Staatliche Camps Etosha vs. Kruger NP

6 Antworten · 1'791 Aufrufe · gestartet 01. Okt. 2022 von Moni68
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Themenstarter20 Beiträge · seit 202201. Okt. 2022 ·
Hallo zusammen,

wir (54+53) planen nach 2 Südafrika-Reisen (die letzete im Sept. mit 3 Wo. Kruger NP) jetzt unsere 1. Namibia-Reise. Voraussichtlich jedoch erst 2024.

Was ich für meine Planung jetzt gerne wüsste, kann man die Camps im Etosha vom Standard vergleichen mit den Camps im Kruger NP.
Die Angaben hier im Forum reichen für die Etosha-Camps ja von "geht gar nicht" bis "passt doch ".

Im Kruger NP sind wir immer lieber im Park als ausserhalb. Wir empfinden den Standard der Kruger NP Camps als ausreichend, sie sind sauber inkl. Grill und der Vorteil im Park zu sein überwiegt für uns. Da nimmt man den ein oder anderen Instandhaltungs-Rückstau halt in Kauf.
Aktuell sieht meine Planung so aus, dass wir ca. 6 ÜN im Etosha verbringen möchten.

Viele Grüße
Moni
16,9k Beiträge · seit 201201. Okt. 2022 ·
Moni68 schrieb:Was ich für meine Planung jetzt gerne wüsste, kann man die Camps im Etosha vom Standard vergleichen mit den Camps im Kruger NP.
Guten Tag Moni,

herzlich Willkommen im Namibia Forum.

staatliche Camps sind halt staatliche Camps. Sie sind eben nicht stattlich, das ist etwas völlig anderes. 🤪

Die Schmerzgrenze ist bei jedem Reisenden dazu individuell angesiedelt. Bei dem einen liegt sie höher, bei dem anderen niedriger.
Hinzu kommt natürlich noch die Tagesperformance des Personals, des Erhaltungszustands usw.

Über unsere Suchfunktion findest Du eine Vielzahl an Fotos und Berichten zu den Etosha Camps (und natürlich auch zu vielen anderen Unterkünften).

Ein kurzer Blick in die Forumsregeln schadet auch nicht.

LG
Logi
47 Beiträge · seit 202101. Okt. 2022 ·
Hallo Moni,

letztes Jahr hatten wir im Dolomite Camp das Deluxe Chalet (war DBB im Angebot) eine Terrasse mit blick auf das Wasserloch, die andere mit Jacuzzi. Das Chalet war super! Das Essen war unterirdisch und diente nur der reinen Kalorienaufnahme. In allen Camps. In Halali und Okaukuejo waren die Bushchalets längst nicht auf dem Standard wie im Kruger. Dort waren wir schon mehrfach und hatten in keinem der Camps so schlechte Bungalows wie im Etosha. In diesem Jahr ( in 14 Tagen) bleiben wir deshalb ausserhalb.
Wir sind bestimmt nicht pingelig, doch Preis - Leistung stimmen überhaupt nicht.

Gruß
Alfi
488 Beiträge · seit 202001. Okt. 2022 ·
meiner persönlichen Meinung nach, die im Krugerpark (die "großen" Camps, die ich besucht habe) sind etwas besser. Die Chalets im Etosha waren teilweise schon etwas ramponiert, besonders die Außenanlagen z.B. in Namutoni. Sauber waren die im Etosha aber auch immer alle bei mir. Auch die Restauration in den NWR Camps fällt gegen den Krugerpark ab (bei beiderseits relativ niedrigem Niveau).

Trotzdem würde ich im Etosha immer die NWR Camps im Park (die besseren Chalets ....) vorziehen. Auf Anreisen durch die Tore habe ich einfach keinen Bock. Mit den Unterkünften im Etosha kann ich leben, vor den Toren wird es schnell deutlich teurer nach meinem Eindruck. Das wäre es mir zukünftig nicht mehr wert.
Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass die lange nicht alle einen eigenen Grillplatz haben (steht aber bei NWR wohl auch dabei....) .

Fazit: ich konnte damit gut leben, es war niemals ein Totalausfall dabei. Alles eben nur noch etwas mehr "Afrika" ... 😄
Gruß Burkhard
171 Beiträge · seit 202001. Okt. 2022 ·
Wir waren 2019 im Krüger und dieses Jahr im Etosha in staatlichen Camps. Im Krüger stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Restaurants waren gut. Dieses Jahr in Halali haben wir viel zu viel Geld für ein abgewohntes Bush Chalet bezahlt. Das Frühstück im Restaurant war schlecht. Abendessen haben wir uns gespart. Ich würde im Etosha nicht mehr im Park übernachten, im Krüger schon.
Themenstarter20 Beiträge · seit 202202. Okt. 2022 ·
Sorry, sollte ich irgendwelche Foren-Regeln nicht beachtet haben.

Eben weil die Schmerzgrenze individuell ist, meine Frage wie das andere im Vergleich die Camps sehen.
Die Kruger NP Camps kann ich einschätzen, daher helfen mir die Antworten schon weiter.
607 Beiträge · seit 201002. Okt. 2022 ·
Hallo Moni,
von mir auch noch eine Meinung. Wir sind die letzten Jahre mindestens 1 Mal/Jahr im Krüger (in den kleineren Camps). Herbst 2021 waren wir auch mal wieder Etosha. 6 Nächte außen und 3 Innen(Dolomite).
Da wir Etosha schon seit dem Jahr 2000 kennen, haben wir 2021 beschlossen Etosha Innen zu vermeiden. Auf Grund der Kommentare im Netz haben wir uns für Dolomite auch Essen(Kalt Wurst und Käse) mitgenommen. Man kann im Dolomite nicht selbst kochen. Das ist auch ein großer Unterschied zu den Restcamps von SAN Parks. In der Etosha gibt es nicht immer Kochmöglichkeit, also muss man ins Restaurant. Tja und hier ist unsere Toleranzschwelle zu hoch. Restaurant im Krüger ist für uns Fastfood, kann man hingehen. Etosha ist aber weniger als Fastfood, es ist für uns unterirdisch.
Etosha ist man am Besten dran, wenn man Camper ist. Im Westteil gibt es einen sehr schönen Campingplatz.
Dolomite ist von der Ausstattung top, absolut sauber, ist eben auch kleiner, kein Massentourismus, Personal total unterschiedlich zu den anderen Camps. Warum, hat sich uns nicht erschlossen. Dolomite hat wesentlich höheren Standard als durchschnittliche SAN-Park Unterkünfte.
Außenübernachtung im Süden hat uns sehr gut gefallen. Im Osten ist Außenübernachtung teuer.
Vorteil Innen: ganz klar die Wasserlöcher am Abend in der Nacht. Für uns reicht der Vorteil aber nicht mehr aus, weil man am Tag ja auch sehr gute Sichtungen hat.
Wenn man noch nie da war, dann vielleicht nur 1 Nacht Halali und 1 Nacht Okaukuejo. Den Rest außen, außer man plant auch den Westteil. Im Süden ist man in 5 Min, am Gate und dann beginnt schon Safari bis Okaukuejo, da trafen wir jeden Morgen auf Nashörner.
Viel Spaß bei der Planung, und hoffentlich klappt es 2024 bei euch.
Viele Grüße Wolfgang
zuletzt bearbeitet 02. Okt. 2022