Reisebericht

2.349 km durch Costa Ricas Regenwälder und Vulkane

von Superfanti · begonnen 15. Apr. 2023 · 21 Teile

Teil 115. Apr. 2023
Hallo zuammen,

jetzt also doch- ein gewünschtes Feedback zu unserer 3 wöchigen Costa Rica Reise, von der wir erst gestern zurückgekommen sind.

Ich werde keinen Reisebericht im eigentlichen Sinne verfassen, aber trotzdem einige Tips und Hinweise für Einsteiger und Wiederkehrer auch bezüglich Ausflugsmöglichkeiten bzw. Unterkünfte und Restauranttips geben. Und so wie ich mich kenne wird es dann doch auch wieder nicht ganz kurz.

Flug
Direktflug ab Frankfurt nach San Jose mit Lufthansa- Hinflug in 11:30 Std, Rückflug in 10:30 Std. Kurz vor der Landung wurde uns gestern mitgeteilt, dass nicht alle Gepäckstücke nach Frankfurt mittransportiert werden konnten, da wir ansonsten mit dem vollbesetzten Flieger und aufgrund von Windverhältnissen nicht über die Berge Costa Ricas gekommen wären. So staunten wir alle in Frankfurt nicht schlecht, als wir am leeren Gepäckband erfuhren, dass kein einziges Gepäckstück mitgekommen ist und alles noch in San Jose verblieben ist. Nun denn – so etwas haben wir auch noch nicht erlebt und anscheinend ist es in den letzten Wochen öfters vorgekommen. Dies nur als Warnung an zukünftige Costa Rica Reisende, dass das eben passieren kann. Egal- ärgerlich, aber ändern kann man es trotzdem nicht. Nun sind wir gespannt, wann wir das Gepäck bekommen.


Mietwagen:

Wir hatten einen Mitsubishi ASX bei Sixt angemietet und sind mit diesem Kleinwagen mit etwas mehr Bodenfreiheit sehr gut durch das Land gereist. Einzig allein auf einer einzigem Schotterpiste mit sehr felsigem Untergrund beim Tenorio Nationalpark kamen wir das Bergle nicht hoch und konnten daher nicht die direkte Strecke fahren. Einen Geländewagen braucht man unserer Ansicht nach nicht.
Achtung bei der Buchung- mit uns sind Österreicher angereist, die den Mietwagen in San Jose Kalifornien angemietet hatten.


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1 Nacht Ignacio Lodge:

Nur 14 km vom Flughafen entfernt, Billard, Schach, Pool- kleiner tropischer Garten. Teils hatte man etwas Verkehrslärm gehört, aber wir waren zu müde und haben davon schnell nichts mehr mitbekommen. Haben uns auch ein Breakfast to go vorbereitet,
Sehr einfach, aber ich fand es als erste Unterkunft absolut ok.

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2 Nächte Maquenque Lodge Zimmer Amardillo

Wir haben nicht das um einige teurere Baumhaus gebucht und hatten unserer Meinung nach trotzdem Dschungel Feeling und die tolle Geräuschkulisse. Teilweise wären mir die Baumhäuser je nach Lage auch zu weit weg vom eigentlichen Lodge Gelände gelegen. Das Häuschen lag bereits nach der Seeüberquerung Richtung Baumhäuser. Leider waren einige der Hauptwege aufgrund des Baus neuer Baumhäuser gesperrt, was ich sehr sehr schade fand. So durfte man offiziell nur den Weg um den See herum laufen. Ansonsten fanden wir die Anlage sehr gelungen und aufgrund der Futterstellen zur Vogelbeobachtung sehr geeignet.

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Also euch einen guten Start ins Wochenende,
Silke
Teil 216. Apr. 2023
... und es geht bereits weiter;-),

Kommen wir zu unseren Ausflügen bzw. Zwischenstops nach bzw. in Bica Tapada.
Auf dem Weg:

Vulkan Poas:
Derzeit uneingeschränkt ohne Begleitung und ohne Zeitlimit besuchbar. Wir hatten die Tickets um 8 Uhr vorgebucht und hatten so früh morgens die beste Sicht von der Aussichtsplattform auf 2.574m auf den türkisgrünen Kratersee mit 350m Durchmesser. Auch die ca. 1km lange einsame Wanderung zum blauen Kratersee Laguna Botos mit einem Durchmesser von 400m war möglich und lohnt sich. Das ist ein schöner Start in Costa Rica.

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Waterfall Gardens:

Schön angelegt mit 5 Wasserfällen, Vogelhaus, Schmetterlingshaus, Affen. Faultieren und Kolibrifutterstelle. Katzengehege mit Ozelot und Jaguar wirkte ziemlich trostlos. Schöner angelegter Weg zu den Wasserfällen, aber mit vielen Treppen und durchaus etwas anstrengend. . Etwas überlaufen, viele Amis- Pax Trail war um einiges einsamer, da es abseits der üblichen Pfade nur durch die grüne Natur ging.


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Von der Maquenque Lodge aus:

morgendliche Bootsfahrt zum Dorf San Carlos,
entspannte Fahrt über den Fluss mit Leguanen, 2 Aras, 2 Wasserschildkröten, Krokodilen, Vögeln, Basilisken, Baby-Krokodil. Kleines Dorf mit verlassener Polizei-Station und kleiner Einkehr. Am anderen Ufer Sicht auf Nicaragua. Wir mögen Bootsfahrten, aber es war jetzt auch nicht megaspannend.




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Laguna del Lagarto Lodge Ausflug:
Dschungeltour mit wahnsinnig netten Manager. War absolut lohnenswert und beeindruckend. Rutschiger, matschiger Dschungel, wie er sein muss und man sollte unbedingt Gummistiefel ausleihen und am besten Wanderstöcke mitnehmen. So intensiv haben wir nie wieder den Dschungel erlebt. Wir hatten unseren Spaß und ich bin auch voll ausgerutscht trotz Wanderstöcken. Bluejeans Frosch und Bullet Ants gesehen. Auch Abstecher zum Geierhide, da er uns unbedingt, die weissen Königsgeier zeigen wollte, die aber schon weggeflogen sind und nur die schwarzen waren noch da, Er hat die Tour zeitlich überzogen, aber es schien ihm auch gefallen zu haben. Absolute Weiterempfehlung.
Übernachten würden wir aber in der Maquenque.


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Teil 317. Apr. 2023
Also doch noch unser Reiseplan zur Übersicht: Karte folgt;-)
23.03.2023 Villa San Ignacio
24.03.2023 Maquenque Lodge: Poas Vulkan, Waterfall Gardens
25.03.2023 Maquenque Lodge: morgens Bootstour zum Dorf San Carlos,
nachmittags Dschungeltour in der Laguna del Lagarto Lodge
26.03.2023 Arenal Oasis Eco Lodge: Leguane im Restaurant Las Iguanas in Muelle , Bogarin Trail
27.03.2023 Arenal Oasis Eco Lodge: Rundfahrt um den Arenal See, La Fortuna Waterfall, Frog Night Tour
28.03.2023 Finca Amistad Cacao Lodge: Tenorio Nationalpark mit Rio Celeste
29.03.2023 Finca Amistad Cacao Lodge: Bootstour auf dem Cano Negro, Kakao Führung
30.03.2023 Rinconcito Lodge: Nationalpark Rincon de La Vieja Sektor Pailas mit Fumarolen,
Wanderung zum Sonnenuntergang an den Mirador der Lodge
31.03.2023 Tityra Lodge: Wanderung zum Wasserfall der Rinconcito Lodge, Rundweg der Tityra Lodge,
9 Gänge Geburtstagsmenü des Treetop Restaurant San Luca
01.04.2023 Tityra Lodge: Santa-Elena-Natural-Reserve.- Cano Negro Trail, Monteverde Reserve
02.04.2023 Bongo: Carara Nationalpark
03.04.2023 Bongo: Manuel Antonio Nationalpark
04.04.2023 The Sunset Tucano Lodge: Bootsfahrt ab Sierpe nach Drake Bay , Drake Bay Trail nach Drake Bay
05.04.2023 The Sunset Tucano Lodge: Corcovado Nationalpark
06.04.2023 The Sunset Tucano Lodge: Drake Bay Trail zum Josesito Beach und nach Drake Bay
07.04.2023 Ibiza Tropical Beach Villas: Playa Arco, Dominical
08.04.2023 Ibiza Tropical Beach Villas: Marina Ballena Nationalpark Zur Walfischflosse in Uvita, Mirador Don Roger
09.04.2023 Los Lagos Lodge: Mirador Don Roger
10.04.2023 Hotel Cabañas y Mirador Secret Garden: Quetzal Suche, Kathedrale Cartago, Botanischer Garten Lankester, Orosi Tal mit der Ruine der Kirchenanlage Ujarras
11.04.2023 Casa Rio Blanco Eco Friendly B&B: Irazu Vulkan, Panoramafahrt und Besuch der Ausgrabungsstätte Guayabo
12.04.2023 Casa Rio Blanco Eco Friendly B&B: Rainforest Aerial Tram
13.04,2023 Besichtigung San Jose mit Kathedrale, Nationalmuseum, Fussgängerzone, Besuch des Rescate Wildlife Center in Alajuela, Abflug um 19:45 Uhr
Teil 418. Apr. 2023
Auf dem Weg nach La Fortuna- lohnenswerter Zwischenstop
Restaurant Las Iguanas in Muelle mit vielen Leguanen am Parkplatz. Wir haben dort einen Kaffee getrunken. Immer wieder sind Reisegruppen kurz rausgehopst. Wir fanden es ganz nett. Ich war hier noch ganz entzückt, dass Leguane auf Geländer klettern können und ahnte noch nicht, dass diese bis weit oben auf Baumstämme klettern.

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Unterkunft Arenal Oasis Eco Lodge
lag etwas ausserhalb. Recht einfache, aber schöne Anlage mit 1 km langen Regenwald-Trail, einem Vogel Hide und einigen Froschtümpeln. Wir sahen Pfauen, Nasenbären, Blattschneideameisen, auch an den Futterstellen einige Vögel. Auch diese Unterkunft können wir weiterempfehlen, da sie auch etwas weg vom Rummel lag. Es gibt auch ein Restaurant.

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Unterkunft Arenal Oasis Eco Lodge- Froschtour
Auch kann man Froschtouren buchen. Diese bekommt man als Gast etwas günstiger. War lohnenswert, allerdings war in dem Wäldchen mit 80 recht lauten Personen schon sehr viel los und die von mir etwas gewünschte mystische Stimmung des dunklen Waldes trat nicht ein. Wir sahen aber viele Frösche und auch eine Schlange, die einen Frosch verspeiste. Wir haben echt einiges gesehen, aber in vielen Orten gibt es Nighttouren. Auch hier würde ich zumindestens eine Tour im Urlaub empfehlen

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Seeumrundung Arenal aufgrund Nebel waren wir nicht im Arenal Nationalpark, sondern machten eine nette Fahrt bis zum Cafe Macadamia mit Einkehrmöglichkeit und mit Blick auf den See. Das Cafe ist recht touristisch, aber nett. Hier entdeckten wir unsere Leidenschaft nach den leckeren costa ricanischen Fruchtsäften- Maracuja, Minze oder Ananas- immer echt lecker. Während der Fahrt hat man selten einen Ausblick auf den Stausee, aber man kam an netten Örtchen vorbei. Achtung auf der anderen Seite endet der Weg bei einer 4X4 Strecke und kann dann wohl durch den See nach Monteverde queren.

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La Fortuna Waterfall: asphaltierter Treppenweg 480 Stufen zum Wasserfall. Man kann auch baden. Schönes Erlebnis, aber wir fanden es als Wasserfallkenner recht überteuert und würden das daher auch nicht nochmal machen bzw. für weiterempfehlen, da es auch echt überlaufen war. Im Orchideengarten sahen wir keine Orchideen.

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La Fortuna: Bogarin Trail mit Guide
Im Gebiet ca. 40 Faultiere, mehr weibliche und viele mit Babies. Fotografiert wurde meist durch das Fernglas- ansonsten waren diese mit unserer Kamera einfach zu weit oben und nur als Knäul erkennbar. Daher würde ich hier wirklich Guide ans Herz legen, damit man überhaupt was von den Tieren sieht. Aufgrund der Lichtverhältnissen, den hohen Bäumen ist das Fotografieren wirklich nicht immer sehr einfach. Wir sahen auch Tukane und Eulen. Ich finde eine Faultiertour sollte man machen, wenn man im Lande ist;-)

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La Fortuna bietet alles- Nighttouren, Canopy, Wellness, heisse Quellen, einige Hängebrücken. Uns wars etwas too much und voll. Aber man sollte La Fortuna gerade beim ersten Mal eher nicht umgehn. Wir fanden 2 Nächte für uns ausreichend. Bei besserem Wetter hätten wir uns für den Parque Nacional Volcan oder das Hotel Arenal Observatory mit Wanderwegen entschieden.
Teil 520. Apr. 2023
Die Finca Amistad ist eigentlich eine Kakao-Plantage, hier wird Schokolade hergestellt. Und so wurden wir mit einer kalten Schokolade begrüßt, Es gab aber auch noch als Snack eine 70 %, eine 45 % Schokolade und Schokobons. Diese waren lecker, Die Mitarbeiterin Raquel erklärte uns auf Englisch die angebotenen Ausflugsmöglichkeiten. Man kann u.a. Schokolade für sich selbst herstellen. Ich hatte eigentlich per mail ausgemacht, dass wir die Ganztagestour am Cano Negro machen wollen. Man wusste davon aber nichts und Raquel wollte gleich nochmal die Agentur anrufen und es für morgen buchen. Unsere Abfahrt sei um 6.00 Uhr mit ca. 1,5 Stunden Fahrzeit. Es war als Ganztagestour beschrieben und sehr empfohlen und ich dachte eigentlich, dass wir auch mit dem Auto hingefahren werden und es gar nicht so weit sei, Am Abend sprach keiner englisch- meine Versuche herauszubekommen, wer unser Guide sei bzw. wohin wir eigentlich fahren sollten, waren vergebens. Am nächsten Morgen waren keine Lunchpakete wie besprochen vorbereitet und so machte man sich ans Werk. Letztendlich gab es Rührei ohne Besteck- perfekt… Es war immer noch niemand zugegen,,der englisch konnte und wir sind auf Glück losgefahren. Mehr im nächsten Kapitel…
Letztendlich wurden wir nie gefragt, wie der Ausflug war und ob alles geklappt hätte.
Die Unterkunft war ansonsten schon schön- großzügiges Zimmer, schöne Terrasse mit Hängematte, auf der wir aber von Stechmücken aber regelrecht ausgesaugt wurden. Auch war eine einstündige Kakao Führung inkludiert.
Wir würden aber eine andere Unterkunft wählen, aber für spanisch sprechende Personen ist es vielleicht auch einfach etwas einfacher.

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Tenorio Nationalpark: Eine kurze Wanderstrecke von 2,5 km einfache Strecke zeigte verschiedene Sehenswürdigkeiten: einen Wasserfall des Rio Celeste, den man über 253 Stufen erreicht, einen Aussichtspunkt auf den leider vernebelten Tenorio, Schwefelblasenbildung im türkisfarbenen Fluß, den Lago Azul, und am Ende des Weges sieht man, wie sich zwei verschiedenfarbige Flüsse verbinden. Und das alles im dichten Regenwald. Den gleichen Weg geht es dann wieder zum Ausgangspunkt zurück. Es roch stellenweise recht stark nach Schwefel, durch die Luftfeuchtigkeit war der Weg relativ anstrengend. Insgesamt waren wir ca 2,5 Stunden unterwegs. Durch die Farbe des Wasserfalls fand ich die Tour lohnenswerter wie der Fortuna Wasserfall.

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Restauranttip: El Barrigon in Bijagua . Es gab ein gegrilltes Lachsfilet mit Reis und Salat, sowie 300 gr. Filet Mignon, mit Speck ummantelt, auf gegrillter Tomate und mit Papa Asado. Ganz hervorragend.

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Cano Negro, der Amazonas Costa Ricas . Wir erreichten im Dorf Cano Negro einen Bootsanleger. Dort waren zwei junge Männer, die wissen wollten, woher wir kommen. Als wir dann die Finca Amistad nannten, erklärten sie uns, sie seien unsere Guides. Ich hatte Zweifel, da ich glaubte, dass Raquel einen Guide namens Douglas erwähnt hatte, aber evt. war das auch der Mann von der Agentur? Ich fragte mich, ob die 2 Jungs nicht von einer Agentur mitten im Dorf waren und uns einfach hinterhergefahren sind, Sie hätten uns ja auch fragen können, ob wir von der Finca seien. Es war schon etwas dubios, aber sie schienen zumindest tierkundig zu sein,
Wir waren dann knapp 3 Stunden unterwegs. Sie zeigten uns die vielfältige Tierwelt. Es gab auffallend viele Kaimane, aber auch verschiedenste Vögel. Mit einem Buch, aber auch mit dem Smartphone erklärten sie uns die Vogelarten. Wir hatten tolle Sichtungen. Höhepunkte waren ein seltener Falke und eine Gruppe von Geiern, die gerade die Reste eines Kaimans verschlangen.. the circle of life, Auch Krokodile sahen wir. Wir fanden die Tour sehr gelungen und abwechslungsreich.

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Teil 623. Apr. 2023
Rinconcito Lodge:
Unsere schlechtbewerteste Lodge laut booking.com- und was sollen wir sagen:
Wir fanden es traumhaft schön und bedauerten sehr, dass wir nur eine Nacht hier verbrachten. Hier fühlten wir uns sofort wohl. Der Manager David begrüßte uns sehr dynamisch mit verschiedenen Angeboten zu Aktivitäten (Nightwalk, Horseriding und Canopy), Empfehlungen für den Besuch des Nationalparks und einem Frucht-Drink.
Es gab 2 nette kleine Wanderungen auf dem Lodge Gelände- zu einem Sonnenuntergangsmirador sowie einem kleinen Wasserfall. Wir fanden beide Touren sehr nett- es ging über eine Hängebrücke sowie entlang eines Flusses.
Das Abendessen und Frühstück waren sehr lecker und zum Geburtstag bekam ich noch ein Ständchen gesungen;-) Absolut gastfreundlich und hilfsbereit.
Zu den Annehmlichkeiten zählten auch eine Hängematte und ein Poolbereich.
Ich würde hier 2 Nächte empfehlen, da man die Zeit auch braucht, wenn man beide Sektionen besuchen will.


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Rincon de la Vieja: Sektion Pailas

An einer großen neuen Ranger-Station beginnt ein rd. 3 km langer Rundweg, durch Wald, aber auch Graslandschaften, mit Fumarolen und Schlamm-Pools. Sehr interessant, aber im Vergleich zu anderen Erlebnissen in Neuseeland oder Island doch eher bescheiden., aber dennoch schön. Auch die Baumriesen faszinierten mich mal wieder.


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Teil 724. Apr. 2023
Tityra-Lodge
An der Rezeption wurden wir sehr nett begrüßt, und wir erhielten einen großzügigen schönen Bungalow mit Kühlschrank sowie einem Sofa und vor der Terrasse war auch ein Netz zum Reinlegen. Es gibt einige Lodge Trails. Wir liefen den Finca Trail der uns über einen Bananen- und ein Kaffee-Pflanzen-Feld führte und benötigten mit einigen Abstechern dafür ca 35 Minuten, Wir fanden es war eine sehr freundliche und schöne Unterkunft!

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San Lucas Treetop Experience.
Wir hatten eines der 8 Baumhäuser um 17 Uhr für uns reserviert, und thronten hoch über dem Regenwald mit Blick auf den Sonnenuntergang. Unser Kellner Brian servierte uns ein 8-Gänge-Menü mit einer korrespondierenden Weinbegleitung, die wir uns aufteilten- ich die weißen, Gregor die roten. Die Weine kamen aus Frankreich, Spanien, Kalifornien, Argentinien und Chile.
Jeder Gang repräsentiert eine Provinz Costa Ricas, zu der uns eine kleine Geschichte erzählt wurde. Beispielsweise gehört Nicoya zu eines der 5 Blue Zone Areas, wo die Menschen über 90 Jahre alt werden. Alajuela representierte die Mango, , Zugegebenermassen wurde es im Baumhaus dann doch recht schnell kühl, so dass wir mit Decken da sassen und froh waren, nicht die 20 Uhr Buchung getätigt zu haben, Ein unvergleichliches Erlebnis, nicht ganz billig, aber jeden Cent wert und dieser runde Geburtstag wird mir somit immer in Erinnerung bleiben. Für einen besonderen Anlass wirklich sehr weiterzuempfehlen.
Hoer eine kleine Auswahö zum Appetit bekommen:

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Santa Elena Natural Reserve:
Hier erwartete uns ein ca. 4,5 km langer Rundwanderweg Cano Negro, der uns anfänglich auf betonierten Wegen zu Waldpfaden führte. Was für ein Naturerlebnis. Wir genossen jeden Schritt durch diesen ursprünglichen Regenwald. Uns überraschte die Ruhe. Zum einen schien niemand anders diesen Rundweg zu begehen, zum anderen waren auch kaum Tier- oder Vogelgeräusche zu hören. Es hatte etwas Mystisches, im leichten Nebel und dieser Stille herumzulaufen, Die Wege waren dann sehr naturbelassen, teils matschig, teils waren Bretter ausgelegt oder man hatte Baumrinden in den Boden gelegt. Wir waren von dieser Runde, dem satten Grün, den bemoosten Bäumen und den wenigen Farbtupfen in Form von Miniblumen begeistert, Immer wieder ging es auf und ab, immer wieder nieselte es, was uns aber kaum störte, Ein Naturerlebnis, wie es uns gefällt. Wir waren echt froh um die Wanderschuhe, da der Weg etwas matschig war.
Im Parkgebäude nahmen wir ein kleines Mittagessen zu uns.

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Das viel bekanntere Monteverde Reserve:
Den Park betraten wir um 13.30 Uhr; um 16.00 Uhr wird er schon wieder geschlossen. Ab 13 Uhr sollte es auch deutlich leerer sein- da möchten wir gar nicht wissen, wie es morgens ist, Alles wirkt hier professioneller, und das nicht im positiven Sinn. Wir nahmen zunächst einen recht breiten Hauptweg, der auch von deutlich hörbaren Amerikanern benutzt wurde, deren jedes zweite Wort ein bestätigendes Yeah waren,. Erst als wir abzweigten wurde es etwas ruhiger. Über eine Schwingbrücke ging es auf und ab durch den Wald bis zu einem Wasserfall. Der Weg bestand aus betonierten Gittern und war daher längst nicht so naturbelassen wie Santa Elena, Ich fand es auch nicht wirklich angenehm, auf diesen zu laufen, Wir verließen den Park dann wieder pünktlich um 16.00 Uhr. Ich erkundigte mich, dass wenn man nach 17.00 Uhr noch immer im Park ist, eine Suchaktion gestartet wird……

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Fazit: die weltbekannte Monteverde Reserve ist recht touristisch, die kleinere und unbekanntere Santa Elena Reserve ist viel authentischer und ein echtes Erlebnis. Hier hätten wir noch weitere Wege begehen können. Leider waren beide Parks zwar schön grün, aber boten keine Tiersichtungen. Alleine bei den Parkplätzen schliechen je ein Nasenbär umher.

Kleiner Nachsatz zum Wetter: Auch heute Nacht stürmte es hier sehr wie am Vortag. Und überhaupt war es hier eher kühl bei 16 Grad.

Im Café Cabure tranken wir einen Cappuccino mit einer hausgemachten Praline. War ganz nett da.

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Teil 826. Apr. 2023
Sodele, jetzt haben wir eine ungefähre Landkarte unserer Route- das ein oder andere kann gegebenenfalls etwas verrutscht sein, aber eine Planungshilfe kann es bestimmt sein.

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Teil 928. Apr. 2023
Noch einen Blick zurück zum geliebten Nebelwald.

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Abstecher zur Hafenstadt Puntaarenas:

Hier wirkte alles eher ärmlich und die Häuser und Fenster waren vergittert. Die Strandpromenade, die nicht zum Flanieren einlud, war voller Motorradfahrer, die sich Rennen lieferten und auf dem Hinterrad fuhrend posierten. Der Beifahrer sass verkehrt herum- sozusagen Rücken an Rücken und wurde dabei gefilmt, wie er sich immer mehr dem Asphalt näherte. Alles in allem ein ziemliches Macho-Gehabe, von dem wir etwas irritiert waren. Eigentlich wollten wir hier einkehren, aber wir sahen nichts einladendes.

Carrera-Nationalpark
ein eher kleinerer überschaubarer Park mit mehreren Wegen. Auf der Karte am Eingang war nur ein kleiner Weg ersichtlich, aber je weiter man lief, ergaben sich immer wieder neue Abzweigungen. Die erwarteten roten Aras hörten wir zwar, sahen sie aber nicht, stattdessen sahen wir Frösche, Leguane, Nasenbären und Libellen.

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Eigentlich kreuzten wir auch die Tarcoles Brücke mit den Krokodilen, aber es war dermassen voll, dass wir darauf keine Lust hatten und weiterfuhren.

Bongo-Lodge.
Neben einem größeren Zentral-Gebäude gab es einen großen Pool und viele Bungalows. Wir erhielten einen Doppelbungalow.. Das Hotel war okay, aber wir bevorzugen kleinere Anlagen. Aber wir hörten hier Brüllaffen und immer wieder flogen Aras vorbei.
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Fischrestaurant Sobremar

Hier essen vor allem die Einheimischen. Wir waren die einzigen Touristen; auf dem Bildschirm flimmerte ein Fußballspiel. Wir bekamen hervorragende Fischgerichte, sehr lecker und preiswert.

Und nächste Woche gehts in den Manuel Antonio....Schlnes langes Wochenende!
Teil 1009. Mai 2023

Manuel Antonio Nationalpark,
-den angeblich schönsten Park Costa Ricas
Wenn man diesen besuchen will, unbedingt vorreservieren, denn er ist oft ausgebucht. Auch würde ich tatsächlich in diesem Park einen Guide empfehlen, da man oft die Tiere nicht sieht.
Die amerikanische Hotel Rezeptionistin hatte uns gewarnt, dass weit vor dem Parkeingang versucht wird, einen in Parkplätze zu lotsen, man aber auf jeden Fall bis an den Eingang fahren soll. Und tatsächlich wurden wir fast schon aggressiv eingewunken und sogar unser Ticket für den Park kontrolliert. Wir ließen uns auf keine Diskussionen ein und die Wächter reagierten sehr aufgebracht. und tatsächlich fanden wir direkt am Parkeingang den öffentlichen und offiziellen Parkplatz, wo wir problemlos parken konnten. Ich war von den aggressiven Parkwächtern recht eingeschüchtert und erschrocken, aber froh, dass sich Gregor durchgesetzt hatte, denn ansonsten hätten wir sinnlose km laufen müssen und hätten im schlechtesten Fall sogar den Timeslot verpasst.
Wir hatten von 8.00 Uhr – 8.40 Uhr den Einlaß und das war schon fast viel zu spät. Der Nationalpark selbst war völlig überlaufen, obwohl der Zugang limitiert ist. Überall standen Gruppen mit den Ferngläsern- es war oft nervig laut. Erst als wir abzweigende Wege begingen, wurde es beschaulicher. Der Wasserfalltrail war recht ruhig- allerdings war der Wasserfall auch nur zur rainy sesaon aktiv. Der Mirador Trail bot 2 schöne Aussichten und es ging treppauf und treppab- Wir konnten dort einen umherkletternden Nasenbär beobachten. Wir bogen dann noch zu den Stränden ab und konnten dort eine Gruppe von süssen Kapuzineräffchen beobachten. 2 Wege waren ganz gesperrt und es verwunderte uns, dass diese anfangs noch begehbar waren und dann im Nichts endeten, Ein Hinweis hätte gut getan. Besonderes Highlight sind die Strände, die wohl an den Wochenenden völlig überlaufen sind. Wir liefen über den Sloth Trail zurück und konnten noch einige Wollknäuls in Form vom Faultieren in den Baumwipfeln entdecken- aber die Sicht war echt etwas schwierig und aufgrund der vielen Menschen fanden wir es sehr mühsam. Wir verließen den Nationalpark am frühen Nachmittag, etwas abgekämpft durch das Auf und Ab der Wanderwege bei schwüler Wärme und die wahnsinnigen Menschenmassen, .Für uns war es eine- einmal und nie wieder –Erfahrung und unser Tiefpunkt der Reise. An diesem Tag waren wir echt gestresst und haben darüber gesprochen, dass wir jetzt auch heimfliegen könnten. Zum Glück haben wir das aber nicht gemacht. Wäre es im Park leerer gewesen, hötten wir es bestimmt genossen.

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Ronnys Place
ist ein großes Restaurant auf einem Hügel mit fantastischem Blick auf das Meer. Mittags war gerade wenig los. Wir genossen Fruchtsäfte, leckere Bruschettas und ein sensationelles Gazpacho mit Wassermelone und Nüssen. Sehr lecker und erfrischend. Wir entschlossen uns, dort auch zu Abend zu essen, und schon saßen wir einige Stunden später wieder dort. Der Laden war jetzt richtig voll. Nach einem Gazpacho als Vorspeise gab es für mich ein Thunfisch-Steak mit Senf-Sauce, für Greg frittierte Shrimps. Plötzlich ging das Licht aus, das Publikum johlte und applaudierte zu enem eingespielten banana Song. An einem Nachbartisch wurde ein Dessert mit flambierten Bananen serviert – eine großartige Show, bei der sogar der Boden brannte. Wir fanden es supertoll dort!


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Teil 1110. Mai 2023
Überfahrt zur Drake Bay;
Wir haben in Sierpe durch unser Hotel sowohl den Parkplatz für 3 Nächte wie auch die Fähre vorgebucht. Um 11:30 Uhr ging die Fähre und kostete 20 Dollar pro Person. Das Boot war übervoll besetzt und wir mussten alle Lifejackets anziehen. Die Überfahrt dauert ca 1:15 Stunde und geht über den Sierpe Fluß durch Mangroven auf das offene Meer. Die Überfahrt war etwas anstrengend, da der Kapitän mit voller Wucht gegen die Wellen fuhr- anfangs war das noch witzig, aber dann schien es immer mehr Leuten schlecht zu gehen, An der Drake Bay stiegen alle aus- bis auf uns und eine weitere deutsche Familie. Wir fuhren noch 15 Minuten weiter und wurden in einer Bucht „ausgeladen“, es gibt keinen Landungssteg und man sollte die Schuhe ausziehen, um ins Wasser zu steigen,. Wir hatten uns mit einer Familie unterhalten, die mit dem Auto anreisten. Dabei mussten sie wohl einige Flüsse queren und die Strecke war wohl nicht gut beschildert und ausgebaut. Die Schiffsanreise ist sicherlich einfacher und wir fanden es ein Erlebnis.

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Die Sunset Tucano Lodge liegt etwas abgelegen. Der Lodgebesitzer nahm uns in Empfang und seine Mitarbeiter luden das schwere Gepäck auf ihre Schultern. Der Fussweg führt abenteuerlich an einigen Zelt-Camps vorbei.Weiter ging es durch den Wald, dann bogen wir an einem Sportplatz ab, um einen Hügel hinauf zu laufen. Wir überquerten einen Wasserlauf und liefen an Wohnbehausungen vorbei. Nach ca 10-15 Minuten kam man erst in der absolut einsamen Lodge am letzten Ende der Welt an. Uns wurde es auf dem Weg schon recht schwitzig- wie musste es da erst den Trägern mit dem schweren Gepäck erst gehen?
Die Lodge besteht aus dem Wohnhaus der Betreiber-Familie, unter dessen Vordach der Aufenthalts- und Essensbereich ist. Auf dem Gelände sind 4 einzelne Bungalows. Wir erhielten den am höchsten gelegenen mit Blick auf das Meer. Hier war einfach Idylle pur.
Die Familie war supernett und wir haben hier den schönsten Bett- Schwan bekommen. Jeden Tag gab es mehrere leckere Fruchtsäfte mit unterschiedlichem Geschmack. Aus einem Wasserbehälter durfte man zu jeder Tageszeit Wasser ziehen. Man hat einfach gemerkt, dass man sich unheimlich bemüht- zu jeden Ausflug wurde man persönlich zum Steg begleitet, damit man auch ja auf das richtige Boot steigt; Mittags gab es Lunch und abends wurde der Tisch sehr liebevoll gedeckt und das Essen war jederzeit sehr lecker. Die Lodge war wirklich für uns ideal gelegen- zwischen dem Ort Drake Bay und dem schönen Strand Joselitos, den man auf dem Drake Bay Trail erreichen konnte. Auch war sie im Vergleich sehr günstig und würde ich jedem empfehlen, der Ruhe und Abgeschiedenheit mag und nicht den Edel Luxus sucht. Für uns ein absolutes Highlight der Reise. Tatsächlich kamen wir hier an und zur Ruhe. Dür uns war es ein Paradies.

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Teil 1210. Mai 2023
Drake Bay Trail


Die Unterkunft befindet sich in der Mitte zwischen Drake Bay Ort- etwas über 1 Stunde nach rechts und dem Strand Josecitos nach links. Uns hat der Weg in beide Richtungen sehr gut gefallen. Und welch seltenes Gut in Costa Rica- man muss mal keinen Eintritt für Natur bezahlen. Es war einfach superschön durch den Wald entlang der Küste und mit einigen Flussquerungen zu laufen. In Drake Bay haben wir uns immer in einer Bar- Claudios Grill- mit den leckeren Fruchtsäften erfrischt.
Beim Strand Josecitos habe ich geschnorchelt und war doch positiv überrascht, dass ich einige bunte Fische zu sehen bekam. Achtung: Den Strand sollte man vormittags hin bzw. zurücklaufen. Nach ca 13 Uhr ist Flut und man kommt dann nicht mehr so einfach durch den Fluss. Auf dem Weg entdeckten wir Faultiere und Affen. Ich wurde auch auf eine Echse aufmerksam, die einmal, zweimal seltsam hüpfte. Ich wollte das filmen und schnapp- kam aus dem Nichts ein riesiger Greifvogel und entführte diese in die Lüfte. Den Weg hätte ich prinzipiell oft laufen können, da er einfach nur schön war.

Richtung Drake Bay:

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Drake Bay Trail zum Strand Josecitos:

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Teil 1310. Mai 2023

Corcovado Tagesausflug: Station Sirena

Um 6.15 Uhr wurden wir per Boot abgeholt. Die Überfahrt um das Kap herum dauerte etwa 1 Stunde. Die Boote legten am Strand an, die letzten Meter zum Ufer mussten wir durch das Wasser waten. Da der Untergrund aus Steinen bestand, war es gut, dass wir Wasserschuhe dabei hatten, Die Gruppe bestand aus einer amerikanischen Familie mit 3 Kindern, 1 Holländer und wir. Der jüngste der Söhne, George, wurde vom Führer Steven im Verlauf der Tour immer wieder intensiv mit in seine Führung einbezogen, was allen Spaß machte. Überhaupt harmonierte die Gruppe; alle waren an Tiersichtungen interessiert und entsprechend geordnet und ruhig unterwegs.
Noch am Strand musste man einchecken, eine Kopie des Reisepasses zeigen und der Rucksack wurde durchsucht, ob nicht verbotene Gegenstände wie Plastikflaschen enthalten waren. Zusätzlich mussten wir noch in einem Buch Namen email Adresse, Nationalität eintragen und unterschreiben, Pro Tag sind 120 Personen im Park zugelassen, Auch wir zogen in den Regenwald, Steven mit dem obligatorischen Sichtungsfernrohr ausgestattet. Und wir hatten Glück: Affen, Nasenbären, Faultiere, unzählige Vögel wie Tiukane ider Trogon, Krokodile und Schmetterlinge, Das Highlight war aber ein großer Tapir. Pekari Schweine und ein Opposum rannten uns auch noch über den Weg- aber diese sahen wir kaum. Eine tolle Führung !
Zur Hälfte erreichten wir die Rangerstation, hier gab es kleine Snacks und Getränke zu kaufen sowie knapp 25 Minuten Pause, die bei der Hitze gut tat. Wir stärkten uns mit 4 Keksen,
Auf dem Rückweg sahen wir kaum noch Tiere- der kleine George hielt sich wacker und war sichtlich völlig übermüdet. Am Strand erhaschte ich noch einen kurzen Blick auf eine Tapir Mutter mit ihrem Kind, das aber ebenso schnell im Wald verschwand,
Um die Mittagszeit ging es mit den Booten weder zurück, und wir konnten in Drake Bay in der Rancho Corcovado noch ein Lunch einnehmen, bevor wir wieder per Boot zum Ausgangspunkt zurückgebracht wurden.


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Wieder versteckt:

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Fazit:
Wir fanden es in der Drake Bay toll und hätten es hier problemlos länger ausgehalten. Die Schnorcheltour haben wir bewusst nicht mitgemacht- allerdings bereute ich das fast, da einige Mitgäste vom Schnorcheln mit Schildkröten schwärmten.
Teil 1411. Mai 2023
Ibiza Tropical Beach Villas in Uvita
Bei den Ibiza Tropical Beach Villas wurden wir sehr sympathisch begrüßt,
Hier war eine ganze Familie aus Spanien (Barcelona) nach Costa Rica ausgewandert und hat sich hier eine neue Existenz aufgebaut. Der Mann war derzeit wegen einer Familienangelegenheit in Spanien, daher war das wohl beliebte Restaurant geschlossen. Wir unterhielten uns auf Französisch, weil sich unsere Gastgeberin damit wohler fühlte. Wir übernahmen ein komplettes zweistöckiges Häuschen und fühlten uns prompt sehr wohl. Zum Frühstück gab es den vielseitigsten Früchteteller der Reise. Dazu konnte man von einer kleinen Karte sein Frühstück ordern. Einen frischen Fruchtsmoothie konnten wir auch wählen.
Von hier kann man in nur wenigen Minuten zum Strand mit der direkten Walfischflosse laufen. Absolute Weiterempfehlung.

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Playa Arcos:
Wir fuhren zur Cusinga Lodge. Nach dem Parken gingen wir zunächst einen Weg Richtung Strand, abwärts über einen gewundenen, teils rutschigen, mit Stufen versehenen Weg. Immer wieder wurde man durch Schilder auf Rutschgefahren hingewiesen und zur Vorsicht ermahnt.
Der Strand – wunderschön und wenig los. Die Flut kam langsam herein, so dass der Strand recht breit war. Traumhaft schön. Auch konnte man zwischen Felsen wie durch eine Höhle durchgehen, Nach einem ausgiebigen Spaziergang gingen wir in das Lodge-Restaurant „The Aracari“ und assen ein Gazpacho und teilten uns ein Sandwich. Eine Riesen Portion für eine Einzelperson, zu zweit wurde man gut satt.

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Playa Dominical


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Wir erhielten von unserer Lodge Besitzerin einige Restaurantempfehlungen:

Das „La Parcela“ in Richtung Playa Dominical mit beeindruckender Aussicht empfing leider aufgrund einer Hochzeitsgesellschaft keine Gäste.

Restaurant „Heloconia“. Wir erhielten den romantischsten Platz unserer Reise, auf einem Balkon direkt am Regenwald. Es gab sogar eine Lampe auf dem Tisch. Die Küche war vorzüglich,für mich gab es Fischfilet mit Pesto, Gregor wählte die Tagesempfehlung: Thunfisch. Es war so gut, dass wir am nächsten Tag wieder kommen wollten, aber das Restaurant wurde wegen der Ostertage leider geschlossen. Sehr schade……

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Mirardor don Roger, ein Restaurant mit grandioser Aussicht über die Flosse. Uns gefiel es so sehr, dass wir sowohl nachmittags wie auch morgens dort den leckeren Fruchtsaft und die Aussicht genossen. Der Maracuja oder auch der Pfefferminzsaft, waren auch super erfrischend.

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Teil 1512. Mai 2023

Uvita: Marino Ballena Nationalpark:

Wir fanden es einfach herrlich bei Ebbe ewig lang am breiten Sandstrand, der von Palmen gesäumt war, bis zur Walfischflosse entlang zu laufen. Mein Schnorchelgang war nicht ergiebig. Der Strand ging sehr flach in die See über. Abends war der Strand überflutet.

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Fazit: Uvita war the Place to be für uns!
Teil 1612. Mai 2023

Anreise nach San Gerardo de Dota

Heute ging es in die Höhe, auf den höchsten Punkt der Panamericana. Die Straße zog sich den Berg hinauf, wir fuhren hinter Lkw’s her, passierten San Isidoro. Den höchsten Punkt nahmen wir gar nicht richtig wahr. Wir hatten eine Ansammlung von Buden, Restaurants oder ein Schild erwartet, aber davon war nichts zu sehen Immerhin war der Cerro de la Muerte 3,451m hoch und die Temperaturen fielen dann von weit über 30 Grad auf gerade einmal 12 Grad.
Unser Tagesziel war San Gerardo, ein Seitental. Die Zufahrtsstraße zog sich abenteuerlich abwärts, war aber ganz gut ausgebaut.
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Los Lagos Lodge
ist recht einfach. Es sprach niemand englisch, aber irgendwie konnten wir uns mit Händen und Füssen verständigen. In der Nacht war es doch sehr kalt und trotz einiger Decken war es wirklich sehr sehr frisch. Auch das Duschwasser war nicht wirklich warm und am Waschbecken war sowieso gar keine Möglichkeit gegeben, das Wasser überhaupt auf warm zu stellen. Das Frühstück in der Lodge war reichlich. Ein riesiger Obstteller und Eierspeisen bzw, Gallo Pinto.
Auch gab es Kolibrifütterungsstellen.

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Blick vom gegen+berliegenden Hang:

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Wir genossen nachmittags einen sehr leckeren Apfelkuchen im Café Kahawa.

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Quetzal am Morgen:
Den Göttervogel Quetzal zu sehen, ist der Höhepunkt eines Besuchs in diesem Tal. Das Angebot der Lodge, für 30 $ pro Person einen Führer zu nehmen, schlugen wir aus. Stattdessen: aufstehen um 5.00 Uhr und auf den Weg machen. Wir fuhren Richtung San Gerardo, und bereits nach 1,5 km war eine Menschentraube am Straßenrand. Es war klar: hier ist der Quetzal. Und tatsächlich sahen wir ihn flattern und konnten viele Aufnahmen machen. Dieser Menschenauflauf nur wegen dieses Göttervogels war verrückt. Über Funk waren die Guides in Kontakt- urplötzlich verzogen sich alle in ihre Autos, düsten los und wir hinterher, Hier hat man ihn dann auch gesehen. Wieder wurden Ferngläser und riesige Kameraobjektive ausgepackt,. Schon alleine den Leuten zuzuschauen, war spannend. Aber ehrlich- wir sind einfach nicht vogelverrückt und ob man wirklich hierher fahren muss? Für uns war es ok, aber ich glaube, dass wir darauf am ehesten hätten verzichten können. Aber ja- wir haben ihn gesehen und das wissen wir auch zu schätzen, und wir wissen, dass dies tatsöchlich vielen verwehrt bleibt.

Leider nur mit dem Handy- wir hatten wohl eher eine falsche Kameraeinstellung:

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Und so waren die Kamerafotos:

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Teil 1717. Mai 2023
Ich kann es doch nicht lassen.

Cruising Tag mit einigen Zwischenstops:
Basilika Nuestra Senora de los Angeles in Cartago:
Wundeschöne weisse Kirche mit schwarzer Madonna, die im Jahr 1926 fertig gestellt wurde. Im Mittelgang arbeiteten sich auf den Beinen kniend die Gläubigen bis zum Altar vor.Die bemalten Fenster kamen aus Deutschland, von der Firma Eutmann in Linnich, die auch Fenster in Worms, Bad Buchau und Manila herstellten.

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Botanischer Garten Lankester:
Wir mögen einfach botanische Gärten und finden das immer sehr entspannt.
Das Anwesen war sehr gepflegt und wirklich sehenswert und verfügt über einen Kakteengarten, viele Orchideen und einen japanischen Garten- Das Teehaus war aber leider nicht in Betrieb.

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Orosi Dorf mit Kirche und Panaderia Zwischenstop sowie Besichtigung von Aussichtspunkten

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Kirchenruine von Ujarras:
Die ursprünglich von Franziskaner Missionaren als Lehmhütte errichtete Kirche wurde Mitte des 17jh. Erbaut und ist seit 1920 zum Nationaldenkmal erklärt worden. Hier verbrachten die Einheimischen beim Spaziergang, Picknick oder mit Fussball ihren Tag.

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Cabans y Mirardor Secret Gardens
Von unserer Lodge haben wir nicht viel erwartet und wurden absolut positiv überrascht. Es war eine Ansammlung von Blockhäusern an einem Hang, aber alles sehr komfortabel. Es gab zwei große Betten, einen großen Spiegel, Mikro, Kühlschrank, Bademantel, reichlich Badezubehör, und sogar 2 Jacken gegen die Kälte, denn schließlich waren wir ja wieder auf über 2000m Höhe. Uns hat es hier wirklich gut gefallen und fanden dies wirklich eine empfehlenswerte Unterkunft, da man von Orosi eben doch eine längere Anfahrt zum Irazu hat. Und vor allem war der Ausblick wirklich der Hammer.
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Teil 1822. Mai 2023
Jetzt gehts endlich auf den nächsten Vulkan, aber langsam neigt sich auch die Reise zum Ende entgegen!

Vulkan Irazu:
Auf der Fahrt zum Gipfel des Irazus war es oft sehr neblig und wir wunderten uns, dass selbst in diesen Höhen immer wieder Schulen waren. Der Irazu ist der erste Nationalpark Costa Ricas.

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Wir hatten bereits auf 8 Uhr Karten reserviert und am Gate war nur noch 1 Auto vor uns, und wir stiegen amüsiert aus und scherzten gleich, dass die Deutschen halt immer pünktlich seien. Wir tauschten uns mit ihnen gut aus. Nach Bezahlen der Ticketfee schlugen wir eine kleine Runde zu mehreren kleinen Vulkankratern (Crater Diego de la Haya und Crater Principal mit einem Durchmesser von über einem Km) ein, bevor wir zu Fuß den Gipfel auf 3.432m erklommen. Der Vulkan selbst war wolkenverhangen, am höchsten Punkt in einer Betonkonstruktion war der Blick auf beide Ozeane bestenfalls zu erahnen.
Tipp: Es ist wohl auch erlaubt, die Strecke zum höchsten Punkt hochzufahren und kurz vorher am Straßenrand zu parken. Aufgrund der Wolken, würde ich daher einfach die Reihenfolge drehen und diesen gleich ansteuern und danach am vom offiziellen Parkplatz die zweite Runde drehen. Ich glaube so wäre die Wahrscheinlichkeit auf mehr Sicht eher gegeben gewesen.

Der Poas hatte uns mit seinem Kratersee weitaus mehr beeindruckt, dennoch blieben wir doch immerhin 2 Stunden.

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Panoramafahrt zum Nationalmonument Guayabo

Die Strecke dorthin war eine aussichtsreiche Bergstrecke, ein wahrer Scenic drive auf halber Höhe. Alles war grün und fruchtbar, viel Ackerbau, teilweise terassenförmig.

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In Guayabo waren wir das zweite Auto am Parkplatz und dementsprechend ruhig war es hier, Der Ticketschalter war nicht besetzt und machte wohl gerade Mittag und wir versprachen dem Parkwächter, die Tickets auf dem Rückweg zu lösen. Nach einem Rundweg durch Regenwald und an faszinierenden Blattschneideameisen vorbei, sahen wir uns die Ausgrabungen an, Aufgrund der Ruhe genossen wir sehr den Weg, aber prinzipiell waren die Ausgrabungen jetzt auch nicht superspannend.


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Casa Rio Blanco:
Am Eingangstor zieht man an einer Kordel, die im Innern ein Windspiel betätigt.
Nach kurzer Zeit erschien eine hagere Gestalt – Herbie der südafrikanische Betreiber. Er erklärte uns das Wichtigste und betonte mehrmals, dass man seinen Hund, einen Belgian Shepard, auf keinen Fall ansprechen oder streicheln sollte.

Der Bungalow war recht einfach und zweckmäßig ausgestattet, aber mit breitem komfortablen Bett. Leider gab es hier auch wieder Stechmücken, die wir seit der Finca Amistad nicht vermisst hatten. Man sollte mit dem heissen Wasser sparen- je mehr man die Dusche aufdrehte, desto weniger kam raus. Auf der Terrasse waren einige Bretter, die der Reparatur bedurft hätten und teils gab es einfach löchrige Stolperfallen.
Das Abendessen bereitete Herby zu: Hühnchen (mit Knochen), Gemüse, Reis, Süßkartoffeln. Als Dessert gab es Früchte, Einfach, aber in Ordnung. Am Tisch versuchte immer die Katze, etwas abzubekommen. Plötzlich umkreiste mich ein dicker Käfer und ließ sich auf mir nieder. Greg entfernte ihn mit der Gabel. Und wie er so am Boden lag, bewegte er sich kurz- die Katze patschte mit der Tatze drauf und kam doch noch zu ihrem Recht.
Herbie meinte, dass sich auch Costa Rica aufgrund der Drogenkriminalität zum Schlechteren entwickele. Bei einem Telefonat bekamen wir mit, dass er das Anwesen wohl verkaufen wollte und es inseriert hatte, vielleicht daher auch etwas der Reparaturrückstand.

Auch freute ich mich hier wieder über den Anblick der Bluejeansfrösche.

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Allen einen guten Start in die Woche!
Teil 1924. Mai 2023
Der vorletzte Tag war im Tapirglück.

Die Rainforest Aerial Tram
Bereits um 8.00 Uhr hatten wir die nächste Aktivität gebucht.
Die Rainforest Aerial Tram ist eine einzigartige Seilbahn, die über den Baumkronen durch den Regenwald schwebt. Vom Parkplatz wurden wir mit einem Bus-Shuttle zu einem Empfangsgebäude gefahren. Dort angekommen erklärte uns ein Ranger die Besonderheiten des Parks und führte uns zügig zum Gebäude der Angestellten. Wir staunten nicht schlecht, denn dort tummelten sich 2 Tapire und auch Nasenbären. Ich war seelig.


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Uns wurde mitgeteilt, dass die Seilbahn selbst erst ab 9.00 Uhr fährt, obwohl wir sie auf 8 Uhr reserviert hatten.. Wir überbrückten die Zeit auf einem kurzen Rundweg durch den Regenwald.


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Die Seilbahn selbst war ein Erlebnis. Auf knapp 2 km kann man in 1 Stunde 15 Minuten die Aussicht von oben auf den Regenwald genießen. Leider sahen wir kaum Tiere, schon gar keine größeren, aber das wahsinnige Grün genossen wir total und somit vermissten wir die Tiere gar nicht. Ich dachte, man könne an der Wendeschleife der Seilbahn aussteigen, doch das geht nur mit Guide.


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Zurück an der Talstation begingen wir noch den nächsten kurzen Rundweg. Dieser führt zu Glaskästen mit Fröschen und Schlangen. Selbst hier hatten wir teilweise Mühe, die kleinen Frösche zu entdecken;-(. Den Abschluß bildete ein kleines Schmetterlingshaus.


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Im Restaurant tranken wir noch einen Fruchtsaft und assen ein Eis, aber mich zog es nochmals zu den Tapiren und tatsächlich wuselte ein frecher Nasenbär und ein Tapir durch das Gestrüpp. Sooo toll.


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Fazit: Eigentlich hielt ich es anfangs für den absoluten Touri Nepp, aber vor allem Seilbahn und die Sichtung der Tapire war ein echtes Erlebnis und somit den Abstecher in diese Region wert. Und als absoluter Tipp- laut anderen Deutschen kann man auch dort auf dem Gelände übernachten und wenn man einmal die Seilbahn bezahlt, könne man so oft fahren, wie man will. Ich wäre dann wohl stundenlang bei den Tapiren.

Creperia Esquina 66

Wir entschlossen uns, nach Guapiles zu fahren. Die Stadt ist recht schmucklos. Da entdeckten wir an einer Straßenecke ein kleines Café namens Creperia Esquina 66. Sehr sympathisch und liebevoll eingerichtet, eine leckere Speisekarte mit Crepes und Sandwiches. Wir genossen die Crepes und entschlossen uns, hier im weiteren Tagesverlauf auch das Abendessen einzunehmen.

Nach 1 ½ Stunden sassen wir schon wieder in der Creperia Esquina 66. Diesmal gab es Sandwiches. Sehr lecker, ein absoluter Geheimtip. Beim Bezahlen fragte Greg nach einer Visitenkarte als Souvenir. Sie hatten keine und so fragte er, ob man ein Exemplar der Speisekarte kaufen könne. Die beiden Damen verstanden ihn nicht. Eine Frau, die ebenso Gast war, bot sich als Übersetzerin an und meinte, dass sie hier oft sei und hier nur Einheimische verkehren und sie noch nie Touristen gesehen habe. Neugierig fragte sie, wie wir hierher gekommen seien. Die Damen waren sich immer noch unschlüssig bezüglich der Speisekarte und plötzlich erschien der Chef des Hauses. Es begann ein tolles Gespräch, wir verstanden uns zuletzt mit dem Google-Übersetzer richtig gut. Er zeigte uns stolz, wie er in der Pandemie-Zeit die Zeit genutzt hatte und sein Lokal ausgebaut hatte. In einem Seitenanbau gab es einen weiteren großen und liebevoll eingerichteten Gästebereich, Ich vermute, dass es dort auch andere Speisen gegeben hätte. Im Ergebnis bekamen wir eine Speisekarte als Souvenir. Wir haben alle viel gelacht, ein sehr schönes Erlebnis.


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Teil 2031. Mai 2023
Der Abreisetag hat immer eine Besonderheit: einerseits möchte man den Urlaub bis zum letzten Moment auskosten und noch Programmpunkte absolvieren. Anderseits unterliegt der Tag einer gewissen Anspannung und einem gewissen Zeitmanagement: Abgabe des Autos sowie rechtzeitige, stressfreie Ankunft am Flughafen,


San Jose- die Hauptstadt

Wir parkten zentral einen Block neben dem Hauptplatz mit dem Nationaltheater in einem bewachten Parkraum.

Das Nationaltheater selbst ist ein beeindruckender Bau mit tollen Deckengemälden.. Weiter ging’s zur nicht minder beeindruckenden Kathedrale. Immer wieder gab es zwischen profanem Beton wunderschöne Häuser, die so um 1930 gebaut wurden. Wir entdeckten auch eine Anne Frank Statue. In einer Panaderia holten wir uns einen Snack, hier gab es auch portugiesische Pasteis. Wir liegen auch einmal die Fußgängerzone runter, dann verließen wir San José wieder nach gut 2 Stunden. Auch hier fühlten wir uns jederzeit sicher und fanden San Jose durchaus sehenswert.

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Die kommt doch aus Zürich;-)

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Rescate Animal Zoo

Unser nächstes Ziel war eine Tier-Rettungs-Station in Alajuela, ca. 12 km vom Flughafen entfernt. Wir fanden das ein absolutes entspanntes Ende unserer Reise. Der Park war nicht sonderlich gut besucht und etwas teurer, aber dafür haben wir auch ein kleines gutes Werk für die Tiere damit getan.
Die Tiere haben recht große Gehege oder können sich sogar völlig frei bewegen, beispielsweise Echsen und auch Pfauen. Man versucht, die aufgenommenen Tiere möglichst wieder auszuwildern oder ihnen im Park ein angenehmes Leben zu bieten.


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Eine tolle Reise ist zu Ende gegangen- schön, dass ihr mich begleitet habt und ein letztes Fazit folgt bald.
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