Reisebericht

2022 Kenia–clouds like mountains or go and die!

von casimodo · begonnen 09. Okt. 2022 · 48 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir reisen als Paar im September und Oktober 2022 zum ersten Mal nach Ostafrika, nach vielen vorherigen Reisen ins südliche Afrika. Die dreiwöchige, durchgehend geführte Route beginnt an der Küste bei Watamu mit Ausflügen in den Mida Creek und den Küstenregenwald Arabuko Sokoke, bevor es über Tsavo East, Taita Hills und Tsavo West weiter nach Amboseli geht. Von dort fliegen wir für sechs Tage ins Malaika Camp in der Masai Mara.

Die Reise fällt mitten in eine schwere Dürre: In Taita Hills und vor allem in Amboseli verenden Zebras und Gnus zu Dutzenden an Futtermangel, der Verwesungsgeruch begleitet uns tagelang durch den Park – und genau davor liegt, scheinbar unberührt, der Kilimandscharo, den wir für eine Wolkenbank halten, bis unser Fahrer fassungslos klarstellt, dass das der Berg selbst ist. Die beiden Fahrer, mit denen wir praktisch die gesamte Zeit unterwegs sind, prägen die Reise ebenso wie die Begegnungen mit selbstbewussten, offenen Menschen abseits der Touristenrouten. In der Masai Mara erleben wir intensive Löwen- und Leopardensichtungen, stören uns aber zunehmend an der Menge wild offroad fahrender Fahrzeuge bei Raubkatzen. Wer eine einsame, ruhige Safari sucht, muss hier Abstriche machen.

Reisezeitraum
17. September – 8. Oktober 2022
Länder
Kenia
Gruppe
2 Personen (Paar)
Reiseart
durchgehend geführt, zwei Fahrer/Guides nacheinander
Fahrzeug
Minibus mit Hubdach (Tsavo/Amboseli), Toyota Land Cruiser (Masai Mara)
Veranstalter
Bushtruckers (Planung: Elvira, Nairobi); Malaika Camp direkt gebucht
Unterkunftsart
Hotel (Watamu), Safari-Lodges (Tsavo East/West, Taita Hills, Amboseli), Zeltcamp (Malaika Camp, Masai Mara)
Route
Watamu – Tsavo East – Taita Hills – Tsavo West – Amboseli – Masai Mara (Malaika Camp)
Fahrstrecke
keine Gesamtkilometer im Bericht
Flug/Anreise
Frankfurt–Mombasa mit Eurowings Discover, Rückflug Nairobi–Frankfurt mit Lufthansa; dazwischen Inlandsflüge Amboseli–Masai Mara–Nairobi
Besonderheit
Reise während schwerer Dürre mit Massensterben von Zebras und Gnus in Taita Hills/Amboseli; intensive Vogelbeobachtung (über 180 Arten); deutliche Kritik an Überfüllung und Offroad-Fahrerei bei Raubkatzensichtungen in der Masai Mara
Gebiete
Amboseli · Arabuko Sokoke Forest · Masai Mara · Taita Hills · Tsavo East · Tsavo West
Orte
Gede Ruins · Hells Kitchen · Malindi · Mida Creek · Watamu
Unterkünfte
Malaika Camp · Ocean Sports Watamu · Sentrim Amboseli Lodge · Sentrim Tsavo East · Severin Safari Camp · Taita Hills Salt Lick Lodge
Reiseart
Bushtruckers · geführte Safari
Bedingungen
Dürre Amboseli · Massensterben Huftiere · Offroad-Gedränge bei Raubkatzen · Verwesungsgeruch
Natur
Flamingoschwärme · Golden-rumped Elephant Shrew · Kilimandscharo-Sicht · Leoparden-Jagdsichtung · Löwenjagd Thomson-Gazelle · Vogelbeobachtung

Automatisch aus dem Bericht erstellt. Massgeblich ist der Bericht selbst.

Teil 109. Okt. 2022
Einleitung

Gestern sind wir von unserer allerersten Keniareise zurückgekehrt. Nach 23 Reisen ins südliche Afrika wollten wir einfach mal ganz neue Gegenden erkunden. Schnell war klar, dass wir in Kenia nicht wie gewohnt selbst am Steuer des Wagens sitzen möchten.

Natürlich hat uns auch und gerade in diesem Urlaub Elvira von Bushtruckers und das Forum sehr bei der Reiseplanung geholfen. Reiseberichte und threads wurden gesichtet und durch einige persönliche Gespräche (Bayern Schorschens, Franzickes, Beatnicks und natürlich Picco) ergänzt. Malaika war gesetzt und der einzige Baustein, der nicht über Bushtruckers gebucht wurde, sondern direkt.

Letztendlich ist dabei eine dreiwöchige Reise herausgekommen, die im Nachhinein gesehen für uns genau die richtige war. Die Planung hat Kerstin mit sehr professioneller und geduldiger Hilfe von Elvira von Bushtruckers in Nairobi auf die Beine gestellt. Eine besondere Herausforderung war hierbei die Berücksichtigung unseres Reisebudgets. Denn das reichte in Kenia definitiv nicht für „schöner Wohnen- Unterkünfte“ aus. Vielen Dank noch einmal an Elvira!

Herausgekommen ist dabei folgende Route:


17.09.2022 Flug mit Eurowings Discover Premium Eco Frankfurt nach Mombasa
18.09.2022 Ankunft Mombasa und Fahrt mit Nicholas nach Watamu ins Ocean Sports
19.09.2022 Ocean Sports Watamu – Ausflug Mida Creek
20.09.2022 Ocean Sports Watamu – Ausflug Arabuko Sokoke Forest 1
21.09.2022 Ocean Sports Watamu – Ausflug Gedi Ruins und Hells Kitchen
22.09.2022 Ocean Sports Watamu – Ausflug Arabuko Sokoke Forest 2
23.09.2022 Ocean Sports Watamu nach Tsavo East Sentrim Tsavo East / Übernahme durch Joseph
24.09.2022 Sentrim Tsavo East
25.09.2022 Sentrim Tsavo East nach Taita Hills Salt Lick Lodge
26.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge
27.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge nach Tsavo West Severin Safari Camp
28.09.2022 Tsavo West Severin Safari Camp
29.09.2022 Tsavo West Severin Safari Camp nach Amboseli Sentrim Amboseli Lodge
30.09.2022 Amboseli Sentrim Amboseli Lodge
01.10.2022 Amboseli Sentrim Amboseli Lodge – Abschied Joseph - Flug Amboseli Airstrip nach Olkiombo Malaika Camp
02.10.2022 Malaika Camp
03.10.2022 Malaika Camp
04.10.2022 Malaika Camp
05.10.2022 Malaika Camp
06.10.2022 Malaika Camp
07.10.2022 Malaika Camp – Flug Olare Orok Airstrip Kenya Air nach Nairobi Wilson / kurzes Treffen mit Elvira und von Nairobi Jomo Kenyatta mit LH nach Frankfurt

Die Hauptakteure

Elvira von Bushtruckers

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Nicholas – unser Taxifahrer und Organisator in Watamu

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Joseph – unser Fahrerguide und Herzensmensch von Bushtruckers für 8 Tage Safari


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Joseph 2 – unser Guide im Malaika Camp


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die supernetten und offenherzigen Kenianer


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die Tierwelt

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Landschaft

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Esmeralda68 und Casimodo

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Wir kämpfen bereits mit ca. 8.300 Bildern im RAW Format (obwohl wir in Kenia bereits fleißig gelöscht haben) und realisieren dabei, welch vielfältige und zahlreiche tolle Erlebnisse wir wieder erleben durften !

Am Ende wird dann natürlich der große Vergleich Afrika Süd mit Afrika Ost zu beantworten sein ! Vorab, es wird keinen klaren Sieger geben, denn die Unterschiede sind einfach zu groß! Gewinner sind auf jeden Fall die Menschen in Kenia, die wir als fast ausnahmslos herzlich, gesund selbstbewusst und sehr farbenfroh in Erinnerung behalten werden.

Irgendwann in den nächsten Tagen wird es hier dann richtig losgehen ! Ich freue mich richtig aufs Schreiben !
Teil 216. Okt. 2022
17.09.2022 Flug Frankfurt nach Mombasa mit Eurowings Discover

Unser netter Nachbar bringt uns zum nahen Flughafen. Wie immer sind wir zeitig dort. Für die Anreise fliegen wir das allererste Mal mit Eurowings Discover, wo wir tatsächlich sehr günstige Premium Eco Plätze ergattert haben. Und so brauchen wir keine 5 Minuten , um das bereits online eingecheckte Gepäck los zu werden. Da der von uns so geliebte Käfer mit Vorfeldblick nicht mehr da ist, gibt es etwas Thai Food und ein Bierchen in einem anderen Restaurant.
Sicherheitskontrollen und Boarding klappen mühelos und ohne Anstehen. So ist noch ausreichend Zeit für ein Weinchen.

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Unsere Premium Eco Plätze sind vor der Trennwand. Das dürften die blödesten Plätze in der Premium Eco sein, vielleicht waren sie deshalb so günstig. Ich selbst kann meine Beine (ich bin 1,84 Meter groß) nicht ganz ausstrecken. Aber insgesamt fühlen wir uns dort sehr wohl.

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Direkt nach Dem Hinsetzen gibt es einen netten Fruchtsaft und überhaupt ist der ganze Flug sehr gut zu ertragen.

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Und so landen wir recht entspannt wie geplant um fünf Uhr irgendwas in Mombasa. In einem Facebook Forum hatte ich vorher böse Geschichten über den Zoll gelesen.Das sollte sich nicht bestätigen! Und dort sind wir beide an diesem Tag die allerersten. Der noch müde Beamte braucht ewig. Als Kerstin schon durch ist und er gerade lustlos an meiner Einreise herum bastelt, fordert er mich auf sie zurück zurufen, steht auf und besorgt sich beim Schalter nebenan irgendeine Papierrolle. Er hatte mal glatt den Visumaufkleber vergessen. Es ist früh und das kann ja Mal passieren, oder ?
Ohne weitere Komplikationen wird unser Gepäck durchleuchtet und wir stehen in der Ankunftshalle. Gespannt suchen wir ein Schild mit unserem Namen. Und tatsächlich steht dort ein sehr netter Mensch mit einem Schild mit unserem Namen und stellt sich als Nicolas vor. Die Chemie stimmt sofort. Bei dramatisch bewölktem Himmel steigen wir in das Auto und fahren los. Obwohl der Verkehr so früh morgens überschaubar ist, bin ich sofort froh, hier nicht selbst fahren zu müssen. Es hat gigantische Schlaglöcher und überhaupt wirkt hier alles recht unübersichtlich. Fröhlich plaudernd saugen wir die neuen Eindrücke in uns auf. Der Geldautomat am Flughafen hatte nicht funktioniert, wir wollen später an einem anhalten. Schnell lassen wir Mombasa hinter uns und fahren durch sehr grünes, ländliches Gebiet. Hier ist alles Neuland für uns und das ist gut so !

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Nach einiger Fahrt biegen wir in einen kleinen Ort ab und Nicolas hält vor einer einfachen Hütte, an der ATM steht! Hier hätte ich niemals Geld abgehoben. Ich trete durch eine uralte Tür in einen düster wirkenden Raum und stehe vor diesem ABSA Automaten modernster Bauart. Und das hier in Kenia !

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Weiter geht es nach Watamu. Auf Kerstins Bitte hin kaufen wir noch schnell Mückenschutzmittel und erreichen nach ca. 1 ½ Stunden das Ocean Sports in Watamu.

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Das Hotel und auch Watamu hatte uns Elvira empfohlen. Im Netz hat das Hotel so Naja-Bewertungen und unsere Erwartungen sind niedrig.

Wir betreten den offenen Empfang und werden sehr freundlich begrüßt. Ja, unser Zimmer ist auch so früh am Morgen schon fertig und Frühstücken können wir gegen Aufpreis auch gleich. Und wie von Elvira versprochen ist die Lage des Ocean Sport phantastisch ! Noch etwas bematscht von der Reise setzen wir uns mit tollem Meerblick an einen Tisch und bekommen ein gutes Frühstück mit frischem Obst und Eiern nach Wahl.

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Das ist schon einmal ein super Beginn!

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Unser Zimmer ist dann auch wirklich schön. Wir haben allerdings eine bessere Kategorie gebucht. Das ist wie angekündigt kein Schicki-Micki-Laden mit großem Firlefanz, aber für uns genau richtig.

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Die kleinen, zweistöckigen Häuser liegen weit in einer tropisch grünen Parkanlage verteilt.

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Wir legen uns erst einmal drei Stunden aufs Ohr und schlafen tief und fest. Danach setzen wir uns wieder ins Restaurant und saugen die herrliche Stimmung in uns auf! Das hat hier schon etwas !

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Der Strand füllt sich dann langsam mit Einheimischen. Sie sind alle gut drauf, sind sehr farbenfroh gekleidet und bieten uns eine gute Gelegenheit zum Warmknipsen.

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Überhaupt sind wir von den gesund selbstbewussten, fröhlichen Kenianern sofort begeistert !

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Das gilt auch für das gesamte Personal im Ocean Sports. Nachdem wir uns in der weitläufigen Anlage etwas die Beine vertreten und am Strand sofort von den nervigen Beachboys belagert werden,

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drinken ich mein erstes Tusker. Einfach nur aufs Meer schauen, die Palmwedel rauschen über uns im Wind, ein leckeres Getränk, es könnte jetzt gerade nicht besser sein! Dann bestellen wir eine Pizza für zwei, die hier im italienischen Hotel saugut schmeckt !

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Morgen früh werden wir gleich um 20 vor 6 abgeholt ! Also werden wir kurz nach 5 aufstehen und unsere erste Tour in den Mida Creek machen. Elvira hat das mit Nicolas alles organisiert und wir sind echt gespannt !
Teil 322. Okt. 2022
19.09.2022 Ocean Sports Watamu – Tour zum Mida Creek (1 von 2)

Um kurz nach 5 klingelt der Wecker ! Wir brauen schnell eine Tasse Kaffee, Duschen und um 20 vor 6 holt uns Nicolas an der Rezeption ab. Dort erhalten wir noch eine Tüte mit Sandwiches. Der fröhliche und schon ziemlich wache Nicolas fährt uns zur durch Elvira arrangierten Tour ins Mida Creek.

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Wir sind sehr gespannt. Die Gegend ist sehr, sehr grün und wirkt so richtig tropisch.

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Wir steigen aus und werden von Juma, unserem ebenfalls sehr netten Guide begrüßt.

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Es ist noch duster und bedeckt. Kein gutes Fotolicht.

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Zuerst zeigt uns Juma die kleinen und wirklich sehr putzigen Krabben, die hier überall in ihren Löchern leben.

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Immer mal wieder gibt es Streit zwischen ihnen.

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Die erste Stunde verbringen wir mit einem kleinen Birdingwalk. Dieser führt uns zuerst durch Büsche, dann folgt eine offene Wiese und dann geht es ums Ort am Strand und Mangroven entlang. Alles ist sehr relaxed und null und gar nicht touristisch. Überall fliegen Vögel herum, die sich aber sehr schlecht fotografieren lassen.

Weit weg eine House Crow

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Fork-tailed Drongo in leichtem Regen

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Extrem vergrößert zwei Silvery-cheeked Hornbills, über die wir uns sehr freuen

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Die meisten Vögel zeigen sich aber so !

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Sombre Greenbul

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Immer mal wieder kommen Einheimische vorbei, die uns interessiert beobachten. Wir sie umgekehrt natürlich auch !

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African Golden Weaver

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Yellow-throated Longclaw

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Immer wieder fliegen Trumpeter Hornbills vorbei. Es sind ziemlich viele.

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Auf der Wiese hüpfen einige Pipits herum. Ich vermute ein African Pipit (?)

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Pin-tailed Whydaw

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Der Spaziergang wäre auch für Nicht-Birder interessant. Das gilt auch für die ganze Tour. Es ist so herrlich relaxed hier. Wir sind extrem angetan und zufrieden.

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Wir schlappen an einem Little Egret vorbei und erreichen den Mida Creek.

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Die Menschen sind schon beim Fischfang.

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Hier sehen wir auch die ersten Wasservögel.

Whimbrel und (?) Common Greenshank Danke Fotomatte 🙂

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Juma erklärt uns, dass die Community sehr auf die Erhaltung der Natur und der Mangroven achtet. Diese werden sogar aufgeforstet.

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Das Ökostystem ist wohl sehr fragil. Der Tourismus soll etwas Profit bringen. Leider waren wir für die nächsten zwei Wochen die einzigen Gäste hier. Das ist wirklich brutal schade !
Ring-necked Dove

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Great-white Egret

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Three-banded Plover und zweimal ? Little Stint und Curlew Sandpiper Danke Fotomatte und Bushtruckers

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Yellow-billed Stork.

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Dann erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Von hier aus soll es mit geliehenen Crocs ins Watt gehen.

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Teil 423. Okt. 2022
19.09.2022 Ocean Sports Watamu – Tour zum Mida Creek (2von2)

Mit Juma laufen wir langsam ins Watt.

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Die Flut kommt ganz langsam in den Mida Creek hinein. Immer wieder erklärt uns Juma interessante Details über das Ökostystem und die Zusammenhänge zwischen Mida Creek und dem Arabuko Sokoke Wald.

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An der nahen Wasserkante sind unzählige Wasservögel auf Nahrungssuche. Wir versuchen stets so viel Abstand zu halten, dass wir sie nicht stören. Unter anderem sind Egrets (Dimorphic oder Little’s), African Spoonbills, Sacred Ibisses und allerlei kleine dabei.

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Was wir hier machen, ist ein völlig neues Erlebnis für uns. Ganz speziell ist es auch deswegen, weil wir hier weiterhin die absolut einzigen Touristen in Mitten des einheimischen Lebens sind. Die ganze Gegend ist wunderschön und absolut naturbelassen.

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Mangroven haben ja sowieso etwas Besonderes !

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Das Restaurant hat leider zu, weil zu wenig Touristen kommen.

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Juma gräbt eine Muschel aus, erklärt ihre Lebensweise und buddelt sie dann sorgfältig wieder ein.

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Beim Weiterlaufen verändert sich die Zusammensetzung der Vögel immer wieder. Nun sehen wir unter anderem eine Vielzahl von Crab Plovers.

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Juma nennt uns immer wieder Vogelarten, die ich mir leider nicht merken kann.
Dann kommt unser Bootsfahrer durch das langsam steigende Wasser auf uns zu. Die Hosenbeine werden noch etwas hoch gekrempelt.

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Inzwischen sind noch Gull-billed Terns hinzugekommen. Vor dieser Vielzahl hier muss ich kapitulieren.

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Es ist ein absolutes Vogelparadies hier im Mida Creek. Hoffentlich kann der Mensch das erhalten!
Zum Höhepunkt kommen unzählige Whimbrels und wenige Vögel mit schwarzem Bauch Grey Plover (Danke Bushtruckers) hinzu.

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Inzwischen sind wir in den Einbaum geklettert und bewegen uns langsam uns lautlos durch das flache Wasser. Die Fischer sind mit ihrem Tageswerk auf dem Rückweg.

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Über uns segelt ein Kite.

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Juma holt einen weißen Krebs aus dem Wasser und zeigt ihn uns.

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Langsam erreichen wir die Kanäle zwischen den Mangrovenwäldern und werden dabei von Eurasian Curlews beobachtet.

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Dann wird ausgestiegen und durchs Wasser auf eine kleine Insel gewatet.

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Hier geht es kurz durch das dichte Grün.

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Auf der anderen Seite treffen wir auf zwei Fischer, die uns stolz ihren Fang zeigen!

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Wir steigen wieder ins Boot und genießen das Gluckern des Wassers untermalt vom Rascheln der Mangrovenblätter.

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Unser Fahrer hatte Kerstin den Hut geliehen. Den braucht man so langsam auch, denn es wird wärmer. Wie gut die Stimmung ist, kann man auf dem Selfie ganz gut erkennen!

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Leider ist die Tour nun zu Ende. Durch hunderte von Wasservögeln hindurch erreichen wir das Ufer und laufen zu einem kleinen, sehr einfachen Restaurant.

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Nicolas, Juma und ich essen guten Fisch, Kerstin bekommt etwas anderes.
Mit einem Trinkgeld bedanken wir uns bei Juma, unserem sehr angenehmen Guide und fahren mit Nicolas zurück ins Hotel. Dankbar sind wir für dieses tolle Naturerlebnis. Aber nun auch reif für ein Schläfchen. Zuerst aber gibt es im Hotel Cappu und Mango Juice.

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Ich meine, wir haben dann tatsächlich drei Stunden geschlafen und schon einmal einige Bilder aussortiert. Danach schlendern wir etwas am Strand entlang. Die Beach Boys sind nicht mehr so präsent wie am Vormittag und das ist gut so.

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Der Gang an den nächsten beiden Hotels vorbei ist relativ ernüchternd. Ein großer, seelenloser Kasten und ein ziemlich kaltes Luxuxhotel. Da ist das Ocean View wie von Elvira empfohlen schon eher nach unserem Geschmack. Und so genießen wir einen Sundowner in dieser herrlichen Atmosphäre !

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Wagtail

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Zum Dinner gibt es tatsächlich ein Savannah. Wir essen wieder Pizza und bereuen das nicht!

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Teil 530. Okt. 2022
20.09.2022 Ocean Sports Watmu – Ausflug Arabuko Sokoke Forest 1

Wieder klingelt kurz nach 5 der Wecker. Schnell ins Bad, eine Tasse Instant Coffee und schon treffen wir Nicholas, unseren treuen Fahrer. Er ist wie immer total gut drauf und auch schon um diese Uhrzeit hellwach.

Die Fahrt bis zum Gate ist ca. 15 Minuten lang und führt durch das noch verschlafene Watamu.

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Unser Ranger Hassan begrüßt uns. Leider ist die Rangerlegende David Ngala vor kurzem bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Eine ganz traurige Geschichte! Hassan wird von unserem gestrigen Guide Juma begleitet. Das freut uns wiederum sehr.
Mit freudiger Vorspannung auf das ganz, ganz Neue bleiben wir bei Nicholas im Auto und fahren langsam los.

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Wir sind das einzige Auto und dringen langsam in den Mystischen Küstenregenwald ein.

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Überall dichtes Dickicht, exotische Geräusche und eine unfassbare Vielfalt von Pflanzen.

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Ein Troop Perlhühner rennt vorbei ohne uns eine Chance auf ein Foto zu geben. Bei einem ersten Stopp steigen wir aus und folgen Hassan zu Fuß.

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Er imitiert stets irgendwelche Vogellaute du bekommt oft Antwort. „Black-headed Oriole“ meint er auf meine Frage. Der Oriole antwortet ihm andauernd. Ziemlich happy sind wir über die Sichtung eines hoch im Baum sitzenden Trumpeter Hornbills.

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Viele andere Vögel sind unterwegs. Das Fotografieren ist aber in dem noch dunklen Licht sehr schwer. Kerstin hat leider noch etwas Probleme mit dem Kreislauf. Also folge ich Hassan alleine ins Unterholz. Wir sehen einen Narina Trogon, der sofort wegfliegt. Hier gibt es Vögel wie doof. Black-headed Oriole

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und nach etlichen erfolglosen Versuchen einen Dark-backed-Weaver.

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Wir kämpfen uns richtig durchs Unterholz.

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Eine spannende, ganz neue Erfahrung! Solch mystische Wälder lieben wir sowieso ! Kurz vor dem Elefantenwasserloch treffen wir die anderen wieder.

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Hier entdeckt Hassan einen Narina Trogon im Baum. Genau gesagt ist es ein juveniler, der leider noch nicht so typisch rot und grün ausgefärbt ist!

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Zu Fuß gehen wir weiter auf die offene Grasfläche in Richtung Wasserloch.

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Hassan entdeckt durchs Fernglas einen Palm-nut Vulture! Yes !

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Leider fliegt er bei unserer vorsichtigen Annäherung sofort weg! Aber wir sind ziemlich froh über diese tolle Sichtung!

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Das Wasserloch liegt an der Grenze des Reserves, im Hintergrund sieht man die Farmarbeiter.
Laut Hassan ist dieser hier ein Malindi Pipit (oder ein Grasland Pipit?) Danke Bushtruckers.

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Es gibt aber auch allerlei kleine Dinge zu beobachten.

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Laut Hassan ist das die Wespe, die in den Tierfilmen die Tarantel umbringt.

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Auf unserem Auto sitzt eine andere, ziemlich zackig aussehende Wespe.

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Dann geht es weiter. Die Temperaturen steigen langsam und es ist ziemlich schwül.
An einem Baum laufen kleine, ich nenne sie mal Kakerlaken, in Formation an einem Baumstam entlang. Sie bewegen sich ganz langsam und verändern stetig ihre Formation. Das fasziniert uns alle fünf !

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Wieder laufen wir mit Hassan den Weg entlang.

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Die Vögel fliegen sehr schnell weg!

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Fortsetzung folgt....
Teil 630. Okt. 2022
20.09.2022 Ocean Sports Watmu – Ausflug Arabuko Sokoke Forest 1 Teil 2

Dann halten wir an einem Urwaldpfad an.

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Hier ist einer der bekannten Ansitze der total knuffigen, endemischen Arabuko Sokoke Owl. Leider sind sie heute nicht hier.

Hassan war letztens mit zwei chinesischen Touristen hier, die bei der Eulensichtung hektisch auf diese zustürmten. Seit dem hat er sie hier nicht mehr gesehen! Dafür entdecken wir einen anderen Vogel. Es ist ein total abgefahren aussehender Chestnut-fronted Helmet Shrike.

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Emerald-spotted Wood Dove

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Bei der Weiterfahrt ruft Kerstin hysterisch „Stoooop, Stoooop !“. Am Wegesrand sitzt ein weiterer Narina Trogon. In weiser Vorahnung knipse ich schnell ein schlechtes Foto durch die Frontscheibe.

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Wir selbst hätten das Auto nun gaaanz vorsichtig nur wenige Zentimeter schräg gestellt. Nicholas fährt aber ein Stück frontal auf den Vogel zu und was machte der? Ja genau, er fliegt ohne weitere Fotomöglichkeit weg!
Wir steigen nochmals aus und schleichen durchs Unterholz.

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Dabei gelingt ein schlechtes Foto dieses Forest Batis.

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Auch am zweiten Arabuko Sokoke Owl Ansitz sind wir leider erfolglos. Dann verlassen wir kurz das Reserve uns fahren über die Landstraße zum Beginn eines kleinen Trampelpfades. Her hätten wir laut Hassan gute Chancen, die ebenfalls endemische golden-rumped elephant shrew zu sichten.

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Zuerst entdeckt Kerstin in einem Baumloch eine Vielzahl von Nachtfaltern Diese fliegen bei einem Fotoversuch alle in einem Schwarm über unsere Köpfe hinweg. Wow!

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Und überhaupt gibt es immer wieder neue Dinge zu entdecken! Schmetterlinge

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Eidechsen

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Und dann einen Plain-backed Sunbird !

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Aus vielleicht 5 Metern Entfernung beobachtet uns dieser schicke Affe ziemlich interessiert.

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Bis Hassan schließlich eine Shrew mitten auf dem Weg meldet ! Ziemlich hektisch und aufgeregt knipsen wir das kleine Biest! Es ist ultra hektisch und buddelt mit seiner Rüsselnase im Boden herum. Und zack, ist sie weg! Sie sieht aus wie eine aus dem Paradies freigelassene Kreatur 😎 😘

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Wir laufen weiter und entdecken ein weiteres Exemplar, welches eher noch schwieriger zu erwischen ist! Aber wir sind völlig happy !

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Zum Abschluss zeigt und Hassan noch eine im Camp sitzende African Wood Owl.

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Ziemlich zufrieden und voller neuer Eindrücke geht es auf den Rückweg durch Watamu ins Ocean Sport.

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Wir freuen uns, dass Nicholas noch auf einen Drink mit uns kommt. Wir unterhalten uns wieder super mit ihm!

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Nachdem er sich verabschiedet hat, genießen wir einfach den Rest des Tages und Faulenzen. Die Fischer laden frisch gefangenen Thunfisch ab.

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Und der schmeckt am Abend dann ganz vorzüglich.

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Überhaupt ist das Essen hier hervorragend !

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Zwei sehr zufriedene Ostafrika-Neulinge fallen schließlich glücklich zu Bett ! Morgen können wir tatsächlich etwas länger schlafen ! Denn Nicholas holt uns erst gegen 10:00 Uhr zu unserem nächsten kleinen Abenteur ab. Es geht über die Gedi Ruinen und Malindi zu den Hells Kitchen. Es sollte ein ganz besonders schöner Tag werden !
Teil 703. Nov. 2022
21.09.2022 Ocean Sports Watamu – Gede Ruins- Mittagspause Malindi - Hells Kitchen (1/3)

Wir können heute tatsächlich einmal ausschlafen, denn Nicholas holt uns erst um 10:00 Uhr zu unserem Ganztagesausflug ab. Und so bekommen wir das erste Mal mit, dass gegen 7:00 Uhr irgendeine gute Seele eine Thermoskanne Kaffee mit Zubehör auf unserer Terrasse abstellt. Ein ganz netter und unerwarteter Service, den wir gerne nutzen.

Irgendwann machen wir uns dann durch die herrliche Gartenanlage hindurch auf den Weg zum Frühstück.
Unterwegs entdecken wir noch einige kleine Dinge,

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bevor wir mit Meeresblick ein herrliches Frühstück zu uns nehmen.

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Dann steigen wir frohen Mutes und voller Vorfreude zu Nicholas ins Auto. Die Fahrt zu den Gede Ruins ist nicht weit. Irgendwann biegen wir über einen rumpeligen Weg zu der historischen Stätte ab. Zu besichtigen gibt es die Ruinen des Palastes einer untergegangenen arabischen Dynastie.
Am Eingang treffen wir einen lokalen Guide. Um uns herum wuseln zig einheimische Schulkassen herum. Nach dem Eingang werden wir von vielleicht 100 Schulkindern neugierig beäugt.

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Nicholas erklärt uns, dass gerade Ferien seien und die Schüler oft aus sehr abgelegenen Gegenden hierher kommen. Und viele davon hätten noch niemals einen Weißen gesehen. Damit haben wir hier in Kenia nun wirklich nicht gerechnet ! Dann kommt ein kleines Mädchen ganz vorsichtig und neugierig auf Kerstin zu. Alle Klassenkameraden schauen dabei zu. Außer uns sind nur noch zwei weitere europäische Touristen unterwegs. Die sind aber schon weiter gelaufen.
Was sich nun ereignet ist eines der absoluten Urlaubshighlights und es gab einige !
Kerstin fragt das Mädchen lächelnd „what’s your name?“. Und in diesem Moment verstummen ALLE Stimmen. Vorher war ein irrer, durch die vielen Kinder entstandener Geräuschpegel. Nun zwitschern nur die Vögel und alle Kinder und Lehrer schauen uns an. Die Situation ist aber gar nicht unangenehm. Ich beobachte das Ganze mit zunehmender Gänsehaut und frag die Schulklasse „ is it OK, to take a picture together?“. Die ganze Klasse jubelt und nimmt Kerstin in ihrer Mitte auf.

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Das kleine Mädchen und eine weiteres nehmen auf Kerstins Knien Platz und alle sind happy.

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Die Kenianer sind genauso an uns interessiert, wie wir an ihnen.


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Die Lehrer machen auch Fotos und ich habe, Schiss die Bilder zu versauen.

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Hier bekommen wir einen ersten, intensiven Eindruck von den tollen kenianischen Menschen !

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Der einzig blöde dabei ist unser Guide, der uns hektisch weiter bringen möchte. Nach einiger Zeit und vielen Bildern verabschieden wir uns von der Klasse und gehen weiter zu den Gede Ruins.

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Es sind wirklich Massen an Schulkindern unterwegs.

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Der hektische Guide will uns unbedingt vor ihnen durch die Ruinen bringen.

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So verhindert er leider aus Zeitdruck weitere nette Begegnungen mit den anderen fröhlich winkenden und sehr an uns interessierten Kindern.

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„Mama Pole Pole“ sagt er andauernd und meint damit, dass Kerstin ihm zu langsam folgt.

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Hektisch erklärt er an verschiedenen Punkten interessante Fakten zu der Geschichte.

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So ein wenig erinnert uns die wirklich interessante Location an Angkor Wat. Ruinen im Urwald.

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Die Schüler sind uns immer auf den Fersen.

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An einer Stelle demonstriert uns der Guide, wie laut die Stimme des Muhezin‘s durch die Bauweise klingt.

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Ohne Führer und Timetable (man muss wohl einen lokalen Guide nehmen, um die Ruinen besuchen zu dürfen, was grundsätzlich ja auch eine gute Idee ist) hätten wir hier gut und gerne 3, 4 Stunden verbringen können.

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Ein Affe sitzt sehr fotogen auf einer Mauer.

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Ein kleiner Ficus.

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Und am Ende gibt es noch ein kleines Museum mit einem Walskelett.

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Was für ein Auftakt dieses Tages ! Jetzt geht es weiter in Richtung Malindi…..
Teil 806. Nov. 2022
21.09.2022 Ocean Sports Watamu – Gede Ruins- Mittagspause Malindi - Hells Kitchen (2/3)

Über gut ausgebaute Straßen und eigentlich fast permanent sich mit Nicholas unterhaltend geht es nach Malindi. Das stellt sich als ziemlich wuselige Stadt heraus. Nicholas will mir beim Kauf einer Simcard bei Safaricom helfen. Der von ihm ausgesuchte Shop liegt nicht gerade im touristischen Zentrum ! Kerstin bleibt im Auto, während ich mit Nicholas zu Shop laufe. Ich bin hier weit und breit der einzige Weiße. Vor dem Shop steht eine kleine Schlange Wartender und innen ist es ziemlich voll. Nicholas diskutiert auf Suaheli mit einer Art Sicherheitsbeamtin herum. Ich ahne, dass er mit mir an der Schlange vorbei will. Mir ist das unangenehm und ich sage ihm das. Er nickt mir nur zu und meint, er würde das alles schon regeln. Kurze Zeit später kommt ein anderer Angestellter mit einem Tablet heraus und nimmt meine Daten auf. Schließlich betreten wir den proppevollen und modern wirkenden Laden. Bezahlt wird innen. Ich merke, wie von hinten etwas meine Waden unterhalb meiner kurzen Hose berührt. Ich drehe mich um und schaue auf ein kleines Mädchen herab. Sie hat ganz vorsichtig ihr kleines Händchen auf mein Wade gelegt du schaut, wie es so ist, weiße Haut zu berühren. Ich lächele sie an und sie geht etwas verunsichert rückwärts zu ihrer Mutter zurück, die mich anlächelt. Fotos gibt es keine, aber auch dieser Moment berührt direkt mein Herz! 😘 🙂 😘

Für ca. 10 Euro bekomme ich ein Safaricom Simcard mit 5 GB Datenvolumen, was Nicholas ziemlich teuer findet ! Mit dieser Simcard sollte ich auf der restlichen Reise fast flächendeckend mindestens 3G Empfang haben.

Nach einem kurzen Besuch in einem Bekleidungsgeschäft fahren wir auf Kerstins Bitte hin etwas durch das Marktviertel Malindis. Ziemlich wuselig und nicht ganz so pittoresk, wie Kerstin es erwartete. Also steigen wir nicht wie geplant aus, sondern fahren weiter in Richtung einer alten und sehr einfachen portugiesischen Missionskirche.

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Der Guide lässt uns nicht rein. So super interessant sieht sie auch nicht aus.

Nicholas führt uns zum Strand, wo wir dieses nette Foto machen können.

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Um die Ecke sitzen noch einige Frauen, die aber nicht fotografiert werden wollen.
Wir kehren zurück an die wuselige Straße

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und fahren weiter zu einem italienisch geführten Hotel, wo wir Lunchen werden.

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Das kleine Hotelrestaurant liegt wirklich super schön unter Palmen und die Stühle stehen im Sand.

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Das Essen ist auch super. Am Strand kommen sofort einige Männer an, die ziemlich coole Akrobatik vorführen. Wirklich sehenswert. Wir geben so ziemlich als einzige etwas, aber vielleicht sind sie auch andauernd hier.

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Um uns herum können wir auch die Auswirkungen des überall präsenten Sextourismus beobachten. Ältere Männer und auch Frauen vergnügen sich hier mit ziemlich gut aussehenden und spektakuär bekleideten, oder besser fast unbekleideten Einheimischen. Mir verhagelt das kurzfristig ziemlich die Laune! Gott sei Dank gibt es das bei uns im Hotel (fast) gar nicht!

Etwas nachdenklich gehen wir zurück zum Auto. An einer großen Brücke macht Nicholas an einer Straßensperre Smalltalk mit einem Polizisten. Er wirkt wie ein guter Freund. Als wir weiter fahren, erklärt uns Nicholas kopfschüttelnd, das er den Beamten noch niemals vorher gesehen hat und dieser Geld von ihm „leihen“ wollte. Er habe ihm versichert, dass er selbst nicht genug hätte. Das wäre sicherer so. Nach dem Fluss wird es langsam ländlicher und wir biegen ab.

An einem Hügel mit schönen Baobabs machen wir einen Fotostopp.

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Kerstin sieht einen Fahrradfahrer kommen und meint zu mir „ warte einen Moment!“. Und so entsteht dieses Foto, welches eines unserer Lieblingsbilder des Urlaubes ist.

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Die weitere Fahrt nach Hells Kitchen ist nicht langweilig.

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Teil 907. Nov. 2022
21.09.2022 Ocean Sports Watamu – Gede Ruins- Mittagspause Malindi - Hells Kitchen (3/3)

In Hells Kitchen rumpeln wir über eine holprige Zufahrt. Hier sind schon einige Touristen mehr unterwegs. Die meisten kommen wohl wie wir am späten Nachmittag. Auch hier bekommen wir einen lokalen Guide, der eigentlich ganz OK ist. Er fragt nach einem unserer beiden Kameras und macht immer mal wieder Bilder von uns.

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Eigentlich eine ganz nette Idee.
Hells Kitchen ist so eine Art kleiner Bryce Canon, der durch Erosion entstanden ist. Der Ausblick ist wirklich atemberaubend schön !

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Wir laufen langsam nach unten und knipsen wie die Doofen.

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Die Wege sind eigentlich ganz gut zu begehen.

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Kerstin ist wegen ihres damals in Südafrika gebrochenen Knöchels sehr vorsichtig.

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Unten angekommen steigert sich die Landschaft stets ein wenig. Wir sind bester Laune !

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Hells Kitchen ist absolut sehenswert und wir sind sehr froh, hier sein zu dürfen !

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Der Guide zeigt uns die unterschiedlichen Erdfarben auf seinem Unterarm.

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Drei Jungs posen für uns.

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Die Klettereinlage durch ein Loch ersparen wir uns.

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Das Licht und die Ausblicke werden immer schöner !

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Leider muss Kerstin (vernünftigerweise) am allerletzten Aufstieg kapitulieren.

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Wir müssen umkehren und laufen den ganzen Weg zurück. Dafür bekommen wir die ganzen schönen Ausblicke noch einmal aus anderem Blickwinkel.

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Und so sind wir dann doch froh, als wir wieder zwischen all den wartenden Fahrern und Kindern oben am Rand stehen und auf den Sonnenuntergang warten.

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Eine ganz ungezwungene, relaxte Stimmung ist hier !

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Alle genießen den Moment.

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Nur dieser Mann wirkt unglücklich oder mindestens sehr nachdenklich.

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Ein toller Ausflug. Die eineinhalb stündige Fahrt hat sich wirklich gelohnt.

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Durch die Dämmerung geht es zurück ins Hotel, wo wir bei einem Weinchen und einer super Pizza vom Meeresrauschen begleitet die unglaublich schönen Eindrücke des Tages Revue passieren lassen !
Teil 1012. Nov. 2022
22.09.2022 Ocean Sports Watamu – Arabuko Sokoke Forest 2. Besuch Teil1/2

Da unser zweiter Ausflug nach Arabuko Sokoke erst am Nachmittag startet, bleiben wir lange im Bett und genießen den Kaffee-Bringservice des Hotels.

Gemütlich schlendern wir zum Frühstück. Es ist so schön, hier mit etwas Wind um den Ohren und bei angenehmen Temperaturen den tollen Blick aufs Meer zu haben.

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Die Früchte schmecken herrlich und überhaupt ist das momentan der beste Platz für uns !

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Noch schnell einige Bilder vom Restaurant machen.

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Den Rest des Tages verbringen wir ganz relaxed im Hotel. Fotomotive und Ruhe gibt es hier genug.

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Das einzig nervende sind wirklich die Beach Boys. Hier sieht man sie lauern.

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In unserem Zimmer hat der Staff ein kleines Handtuch-Kunstwerk gezaubert. So sweet !

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Teil 1112. Nov. 2022
22.09.2022 Ocean Sports Watamu – Arabuko Sokoke Forest 2. Besuch Teil2/2

Am Nachmittag holt uns Nicholas zu unserem zweiten Trip nach Arabuko Sokoke ab.

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Natürlich hoffen wir, dieses Mal die Sokoke Owls sehen zu können. Juma von der Mida Creek Tour ist auch wieder dabei und natürlich Hassan. Mit Juma kläre ich schnell noch einige Bestimmungsfragen,

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dann laufen wir im Gänsemarsch los. Überall gibt es sehr schwer zu erwischende Schmetterlinge.

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Blue Pansy (Danke Fotomatte)

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Eine coole Spinne.

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Ein putziger Käfer.

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Und hoch oben im Baum zeigt uns Hassan eine Verreaux Eagle Owl. Ach wie schön !

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Wir laufen weiter in das Gebiet, in dem wir vorgestern die Golden-rumped Elephant Shrews gesehen haben.

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Heute ist es noch schwerer, diese zu erwischen. Wir können etliche entdecken, dies hier ist aber das einzige ärmliche Foto, welches ich hier zeigen möchte !

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Wir pirschen kreuz und quer durch den Wald. Das ist echt spannend und andauernd gibt es etwas zu entdecken. Hasan und Juma verständigen sich durch Pfeifen und zeigen uns allerlei Dinge.

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Paviane

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Eine seltene und sehr kleine Antilope

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auch etliche Vögel (wieder ein Plain-backed Sunbird

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und zig kleine Sehenswürdigkeiten

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Allerdings spüren wir jetzt am späten Nachmittag den deutlichen Temperaturunterschied zum Morgenwalk und sind froh, als uns Nicholas wieder mit dem Auto aufsammelt. Hassan ist am Morgen die Ansitze der Sokoke Owls abgelaufen und hat leider keine guten Nachrichten für uns. Er hat sie nirgendwo gefunden ! Wir fahren weiter und halten immer mal wieder für kleine Walks an.

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Dark-backed Weaver

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Scimitarbill

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Ein Antlion, also das Endergebnis der in den kleinen Trichtern sitzenden Puppen Larven 😕 (Danke Fotomatte).

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Libelle

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Forest Batis

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Und neben dem Weg aus dem Auto heraus ein Trumpeter Hornbill.

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Hasan drängt zur Weiterfahrt, damit wir am Wasserloch nach Elefanten schauen können. Und plötzlich stehen doch tatsächlich zwei Büffel auf der Pad. Hassan, meint er habe sie hier erst einmal gesehen. Rangerlatein ?

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Am Wasserloch treffen wir, es dämmert schon, doch tatsächlich auf eine große Elefantenherde.

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Hassan und Nicholas diskutieren sofort auf Sihuali und nach wenigen Sekunden lässt Nichalas ganz extrem .laut und lange den Motor aufheulen und gibt Gas. Wir müssten hier weg, bevor die Elefanten den Weg blockieren. Diese rennen nun vom Motor aufgescheucht hektisch in den Busch.

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Hassan ruft immer wieder zu Nicholas „Go on!“. Irgendwie macht das keinen besonders coolen Eindruck auf uns. Niemals vorher haben wir bei einem Ranger im Auto gesessen und solche Hektik spüren dürfen.

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Letztendlich geht alles gut und wir erreichen die Rangerstation. Wir bedanken uns bei Juma und Hassan und verlassen leider ohne die Arabuko Sokoke Owl- Sichtung das Ocean Sports.
Leider ist ja heute unser letzter Abend hier ! Gut und gerne hätten es noch ein, zwei Tage mehr sein dürfen ! Bei Pizza und Meeresrauschen genießen wir den schönen Platz und freuen uns auf die bevorstehenden Abenteuer in für uns unbekannten Gegenden.
Teil 1219. Nov. 2022
23.09.2022 Ocean Sports Watamu nach Sentrim Tsavo East

Mit richtiger Wehmut heißt es heute Abschied nehmen von Watamu und dem Ocean Sports.


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Aber erst nach einem letzten Frühstück mit Meerblick.

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Was ich bisher gar nicht erwähnte, ist das supernette Personal. In Internetbewertungen kam das nicht so gut weg. Diesen Eindruck können wir gar nicht bestätigen. Wir sind begeistert!

Gegen 10_00 Uhr holt uns Nicholas dann zum letzten Mal ab. Er wird uns in knapp 2 Stunden am Gate des Tsavo East an den Fahrer Joseph von Bushtruckers übergeben. Nicholas ist gefühlt wie ein Freund geworden. Und so geht es aus Watamu hinaus zuerst auf eine ländliche Gravelpad.

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Nicholas erklärt, dass je weiter man ins Landesinnere kommt es immer trockener wird!

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Und natürlich haben wir im Vorfeld der Reise von der Dürre in Amboseli gehört. Und genau das können wir schnell nachvollziehen.

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Die Landschaft dürstet nach Regen.

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Das sollte im Laufe der Tour noch ein vordergründiges Thema werden.

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Am Straßenrand sehen wir den ersten Tawny Eagle. Natürlich ein Tawny, wie immer !

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Und dann ist es soweit ! Wir verabschieden uns herzlich von Nicholas und sind fast etwas schwermütig.

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Joseph macht aber sofort auch einen guten Eindruck auf uns (Bild gibt es erst später). Er ist etwas zurückhaltender als Nicholas, aber wir haben sofort ein gutes Gefühl. Der Minibus mit Hubdach hat zwar schon einiges mitgemacht, aber irgendwie mögen wir auch ihn sofort !

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Hier am Gate ist ansonsten nichts los.

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Ein bewaffneter Ranger unterhält sich freundlich mit uns.
Teil 1319. Nov. 2022
23.09.2022 Ocean Sports Watamu nach Sentrim Tsavo East

Und dann geht es über ganz übles Wellblech auf zum ersten Gamedrive von ziemlich vielen (12 Tage)! Im südlichen Afrika haben wir ja auch schon einige Trockenheiten erlebt und auch hier wächst aktuell kein Grashalm ! Und das ist schwer zu begreifen, wenn man den breit durch diese Dürre fließenden Tsavo River sieht. Joseph fährt an einen ersten kleinen Aussichtspunkt, wo wir Photos machen.

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Und der gibt schönes Bild ab.

Dann sehen wir die ersten Tiere.

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Es geht zu einem weiteren Aussichtspunkt, an dem aber nichts zu sehen ist und Joseph ohne anzuhalten weiter fährt.

Als er wegfährt, meine ich zu ihm „what was it on the riverbank!“. Er stoppt und fragt „what do you mean?“. „It could have been lions, but i am not shure!“. Joseph „let’s check!“. Zu unserer Begeisterung fällt der Check positiv aus.

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Auf der Sandbank liegen verteilt 12 Löwen herum.

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Joseph ist baff und meint „you are good!“. Das gefällt mir natürlich gut!

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OK, wir müssen uns noch etwas warmfotografieren !

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Zufrieden beobachten wir die Katzen, die gerne das kühle Wasser nutzen. Es ist brüllend heiß !
Eine wirklich schöne Sichtung nimmt ganz am Anfang gleich etwas den Druck weg ! Ihr kennt das ja bestimmt!

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Weiter geht es an Elefanten und Wasserböcken vorbei.

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Dann ein Paar Temminck’s Courser.

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Die hatten wir überhaupt erst einmal im letzten KTP Urlaub.

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In der Nähe der Lugard’s Falls machen wir ein Picknick.

Joseph hat zwei Lunchpakete besorgt, die wir in der Hitze stehend essen. In einem großen Baum sichten wir weitere Vögel.

Green-winged Pytilia (extreme Vergrößerung)

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Und zwei bisher unbestimmte birds (?).

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Auch landschaftlich gefällt es uns hier gut. Es war auch höchste Zeit, einmal neue Gegenden erkunden zu können! Wie mag es hier wohl nach dem Regen aussehen ? Ist der ganze Park so trocken ? Uns beschäftigen einige Fragen. Auf jeden Fall ist das mit dem Hubdach eine ganz tolle Sache. Ich stehe viel und genieße den Fahrtwind.

Die Lugard Falls sind derzeit fast nicht vorhanden.

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Nicholas beschreibt uns, wie die Fälle bei höherem Wasserstand aussehen, während unter uns ein Yellow-billed Stork auf Fischfang geht.

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Krokodile sind normalerweise auch mehr da. Und so geht es über üble Rüttelpisten weiter in Richtung Sentrim.

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Und dann entdeckt Kerstin ein Gerenuk. Natürlich unser allererstes! Sie hatte es sich so sehr gewünscht! Ein hübsches Tier.

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Black-faced Sandgrouse

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Und dann erreichen wir das Camp. Vor uns checkt eine französische Reisegruppe ein. Mit gemischten Gefühlen werden wir zu unserem Zelt begleitet. Schöner Wohnen konnten wir uns hier wie gesagt nicht leisten. Aber das Zelt ist ganz OK und hat eine schöne Lage. Am Wasserloch ist einiges los.

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Wir packen unsere Sachen aus und setzen uns vor die Bar.

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Ja das ist schon ganz OK hier ! Elefanten sind fast durchgängig am Wasserloch. Marabus und Paviane auch.

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Im Busch neben unserem Haus hüpft dieser unbestimmte schwarze Bursche (?) herum.

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Vom Abendessen am Buffet haben wir gar keine Bilder gemacht. Es ist zwar rummelig voll, aber auch ganz OK. Als passionierte Selbstversorger müssen wir uns aber erst einmal daran gewöhnen. Ein wenig doof ist auch, dass man hinter dem Wasserloch eine Stadt sehen kann.

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Müde und voller neuer Eindrücke geht es ins bequeme Bettchen mit einem ordentlichen Mosquitonetz. Wir freuen uns auf den morgigen Tag und schlafen schnell ein. Es hat auch ordentlich abgekühlt und es ist gut auszuhalten.
Teil 1420. Nov. 2022
24.09.2022 Sentrim Safari Camp Tsavo East -Morgen

Nach einer gut durchschlafenen Nacht unter einem dichten Mosquitonetz geht es erst einmal zum Frühstücksbuffet.

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Neben uns sitzt ein nettes deutsches Paar, die schon einige Male in Kenia waren und stets spontan unterwegs sind.

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Da wir keinen Tisch in der ersten Reihe zugewiesen bekommen, verhandelt Kerstin natürlich sofort nach. Ab dem Lunch sitzen wir in erster Reihe
Wir nutzen die Eierstation und sind gespannt auf den Tag. Ist es hier in der Gegend auch wieder so staubtrocken, wie gestern ? Nach dem Frühstück begrüßen wir Joseph. Bisher fremdeln wir noch ein wenig, das sollte sich dann schnell ändern. Er weiß, dass wir nicht nur auf Katzenjagd gehen wollen und auch an birds interessiert sind. Er meint, er wäre kein 100% Experte, er habe aber einen dabei (sein Buch).
😉 Jetzt aber los !
Los geht es mit einem Pale Chanting. Die gibt es hier auch oft!

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Die Landschaft und die rote Erde ist wirklich schön, die Stadt ist hier aber wirklich sehr nahe!

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Zebras

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Wieder Gerenuks

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Und dann das allgemein gültige Zeichen für Katzen, eine Autoversuppung !

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Da liegen sie. Ein stattliches und sehr müdes Rudel.

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Schöne Sichtung gleich zum Beginn. Wir sind vielleicht 15 Minuten unterwegs.

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Ja, das gefällt uns doch richtig gut hier ! Und die Landschaft ist wirklich sehr, sehr schön !

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Danach startet die Vogelparade.
Taita Fiscal

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Northern White-crowned Shrike

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Zwischendurch Elefanten und Mangusten.

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Alle hundert Meter sichten wir irgendetwas großes oder kleines.
Red-billed Hornbill

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Crested Francolin

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Als ich diesen Namen im Vogelbuch finde, muss ich doch mal den Kopf schütteln. Blue-capped Cordon bleue heißt die kleine Schönheit.

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Von der Decken’s Hornbill

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Blue-naped Mousebird

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Fischers Starling.

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Superb Starling

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Dank der Hilfe von Joseph bei der Bestimmung du der Tatsache, dass ich nicht selbst fahren muss, kann ich schon unterwegs die Sichtungen im Fotobuch markieren und im Tablet eine Excel mit den Sichtungen anfangen. Stand 19.11.22 haben wir in Kenia gute 180 Arten gesichtet und einige sind noch nicht identifiziert.

Wir genießen die Zeit sehr und saugen die neuen Eindrücke in uns auf! Auf den Seitenwegen ist auch nicht viel los. Wir sehen nur wenige Autos. Dafür umso mehr Tiere.

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Hübsche Dik Diks gibt es eine Menge.

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Vor dem Gate biegen wir nach rechts auf einen Loop ab.

Am Fuße eines Berges grasen die Elefanten.

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Im Baum über uns gammelt ein Baboon herum.

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500 Meter später freuen wir uns über unsere allerersten Grant Gazellen.

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Nach links blickend sieht man leider wieder die Zivilisation.

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Häuser, eine Bundesstraße und eine Schnellbahnstrecke. Nach rechts breitet sich vor uns eine Bilderbuchlandschaft aus.

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Einfach herrlich, diese Weite!
Zwei Elefanten.

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Oryxe

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Zug 🤩 😉

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Und ein Little Bee-Eater

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Die Strecke bis zum Mudanda Rock begeistert uns wirklich !

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Mit Joseph klettern wir auf den Felsen hoch und genießen die Aussicht !

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Allerdings ist es ziemlich hot! Inzwischen haben wir uns auch mit Joseph angefreundet!

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Dann geht es zurück zum Auto.

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Kurze Zeit später entdecken wir einen Buff-crested Bustard.

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Auf direktem Weg geht es zurück nach Sentrim.

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Es langt jetzt auch mit neuen Eindrücken. Sehr zufrieden machen wir einen ausführlichen lunch break.

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So darf es weiter gehen !
Teil 1523. Nov. 2022
24.09.2022 Sentrim Safari Camp Tsavo East Nachmittag

Wir gehen zum Lunch, wo wir den versprochenen Tisch in der ersten Reihe bekommen und ordentliches Essen bekommen.

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Am Wasserloch stehen aktuell einige Elands

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und Elefanten sind eigentlich fast immer in der Nähe.

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So ein Wasserloch am Camp ist einfach immer eine interessante Sache.

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Den Rest des Mittags verbringen wir im Zelt, sichten Bilder, Ruhen ein wenig und ich bin am Vögel bestimmen. Währenddessen trübt sich der Himmel ein und es regnet sogar ein wenig.

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Nach einer Tasse Kaffee geht es gegen 15:00 Uhr wieder zu einem Drive. Joseph biegt gleich nach links in einen kleinen Wald direkt am Camp ab. Dort steht ein beeindruckender und sehr relaxter Elefant.

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Aber was sitzt da direkt vor ihm ? Ein hübscher Grey-headed Kingfisher. Und fast sieht es so aus, als ob der Elefant ihn betrachtet.

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Etwas weiter hat es tatsächlich wenigstens etwas stärker geregnet.

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Die Erde hier sehnt sich wirklich danach!

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Wir halten an einer Chestnut-headed Sparrowlark,

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bevor unsere Blicke sich auf einen Kori Bustard fokussieren. Und der liefert eine große Show. Er balzt wohl, obwohl er komplett alleine hier ist!

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Das haben wir noch niemals beobachten dürfen ! Tolle Begegnung!

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Weiter geht es mit Vögeln
Fischer’s Starling

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Northern Grey-headed Sparrow

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(?)

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Die größeren Tiere haben riesige Probleme Nahrung zu finden!

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Joseph sucht hier nach einem bestimmten Vogel. Er wolle ihn uns wirklich gerne zeigen !
Und da ist einer ! Sehr weit weg sitzt er, der Golden-breasted Starling. Ist der schön.

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Er fliegt sofort ziemlich weit weg. Das Fotolicht ist sowieso recht schwierig!

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Am Straßenrand sitzen Yellow-necked Spurfowls. Die sind ja putzig! Hier ist natürlich fast alles eine Erstsichtung und das macht die Reise ziemlich speziell.

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Langsam fährt Joseph weiter. Elefanten.

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Knuffige Dikdiks

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Crested Francolin

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Red-billed Hornbill

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Und dann erwischen wir noch einmal zwei Golden-breasted Starlings!

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Mann sind die schön ! Joseph freut sich, dass wir uns freuen !

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Und so erreichen wir durchaus sehr zufrieden das Camp. An der Bar sichern wir uns einen guten Platz!

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Es geht afrikanisch zu. Der Strom ist ausgefallen und Tusker ist auch aus. Also gibt es ein White Cap Lager.

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Das Essen am Buffet ist wieder OK. Mehrere große Gruppen sitzen um uns herum, während am Wasserloch die Elefanten vor den Lichtern der Stadt stehen.

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Zufrieden und voll mit den Eindrücken des Tages sinken wir ins Bett und schlafen gut.
Teil 1627. Nov. 2022
25.09.2022 Sentrim Safari Camp Tsavo East nach Taita Hills Salt Lick Lodge 1 von 3

Heute Morgen können wir eine Stunde länger schlafen. Wir ziehen um und machen deswegen keinen klassischen Morgengamedrive.

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Also wird in Ruhe gefrühstückt und ausgecheckt. Wir sind kaum aus dem Gate draußen, da ruft Kerstin bestimmt „Stoooop!“. „A bird top of that bush!“ Ich sehe zuerst gar nichts. Nach einer Erklärung entdecke auch ich einen wirklich tollen Vogel. Nur der Kopf schaute zuerst heraus. Mal wieder eine Meisterleistung von Kerstin. Es ist ein Rosy-patched Bushshrike.

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Direkt vor uns läuft ein Kori Bustard über die Pad

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und wieder keine 5oo Meter weiter sehen wir unseren allerersten D'Arnaud's Barbet

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und dann noch einen Lilac-breasted Roller. Das geht doch mal gut los !

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Weiter geht es! Und wir landen als nächstes genau vor einer toll rotgefärbten Elefantenhrde!

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Sie stehen schön in der Morgensonne.

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Leider ist am einen Objektiv mal wieder der Entfernungsschalter auf „kurz“ gestellt…..

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Wir beobachten die stolzen Tiere eine gute Zeit und sind allerbester Laune.

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Ein Stück weiter sind Ground Hornbills bei der Erledigung ihrer Morgengeschäfte.

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Ich meine, das ist ein Violet Woodhoopoe, bin mir aber natürlich nicht sicher…..

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Woodhoopoes mögen wir irgendwie!
Das Wetter ist hervorragend.
Common Ostrich

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Dann heißt es schon Abschied vom Tsavo East nehmen ! Das war ein wirklich schöner Beginn unserer achttägigen Tour mit Joseph.

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Der biegt auf die Teerstraße ab.

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Die Fahrt geht durch weite Obstplantagen. Joseph fährt sehr sinnig! Das ist sehr angenehm.

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Und so erreichen wir nach nicht allzu langer Fahrt sicher Taita Hills.

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Wir checken am großen Haupthotel ein und fahren danach gleich eine Runde in den Park.

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Teil 1727. Nov. 2022
25.09.2022 Sentrim Safari Camp Tsavo East nach Taita Hills Salt Lick Lodge 2 von 2

Dann schauen wir uns mal Taita Hills an! Am Wegesrand sitzt ein Little Bee-Eater.

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Long-tailed Fiscal

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Wir biegen nach links auf eine ad ab. In Taita ist es noch trockener, als im Tsavo East.

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Sehr weit weg sichten wir einen Striped-Kingfisher.

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Affen sind immer fotogen!

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Hier ist die Dichte an Autos schon etwas höher, als im Tsavo East.
An einem fast ausgetrockneten Damm ist einiges los. Leider ist die Zufahrt zum Ufer gesperrt.

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African Grey Hornbill

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Geyerbaum.

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Hier gibt es auch Rüppel’s Vultures. So hieß mal ein ganz netter Chef von mir!

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Eland

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An der Bestimmung dieses Birds bin ich gescheitert. Es gibt auch leider kein besseres Bild.

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Red-billed Buffalo Weaver

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White-headed Buffalo Weaver

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Es gibt einiges an Fotomotiven, wenn auch keine Supersensation.

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Unsere Stimmung ist trotzdem gut! Wir genießen die neuen Eindrücke.

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Dann erreichen wir bald die bekannte Salt Lick Lodge. Sie ist schon groß, aber das wissen wir ja!

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Wir checken ein und erhalten ein Zimmer direkt ganz vorne. Das gefällt Kerstin gar nicht und wir ziehen mal wieder um !

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Allerdings ist das zweite Zimmer wirklich schöner gelegen und so bin auch ich froh.

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Von der Lodge aus hat man einen schönen Blick auf das Wasserloch, an dem eigentlich auch immer etwas los ist. Exemplarisch ein Wooly-necked Stork.

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In der Salt Lick steigen auch größere Gruppen ab. Auch die, die von Diani aus nur ein oder zwei Nächte Safari machen. Das ist wieder ein ziemlicher Kulturschock ! Insgesamt geht es ziemlich rummelig zu.

Kerstin hat seit gestern echte Probleme mit dem Rücken. Selbstdiagnose = Ischias. Im Internet finden wir einige Übungen, die sie ab jetzt regelmäßig macht. Die Schmerzen müssen nennenswert sein, das sieht man ihr an.

Den Lunch müssen wir auch zu Joseph’s Überraschung in der Hauptlodge einnehmen. Das Buffet ist OK, aber ist ist eng, laut und voll. Reine Nahrungsaufnahme. Deswegen gibt es auch keine Bilder.

Nach der Rückkehr nach Salt Lick können wir noch etwas ruhen, bevor es los zu einem kleinen Abend-Drive geht !

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Landschaftlich gefällt uns auch diese Gegend sehr gut, es müsste nur wie gesagt dringend mal wieder regnen!

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AfricanHoopoe

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Long-tailed Fiscal

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Ein (?)

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Noch ein (?)

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Der Lions Rock ist heute keiner.

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An einer kleinen Kreuzung halten wir an und genießen die weiten Blicke.

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Crowned Lapwing

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Weit weg ein Brown Snake Eagle

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Ein Lilac-breasted Roller

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Die Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht.

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Joseph auch !

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Striped-Kingfisher

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Red-billed Hornbills

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Und dann geht es langsam zurück.

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Wir sichern uns einen Blick auf der Terrasse und gönnen uns einen G+T.

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Nebenan werden Insta Photos geschossen und lautstark in italienisch und iranisch (!!!) palavert. Es ist tatsächlich eine iranische Reisegruppe unterwegs. Die Damen sind alle stark operiert und ziemlich freizügig angezogen. Sie laufen wie Möchtegern-Models am Geländer entlang und lassen sich dabei filmen! Oh Mann! Das ist schon einmal ein anderes Afrika Erlebnis !
Die teureren und privateren Lodges konnten, bzw. wollten wir uns nicht leisten. Das hätte das Budget bei weitem gesprengt!

Der Spuk ist dann aber auch schnell vorbei und wir genießen die interessante „von oben Perspektive“!

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Das Abendessen im knacke vollen Restaurant ist OK.

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Wir gehen schnell ins Bett, denn Kerstin will ihren Rücken noch schonen und Übungen machen. Die Zimmer sind sehr hellhörig und wenn sich draußen kleine Gruppen lautstark verabschieden, dringen die Geräusche fast ungedämpft ins Zimmer. Die Türen haben unten Lüftungsschlitze, die Luft und Töne herein- und hinauslassen.

Gegen 21:00 Uhr bricht im Zimmer nebenan die Hölle los. Die italienischen Nachbarinnen machen so laut es geht (wirklich!!!) Abba an. SOS dröhnt aus den Lautsprechern. Das ist wirklich weit oberhalb jeder Toleranzgrenze ! Kerstin sprigt wie eine Feder aus dem Bett und ich folge ihr. Sie geht an die Nachbartür und hämmert so fest es geht mehrmals mit der Faust an die Tür. Was sie den unsichtbaren Insassinnen mit wutverzerrtem Gesicht und zornigen Schreien mitteilt, möchte ich hier nicht schreiben. Die Italienerinnen trauen sich auch nicht, die Tür aufzumachen und sich der Situation zu stellen. Vermutlich ist das besser so! Wutschnaubend geht es zurück ins Bett. Wir hören von nebenan keinen Mucks mehr. Am nächsten Tag werden neue Nachbarn einziehen!
Teil 1830. Nov. 2022
26.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge Morgendrive

Nach Absprache mit Joseph frühstücken wir gegen den allgemeinen Trend erst einmal. Es ist angenehm leer im Speisesaal. Das Frühstück ist ganz OK. Dann treffen wir Joseph und es geht los. Keine 500 Meter von der Lodge entfernt liegt eine Löwin. Sie liegt ganz entspannt da und beobachtet die Gegend.

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Und während wir da so ganz entspannt stehen, landet direkt neben uns auf dem Auto ein Superb Starling.

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Er ist völlig angstfrei und ziemlich sicher angefüttert.

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Für unsere Teleobjektive ist er fast zu nah, der hübsche kleine Kerl.

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Etwas weiter weg sitzt alles voll mit Geiern.

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Da sich bei der Löwin wenig tut, fährt Joseph weiter.

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Ca. zwei bis 3 Kilometer weiter stehen drei Autos. Da sind bestimmt die anderen Löwen meint Joseph und wird Recht behalten.

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Sie sind ein gutes Stück weg und die Interaktionen sehen wir nur durch das Fernglas und das 400er Tele.

Die halbwüchsige klettern in einem Baum herum und ziehen Reste eines Kills hin und her.

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Dann nähert sich von hinten eine Büffelherde, die die Löwen erst in letzter Minute erkennen. Einen kleinen Moment lang liegt die Spannung einer möglichen Jagd in der Luft, dann riechen die Büffel Lunte und kehren um.

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So richtig ernsthaft interessiert schienen die satten Löwen auch nicht zu sein. Nach ca. einer halben Stunde brechen wir auf und fahren zu den Büffeln weiter.

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Dann entdecken wir eine schöne Pangani Longclaw.

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Warthogs

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Black-bellied Bustard

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Der Himmel ist heute Morgen noch bedeckt.

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Trotz der Trockenheit gefällt uns Taita Hills auch ganz gut !

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Es gibt andauernd etwas zu entdecken. Es sind schon etliche Autos unterwegs, aber sie verteilen sich auch.

Long-tailed Fiscal Meeting

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White-bellied Go Away Bird

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So richtig freuen wir uns über einen African Orange-bellied Parrot, den wir uns weil gut versteckt etwas erarbeiten müssen.

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Ewig weit weg sitzt ein Red-billed Quelea.

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Das könnte ein African-Hawk Eagle sein.

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Blue-naped Mousebird

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Wattled Starlings

Und sehr, sehr magere Hardebeester.

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Die Landschaft ist auch nicht zu verachten. Joseph fährt uns auf einen Aussichtspunkt oberhalb der Salt Lick Lodge.

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Kerstins Rücken ist heute etwas besser, aber nicht gut !

Kurz vor Rückkehr zur Lodge sitzt ein Lapped-faced Vulture im Baum.

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Ein (?) Cisticola

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Dann ist ein abwechslungsreicher Game Drive zu Ende…..
Teil 1903. Dez. 2022
26.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge Nachmittagsdrive

Nach dem Morgendrive gehen wir kurz aufs Zimmer und warten dann auf der Terrasse bis zum Lunch. 🤩

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Der findet leider wieder in der Hauptlodge statt. Momentan ist am Wasserloch wieder die Zebraschicht am Drinken.

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Dann geht es mit Joseph zum Lunch, der wie am Vortag wieder eine ziemliche Massenabfertigung ist. Danach gehe ich it Joseph in den Garten, um nach Sundbirds zu schauen. Ich meine, das ist ein Amethyst Sundbird, oder ?

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Vom Parkplatz aus verpasse ich ganz knapp das Fotomotiv des Tages. Drei Köche auf einem Motorrad vor Zebras.

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Der eine Wasserbock hat etwas auf die Nase bekommen ! 😕

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Zurück in der Salt Lick ist etwas Zeit zum Relaxen.

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Am Wasserloch sind nun hauptsächlich Elefanten.

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Marabu

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Dann hauen wir uns noch etwas aufs Ohr. Kerstin macht ihre Übungen und ich sortiere Fotos aus und schlafe ein wenig.

Dann treffen wir uns mit Joseph und fahren los.

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Die Löwin von heute Morgen liegt nur ein kleines Stück weiter.

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Die Bewölkung hat sich zum guten Teil verzogen.

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Die Temperaturen sind heiß, aber ganz gut auszuhalten.

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Auch dieses Mal sind am Lions Rock keine Lions.

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Wir genießen die schöne Landschaft und einige kleinere Sichtungen.

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Immer wieder begleitet uns die Frage, wie es hier wohl mit viel Grün aussieht!

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Besonders freuen wir (und besonders Kerstin) uns über den schönen Pygmy Falcon.

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(?)

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Auch hier in Taita sind die Spuren der Zivilisation recht nah.

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Dann entdecken wir noch eine sehr schöne Vogelerstsichtung.
Der Name Cut-throated Finch ist irgendwie naheliegend, oder ?

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In der Dämmerung kehren wir zurück zur Lodge und nehmen auf der Terrasse noch einen G+T.

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In einer Ecke entgehen wir dem Lärm der Iranischen Reisegruppe.

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Das Dinner vom Buffet ist wieder OK. Und am Abend bleibt es nebenan ruhig. Auf Abba können wir in Afrika sehr gut verzichten ! Morgen heißt es dann schon wieder Abschied nehmen von Taita Hills. Das fällt uns etwas leichter, als es in Tsavo East der Fall war!
Teil 2011. Dez. 2022
27.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge nach Tsavo West Severin Safari Camp

Mit Joseph ist abgesprochen, dass wir gemütlich frühstücken, aus checken und dann nach Tsavo East fahren. Kerstins Ischiasbeschwerden sind noch da, aber erträglich. Als wir zum Frühstück gehen, wirft die aufgehende Sonne interessante Schatten der Lodge.

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Beim Frühstück ist wenig los, die meisten anderen sind gerade auf Safari,

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während die aufgetakelten Iraner gerade abreisen.

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Hier fällt uns die Abreise nicht so sehr schwer. Trotzdem sind wir froh, diesen Zwischenstopp mit seinen ganz eigenen Eindrücken gemacht zu haben.

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Wir genießen die ungewöhnlichen Eindrücke mit Blick auf die Wassertränke, bei der man den Tieren (wie von schon Picco beschrieben) sehr nahe kommen kann und eine ungewöhnliche Perspektive hat.

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Mit Joseph kaspern wir noch ein wenig herum, bevor es dann ab ins Auto geht.

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Unsere Route hängt von der Verfügbarkeit von Benzin im nahen Ort ab. An einer flüchtenden Warthog Familie vorbei verlassen wir den Park und biegen auf die Teerstraße ab.

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Die Tankstelle hat Gott sei Dank offen !

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Und so erreichen wir in allerbester Laune das verschlafene Maktau Gate des Tsavo West.

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Joseph erzählt uns, dass man in der Regenzeit wenig Tiere dort sichten könnte, weil der Busch so dick sei. Ich nehme meinen Stehplatz im Hubdach ein und los geht es auf eine gute Pad.

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Die Farbe der Erde erinnert ein wenig an die Kalahari.

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Vereinzelt sichten wir Oryxe,

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Gnus

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und Giraffen.

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Aber es ist wenig los und die Landschaft gefällt uns gut.

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Immer wieder stoppen wir für Vögel.
von der Decken's Hornbill

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White-bellied Goaway Bird

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Golden-breasted Bunting

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Black-capped Sociable Weaver

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D'Arnaud's Barbet

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Langsam nähern wir uns den Bergen und es geht ein wenig bergab.

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(?)

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Das scheint ein Fusstal zu sein ! Die Vegetation ändert sich schlagartig. Hier gefällt es uns sofort !

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Vor kurzem scheint hier noch ordentlich Wasser geflossen zu sein !

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Ein Green Sandpiper Wood Sandpiper Danke Elvira

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Bei dem bin ich mir nicht sicher… Common Sandpiper Danke Elvira

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Es wird immer uriger und wir teilen Joseph unsere Begeisterung mit.

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Irgendwie haben wir inzwischen das Gefühl, das wir das Erlebte gemeinsam mit ihm genießen und er sich ähnlich über die Natur erfreut, wie wir! Eine ganz unkomplizierte und harmonische Gemeinschaft bilden wir inzwischen! Und dafür sind wir sehr dankbar.

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Durch ein weiteres, total uriges Flussbett erreichen wir dann langsam unser Ziel, das Severin Safari Camp.

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Es sollte die komfortabelste unserer 4 Lodges sein. Sehr nette Begrüßung, kleiner Drink, Einweisungsgespräch und ein Massai, der uns zu unserem Chalet führt.

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Hier gefällt es uns sehr gut und Lodgegäste sind spürbar mehr Naturliebhaber, als das in Taita der Fall war.

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Wir ruhen uns etwas aus, bevor es zum sehr leckeren Lunch und weiterer Ruhezeit geht.

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