auch Nashörner von dannen, eine der Hyänen traut sich danach wieder zum Trinken zurück.

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Wir sind ganz voll von diesen tollen Erlebnissen und krabbeln spät in unsere Zelte.
1'832 Beiträge · seit 201625. Okt. 2023 ·
Hallo Vida,
vielen Dank, dass du eure Erlebnisse mit uns teilst.
Ich habe gerade deine bisherigen Kapitel in einem Rutsch gelesen. Vieles auf eurer Route ist uns gut bekannt. Wir mögen den Etosha und auch den Caprivi sehr gern.
Schöne Sichtungen hattet ihr im Etosha - so viele NH und Löwen. Und dazu noch zwei Honigdachse! Schön.
Jetzt in ich auf eure Caprivi-Erfahrungen gespannt!
Herzlich
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter57 Beiträge · seit 202126. Okt. 2023 ·
Lieber Sascha,
schön, dass Dir unsere Reise gefällt. Im Etosha hatten wir dieses Mal wirklich viele tolle Sichtungen. Ich habe im letzten Jahr Eure Reise durch den Caprivi verfolgt und mich dadurch noch ein bisschen mehr auf unsere gefreut. Da ich da noch nicht im Forum angemeldet sondern nur stiller Mitleser war, nun nachträglich hierfür noch ein dickes DANKE.
Auch jetzt lese ich gerne Eure Krüger Tour mit, die steht auch noch auf unserer Agenda.

Am Wochenende geht’s bei uns im Reisebericht dann weiter nach Namutoni.
Bis dahin liebe Grüße
Themenstarter57 Beiträge · seit 202128. Okt. 2023 ·
11.09.2023 Halali – Namutoni, 181 km
Auch heute sind wir wieder früh abfahrbereit und schauen noch einmal am Moringa Wasserloch vorbei, bevor wir das Camp verlassen. Hier sind zu dieser frühen Stunde nur ein paar Tokkos unterwegs, die vermutlich die heruntergefallenen Reste der Snacks vom Vorabend zum Frühstück verzehren.

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Wir verlassen Halali und fahren heute Richtung Namutoni. Giraffen und Zebras kreuzen die Straße, ein Impala schaut neugierig zu uns herüber.

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In weiter Ferne sehen wir ein NH, das es offensichtlich eilig hat.

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Auch heute sehen wir wieder lange Schlangen von Zebras und Gnus, die zu den Wasserlöchern ziehen. Die Zebras haben viele Jungtiere dabei.

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Wir sehen diverse Kiebitze und Sekretäre (die ja immer ein bisschen arrogant aussehen)

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Auch ein Singhabicht ist unterwegs.

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Wir biegen auf den Abzweig nach Okerfontein ab. Hier haben wir bei unserer letzten Reise Geparden gesehen. Zunächst sehen wir allerdings eine große Gruppe Kuhantilopen und auch noch wieder Elefanten, die parallel zu uns in einiger Entfernung unterwegs sind.
Wir beobachten die Gruppe und diese beobachtet uns gefühlt auch.

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Wir fahren weiter und nach einiger Zeit sehen wir, dass vor uns ein Auto und ein Gamedrive angehalten haben. Mit dem Fernglas können wir erkennen, dass dort eine Gepardin mit ihren Jungtieren im Schatten liegt. Fast an der gleichen Stelle, an der wir beim letzten Mal erfolgreich waren! 🤩 Wir freuen uns, dass das Auto vor uns Platz macht, damit auch wir besser sehen können.

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Hinter uns ist dann auch noch ein Auto, so dass wir hier nicht so lange verweilen, wie wir es eigentlich tun würden, um auch den anderen die Möglichkeit auf eine gute Sicht zu geben.
Wir folgen dem Gamedrive ein Stück, links und rechts der Straße stehen zwei Elefanten, die sich gerade ihr grünes Mittagessen schmecken lassen. In geringem Abstand passieren wir die Tiere, das ist schon ein kribbeliges Gefühl im Bauch, aber gleichzeitig denke ich wieder, wie schön Elefanten von Nahem sind.

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Als wir wieder auf dem Hauptweg sind, beschließen wir noch das Wasserloch Kalkheuwel anzufahren. Die Zuwegung ist in einem ganz schlechten Zustand, eine african massage der feinsten Sorte.
Aber es lohnt sich. Als wir am Wasserloch ankommen, sehen wir neben einigen Zebras auch eine Herde Elefanten, die auch ganz kleine Jungtiere dabeihaben. Es ist wunderschön anzusehen, wie die Gruppe am Plantschen ist und sich gegenseitig die besten Plätze streitig macht.

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zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2023
Themenstarter57 Beiträge · seit 202128. Okt. 2023 ·
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Allmählich sammeln sich die Elefanten zum Abmarsch. Wir haben auf dem Hinweg schon gesehen, dass der Elefantenpfad direkt am Fahrweg entlangläuft und aus der Erfahrung von vor zwei Tagen entscheiden wir uns, vor den Elefanten loszufahren.

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Wir fahren dann bis Namutoni durch und checken ein. Wir bekommen eine Campsite mit gemauerter Kochecke.
Danach gehen wir zum Pool und verbringen hier eine ganze Weile. Meine Tochter und mein Mann bleiben den restlichen Nachmittag am Pool, wir anderen Beiden machen uns noch einmal auf den Weg.
Direkt hinter der Ausfahrt vom Camp sehen wir einen Elefanten in den Büschen. Kurz darauf erkennen wir, dass es ganz viele, gut versteckte Elefanten links und rechts des Weges sind und wir fast mittendrin.


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Ein Elefantenbaby liegt am Rand und schläft offensichtlich. Durch die Büsche können wir keine ordentlichen Fotos machen. Wir beobachten das Baby eine Weile. Irgendwann wacht es auf, steht auf und läuft laut trötend zu einigen anderen Mitgliedern der Familie. Wir sind total begeistert, so süß ist das.
Ein Gamedrive fährt an uns vorbei und lässt eine Gnu- und Zebraherde, die direkt am Wegesrand stehen links liegen. Wir denken, dass der Fahrer vielleicht einen Tipp bekommen hat und fahren ihm hinterher bis zum nächsten Wasserloch, Tsumcor. Als der Gamedrive auch hier nicht abbiegt geben wir die „Verfolgung“ auf und gucken, ob es bei Tsumcor etwas zu sehen gibt. Außer diversen Knochen und einer Giraffe ist hier aber nichts zu entdecken und wir machen uns auf den Rückweg.

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Bei Groß Okevi biegen wir ab und sehen zwei Autos, die eine ganze Weile nach rechts aus dem Fenster schauen. Da wir nichts erkennen können fragen wir nach und werden auf einen Löwen hingewiesen, der wohl bereits den ganzen Tag in einem Gebüsch versteckt liegt.
Mit dem Hinweis finden wir ihn auch. Er ist wirklich sehr gut versteckt, ein ordentliches Foto nicht drin. Das Paar mit dem wir sprechen erzählt, dass am Morgen auch ein Leopard hier über die Straße gelaufen ist und dass beide Tiere ganz in Ruhe nebeneinander vor Ort waren. Nun wissen wir, wo wir unsere Tour am nächsten Morgen anfangen. 😄
Wir fahren noch kurz an Klein Okevi vorbei

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und danach ins Camp, wo wir unser Nachtlager vorbereiten und kochen. Es gibt Nudeln mit Chakalaka Soße. Die ist zwar ganz schön scharf, obwohl wir sie schon entschärft haben, aber super lecker. Unsere Tochter ist leider ein bisschen „malaronekrank“ und hat kaum Appetit.
Abends gehen wir noch zum Wasserloch, das hier total zugewachsen ist. Hinter dem Schilfvorhang muss den Geräuschen nach zu urteilen eine ordentliche Badeparty stattfinden. Außer einem Elefanten, der offenbar auch eingeladen ist und schnell hinter dem Vorhang verschwindet, kann man aber leider keine Tiere entdecken.
Wir sind wieder einmal früh im Bett. Morgen geht es weiter nach Rundu.

Fazit Camping im Etosha: Nach unseren eigenen Erfahrungen mit den festen Unterkünften und dem, was wir im Vorfeld über den schlechten Zustand der Camps gelesen hatten waren wir mehr als skeptisch, vor allem, was die sanitären Einrichtungen angeht. Das hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Es sind sicherlich nicht die schönsten Plätze, aber die Waschhäuser waren sauber und es hat alles funktioniert wie es soll. Das war mehr, als wir erwartet hatten.
62 Beiträge · seit 201928. Okt. 2023 ·
Hallo Vida
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Ich habe gerade fast in einem Rutsch durchgelesen, mir hat eure Sandwich Harbour Tour gut gefallen 😁
Und der Etosha ist immer wieder schön, vor allem die tollen Katzen und auch die vielen anderen Tiere, insbesondere NHs. Toll, dass es so viel Nachwuchs gibt 🙂 .
Ich bin gespannt, wie euer Caprivi-Teil wird und lese gerne noch mit bis wir nächste Woche dann auch endlich wieder runterfliegen, diesmal vor allem nach Botswana mit dem Camper.
Vielen Dank fürs Schreiben, liebe Grüsse
Vanessa
Themenstarter57 Beiträge · seit 202129. Okt. 2023 ·
vanitom schrieb:Hallo Vida
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Ich habe gerade fast in einem Rutsch durchgelesen, mir hat eure Sandwich Harbour Tour gut gefallen 😁
Und der Etosha ist immer wieder schön, vor allem die tollen Katzen und auch die vielen anderen Tiere, insbesondere NHs. Toll, dass es so viel Nachwuchs gibt 🙂 .
Ich bin gespannt, wie euer Caprivi-Teil wird und lese gerne noch mit bis wir nächste Woche dann auch endlich wieder runterfliegen, diesmal vor allem nach Botswana mit dem Camper.
Vielen Dank fürs Schreiben, liebe Grüsse
Vanessa
Hallo Vanessa,
Dankeschön! Sandwich Harbour war wirklich richtig klasse. Du bist sicherlich schon am packen, wenn Ihr nächste Woche loswollt. Ich wünsche Euch ganz viel Spaß!
Liebe Grüße!
Themenstarter57 Beiträge · seit 202129. Okt. 2023 ·
12.09.2023 Namutoni-Kaisosi River Lodge, Rundu - 394 km
Heute Morgen ist es wieder frisch. Wir verlassen das Camp um 7 Uhr bei gerade einmal 13 Grad.

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Bevor wir uns auf den langen Weg nach Rundu machen, hoffen wir darauf, vielleicht doch noch einen Blick auf eine Katze zu erhaschen. So fahren wir zunächst nach Klein und dann nach Groß Okevi. Spuren finden wir tatsächlich, aber außer diversen Perlhühnern und einem Adler, der sein Horst vor einem Singhabicht verteidigt gibt es nichts Spannendes zu sehen, so dass wir nach einer guten Stunde aufbrechen.

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Auf dem Weg zum Gate fahren wir noch einen Schlenker nach Klein Namutoni. Hier sehen wir einen großen Adler, der gerade sein Frühstück „vorbereitet“, zumindest sieht man diverse Federn fliegen, als er seine Beute rupft. Dabei möchte er offenbar keine Zuschauer haben und fliegt damit ein paar Bäume weiter.

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Kurz bevor wir den Park verlassen verabschiedet uns noch eine Gruppe Elefanten, die ebenfalls gerade beim Frühstück sind.

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Nachdem wir das Gate passiert haben, fahren wir dieses Mal nicht die Hauptverbindung über Tsumeb und Grootfontein, sondern zunächst über die D3001 und D3016, die beide in einem guten Zustand und gut zu fahren sind. Lediglich das letzte kleine Stück ist sehr rumpelig.

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Das letzte Stück bis nach Rundu wechseln wir dann auf die B8. Viele mit Kupfer beladene LKW kommen uns entgegen. Am Straßenrand gibt es viele kleine Siedlungen mit Rondavels und Blechhütten. Und viele lebensmüde Ziegen und Schafe, die einfach auf der Straße stehenbleiben.
Als wir in Rundu ankommen fühlen wir uns ein bisschen unwohl, viele Menschen sind unterwegs und es sieht alles etwas heruntergekommen aus. Wir tanken und der Tankwart hat gut zu tun. Als er fertig ist meint er lachend, nun würden wir bis Windhuk und zurückkommen.
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Gegen 15 Uhr kommen wir an der Kaisosi River Lodge an. Wir werden ziemlich lieblos in Empfang genommen. Die Zimmer sind zweckmäßig, haben aber einen schönen Blick auf den Okavango.
Beim Ausladen des Gepäcks legen wir den Autoschlüssel auf die Rückbank, um die Hände frei zu haben und klappen die Tür zu. Auf einmal piepst es kurz und der Wagen verschließt sich von selbst, als der Schlüssel noch drinnen liegt. SCH.... 😮
Die Seitenscheibe lässt sich nicht herunterschieben, das Schiebefenster hinter der Rückbank ist allerdings (noch) nicht verriegelt. Über das Dach versuchen wir mit unserer Wäscheleine, die einen Haken am Ende hat den Schlüssel zu angeln – ohne Erfolg. Mit Hilfe eines Metallstabes, den uns ein hilfsbereiter Mitarbeiter organisiert, kann unser Schwiegersohn durch das offene Fenster die AUF Taste drücken. Glück gehabt. Für den Rest der Reise befindet sich der Schlüssel nun an einem Schlüsselband um den Hals, wenn der Wagen nicht läuft.
Es gibt in der Lodge einen Minigolfplatz, einen Spielplatz und einen Naturpool. Wir verbringen den Nachmittag im Garten mit Blick auf den Fluss und auf das angolische Ufer.

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Themenstarter57 Beiträge · seit 202131. Okt. 2023 ·
13.09.2023 Rundu- Namushasa River Lodge, Kongola, 410 km
Guten Morgen Angola!
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Am nächsten Morgen sind wir nach einem Frühstück mit Fremdschäm-Moment (älterer deutscher Herr, der kein englisch spricht und sich darüber aufregt, dass das Personal ihn nicht versteht 🤨 ) um 8.00 Uhr wieder unterwegs. Das Thermometer zeigt 14 Grad an und wir fahren unseren langen Weg nach Kongola auf der B8. Es gibt einige Baustellen, da die Straße neu gemacht wird. Wir sind wieder einmal fasziniert von der Baustellenführung und dem STOP/GO System, das aber fast immer funktioniert.

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Ansonsten gibt es am Straßenrand wieder viele Dörfer. Die Kinder haben in dieser Woche Ferien, spielen Fußball, bzw. im Sand und viele winken uns zu. Insgesamt sind viele Menschen am Straßenrand unterwegs, einige mit Wasserkanistern auf dem Weg vom/zum Brunnen.
Nachdem wir Divundu passiert haben und in den Bwabwata NP einfahren sind nur noch 80 km/h erlaubt wegen möglicher Elefanten, dadurch dauert die Strecke noch länger.
Als wir in der Namushasa River Lodge eintreffen, werden wir herzlich und mit einem Willkommensgetränk begrüßt und bekommen schöne Zimmer mit Blick auf den Kwando.

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Die „Kinder“ bekommen einen Sekt zur Begrüßung, um auf ihren Honeymoon anstoßen zu können.

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Wir verbringen ein Stündchen am Pool, das Wasser ist allerdings richtig kalt.

Heute haben wir die Sundowner Bootstour gebucht und sind mit zwei weiteren Paaren auf dem Boot.

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Wir sehen Hippos, die aus dem Wasser schielen und Krokodile, die an Land liegen.

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Manchmal sehen wir auch nix 🤪

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Eine Elefantenfamilie quert den Kwando und im Schilf lassen sich einige Elefanten das saftige Grün schmecken. Man sieht nur die Rücken, aber das Rascheln, wenn sie die Büschel ausreißen hört man sehr deutlich.

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Auch diverse Vögel sind unterwegs und ich bedauere wieder einmal, dass meine Kamera nicht mehr funktioniert 🙁 .

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Zum Sundowner gibt es auf dem Boot in gebührendem Abstand zu einer Hippo Gruppe Gin-Tonic, Weißwein und Snacks, dann geht es zurück.

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Wir sind ganz glücklich und bekommen dann noch ein super leckeres Essen vom Büffet bei Kerzenschein auf der schönen Terrasse.



Ich liebe diese Lodge!!!
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2023
13 Beiträge · seit 201702. Nov. 2023 ·
Toller Bericht und wunderschöne Bilder. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Vielen Dank fürs teilen
Themenstarter57 Beiträge · seit 202103. Nov. 2023 ·
thruef schrieb:Toller Bericht und wunderschöne Bilder. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Vielen Dank fürs teilen
🙂 Danke! Jetzt geht's auch weiter!
Themenstarter57 Beiträge · seit 202103. Nov. 2023 ·
14.09.2023 Ausflug Horseshoe
Eigentlich wollen wir ausschlafen, sind aber alle schon wie gewohnt mit Sonnenaufgang wach. 🤪 Wir frühstücken gemütlich und legen das Auto trocken. Hier haben sich 2 Getränkedosen durchgescheuert und der ganze Kühlschrank schwimmt. Wir müssen den Kühlschrank komplett ausbauen, um ihn auskippen zu können, es dauert also ein wenig. Bei der Gelegenheit verschenken wir auch gleich den größten Teil unserer Lebensmittel und ernten ein strahlendes Lächeln.
Später würfeln wir eine Runde auf der Terrasse mit Blick auf den Kwando und gehen danach an den Pool.

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Für nachmittags haben wir einen Gamedrive zum Horseshoe gebucht. Diesen hatten wir bei unserem letzten Besuch in 2021 bereits unternommen und waren begeistert zurückgekehrt. Zunächst setzen wir bei einer kurzen Bootsfahrt auf die andere Seite des Flusses über. Hier können wir schon wieder viele Tiere beobachten.

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Der Kingfischer sitzt fast auf dem gleichen Fleck wie am Tag zuvor. 🙂

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Auch die Karminspinte sind wieder vor Ort, leider sind sie an einer Hand abzuzählen.
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Nach ca. 10 Minuten auf dem Fluss steigen wir in die Safarifahrzeuge um. Dieses Mal sind wir mit drei Autos, wo wir beim letzten Mal aufgrund von Corona eine Privattour hatten. Die „Kinder“ sitzen in einem anderen Auto, wir sind mit drei Herren unterwegs, die alle sehr nett sind.

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Teil 2 folgt.
Themenstarter57 Beiträge · seit 202103. Nov. 2023 ·
Teil 2
Wir sehen Sable, Tsessebe, Letschwe, Impalas, Büffel, Giraffen, einen Seeadler, Bee Eater, Kingfisher, Zebras, Springböcke und jede Menge Elefanten.

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Am Horseshoe warten schon diverse Paviane auf uns und hier machen wir Gin-Tonic Pause.
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Auf der anderen Flussseite steht ein schöner Kudubock und einige Wasserböcke. Die Farben Gras/Wasser sind wunderschön.

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zuletzt bearbeitet 03. Nov. 2023
Themenstarter57 Beiträge · seit 202103. Nov. 2023 ·
Bald kommen einige Elefantengruppen zum Trinken. Einige rennen richtig aufs Wasser zu.

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Auch eine Gruppe Sables kommt ans Wasser.

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Viel zu schnell geht es zurück. Bei einer intensiven African Massage (ohne Bush Tattoo) genießen wir den Sonnenuntergang auf dem Kwando.

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Danach lassen wir den Abend auf der Terrasse bei lecker Kudu Steak und baked Pudding ausklingen.

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Wie schön war es heute!!!! 😁

Mit dem Geräusch der Glockenfrösche im Ohr schlafen wir ein.
6'152 Beiträge · seit 200604. Nov. 2023 ·
hallo Vida,
irgendwie habe ich bei dem Titel 3 x Bremer Recht - keinen Reisebericht vermutet - ja selber schuld - endlich heute mal reingeschaut und in einem Rutsch durchgelesen - super. Bei den Bildern beim Anflug auf Windhuk bekam ich sehr Heimweh - da sassen wir auch immer mit einem Lächeln und voller Vorfreude auf die Tour - beim Abflug und Blick auf Windhuk - war meistens schon sehr dunkel hatte man Pipi in den Augen und dachte - ob wir nächstes Jahr wieder kommen können ? Dann die Bilder über den Bosua-Pass - einfach nur schön - Gravelroad- Weite -Einsamkeit - . Die Tour weckt viele Erinnerungen. Auf die Weiterreise freut sich die Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter57 Beiträge · seit 202104. Nov. 2023 ·
Hallo Hanne,
Schön, dass Du uns doch noch gefunden hast und weiter mitfährst. 🙂
Eigentlich sollte der Beitrag heißen: 3x ist Bremer Recht, oder wie wir es doch noch zu den Vic Falls geschafft haben...
Das war aber zu lang. 😏 und vermutlich hätte Dir das auch nicht weitergeholfen.
Ich freue mich, dass Du ein bisschen in Erinnerung schwelgen kannst, du hast das Vorfreude-Gefühl gut beschrieben.
Vielen Dank!
Liebe Grüße
Vida
Themenstarter57 Beiträge · seit 202106. Nov. 2023 ·
15.09.2023 Kongola – Chobe River Camp, Ngoma Border, 241 km
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir gegen 9 Uhr auf. Das Thermometer zeigt bereits 26 Grad an. Wir fahren über die geteerte C49 Richtung Katima Mulilo. Auch hier gibt es viele kleine Siedlungen und viele Menschen sind unterwegs, wir durchqueren den Mudumu NP. Hier gibt es dieses Mal sogar eine Schranke und die Frage, wohin wir unterwegs sind. Das kannten wir vom letzten Mal nicht.
Mit der Zeit werden die Häuser größer und prächtiger. Irgendwann erreichen wir Katima Mulilo.
Wir haben bei Caprivi Adventures für den nächsten Tag einen Trip zu den Vic Falls gebucht, den wir noch bezahlen müssen. Der nette E-Mail Kontakt bestätigt sich, Charmaine sagt, sie würden uns am nächsten Morgen um 6.45 Uhr abholen.
Als wir im Chobe River Camp ankommen, müssen wir noch auf unsere Zimmer warten. Wir bekommen Zelt 3 und 4, das ist ein Stück vom Haupthaus entfernt. So haben wir gleich ein bisschen Bewegung auf dem Weg zum Pool oder Essen. Und einen schönen Ausblick auf den Fluss.

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Wir verbringen den Nachmittag am Pool und genießen die Aussicht auf die andere Flussseite mit einem Sekt in der Hand, schließlich muss noch einmal auf die Honeymooner angestoßen werden.

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Hier zeigen sich immer mehr Impalas und Zebras in großen Gruppen.

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Auch diverse Vögel können wir beobachten.

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Auf einmal rauscht es und beim Blick in den Himmel entdecken wir einen riesigen Schwarm Störche Pelikane Ich glaube, ich habe noch nie so viele auf einmal gesehen.

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Die Vögel kreisen eine ganze Weile über uns und ziehen irgendwann ab. Als wir den Blick wieder auf die Floodplains richten, können wir weit entfernt eine Elefantenfamilie erkennen.

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Als die sich in unsere Richtung aufmacht, wechseln wir auf die Terrasse vor unserem Zelt und können beobachten, wie die Gruppe nicht weit von uns entfernt nach einer kurzen Trinkpause den Fluss überquert.

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zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2023
Themenstarter57 Beiträge · seit 202106. Nov. 2023 ·
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Auch sonst ist viel los am Fluss.


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Guten Appetit!

Unser Abendessen gibt es in der Boma am Lagerfeuer, an mit Petroleumlampen beleuchteten Tischen. Das sieht total schön aus! Entfernt hört man Löwengebrüll. Es gibt Samosas, und ganz zartes Oryxsteak. Der obligatorische Baked Pudding mit custard ist auch wieder lecker.

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Nachts hört man diverse Tiere am Fluss trinken, es klingt nach Elefanten. Ich schaue zwar noch aus dem Zelt, aber sehen kann ich leider nichts.