BotswanadreamsThemenstarter1'739 Beiträge · seit 201009. Nov. 2021 ·
Ein Hallo an die reiselustige Forumsgemeinde
Eigentlich sollte ja 2021 unsere Reise nach Alaska nachgeholt werden, doch die Grenzen waren bekanntlich noch immer geschlossen. Wir hatten als Ersatz eine Kabine auf einem der kleineren Schiffe nach Spitzbergen ergattert, doch auch da kam die Absage eine Woche bevor Norwegen seine Grenze teilweise öffnete. Was nun? Beatnick hatte mit Ihrem Reisebericht und den tollen Bildern mein Interesse für Island geweckt - irgendwann einmal! Nun musste es aber schnell gehen. Gut drei Wochen standen uns nur für die Planung zur Verfügung, aber es hat geklappt. Am 21.07.2021 landeten wir in Island und erkundeten vier Wochen lang die Insel.
Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen, uns nach Island als Bilderreise zu begleiten.
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"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Sehr beeindruckende Bilder, Christa, ich hab mir das alles eben reingezogen. Kannst Du mir ein paar technische Fragen beantworten, bitte: In welchem Monat seid ihr dort gewesen? Wieviele Kilometer seid ihr insgesamt gefahren? Hattet ihr 4WD? Wie waren die Temperaturverhältnisse? In welchen Monaten kann man die Inlands-Hochlandstrassen befahren? Die sind doch im Winter gesperrt, oder?
Falls ich in Deinem Bericht etwas überlesen haben sollte, sorry dafür, aber ich hatte Hauptaugenmerk auf die Fotos gelegt.
wir waren zeitgleich mit Christa auf Island (Juli/August) - und nicht nur mit Christa, sondern mit mehreren hundert Tausend anderer Touristen. Niemals hätte ich mir vorgestellt, an einem Wasserfall in der Schlange zu stehen ... 😮 Mit uns sind zeigleich 17! Maschinen gelandet.
Temperaturmäßig war von 0 bis 23 Grad alles dabei. Von der Thermohose bis zum T-Shirt haben wir alles 1x angezogen.
Als Fahrzeug hatten wir ein Duster 4x4 zum Preis von etwa 1.600 Euro. Ein Hilux hätte für 22 Tage 3.500 bis 4.000 Euro gekostet und ein Defender 7.000 €. Unseren Abholbeauftragten haben wir eine geschlagene Stunde im Getümmel am Flughafen gesucht.
Mein Mann hat von dieser Reise wieder einen Film erstellt. Falls da Interesse besteht, bitte melden.
LG Logi
BotswanadreamsThemenstarter1'739 Beiträge · seit 201009. Nov. 2021 ·
Hallo JP K
Danke. Wir waren ab 21. Juli für 29 Tage/ 28 Nächte unterwegs. Besser wäre wohl gewesen, zwei Wochen früher zu starten wegen der Papageitaucher, dass die Jungvögel noch im Nest sind. Wir waren insgesamt rund 5.000 Kilometer unterwegs. Wir hatten einen Kia Stonic, der für alles, was wir besucht hatten, völlig ausreichend war. Wir sind natürlich keine F-Straßen gefahren. In Landmannalaugar waren wir mit dem Hochlandbus. Zuverlässig sollten die Straßen im Hochland ab Juli bis Mitte September alle befahrbar sein. Auf Mitte Juni würde ich mich nicht 100%-ig verlassen wollen. "road.is" gibt da tagesaktuell Auskunft. Temperaturen - ich schätze mal zwischen 12° und 20°, allerdings bei heftigem Wind fühlt sich das ganze etwas kälter an. Pullover und winddichte Jacke waren ausreichend, nur bei den Waltouren, Bootsfahrt Gletscherlagune und bei den Puffins gabs Thermounterwäsche, einen zweiten Pullover, Mütze und Handschuhe. Eigentlich hatten wir mit dem Wetter noch Glück, ab- und an Nieselregen, Nebel, aber auch viel Sonnenschein.
Ich hoffe, das hilft ein wenig.
LG Christa
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Ernest Hemingway
BotswanadreamsThemenstarter1'739 Beiträge · seit 201009. Nov. 2021 ·
Hallo Logi,
Ja auch uns waren ab Jökulsárlón südwärts teils zu viele Leute, obwohl das ja noch bedeutend weniger gewesen sein sollen als 2019, aber an einem Wasserfall anstellen ? Das gab es bei uns nirgends. Wo war das denn?
LG Christa
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Ernest Hemingway
Da turnten selbst oben auf dem Wasserfall Leute herum und versuchten Bilder zu schießen. 🙄
Edit: Wo ich gerade bei Euch lese, dass Ihr am Kirkjufell so schlechtes Wetter hattet... Bei uns war der Himmel strahlend Blau, die Sonne schien und Instagrammer aus aller Welt standen in Reih & Glied und machten dort ihre Stories. Es wurde sich ausgezogen & umgezogen, es wurde sich gestylt & zurecht gemacht - und dann in die diversen Posen geworfen.
LG Logi
BikeAfrica7'307 Beiträge · seit 200610. Nov. 2021 ·
Logi schrieb:
Botswanadreams schrieb:Wo war das denn?
Moin Christa,
am Seljalandsfoss.
Da turnten selbst oben auf dem Wasserfall Leute herum und versuchten Bilder zu schießen. 🙄
Es ändert sich halt alles. Ich war 1994 dort am Wasserfall. Da war außer mir überhaupt niemand weit und breit. Wenn ich das jetzt so lese, möchte ich auch gar nicht mehr hin. Ich behalte es lieber so in Erinnerung, wie ich es kenne ..
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BotswanadreamsThemenstarter1'739 Beiträge · seit 201010. Nov. 2021 ·
Hallo Logi
Wir hatten die ersten Tage wirklich etwas Pech mit dem Wetter - Nieselregen, Regenschauer und ganz tief hängende Wolken in den Bergen. Wir hatten ja auch den Snæfellsjökull nie zu Gesicht bekommen. Dann wurde es zum Glück besser.
Sicher hattet Ihr am Seljalandsfoss etwas Pech, dass man vor Euch ein Paar Busladungen voll Leute ausgeschüttet hatte. Allein waren wir natürlich nicht, aber es hielt sich in Grenzen, wie Ihr sehen könnt.
Etwas schlimm fand ich es an den Basaltklippen vom Reynisfjall am schwarzen Strand Reynisfjara. Es gab keine Chance ein Gesamtbild von den Klippen zu bekommen, ohne dass da Leute darauf rum kletterten für ihr Foto. Also gab es nur Detailbilder.
LG Christa
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siehste, dafür hatten wir es wieder an dieser Stelle besser:
Botswanadreams schrieb:Etwas schlimm fand ich es an den Basaltklippen vom Reynisfjall am schwarzen Strand Reynisfjara. Es gab keine Chance ein Gesamtbild von den Klippen zu bekommen, ohne dass da Leute darauf rum kletterten für ihr Foto. Also gab es nur Detailbilder.
Das war allerdings dem günstigen Umstand geschuldet, dass wir ganz in der Nähe unsere Unterkunft hatten und noch vor dem Frühstück unten am Strand waren. Punkt 9 kam dann der erste Bus, da waren wir aber schon fertig und fuhren zurück um zu frühstücken.
Die Puffins, auf der anderen Seite, besuchten wir am Abend nach dem Abendessen. Wir konnten ja aus dem Fenster sehen, wie die Besucher alle weg fuhren. Dort hielten wir uns dann bis 22 Uhr auf. Da waren dort nur noch eine Hand voll Leute.