ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200813. Sept. 2022 ·
@ yp-travel-photography: ich liebe sie auch die Kleinen! 😎
Fortsetzung
Wir beobachten noch eine Weile die Mohrenmakis
und dann bringt mich Gaston wieder zum Mangrovenstrand. Nestor fährt uns anschliessend zu einem wunderschönen einsamen Strand wo ich ausgiebig bade.
Um 12.30 serviert er mir das Picknick. Es besteht aus achards, Fisch Carpaccio, Hähnchen, Tomatensalat und Mangos. Miam miam. Ab und zu kommen an uns Boote vorbei.
Wir können auch eine Art von Kolibris beobachten.
Den Strand finde ich einfach spitze.
Langsam wird es Zeit in die Lodge zurückzukehren. Wir fahren dieses Mal die Ostküste entlang.
Wir passieren da mehrere Dörfer.
Es wird nie langweilig.
Gegen 15 Uhr erreichen wir Jardin Vanille.
Hier noch einige Bilder von der Lodge.
Ich kann sie echt weiter empfehlen.
Am Abend gönne ich mir eine Caipirina. Morgen geht es weiter nach Diego Suares (Antsiranana). Hervé bringt mich mit dem Boot nach Ankify (Hafen am Festland). Von da aus nehme ich ein 4X4 privates Taxibrousse. Hat Hervé für mich reserviert. Das Taxi nimmt nur 5 Passagiere. Kostet 70'000 Ariarys und braucht um die 4 1/2 Stunden. Man kann auch mit einem normalen Taxi Brousse nach Diego fahren. Es handelt sich da um einen Minibuss. Da werden so viele Passagiere wie möglich hineingequetscht. Kostet um die 20'000 Ariarys und es braucht 8 bis 9 Stunden wenn alles gut geht.... 😛
Zum Abschied hat mir Nestor heute Abend den Tisch besonders nett gedeckt.
Zum Abendessen gibt es Butternutsuppe, Confit de canard mit Gemüse, Fruchtsalat mit Vanilleeis.
Danach begleiche ich meine Rechnung. Preis/Leistung echt OK.
Gabi-Muc2'192 Beiträge · seit 201614. Sept. 2022 ·
Hallo Annick,
danke für Deinen Reisebericht. Ich finde es immer ziemlich crazy, wie Du unterwegs bist.
Hast Du die Reise vorgebucht oder hast Du das vor Ort organisiert? Ich vermute mal einen Reiseveranstalter hattest Du nicht, oder?
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200816. Sept. 2022 ·
@Gabi: meine Reise habe ich nicht im voraus gebucht. Alles vor Ort organisiert.
Sonntag, den 31. Juli 2022
Gegen 8 Uhr verabschiede ich mich von Hervé und Mario. Nestor hilft mir mit dem Gepäck bis zum Boot. Ich muss immer wieder grinsen wenn ich diese kleine Ferries beobachte.
45 Minuten später erreichen wir den Hafen von Ankify.
Da ist echt etwas los!
Da erfahre ich auch schnell dass verschiedene Taxis 2 Stunden Verspätung haben. Es gab einen Unfall auf einer Brücke....
Die 70'000 Ariarys werden aber gleich abkassiert. Um 10.45 ist unser 4X4 Taxi endlich da und startbereit.
7 Leute können in der Karre Platz nehmen. Vorne der Fahrer + Ersatzfahrer/Mechaniker. Hinten ich + ein Expat Franzose mit seinem Sohn und ganz hinten 1 einheimisches Pärchen. Ich nehme gleich den Sitz am Fenster. Der Malagasy Sohn vom Expat will nicht in der Mitte sitzen. Der Vater ist so doof und nimmt den unbequemen Sitz. Der kleine Bengel scheint mir echt verwöhnt zu sein..... Es kann losgehen. Hier die Karte wo man die Strecke verfolgen kann.
Die Strasse von Ankify nach Ambanja ist in einem sehr schlechten Zustand. So viele Potholes habe ich nirgendwo in Afrika gesehen! 🤩 Danach wird die RN6 etwas besser. Zum Glück sind wir Sonntag sonst wäre hier die Hölle los. Die Chinesen arbeiten momentan daran. 2025 soll die Strecke Ankify - Diego Suarez total geteert sein. Glaubt aber hier Keiner.... 😄 Um 13 Uhr wird eine Pause in Ambilobe gemacht. Die 2 Fahrer gehen zum Mittagessen.
Ich plaudere mit den anderen Insassen. Der Franzose Didier beklagt sich er hätte Rückenschmerzen. Keiner hat Mitleid mit ihm..... Um 14 Uhr geht die Fahrt weiter. Didier hat es geschafft den Bengel in die Mitte zu setzen. Dieser macht ein bösartiges Gesicht. Bei Didier erkundige ich mich wie ich von Diego Stadtmitte bis nach Ramena (17 Kilometer weiter) komme. Er meint die Taxis wären viel zu teuer. Sein Kumpel würde mich aber bestimmt dort mitnehmen da er in Ramena wohnt. Er ruft ihn auch gleich an und es scheint OK zu sein. Um 17 Uhr erreichen wir Antsiranana (Diego Suarez). Das Taxi lässt uns vor dem Haus des Franzosen. Ich bringe mein Gepäck schon einmal in den Hof. 5 Minuten später erscheint sein Kumpel mit seiner Frau und Kind. Sie haben die Eltern von der Frau in der Stadt besucht und fahren zurück nach Ramena. Ich verabschiede mich von Didier und bedanke mich recht herzlich. Ein halbe Stunde später stehe ich vor dem LAKANA Hotel. Ich will dem Kumpel etwas für die Fahrt geben aber er will nichts davon wissen.
Das Hotel macht gleich einen guten Eindruck. Es wird durch Damen geführt. Ich erkläre der Chefin auch gleich dass ich ein 4X4 Wagen mit Fahrer anschliessend für 8 Tage benötige. Sie versichert mir sie würde sich erkundigen. Ich bekomme Bungalow 2. Die Terrasse sieht gemütlich aus.
Das Zimmer ist zweckmässig eingerichtet.
Der Swimming Pool befindet sich in der Nähe.
Zum Strand muss man 500 Meter laufen.
Da gibt es Hotelliegen.
Ich packe meine Sachen aus. Später begebe ich mich zum Restaurant. Ich bin nicht allein. Die Chefin sagt mir sie wäre praktisch ausgebucht.
Zum Abendessen gibt es: Samosas mit achards, geschnetzeltes Zebufleisch mit Reis und Gemüse, Eisbecher. Nicht schlecht.
Enilorac65770 Beiträge · seit 201716. Sept. 2022 ·
Hallo Annick, ich reise sehr gerne bei dir mit, weil ich deine Art zu reisen sehr spannend finde. Ich finde es sehr mutig von dir, dass du dich das alleine getraust! Bin schon gespannt auf deine weiteren Erlebnisse. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
ANNICK schrieb:Tsaradia wollte meine Flugtickets nur bis Ende Dezember 2021 verlaengern. Eine Zuerueckzahlung kann ich auch vergessen. Die Fluggesellschaft ist Konkurs gegangen. Und so musste ich auf 400 Euros verzichten........
Aber jetzt fliegt Tsaradia doch wieder, oder? Könntest Du da nicht nochmal nach Deinen 400 Euro fragen?
meine HP: www.wolfgangsphotos.de
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ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200819. Sept. 2022 ·
@Wus, danke für die Blumen! Natürlich habe ich alles versucht um mein Geld bei Tsaradia wieder zu bekommen. Die Flugtickets wollten sie auch nicht mehr verlängern.... 😣
Montag, den 1sten August, 2022
Um 07.15 begebe ich mich zum Restaurant. Das Frühstück ist einfach aber gut. Es gibt einen sehr guten Café, Baguette, Butter, hausgemachte Konfitüre und Früchte. Anschliessend laufe ich zum Strand. Da treffe ich 3 einheimische Frauen die sich auf Französisch unterhalten. Ich fange natürlich an mit ihnen zu plaudern. Sie wohnen in Paris und besuchen ihre Familien auf der Insel. Es stellt sich auch heraus dass die 3 Damen heute zum Smaragd Meer fahren. Gestern haben sie ein Boot in Ramena Dorf gebucht. Die Damen sind so nett und bestehen dass ich mich ihnen anschliessen solle. Sie sind so lustig dass ich akzeptiere. 5 Minuten später holt uns das Boot am Strand ab.
Die Tour kostet 70'000 Ariarys pro Person. Im Preis ist das Mittagessen eingeschlossen und es gibt sogar Hummer! 🙂 Die Fahrt dauert 1 1/2 Stunden. Es geht nach Nosy Diego. Um diese Jahreszeit ist es keine Fahrt für schwache Gemüter. Man passiert zuerst die alten französischen Artilleriestellungen am Ende der Bucht.
Danach schlagen schon die Wellen plötzlich hoch und es wird unruhig und sehr nass auf dem Boot. Die Boote fahren in der Regel im Konvoi, falls eines kentert.
Das Mer d'Emeraude ist eine Lagune mit glasklarem Wasser, das in allen Blau- und Grüntönen schimmert. Von der Handvoll unbewohnter Inseln, die die Lagune zum Ozean abschliessen, ist Nosy Diego die grösste.
Auf dem Boot geht es auch sehr lustig zu. Ausser uns gibt es noch ein belgisches Ehepaar
Bald erreichen wir die Insel Nosy Diego. Sie lockt mit einem schneeweissen Sandstrand, einigen Schatten spendenten Unterständen und einer artenreichen Wasserwelt die zum Tauchen, Schnorcheln und Baden einlädt.
Noch ein tolles Fleckchen Erde!
Wir bringen zuerst die Sachen zu unserem reservierten Unterstand und eilen anschliessend ins Wasser. Ein Genuss. Danach schauen wir uns das Mittagessen an. Es besteht aus Fische des Tages
Reinhard1951723 Beiträge · seit 201120. Sept. 2022 ·
Hallo Annick, schön wieder mit dir zu reisen. 🙂 Bin gespannt wie es weiter geht.
Gruß
Reinhard
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200821. Sept. 2022 ·
yp-travel-photography: wieso nachdenklich? 😁 Kein Problem wenn du nicht schwimmen kannst hast du ja eine Schwimmveste! 😄
@Reinhard: schön dass du auch wieder dabei bist! 🙂
Fortsetzung
Hier noch eine Karte von der Umgebung von Antsiranana (Diego Suarez).
Da das Mittagessen noch nicht bereit ist, entscheiden wir einen kleinen Spaziergang zu machen.
Immer wieder bringen die Fischer ihren Fang zum Strand.
Wir schauen uns die Küche vom Nachbar an. Die Gäste haben da keinen Hummer bestellt.
Die Crabsauce duftet angenehm.
Ab und zu kommen auch Kitesurfer am Strand vorbei.
Endlich ist es soweit und wir können zum Tisch. Das Essen schmeckt grandios. Das ganze ist wunderbar gewürzt,. Der Cocoreis, miam miam. Dazu gibt es Bier à gogo. Unsere 3 einheimische Damen schlagen zu und erzählen Witze.
Später gönnen wir uns eine Massage. Sie kostet 20'000 Ariarys und entspannt. Gegen 14.30 verlassen wir wieder die Insel Richtung Ramena.
Ich erkundige mich auch bei den Frauen wo ich ein 4X4 Auto mit Driver in Diego mieten könnte. Da erfahre ich es sei sehr schwierig. Wegen der Covidcrise sind viele Vermieter Pleite gegangen. Viele Wagen gibt es momentan nicht. Mamamia..... 😊
Punkt um 16 Uhr erreichen wir den Strand von der Lodge heil. Ich verabschiede mich von den Damen. Im Restaurant treffe ich die Chefin. Sie teilt mir mit sie hätte vergebens nach einem Mietwagen gesucht. Alle sind schon reserviert. Sie hat aber eine Alternative gefunden. Eine Freundin von ihr vermietet ab und zu ihren Landcruiser mit Driver. Kostet 50 Euros pro Tag inkl Driververpflegung. Das Benzin muss man selber bezahlen. Ich überlege nicht lange und nehme das Angebot an. Danach verbringe ich noch eine Weile am Pool. Gegen 19.30 gibt es Abendessen. Die Butternutsuppe schmeckt und die Spaghettis mit Meeresfrüchte sind ein Gechenk Gottes! 😛
Morgen besuche ich La Montagne des Français
Dienstag, den 2. August 2022
Gleich nach dem Frühstück laufe ich zur Hauptstrasse und warte auf das nächste Taxi Brousse. Es kommt 15 Minuten später und ist praktisch voll. Der Fahrer bietet mich mit ihm vorne zu sitzen. Super. 10 Kilometer später lässt es mich vor dem Eingang "Montagne des français" und fährt weiter. Die Fahrt hat mich 2000 Ariarys gekostet.
Am Parkbureau zahle ich 20'000 Ariarys Eintritt + 20'000 Ariarys für den Guide, eine Dame. Neben dem Office kann man einen kleinen Garten mit endemischen Planzen bewundern.
Das Bergmassiv vor den Toren von Antsiranana hat seinen Namen von den gefallenen der Kämpfe um Diego-Suarez im Jahre 1942. Viele Gräber und Gedenkstätten erinnern an die Toten, die ähnlich zahlreichenden Fady (es sind religiöse Verbote, die bestimmte Orte oder Handlungsweise betreffen) machen den Besuch schon zu einem Erlebnis.
Ich folge Louisette.
Die Wanderung führt durch einen Pilgerweg. Immer wieder kommen wir an einem Kreuz vorbei.
Der Berg wurde 1956 zu einem Pilgerort. Jedes Jahr, am Sonntag vor Palmsonntag, versammeln sich die Christen und marschieren durch die 14 Kreuze.
Anschliessend erreichen sie den Ort der Predigt.
Hier gibt der Pfarrer seine Rede.
Danach geht es steil bergauf bis zum Gipfel. Es wurden Treppen angefertigt.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200823. Sept. 2022 ·
Fortsetzung
Nach einer Weile machen wir eine Pause und können diesen grünen Taggecko beobachten.
Zum Schluss wird es dann anstrengend. Man muss 626 Treppen bewältigen.
Diese führen manchmal durch eine Höhle wo es dunkel ist. Man bringt am besten eine Taschenlampe um seinen Kopf nicht anzustossen.
Von oben sieht es ganz anders aus.
Auf dem Gipfel findet man Ueberreste von einer Burg.
Das schönste bleibt aber die Aussicht auf die Bucht.
Dann geht es wieder runter
und man kann die Landschaft besser geniessen.
Hier der Kreuzweg.
Um 12 Uhr sind wir wieder am Eingang. Einige Vazahas sind gerade mit einem typischen Taxi von Diego angekommen.
Ich stehe am Strassenrand und warte auf das nächste Taxi Brousse Richtung Ramena. Es kommt 10 Minuten später und ich steige beim französischen Soldatenfriedhof aus.
Da findet man 159 Gräber,
die meisten aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts.
Der Friedhof wird ab und zu von der stationierten Fremdenlegion aus Mayotte gepflegt
und ist daher in einem guten Zustand. Kommischerweise findet man da 2 praktisch neue Gräber
wo man die Namen lesen kann. Anschliessend laufe ich den Kilometer bis zum Lakana Hotel. Nach dem Mittagessen treffe ich den Driver mit Wagen für die kommende Reise an der Rezeption. Er will 100 euros Anzahlung. Kein Problem. Ich schaue mir dann die Karre an. Sie scheint in Ordnung zu sein. Nur die Reifen sind praktisch am Ende. Normal für Madagaskar.....
Den Rest des Nachmittags verbringe ich am Strand. Das Abendessen ist auch wieder ein Highlicht. Es gibt Fisch Carpaccio, Coco Reis mit einem "catch the day", Papayasorbet.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200825. Sept. 2022 ·
Mittwoch den 3. August 2022
Um 8 Uhr nehme ich das Taxi Brousse nach Diego Suarez. Kostet mich 4000 Ariaries. Dieses Mal sitze ich mit den Passagieren hinten und plaudere ein wenig. Ich steige am "parcage" aus (Endstation). Es liegt 15 Gehminuten vom Zentrum.
Hier einen Plan von der Stadt.
Ich laufe bis zur Hauptstrasse der Innenstadt, die Rue Colbert.
Die Rue Colbert offenbart einen Teil des Zaubers von Diego. Die zahlreichen Häuser im Kolonialstil, die relative Ordnung und die Freundlichkeit und Zürückhaltung der Bewohner sind wohltuend.
Ganz am Ende der Strasse, erreicht man die Rue Richelieu. Da findet man das Gerichtgebäude
und die eindrucksvollsten Ruinen Madagaskars: das Hotel de la Marine. Anfangs des 20. Jahrhunderts erbaut, galt es als das mondänste und teuerste Haus am Platz. 1984 wurde es durch den Zyklon Kamisy zerstört und nicht mehr aufgebaut.
Ich eile zur nächsten Bank um Geld umzutauschen. Da heisst es ich müsse eine Maske tragen um das Gebäude zu betreten. Habe ich aber leider nicht dabei. Die Banken sind die einzigen Orte wo es maskenpflicht gibt. Im Informationsbüro erfahre ich dass ich auch bei den Hotels Mora Mora und Concorde Geld wechseln kann. Das Hotel Concorde liegt nicht weit entfernt. Tatsächlich ist das Geldtauschen hier unkompliziert. Kurz 1 euro = 3800 Ariaries. Auf der Bank bekommt man 3900. Alle Geschäfte in der Innenstadt sowie Wechselstuben sind in der Hand von indische Leute. Gute Geschäftsleute! 😎
Danach erledige ich noch einige Einkäufe im Supermarkt SCORE und spaziere noch eine Weile in der Stadt herum.
Gegen 12 Uhr nehme ich wieder das Taxi Brousse Richtung Ramena und steige später im Ort aus.
Das kleine Dorf besitzt viel Charme.
Ich laufe den Strand entlang bis zum Hotel Lakana
dass ich gegen 13 Uhr erreiche. Im Restaurant bestelle ich mir einen Avocadosalat, miam miam!
Heute windet es besonders stark so dass ich den Rest des Nachmittags am Pool verbringe.
Zum Abendessen gibt es Calamars frits, Crevettes au Pastis und Bananentorte. Ein Genuss!
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200827. Sept. 2022 ·
Donnerstag, den 4. August 2022
Um 7 Uhr packe ich alle Sachen in meinen Koffer. Nach dem frühstück bemerke ich dass mein Fahrer mit dem Toyota Landcruiser schon da ist. Gegen 08.30 verlassen wir LAKANA HOTEL.
Fazit LAKANA HOTEL: - tolle Lage - gute Küche - sehr freundliches Personal - nette Bungalows - Poolanlage sehr gemütlich - Preis/Leistung einfach spitze! Nachteil: nicht direkt am Strand
Bevor wir nach Joffreville fahren, möchte ich noch Kap Miné und les Trois baies besuchen. Da braucht man unbedingt einen 4X4 Wagen da viele sandige Pisten. Um Cap Miné zu erreichen, muss man zuerst die Halbinsel Orangea erreichen. Bei Ankunft in Orangea gibt es eine Schranke. Einige Soldaten wollen 10'000 Ariarys um uns durchzulassen. Die Gegend hier gilt als Sperrgebiet.
Danach passieren wir einige Wohnhäuser aus der Kolonialzeit sowie Militäranlagen der Fremdenlegion.
Bald kommen wir am Leuchtturm von Cap Miné an.
Unweit steht ein Blockhaus mit mehreren alten Kanonen.
Während der Kolonialzeit war es hier ein strategischer Stützpunkt.
Von da, bekommt man einen tollen Blick auf das Meer.
Nächster Stop: La Baie des dunes. Ein Strand zum Verlieben!
Da nehme ich natürlich ein Bad. Es tut gut. Die Baie des Pigeons sieht später auch sehr einladend aus!
Das letzte Ziel wird die Baie de Sakalava, ein Paradies für Kitesurfer. Das Hotel Kiteparadise ist da ein Geheimtip!
Super Bericht, wie immer bei Dir! Vielen Dank dafür! Ich merke ich kriege zunehmend Lust auch den Norden zu besuchen. Auf unserer bevorstehenden ersten Reise nach Mada (nächsten Freitag geht's los!) kommen wir da leider nicht hin - aber vielleicht gibt es ja irgendwann eine zweite Reise...
Super auch dass Du genau schilderst wie Du die Autos, Fahrer und Fähren findest. Bei meiner Suche nach interessanten Zielen bin ich u.a. auf die Insel Nosy Mitsio mit ihren Basalt Lava Säulen gestoßen. Sie liegt etwa 50 km nordöstlich von Nosy Be, oder gut 30 km vom Festland, westlich vom Tsingy Ankarana. Auf Nosy Mitsio scheint es keine Unterkunft zu geben, und somit gibt's wohl auch keinen öffentlichen Bootsverkehr dorthin.
Wie würde man zu so einer Insel kommen?
meine HP: www.wolfgangsphotos.de
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ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200830. Sept. 2022 ·
@Wus: danke für die Blumen! 🙂 Die Inseln des Mitsio-Archipels liegen etwa 60 Kilometer von Nosy Bé. Die "Malediven Madagaskars" sind ein Paradies für Taucher und Segler. Es gibt 13 Inseln und die meisten werden von Sakalavas und Antankaranas bewohnt. Sie leben zurückgezogen, daher rät man von Besuchen dieser Dörfer ab. Man kann aber Grande Mitsio, Nosy Lava, Nosy Kajohy, Nosy Karabo besuchen. Wie! 1) Man kann einen Katamaran für mehrere Tagen in Nosy Bé buchen 2) Einige Hotels auf Nosy Bé bieten auch Tagesausflüge mit einem Speedboat. 3) Wenn dein Geldbeutel sehr gefüllt ist, empfehle ich dir auf Nosy Tsaranbanjina zu übernachten. Da gibt es das Luxusresort Constance Tsarabanjina. Da wird man direkt in Nosy Bé abgeholt.
Fortsetzung
Auf dem Strand windet es wie verrückt.
Es macht Spass den Kitesurfern zuzuschauen.
Wir laufen anschliessend zum Parkplatz zurück.
Da verkaufen einige Sakalavas ihre Produkte.
Dieses Kind mit seinem home made Spielzeug sorgt für meine Aufmerksamkeit.
Jacky, mein Fahrer, nimmt jetzt Kurs auf Diego Suarez.
Da halten wir am französischen Militärfriedhof an.
Wenn man die Gräber anguckt, findet man das Ganze ist nicht so lange her!
Unweit liegt auch der englische Militärfriedhof.
Dieser ist leider geschlossen. Er wird mit netten Blumen geschmückt. Da muss regelmässig ein Gärtner vorbeikommen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200803. Okt. 2022 ·
Fortsetzung
Nach Diego Suarez geht es jetzt Richtung Joffreville. Wir wollen dann gleich zum Parkeingang von Montagne d'Ambre fahren. Da wollen wir das Programm für den nächsten Tag klären. Wir passieren Joffreville und dann kommt eine schlechte Piste
bis zum Eingang.
Da erfahre ich dass man momentan nur einen kleinen Teil des Parks besuchen kann. Wegen Covid wurde der Park total vernachlässigt. Man kann nur die Punkte 1 bis 8 betreten die auf der Karte vermerkt sind. Die Tour dauert 3 Stunden. Eintritt pro Person: 55'000 Ariarys Der obligatorische Guide für die Tour: 80'000 Ariarys. Eine Unverschämtheit! 2019 bezahlte man nur 40'000 Ariarys Wir verabreden uns für den nächsten Tag um 8.30 mit dem Guide.
Danach fahren wir nach Joffreville zurück. Die Stadt war ab 1950 Stützpunkt und Erholungsort französicher Fremdenlegionäre, für die die Stadt aufgehübscht wurde. Trotz zaghafter Renovierungsversuche im Zuge des Aufschwungs des Nationalparktourismus ist das Ensemble ebenso im Verfallen begriffen wie die umliegenden Häuser, die in allen möglichen Stilen erbaut sind.
Durch neobarocke Herrenhäuser neben Betonbungalows, die ein wenig an Mies van der Rohe erinnern, ergibt sich hier ein beinhahe grotesk anmutendes Gesamtbild.
Durch den Ort zieht sich eine ehemals prächtige Avenue die ihren Glanz verloren hat....
Ich laufe eine ganze Stunde und entdecke noch eine Kirche
und eine Busstation.
Viel ist hier nicht los.
Anschliessend fährt mich Jacky zu meine Unterkunft für 2 Nächte: die Nature Lodge www.naturelodge-ambre.com
Sie liegt ausserhalb von Joffreville. Das Hauptgebäude macht sofort einen guten Eindruck.
Wir werden Beide von der Chefin mit einem Welcome Drink begrüsst. Sie erklärt uns auch sofort dass die Unterkunft für den Driver kostenlos sei. Inzwischen habe ich auch erfahren dass Jacky längere Zeit LKW Fahrer war. Er fuhr Güter durch die ganze Insel. Seit 6 Monaten arbeitet er jetzt als Driver in Diego und Umgebung. Für in ist alles neu. Er fährt aber zuverlässig und ist mir sehr dankbar dass er so Einiges miterleben darf.
Die Chefin bringt mich danach zu meinem Bungalow 9.
Die Aussicht von der Terrasse aus ist einfach der Hammer! Pure Natur.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200804. Okt. 2022 ·
Fortsetzung
Das Zimmer ist grosszügig
und sehr nett eingerichtet. Man fühlt sich gleich wohl.
Im Badezimmer gibt es auch genügend Platz für seine Sachen.
Die Dusche verfügt über sehr warmes Wasser (in Madagaskar nicht selbstverständlich!)
Das klo ist separat.
Nach dem Auspacken mache ich es mir auf der Terrasse gemütlich. Die Aussicht ist einfach herrlich.
Die Stimmung beim Sonnenuntergang finde ich auch ganz besonders.
Gegen 19 Uhr gönne ich mir ein Bier on der Lounge.
Es ist frisch draussen geworden und man verträgt eine Jacke. Ausser mir übernachten noch 2 Pärchen. Das Abendessen finde ich sehr lecker. Es gibt ein gut gewürzter Hähnchensalat
Tajine mit Lamm und Couscous, frische Ananas. Miam miam.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200806. Okt. 2022 ·
Freitag, den 5. August 2022
Um 07.30 geniesse ich das Frühstück auf der Restaurantterrasse. Es gibt frischer Corosolsaft, Brötchen, Früchte, hausgemachte Yogurths und Konfitüren....usw Miam, miam
Draussen zwitschern die Vögel.
Punkt um 08.30 holt mich Jacky an der Rezeption ab. Er ist sehr zufrieden denn er war der einzige Driver gestern Nacht und er hatte ein Zimmer für sich allein. Die Lodge liegt wirklich sehr schön.
Eine halbe Stunde später erreichen wir den Parkeingang.
Der Guide Léon wartet schon auf mich. Ich bezahle die 55'000 Ariarys Entry Fees. Jacky wird auf mich am Parkplatz warten. Es kann losgehen. Ich folge Léon.
Der Park ist sehr gut beschildert.
Erster Stop: der Mahasarika See.
Es geht steil den Hang hinunter.
Der See sieht nicht schlecht aus.
Er haut mich aber nicht vom Hocker.
Anschliessend laufen wir den Hang wieder hoch. Léon schaut ständig auf den Boden und auf einmal greift er nach etwas. Er zeigt mir auf seine Hand einen Brookesia Micra (der kleinste Chamäleon der Welt).
Nächste Station, der Aussichtspunkt zu Diego.
Schade dass es so dunstig ist, die Farben kommen nicht besonders heraus.
Danach kommt der Aussichtspunkt zum Mahasarika See
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200809. Okt. 2022 ·
Fortsetzung
Von weitem sehen wir auf einmal Lemuren.
Sie sind leider scheu geworden. 2 Jahre lang haben sie keine Touristen mehr gesehen. Das Camp des Roussettes ist inzwischen definif geschlossen und so gibt es für sie auch keine Futtergelegenheit mehr... Für Botaniker bleibt der Park ein Paradies.
Die Tour endet bei der Cascade Antankarana.
Ich muss gestehen dass ich von meiner Tour etwas enttäuscht bin. Preis/Leistung stimmt da nicht.... Gegen 13 Uhr finde ich Jacky am Parkplatz und es geht dann Richtung Joffreville zurück. Auf einmal erblicken wir vor uns 2 Autos die Mitten auf der Piste angehalten haben. Die Passagiere steigen alle aus. Da muss etwas Interessantes sein, ich gleich hinterher...
Wouah da muss man echt gute Augen haben um diesen Blattschwanzgecko zu entdecken!
Dieser Gecko kann sich dank seiner Farbe, seinem flachen Körper, seiner Kopfform und dem blattartigen Schwanz perfekt an seine Umgebung anpassen.
Dadurch wird der Geko fast unsichtbar und ist nur mit sehr geübten Blick - oder einem guten Guide - an den Baumstämmen zu erspähen. Er sitzt immer kopfunter.
Anschliessend machen wir einen Stop in Joffreville und schauen uns noch einige Ueberreste der Kolonialzeit an.