Reisebericht

Namibia 2016 - "Stop and Go!"

von busko · begonnen 15. Jan. 2021 · 48 Teile

Teil 115. Jan. 2021
Eine weitere Auswirkung der Seuche.....Mehr Zeit und weniger Möglichkeit diese zu verbringen!
Also stöbert man auf alte Festplatten herum und kommt noch auf die blöde Idee Berichte einzustellen die ansonsten nie die Dämmerzone der Festplatte verlassen hätten!.....

Die Reise fand von Mitte Juli bis Mitte August 2016 statt (30 Tage).
Wir starteten und endeten, wie bei alle unserer Reisen ins südliche Afrika, in Pretoria.
Das Fahrzeug war von Bushtrackers. Abholung in Centurion (zwischen JHB und Pretoria).
Hilux automatik mit Doppelkabine, Dachzelt und allem Zubehör.
Bushtrackers ist aus unserer Sicht absolut seriös und empfehlenswert.

Die Reise war eine ausgewogene Mischung von Landschaft, Flora und Fauna (zu Land, Wasser und Luft!).
Hier ein kleiner Vorgeschmack.....

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Auf dem Weg zum Hidden Vlei

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Hidden Vlei

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Hidden Vlei

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Hidden Vlei

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Am Chobe.....aber.....da ist doch etwas komisch.....!?

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Am Chobe

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Sonnenuntergang (ja, ich kann es nicht lassen!!!) am Kavango bei Ngepi.
Teil 216. Jan. 2021
Wir fliegen mit Swiss nach JHB, kaufen im Duty-free noch Amarula Gold ein, holen unser Auto in Centurion bei Bushtracker ab und fahren nach Pretoria wo wir uns, wie immer, bei unseren Freunden einquartieren.
Wir verbringen 2 Tage in und um Pretoria, besuchen weitere Freunde, akklimatisieren, gewöhnen uns schon mal an das SA Bier, Biltong, droewors und getrocknete Früchte, machen mehrere Braais, kaufen ein und genießen einfach das Wiedersehen mit Land und Leute in vollen Zügen.

Wir waren bei der Reisevorbereitung auf ein Problem gestoßen; wir wollten in Pretoria starten und enden, eigentlich eine klassische Namibia-Tour inklusive KTP veranstalten, und das in 4 Wochen.....schon ein Brett!
Dann kam die Idee irgendwie auch noch Victoria und Caprivi einzubauen, womit dann das ganze streckenmäßig noch eine ganz andere Dimension bekam!
Da wir uns nicht scheuen auch mal größere Abstände zu fahren, wenn es denn sein muss, haben wir die Tour dann gemäß der Devise "Stop (für mehrere Tage an einem Highlight) and Go (zum nächsten Highlight)" geplant!

Unsere Route sah also folgendermaßen aus.....

1. Pretoria nach Tantebane Game Ranch, ca. 20 km jenseits von Francistown - ca. 650 km;
2. Tantebane nach Chobe Garden Cottage in Kasane - ca. 630 km;
3. Kasane nach Ngepi am Kavango;
4. Ngepi nach Namutoni - ca. 650 km;
5. Namutoni nach Halali;
6. Halali zum Aabadi Mountain Camp;
7. Aabadi zur Spitzkoppe;
8. Spitzkoppe nach Swakopmund;
9. Swakop zur Namibgrens Guest Farm;
10. Namibgrens nach Sesriem;
11. Sesriem zum Quivertree Forest Rest Camp - ca. 680 km;
12. Quivertree zum Red Dune Camp, Gochas;
13. Red Dune nach Rooiputs;
14. Rooiputs nach Kuruman - ca. 420 km;
15. Kuruman nach Pretoria - ca. 570 km.


Insgesamt waren es dann schon etwa 7000 km!

Angesichts der doch sehr langen Strecke fahren wir früh in Pretoria los, über Mokopane zum Grenzposten bei Martins Drift. Die Grenzformalitäten ziehen sich wie üblich, gehen aber ohne besondere Vorfälle von statten.
Weiter geht es über die "gut aufgeräumt aussehende" kleine Minenstadt Selebi-Phikwe und Serule nach Francistown.
Wir fahren ca. 20 km auf der Strasse nach Westen Richtung Orapa, wo wir unser Tagesziel, die Tantebane Game Ranch erreichen. Wir haben uns Tantebane ausgesucht, weil günstig gelegen, ca. auf halber Strecke zwischen Pretoria und unser erstes Highlight, Kasane. Es stellt sich aber heraus, dass dieses von einem südafrikanischen Ehepaar betriebene Kleinod durchaus auch für einen längeren Verbleib geeignet ist. Das Haupthaus mit Restaurant ist an einem kleinen See gelegen und wirkt einladend und freundlich.....wir fühlen uns hier auf Anhieb wohl!
Die Gäste-Unterkünfte liegen ca. 1 km entfernt, auf einem Hügel umgeben von üppigem "Buschveld" und inmitten der Game Ranch. Die (wenigen; ich meine nur3?) Hütten sind geschmackvoll eingerichtet, liegen sehr privat, haben alles was man braucht, alles funktioniert.....was will man mehr!
Wir kommen relativ spät an, duschen, nehmen einen Sundowner auf der Varandah der Hütte und gehen (zu Fuß) runter ins Restaurant zum Abendessen, welches wir zusammen mit dem Besitzerehepaar genießen.
Wir reden noch lange mit den Besitzern, gehen dann, ohne Taschenlampe, da ein heller Vollmond uns begleitet den Hügel zu den Hütten hinauf. Es ist wunderbar, ganz still und langsam durch kleine Herden Kudus und Impalas zu gehen, die friedlich vor sich hin äsen!
Am nächsten Morgen treffen wir uns wieder mit den Besitzern zum ausgiebigen Frühstück und sind bei der Abfahrt mehr als ein wenig überrascht um festzustellen, dass die Anlage auch einen Golfplatz betreibt!
[Wir können Tantebane ohne wenn und aber wärmstens empfehlen - als Übernachtungsmöglichkeit, aber auch als Ziel an sich.]

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Irgendwo auf dem Weg nach Tantebane.

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Baobaballee als Farmeingang.....das hat nicht jeder!

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Hinter den Unterkünften bei Tantebane.

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Der Weg hinauf bis zu den Hütten hat es durchaus in sich.....mit tiefergelegtem Porsche möchte ich da nicht hoch müssen!

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Das Haupthaus , Restaurant und Klubhaus des Golfplatzes.

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Tee Nr. 1 am "Golfplatz Tantebane"! Nur Tees und Grüns sind begrast, der Rest ist "Natur-pur"!
(Wir werden beim nächsten Besuch mal ne Runde spielen - reizt uns sehr!)
Teil 319. Jan. 2021
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren Gastgebern und fahren gen Norden nach Nata, wo wir eine Pause einlegen, etwas essen und trinken und uns mit einem neuen Satz afrikanischer Tischdecken "eindecken".
Die Nata bird sanctuary ist ein echtes Kleinod, eine grüne Oase im ansonsten eher staubigem, eintönigem Busch. Ein Ort zum verweilen und genießen. Es gibt schöne Unterkünfte und ein für einen solch abgelegenen Ort erstaunlich gutes Restaurant. Alles ist sauber, freundlich eingerichtet und lädt förmlich zum Verweilen ein.
Wir waren allerdings bisher bei Nata leider immer in einer "Go-Phase" unserer jeweiligen Reise, waren immer spätestens um die Mittagszeit dort und haben es noch nie geschafft hier zu übernachten!

[Es gibt eine sehr große Auswahl an typisch afrikanische Handarbeiten; Decken, Läufer, Unterleger, Servietten, Skulpturen, Schnitzereien, Schmuck usw. Zunächst erstaunlich fanden wir, dass die Ware zum großen Teil nicht aus Botswana, sondern aus Zimbabwe stammt!]

Wir reißen uns schweren Herzens los aus der schattigen Oase und fahren weiter Richtung Kasane.
Irgendwo müssen wir tanken und erleben ein, selbst für botswanische Verhältnisse doch recht "spartanisches" Etablissement!
Irgendwo, ca. 200 km vor Kasane sehen wir am Straßenrand eine kleine Herde Elefanten, die friedlich das saftige Grün abweiden und sich von uns nicht weiter stören lassen.

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"Low-key" Tankstelle!

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"Autonome Mähmaschinen" des botswanischen Straßenamtes in Aktion!

Am späten Nachmittag kommen wir dann in Kasane an und beziehen unser Quartier für die nächsten 3 Nächte - die Chobe Garden Cottages.

[Die kleinen Appartments bestehen aus Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad, sind sauber und haben alles was man braucht.]

Wir sind nach der langen Fahrt sehr müde, essen eine Kleinigkeit und gehen früh zu Bett, denn wir wollen am nächsten Morgen früh Richtung Victoria Falls aufbrechen.
Teil 420. Jan. 2021
Wir hatten am vorigen Abend in der Lodge eine Tagestour zu den Victoria Falls (20 USD pro Person) gebucht und werden am nächsten Morgen sehr früh vom Fahrer mit Hiace und 2 weiteren Gästen abgeholt. Es stellt sich schnell heraus, dass es eine sehr gute Idee war eine solche Tour zu buchen anstatt selbst mit dem eigenen Wagen los zu fahren. Wir brauchen nicht die In- bzw. Export-Formalitäten "erleiden" die mit der Einreise mit eigenem Fahrzeug einher gehen. Weiterhin kennt sich der Fahrer natürlich sehr gut aus und schleust uns mit viel Routine an der Touri-Schlange vorbei so, dass wir im Nu die Passkontrolle hinter uns haben und sehr früh an unserem ersten Tagesziel, Victoria Falls, ankommen. Der Fahrer ist sehr erfreulich unaufdringlich, hält sich am Fahrzeug auf so, dass wir in aller Ruhe die Wasserfälle genießen können. Da wir so früh dran sind, haben wir die Wasserfälle fast für uns und gehen die volle Länge der Fälle gemächlich ab. Dabei werden wir gut nass, da die Fälle ganz gut Wasser führen!

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"Dr. Livingstone, I presume?" - der Einbaum ist aber nicht mehr von damals!

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Wie sich das Bild doch ändert.....

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.....wenn man nur leicht anders scharf stellt!

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Dichter tropischer Urwald am Rande der Fälle.....

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.....angetrieben vom immer vorhandenen Wasser und dem reichhaltigen basaltischen Boden.

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Wir gehen weiter der Schlucht entlang, entfernen uns dabei etwas von den Fällen und kommen zu der berühmten Brücke, auf der in 1975 in einem Eisenbahnwaggon die Unabhängigkeit Rhodesiens (leider erfolglos) verhandelt wurde. Die Brücke ist Teil der zu Kolonialzeiten angedachten und teilweise realisierten Strecke Kapstadt-Cairo.
Für diejenigen die diesen Adrenalinstoß brauchen, wird Bungee-Springen von der Brücke angeboten. Wir beobachten das Geschehen eine Weile lang und gehen dann langsam zurück zum Parkplatz.

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Das Bungee-Seil ist an den Füßen und am Klettergurt befestigt.
Der Mitarbeiter muss dieses dann erst von den Füßen losmachen so, dass der Springer dann.....

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.....wieder "richtig herum" hängt!
Teil 520. Jan. 2021
Die Wasserfälle sind sehr beeindruckend und auf jeden Fall für mindestens einen Besuch lohnend und empfehlenswert. Victoria ist wesentlich beeindruckender als Niagara. Der Vergleich mit Iguazu und Angel Falls ist nicht wirklich Sinnvoll denn diese drei Wasserfälle sind so unterschiedlich, dass ein Vergleich sehr schwer fällt!

Es ist schon früher Nachmittag und wir entscheiden uns für das Wild Horizons Lookout Cafe, die Empfehlung unseres Fahrers. Das Cafe ist traumhaft am Rand der Schlucht, jetzt auf der anderen Seite der Eisenbahnbrücke und an der Ecke des "2. Zig-Zacks" vom Wasserfall entfernt gelegen. Wir essen eine Kleinigkeit, trinken ein kaltes Bier (wir müssen ja nicht fahren!) und beobachten vom kleinen Garten des Cafes, direkt am Rand der Schlucht, ein weiteres Nervenkitzel für solche den "Tauchen mit Haien", Fallschirmspringen und Freikletterei einfach zu langweilig ist! Es handelt sich um eine Seilbahn die quer über die Schlucht geht!

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Der Wasserfall befindet sich hinter der Brücke, links.

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Die "Startrampe" der "Seilbahn" ist oben links im Bild, rechts unter dem Baum.

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Startrampe der Seilbahn.

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Das Seil der Seilbahn über der Schlucht und die Eisenbahnbrücke "Nach Cairo"!

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Zeolithe im Basalt.

[Zeolithe sind ganz erstaunliche Mineralien, die bis zu 25% des eigenen Gewichtes an Wasser umkehrbar aufnehmen und abgeben können!]

Nach dem Mittagessen entscheiden wir uns, als Abrundung des sehr schönen Tagesausfluges für einen Besuch des alt ehrenwürdigen Victoria Falls Hotels. Das Haus ist wunderbar gelegen, mit Sicht auf Brücke, "garniert" mit Wasserfallgischt! Die Anlage ist sehr gut gepflegt, frisch gestrichen und sehr geschmackvoll eingerichtet, von englischem Rasen umgeben, gespickt mit Skulpturen und Schnitzereien. Das alles strahlt eine angenehm dekadente, gepflegte, koloniale Atmosphäre aus.....sehr einladend zu einer Tasse Tee mit Scones, die wir uns auch prompt gönnen! Es sind einige Tiere zu sehen, die sich offensichtlich auf das Anbetteln von Touristen spezialisiert haben.

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Man sieht die Gischt der Wasserfälle links hinter der Brücke.

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Dieser kleine Kerl heißt auf Afrikaans, wie ich finde sehr treffend, "Blouball Aap".

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Wunderschöne, Naturstein Skulpturen die nur "AFRIKA!" aus sich heraus schreien!

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Wünscht die Dame vielleicht eine gediegene Tasse Tee im Stanley Zimmer?

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Als letzter Stop vor der Rückkehr nach Kasane lassen wir uns nochmal auf einen riesigen Handwerkermarkt verschleppen. Hier gibt es alles was das Herz begehrt.....oder auch nicht! In allen Größen, bis hin zu Löwen, Antilopen, Hyänen usw. in echter Größe!

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Das Viech mittig hinten ist aber echt!

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Alles was das Herz begehrt.....Kunst oder Kitsch.....das ist hier die Frage.....?
Teil 602. Feb. 2021
Wir fahren nach einem vollen und doch sehr lohnenswerten Tag zurück nach Kasane wo wir im Garten unserer Herberge den Abend beim Sundowner und anschließendem, zünftigen Braai ausklingen lassen.
[Ein Tagesausflug von Kasane nach Victoria ist, zumindest für diejenigen die Victoria noch nie gesehen haben, sehr empfehlenswert. Weiterhin können wir auch nur zu einer gebuchten Tour raten, denn dies minimiert den Zeitaufwand beim Grenzübergang und bringt noch den großen Vorteil der ausgezeichneten Vorort Kenntnisse der Tour-Fahrer.]

Am nächsten Morgen geht es dann früh los. Wir fahren ganz langsam Richtung Westen an der "Waterfront" entlang; lassen uns sehr viel Zeit und genießen einfach das einzigartige "Afrika Gefühl" am Kwando.....ein wenig der Geruch der Pflanzen und Bäume, der Tierwelt, der Hinterlassenschaften letzterer.....ab und zu mal was vermoderndes oder totes.....wir saugen es förmlich in uns auf, fühlen uns so lebendig, Teil der wunderbaren Flora und Fauna die uns umgibt! Wieder habe ich dieses unbeschreibliche Gefühl, als ob eine göttliche Hand eine ur-ur-uralte Saite in mir zupft.....eine archaische Resonanz die nur in Afrika aufkommt! Ich stand schon am Amazonas, Mississippi, Mekong, Rhein.....schön, aber eben nicht Afrika!

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Etwas unscharf.....hat man davon wenn es ganz schnell gehen muss und man durch die Scheibe fotografiert.....

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Einige Strecken sind dann doch etwas tiefsandiger und erfordern die, Afrikafahrern wohl bekannte "Stock in Ventil" Maßnahme!

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Leider wegen heftiger Bewegung etwas unscharf!

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Mal mit Lilytrotter.....

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.....mal mit Spoonbill!

Wir fahren bis zur Ihaha Campsite, machen dort eine Pause, essen ein wenig Früchte, Biltong, Tucs mit Käse und fahren wieder langsam zurück.

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Der Abfall des einen ist das "gefundene Fressen" des anderen!

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Die Markierungen in den Ohren haben´s uns angetan.

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Mmmmh.....Gesten Abend doch ein wenig zu viel gefeiert?

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Diese Wurzeln sind zum nieder knien!

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Wir sind bereits am Nachmittag wieder in Kasane, gehen ein wenig auf die lauschige Plattform der Lodge die direkt am Fluss liegt und über einen ca. 200 m breiten Streifen "Niemandsland" zu erreichen ist und bekämpfen dort (nur teilweise erfolgreich!) die Hitze und Trockenheit mit Savanna und Windhoek draught!

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Im Niemandsland zwischen Lodge und Aussichtsplattform.....

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Aussichtsplattform der Lodge direkt am Kwando.
Teil 703. Feb. 2021
Dann kommt das Highlight des Tages.....wir haben eine Nachmittag/Abend Bootstour gebucht, ausgehend von der Chobe Safari Lodge und einmal um die Sedudu Insel herum. Es geht um 15:00 los und endet kurz nach Sonnenuntergang.

[Die Sedudu Insel (In Namibia als Kasikili bekannt) hat eine turbulente "internationale" Geschichte! in den 1990er Jahren gab es zwischen Namibia und Botswana einen Territoriumsstreit um die ca. 5 km2 große, von beiden Ländern beanspruchte Insel. In 1999 entschied dann das internationale Gericht zu Gunsten von Botswana. Die Begründung war, dass die internationale Grenze ja in der Mitte des "Hauptstroms" des Flusses liegt und dieser wurde, anhand von Untersuchungen zu Strömungsgeschwindigkeit und Wasservolumen, als der nördliche Arm festgestellt.....und somit wurde die Sedudu Insel Botswana zugeschlagen!]

Es geht also von der Bootslandung der sehr schönen, direkt am Fluss gelegenen Chobe Safari Lodge los. Unser Boot ist, mit ca. 20 Passagieren, eher im mittelgroßen Bereich angesiedelt. Es hat eine offene Kabine auf Flusshöhe mit Sitze und Tische und darüber eine offene Aussichtsplattform mit Reling und sonst nichts. Auf Grund der Verlagerung des Massenmittelpunktes und des damit einher gehenden Stabilitätsverlustes dürfen sich maximal 8 Personen gleichzeitig auf dem Oberdeck aufhalten. Glücklicherweise sind die meisten Passagiere zu bequem um sich oben in die Sonne zu stellen so, dass wir uns während der gesamten Fahrt oben aufhalten können!
Wir sehen unglaublich viele Tiere, vor allem Vögel, Krokodile, Elefanten und Büffel. Die Insel ist relativ flach, mit einem breiten Schilf- und Sumpfsaumen, der Elefanten und Büffel magisch anzuziehen scheint. Wir können uns vorstellen, dass die Insel auch wegen der Abwesenheit von Fressfeinden bei manchen Tieren sehr beliebt ist!
Zunächst geht die Fahrt am südlichen Ufer des südlichen Armes des Kwando entlang.....

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.....für Chrisanna8!

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Friedliches Beisammensein!

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Ausreißen, waschen und rein damit!

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Eigentlich Sinnvoll.....aber.....ein bisschen lachen mussten wir doch bei den, "meine ist größer als deine", Tüten!

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Einmal so herum.....

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.....dann so herum.

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"Ein schöner Rücken kann auch entzücken!"

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Geschätzt.....mindestens 4 m.....

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.....und dem entsprechend gezeichnet.

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Die sind bestimmt.....
Teil 803. Feb. 2021
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.....Heute auf dem besten Weg nach Indien!

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Aves, Reptilia und Mamalia, alle friedlich zusammen.

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Typische Flügelhaltung beim Fischfang.
[Hierbei wird das Wasser beschattet so, dass der Vogel die Fische besser sehen kann!]

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Die deutliche Rosa-Färbung deutet auf Flussgarnelen auf dem Speiseplan der Vögel.

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Seltene Spezies im "Lechwe-Land"!

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Die Elefanten wollen vom Festland zur Insel schwimmen, werden aber immer wieder von Touri-Boote so unter Druck gesetzt, dass sie abdrehen. Es ist mal wieder so eine Erfahrung wo man sich schämt ein Mitglied unserer ach so "überlegenen" Spezies zu sein!

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Die Elefanten sammeln sich in einer immer größeren Gruppe, schauen zur Insel rüber und.....

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.....starten entschlossen......Komm Junge, da drüben ist das Gras doch grüner!

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Wie viele Elefanten und wie bitte stehen diese, wenn man die Stoßzähne betrachtet???
Teil 904. Feb. 2021
Die Antwort auf obige Frage ist 3 und, ja, der eine hat einen nach unten wachsenden Stoßzahn!

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Es ist "Marabu-Time"!

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Dann ändert sich das Licht, die Sonne steht tief, warme Rottöne gewinnen die Überhand und es bricht die Tageszeit an die mich immer so begeistert. Ich denke mir immer.....in dieser Gegend kann man getrost von 9 Uhr Morgens bis 15 Uhr Nachmittags eine ausgedehnte Mittagspause einlegen.....es sind die Morgen und Abend Stunden die mich verzaubern!

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Scheue Lechwe Antilopen.

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Die Sonne geht unter.....
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der Mond kommt auf und .....

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wir genießen beim Sundowner auf der schönen Terrasse der Chobe Safari Lodge das Nachglühen!

Danach gönnen wir uns noch das sehr reichhaltige und durchaus empfehlenswerte Buffet in der Lodge. Es gibt, neben Rind, Huhn und Lamm, noch 5 Sorten Wild und eine Vielfalt an Beilagen.
Wir lassen den Abend noch beim guten Wein auf der Terrasse ausklingen und gehen müde, zufrieden und geistig noch die vielfältigen Eindrücke des Tages verarbeitend ins Bett!
Teil 1007. Feb. 2021
Wir ändern unseren Daseinsmodus wieder einmal, von "Rot-Stop" auf "Grün-Go" und starten relativ früh, denn wir haben ca. 450 km inklusive einem Grenzübergang vor uns.
Der Weg führt über den Ngoma Grenzübergang hinein in den Caprivi, westlich über Divundu, dann südlich am westlichen Ufer des Kavango entlang nach Ngepi.
Auf dem Weg nach Ngoma sehen wir noch einige Tiere, insbesondere einen sehr schönen Crowned Eagle, der sich auch nicht weiter von uns stören lässt. Er bleibt einfach majestätisch sitzen und mustert uns mit seinem typischen, strengen Blick der zu sagen scheint; "Ich bin die Krönung der flugfähigen Natur und wer seid ihr armselige Kriechtiere?!"

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Am Ngoma Grenzübergang erleben wir wieder mal einen solchen "Afrika-Moment". Wir fahren noch kurz (ca. 100-200 m) vor dem Schlagbaum auf den Parkplatz und konferieren ein wenig mit unseren Freunden. Danach fahren wir, ganz langsam, unsere Freunde vor uns, zur Grenze. Unsere Freunde fahren vor zum Grenzer der am Schlagbaum steht und wir halten an dem Stop-Schild ca. 5 m dahinter. Es dauert.....irgendwann steigt unser Freund aus und wir merken, dass irgendwas vorgeht. Es stellt sich heraus, dass der Grenzer von unseren Freunden ein Bußgeld wegen "Überfahren" des Stopschildes ohne zu halten fordert. Es geht hin und her und der Grenzer fordert unseren Freund auf alleine (ich wollte, durfte aber nicht mit in die Grenzhütte!?) in die Grenzstation zu kommen. Es ging natürlich um eine Zahlung, unter (nur!) 4 Augen, ohne Quittung! Wir sind sehr erfahrene Afrikareisende und wundern uns bei solchen Vorgängen natürlich nicht mehr. Letztendes ist es aber trotzdem ärgerlich und hinterlässt ein "Geschmäckle"!

Nach der Botswanischen Grenze fahren wir eine ganze Strecke durch Niemandsland mit guter Sicht auf die friedliche Flusslandschaft neben uns.

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Typisch Afrika.....Büffel grasen friedlich zusammen mit den Rindern der Einheimischen.

Die Grenzformalitäten haben viel Zeit gekostet und die letzte Strecke von Divundu nach Ngepi hat es in sich. Glücklicherweise ist es relativ trocken so, dass wir es nur mit Tiefsand zu tun haben!
Die Landschaft ist karg, überweidet und wir fürchten schon das Schlimmste, werden aber sehr positiv überrascht als wir in die Nähe von Ngepi kommen! Es ist wie Tag und Nacht! Das Gelände der Lodge ist tropisch überwuchert, große Urwaldbäume, Büsche und diverse Fauna und Flora die bis ans Ufer des Flusses reicht.
[Wir sinnieren über diese verwüstete Landschaft an einem tropischen Ort der mit reichlich Sonnenschein und gutem Boden gesegnet ist und direkt am Ufer eines großen, wasserreichen Flusses liegt!? Ngepi ist der beste Beweis, dass Pflanzen hier bestens wachsen und gedeihen können.....warum dann diese trostlose Einöde? Es kann nur mit Überbevölkerung, Überweidung, Missmanagement und des; "nicht Könnens oder nicht Wollens"; einer Agrar-basierenden Lebensweise aufzunehmen zusammen hängen!]
Wir haben die freie Wahl des Stellplatzes, suchen uns eine lauschige Stelle am Fluss aus und richten unser Lager ein.

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Mokoros mit.....

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.....Touris mit Tüten, die sich an....

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.....dieses Prachtexemplar an der anderen Flussseite heran pirschen.
Teil 1107. Feb. 2021
Die Sonne geht schon unter und wir sind etwas spät dran. Also verzichten wir auf unsere übliche "Sonnenuntergangsfotopirsch", machen ein schönes Feuer, nehmen einen (oder waren es zwei?) Sundowner und machen ein Braai mit großer Salatbeilage.
Der Abend klingt mit einer Flasche Roodeberg, Sedgewicks OBS und ein "Steeltjie" (mehr dazu im "Spitzkoppen-Kapitel") Amarula Gold recht fröhlich aus!

Wir werden mit Sonnenaufgang wach, nehmen ein ausgiebiges "English Breakfast" mit Ei, Speck, Bratkartoffeln, Zwiebeln, Käse und Tomate, alles in der "Ploegskaar" zubereitet. Dazu Toast vom Rost, Kaffee und Tee (aus D mitgebrachten Darjeeling von der Teekampagne).
Danach gehts, gut gestärkt auf Fotopirsch. Wir ziehen durchs Ngepi Gelände, schauen uns alles in Ruhe an.....

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Da möchte kein kleines Insekt hinein geraten!

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Wer mutig genug ist und wirklich glaubt, dass der Käfig dicht ist!

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Die wirklich schöne und "etwas andere" Anlage von Ngepi!

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Die Libelle ist "with a little help from your friends" entkommen!

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Die etwas andere Bar und Reception.

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Ich denke die wird es zur Genüge in der Gegend geben!

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Überall schöne Rasenflächen im natürlichen Urwald mit kunstvollen Schnitzereien, dem natürlichen Wuchs des Rohstoffes folgend.

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Mama, wo bleibt mein Frühstück.....

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.....na endlich.....

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.....geht doch!

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Der Jungvogel ist sehr gut am kürzeren, gedrungenen Schnabel zu erkennen.

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Weg ducken bringt nichts! Scheuer Coucal.

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Immer wieder Flora in üppiger Vielfalt.

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Camp auf schönem Rasen direkt am Kavango.

Wir nehmen ein kleines Mittagessen im Restaurant der Lodge und verbringen den Frühen Nachmittag mit der Suche nach weiteren Fotomotiven, Fotos sichern und in der mitgebrachten Leichthängematte "abhängen"!

Wir müssen uns nämlich auf das Highlight des Tages geistig sowie physisch vorbereiten.....die Nachmittags/Abend-Bootstour auf dem Kavango.....
Teil 1208. Feb. 2021
Wir machen uns also auf den Weg zum Bootssteg der Lodge.
Auf dem Weg dort hin erwischen wir noch diesen neugierigen Zeitgenossen.....

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Alle Boote die dort liegen sind klein und relativ simpel.....es hat nur ein Geschoß, ein Sonnendach, eine robuste Reling und ansonsten eigentlich nicht viel.....selbst die Stühle sind einfache Gartenstühle die auf das Deck gestellt werden und nach belieben in die bevorzugte Position geschoben werden können. Es sind auch nur, neben unserer 4er Gruppe und dem Bootsmann, 3 weitere Personen an Bord so, dass jeder in allen Richtungen eine gute Sicht hat.....das fängt schon mal sehr optimal an!
Es ist ca. 15 Uhr und die Sonne steht noch relativ hoch. Wir fahren erst mal langsam Richtung Nordwesten am Westufer des Flusses entlang und sehen die ganze Ngepi-Anlage vom Fluss aus.
Hierbei sehr beeindruckend die Gästehütten die direkt am Fluss, sogar teilweise zum Fluss hin auf Stelzen gebaut sind und vorne (Flussseite) vollkommen offen sind so, dass man vom Bett direkt auf den Fluss schaut.....
(der aufmerksame Leser wird das "heavy duty" Mückennetz bemerkt haben!.....so mit das einzig wirklich unentbehrliche "Einrichtungsstück" in dieser Gegend!)

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Wir drehen und fahren ganz langsam nahe dem anderen Ufer wieder Richtung Südosten, sehen dabei einige der "üblichen Verdächtigen" während die Sonne langsam Richtung Westhorizont wandert.....

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Dann kommt die Zeit auf die ich mich immer so freue!
Die Zeit in der mir Afrika immer am "afrikanischsten" vorkommt!
Es ist die innere, durch die fantastischen Rottöne ausgelöste Wärme, die geheimnisvolle Dämmerung die so viele, ja, so, so viele Geheimnisse enthält die wir nur in den Untiefen unseres Unterbewusstseins spüren, erahnen können!

Wir drehen nochmal und fahren jetzt, ziemlich in Strommitte langsam nach Nordwesten.....
[Warnung: Ab hier nur was für hartgesottene Sonnenuntergangs-Fans!]

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Wir sind müde.....rundum glücklich müde.....,gehen zum Camp zurück, nehmen noch einige kühle Getränke, basteln uns eine nette Snackplatte (Biltong, Droewors, Trockenfrüchte, Käse, Oliven, getrocknete Tomaten und Zwiebel mit Kräcker) und gehen, mit den Rottönen des Sonnenuntergangs auf der Seele eingebrannt ins Zelt.
Teil 1308. Feb. 2021
Am nächsten Morgen sind wir sehr früh wach und essen unser übliches "Schnellstart" Leichtfrühstück bestehend aus eine riesige Tasse Kaffee mit zwei-drei große Stücke Zwieback (Ouma Bottermelk.....mmhhh). In den Kaffee getunkt schmeckt uns diese Sorte, die wir schon seit einige Jahrzehnte genießen, mit Abstand am besten.

Aber, erst einmal hat uns die magische Stimmung am Fluss, direkt am Camp in seinen Bann gezogen.....

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Dann schnallen wir uns an, setzten den Helm auf, zünden und schalten den Turbo von "Stop" auf "Gooooo" und die Gangschaltung auf "Ludicrous Speed!".....wir müssen Heute nämlich über Rundu und Grootfontein noch die ca. 650 km nach Namutoni fahren!
Wir fahren stramm durch, machen noch eine kurze Pause in Rundu wo wir uns die Stellungen der SA Soldaten während des Angola-Krieges anschauen, Tanken und decken uns in Grootfontein mit Lebensmittel für die nächsten Etappen ein.
Da wir sehr gut durchgekommen sind entscheiden wir uns noch für einen kurzen Besuch des Hoba Meteoriten.
Dieser ist eine eigentlich unterbewertete, einmalige Sehenswürdigkeit, wie unschwer aus folgendem zu erkennen.....

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Erst die Warnung und schwup-di-wupp.....

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.....schon ist er da!

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An frühere Probennahme Stellen ist gut die metallische Zusammensetzung zu erkennen.

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Vor allem das Schild oben rechts hat es uns damals schon besonders angetan.....und wird immer aktueller und wahrer!

Dann fahren wir zügig weiter und kommen gerade noch vor Tore-Schluss in Namutoni an.
Wir richten unser Camp schnell ein, denn es ist bereits dunkel, gehen kurz etwas im Restaurant essen und trinken noch eine schöne Flasche Roodeberg am nicht sehr beeindruckenden Wasserloch bevor wir müde ins Bett fallen.
Teil 1415. Feb. 2021
Am nächsten Morgen geht es nach ausgiebigem Frühstück auf Pirschfahrt. Da es sehr trocken ist und sich daher wenig Wild im Busch fern der Wasserlöcher aufhält, fahren wir die "üblichen Verdächtigen" Wasserlöcher ab.

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Trink Technik auf "trappisch"! Erst einmal (falsch herum, aber für Vögel normal!) hin knien, checken ob kein Kätzchen oder ähnlich im (nicht vorhandenen) Busch lauert und dann.....

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.....Kopf runter und Wasser fassen!

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"Geisterzebra" gesellt sich zu Oryx!

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Die heile Welt.....

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Wasserschöpfen.

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Die Gestaltung und die Farben der Ohren haben es uns angetan.

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Unser Camp im Zeltplatz von Namutoni. Es gibt etwas Gras, die Abblutions sind sauber und funktionieren.....was will man mehr?.....wir fühlen uns sehr wohl und können die "übliche" Kritik nicht bestätigen und das "NWR-bashing" nicht nachvollziehen!

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Dieses Gebilde war so dicht, dass wir die Baumeister nie zu Gesicht bekommen haben!

Als Abschluss eines schönen Tages nehmen wir noch einen Sundowner, machen gemütlich Braai und schauen nochmal am wirklich nicht beeindruckenden (mag auch sehr an der Lage relativ zur untergehenden Sonne liegen) Wasserloch von Namutoni vorbei.
Teil 1515. Feb. 2021
Wir lassen uns Zeit, nehmen ein ruhiges Frühstück und schauen uns ein wenig im Fort um. Dabei finden wir es schon traurig, dass einige Bereiche, wohl wegen Baufälligkeit geschlossen sind. In dieser großartigen Anlage steckt viel mehr Potenzial als zurzeit realisiert wird!
Wir fahren wieder mal mehr oder weniger ohne Ziel los, wobei wir uns schon von Wasserloch zu Wasserloch entlang hangeln und sehen auch an diesen mit Abstand am meisten.....aber.....ab und zu gibt es auch mal Sehenswürdiges zwischendurch.....

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Gut getarnt, aber doch noch ein wenig.....

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.....müüüüüüde.

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Gute Idee, ein Nickerchen kann nicht schaden.

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Schön gestalteter Busch im Camping Platz von Namutoni.
Soll wohl ein Strauß darstellen, sieht aber mit den dicken Beinen eher wie ein Moa oder Kiwi aus!

Wir machen eine Mittagspause im Camp und fahren am frühen Nachmittag erneut auf Pirsch.
Teil 1616. Feb. 2021
Wir ahnen es noch nicht, aber es soll eine besonders schöne Fahrt werden!
Zunächst packen wir noch unsere sieben Sachen zusammen, denn es geht nun weiter, nach Halali!
Wir fahren wieder einmal ziellos durch die Gegend, schauen an den Wasserlöchern vorbei, was zwangsläufig zu Wiederholungen führt, denn so viele gibt es nicht im Osten des Parks.....

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Diesmal "Geisteroryx" unter gleichen!

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Dann fahren wir weiter, zum nächsten Wasserloch.....

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Es ist schrecklich trocken; die Tiere sind zum großen Teil an und um den Wasserlöchern zu finden.

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Wir kommen zum nächsten Wasserloch, genießen den Ausblick einiger schön drapierter Zebras und wollen gerade weiter fahren.....was ist das?.....das dunkel-schemenhafte dort im Busch?
Aus dem nichts erscheint eine große Herde Elefanten, übernimmt das Wasserloch und genießt das Wasser in vollen Zügen, sowohl in interner als auch externer Anwendung!
[Es verblüfft mich immer wieder wenn ich erneut erlebe wie still solche riesige Tiere durch den Busch streifen.....fast lautlos kommen und gehen sie.....wenn man ganz aufmerksam zuhört, hört man.....ploff.....ploff....ploff....schon sind sie da und auch wieder fort!]
Wir genießen das Treiben der Riesen, das intime Familienleben, die ganz offensichtliche Intelligenz, die Liebe und Fürsorge der Erwachsenen Tiere für die Kleinen. Dann gibt es bei mir immer ein "Flashback" zum Elfenbein Handel, weiter zur Nashornwilderei, Tigerknochen usw. usw. usw.....Schrecklich! Abgrundtief SCHRECKLICH!

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Die Elefanten verschwinden wieder, wie sie gekommen waren.....ploff.....ploff.....ploff.....im Busch.....still und ohne Hast. Fünf Minuten später ist gähnende Leere am Wasserloch und wir merken mal wieder, dass fünf Minuten durchaus den Unterschied ausmachen können zwischen "Super-Sichtung" und gar nichts!
Wir fahren weiter, Richtung Halali, kommen am späten Nachmittag an, richten unser Camp ein und gehen auf (Foto)-Jagd und erwischen, direkt am Camp diese Beiden.....

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Dann gehen wir noch zum kleinen aber feinen Wasserloch, genießen das tierische Treiben und ein-zwei eiskalte G&T.

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Der Ausguck aufs Wasserloch ist auf eine kleine, natürliche Kalksteinklippe mit guter Sicht aufs Wasserloch gestaltet und vor allem zum Sonnenschutz überdacht. Es ist sehr ansprechend, nicht so groß wie das Wasserloch in Okaukuejo, schmiegt sich aber sehr schön in die Landschaft und bietet eine natürliche Barriere zwischen Homo Sapiens und die anderen Spezies!

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Nahaufnahme des Kalkstein mit gut erkennbare, sehr anschauliche Flintstein-Einschlüsse.

Wir machen ein leckeres Braai mit Springbok und Oryx Filet, gemischten Salat und "Roosterbrood", spülen alles mit Windhoek Draught und Savanna runter und gehen, rundum zufrieden ins Zelt.
Teil 1716. Feb. 2021
Das Camp Halali hat uns auch ganz gut gefallen, obwohl der Campingplatz relativ staubig ist. Die Ablutions sind sauber und funktionieren einwandfrei, man kann gut braaien, es ist relativ ruhig und man hat einfachen Zugang zum sehr schönen Wasserloch.
Überhaupt finden wir, dass die Vorteile direkt im Park zur Morgen- bzw. Abendpirsch aufbrechen zu können und somit die (fototechnisch) besten Stunden des Tages nutzen zu können, bei weitem die Nachteile des, wollen wir mal sagen, etwas "rustikaleren" Camps überwiegen!

Wir starten also zur ersten Morgenrunde aus Halali und werden direkt, noch im schönen Morgenlicht mit einigen Sichtungen belohnt.....

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Dann schwindet allmählich das warme Morgenlicht und die direkte Sonne Namibias zieht uns wieder in ihren gleißenden Bann!

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In Reih und Glied.....mit Hauptmann!

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Wer darf.....?!

Dann werden wir vom früh morgentlichen Tun dieser Bande eingefangen.....

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Erst einmal in der frühen Morgensonne auf Betriebstemperatur kommen.....

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.....gähnen.....(für alle die bezweifeln, dass es sich um echte Raubtiere handelt!)

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Dann wieder so süß dreinschauen!

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Antilopengalopp!
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Antilope "an" Pfanne.....
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Jetzt kommt die spannende Frage:
War es nun dieser.....
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.....oder etwa dieser?.....DER Baum?
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Salzverkrustungen am Rande der Pfanne.

Es ist an der Zeit eine Mittagspause einzulegen bevor es dann auf die Nachmittagsrunde geht.
Wir machen es uns also unter Bäumen gemütlich, nehmen einige kalte Getränke und die für uns üblichen Mittagssnacks.....Biltong, Droewors, Trockenobst, Nüsse, Tomaten, Oliven, Karotten.....
Teil 1817. Feb. 2021
Wir drehen noch einmal, zum letzten Mal dieser Reise aus Halali, eine Runde. Die Sonne ist gleißend und in der hellen, staubigen Trockenheit schaffen es selbst die Sonnenbrillen nicht die Lichtintensität auf ein gut erträgliches Maß abzutönen.
Wir sehen einige Pflanzen, die aus dem trockenen Nichts zu sprießen scheinen, dabei farbenfroh und fröhlich daher kommen.....ja.....man könnte schon fast vermuten; je prekärer die Existenz desto schöner die Pflanze!

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Es ist nicht wirklich viel los, die Tiere verkriechen sich im wenigen Schatten.
Lediglich an den Wasserlöchern sieht man gelegentlich das eine oder andere, durch Durst getriebene Tier.

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Die Oryx sehen immer so aus, als wären sie gerade aus der Maske heraus gekommen.....sauber markiert, gestriegelt und geschmückt!
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Keine Ahnung was der wollte?

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Gruppenbild mit Dame!

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Dann fahren wir zurück ins Camp und beschließen einen längeren Aufenthalt am Wasserloch.
Mit Sitzkissen und diversen Getränken unterm Arm gehen wir los und erleben einen sehr schönen Nachmittag/Abend.

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Es scheint, auch für die Tierwelt, sundowner time zu sein!

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Es ist wie in der realen Welt.....Die größeren verdrängen die kleineren!
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Ephemere Erscheinungen.....der Wunder haut einen immer wieder um!
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Tierisches Treiben!

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Wir runden den schönen Tag wieder mal, wie üblich, mit Braai und Beisammensein am Feuer ab.
[Wenn die Dämmerung einsetzt und es dann allmählich ganz dunkel wird merkt man, dass wir doch stark auf den Gesichtssinn ausgeprägt sind. In dem Maße in den dieser wegen fehlender Nachtsichttauglichkeit abnimmt fühlen wir uns automatisch etwas unsicherer bezüglich dessen was "da draußen" möglicherweise rumschleichen könnte! Im gleichen Zuge merkt man, dass wir mit einem Mal viel mehr hören als am hellen Tag; der Gehörsinn wird sozusagen auf "scharf" gestellt und übernimmt, wenn auch unvollkommen, die Überwachungsaufgaben vom Gesichtssinn.]
Müde und glücklich fallen (besser, steigen) wir ins Bett!
Teil 1917. Feb. 2021
Wir schalten wieder von "Stop" auf "Go", brechen unser Lager ab und fahren zeitig los, denn wir wollen noch über Okaukuejo und Outjo zum Aabadi mountain camp fahren, also ca. 450 km, teilweise noch im Park und mit Unterbrechungen in Okaukuejo zur Besichtigung und Outjo zum Einkauf für die nächsten Tage.
Wir fahren also relativ zügig nach Okaukuejo, schauen uns dabei die naheliegenden Wasserstellen an.....

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Trostlose Trockenheit.

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Das Wasserloch von Okaukuejo ist wirklich ganz nett, viel größer als das von Halali, mit im Halbkreis angeordnete "Zuschauer Galerie"

Dann sehen wir zwei neue Spezies!
Antidorcas Hofmeyri Aquaticus und Oryx Gazella Aquaticus!.....Ob die schon Schwimmhäute zwischen den Zehen haben?!
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Ein etwas eigenartiges Webernest.
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Wir verlassen Okaukuejo, den Park und schließen somit unseren ersten großen "faunalastigen" Reiseteil ab!
Es geht weiter, über Outjo wo wir ein kleines Mittagessen zu uns nehmen und für die nächsten Tage einkaufen und kommen relativ spät, ziemlich kurz vor Sonnenuntergang in Aabadi an.
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Zufahrt zum Camp.

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Unser Camp.

Da wir in Outjo ja bereits gegessen hatten und es ziemlich windig und kalt ist, machen wir nur einen kleinen Imbiss und gehen kalt und müde ins Zelt.
Teil 2018. Feb. 2021
Wir werden zu Sonnenaufgang wach, ziehen uns warm an denn es ist immer noch sehr kalt, machen unser übliches "Schnellstartfrühstück" (Große Tasse Kaffee mit Ouma Bottermelk rusks zum tunken) und erkunden das Camp im Schnelldurchgang denn wir haben noch einiges vor an diesem Tag!
[Aabadi hat alles was man braucht, ist aber nicht luxuriös. Wir würden es immer wieder als Übernachtungsmöglichkeit in Betracht ziehen, nicht aber als Ziel in sich!]
Wir haben ein volles Programm für diesen Tag; Welwitschias, versteinerten Wald, verbrannten Berg, Orgelpfeifen, Gravierungen in Twyfelfontein und dann noch über den Huab und Uis die ca. 250 km zur Spitzkoppe!

Zunächst fahren wir also die kurze Strecke zum versteinerten Wald.....

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So schlicht und einfach wie das Schild ist auch der Rest! Überhaupt keine Infrastruktur, was wir auch durchaus als sehr positiv empfinden!

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Ein kurioses Schild? Wir grübeln ein wenig ob es sich hierbei um Menschenhandel oder Rotlichtbezirk handelt!?

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Der kleine Unterstand hinten rechts von unseren Fahrzeugen und hinter dem Busch ist "die geballte Infrastruktur"!

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Da liegen sie! Unübersehbar, selbst für die meist eingefleischten der Erdgeschichtsleugner! Da muss man schon unglaubliche Klimmzüge machen um aus dieser Nummer rauszukommen!
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Querschnitt eines "Baumstammes" mit gut erkennbaren Jahresringen.....alles aus hartem, amorphen SiO²!

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Ein "Orudu"?

Ein Besuch (einer der) versteinerten Wälder ist wirklich lohnenswert, gerade für diejenige die geologisch und erdgeschichtlich unterwegs sind. Man wird dabei geerdet, bekommt einen kleinen Einblick in das unvorstellbare Alter des Ganzen um uns herum.....das Erlebnis ist fast als spirituell zu bezeichnen!

Dann geht es weiter zum verbrannten Berg, eine geologische Kuriosität, die für mich sehr interessant war, allerdings wahrscheinlich nicht ein Muss für Jedermann.

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Verbrannter Berg.
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Verbrannter Berg vom Eingang zu den Orgelpfeifen aus gesehen.

Die sogenannten Orgelpfeifen liegen in Sichtabstand zum verbrannten Berg, also schauen wir uns diese auch noch mal an. Mit den Basaltsäulen in Irland und/oder Island sind diese wahrhaftig nicht zu vergleichen. Auch hier würden wir sagen; Nett mal zu sehen, für erdgeschichtlich und geologisch besonders interessierte sicherlich einen Besuch wert. Für alle anderen Besucher würde ich sagen, dass sowohl die Orgelpfeifen sowie der verbrannte Berg "mitgenommen" werden kann, wenn man denn schon mal in Twyfelfontein ist und ein Paar Stunden auf der hohen Kante hat!

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Dann geht es weiter zum Highlight des Tages, die Felsgravierungen in Twyfelfontein.

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