Marburg-Ausbruch in Tansania

3 Antworten · 1’429 Aufrufe · gestartet 23. März 2023 von picco
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Themenstarter6’414 Beiträge · seit 201123. März 2023 ·
Hoi zämä

Offenbar ist im Kagera-Gebiet in Nordwesttansania an der Grenze zu Ruanda und Uganda das Marburgvirus ausgebrochen!
Zumindest schreibt das deutsche auswärtige Amt Folgendes (Zitat):
Tansania
Stand 22.03.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Marburg-Virus)
- Gesundheit (Aktuelles: Marburg-Virus)

Aktuelles
Marburg-Virus
Am 21. März 2023 wurden im Nordwesten Tansanias, in der Kagera Region (Bezirk Bukabo), Krankheits- und Todesfälle mit dem Marburg-Virus-Fieber infizierter Personen gemeldet. Nationale und internationale Behörden arbeiten derzeit an der Eindämmung des Infektionsgeschehens, s. auch Gesundheit – Aktuelles.
Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen in die Region Kagera.
Halten Sie sich streng an mögliche Auflagen der lokalen Behörden.
Achten Sie in der Region auf erhöhte Hand-, Unterkunfts- und Nahrungsmittelhygiene.
Meiden Sie den Kontakt mit Fledermäusen, deren Nistplätzen und rohem Wildfleisch („bush meat“).
Meiden Sie erkrankte Personen und deren Körperflüssigkeiten.
Nehmen Sie bei hohem Fieber mit Blutungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bis 21 Tage nach Aufenthalt in der o.g. Region umgehend telefonischen Kontakt mit einer medizinischen Versorgungsstelle und ggf. den lokalen Gesundheitsbehörden auf.
Gesundheit
Aktuelles: Marburg-Virus
Das Virus wird meist von Flughunden auf den Menschen übertragen. Die Verbreitung von Mensch-zu-Mensch erfolgt durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter, aber auch über kontaminierte Oberflächen und Materialien. Die Krankheit beginnt abrupt mit hohem Fieber; innerhalb von sieben Tagen können schwere Blutungen auftreten. Die Sterblichkeit schwankt zwischen 24%-88%, abhängig von dem Virusstamm und dem Fallmanagement. Eine Impfung ist nicht verfügbar. Spezifische Therapieansätze werden aktuell geprüft.
Halten Sie sich streng an mögliche Auflagen der lokalen Behörden.
Achten Sie auf erhöhte Hand-, Unterkunfts- und Nahrungsmittelhygiene.
Meiden Sie den Kontakt mit Fledermäusen, deren Nistplätzen und rohem Wildfleisch („bush meat“).
Meiden Sie erkrankte Personen und deren Körperflüssigkeiten.
Nehmen Sie bei hohem Fieber mit Blutungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bis 21 Tage nach Aufenthalt in der o.g. Region umgehend telefonischen Kontakt mit einer medizinischen Versorgungsstelle und ggf. den lokalen Gesundheitsbehörden auf.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7’349 Beiträge · seit 200623. März 2023 ·
Auf https://promedmail.org/ wurde der Ausbruch bereits vor Tagen gemeldet mit dem Status "unbekannte Krankheit", als das Virus noch nicht identifiziert war.
Die Seite sollte man vor Fernreisen immer mal im Auge behalten. Da stehen häufig lokal begrenzte Krankheitsausbrüche, die es sonst gar nicht in unsere Medien schaffen und afrikanische Länder sind da immer gut vertreten dabei. Da bekommt man dann auch mal ein bisschen ein Gefühl, ob es viellicht sinnvoll ist, sich vor der Reise doch noch mal z.B. gegen Cholera impfen zu lassen.

Die Seite wird von einem Netzwerk von ca. 1.400 weltweit tätigen Ärzten mit aktuellen Informationen versorgt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...