hansilein schrieb:Hallo,das geniale Foto Essen auf Rädern stammt von der Homepage Safari Car Rental,da gibts es in der Galerie this is Afrika noch einige witzige Fotos
Das Bild hatte Carsten Möhle schon auf seiner Homepage, da gab es SCR noch gar nicht. 😎
Das ist ja wirklich grosses Kino, so viele Elis haben wir nur in Botswana gesehen. Und die vielen Zebras, ich liebe diese Tiere. Wenn sie in der Herde stehen, dann sieht man gar nicht mehr die einzelnen Tiere, einfach nur Streifen. Einfach super dein Bericht, danke für die tollen Bilder und den humorvollen Bericht. Schöner Sonntag und Gruss aus den verschneiten Schweizeralpen 🙂
Tinochika1’655 Beiträge · seit 201412. Dez. 2021 ·
Hallo Claus und Conny,
wir sind jetzt seit ein paar Tagen wieder zurück aus Südafrika und befinden uns jetzt erst einmal in Quarantäne. So langsam gewöhnen wir uns wieder an den Alltag und fangen an die Reiseberichte zu lesen. Dabei ist uns natürlich sofort Dein Bericht ins Auge gesprungen. Dass es sich 2020 um Eure Hochzeitsreise handelte, hast Du uns damals bei Deiner Planung nicht geschrieben. Umso mehr waren wir überrascht, dass Ihr Euch in diesem wunderschönen Land getraut habt. Leider, oder vielleicht sogar zum Glück musstest Ihr ja die Reise und die geplante Hochzeit um ein Jahr verschieben. Vielleicht sollte es so sein, denn was Ihr erlebt habt, die tolle Hochzeit auf Bagatelle mit den hervorragenden Fotos von Euch Beiden und dass sich Conny, obwohl Ihr noch nicht verheiratet wart durchgesetzt hat, dass Ihr in Swakopmund im Hansa Hotel übernachtet habt, kann Euch keiner mehr nehmen. Bleibt wie Ihr seid und höre weiter auf Conny, wenn es um die Auswahl der Hotels geht. Fühlt sich Frau wohl, geht es Mann gut.
Nochmals herzlichen Glückwunsch von uns und denke schon mal über die Silberhochzeitsreise nach. Schaukelnd im Lehnstuhl können wir dann gerne Tips austauschen.
bayern schorschThemenstarter3’388 Beiträge · seit 200912. Dez. 2021 ·
Guten Morgen in die Runde!
Habt vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Freshy hat ja ein unglaubliches Bild hier zu "Essen auf Rädern" gepostet. Hab vielen Dank dafür. Da muss ich sagen, dass unsere Gruppe sich sehr brav verhalten hat. Keiner stige auf die Motorhaube, geschweige denn auf´s Dach !!! 🤩
Freshy schrieb auch:
.... Danke für den humorigen Reisebericht....
Danke Freshy für die netten Worte. Ja, wenn einen RB, dann soll er doch zumindest von lustiger Art sein. Und es war ja auch so Einiges geboten in diesen zwei Woche, grad dann, wenn du eine Gruppenreise machst.
Silvio & Ramona Graskop schrieben:
Mich interessiert ja immer, wie Leute das Land und diese Art von Reisen empfinden, die zum ersten Mal in Namibia sind. Bitte schreib am Ende noch was dazu, gern auch über die, die es nicht so toll fanden, falls es die gab.
... ja, mach ich in der Nachbetrachtung .... 😉 (und haben wir auch schon für uns im stillen Kämmerlein gemacht)
Hansilein schrieb:
Hallo,das geniale Foto Essen auf Rädern stammt von der Homepage Safari Car Rental,da gibts es in der Galerie this is Afrika noch einige witzige Fotos
... die Galerie muss ich mir auch mal anschauen ....
Logi schrieb, ebenfalls zum Bild "Essen auf Rädern":
Das Bild hatte Carsten Möhle schon auf seiner Homepage, da gab es SCR noch gar nicht
. Ja, ich meine mich schwach erinnern zu können, dieses Bild schon mal gesehen zu haben. Vielleicht war es auf der homepage von Carsten 😕
Regina Regsal schrieb:
Das ist ja wirklich grosses Kino, so viele Elis haben wir nur in Botswana gesehen. Und die vielen Zebras, ich liebe diese Tiere. Wenn sie in der Herde stehen, dann sieht man gar nicht mehr die einzelnen Tiere, einfach nur Streifen. Einfach super dein Bericht, danke für die tollen Bilder und den humorvollen Bericht.
Ich glaube auch, dass das beide male außergewöhnliche Sichtungen waren. Am Wasserloch in Okaukuejo, da kann ich mich erinnern, waren wir vor ein paar Jahren und es war NIX LOS. Und zwar gar nichts. Von daher hatten wir wirklich großes Glück!
Ingrid und Hartwig schrieben:
wir sind jetzt seit ein paar Tagen wieder zurück aus Südafrika und befinden uns jetzt erst einmal in Quarantäne
... das ist gut, denn dann könnt ihr beide bald loslegen mit einem RB. Wir freuen uns darauf!
Habt vielen Dank für Eure lieben Worte. Ich kann mich noch gut erinnern, als wir über das Hansa-Hotel sprachen. Und ja, zum Glück hat sich Frau durchgesetzt. Es war in der Tat die richtige Entscheidung. Wenn dann die Silberhochzeitsreise ansteht, melden wir uns rechtzeitig. 😉 🙂
bayern schorschThemenstarter3’388 Beiträge · seit 200912. Dez. 2021 ·
Tag 12, vom Etosha nach Frans Indongo
Grad mal knapp 200 km sind es von der Toshari zur Frans Indongo-Lodge, für uns ein „Katzensprung“, denn da sind wir mittlerweile ganz andere Strecken gewöhnt. In Outjo machen wir wieder einen Stop, und in den Souveniershops werden noch die letzten Mitbringsel für zu Haus eingekauft. Wir passieren die etwas größere Stadt Otjiwarongo, und bald darauf sind wir schon an der Einfahrt zur Frans Indongo:
Der Empfang auf der Frans Indongo Lodge durch den Manager ist sehr freundlich, und wir werden zum Eistee auf die Veranda geladen. Dort klärt uns eine Mitarbeiterin über die Dinnerzeiten auf, wie das mit dem game-drive abläuft (z.B. dass es während des drives keinen "sundowner" gibt 😈 ) und überhaupt über sämtliche Regeln, die wir bitte beachten sollten – irgendwie ist´s mir so vorgekommen, als wären wir im Kindergarten. Aber egal, vielleicht hatte die Frau auch nur eine schlechte Stunde, denn am nächsten Tag war sie dann ganz „normal“.
Unserer Bitte, ob man für uns nicht draußen auf dem Aussichtsdeck das Dinner anrichten könnte, wurde nicht nachgekommen, so dass wir im hinteren Bereich neben der Bar unseren Platz hatten. Begründung: Gruppen bringen wir immer im hinteren Teil unter, da seid ihr nämlich dann mehr oder weniger unter euch. Na gut, passt schon und alles kann man wohl nicht haben. Ich wär nämlich deutlich lieber draußen gesessen, mit Blick auf das Wasserloch. Aber gut …. 😐
Dumm war, dass wir etwas too early waren. So konnten einige Zimmer bzw. Bungalows noch nicht bezogen werden. Dafür aber gab´s "light lunch", soweit man das noch als "light" bezeichnen kann:
... lecker, lecker ...
Die Lodge ist schön. Sehr schön. 🙂 Alles im afrikanischen Stil, die Zimmer geräumig, ein großes Bad dazu, das hat schon richtig gut ausgeschaut und die Frans Indongo entpuppt sich wirklich als ein Schmankerl der Extraklasse.
Auch hier wurde das Zimmer bzw. der Bungalow von bride and groome 😘 „honeymooner-like“ 😘 hergerichtet, was uns natürlich schon gefreut hat:
Der schönste Platz hier in der Lodge ist in jedem Fall das Aussichtsdeck. Hier zu sitzen, einen Gin-Tonic oder ein Bierchen in der Hand, der Blick in die Weite, dazu das Wasserloch direkt vor der Nase – ja, das hat schon was, das ist hier eine ganz besondere Stimmung:
Zum Game-Drive sind wir nur noch ein ganz ganz kleiner Haufen. Grad mal 5 Leute 🙂 🙂 🙂 incl. Schorschine und mir hat sich aufraffen können. Für uns war das nicht ganz verständlich, denn wir haben schon immer jede Gelegenheit genutzt, an Farmrundfahrten teilzunehmen.
Nashörner gibt’s hier auch. Die haben wir sogar versucht, per pedes zu tracken. Irgendwie kamen wir aber nicht zum gewünschten Erfolg. Mal einen Buckel, mal ein paar Ohren, das war schon alles, was die Rhinos von sich preisgegeben haben. 🙁
Was uns sehr gewundert hat, dass alle Tiere immer sofort „Reißaus“ genommen haben, sobald sie unser Fahrzeug hörten. Die Tiere waren derart scheu, wie wir es eigentlich nur von Jagdfarmen kennen. Unsere Frage, ob hier gejagt wird, wurde mit „nein“ beantwortet. Wir glauben das, sind aber trotzdem verwundert, dass die Tiere alle sofort weglaufen.
Getränke zum sundowner während des game-drives - so wie wir das kennen - hat´s hier nicht gegeben. Das wurde uns ja schon am Anfang beim "briefing" beigebracht. wo uns gesagt wurde, dass wenn wir etwas trinken möchten, dann nach dem Game-Drive. Auf dem Aussichtsdeck kann man das gut genießen. Das stimmt natürlich schon, und trotzdem ist es uns während der Rundfahrt lieber.
Zum Abendessen sind wir wieder alle zusammen. Schorschine und ich haben etwas länger gebraucht, denn wir haben das natürlich wörtlich genommen, den sundowner nach dem game-drive auf dem Aussichtsdeck zu genießen. Das hat nicht unbedingt jedem gepasst, denn auch vom Nichtstun und vielleicht auch von der Langeweile bekommt man Hunger. Na ja, so haben halt die Herrschaften ein bisschen warten müssen. Verhungert ist trotzdem niemand …. 😉
Unterm Strich würde ich sagen, dass die Rundfahrt hier auf der Fans-Indongo die schwächste Rundfahrt seit langer Zeit war. Ich kann mich schwer daran erinnern, wann es das letzte mal war, dass die Tiere regelrecht geflohen sind. Wenn ich da zurückdenke an Auas, an Bagatelle und auch an Gelukspoort, das war eine ganz andere Liga. Gelukspoort hat auch wenig Tiere gehabt, aber dort wurde das mit einem klasse "sundowner" mehr als wett gemacht. Aber gut, es kann ja auch sein, dass wir mittlerweile zu anspruchsvoll sind. Wenn ich aber den Preis anschaue, dann sollte auch die Leistung in gutem Verhältnis stehen.
Wir wundern uns, dass hier bereits 3 Flaschen Wein im Cooler an den Tischen stehen. Aber gut, vielleicht hat ja einer unserer Freunde eine Runde ausgegeben, das wär doch auch mal eine super Sache. Die super Sache entpuppt sich aber als der Oberknaller, denn unser Schwiegersohn bedankt sich bei Schorschine und mir auf das herzlichste – er ist so dankbar, mit auf dieser unvergesslichen Reise dabei gewesen zu sein, er ist so froh, dass das mit seinem Visum geklappt hat, und so nimmt er den heutigen Anlass, uns darüber aufzuklären, dass wir wieder Oma und Opa werden. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Wir haben uns über diese Rede, vor allem aber über die super Neuigkeit schon sehr gefreut. Dass die ganze Truppe auf die Art und Weise noch zu drei Flaschen Wein gekommen ist, war prima.
So war für die "Nicht-Gruppen-Gäste" gedeckt, alles perfekt mit Blick auf das Wasserloch:
und wir waren an der Bar untergebracht:
Zum Essen haben wir aber das selbe wie alle Gäste bekommen. Es gab (wenn ich mich recht erinnere) Springbock-Filet, dazu eine tolle Vorspeise und ebenso die Nachspeise war alles sehr sehr gut. Die Küche auf Frans Indongo ist ganz hervorragend!
Heute Abend spürt man, dass die „Luft raus ist“. Ich kann das nicht anders formulieren. Unsere drei Kid´s haben Zeitlang nach Hause – wer will es ihnen verdenken? Schließlich sind sie seit fast zwei Wochen von Partner, Kind und Heim getrennt. Das kann man gut nachvollziehen und uns ginge es ebenso.
Und was die Gruppe anbelangt – ja, ich möchte jetzt nicht von Lagerkoller reden, denn sowas gibt’s nur bei unserer Fußball-Nationalmannschaft, aber irgendwie ist das schon so ähnlich. Nicht, dass man sich auf den Nerv geht, aber man merkt, dass es für jeden von uns langsam an der Zeit wird, wieder nach Hause zu kommen. Für Schorschine und den bayern schorsch war es höchst anstrengend, denn wir wollten es jedem recht machen. Und da ergibt sich dann im Laufe von zwei Wochen die ein oder andere Baustelle, die man nicht beachtet hat. Da kommt´s dann zwangsläufig zu einer leichten Disharmonie, aber – um wieder zu dem zurückzukommen, was ich ganz am Anfang des Berichtes geschrieben habe – wir reden noch miteinander, und das ist doch schon mal eine gute Sache.
Bald geht es ab in unser honeymooner-Bett 😘 , wir sind regelrecht geschafft, schmieden aber schon an den nächsten Afrika-Plänen. Und da gibt’s so viel, was wir nochmal sehen wollen. Und da gehören auch Teile dieser Reise dazu, die wir gerne nochmal, dann aber in alleiniger Zweisamkeit, besuchen möchten. Mal schauen, was die Zeit so bringt.
Jetzt aber müssen wir zuerst noch die Restetappe am morgigen Tag schaffen. Der Flieger startet abends um 18.00 Uhr ab Windhoek, mal schauen, was uns morgen noch alles einfällt.
bayern schorsch schrieb: Was uns sehr gewundert hat, dass alle Tiere immer sofort „Reißaus“ genommen haben, sobald sie unser Fahrzeug hörten. Die Tiere waren derart scheu, wie wir es eigentlich nur von Jagdfarmen kennen. Unsere Frage, ob hier gejagt wird, wurde mit „nein“ beantwortet. Wir glauben das, sind aber trotzdem verwundert, dass die Tiere alle sofort weglaufen.
Die Frans Indongo Lodge hat ein großes Problem mit Wilderei. Das kommt auch in einem unserer Filme vor, denn da fanden wir an der Wasserstelle sogar eine Schlinge. Genauer gesagt, ich habe die gefunden - nicht unser Guide. 😐
Die elende Wilderei ist auch der Gund warum die Abkürzung zum CCF auch nur noch von Lodge eigenen Fahrzeugen, im Rahmen einer gebuchten Tour, genutzt werden darf.
Logi schrieb: Das kommt auch in einem unserer Filme vor...
Was für Filme ? Gibt es die irgendwo zu sehen ?
Liebe Grüße
Makra
bayern schorschThemenstarter3’388 Beiträge · seit 200913. Dez. 2021 ·
Hallo Logi,
Danke für den Hinweis. Da sieht die Sache dann doch wieder ganz anders aus und so kann man die "Tierflucht" auch gut verstehen. Prima, dass man auch in diesen Punkten hier im Forum eine Aufklärung bekommt, denn sonst bliebe ein völlig unberechtigter Eindruck.
bayern schorschThemenstarter3’388 Beiträge · seit 200913. Dez. 2021 ·
Tag 12, es geht wieder nach Hause
Gut haben wir geschlafen, die Betten sind bequem und Schorschine und der bayern schorsch haben von den nächsten Aktivitäten in puncto Africa geträumt. Mal schauen, wo´s die Beiden in Zukunft wieder hinzieht ….
Hier eine Kopie aus google earth, so kann man sich die Größe der Frans Indongo Lodge gut vorstellen. Man sieht die Bungalows, den Pool und auch die nachts beleuchtete Wasserstelle.
Gemächliches Frühstück gibt’s heute, es ist nichts eilig. Da wird noch das ein oder andere Foto geschossen, und auf dem Aussichtsdeck der Frans Indongo wird letztmalig Afrika-Luft eingesaugt. Bald darauf geht’s los, die Strecke von der Fans Indongo bis zum Flughafen beträgt um die 340 Kilometer, das schaffen wir leicht. Und so lassen wir uns auch Zeit und machen den ersten Zwischenstop bzw. eine kleine Pause in Okahandja. 🙂 Gleich rechts von der B1 ist die Bar, wo man selbst als WC-Tourist gern gesehen wird. Das ist eine gute Sache, denn die Benützung kostet ein paar namibische Dollar, dafür ist alles picco-bello sauber. In unseren Augen eine gute Lösung, so ist jedem geholfen.
Den Holzschnitzermarkt besuchen wir diesmal nicht, denn beide Male, als wir hier in Okahandja einen Zwischenstop machten, wurden Schorschine und ich ziemlich massiv angegangen. Jeder will (oder muss) etwas verkaufen, und da fühlen wir uns nicht wohl. Vielleicht haben wir unser Statement etwas zu negativ vorgetragen, in jedem Fall war das Ergebnis, dass niemand mehr auf den Markt wollte. 🙁
Also geht die Fahrt weiter, und schon bald sind wir in Windhoek. Schorschine und ich haben uns im Vorfeld überlegt, wie wir diesen letzten Tag gestalten könnten, sind aber jetzt froh, dass wir keine Aktivität mehr vor uns haben. Alle sind ziemlich platt, und die Hälfte der Mannschaft schläft im Bus.
Das ändert sich aber schlagartig in dem Moment, in dem wir durch Katutura durchgondeln. Das habe ich nämlich mit unserem Busfahrer John so vereinbart, dass, falls Zeit bleibt, wir einen Abstecher bzw. Umweg über Katutura machen. Ja was soll ich sagen – für unsere Reisebegleiter war das schon ein eindrückliches Erlebnis, auch diese Seite eines Namibiaurlaubes kennen zu lernen. Auch wenn man diesen Stadtteil Windhoeks nur streift, so bekommt man doch zumindest einen klitzekleinen Einblick in das pralle Leben, das im Township sich zum größten Teil auf der Straße abspielt.
Schorschine und ich haben uns jetzt ganz fest vorgenommen, bei nächst sich bietender Gelegenheit eine organisierte Katuturatour mit einem Anbieter wie z.B. Carsten Möhle zu machen.
Ich denke, dass für unsere Namibia-Neulinge diese Tour nicht gepasst hätte. Am Ende war jeder platt, und am Anfang unserer Reise hätte man die Mannschaft vielleicht „verschreckt“. Also lassen wir das so gut sein, wie es war. Vielleicht hat uns aber auch Corona von einer Tour abgehalten, ich weiß es nicht.
Joe´s Beerhouse, das wär doch noch so ein Renner. Gesagt, getan, und schon sind wir im meistangesagtestem Restaurant Windhoek´s. Skurril, schrill, laut und gut. So kann man Joe´s Beerhouse mit ein paar wenigen Worten beschreiben, ein Restaurant, das in keinem Namibia-Reiseführer fehlt und ein Ort, der für viele Namibia-Urlauber der Startschuss in den Urlaub bedeutet.
Mir gefällt Joe´s Beerhouse gut, aber dass dieser gelb-schwarze Schal einen schöneren und auffallenderen Platz hat als der rot-weiße Schal, der irgendwo hinten drin hängt, das geht ja eigentlich gar nicht:
Eine urige Einrichtung, so was sieht man auch nicht alle Tage:
Nach dem Aufenthalt in Joe´s Beerhouse düsen wir raus zum Flughafen. Wir tanken unseren Bus nochmal randvoll (so war es ausgemacht) und bald sitzen wir in der Abflughalle des Hosea Kutako International Airport. Der Heimflug war ruhig, planmäßig und ohne irgendwelche besonderen Vorkommnisse, und am nächsten Tag sind wir schon „back in germany“. 🙂
So war das, mit unserer Gruppen-Hochzeitsreise nach Namibia. Wir haben uns alle Mühe gegeben, die Reise so zu gestalten, dass unsere Gäste unvergessliche Momente erleben durften und wir glauben, dass uns das bei den meisten Mitfahrern auch gut gelungen ist. Anders machen würden wir kaum etwas, vor allem nicht, was die Hochzeitslocation anbelangt. Das war unser großes Highlight, und Schorschine und ich sind dankbar, dass wir das alles so erleben durften.
Was haben wir nur für ein Glück gehabt, dass wir (nach unseren Verschiebungen) die Reise nun doch im Oktober durchgezogen haben. Unvorstellbar, wenn wir bis November gewartet hätten, denn dann säßen wir alle in Quarantäne. 🙁
🙁 🙁 🙁 Ein kurzes Wort noch zu unserem Bus: 🙁 🙁 🙁
Wir haben das Busunternehmen „Cars & Guides“ kontaktiert und eine Beschwerde bzw. Reklamation verfasst. Alles sachlich und in vernünftiger Form und ohne einer konkreten Forderung unsererseits. Der Busfahrer war für uns eh kein Thema mehr, denn der Mann hat sich in aller Form entschuldigt und man kann es ja eh nicht mehr ändern. Dass der Bus einige „Macken“ hatte, darüber kann man diskutieren, bringt aber auch nichts. Was aber die Mehrkosten anbelangt, die wir durch den Busausfall am ersten Tag im Etoshapark hatten, sind wir der Meinung, dass das sehr wohl ein Thema wäre und wir waren der Meinung, dass sich das Busunternehmen schon an den Mehrkosten, die für uns entstanden sind, zumindest zu einem Teil beteiligen sollte. Wohlgemerkt – alles in freundlichem und sachlichen Ton.
Leider kam als Antwort seitens des Inhabers, Herrn Johan Kotze, kein Wort der Entschuldigung - ganz im Gegenteil. Wir wurden beschimpft, der Lüge bezichtigt und aufs Schlimmste beleidigt. Das traf uns mit aller Wucht und verletzte uns zutiefst. Verstehen können wir das bis heute nicht. 😐
Aus diesem Grund können wir verständlicherweise Cars & Guides auf keinen Fall empfehlen.
Aber wisst Ihr, was das Busunternehmen „Cars & Guides“ uns nicht nehmen konnte? Das ist die Lust, bald schon wieder nach Namibia zu reisen. Und dann brauchen wir ja keinen Bus, denn eine Gruppenreise in der Größe wird es sicher nicht nochmal geben.
Wenn meine Schorschine und ich an unsere Reise zurückdenken, dann bleibt für uns der schönste Augenblick unsere Hochzeit auf der Bagatelle-Düne. Wir waren beide soooooo stolz, dass wir das durchgezogen haben und mit dem Titel unseres Reiseberichtes hätte man es nicht besser ausdrücken können:
Hochzeit in der Kalahari – ein Traum wird wahr.
So, das war´s mit meinen Schlussworten. Man könnte ja noch Romane schreiben, aber das wirklich letzte Schlusswort, das kommt jetzt. Nämlich weil er mein bester Freund ist, und weil er so was (nach mir) am Besten kann, hab ich unseren Trauzeugen gebeten, ob er nicht ein paar Schlußworte aus Sicht des „bestman“ schreiben möchte.
Hier sind sie, und wir haben uns darüber sehr gefreut. Danke Hermann! 😘
„Dieser Schorsch hat doch eine Meise! ...“ – war mein erster Gedanke als mir mein ältester und bester Freund von seinen Hochzeitsplänen in Namibia erzählte. In seinen Plan der Schorschine zum 60. Geburtstag nach 30 Jahren im Wortsinn „wilder Ehe“ einen Antrag zu machen, war ich wohl als einer der Ersten schon lange vorher eingeweiht worden; und hatte diesen Teil als absolut angebracht und längst überfällig eingeschätzt. Anders war es, als er mit der „Dünenhochzeit in Namibia“ daherkam und uns die Aufgabe als Trauzeugen antrug. Da hat man praktisch keine Chance zu widersprechen. Best man und best woman zu werden, ist schließlich eine ehrenvolle Aufgabe - nicht minder ein inniger Freundschaftsbeweis. Also was blieb uns übrig? Dann kam Covid mit voller Wucht. Die standesamtliche Hochzeit mussten wir so anstatt in großem Kreis, zu viert im „Penthouse-Schorsch“ feiern – ganz unter uns, und schön war‘s! Erste Hoffnung schöpften wir noch, als wegen Covid der erste Reisetermin ins Wasser fiel – aber wer Schorsch und seine Hartnäckigkeit kennt, wenn er sich erst einmal was in den Kopf gesetzt hat … Ein paar Wochen gingen ins Land, die Corona-Lage wurde besser, und eines Tages flatterte uns ein Reiseprogramm für 14 Tage „Wedding and Sightseeing in Namibia“ ins Haus. Spätestens da wurde uns klar: Es gibt kein Entrinnen mehr.
„Gott sei Dank!“ sagen wir heute, denn was wir in Namibia erlebten (siehe Schorschi’s Bericht), war selbst für uns einigermaßen weltgewandten Zeitgenossen eine völlig neue Erfahrung hinsichtlich Natur, Flora, Fauna und nicht zuletzt den tollen Menschen, die wir auf dieser Reise kennenlernen durften – und das bezieht sich beileibe nicht nur auf unsere verschworene Reisegemeinschaft. Bleibt anzumerken: Schorsch hat diese Reise mit hoher Sachkompetenz perfekt bis ins letzte Detail bestens vorbereitet. Die Routenwahl war neben der Auswahl der Lodges und Gamedrives ebenso hervorragend wie die übrige Organisation (Flüge, Reiserücktritts-/Krankenversicherung etc.) Auch ein professioneller Hochzeitsplaner aus Hollywood hätte diese Vermählung auf der Kalahari-Düne bei Sonnenuntergang nicht besser in Szene setzen können. -Das wird uns für immer unvergesslich bleiben und dafür sagen wir den Schorschis herzlichsten Dank! Das Größte für uns „Best People“ war, in die glücklichen Gesichter zweier sich liebender Menschen zu schauen, die nach 30 Jahren gemeinsamen Weg angekommen sind, und die wir unsere besten Freunde nennen dürfen.
P.S.: Er hat keine Meise der Schorsch! Blöd waren wir, dass wir beinah nicht mitwollten in dieses wunderbare Land Namibia.
dieser Reisebericht ist etwas sehr Spezielles und Besonderes. Habt ganz lieben Dank dafür, dass wir euch auf eurer Hochzeitsreise begleiten durften. Wunderschön war‘s.
Herzliche Grüße Kordula und Wolfgang 🙂
Strelitzie2’857 Beiträge · seit 201113. Dez. 2021 ·
Hallo, liebes Flitterpaar,
vielen Dank für diesen so besonderen, sehr persönlichen Bericht! Schön war's mit Euch an bekannten Plätzen zu sein, Eure Reise miterleben zu dürfen. Herzlichen Dank dafür!
normalerweise bin ich ja eher stiller Mitleser hier im Forum, aber nun mußte ich doch schnell nochmal mein Passwort eingeben, damit ich Euch „nachträglich“ gratulieren kann. Ihr seid ein tolles Paar und ich war von Euren Hochzeit-Outfits echt begeistert. Und der Rücken der Braut war mega hübsch…von vorne seid Ihr natürlich genauso hübsch anzuschau‘n 😉 😛 Und ein ganz großes Dankeschön, dass Ihr uns an Eurer Hochzeit und der gesamten Reise durch den Reisebericht, die Bilder und Eure Eindrücke habt teilhaben lassen!
Da wir selbst im November in Namibia waren, war es natürlich besonders schön mitzulesen und zum Teil in Erinnerungen zu schwelgen. Dein Schreibstil ist herzerfrischend und ehrlich - auch bei vorherigen Berichten, die ich gelesen habe, ist mir dies bereits aufgefallen. Eure Unterkünfte sind auch meist genau nach unserem Geschmack 😄
Genießt die nächsten Ehejahre in vollen Zügen und bleibt gesund. Danke nochmals für die Mitnahme und soooo schön, dass Ihr es doch noch alles hinbekommen habt, wie Ihr es Euch gewünscht habt! Wir sind gerade noch rechtzeitig im November zurück nach Deutschland gekommen. Eine Woche später wurde Namibia wieder Virusvariantengebiet 🤨
Liebe Grüße Karin
Flash20101’425 Beiträge · seit 201513. Dez. 2021 ·
Liebe Honeymooner,
danke für diesen wunderschönen Bericht! Das Ende der Reise seitens des Busunternehmens ist unter aller S**, aber gut, dass ihr euch die schönen Momente nicht nehmen lasst! Ich kann mich nur wiederholen, eure Trauung in der Kalahari war einfach traumhaft. Das sind die schönsten Hochzeitsbilder, die man sich denken kann. Und dann noch mit der Familie und Trauzeugen das Land bereisen. Toll, einfach toll!
auch von mir ein ganz großes Dankeschön für den unterhaltsamen Bericht mit den tollen Fotos! Nach all den Aufregungen habt ihr euch das mehr als verdient!!
Aber ich habe auch zwischen den Zeilen gelesen und denke, ich habe verstanden, was du gemeint hast. Ich habe vor einigen Jahren eine 4-wöchige Südafrika-Reise mit Bus/Fahrer und Reiseleiterin für 14 Freunde geplant und vieles organisiert. Wenn man dann nach einiger Zeit merkt, dass nicht alle die Afrika-Begeisterung so teilen, wie man es sich vorgestellt hat, ist man schon etwas enttäuscht. Oder wenn man bei einer Sichtung stehen bleibt und sieht, dass einige mit ihrem Handy spielen anstatt die Tiere zu beobachten oder an der super netten Reiseleiterin rummeckern, dass sie keine "Studiosus-Qualität" hätte. Da wünschte ich mir doch, lieber alleine zu reisen. Auch unser Bus ging zweimal kaputt aber wir haben über Nacht Ersatz bekommen.
Aber das Gute ist, dass man all diese negativen Begleiterscheinungen total schnell vergißt und nur die wunderbaren Augenblicke des Urlaubs in Erinnerung behält. So wird es bei euch sicher auch sein. Und das Planen für den nächsten Urlaub macht ja auch riesigen Spaß.
Das wünsche ich euch und ein frohes Weihnachtsfest im Kreise eurer Großfamilie. Passt gut auf euch auf . ich freue mich schon auf deinen nächsten Bericht.
ich muß Logi Recht geben, das Schlußwort war sehr rührend. Da standen mir auch die Tränen in den Augen.
Ihr habt das ganz super gemacht. Man muss das Leben leben, keine Ahnung, was für Überraschungen es noch für uns bereit hält. Und an Eure Hochzeit auf Bagatelle werdet Ihr Euch ein Leben erinnern. Eure Kinder werden immer davon reden und Eure Enkel werden diese Geschichte auch erzählt bekommen.
Schade, dass die 14 Tage schon vorbei sind. Eigentlich möchte ich gar nicht aussteigen.
Alles Gute für Euch.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Hallo ihr zwei, vielen Dank, dass ich euch auf eurer Hochzeitsreise begleiten durfte. Der sehr persönliche Bericht hat mir überaus gut gefallen - ich habe mich ganz nah an euren Erlebnissen gefühlt. Es hat großen Spaß gemacht, mit eurer Gesellschaft durch Namibia zu touren!