FlorianKThemenstarter4 Beiträge · seit 202105. Apr. 2021 · #1Liebe Namibia Fans,
nach vielen Stunden des Lesens in diesem hervorragenden Forum (vielleicht sogar besser als jeder Reiseführer) haben meine Freundin und ich uns eine Namibia-Route gebastelt um hoffentlich im Mai als Selbstfahrer wieder nach Afrika aufbrechen zu können.
Distanzen und Straßenverhältnisse machen es nicht ganz einfach einzuschätzen, ob wir mit unserer Planung richtig liegen oder am Ende doch mehr gestresst als erholt aus dem Urlaub kommen. Daher sind wir allen Namibia-erfahrenen Personen dankbar, die sich ein paar Minuten Zeit nehmen um einmal auf unsere geplant Route zu schauen. Insbesondere der Teil nach dem Etosha NP ist schwierig. Uns reizt die Caprivi Region sehr, aber Distanzen und Erfahrungsberichte lassen uns zweifeln, ob das Sinn macht oder wir lieber mehr Zeit im Etosha/Okonjima verplanen und evtl. vor der Namib noch ein paar Tage in die Kalahari fahren. Okonjima klingt zwar nach einem schönen Ort aber uns schreckt noch etwas die Idee ab, die Tiere mittels GPS und Peilsender am Hals zu suchen. Das klingt nicht wirklich nach Abenteuer. Gibt es abseits Etosha und der Caprivi Region andere gute Selbstfahrer Nationalparks in Namibia? Khaudum klingt spannend aber mit nur einem Auto verzichten wir besser darauf.
14. Mai - morgens Ankunft Windhuk / evtl. Weiterfahrt um südlich außerhalb der Stadt zu übernachten
15. Mai - Fahrt bis Sesriem
16. Mai - Sossusvlei
17. Mai - Sossusvlei
18. Mai - Fahrt bis Swakopmund
19. Mai - Swakopmund
20. Mai - Swakopmund
21. Mai - Fahrt bis zur Spitzkoppe
22. Mai - Spitzkoppe
23. Mai - Spitzkoppe bis Etosha NP
24. Mai - Etosha NP
25. Mai - Etosha NP
26. Mai - Etosha NP
27. Mai - Etosha bis Rundu
28. Mai - Bwabwata NP
29. Mai - Bwabwata NP
30. Mai - Bwabwata NP
31. Mai - Bwabwata NP
01. Juni - Rückfahrt Windhuk
02. Juni - Rückfahrt Windhuk
03. Juni - Zwischenstopp Waterberg
04. Juni - Windhuk/Corona-testing
05. Juni - Abendflug nach Deutschland
06. Juni - morgens Ankunft Deutschland
Kritik und Verbesserungsvorschläge sind mehr als willkommen 🙂
Danke euch allen!
Florian
Babs72190 Beiträge · seit 201705. Apr. 2021 · #2Hallo Florian,
Das ist doch eine sehr schöne Tour.
Wir haben eine ähnliche Tour im August vor. Auch mit dem Caprivi, wir hoffen aber noch darauf, dass es wieder eine Flugverbindung von Katima nach Eros gibt.
Auch wenn ich nicht aus persönlicher Erfahrung berichten kann sondern nur von Recherche, würde ich Euch raten auch über die Kwando Gegend nachzudenken.
Statt der 4 Nächte Bwabwata könntet ihr das splitten. Kann aber auch sein dass du mit Bwabwata NP auch den Kwando einschließt, den der NP ist ja groß.
Selberfahren dort ist wohl möglich, allerdings ist hier Erfahrung nützlich auch mit Tiefsand. Wir wollen in der Maghango Core Area und im Mudumu Gebiet fahren, den Rest machen wir in geführten Drives.
Die Buffalo Core Area ist ehemaliges Minengebiet, hier fahre ich nicht selber.
Spitzkoppe haben wir nur eine Nacht, ihr habt die zwei Nächte sicher mit Absicht gewählt. Hier könntet ihr überlegen über das Damaraland in den Etosha zu fahren. Vielleicht habt ihr das Damaraland aber auch bewusst ausgelassen.
Die letzten 6 Tage habt ihr noch nicht so recht geplant, aber ich weiss wie schwierig es ist den Caprivi mit dem Auto einzubinden ohne die letzten Tage nur als Heimreise zu haben.
Mit Okonjima geht es mir wie dir. Ich kann mit getrackten Sichtungen nichts anfangen. Wenn man diese Tiere noch nie gesehen hat, ist es sicher besser, als sie nie zu sehen, aber mit Safari hat das für mich nichts zu tun und mit Wildnis auch nicht.
Viel Spaß weiterhin bei eurer Planung
Barbara
NYNyanga582 Beiträge · seit 202105. Apr. 2021 · #3Barbara, nur kurz zu deinen Anmerkungen.
Buffalo kannst du beruhigt selber fahren. Mahangu ebenso. Keine große Gefahr durch Tiefsannd. Bei Regen sieht das da schon etwas anders aus.
Mudumu ist stellenweise recht tiefsandig und teilweise eng. Also Achtung bei Elefantenbegegnungen. Sand und schnell mal weg weil Elefanten von vorne kommen könnte für Spannung im Auto sorgen.
Zu der obigen Tour: kann man problemlos so angehen.
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201105. Apr. 2021 · #4Hallo Florian,
zu Deinen Tagen im Caprivi schlage ich vor: die letzte Nacht Etosha außerhalb des Westtores verbringen, dann geht die Fahrt bis Rundu gut. Am nächsten Tag bis Gegend Kongola für zwei Nächte und dann für zwei Nächte Gegend um Divundu. Auf der Rückfahrt eine Zwischenübernachtung, z.B. Roy´s Restcamp, Tigerquelle Farm, Maori Camp und von da bis zum Waterberg oder nach Okonjima.
Ich finde es da nicht so schlecht, man hat halt die Möglichkeit Leoparden und Geparde zu sehen, während eines Gamedrives, also nicht in Gehegen, aber natürlich getrackt. Den Waterberg mag ich aber auch sehr, man kann dort schön wandern.
Kongola: Horseshoe (bei uns teis sehr tiefsandig aber ansonsten ein Traum), Bootstour...
Divundu: Buffalo Core Area und Mahango (beides gut zu fahren und sehr schön)
Weiter rein in den Caprivi würde ich bei dem Zeitangebot nicht, dann wird´s stressig. Sonst ist die Tour gut machbar und nicht hektisch.
Hallo Barbara,
der Bwabwata reicht bis zum Kwando.
Kannst Du bitte mal Quellen benennen, die belegen, dass aktuell in der Buffalo Core Area noch Gefahr durch Minen besteht. Ich habe im Netz nichts gefunden und die 4 oder 5 Male, die wir dort waren, habe ich nie von einer Gefahr diesbezüglich gehört.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Logi16,9k Beiträge · seit 201205. Apr. 2021 · #5chamäleon2011 schrieb:
Kannst Du bitte mal Quellen benennen, die belegen, dass aktuell in der Buffalo Core Area noch Gefahr durch Minen besteht. Ich habe im Netz nichts gefunden und die 4 oder 5 Male, die wir dort waren, habe ich nie von einer Gefahr diesbezüglich gehört.
Hallo Karin,
das höre ich heute auch zum ersten Mal. 😕
LG
Logi
Logi16,9k Beiträge · seit 201205. Apr. 2021 · #6FlorianK schrieb:
nach vielen Stunden des Lesens in diesem hervorragenden Forum (vielleicht sogar besser als jeder Reiseführer) haben meine Freundin und ich uns eine Namibia-Route gebastelt um hoffentlich im Mai als Selbstfahrer wieder nach Afrika aufbrechen zu können.
Hallo Florian,
Deine Tour klingt stimmig. Man merkt, Du hast Dich eingelesen.
Vielleicht habe ich es überlesen: möchtet Ihr als Lodgehopper reisen oder als Camper?
Ich nehme an der Carrier ist Eurowings?
LG
Logi
FlorianKThemenstarter4 Beiträge · seit 202105. Apr. 2021 · #7Hi Karin,
vielen Dank für deinen Beitrag!
Uns interessiert in der Tat die Ecke "Kongola" inklusive dem Horeshoe und Bootssafaries am meisten. Leider ist dieser Bereich aber auch weiter weg als die Parks um Divundu herum. Daher würden wir dort sicherlich 3 volle Tage bleiben wollen, um einiges an Programm machen zu können. Das Mavunje Camp und die verschiedenen Aktivitäten über Mashi River Safaris lesen sich alle sehr spannend und füllen sicherlich mehrere Tage.
Im Bereich Divundu wäre es nur die Buffalo Core Area welche wir besuchen würden, alleine schon aus Zeitgründen. Evtl. könnten wir diese auf dem Weg nach Kongola oder dem Rückweg Richtung Windhuk für einen halben Tag besuchen.
Wir fragen uns nur, ob ca. 1,5 Tage Anreise und weitere 2 Tage Rückreise lohnenswert für 3 - 4 Tage sind, die wir wirklich vor Ort in den Parks verbringen könnten. Irgendwie vermute ich, es fehlen 1 - 2 Tage um den Caprivi entspannt in die Route zu bekommen. Wir haben in den letzten Jahren durchaus viele lange Auto-/Busfahrten auf verschiedensten Kontinenten mitgemacht und wissen daher durchaus, was es bedeutet einen ganzen Tag zu verlieren um ans Ziel zu kommen. Sitzfleisch ist also vorhanden 🙂
FlorianKThemenstarter4 Beiträge · seit 202105. Apr. 2021 · #8Hallo Logi,
danke auch dir für deinen Beitrag zu unserer Route.
Gebucht wird über Lufthansa aber wenn ich es richtig verstehe, führt Brussels Airline den Flug nach Windhuk durch.
Wir werden uns einen 4x4 inkl. Dachzelt buchen aber auch an der einen oder anderen Stelle eine Lodge nutzen um bspw. bei frühen Game Drives entspannter/schneller loszukommen am Morgen.
Grüße,
Florian
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200605. Apr. 2021 · #9Gebucht wird über Lufthansa aber wenn ich es richtig verstehe, führt Brussels Airline den Flug nach Windhuk durch.
Nein, Du fliegst nach Aussehen und Service Eurowings, ab Juni Eurowings Discover. Von Lufthansa (außer einer Codeshare-Flugnummer) und Brussels Airline bekommst Du nix mit.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Babs72190 Beiträge · seit 201705. Apr. 2021 · #10chamäleon2011 schrieb:.
Hallo Barbara,
Kannst Du bitte mal Quellen benennen, die belegen, dass aktuell in der Buffalo Core Area noch Gefahr durch Minen besteht. Ich habe im Netz nichts gefunden und die 4 oder 5 Male, die wir dort waren, habe ich nie von einer Gefahr diesbezüglich gehört.
Viele Grüße
Karin
Hallo Karin,
Ich kann dir hier keine Quelle nennen und ich freue mich, wenn dem nicht so ist. Ich habe das hier im Forum gelesen und mit so gemerkt. Dass es aber Militärgebiet war habe ich schon öfter gelesen.
Ob jemand dort selber fährt muss jeder für sich entscheiden.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200605. Apr. 2021 · #11OFF TOPIC
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Ich kann dir hier keine Quelle nennen und ich freue mich, wenn dem nicht so ist. Ich habe das hier im Forum gelesen und mit so gemerkt. Dass es aber Militärgebiet war habe ich schon öfter gelesen.
Es gibt seit 2001 offiziell keine Landminen in Namibia mehr. Zuletzt war 2009 [sic!] im Budget des Umweltministeriums Geld für das Entfernen von Landminen vorgesehen. Seitdem gibt es aber wohl wirklich keinen offiziellen Nachweis mehr, dass es Landminen im Land gibt.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Babs72190 Beiträge · seit 201705. Apr. 2021 · #12Danke Christian, dann wäre das ja zum Glück geklärt.
Sorry wenn ich für Verwirrung gesorgt habe
LG
Barbara
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201105. Apr. 2021 · #13Hallo,
wir sind schon mehrfach für 2 Tage Kongola (Mavunje) und 2 Tage Divundu (Ndhovu oder Ngepi) im Caprivi gewesen, einmal zusätzlich noch 2 Tage im Chobe river Camp mit Stop bei Katima Mulilo. Das wäre mir aber bei dem sonstigen Programm in der Zeit zu stramm. In Kongola waren wir mit den 2 Nächten immer recht zufrieden, am Tag der Ankunft selber an den Horseshoe und am Tag darauf mit Dan eine Ganztagesbootstour und dann Richtung Divundu in den Mahango und am nächsten Tag in die Buffalo Core Area und abends noch eine Sundowner Bootstour. Hier nur eine Nacht reicht kaum, sich vernünftig was anzuschauen und die beiden Parks sind gerade zum selber fahren super geeignet. Wenn Ihr unbedingt eine 3. Nacht bei Kongola haben wollt, dann habt Ihr halt nur noch eine Nacht am Waterberg oder wo auch immer, denn von Divundu bis ca. Grootfontein geht gut in einem Rutsch und dann ist es (Nachtrag: am nächsten Tag) ein kleines Stück bis zum Waterberg und man kann an dem Tag noch was unternehmen.
Ich finde, das lohnt, denn der Caprivi ist schon sehr besonders. Ihr habt alles in allem überlegt geplant.
Viele Grüße
Karin
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NYNyanga582 Beiträge · seit 202105. Apr. 2021 · #14Hallo Karin, ich wollte nur anmerken, das kleine Stück von Grotfontein zum Waterberg sind ca.300 km.
Hast du deine Beschreibung ab Otjwarongo verwechselt?
Strecke Divindu - Otjiwarongo ca. 680 km
Logi16,9k Beiträge · seit 201205. Apr. 2021 · #15Nyanga schrieb:Hallo Karin, ich wollte nur anmerken, das kleine Stück von Grotfontein zum Waterberg sind ca.300 km.
Nur, wenn man außenrum fährt.
Man kann prima über die D 2512 abkürzen dann sind es um die 160 Kilometer.
LG
Logi
NYNyanga582 Beiträge · seit 202105. Apr. 2021 · #16Zeitlich aber nicht schneller, gefühlt stehen da 25 Farmtore zum Öffnen im Weg..Oder hat sich das geändert? Falls ja,fahre ich da auch mal wieder lang.
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201105. Apr. 2021 · #17Von Otjiwarongo hab ich doch gar nichts geschrieben. Mein Routenplaner sagt 158 km von Grootfontein zum Waterberg. Wenn ich über Otjiwarongo fahre, ist es viel weiter, muss ich aber ja nicht. Und selbst wenn ich gut 3 Stunden Fahrt rechne, kann ich, wenn ich vormittags losfahre, den ganzen Nachmittag noch am Waterberg herummarschieren.
Viele Grüße
Karin
P.s. Wir finden Farmtore immer lustig, sie führen zu etwas Bewegung. Es sollte halt nur der Beifahrer öffnen und schließen und nicht der Fahrer das geht deutlich schneller. 25 sind es sicherlich nicht und man braucht auch nicht so lange wie über Otijwarongo, es sei denn, man macht von jedem einzelnen Tor ausführlich Fotos.
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NYNyanga582 Beiträge · seit 202105. Apr. 2021 · #18Ja war von der schnellen Strecke ausgegangen. Aber vormittags aus Divundu los und den ganzen Nachmittag am Waterberg? Ab Grootfontein dann 160 Gravelroad. Divundu-Grootfontein 465 km glaube ich. Na gut, wird schon irgendwie gehen.
Edit, bin allein im Auto, da sind es gefühlt 25. 😄
Logi16,9k Beiträge · seit 201205. Apr. 2021 · #19Nyanga schrieb:Zeitlich aber nicht schneller, gefühlt stehen da 25 Farmtore zum Öffnen im Weg..Oder hat sich das geändert? Falls ja,fahre ich da auch mal wieder lang.
An 25 Farmtore kann ich mich nicht erinnern. 😎
Gut, ich werde auch älter und da schwindet das Gedächtnis zunehmend.... 😗
LG
Logi
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201105. Apr. 2021 · #20"...dann für zwei Nächte Gegend um Divundu. Auf der Rückfahrt eine Zwischenübernachtung, z.B. Roy´s Restcamp, Tigerquelle Farm, Maori Camp und von da bis zum Waterberg..."
Ich schreibe hier die ganze Zeit von Grootfontein (morgens) bis Waterberg (mittags), wovon schreibst Du? Schau mal ein paar Posts zurück.
Viele Grüße
Karin
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