GiselbertThemenstarter699 Beiträge · seit 201011. Juni 2022 · #1Ich bin erst vor drei Tagen aus Namibia zurückgekehrt. Auf der Strecke Tsumeb/Etosha finden besonders häufig Polizeikontrollen statt. Wir wurden angehalten, weil wir 8km/h zu schnell unterwegs waren und sollten cash 200N$ zahlen. Ich bestand auf einen Beleg. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, dass die Polizisten in Namibia keine Quittung ausstellen und kein Bargeld entgegen nehmen dürfen. Ich beschwerte mich und bekam einen Beleg mit viel unleserlichem Geschreibsel und durfte (zum Glück nur) ca. 5km zurück nach Tsumeb fahren und dort bei der Polizei meinen Strafzettel begleichen. Jedoch kam das böse Erwachen bei der Polizei, denn der Polizist vermerkte, dass ich 25kmH zu schnell gefahren bin und ich durfte 375N$ nachzahlen. Der Polizist erlaubte auch nicht, dass ich weiterfahren und woanders später meinen Strafzettel bezahlen würde.
Letztes Jahr wurde ich ebenso auf gleicher Strecke angehalten, aber ca. 50 km hinter Tsumeb, weil ich kein Licht eingeschaltet hatte. Ich sollte cash 200N$ zahlen. Unser Autovermieter erzählte uns nach der Reise, dass dafür kein Strafzettel ausgestellt werden darf. Ich beschwerte mich und bestand ebenso auf eine Quittung und sollte dafür zurück nach Tsumeb fahren, damit ich meinen gewünschten Beleg erhalte. Nach einiger Zeit nahmen die Polizisten Abstand von der Sache und ließen uns ohne Zahlung weiterfahren.
Giselbert
Markandi141 Beiträge · seit 201111. Juni 2022 · #2Hallo Giselbert,
auch wir haben bei Tsumeb im März ähnlich schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht (übrigens erstmals während unserer ca. 20 Namibia Reisen). Von Etosha kommend waren wir vor Tsumeb etwas zu schnell und wurden geblitzt. Der Polizeibeamte druckste von Angfang an herum: "Oh, ihr seid ja zu schnell gefahren. Hmmm, das kostet 500 N$. Ja wir haben ein Blitzer Foto!" Er verlangte also nicht explizit Geld, klärte nicht aktiv auf, wie es nun ordnungsgemäß weiter geht. Wir ließen ihn eine Weile weiter drucksen, denn wir waren ziemlich sicher, dass wir nun eigentlich ein Ticket und einen Hinweis zum Bezahlvorgang erhalten müssten . Schließlich wurde es uns zu blöd und wir fragten nach:"OK, dann bekommen wir jetzt hier also ein Ticket und fahren in Tsumeb zur Polizei oder Post und bezahlen das!?" (Die Bezahlung bei der Post hatten Einheimische einige Tage vorher erwähnt. Vielleicht kann hier im Forum noch jemand etwas dazu sagen?) Überraschender Weise bekamen wir die Auskunft, dass eine Zahlung bei der Post nicht möglich sei und man in Tsumeb auch nicht bei der Polizei zahlen könne. Man müsse dort beim Gericht bezahlen, das aber erst ab 14:00 Uhr öffnet, weil vormittags alle Angestellten Verhandlungen beschäftigt seien. Aha, um ca. 10:30 Uhr morgens ist das nicht unbedingt das Prozedere, das man sich als Tourist wünscht 😕 😮. Und besonders glaubwürdig klang die ganze Story für uns auch nicht. Wir zeigten uns entsprechend skeptisch und mein Mann wurde zum Polizeiwagen auf der anderen Straßenseite gebeten, um das Blitzerfoto anzuschauen.
Ich konnte inzwischen ein interessantes Schauspiel beobachten. Zwei PKW mit Locals fuhren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an unserem Wagen und einem verzweifelt winkenden jungen Polizisten vorbei. Schließlich hielt zumindest der zweite Wagen doch noch an - wohlgemerkt ein gutes Stück hinter der Stelle, an der er eigentlich gestoppt wurde. Es gab ein kurzes Gespräch zwischen dem Polizisten und den zwei Männern, die aus dem Fahrzeug ausgestiegen waren... Papiere wurden offensichlich nicht ausgestellt, ob Geld übergeben wurde, konnte ich nicht sehen, aber es wird ja ganz bestimmt alles rechtmäßig zugegangen sein 😗 😗 😗
Der nächste Tourist, der kurz darauf angehalten wurde, wurde auch zum Polizeiwagen gebeten, wo mein Mann noch immer diskutierte. Ich habe dann zur Klärung bei Savanna angerufen und den Hinweis bekommen, dass wir KEINESFALLS direkt bei der Polizei an der Straße zahlen dürfen, da wir uns dann selbst strafbar machen! Schließlich kam mein Mann mit einem Ticket zum Wagen zurück und berichtete, der Polizist sei SEHR nervös geworden, als ich telefoniert habe und hätte immer wieder nachgefragt, mit wem ich denn wohl spreche. Schließlich schrieb man ein Ticket über 400 N$ aus (also nicht 500 N$, wie zuerst verlangt) und sagte zu meinem Mann, man würde nun bei der Polizei in Tsumeb anrufen und für uns arrangieren, dass wir dort bezahlen können. Die Kollegen aus dem Polizeibüro würden das Geld dann nachmittags für uns zum Gericht bringen. Total nett von unseren Freunden und Helfern, das für uns zu organisieren 😉 😉 😉
Auf dem Revier in Tsumeb gab es dann keine Probleme. Natürlich dauerte es gefühlt Stunden, bis die Quittung ausgestellt und der Vorgang handschriftlich super ordentlich in ein wichtiges Buch eingetragen war! Derweil wurde ich stängig von jungen Männern aus der Arrestzelle angequatscht. Da aber bald auch der nach uns angehaltene Tourist eingetraf, konnte ich mir die Zeit durch ein interessantes Schwätzchen vetreiben. Ihm hatte die Polizei zwar nicht die Story mit dem Gericht erzählt, aber auch er fand das Verhalten und die Aussagen der Polizisten äußerst merkwürdig. Ich kann mich aber nicht mehr an die Details seines Falles erinnern.
Nachdem ich deinen aktuellen Bericht jetzt gelesen habe, ärgere ich mich aber doch ein wenig, dass ich den Vorgang nicht telefonisch bei der Anti-Korruptionskommission gemeldet habe.
Schneewie725 Beiträge · seit 201711. Juni 2022 · #3Hört sich ja recht dubios an.
Gibt es denn Hinweise offizieller Art, was man machen sollte, wenn man von der Polizei angehalten wird?
Wir sind im Herbst das erste Mal in Namibia und möchten nicht wirklich etwas falsch machen.
Danke.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Juni 2022 · #4Hi Giselbert,
da scheinen ja einzelne Polizisten in Tsumeb durchaus einen angestrengten Geschäftssinn zu haben. Übrigens sind die Geldstrafen die Dir genannt wurden absolut nicht nachvollziehbar. Bei 8 km/h zu viel ist die Strafe N$ 1000, bei dann den angeblichen 25 km/h wärst Du bei 2000 Dollar. Also alles sehr seltsam.
Nur nochmal zusammenfassend für alle zum Vorgang:
- Es gibt keine Spot Fines in Namibia, d. h. man muss niemals und unter keinen Umständen vor Ort bei einer Kontrolle etwas bezahlen
- Wie überall üblich müssen zwei Polizisten bei der Vergabe einer Strafe anwesend sein; es empfiehlt sich immer einen Blick auf die Messkamera zu werfen und selber die Geschwindigkeit zu verifizieren
- Alle Polizisten müssen auf Nachfrage das "Traffic Fine Register" vorzeigen. Dort stehen die Strafen für alle Verkehrsvergehen drin (hier ist es:
https://www.bwana.de/images/mietwagen/Namibia-Traffic-Fine-List.pdf).
- Alle Polizisten müssen auf Nachfrage ihren Namen und Dienstnummer nennen.
- Strafen müssen binnen einer Woche bezahlt werden; dies ist in jeder Polizeiwache landesweit möglich. Man muss sich also nicht verunsichern lassen, wenn "falsche" Polizisten einen zig Kilometer in die falsche Richtung schicken wollen. Einfach sagen, dass man es binnen der Frist bezahlt.
Am besten alles ganz entspannt und freundlich erfragen, wenn einem etwas "seltsam" vorkommt.
Viele Grüße
Christian
P.S. Wenn ihr mir, Markandi und Giselbert, kurz eine Zusammenfassung mit Daten, Euren Namen und Kontaktedails als PM schickt, leite ich das gerne mal an meine Pressekontakte bei Nampol weiter, die sich der Sache in Tsumeb dann mal annehmen werden.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
GiselbertThemenstarter699 Beiträge · seit 201011. Juni 2022 · #5Hallo Christian,
Ich werde Dir morgen eine PM schicken. Die Quittung kann ich dir als Foto schicken aber leider habe ich von dem Bericht mit dem ich zur Polizeistation musste mir kein Foto gemacht.
Es waren drei Polizisten und wir konnten in der Kamera anschauen, dass wir acht kmH zu schnell gefahren sind. In der Facebook Gruppe "Namibia Botswana Reisefreunde" berichten übrigens mehrere Personen von solchen Fällen mit der Polizei in Tsumeb. Auch ein Namibier wurde angehalten und musste einen Strafzettel entgegennehmen. Dieser bestätigte mir, dass ich sofort bezahlen muss, da ich nicht in Namibia lebe.
Giselbert
Markandi141 Beiträge · seit 201112. Juni 2022 · #6travelNAMIBIA schrieb:
Nur nochmal zusammenfassend für alle zum Vorgang:
- Es gibt keine Spot Fines in Namibia, d. h. man muss niemals und unter keinen Umständen vor Ort bei einer Kontrolle etwas bezahlen
- Wie überall üblich müssen zwei Polizisten bei der Vergabe einer Strafe anwesend sein; es empfiehlt sich immer einen Blick auf die Messkamera zu werfen und selber die Geschwindigkeit zu verifizieren
- Alle Polizisten müssen auf Nachfrage das "Traffic Fine Register" vorzeigen. Dort stehen die Strafen für alle Verkehrsvergehen drin (hier ist es: https://www.bwana.de/images/mietwagen/Namibia-Traffic-Fine-List.pdf).
- Alle Polizisten müssen auf Nachfrage ihren Namen und Dienstnummer nennen.
- Strafen müssen binnen einer Woche bezahlt werden; dies ist in jeder Polizeiwache landesweit möglich. Man muss sich also nicht verunsichern lassen, wenn "falsche" Polizisten einen zig Kilometer in die falsche Richtung schicken wollen. Einfach sagen, dass man es binnen der Frist bezahlt.
Hallo Christian,
herzlichen Dank für die tollen Tipps!
Wir bereisen Namibia seit 1995 und waren noch nie in so einer Situation. Insofern sind diese Hinweise auch für uns alten Hasen sehr wertvoll. Ich schicke dir auch noch eine PM dazu.
Viele Grüße,
Markandi
Margrit403 Beiträge · seit 200612. Juni 2022 · #7Wir wurden auch geblitzt vor Tsumeb & bekamen einen Strafzettel. Bei uns waren zwei Polisten, Wir mussten den Betrag von N$ 100.00 in Tsumeb auf dem Polizeiposten bezahlen. Allerdings war das ein langes Hin & Her bis die Polizei uns das Retourgeld gaben. Die eine Polizistin sagte, sie hätten kein Retougeld.
Es war sehr nervig, allerdings war das vor paar Jahren.
Margrit
Maigus77 Beiträge · seit 202113. Juni 2022 · #8Wir wurden im April dieses Jahr auch dort angehalten weil wir angeblich zu schnell waren. Ich bin aber nur 100 km/h gefahren statt 120. Deine eine Polizistin lungerte gelangweilt am Fahrzeug rum und spielte in ihrem Handy. Ihr Kollege meinte zu mir es wären hier 80 km/h und deutete auf ein Schild auf der Gegenspur. Ich erwiderte, dass auf unserer Fahrspur kein Schild stand, das war auch wirklich so. Als ich dann noch das Messfoto sehen wollte, ging er weg und wir sollten weiter fahren.
Auf der Fahrt nach Tsumeb konnten wir bestimmt 5-6 Touristen-Fahrzeuge sehen die angehalten worden sind.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200613. Juni 2022 · #9Hi zusammen,
ich habe nun heute länger mit der Pressesprecherin von Nampol gesprochen. Sie wollte ein solches Vorgehen weder bestätigen noch irgendwie als Unsinn abtun. Zwischen den Zeilen konnte man aber hören, dass es wohl Probleme in dem Gebiet gibt und diese bekannt sind. Sie können aber nur konkret einem Verdacht nachgehen, wenn es zur Anzeige gebracht wird. Und das wird ein Tourist, der besseres in seinem Urlaub zu tun hat, leider wohl nie machen. Sie ist sich aber im Klaren darüber, dass "solche Aktionen" von einigen Polizisten ein extrem schlechtes Bild auf die gesamte Polizei werfen und dem Tourismus schaden.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201613. Juni 2022 · #10Wenn die Touristen keine Anzeige erstatten, warum nicht ein paar Lockvögel in typischen Touristenfahrzeugen losschicken und mal schauen, was da los ist?
Yanjep
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200713. Juni 2022 · #11@yanjep
Genau das wollte ich gerade schreiben. So etwas sollte doch wohl kein Problem bereiten, wenn man wirklich etwas ändern will.
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Markandi141 Beiträge · seit 201113. Juni 2022 · #12Ich finde es jedenfalls sehr gut, dass auf diesem Weg an offizieller Stelle auf diese Ungereimtheiten aufmerksam gemacht wurde! Danke Christian!
Die Prozedur mit der Anzeige während der Reise würde ich mir auch nur in wirklich schwerwiegenden Fällen antun. Grade wenn es so undurchsichtig läuft wie bei uns, ist das ohnehin schwierig. Wir wurden ja nicht explizit dazu aufgefordert, an der Radarfalle zu zahlen. Dennoch hatten wir den Eindruck, dass man uns dazu bewegen wollte. Ich hätte hier im Forum auch gar nichts dazu geschrieben, wenn ich nicht 99% sicher wäre, dass da etwas faul war. Letztlich hätten die Polizisten sich aber sehr leicht mit Missverständnissen herausreden können.
Wenn wir Namibia nun wieder 27 Jahre ohne spezielle Begegnungen mit der Polizei oder anderen offiziellen Stellen bereisen können, wollen wir nicht klagen 😁
jaw2'048 Beiträge · seit 200717. Juni 2022 · #13Hallo Christian,
ich bereise das südliche Afrika inzwischen seit über 40 Jahren. Allen älteren unter uns ist es sicher bekannt, dass man früher in Namibia (und nicht nur dort) bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung sehr gut über ein Mandat mit Beleg oder eine viel niedriger Strafe ohne Ticket verhandeln konnte. Das hörte dann dank der Antikorruptionskommission plötzlich auf. Angeblich waren die mit Mietwagen und Videoausstattung in die entsprechenden Kontrollen gefahren und hatten das Verhalten der Beamten gefilmt. Die korrupten Kollegen verloren den Job und wurden angeklagt. Sicher wäre dies auch in diesem Fall sehr hilfreich. Weiße Fahrer und ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug sind sicher leicht möglich.
Warnen möchte ich ausdrücklich vor allen direkten Zahlungsangeboten. Das ist eindeutig ein Bestechungsversuch und daraus kann eine längere und ärgerliche Angelegenheit vor Gericht werden. Wir sollten alle nicht vergessen, die meisten angehaltenen waren tatsächlich zu schnell.
Bedenklich finde ich immer die Ungleichbehandlung von mir und den locals. Während ich z.B. an einem Roadblock wegen einem Chip in meiner Windschutzscheibe (randständig, ausserhalb des Blickfeldes) diskutieren musste, hielt neben mir ein Golf mit pigmentierterem Fahrer. Der Golf hatte eine spinnennetzförmigen Rissbildung quer und längs über die ganze Scheibe, konnte aber unbehelligt weiterfahren. Es ist ja manchmal einfach wie es ist und vor Ort als Betroffener kann man daran gar nichts ändern. Es trübt die Stimmung, darf sich aber keinesfalls auf den Tonfall und Umgang mit den Polizisten auswirken. Du sitzt immer am kürzeren Hebel.
Wenn ich Glück habe ist die Dashcam montiert. Die zu aktivieren und alles samt Ton aufzunehmen habe ich mir schon oft vorgenommen, aber bisher nie geschafft. Gott sei dank werde ich sehr selten angehalten. 🙂 😎
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
FRfrepre2 Beiträge · seit 202421. März 2024 · #14Hallo zusammen,
wir sind heute auf der Strecke Etosha Tsumeb angehalten worden. Wir hatten nur Standlicht an und der Polizist meinte, dass es ganz an sein muss. Das ist natürlich auch richtig, aber dann wollte er unbedingt 250 N$ in Cash und ansonsten würde er meine Frau in Arrest nehmen. Den Thread hier habe ich erst danach gelesen und wir haben bezahlt.
Keine 2 km nach Tsumeb dann die nächste Polizeikontrolle. Die Polizistin meinte, dass wir ein Stopp Schild überfahren haben, was ca. 1 km vorher war. Erstmal stimmte es nicht und wir haben ihr nicht geglaubt, dass sie das von der Station beobachten konnte. Nachdem wir etwas energisch gesagt haben, dass es nicht stimmt ließ sie uns weiter fahren.
Als Tourist ist man natürlich erstmal überfordert und gestresst.
Viele Grüße
FRfrepre2 Beiträge · seit 202421. März 2024 · #15Hallo zusammen,
wir sind heute auf der Strecke Etosha Tsumeb angehalten worden. Wir hatten nur Standlicht an und der Polizist meinte, dass es ganz an sein muss. Das ist natürlich auch richtig, aber dann wollte er unbedingt 250 N$ in Cash und ansonsten würde er meine Frau in Arrest nehmen. Den Thread hier habe ich erst danach gelesen und wir haben bezahlt.
Keine 2 km nach Tsumeb dann die nächste Polizeikontrolle. Die Polizistin meinte, dass wir ein Stopp Schild überfahren haben, was ca. 1 km vorher war. Erstmal stimmte es nicht und wir haben ihr nicht geglaubt, dass sie das von der Station beobachten konnte. Nachdem wir etwas energisch gesagt haben, dass es nicht stimmt ließ sie uns weiter fahren.
Als Tourist ist man natürlich erstmal überfordert und gestresst.
Viele Grüße