robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201329. Aug. 2023 ·
Hi,
wir werden im April 2024 von den Epupa Falls über die Ruacana Falls zum Etosha fahren. Wir wollten eigentlich einen Stop in der Kunene River Lodge einlegen, aber wir haben gehört, dass die von einer Minengesellschaft übernommen wurde und dass es dort zu permanenter Lärmbelästigung kommt.
Google Maps listet als Alternativen in der Nähe auf:
Mavinga Lodge & Camping
Kunene Islands Camp
Omunjandi Restcamp
Oshikutu River Camp
Kann jemand was dazu sagen? Ist da eine davon besonders zu empfehlen?
Habe ich was übersehen? Gibt es noch andere Alternativen in der Gegend?
liebe Grüße aus Wien
Robert
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200829. Aug. 2023 ·
Kunene Islands Camp - dort fanden wir jeweils eine nette Atmosphäre vor (allerdings entspricht der Platz nicht den mittlerweile üblichen Ansprüchen an Luxus-Campsites): Es ist ruhig, hat einen sehr netten unaufdringlichen Caretaker der fleißig alles gepflegt hat und man hat vom Platz eine schöne Aussicht auf den Fluss. 🙂 Es gibt einen AblutionBlock, der sauber, aber etwas desolat ist und Wasserhahn an der Site selbst. das letzte Mal waren wir 2 Nächte im März 2019 dort.
Nachtrag: Es gibt auch Stromanschluss u. Licht an der Site. Und einen Zaun hat's auch, sodass die kleinen Ziegenherden draußen bleiben und das Tor wird zuverlässig abends verschlossen. Ach, noch ein Nachtrag: Sie liegt direkt am Fluss, direkt an der alten Piste, - der Verkehr aber läuft auf der neuen Piste, und die wurde oberhalb etwas landeinwärts verlegt 🙂
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Wenn Ihr von Epupa kommt hängt die Fahrzeit nach Ruacana vom jeweiligen Zustand der Piste ab. Wir haben mit einem Land Cruiser letztes Jahr im Juni 1 1/2 Tage gebraucht (ok, Abfahrt in Epupa war erst um 10 Uhr ca), obwohl die Piste gut geschoben war. Sie ist aber oft holprig aufgrund des Felsuntergrunds, wenn es bischen in die "Berge" geht neben dem Flußbett. Da fuhr man dann nur 30 bis 50kmh, sonst wär es recht unkomfortabel geworden. Man kann unterwegs dann einfach eins der Camps nehmen, die am Wegesrand liegen oder hier oder dort auch wild campen am Fluß. Der Campsite in Ruacana war nach Corona und in der Nebensaison etwas verwahrlost, wir waren froh, daß wir vorher übernachtet hatten und blieben dort nur kurz über Mittag. Das kann jetzt aber wieder ganz anders aussehen.
robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201329. Aug. 2023 ·
Interessant dass die Piste Epupa - Ruacana nun doch wieder so schlecht ist. Es gab ja einige Berichte dass die Strecke jetzt ziemlich easy ist.
Aber danke für den Hinweis, wir werden entsprechend Zeitpuffer einplanen.
Das "etwas verwahrloste Camp" in Ruacana: Meinst Du da das oben verlinkte Hippo Pools Camp? Das wäre von der Lage und auch von den Fotos, die man auf Tripadvisor findet, sonst meine erste Wahl gewesen.
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
Servus Robert, ja das Hippo Pools Camp meinte ich. Hippos gabs da zu unserer Zeit auch nicht.
Die Strecke war nicht besonders schwer zu fahren und war auch nicht schlecht, Dir wär nur alles durchs Auto geflogen, wenn Du schneller gefahren wärst. Sie ist holprig und steinig zum Teil. Und Lust auf einen kaputten REifen hatten wir auch nicht. Zudem ist sie wunderschön, eine der schönsten Strecken in Namibia finde ich. Landschaftlich toller als zum Syncro Camp. Aber das ist natürlich individuell. Manche sagen auch es dauert 2 Tage, ich fahre aber eher etwas zügiger, da ich früher Motorrad in Afrika gefahren bin und da hat man ganz andere Federwege. Die Strecke wurde vor ein paar Jahren teilweise vom Flußbett etwas ins Landesinnere verlegt. Seitdem gibts wohl nur noch bei den Trockenflußbettquerungen nach Regenfällen Probleme mit Wasser, früher ging die in der Regenzeit wohl teilweise gar nicht, wenn der Kunene sehr hoch war. Dafür ist sie jetzt halt recht steinig. Wenn Ihr dann von Epupa nach Opuwo fahrt immer bischen aufpassen. Die Strecke geht zügig zu befahren (oft 80-100), ist breit und meist gut geschoben, es gibt aber ein paar Flußbetten, wo es mal eben 5 bis 10m runter geht in der Abfahrt und danach gleich wieder hoch. Da sollte man nicht mit 80kmh reinfliegen. Stehen aber immer Schilder davor, da sollte man dann zügig bremsen, denn die gehen teils nur im 1. oder 2. Gang.
Hippo Pools Camp: Kann nur von 2017 reden. Damals war es verwahrlost. Sind zu Omunjandi weitergefahren, war gut. Aber wie gesagt, ist lange her.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200829. Aug. 2023 ·
RD03joe schrieb: "oder hier oder dort auch wild campen am Fluß. " Ja, das könnte man aber es wird nicht gern gesehen denn die Communities möchten auch ein wenig benefit vom Tourismus deshalb gehen wir überall da, wo es möglich ist, gern auf Community based Campsites.
Und wenn man dort aufmerksam durch die Lande fährt, dann sieht man auch hier und da ein ebensolches Schild:
PS Hab beim ersten Post noch zwei Bildchen drangehängt. 🙂
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
robert.vienna schrieb: .....Kunene River Lodge einlegen, aber wir haben gehört, dass die von einer Minengesellschaft übernommen wurde und dass es dort zu permanenter Lärmbelästigung kommt.....
Wir waren im Frühjahr wieder in der Kunene River Lodge. Für Camper ist dort alles beim alten geblieben, die Plätze liegen nach wie vor direkt am Fluss und haben wunderbaren Schatten durch alte riesige Bäume. Mit der Terrasse über dem Fluss ist es für uns nach wie vor das Referenzcamp am Kunene, auch durch die Lage etwa in der Mitte zwischen Epupa und Ruacana.
Die erwähnten Bauarbeiten sind ja mittlerweile außerhalb des Camps, laufen ca. von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr und hielten sich im März im erträglichen Mass. Allerdings hat die Gecko Group auch die angrenzenden Grundstücke gekauf, baut Chalets und Unterkünfte, wie uns erzählt wurde, hauptsächlich zur Schulung und Erholung der Mitarbeiter. Nach meiner Schätzung wird das Gelände 8 bis 10 mal so groß wie die ursprüngliche Lodge.
Mit den in Google angeführten Camps sollte man nicht fix planen, viele existieren nur temporär in der Hauptsaison.
Gruß Peter
REreiseeuphorie68 Beiträge · seit 202329. Aug. 2023 ·
RD03joe schrieb:Wenn Ihr von Epupa kommt hängt die Fahrzeit nach Ruacana vom jeweiligen Zustand der Piste ab. Wir haben mit einem Land Cruiser letztes Jahr im Juni 1 1/2 Tage gebraucht (ok, Abfahrt in Epupa war erst um 10 Uhr ca), obwohl die Piste gut geschoben war. Sie ist aber oft holprig aufgrund des Felsuntergrunds, wenn es bischen in die "Berge" geht neben dem Flußbett. Da fuhr man dann nur 30 bis 50kmh, sonst wär es recht unkomfortabel geworden. Man kann unterwegs dann einfach eins der Camps nehmen, die am Wegesrand liegen oder hier oder dort auch wild campen am Fluß. Der Campsite in Ruacana war nach Corona und in der Nebensaison etwas verwahrlost, wir waren froh, daß wir vorher übernachtet hatten und blieben dort nur kurz über Mittag. Das kann jetzt aber wieder ganz anders aussehen.
Oh, das überrascht uns doch sehr. 2018 sind wir die Strecke Kunene River Lodge -> Ruacana in 2-3 Stunden gefahren. Nachdem die Berichte hier alle in noch positivere Richtung deuteten, was die Streckenbeschaffenheit angeht, sind wir davon ausgegangen in ein paar Tagen die Strecke Epupa Falls -> Ruacana in 6-7 Stunden hinzubekommen... Kann noch jemand hier bestätigen, dass das nicht möglich ist?
Hallo Reiseeuphorie, ich kann leider nicht bestätigen, dass das nicht möglich ist. 😉 Im letzten November bin ich vom Epupa Camp bis Outapi in 4:30 Stunden gefahren. Ich habe mir das Tracking aus dem Garmin gerade noch einmal angeschaut, es waren 232 km in 4:30 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 55 Km/h. Die Strecke war sehr gut zu fahren. Outapi ist ja noch ein Stück hinter Ruacana, deine Zeitplanung sollte also save sein.
Also bei mir stehen die Bilder nicht auf dem Kopf. 🙂
BikeAfrica7’317 Beiträge · seit 200630. Aug. 2023 ·
Kapstrauss schrieb:Also bei mir stehen die Bilder nicht auf dem Kopf. 🙂
Bei mir (jetzt) auch nicht. 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200630. Aug. 2023 ·
Kann noch jemand hier bestätigen, dass das nicht möglich ist?
Wie gesagt, die Strecke ist, bis auf 2, 3 kleine "Problem"stellen absolut gut zu befahren und mit der Zeit kommt ihr locker hin.
Viele Grüße Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201330. Aug. 2023 ·
War jemand in letzter Zeit im Hippo Pools Camp direkt neben den Ruacana Falls?
Wird das jetzt wieder besser geführt, oder ist es immer noch verwahrlost? Die Lage wäre ja super.
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
LLLa Leona2’780 Beiträge · seit 200731. Aug. 2023 ·
Wären wir dort gelegentlich unterwegs würden wir uns das Omunjandi Restcamp anschauen https://omunjandi-restcamp.com/ Kunene Islands campsite waren wir vor etwa 5 Jahren. Die Hähne schliefen wie wir wenig, denn sie hatten sehr viel zu besprechen die Nacht durch und zu sehr früher Morgenstunde waren restlos alle wach.
Gruss Leona
REreiseeuphorie68 Beiträge · seit 202331. Aug. 2023 ·
Danke für die Rückmeldungen! Wir berichten dann von unseren Erfahrungen zu dieser Strecke, wenn wir in 10 Tagen dort waren 🙂