Hallo, wir sind....

16 Antworten · 2'329 Aufrufe · gestartet 23. Apr. 2022 von Unterwegsmitjunior
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Themenstarter147 Beiträge · seit 202223. Apr. 2022 · #1
Hallo, wir sind....

Junior Robin (6) und ich, Andrea, 48 w. Wir wohnen im Aargau CH, samt Geckos, Rotaugenlaubfröschen und Minispringspinne.

Bis jetzt sind wir eher in Europa herumgereist, eine Weile lang mit einem selbst ausgebauten Camper (ehem. Lieferwagen), jetzt mit einem Opel Vivaro in Light-Umbau (ist auch unser Alltagsfahrzeug).

Nun haben wir Gelegenheit, auf längere Reise zu gehen, und haben uns für Namibia entschieden! Mitte Juni bis Mitte Juli solls sein.
Gebucht sind Flug, 4x4 TH mit Dachzelt, und die ersten 7 Nächte in Windhoek, Otijwarongo (f. Waterberg) und Etosha.
Wir machen so die Standardroute im Gegenuhrzeigersinn, wahrscheinlich ohne Fishriver Canyon.

Eigentlich wollte ich weitere Unterkünfte nach und nach von unterwegs buchen - einfach weil ich noch unsicher bin, wie oft und lange Junior im Auto hocken mag.
Je länger je mehr bin ich aber unsicher, ob das eine gute Idee ist. Hier im Forum habe ich verschiedentlich gelesen, dass man schon noch Unterkünfte findet - oder auch überhaupt nicht!
Mit dem Dachzelt sind wir zwar ein bisschen flexibler, aber die kalten Temperaturen und der Alleineauf- und Abbau vom Zelt lassen mich ein bisschen zögern. Ich befürchte, meine Begeisterung, das Zelt oft bei eisigen Temperaturen um 6 Uhr früh alleine abzubauen, hält sich extrem in Grenzen!
Also doch eher Gästehäuser, Lodges etc. vorbuchen? Dann wären wir aber mit der Route und dem Reisetempo nicht mehr flexibel.

Doch statt euch mit Fragen zu überfallen, möchte ich mich ganz besonders bedanken für all die tollen Beiträge und Berichte hier im Forum! Ich staune über tolle und spannende Texte, faszinierende Fotos, freundliche Tipps und vieles mehr!
DANKE!!!

Herzliche Grüsse
Andrea
7'296 Beiträge · seit 200623. Apr. 2022 · #2
Hallo Andrea,
Unterwegsmitjunior schrieb:
Eigentlich wollte ich weitere Unterkünfte nach und nach von unterwegs buchen - einfach weil ich noch unsicher bin, wie oft und lange Junior im Auto hocken mag.
Je länger je mehr bin ich aber unsicher, ob das eine gute Idee ist. Hier im Forum habe ich verschiedentlich gelesen, dass man schon noch Unterkünfte findet - oder auch überhaupt nicht!

ich habe -außer für die erste Nacht- noch nie eine Unterkunft vorgebucht und immer etwas gefunden.
Die oft hier gelobten Unterkünfte sind oft monatelang ausgebucht. Andere stehen oft wieder so gut wie leer.
Eine Alternative zum Dachzelt könnte ein Bodenzelt sein. Das lässt sich alleine leichter abbauen, vor allem, wenn man evtl. nicht allzu groß ist.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'014 Beiträge · seit 201623. Apr. 2022 · #3
Wir haben bei der zweiten Reise auch lieber ein Bodenzelt beim Autovermieter statt des Dachzelts genommen. Ich gebe aber zu bedenken, dass es recht ungemütlich kalt werden kann, wenn abends die Sonne untergegangen ist und man vor dem Auto / Zelt draußen sitzt. Ist aber eine Sache der persönlichen Vorlieben, wie und was man gerne hätte. Wenn man den vielfach und hochgelobten Unterkünften ausweicht, sollte man durchaus auch flexibel einen Platz auf einem Campinglatz oder ein Bett in einer Unterkunft bekommen. Da haben wir teilweise recht interessante Plätze erwischt und man weiß nicht schon vorher aus tausend Berichten, wie das Klo aussieht 😎

Yanjep
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2022
1'095 Beiträge · seit 200923. Apr. 2022 · #4
Alternativ könntet Ihr einen Bushcamper wählen oder - falls das irgendwo im Angebot ist - einen Hilux mit einem Hartschalenzelt (Alu-Cab o.ä.). Das baust du alleine in 30-60 Sek auf und ab. Den Bushcamper benötigt Ihr nicht grundsätzlich, mir ging es dabei nur um das integrierte Zelt. Das wird teurer sein als ein Klappzelt aber günstiger als Lodges/Gästehäuser.

Liebe Grüsse Guido

Nachtrag: Ich habe das gerade gegoogelt, weil es mich interessiert hat und herausgefunden, dass bspw. Asco das als Extra anbietet. Sie nennen es „Hard-Top Luxus Dachzelt“ und du kannst es für 8 EUR Aufpreis/Tag buchen. Das würde ich definitiv machen. Spart dir pro Tag etwa 25-30 Minuten Zeit und ist gut für die Nerven 🙂
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2022
Themenstarter147 Beiträge · seit 202223. Apr. 2022 · #5
Hallo Wolfgang

Danke für deinen Tipp! Wahrscheinlich geht es mit dem Abbau aber nicht schneller. Nur meine Grösse wäre schon ein Argument, ich bin nur 1.64 😕
BikeAfrica schrieb:Hallo Andrea,
Unterwegsmitjunior schrieb:
Eigentlich wollte ich weitere Unterkünfte nach und nach von unterwegs buchen - einfach weil ich noch unsicher bin, wie oft und lange Junior im Auto hocken mag.
Je länger je mehr bin ich aber unsicher, ob das eine gute Idee ist. Hier im Forum habe ich verschiedentlich gelesen, dass man schon noch Unterkünfte findet - oder auch überhaupt nicht!

ich habe -außer für die erste Nacht- noch nie eine Unterkunft vorgebucht und immer etwas gefunden.
Die oft hier gelobten Unterkünfte sind oft monatelang ausgebucht. Andere stehen oft wieder so gut wie leer.
Eine Alternative zum Dachzelt könnte ein Bodenzelt sein. Das lässt sich alleine leichter abbauen, vor allem, wenn man evtl. nicht allzu groß ist.

Gruß
Wolfgang
Themenstarter147 Beiträge · seit 202223. Apr. 2022 · #6
Hallo Yanjep

Vielen Dank für deine Nachricht!
Kalt ist wirklich nicht so mein Ding.... 😉
Hochgelobte Unterkünfte benötigen wir nicht. Auch das Aussehen des Klos ist uns ziemlich egal 🤪
yanjep schrieb:Wir haben bei der zweiten Reise auch lieber ein Bodenzelt beim Autovermieter statt des Dachzelts genommen. Ich gebe aber zu bedenken, dass es recht ungemütlich kalt werden kann, wenn abends die Sonne untergegangen ist und man vor dem Auto / Zelt draußen sitzt. Ist aber eine Sache der persönlichen Vorlieben, wie und was man gerne hätte. Wenn man den vielfach und hochgelobten Unterkünften ausweicht, sollte man durchaus auch flexibel einen Platz auf einem Campinglatz oder ein Bett in einer Unterkunft bekommen. Da haben wir teilweise recht interessante Plätze erwischt und man weiß nicht schon vorher aus tausend Berichten, wie das Klo aussieht 😎

Yanjep
Themenstarter147 Beiträge · seit 202223. Apr. 2022 · #7
Hallo Guido

Danke für deinen tollen Tipp, und das Nachforschen! Das klingt vielleicht schon noch nach einer Lösung!

Wir haben jedoch bereits einen 4x4 bei Kalahari Car Hire reserviert. Die Kommunikation war sehr freundlich, und die Bewertungen hier im Forum top! Gemäss Website haben sie wohl keine anderen Angebote als die "normalen" Dachzelte.
Einfach da absagen, fällt mir nicht ganz einfach.....

Wahrscheinlich werden wir zu grossen Teilen Gästehäuser und Co. wählen, und ab und zu - oder wenn nichts auffindbar - ein Camping. Im Notfall ist vielleicht noch ein grosser, hilfsbereiter Mann zur Stelle 😉
Seyko schrieb:Alternativ könntet Ihr einen Bushcamper wählen oder - falls das irgendwo im Angebot ist - einen Hilux mit einem Hartschalenzelt (Alu-Cab o.ä.). Das baust du alleine in 30-60 Sek auf und ab. Den Bushcamper benötigt Ihr nicht grundsätzlich, mir ging es dabei nur um das integrierte Zelt. Das wird teurer sein als ein Klappzelt aber günstiger als Lodges/Gästehäuser.

Liebe Grüsse Guido

Nachtrag: Ich habe das gerade gegoogelt, weil es mich interessiert hat und herausgefunden, dass bspw. Asco das als Extra anbietet. Sie nennen es „Hard-Top Luxus Dachzelt“ und du kannst es für 8 EUR Aufpreis/Tag buchen. Das würde ich definitiv machen. Spart dir pro Tag etwa 25-30 Minuten Zeit und ist gut für die Nerven 🙂
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2022
7'296 Beiträge · seit 200623. Apr. 2022 · #8
Unterwegsmitjunior schrieb:
Danke für deinen Tipp! Wahrscheinlich geht es mit dem Abbau aber nicht schneller. Nur meine Grösse wäre schon ein Argument, ich bin nur 1.64 😕

… es kommt auf das Bodenzelt an. Ich bin ja meist mit einem solchen unterwegs und da geht Auf- und Abbau genauso schnell wie beim Dachzelt.
Vor allem der Abbau ist beim Dachzelt ein Gefriemel, finde ich. Das schiebt man z.B. an der Leiter hoch und klappt es um (man kann es auch von der anderen Seite hochziehen, aber dann kommt es plötzlich an den Kipppunkt und mit etwas Pech fällt einem die zuvor ausgeklappte Seite auf den Kopf). Dann muss man es aber von der anderen Seite nochmal anheben und die Zeltplane drunterstopfen, bevor man die Schutzhülle wieder drübermacht. Ohne Tritthocker wird das alles bei Deiner Größe relativ schwierig bis unmöglich werden.
Ich bin etwa 15 cm größer als Du und musste mich zeitweise auf die Trittbretter oder den Reifen stellen. Es war allerdings ein Fahrzeug mit zwei Dachzelten und besonders vorne war die Ratsche zum Verschließen der Plane kaum erreichbar. Hinten ging es deutlich besser und normalerweise sind einzelne Dachzelte ja auch dort montiert.
Du wirst bei der Fahrzeugübernahme das Handling erklärt und gezeigt bekommen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
699 Beiträge · seit 201023. Apr. 2022 · #9
Hallo,
bei Kalahari Car Hire kannst du ein Bodenzelt anmieten über folgende Email camping@iafrica.com.na Camping Hire Namibia. Die liefern das zu Kalahari Car Hire.
Gruß Giselbert
Themenstarter147 Beiträge · seit 202223. Apr. 2022 · #10
Danke Wolfgang und Giselbert!

Das mit dem Bodenzelt werde ich mir überlegen. Entweder mieten wir eines, das ist auch die Mailadresse, die wir für das Mieten eines Kindersitzes erhalten haben.
Oder ich nehme mein selbstgenähtes UL-Zelt mit. Es ist 800g schwer und wird mit 2 Wanderstöcken aufgebaut. So für den Notfall....
7'296 Beiträge · seit 200623. Apr. 2022 · #11
Unterwegsmitjunior schrieb:
Oder ich nehme mein selbstgenähtes UL-Zelt mit. Es ist 800g schwer und wird mit 2 Wanderstöcken aufgebaut. So für den Notfall....

… von diesem Zelt könntest Du bitte mal ein Foto einstellen, falls vorhanden.

Gruß
Wolfgang
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699 Beiträge · seit 201023. Apr. 2022 · #12
BikeAfrica schrieb:
Unterwegsmitjunior schrieb:
Danke für deinen Tipp! Wahrscheinlich geht es mit dem Abbau aber nicht schneller. Nur meine Grösse wäre schon ein Argument, ich bin nur 1.64 😕

… es kommt auf das Bodenzelt an. Ich bin ja meist mit einem solchen unterwegs und da geht Auf- und Abbau genauso schnell wie beim Dachzelt.
Vor allem der Abbau ist beim Dachzelt ein Gefriemel, finde ich. Das schiebt man z.B. an der Leiter hoch und klappt es um (man kann es auch von der anderen Seite hochziehen, aber dann kommt es plötzlich an den Kipppunkt und mit etwas Pech fällt einem die zuvor ausgeklappte Seite auf den Kopf). Dann muss man es aber von der anderen Seite nochmal anheben und die Zeltplane drunterstopfen, bevor man die Schutzhülle wieder drübermacht. Ohne Tritthocker wird das alles bei Deiner Größe relativ schwierig bis unmöglich werden.
Ich bin etwa 15 cm größer als Du und musste mich zeitweise auf die Trittbretter oder den Reifen stellen. Es war allerdings ein Fahrzeug mit zwei Dachzelten und besonders vorne war die Ratsche zum Verschließen der Plane kaum erreichbar. Hinten ging es deutlich besser und normalerweise sind einzelne Dachzelte ja auch dort montiert.
Du wirst bei der Fahrzeugübernahme das Handling erklärt und gezeigt bekommen.

Gruß
Wolfgang
So ein Gewurschtel haben wir immer wieder bei Dachzelten. Letztes Jahr bekam man die Leiter bei einem gemieteten Dachzelt von Hubert Hester nur zu zweit eingerastet. Das war ziemlich nervig. Ich kann nur empfehlen bei der Einweisung auch selbst mal was auszuprobieren denn die Jungs kennen alle Kniffe und Macken des Dachzeltes, so dass immer alles easy aussieht.
Giselbert
Themenstarter147 Beiträge · seit 202223. Apr. 2022 · #13
Die Fotos sind mehr schlecht als recht....
HIer aufgebaut mit Paddel (hinten, von unserem Packraft) und vorne mit einer Vorzeltstange. Bei den Wanderstöcken habe ich für einen Stock eine Alurohr-Verlängerung - es geht ebenfalls! Wollte alle Möglichkeiten haben 😉
Das Zelt ist einwandig, und vorne quasi doppelwandig mit Moskitonetz und Zeltstoff.
Es passen gerade schön zwei UL-Matratzen (STS) rein.
BikeAfrica schrieb:
Unterwegsmitjunior schrieb:
Oder ich nehme mein selbstgenähtes UL-Zelt mit. Es ist 800g schwer und wird mit 2 Wanderstöcken aufgebaut. So für den Notfall....

… von diesem Zelt könntest Du bitte mal ein Foto einstellen, falls vorhanden.

Gruß
Wolfgang
Themenstarter147 Beiträge · seit 202223. Apr. 2022 · #14
Ui ja, das werde ich auf jeden Fall! Danke!
Giselbert schrieb:
BikeAfrica schrieb:
Unterwegsmitjunior schrieb:
Danke für deinen Tipp! Wahrscheinlich geht es mit dem Abbau aber nicht schneller. Nur meine Grösse wäre schon ein Argument, ich bin nur 1.64 😕

… es kommt auf das Bodenzelt an. Ich bin ja meist mit einem solchen unterwegs und da geht Auf- und Abbau genauso schnell wie beim Dachzelt.
Vor allem der Abbau ist beim Dachzelt ein Gefriemel, finde ich. Das schiebt man z.B. an der Leiter hoch und klappt es um (man kann es auch von der anderen Seite hochziehen, aber dann kommt es plötzlich an den Kipppunkt und mit etwas Pech fällt einem die zuvor ausgeklappte Seite auf den Kopf). Dann muss man es aber von der anderen Seite nochmal anheben und die Zeltplane drunterstopfen, bevor man die Schutzhülle wieder drübermacht. Ohne Tritthocker wird das alles bei Deiner Größe relativ schwierig bis unmöglich werden.
Ich bin etwa 15 cm größer als Du und musste mich zeitweise auf die Trittbretter oder den Reifen stellen. Es war allerdings ein Fahrzeug mit zwei Dachzelten und besonders vorne war die Ratsche zum Verschließen der Plane kaum erreichbar. Hinten ging es deutlich besser und normalerweise sind einzelne Dachzelte ja auch dort montiert.
Du wirst bei der Fahrzeugübernahme das Handling erklärt und gezeigt bekommen.

Gruß
Wolfgang
So ein Gewurschtel haben wir immer wieder bei Dachzelten. Letztes Jahr bekam man die Leiter bei einem gemieteten Dachzelt von Hubert Hester nur zu zweit eingerastet. Das war ziemlich nervig. Ich kann nur empfehlen bei der Einweisung auch selbst mal was auszuprobieren denn die Jungs kennen alle Kniffe und Macken des Dachzeltes, so dass immer alles easy aussieht.
Giselbert
7'296 Beiträge · seit 200623. Apr. 2022 · #15
Danke Andrea,

das eine Foto habe ich mal gedreht, damit man es besser erkennen kann.
Sauber gemacht. Es gab auch mal so 'ne Variante, bei der man ein Fahrrad längs in die Mitte gestellt hat, um die nötige Höhe des Zeltes zu erreichen. Fand ich zunächst eine gute Idee, aber dann habe ich mich daran erinnert, wie mein Fahrrad in manchen Ländern unterwegs so aussah. Dann fand ich die Idee doch nicht mehr so gut … 😉
Mit Wanderstöcken, Skistöcken, Paddel ist es dann doch besser.

UL-Zelt_1.jpg


Gruß
Wolfgang
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Themenstarter147 Beiträge · seit 202223. Apr. 2022 · #16
Danke fürs Foto drehen! Ich versuche, mich noch im Forum zurechtzufinden 😊

Der Aufbau mit einem Fahrrad kann ich mir nicht so recht vorstellen. Zu kurz um über die nötige Länge oder Breite zu kommen, zu niedrig, zu viele, sperrige Teile. Dann ziehe ich die Füsse von Robin im Bauch vor gegenüber Pedalen, Lenker und Ketten 😉
7'296 Beiträge · seit 200624. Apr. 2022 · #17
Unterwegsmitjunior schrieb:Danke fürs Foto drehen! Ich versuche, mich noch im Forum zurechtzufinden 😊

Mit dem korrekten Einstellen von Hochkantfotos stehen Viele hier auf Kriegsfuß. Es gibt eine Testecke im Forum, um solche Sachen mal auszuprobieren.
Die ist bisschen versteckt. Hier der direkte Link:
https://www.namibia-forum.ch/forum/5-forum-test-ecke.html

Der Aufbau mit einem Fahrrad kann ich mir nicht so recht vorstellen. Zu kurz um über die nötige Länge oder Breite zu kommen, zu niedrig, zu viele, sperrige Teile. Dann ziehe ich die Füsse von Robin im Bauch vor gegenüber Pedalen, Lenker und Ketten 😉

Ich habe auf die Schnelle kein Foto mehr davon gefunden. Vermutlich gibt es das schon länger nicht mehr. Von der Höhe her würde das reichen (Breite auch). Mein Zelt ist sicherlich auch nicht höher. Die Länge reicht auch. So ein Fahrrad ist meist etwa 180 cm lang. Wenn das entsprechend noch nach vorne und hinten abgespannt wird, hätte man locker 220-240 cm Länge.
Aber dreckige Kette, Reifen und eckige Teile wie Lenkerhörnchen oder Bremsgriffe setzen wohl voraus, dass man jeden Abend den Lenker verstellt. Wahrscheinlich war es auch nur für eine Person gedacht. Dann könnte derjenige auf der Kette abgewandten Seite schlafen und dort das Pedal hochdrehen. Das Gepäck würde auf der anderen Seite Platz finden.

Nachteil ist halt, dass man gut organisiert sein muss. Einmal im Zelt, kommt man nicht mehr an das Gepäck auf der anderen Fahrradseite. Da fängt der Hamster schon an zu humpeln. Die meisten Reisepartner, mit denen ich unterwegs war, hatten absolutes Chaos in ihrem Zelt.
Nächster Nachteil bei Reisen auf unbefestigten Pisten ist, dass das Zelt durch die dreckigen Reifen und nach Zusammenlegen und erneutem Aufbauen innen aussieht wie ein Saustall.
Dritter Nachteil ist, dass nach Aufbau des Zeltes das Fahrrad gefangen ist. Bei einem anderen Zelt kann ich mein Gepäck reinwerfen und anschließend noch fünf km ins nächste Lokal fahren oder es aufgebaut lassen und am nächsten Tag 'ne Tagestour ohne Gepäck machen.

Wahrscheinlich hat sich die Idee deshalb auch nicht durchgesetzt. Wenn ich mich richtig erinnere, war es auch nicht einmal so richtig günstig.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...