Bericht über den Versuch nach Namibia umzuziehen

24 Antworten · 11,6k Aufrufe · gestartet 18. Dez. 2021 von Superflybike
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Themenstarter15 Beiträge · seit 202118. Dez. 2021 ·
Hallo zusammen,

18. Dezember 2021

Ich weiß noch nicht, ob es gelingen wird. Aber nachdem ich leider erfolglos nach Erfahrungsberichten gesucht habe, dachte ich mir, sollte ich berichten, wie es uns ergeht.

Also vor einigen Wochen wuchs in uns der Wunsch, dauerhaft nach Namibia zu ziehen. Alle anderen Optionen verblassten vor der Aussicht, ein Haus in einem Golf-Club zu beziehen, schließlich wird man nicht jünger, (und Motorrad und MTB-Fahren könnte irgendwann zu beschwerlich sein) und auf dem wenige Kilometer entfernten Flugfeld Fallschirmsprünge absolvieren zu können. Dann noch in einem Land, in dem man mit Englisch und Deutsch gut zurecht kommt, dessen Klima und Naturparks reizvoll sind, und das offensichtlich tolerant ist. Nicht tolerant im westlichen Sinn, der sehr intolerant wird, wenn man die tolerante Meinung nicht teilt, sondern im eher konservativen Sinn. Gleichgeschlechtliche Ehen sind nicht erlaubt, aber da wir heterosexuell verheiratet sind, können wir das akzeptieren.

Ausgesucht hatten wir uns Swakopmund. Ein Immobilienmakler war schnell gefunden, auch interessante Objekte gibt es zu kaufen. Über den Makler bekamen wir Kontakt zu einer Rechtsanwältin, die auf Visafragen spezialisiert ist. Dabei lernten wir "ohne Moos nix los". D.h. wenn wir nach Namibia dauerhaft ziehen wollten, mussten wir dort mind. 3 Mio N$ örtlich oder in Deutschland, nachweisen. So viel hatten wir aber nicht auf der hohen Kante. Außerdem musste man natürlich ausreichende monatliche Einkünfte aus meiner Rente nachweisen, die gerade ausreichen sollte.

Nach einigen Vorabklärungen gaben wir heute einem Makler den Auftrag, unser Haus zu verkaufen. Jetzt warten wir auf Hinweise aus Swakopmund, wie wir weiter vorgehen können.
903 Beiträge · seit 201718. Dez. 2021 ·
Superflybike schrieb:
Nach einigen Vorabklärungen gaben wir heute einem Makler den Auftrag, unser Haus zu verkaufen. Jetzt warten wir auf Hinweise aus Swakopmund, wie wir weiter vorgehen können.
Ist das nicht ein ziemliches Risiko, falls es nicht klappen sollte ?
Liebe Grüße Makra
3’883 Beiträge · seit 201119. Dez. 2021 ·
Guten Morgen,
Sie befinden sich hier in einem Reise- nicht Einwandererforum. Ist Ihre Vorgehensweise nicht ein bisschen überstürzt und unüberlegt? In einen anderen Staat umzuziehen, nur weil dort ein Haus auf einem Golfplatz lockt, entlockt mir ein Kopfschütteln. Was wissen Sie über Namibia? Wie lange beschäftigen Sie sich schon mit Land und Leuten? Wie oft waren Sie dort während Urlaubsreisen, um einen Einblick zu gewinnen? Glauben Sie, dass Ihre künftigen MitbürgerInnen sich über Einwanderer freuen, die nur wegen des Golfens kommen?

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich Ihnen Erfolg wünschen sollte. Hoffentlich haben Sie Ihr Haus nicht zu früh verkauft!

Mit freundlichen Grüßen
freshy
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537 Beiträge · seit 202019. Dez. 2021 ·
Wenn der Forenbetreiber keine Einwaende gegen dieses Thema hat, habe ich auch keine 😉
Im Gegenteil, ich finde es hochinteressant und gespannt darauf, wie es weitergeht.
Da ich auch in einem Auswandererforum Mitglied bin, kenne ich eine Vielzahl von Facetten des Auswanderns. Die Gruende dafuer sind so mannigfaltig wie Menschen unterschiedlich sind, ebenso gibt es keine feste Anleitung, keine allgemeingueltige Vorgehensweise. Manche haben alles akribisch geplant, das Land mehr als einmal besucht, und kommen dennoch nicht zurecht, weil im Zielland zu leben einfach ganz anders ist, als dort Urlaub zu machen. Andere kennen das Zielland nur vom Finger auf der Landkarte, oder haben es nur mal kurz besucht, und haben null Probleme sich einzuleben. Sehr viel haengt von der Motivation ab, warum man auswandern will und das spezielle Land gewaehlt hat, und auch davon, wie sehr man im Herkunftsland verwurzelt ist. Mal ganz abgesehen von der finanziellen Seite. Es ist zu komplex, um aus ein paar Zeilen beurteilen zu koennen, ob derjenige Erfolg haben wird oder nicht.

@freshy: Wenn man die anderen Beitraege des TE liest, ist klar, dass es nicht das Haus auf dem Golfplatz ist, weswegen eine Auswanderung angedacht wird. Er hat sich zudem ja auch hier angemeldet, damit er mehr ueber das Land erfaehrt, ist also ganz offensichtlich in der Informationsphase. Ob sich die zukuenftigen Mitbuerger ueber speziell ihn und seine Frau als Einwanderer freuen ist irrelevant, solange sie die Auflagen fuer die Einwanderung erfuellen.
Und natuerlich sollte man ihm Erfolg wuenschen, es sei denn, man moechte dass er scheitert, und dafuer kennen wir ihn ja nun wirklich nicht gut genug, oder?

@Superflybike:
Ob Swakopmund und dieses Golf Estate die richtige Wahl sind, wird sich irgendwann zeigen. Wenn nicht, ist es auch kein Beinbruch, da man in Namibia nicht wirklich an seinem Haus haengt und man jederzeit woanders hinziehen kann. Ist nicht wie in DE, wo man fuer's Leben baut (das hatten wir auch mal)... Nur eine kleine Anmerkung das deutsche Haus betreffend: ihr wisst hoffentlich, dass ihr beim Verkauf Spekulationssteuer zahlen muesst? Ich hab jetzt nicht nachgeforscht wieviel das ist, und da es fuer euch offensichtlich keine Option ist, die zehn Jahre abzuwarten (also jetzt noch fuenf), kann man eh nix machen, aber da es uns damals erst der zweite Makler gesagt hat, dachte ich ich sag's dir lieber.
Ich jedenfalls wuensche euch gutes Gelingen, und werde gerne hier weiterlesen!
903 Beiträge · seit 201719. Dez. 2021 ·
Mmmmh, ob das Namibia-Forum nur ein Reiseforum ist ? Ich habe es zwar auch immer als solches gesehen, hab jetzt aber mal nachgeschaut. Zumindest auf der Startseite findet man keinen Hinweis darauf:

"Herzlich willkommen im Forum für Namibia, Botswana, Südafrika und für einiges darüber hinaus! Hier treffen sich Vielreisende mit Ersttätern genauso wie Ausgewanderte mit Träumenden"

Deshalb halte ich es für legitim, das Thema Auswanderung hier einzubringen. Wie Makis finde ich das Thema durchaus interessant. Wenn wir 10 Jahre jünger wären, würden wir eine Auswanderung ebenfalls in Betracht ziehen.
Liebe Grüße Makra
zuletzt bearbeitet 19. Dez. 2021
Gast19. Dez. 2021 ·
Nur weg wollen alleine genügt nicht, es muss mehr dahinter stecken, mE!
Das Traumziel für Nestflüchter oder „echte Auswanderer“, ist in der realen Welt mE erst die zweite Frage, die man (sich) stellen sollte. Die vorrangige Frage sollte sein: Wer will mich und warum sollte man mich wollen? Und wenn es dann eine Schnittmenge gibt, kommt 3. die Frage: Will ich dort wirklich dauerhaft leben, halte ich das aus, werde ich mich wohl fühlen .... und werden „sie“ mich das auch dauerhaft lassen…. ? Kann fortgesetzt werden.
Bevor obig nicht ausgeknobelt wurde, würde ich meine Zelte dahoam definitiv nicht abbrechen.
Wer das jetzt für übertrieben oder destruktiv empfindet, sollte ein Mal z. B. in Österreich als „Ausländer“ einen Aufenthaltstitel ohne Erwerbszweckabsicht anstreben. D oder CH werden wohl nicht anders sein. Und warum sollte z. B. Namibia anders sein?
Grüße und viel Glück an die TE, von einem ebenfalls ehemaligen „echten Auswanderer“
Und Sorry für den Beitrag ohne konkret weiterführende Information.
Das und ähnliche Themen lese ich immer mit großem Interesse, weil ich dabei viel über das Land erfahre, die Erwartungslage von Leuten, die zwar nach Afrika wollen, ohne noch viel zu kennen
zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2021
904 Beiträge · seit 201019. Dez. 2021 ·
swisschees schrieb:
In Südafrika kommt man etwas einfacher an ein Retierment Visa.

Gruss
Emanuel
Mit solch pauschalen Aussagen würde ich mal etwas langsam machen.

Wir haben vor Jahren alle Auflagen erfüllt. Waren beim Notar in Kapstadt, danach zu einem Interview in der Nähe von Joburg. Danach hat man unseren Antrag, zusammen mit ein paar tausend anderen, verloren. Eine Sammelklage blieb ohne Erfolg, weil das Gericht auf Linie der Regierung war / ist. Aller Aufwand für die Tonne, dito die Kohle, die das gekostet hat.

Haben dann entschieden, dass wir in einem Land, das uns nicht will, auch nicht leben wollen. Wäre eh nur Zweitwohnsitz gewesen für den Winter. Meine private Ansicht: unsere Hautfarbe ist nicht erwünscht.

In Namibia gibt es Agenturen, die helfen. Bekannte sind da gerade dabei, Residency zu bekommen. 3.000€. Ich empfehle aber nichts, weil mir nicht klar ist, ob das legal ist. Das Vorhaben des TE verstehe ich, die Vorgehensweise nicht. Hütte verkaufen ohne Sicherheit auf Erfolg, ojeoje.

Wünsche dennoch gutes Gelingen!

Grüße
Ebi
zuletzt bearbeitet 19. Dez. 2021
134 Beiträge · seit 201819. Dez. 2021 ·
Ein retired person permit (wie von Swisscheese verlinkt) ist nach meinen Erfahrungen nicht so schwierig zu bekommen, vorausgesetzt, die Renteneinkünfte stimmen. Das ganze muss - sofern man in Deutschland wohnt - entweder in München oder Berlin (je nach Wohnsitz) persönlich eingereicht werden. Der Vorteil dieses Prozedere ist aus meiner Sicht die Kontrolle, ob alles vollständig ist. Den Stempel hatten wir dann 2 Wochen später im Pass, der uns per Post zugesendet wurde.

Nur: Nach 4 Jahren ist Schluss, da geht das ganze wieder von vorne los. Ist halt nett, wenn man sich für lange Zeit hier unten aufhalten möchte, für einen dauerhaften Aufenthalt jedoch nicht geeignet.

Gruss Eva
zuletzt bearbeitet 19. Dez. 2021
410 Beiträge · seit 201519. Dez. 2021 ·
Wie Superflybike am 13.12.21 schrieb:
Räusper, wir planen Anfang nächsten Jahres nach Namibia umzuziehen....
Ich finde den Plan ambitioniert und verfolge die Geschehnisse gespannt mit. Viel Erfolg.
lG brisen SA: 2013 mit Tristan da Cunha und St. Helena, 2014, 2015, 2018, 2022 http://meine.flugstatistik.de/brisen01 https://mtp.travel/users/38408/checklists/locations/map/visited_remaining
537 Beiträge · seit 202019. Dez. 2021 ·
immerunterwegs schrieb:
Nach 4 Jahren ist Schluss, da geht das ganze wieder von vorne los. Ist halt nett, wenn man sich für lange Zeit hier unten aufhalten möchte, für einen dauerhaften Aufenthalt jedoch nicht geeignet.

Gruss Eva
Du sprichst von Südafrika nehme ich an?
In Namibia ist ein Rentnerpermit auch nicht so furchtbar schwer zu bekommen. Kenne einige die es recht schnell erhalten haben. Und das ist dann ein echtes PRP, also für immer.
537 Beiträge · seit 202019. Dez. 2021 ·
loser schrieb:
Das Traumziel für Nestflüchter oder „echte Auswanderer“, ist in der realen Welt mE erst die zweite Frage, die man (sich) stellen sollte. Die vorrangige Frage sollte sein: Wer will mich und warum sollte man mich wollen? Und wenn es dann eine Schnittmenge gibt, kommt 3. die Frage: Will ich dort wirklich dauerhaft leben, halte ich das aus, werde ich mich wohl fühlen .... und werden „sie“ mich das auch dauerhaft lassen…. kann fortgesetzt werden
Bevor obig nicht ausgeknobelt wurde, würde ich meine Zelte dahoam definitiv nicht abbrechen.
Das mag gelten, wenn man noch arbeiten muss. Als Rentner gibt es durchaus die Möglichkeit des Daueraufenthalts in Namibia.
Der TE möchte hier glaube ich gar keine Infos, dies ist wohl eher ein Bericht über seine Auswanderung.
903 Beiträge · seit 201719. Dez. 2021 ·
Ebi schrieb: Meine private Ansicht: unsere Hautfarbe ist nicht erwünscht.
Das ist genau die Frage, die ich mir auch immer stelle. Ist das in Namibia anders ?
Liebe Grüße Makra
134 Beiträge · seit 201819. Dez. 2021 ·
makis schrieb:
immerunterwegs schrieb:
Nach 4 Jahren ist Schluss, da geht das ganze wieder von vorne los. Ist halt nett, wenn man sich für lange Zeit hier unten aufhalten möchte, für einen dauerhaften Aufenthalt jedoch nicht geeignet.

Gruss Eva
Du sprichst von Südafrika nehme ich an?
In Namibia ist ein Rentnerpermit auch nicht so furchtbar schwer zu bekommen. Kenne einige die es recht schnell erhalten haben. Und das ist dann ein echtes PRP, also für immer.
Ja, genau, davon war ja im Post von swisschees die Rede.

Gruss Eva
537 Beiträge · seit 202020. Dez. 2021 ·
Makra schrieb:
Ebi schrieb: Meine private Ansicht: unsere Hautfarbe ist nicht erwünscht.
Das ist genau die Frage, die ich mir auch immer stelle. Ist das in Namibia anders ?
Ich glaube, man muss von einer anderen Seite da ran gehen. Ich kann natürlich nur von Namibia reden.
Meiner Erfahrung nach haben die wenigsten Menschen hier Ressentiments gegen Weiße. Der ganz normale Namibier hat mit der Hautfarbe kein Problem, sondern eher mit Respektlosigkeit. Weiße sind in der Regel auch die besseren Arbeitgeber (das stammt nicht von mir sondern von unseren diversen Angestellten), sie zahlen besser und versuchen auch, ihr Wissen weiterzugeben. Schwarze werden trotzdem immer als Brüder und Schwestern gesehen, vor allem wenn sie aus den angrenzenden Ländern kommen. Die Grenzen sind ja nicht nach Stammeszugehörigkeit gezogen worden sondern willkürlich. Dennoch habe ich hier gerade miterlebt, wie zwei sambischen Professoren von NUST die Kündigung ins Haus flatterte und sie das Land verlassen mussten.
Für die Regierung ist wichtig dass die Wirtschaft im Land funktioniert. Darum sind sie immer interessiert an Investitionen und die Hautfarbe ist ihnen dabei egal. Ausländische Rentner sind deshalb interessant, weil sie Geld ins Land bringen, zudem schaffen auch sie Arbeitsplätze, auch wenn es nur wenige sind. Die Bevölkerung in Lohn und Brot zu bringen ist oberste Priorität.
Natürlich gibt es vereinzelt Namibier mit rassistischen Vorurteilen, bedingt durch die Vergangenheit. Wenn so jemand dann bei Home Affairs deinen Antrag bearbeitet, hat man natürlich schlechte Karten. Zumindest in Namibia hat man aber immer die Möglichkeit, dagegen gerichtlich vorzugehen und wird dann auch Recht bekommen, wenn man die Vorgaben eingehalten hat. Meiner Meinung und Erfahrung nach ist böser Wille aber wirklich selten. Meist sind es Schludrigkeit, Unprofessionalität und Ignoranz die Anträge verschwinden lassen, vielleicht manchmal auch der Versuch, sich etwas dazu zu verdienen.

Für das Leben hier ist das alles aber irrelevant - wenn man mal die Aufenthaltsgenehmigung hat, muss man sich nicht mehr unerwünscht vorkommen.
904 Beiträge · seit 201020. Dez. 2021 ·
Makra schrieb:
Ebi schrieb: Meine private Ansicht: unsere Hautfarbe ist nicht erwünscht.
Das ist genau die Frage, die ich mir auch immer stelle. Ist das in Namibia anders ?
Was Südafrika angeht, so beschäftigt mich da keine Frage. Aufgrund unendlicher vieler Erlebnisse, die zu listen ich überhaupt keine Lust habe, bin ich der tiefen Überzeugung, dass man Weiße hier nicht haben möchte. Ist natürlich historisch begründet, wird aber auch heftig geschürt. Die Erkenntnis ist nicht mal bitter für mich, es ist halt so.

In Namibia habe ich Zweifel, dass es dort auch so ist. Bisher hatten wir andere Erlebnisse. Und ich glaube auch, dass das Wohl des Landes bei den Leuten ganz oben eine höhere Priorität hat als in Südafrika. Ist nur ein Gefühl. Freund Zuma ist ja nicht alleine reich geworden, es haben sich unendlich viele Leute dreist bereichert. Weitgehend ungehindert, erst jetzt hockt er im Bau, früher hat man es geduldet.

Dass Anträge tausendfach verloren gegangen sind, kann in meinen Augen kein Zufall sein. Das ist gesteuert. Aber auch das ist mir inzwischen egal. Hab das Land nie rosa gesehen, was uns reizt, hat der Mensch nicht gemacht.

Grüße
Ebi
170 Beiträge · seit 201720. Dez. 2021 ·
Ich muss zugeben das mir auch schon der Gedanke durch den Kopf ging als Rentner nach Namibia zu gehen.
Hab da noch paar Jahre Zeit für ne Entscheidung und verfolge das hier mal mit Neugier.
Ich meine es ist grundsätzlich möglich als deutscher Rentner dauerhaft legal in Namibia zu leben.
Ne Frage die mir aber durch den Kopf geht: Wie siehts aus mit der Krankenversicherung? Das was einem als deutschem Rentner in Deutschland zusteht wird in Namibia nicht viel Wert sein. Muss man in Namibia eine Krankenversicherung haben? Was kostet das oder auch die Frage: Wenn ich keine Zwangsversicherung brauche und habe: Kann ich mir das im Krankheitsfall leisten?
Wie sieht es aus wenn ich gar nicht mehr der fitte Rentner bin und zum Pflegefall werde?
Sicherlich paar Punkte die ne Rolle spielen wenn man zwar grundsätzlich meint finanziell abgesichert zu sein aber der Geldhaufen dann doch nicht unüberschaubar hoch ist 😉
zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2021
903 Beiträge · seit 201720. Dez. 2021 ·
makis schrieb:
Für das Leben hier ist das alles aber irrelevant -
Demnach lebst du in Namibia ?
Liebe Grüße Makra
537 Beiträge · seit 202020. Dez. 2021 ·
Makra schrieb:
makis schrieb:
Für das Leben hier ist das alles aber irrelevant -
Demnach lebst du in Namibia ?
Ja.
537 Beiträge · seit 202020. Dez. 2021 ·
Handkäs schrieb:
Ne Frage die mir aber durch den Kopf geht: Wie siehts aus mit der Krankenversicherung? Das was einem als deutschem Rentner in Deutschland zusteht wird in Namibia nicht viel Wert sein.
Die Frage versteh ich nicht 😐
Handkäs schrieb:Muss man in Namibia eine Krankenversicherung haben?
Nein. Es waere aber anzuraten. Namibische Privatkrankenkassen nehmen nur bis hoechstens 60 Jahre auf.
Handkäs schrieb:
Wie sieht es aus wenn ich gar nicht mehr der fitte Rentner bin und zum Pflegefall werde?
Dann gehst du in ein Pflegeheim - eine deutsche Durchschnittsrente sollte da eigentlich schon dafuer ausreichen.