Reisebericht

Neuseeland Nov/Dez 2019 mit Papua&Vanuatu

von Sadie · begonnen 06. Dez. 2020 · 27 Teile

Teil 106. Dez. 2020
Liebe Formis,
Wer kommt mit auf eine vituelle WoMO Reise durch grandiose Landschaft auf der Neuseeländischen Südinsel?
Mein Mann wollte unbedingt mal Papua New Guinea sehen und ich wollte zurück nach New Zealand wo es uns beiden im 2011 so gut gefallen hat. Gut, solange wir den Menschenfressern fern blieben, komme ich auch nach Papua. Und mit schönen Landschaften ist mein Mann auch gerne dabei. Also plannten wir eine Kombo Reise zu beiden Zielen und dazu kamen noch die Inseln von Vanuatu in der Südsee, und die fireworks in Sydney am Sylvester.
Hier unsere Route und Program:
Nov. 20 Flug von Florida nach Christchurch, NZ
Nov. 22-Dez. 6 Südinsel Neuseeland Umrundung im WoMo
Nov. 7 Flug nach Brisbane, Australien
Dez. 8-18 Princess Cruise nach Papua New Guinea
Dez. 19-29 Princess Cruise nach Vanuatu
Dez. 19 Flug nach Sydney
Dez. 29-Jan. 2 Sydney with fireworks on New Years eve.
Jan. 2 Flug von Sydney nach Florida

Diese Reise war voll schöner Landschaften, Reef schnorcheln, traumhaften Stränden, aber auch geprägt von einer neuen Kultur mit unvergesslichen Begegnungen. Von all dem werde ich euch in den folgenden Tagen ein paar Bilder zeigen. Hier einige teasers.


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Mount Cook mit Lupinen


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Freundliche Leute auf der Insel Rabaul



Champagne Baz, Vanuatu
Teil 207. Dez. 2020
Im Vorfeld habe ich zwei grobe Routen geplant: eine geht von Christchurch südlich und dann im Uhrzeigersinn um die Insel herum und die zweite Route geht zuerst westlich und dann gegen den Uhrzeiger bis zurück nach CC. Warum zwei Routen fragt der aufmerksame Leser?
Der Grund dafür ist das Wetter. Wie in Island ist auf NZ alles vom Wetter abhängig, soviel haben wir von unserer ersten Reise im 2011 gelernt. Die Aussicht auf gutes und trockenes Wetter war auf der südlichen Route sehr viel besser als auf der Westside wo wochenlang nur Regen angesagt ist. November ist Frühlingszeit in der südlichen Hemisphäre und deshalb ist das Wetter noch wechselhafter. Aber es ist auch die Blütezeit der Lupinen, wie ihr sehen werdet.


Am 20. Nov fliegen wir von Florida über Houston nach Auckland mit Air New Zealand. Wir haben uns einige Wochen vorher für ein E-Visum angemeldet und bei Ankunft sehen sie das bei der Passkontrolle. Danach stehen wir in der Schlange für bio security wo unsere Wanderschuhe auf Dreck und Samen geprüft werden. Leider ist alles etwas langsam und nicht gut organisiert.
Danach fliegen wir noch ein paar Stunden mehr südwärts und landen in Christchurch wo wir von einem Maui- Britz shuttle abgeholt werden. Wir fahren ins Depot und auch dort gibt es eine lange Wartezeit bis wir endlich unser WoMo in Empfang nehmen dürfen.
Eigentlich habe ich einen Mighty Double Up Van bestellt, aber dieser hier ist ein Britz Camper und sieht innen ganz anders aus, nämlich muss der Tisch immer vor dem Essen installiert werden. Der Manager wird gerufen aber er hat kurzfristig keinen andern Camper zur Verfügung. Halb so schlimm, und wir gewöhnen uns schnell daran vor der Malzeit den Metallpfosten ins Loch zu stecken und die Tischplatte drauf zu legen.
Bei der Planung habe ich das Rankers App sehr geliebt, da dort alle Zeltplätze beschrieben sind. Nun in NZ angekommen, will das Ding nicht richtig funktionieren. So laden wir schnell Maps.me aufs Telefon und können uns somit orientieren. Nächster stop ist Hornby Mall südlich von Christchurch wo es einen Countdown Supermarkt gibt, und wir kaufen mal ergiebig ein mit allem was man so braucht. In der Zwischenzeit ist es 5 Uhr nachmittags, November 22, wir haben also einen Tag vorwärts übersprungen, und uns knurrt der Magen, so gehen wir schnell in einem Wendy"s Restaurant essen.
Danach fahren wir noch weiter südlich zum ersten Freedom Camping Platz Chamberlain Ford der am Selwyn River liegt. Keine Gebühr! Einige andere Camper haben die gleiche Idee und wir finden einen Stellplatz auf der Wiese neben dem Fluss. Wir richten uns gemütlich ein und die grossen Koffern verstaut man unter dem Bett was ich genial fnde. Überhaupt gibt es in diesem Camper enorm viele Schäfte so dass alle Habseligkeiten und Esswaren gut Platz finden.
Auf der campsite gibt es einige Toiletten aber keine Duschen. Unser Camper ist auch mit einer Toilette ausgestattet, aber die brauchen wir nur zu einem Geschäft, das andere machen wir lieber auf den Toiletten die bei vielen Freedom camping Plätzen vorhanden sind. (Die Neuseeländer habens gelernt, wie die Isländer, dass Toiletten einfach sein müssen.)
In diesem WoMo geht alles in eine Kassette die man dann herausziehen, zur Dumpstelle tragen und leeren muss, also nicht mit langem Schlauch entleeren, wie das bei unserm RV daheim der Fall ist. Das Rankers app ist deshalb sehr hilfreich und zeigt an welche freedom campsites Toiletten haben und welche nicht.
Es ist angenehm still hier und wir schlafen trotz Jetlag ziemlich gut in den noch fremden Betten.


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Unser Camper mit dem wir sehr zufrieden waren
Teil 307. Dez. 2020
Samstag, November 23

Chamberlain Ford to Peel Forest Reserve, 117 km
Peel Forest to Lake Tekapo, 109km
Lake Tekapo to Lake Pukaki 44km

Vogelgezwitscher weckt uns früh und ich gehe zum Fluss Selwyn wo das Licht goldig ist und einige Enten herumschwimmen. Wir machen uns auf zum Peel Forest Reserve wo es old-growth Wald mit riesigen Bäumen hat. Es nieselt leicht als wir den Big Tree Walk machen und in der Tat, es gibt riesige Kauri Bäume und Farne die ihre Blätter aufspreizen. Der Wald ist mehr tropisch und gleicht dem Europäischen Wald überhaupt nicht.


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Weiter geht’s zum Lake Tekapo. Auf dem Weg wird die Landschaft karger und brauner und die Temperatur steigt von 11 zu 24 Grad. Der Lake Tekapo hat eine wunderschöne türkis Farbe und es wachsen farbige Lupinen am Wasserrand. Genau darauf haben wir uns so gefreut. Hier gibt es auch regen Touristen Verkehr, aber was solls, wir sind an einem schönen Plätzchen auf der Welt.
Wir spazieren herum und besuchen das kleine Kirchlein und das Hunde Monument, beide sind den Schäfern und dem Schäferhund gewidmet.


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Dann geht es weiter zum Lake Pukaki und auch sein Wasser ist von einer besonders türkis Farbe.
Wir hoffen morgens ein wenig mehr von den Bergen im Hintergrund zu sehen.
Zum Glück habe ich am Morgen im Twizel Holiday Park eine Nacht gebucht, denn als wir nach 6 Uhr ankommen, heisst es auf einem Schild "No Vacancy".
Danach oh Schreck! Unser Stromkabel funktioniert nicht. Nach langem Suchen wo das Problem sein könnte, geben wir auf und sehr nette Holländer neben an lassen uns ihr Stromkabel brauchen. Wie nett! Danke. Wir müssen uns sicher ein neues Kabel besorgen.
Dann eine schöne Überraschung: im Waschraum gibt es einen Föhn (hair dryer) den alle brauchen dürfen. Als Frauen wissen wir sowas zu schätzen!
Teil 408. Dez. 2020
Welcome zu den neu zugestiegenen Gästen!
Boah, da kennt ihr ja alle Neuseeland viel besser als ich! kein Wunder, denn die Formis hier sind wahrscheinlich die besten und aktivsten Weltenbummler, überhaupt nicht wie wir Amerikaner...aber es gibt auch Ausnahmen.
Danke für euer Interesse und ich hoffe es gibt doch hie und da etwas Neues für euch alle.
Liebe Grüsse an alle Mitleser von Katrin
Teil 508. Dez. 2020
Sunday, November 24

Lake Pukaki viewpoint
Drive to Mt. Cook Village
Check into White Horse Hill DOC campsite
Walk Kea Point Track
(Hooker Track?)

Wir erwachen in Twizel zu leichtem Regen, dann gibts Sonne und einen Regenbogen, danach nur Sonnenschein. Hier gilt es wie in Alaska: If you don't like the weather, wait 5 minutes.
Nach ein paar Ämtchen wie Toiletten Kassette leeren, fahren wir zuerst zum Lake Pukaki Aussichtspunkt. Heute sieht man die Schneeberge im Hintergrund- wo wir hinwollen- und es ist angenehm warm.


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Wir machen einige Fotostops auf dem Weg zum Mount Cook Village. Der Berg heisst auch Aoraki in Maori Sprache. Heuer hat es relativ wenige Lupinenfelder dort und die Landschaft wirkt braun. Wir kommen am Helicopter Flug Areal vorbei wo wir uns in 2011 einen Heliflug zum Mount Cook gönnten. Sweet memories!


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Wir fahren zum DOC campground wo wir relativ früh ankommen, aber das war so geplant, denn der begehrte Platz ist gegen Abend sehr voll. DOC steht für Department Of Conservation und diese Campsites gibt es überall im Land and den schönsten Stellen. Sie kosten so um 15-25 NZ$, aber man kann sie nicht im voraus buchen.
Die Stellplätze sind direkt unter den Gletschern des Mt. Sefton und Mount Cook gelegen. So schön! Leider hat mein Mann eine Erkältung und muss sich ausruhen, so dass das Hooker Valley track ausfallen muss. Obschon es sonnig ist, beisst ein kalter Wind und schüttelt das WoMo hin und her. So um 4 Uhr geht es ihm besser und wir machen das Kea Track, eine Wanderung bergauf bis zum Gletschersee des Mount Cook, und der höchste Berg in NZ zeigt sich schön dahinter. Der Gletscher hingegen ist leider schwarz und grau und voller Geröll.

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Wir geniessen die Aussicht und die Sonne und steigen bergab und im Tal hat es schon interessante Schatten.
Nach dem Abendessen mache ich einen Erkundigungsrundgang und wandere ein wenig dem Hooker track entlang. Da sehe ich plötzlich den Mount Cook im vollen rosa und orange Alpenglühn. Das tut natürlich meinem Berner Oberland Herz gut und auf der Seele wohl!


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Teil 609. Dez. 2020
Monday, Nov 25
 
Tasman Glacier Track
Mt. Cook to Twizel to Elephant Rocks by Duntroon
To Moreaki Boulders 243 km 4 hrs
Visit Boulders at beach
Lighthouse, seals, penguins on other side of peninsula.
Shag point: seals and maybe penguins
 
O/n Katiki Beach rest area

Es tagt ein weiterer klarer und sonniger Tag! Wir schätzen uns glücklich, denn es könnte auch anders sein…und so entscheiden wir uns dem Tasman Glacier Lake einen Besuch abzustatten. Diese Gegend ist neu für uns. Die Blue Lakes sind leider nunmehr green lakes, da das Gletscherwasser nicht mehr in diese Seen einläuft. Mein Mann muss unbedingt alle kleine Seelein erkunden und ich steige derweil über Stock und Stein, ohne Pfad, den Berg hoch bis ich die Krete erreiche. Und wie ich es geahnt habe, ich habe eine grossartige Aussicht auf den Tasman Gletschersee mit Eisbrocken, dem Gletscher hinten, und Berge ringsum, auch den Mount Cook sieht man von einer Seite. Fast wie in der Schweiz! Fehlt nur noch das Restaurant und die Fahne. HaHa.
Nach und nach kommt auch mein Mann hoch und muss sich selber einen Weg über die Felsbrocken bahnen. Wir geniessen die tolle Aussicht und steigen dann den offiziellen Pfad hinab. Nach einem kurzen Besuch zum Gletscherbach wo Anemonen wachsen, nehmen wir die lange Strecke Richtung Küste unter die Räder.


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Lake Pukaki ist immer noch schön und die Bergkette spiegelt sich im Wasser. Schade dass wir nicht zwei Nächte dort geblieben sind.

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Nächster Stop zum Beine strecken sind die elephant rocks. Na ja, ein wenig Tiere müssen doch sein! Es sind limestone formations in einer Wiese und Tiere gibt es tatsächlich in form von Schafen.

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Dann erreichen wir die Nummer 1, Küstenstrasse und finden um 6 Uhr, knapp zur richtigen Zeit, die Moeraki Boulders, es sind grosse runde Sphären, die es in kleinem Format bei uns im Utah Staat gibt und die heissen septuarian nodules. Sie sind ein beliebtes Fotomotiv da sie halb im Meer liegen, aber seht selber.

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Dieses Bild heisst "Mann im Ei"
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Nach diesem interessanten Strandbesuch ist es klar dass es zu weit ist zur geplanten Übernachtungstelle, so fahren wir einige kilos bis wir die Katiki rest area finden. Gut genug, man fährt direkt unter die Bäume in den Sand und hat Blick aufs Meer. Kite surfers sorgen für Unterhaltung. Keine Gebühr und Toilette ist vorhanden. Perfect!

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Wie ihr seht, war der Tag um, bevor wir unser volles Program durchgemacht haben. Macht nix, tomorow is another day.
Teil 710. Dez. 2020
Tuesday, Nov 26

Katiki Lighthouse, seals, nesting terns and gulls
Dunedin gas, shopping, get power cable
Nugget Point walk
Roaring Bay Hide for penguins

O/n New Haven Holiday Park Surat Bay

Wir fahren ein Stück zurück zum Moeraki Dorf und finden den Leuchturm und daneben den Pfad der uns an die Küste führt wo wir viele Cliffs und Tiere sehen. Es gibt dort eine red-footed Terns? Kolonie wo es sehr rege zu geht. Einige haben Kücken und bewachen die von zudringlichen andern, während andere am Brüten sind und noch andere gehen fischen und kommen mit Futter für den Partner auf dem Nest zurück. Wie sehen auch einige Seebären. Zwei robben die Felsen hoch und eine Mutter hat ihr Kleines in einer Fels Spalte verborgen wo es uns aus grossen Augen anguckt. Ein paar Seebären schlafen auf dem roten Sand, und andere robben in die See zurück. Diese Wanderung gefällt uns sehr gut und wir hatten Freude mal wieder Tiere zu sehen nebst den Elephanten von gestern!

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Danach müssen einige Haushaltungs Ämter erledigt werden. Benzin füllen und einiges Einkaufen, sowie ein neues Strom Kabel suchen steht aus dem Programm. Dazu fahren wir in die nächste Stadt, Dunedin. Es ist eine recht nette Stadt, aber eben eine Stadt wie andere auch und wir kamen in erster Linie nach NZ um Natur zu sehen. Ich glaube Dunedin hat einen prima Botanischen Garten den wir 2011 besucht haben.
Das Maui-Britz Depot schickt uns zu einem bestimmten Laden wo wir ohne Kosten ein neues Strom Kabel erhalten. Der Mechaniker dort sagt uns noch wir sollen keine tieferen Temperaturen von unserm Kühlschrank erwarten, die seien einfach so, weil wir immer das Gefühl haben, der Kühlschrank kühle zu wenig. Gut, dann lassen wir das mal sein wie es ist.
Wir checken das Wetter und wir staunen; es sieht sonnig aus für unsern Milford Sound Besuch in drei Tagen und so reserviere ich einen Camping Platz bei der Milford Lodge. Mit NZ$70 ist es teuer, aber wie es sich herausstellt, sehr lohnenswert.
Nächster Halt ist ein i-Site, ein Touristen Büro, wo man allerlei Buchungen machen kann. Die Ladies dort sind sehr hilfreich und ich buche eine Boots Tour im Milford Sound für den 29. Nov.
Für die mehr touristischen Aktivitäten lohnt es sich Buchungen einige Tage vorher zu machen, vor allem wenn das Wetter mitspielen wird.
Leider muss unser Besuch in Curio Bay ausfallen, da es nun viel zu spät ist. Gerne wäre ich dort nochmals hin, da es versteinerte Baumstämme im Meer gibt sowie ein Pinguinen Kolonie hat.
Nun geht es direkt zu unserm letzten Halt für heute und zwar zum Nugget Point. Der Leuchtturm mit den Felsbrocken im Meer ist sehr sehenswert und man sieht wie sich Seeebären im Kelpp tummeln. Bei der Abfahrt links geht es zum Roaring Bay Hide und wir laufen den Berg hinab zum Hide da man hier am Abend sehen kann wie die Pinguine vom Meer heimkommen und zu ihren Nestern watscheln.

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Roaring Bay Hide
Es gibt zuerst Schwalben zu sehen die im Hide nesten, aber nach etwa 30 Min kommen tatsächlich zwei Pinguine aus dem Wasser. Da wir hier nicht wie auf Safari ausgerüstet sind und weder das lange Objective noch den Feldstecher dabei haben, sehen wir nur zwei weisse Punkte marschieren. Oh well.
Nu wird es schon langsam dunkel und zum Glück finden wir den New Haven Holiday Park auf ersten Anhieb. Aber, O Schreck, es gibt kein Wasser womit wir unsern WoMo Tank auffüllen können. Etwas wegen Eco und Wasser sparen. Schon blöd, da bezahlt man NZ$40 und erhält kein Wasser? Grrrrr
Aber, es gibt eine Küche zu gebrauchen und die Duschen sind himmlisch. Immerhin, not a total loss.

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Ein Google pic von der Lage des New haven Holiday park
Teil 811. Dez. 2020
Wednesday, Nov. 27

Surat Bay at New Haven
Puraukaunui Waterfall
McLean Waterfall
Florence Hill Lookout
Drive to Orepuki
Walk to Monkez Beach Island

O/N Monkey Beach Island


Der Regen der aufs WoMo prasselt weckt mich einige Male in der Nacht. Auch am Morgen regnet es. Wir gehen schnell zum nahen Strand wo man Seebären sehen kann. Heute hat es aber keine und wir kehren um. Im Dorf Owaka gibt es einen i-Site und dort darf man Tank leeren und Wasser auffüllen. Unser erster Halt ist der Puraukaunui Wasserfall. Wir wandern im leichten Regen durch… eben REGENWALD, und es ist wunderschön all das Grün zu sehen. Es gibt tropische Bäume und Unmengen an verschiedenen Farnen. Als wir zum Wasserfall kommen sieht der eigentlich bekannt aus; Jawohl, hier waren wir schon Mal im 2011. Auch zum zweiten Mal ganz schön!


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Surat Bay bei New Haven
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Man at work
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Das Resultat
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Dann fahren wir über Hügel und Täler mit Kühen und Schafen zum nächsten Ziel, dem McLean Waterfall. Dieser ist auf der front page von unserm Lonely Planet Führer. Wir machen Lunch und Tee und warten bis die Sintflut aufhört und wir mit der Wanderung beginnen können. So sind wir sehr froh um unser WoMo da wir im Trockenen sind, sowie Essen und Toilette dabei haben, nicht wie andere die im PKW unterwegs sind.

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Die Küche mit anschliessendem Schlafraum

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Das Esszimmer, die Vordersitze drehen sich!

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Das zweite Schlafzimmer

Ist es möglich? Aber es dünkt mich noch grüner und üppiger hier als im letzten Regenwald. Die Stille des Ortes beeindruckt mich sehr da wir nun fernab aller Zivilisations Lärm sind. Schade dass man keine Vögel sieht, aber man hört sie zwitschern. Dieser Wasserfall hat zwei Stufen und sieht sehr märchenhaft aus. A Winner!

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Nach dem Florence Hilll Lookout wo es immer noch regnet, fahren wir etwas ins Landesinnere. Die Gegend der letzten drei Tage heisst The Catlins und die Gegend gefällt uns ausserordentlich gut mit nur wenigen Siedlungen, der rauhen Küste, und den pastoralen Hügeln. Auch ist dieses Gebiet nicht so überlaufen wie andere mehr touristische Orte.
Nach einer ziemlich langen Fahrt durch Invercargill und Riverton, finden wir unsern Freedom Campsite auf einer peninsula: Monkey Island Beach, mit Toilette. Alle Camper vans reihen sich aneinander und parkieren mit Sicht aufs Meer. Da gerade Ebbe ist und es nicht regnet, kann ich Monkey Island zu Fuss erreichen und erklimmen ohne nass zu werden. Queen of the Hill. Mein Mann fühlt sich leider nicht so gut dank der hartnäckigen Erkältung, der Arme friert immer. Ja, die Nacht wird kalt dort am Meer und wir schlafen in unseren base layer und unter allen Decken.


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Florence Hill Lookout
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freedom Camping

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Monkey Island
Teil 913. Dez. 2020
Thursday, November 28

McCracken View Point
Clifton Suspension Bridge
Drive to Te Anau, gas shopping
Visit bird sanctuary
Mirror Lakes
Drive Milford Road to DOC campground

O/n Cascade creek DOC Campsite, toilet

Der heutige Tag fängt wieder mal mit Regen an. Macht nichts, da wir heute eine lange Fahrt von Süden nach Te Anau und weiter vorhaben. Am McCracken Aussichtspunkt sieht man wenig wegen dem miesen Wetter aber bei der Hängebrücke hört der Regen auf. Als wir über einen Pass fahren, ist alles schlechte Wetter hinter uns und wir machen einen längeren Halt beim Lake Manapuri bei Sonnenschein. Am Ufer hat es Lupinen und man sieht die Berge über den See.

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In Te Anau besorgen wir einen Einkauf, essen Lunch am See und da wir immer noch früh dran sind, besuchen wir das Bird Sanctuary das auch am See liegt. Wir sehen einige Papageie, Gänse mit Küken im See und einen neuen Vogel, oder mehr ein Huhn, der Takena heisst und nicht fliegen kann.
Dann endlich kommt die Strecke auf die wir uns besonders freuen, die Milford Road. Wie letztes Mal, wachsen viele gelbe Sträucher der Strasse entlang.

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Erster Halt sind die Mirror Lakes. Es tröpfelt leicht aber die Berge spiegeln sich mehr oder weniger. Wir erinnern uns an unendliche Lupinen Wiesen aber heuer sind es viel weniger Blumen.


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Mirror Lakes
Bald sehen wir die ersten hohen Schneeberge. Als wir im Cascade Creek campground einchecken, regnet es wie aus Kübeln. Wir wählen einen Stellplatz ganz hinten neben dem Fluss und staunen nicht schlecht ab dem dramatischen Wetter um uns herum. Es giesst in Strömen und der Wind kommt von allen Seiten und rüttelt das WoMo hin und her. Nebel und tiefe Wolken werden herumgetrieben und mal sieht man die umliegenden Berge und danach verschwinden sie wieder. Wir sind froh um unser Mobil wo wir schön warm und trocken besseres Wetter abwarten. Aus dem wird heute nichts.
Wir kochen ein gutes Abendessen und mein Mann beginnt eine Kur mit Antibiotika Meds. Wir hoffen auf bessere Gesundheit und Sonne für morgens im Milford Sound.

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Teil 1018. Dez. 2020
Friday, Nov 29

Sightseeing along Milford Road
Chasm
PM Cruise @ 4:30 with Real Journey, NZ$ 62

0/n Milford Lodge Camping (reservation) NZ$ 70

Meine Wünsche werden war. Mein Mann fühlt sich besser und die Sonne scheint! Und wir fahren heute auf einer der schönsten Strassen der Welt, was will man mehr?
Schon hier am Cascade Creek sieht es toll aus mit dem Gletscherbach neben uns, den vielen Blumen, und den Bergen ringsum.

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Erster Halt ist Falls Creek der stäubt und donnert wild tosend von der Krete herab.

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Danach halten wir an einer offenen Stelle im Tal wo ich Kea Papageie am Boden erspähe. Die machen ihre Spiele mit den Touristen und zwei fliegen auf ein Auto Dach wo sie miteinander kämpfen. Ein anderer gräbt am Boden nach einer Wurzel.

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Mein Mann findet einen lebhaften Gletscherbach und wir machen viele Fotos davon. Wie schön ist es hier!

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Beim Homer Tunnel müssen wir nur drei Minuten warten bis der Gegenverkehr hält und die Strasse für unsere Seite frei gegeben wird.

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Als wir den Tunnel verlassen, ist es ein kleiner Schock da das Tal nun sehr tief abfällt und wir um Haarnadel Kurven sehr sorgsam zu der Küste runter fahren. Pole pole, gerade wie auf Pässen in der Schweiz.
Wir halten zum zweiten Mal bei den Chasm Falls und es ist wie damals eine schöne kurze Wanderung durch den Regenwald zu einem schnellen Fluss der inmitten viel Grün in die Tiefe fällt.

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Teil 1118. Dez. 2020
Danach sehen wir die Abzweigung zur Milford Lodge für später und wir erreichen den Parkplatz beim Milford Sound. Der Hafen liegt einige hundert Meter weiter entfernt. Im 2011 konnten wir auf diesem Parkplatz für $20 übernachten aber diese Zeiten sind vorbei. Nun muss man 10$ in der Stunde bezahlen und man darf nicht mehr dort die Nacht verbringen. Wir machen einen Foto Rundgang und bewundern diese weltberühmte Aussicht zum zweiten Mal in unserem Leben. Schon umwerfend, vor allem wenn sich dann der Mitre Peak im Wasser spiegelt. Wir kommen an einem Oyster Catcher Vogel vorbei und der hasst Touristen. Immer wieder fliegt er einigen gegen den Kopf und flattert um ihre Haare. Vielleicht gibt es ein Nest das er verteidigt.

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Danach checken wir in der Milford Lodge ein für unseren reservierten Camping Platz. Alle Stellplätze haben Wasser und Strom und stehen inmitten des Regenwaldes. So schön haben wir selten im Camper gewohnt. Welch Luxus! Der Duschblock ist auch sehr angenehm und es gibt einzelne Abteilungen mit WC und Dusche zusammen. Nach dem Lunch probiert mein Mann diese Duschen gleich aus und er schwärmt wie schön die sind! Wir ruhen uns ein wenig aus und ich sitze draussen und geniesse die Sonne und den Regenwald. Die Lodge bietet ein gratis Shuttle zum Hafen an, und chauffiert uns zu unserer Kreuzfahrt.

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Wir besteigen die "Sinbad" um den 14 km langen Sound (welcher in Norwegen ein fjord wäre) zu entdecken. Die Schifffahrt dauert 2.5 Stunden und wir fahren bis zum offenen Meer das dort Tasman Sea heisst. Unterwegs sehen wir eine Unmenge von Wasserfällen, Seebären die sich auf Felsen tummeln, und dann, how lucky, drei Fjordland yellow-crested Pinguine. Nicht sonderlich aufregend, aber eine gemütliche Schifffahrt.
Das Lodge Shuttle wartet schon auf uns und wir wissen so was sehr zu schätzen.

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Wir kommen heim zum WoMo das so herzig im Regenwald sitzt und lassen diesen schönen Tag noch Mal in Revue passieren. Aber halt! Wir sind noch nicht fertig für heute. Nach dem Abendessen fahren wir wieder zum Parkplatz und warten auf den Sonnenuntergang. Wir stehen im Dreck den die Ebbe zurücklässt und warten bis sich der Himmel um Mitre Peak mit etwas rosa färbt. Schön, aber nicht gerade umwerfend. Aber…wir hatten ausserordentlich Glück mit dem Wetter da uns die Angestellten erzählen dass heute der erste Sonnentag nach zwei Monaten nur Regen war! Auch bin ich froh dass sich mein Zeit Plan gut bewährt hat.
Viele Touristen machen den Trip zum Milford Sound von Te Anau aus und zurück in nur einem Tag. Wenn man Zeit hat, würde ich empfehlen den trip mit zwei Übernachtungen zu planen, so wie wir mit DOC und Milford Lodge, oder aber zwei Mal DOC Campground im Tal vor dem Tunnel.
Teil 1225. Dez. 2020
Saturday, November 30
Visit Sound in AM, find dump station
Photo stops along Milford road
Lunch in lake Marian parking lot
Lake Marian Falls hike
Drive to Queenstown

O/n Lumsden Info Center, free, toilet

Wir erwachen zu einem weitern sonnigen Tag im Regenwald bei Milford Sound. Wir finden die gratis Sanitär Anlage beim Parkplatz und dort leeren wir unseren Toiletten Tank. Die Touristen Infrastruktur in Neu Seeland ist sehr gut ausgebaut .
Da wir schon sehr schöne Fotos vom Sound haben und es wieder windig ist, fahren wir auf der Milford Road zurück und finden schöne wilde Flüsse die wir ablichten wollen. Bei der Hollyford Junction biegen wir links ab zur Lake Marian Parkstelle. Hier ist es sehr warm und wir können endlich die Fenster aufmachen beim Lunchen. Dann laufen wir das Track dem wilden Fluss entlang, der eigentlich zu dem Hollyford Track gehört. In NZ gibt es einige berühmte mehrtägige Wanderungen und diese ist eine davon. Wieder eine sehr grüne Wanderung mit wildem Wasser, vielen Farnen und Moss.
Auf dem Weg nach Te Anau machen wir noch einige Foto Halte für die Lupinen. Nach einem kurzen Einkauf im Städtchen, fahren wir weiter gegen Queenstown zu. Aber… es ist schon spät, wir sind müde, und es sind immer noch 100 km zu fahren. So entschliesse ich mich kurzum, den Free Campsite in Lumsden anzusteuern. Und siehe da, die i-Site entpuppt sich als einen alten Bahnhof der nun mit vielen Stellplätzen und Toiletten ausgestattet wurde, sogar eine Küche ist vorhanden. All das gratis für die Touristen und man darf eine Spende geben, was wir natürlich tun. Man fühlt sich in Neu Seeland wirklich sehr willkommen, wie selten in andern Ländern.


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Teil 1301. Jan. 2021
Sunday, Dec 1, 2019

Drive Lumsden to Queenstown
Queenstown to Glenorchy
Sylvan lake hike

O/n Sylvan Lake DOC campground

Auf Wiedersehn Lumsden, dein freedom camping Platz hat uns gut gefallen. Leider nieselt es während der Weiterfahrt nach Queenstown und die Landschaft und Seen sind einfach nur grau. Nicht vorteilhaft zur Photographie. In Queenstown ist es sehr touristisch und wir finden keinen Parkplatz entlang der Hauptstrasse, so fahren wir weiter gegen Glenorchy, immer dem Lake Wakatipu entlang. Am Bennets Point ist es immer noch grau und windig wo es doch im 2011 sooo schön war, dort. Wir fahren weiter und da es schon wieder Zeit ist zum lunchen, biegen wir vor Glenorchy rechts ab und parkieren neben einem Flussbett wo es weitläufige Lupinenfelder hat. Die Farben sehen auch bei Nieselregen einigermassen schön aus.
Nach dem Lunch fahren wir durch Glenorchy und stellen fest dass wir in QT hätten auftanken sollen, da das Rankers App keine hier keine Tankstelle anzeigt. Wir riskieren die Talfahrt und es geht über Brücken und neben dem Dart River entlang in Richtung Berge und dem Routeburn Track. Im 2011 haben wir dort hinten wild die Nacht verbracht, aber diesmal wollen wir nicht ganz so weit fahren und wir sind echt unten mit Benzin. Deshalb fahren wir zur Sylvan Lake DOC campsite.
Es ist erst früh am Nachmittag und wir wären eigentlich bereit zum See zu wandern. Aber, sobald wir auf dem sehr kleinen, jedoch schönen Zeltplatz parkieren, schüttet es wieder aus allen Kübeln und wir warten und warten bis endlich um 6 Uhr die Sintflut aufhört und wir den Waldspaziergang machen können. Während solchen Regengüssen sind wir immer sehr froh dass wir im Trockenen sein können und Essen und Toilette dabei haben, und es uns gemütlich machen können.
Der Wanderweg führt zuerst über eine wackelige Hängebrücke über den tosenden Dart River der nun stark angeschwollen ist nach dem Unwetter. Der Wald hier gleicht mehr dem europäischen Wald mit vielen Bäumen und wenigtropischem Gebüsch, aber auch reizvoll. Wir kommen an den Aussichtspunkt über dem See, es hat einige Inseln und Schneeberge lugen hervor und da sich die Sonne für ein paar kostbare Augenblicke zeigt, entsteht ein Regenbogen. Zurück auf der Campsite gibt es eine wunderbare Abendstimmung mit fast Berner Oberland artigem Alpenglühen. Es stimmt mich fast zum jodeln an….ach nein, kann ich ja nicht.
Ich brate wieder mal lamb chops die hier in Neuseeland natürlich besser schmecken als zu Hause. Wir verbringen eine sehr kalte, aber sehr ruhige Nacht auf der Sylvan campsite.


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Teil 1405. Jan. 2021
Danke an alle Mitleser dass ihr immer noch mit dabei seit! Dankeschön an alle Danke+Drücker!
Monday, Dec 2

Drive to Glenorchy, find diesel
Drive back to Paradise
Lunch at Lupine river
Drive QT toWanaka, 113km
Visit that Wanaka tree

O/n Wanaka Kiwi Holiday Park NZ$ 52, reservation

Clear skies and sunshine! Das nehmen wir gerne! Wir müssen unbedingt Diesel tanken und die Frau im Glenorchy General Store sagt uns dass die Tankstelle gleich um die Ecke wäre! Im Rankers App stand nichts davon. In diesem Laden hat sich mein Mann zum Sky Diving angemeldet damals im 2011 und dieser Free fall und danach der Tandem Ritt über Berge und See war einer der Höhepunkte in seinem Leben. Die hiessen Paradise Sky Diving und ein Namibier Jüngling war sein guide.
Mein Mann hat eine gute Idee und will das schöne Wetter noch ausnützen zum Fotographieren. So fahren wir zurück aber diesmal ins zweite Tal nach Paradise. Es ist richtig pastoralisch mit grünen Hügeln, vielen Schafen, und tropischen Bäumen. Erster Stop ist Diamond Lake, und danach muss man durch eine Furt im Jordan River um nach Paradise zu gelangen. Ist doch klar!
Wir geniessen die Landschaft dort in vollen Zügen und einige Schafe posieren schön. Mehr Lupinen an einem Fluss. Dann geht es wieder dem Fluss und danach dem See entlang nach Queenstown wo wir etwas Einkaufen. Auf dem Weg nach Wanaka gibt es einen langen Stau wegen einem Unfall im Canyon, aber wir erreichen das quirrilige Städtchen Wanaka und danach finden wir sogar den Wanaka Tree, der eine instagram Sensation ist, weil er so verloren im See steckt. Wir sind natürlich nicht alleine dort.
Heute verbringen wir die Nacht auf einem Camping Platz, denn Kleider waschen und duschen stehen auf dem Program. Der Wanaka Kiwi Holiday Park hat alles was wir dazu brauchen. Nun ist auch das gute Wetter vorbei und es prasselt die ganze Nacht wie aus Kübeln auf unser WoMo. Wieder mal eine Sintflut. Und morgen fahren wir über den Haast Pass and die Westküste. Hmmmmm, wie kommt das wohl heraus?


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That Wanaka Tree
Teil 1506. Jan. 2021
Tuesday, Dec. 3

Drive Wanaka to Paringa River via Haast Pass
Makaroa Blue Pools
Fantail Falls
Ship creek 15 km N. of Haast
Dune Lake walk
Kahikatea Swamp Forest walk
Knights Point and lake Moreaki

O/N Paringa Campsite FREE, toilet

Am Morgen verlassen wir Wanaka und fahren gegen Lake Hawea. Dort glüht eine Warnungstafel mit der Aufschrift dass der Haast Pass geschlossen sei. Wir telefonieren dem Strassenverkehrsamt und sie warnen wegen flutartigem Regen und umgestürzten Bäumen, aber die Schliessung der Strasse sei erst 10 km nach Haast town. Ja gut, dann riskieren wir es doch und werden schlimmstenfalls in Haast town übernachten. Gesagt, getan und wir fahren wieder mal in grau und Nieselregen durch die schöne Seelandschaft.
Bei unserm ersten Halt bei den Blue Pools, sitzen wir eine Ewigkeit im WoMo da es wieder heftig giesst. Als es etwas nachlässt, laufen wir durch den Regenwald, (haha!) und nach den zwei Brücken wird uns klar dass da nichts von Blue Pools sein wird. Stimmt genau, das Wasser ist sehr braun und sprudelt und ist nicht türkisblau und still wie es im Reiseführer heisst.
Dann nichts wie auf zum Haast Pass. Nass, nass nass und es strömt Wasser aus allen Richtungen bergab. Mein Mann muss sehr vorsichtig und langsam fahren. Der Pass gleicht dem Homer Pass: es geht gemütlich bergauf und nach der Passhöhe dann steil und kurvig bergab. Bei gutem Wetter muss das traumhaft sein. Heute nicht gerade so.
Die Fantail Falls sind auch eher braun als weiss und dann erreichen wir Haast, das nur aus ein paar Häusern besteht. An der Tankstelle finden wir heraus dass die Strasse nach Paringa nun wieder total offen sei. Whoohoo, Glück gehabt, denn in Haast gibt es wenig zu sehen. Kühe und Schafe haben ein strenges Leben hier und stehen in überfluteten Wiesen trübselig herum.
Alles ist so grün und üppig dass sogar Farne auf den Pfosten spriessen.
Am Meer angekommen, sehen wir wie die Bäume vom ewigen Wind ganz krumm ins Landesinnere ragen und Meerschaum spritzt vom Wind getrieben bis an unseren Van auf die Strasse hinauf. Die Westküste macht ihrem wilden Namen alle Ehre. Zum Glück gibt es eine Regenpause und wir können unsere zwei Wanderungen bei Ship Creek machen. Durch Dünen und nach einem dunkeln romantischen Märchenwald finden wir einen See zwischen den Dünen, neu für uns. Der zweite Weg führt über viel Schwemmholz einem Fluss entlang, auch schön.
Nun geht es weiter in diesem Modus: bergauf, bergab, Fluss mit Einbahnbrücke überqueren, dann wieder bergauf, bergab, und so weiter…
Bei Knights Point sieht man viele Felsen verstreut unten im Wasser und beim Lake Moreaki gibt es nirgends eine Ausfahrt wo man halten oder eventuell übernachten könnte. Unser Plan hatte etwa 4 Übernachtungsplätze, und so nehmen wir die am Paringa Fluss. Gut sind wir etwas früher dran als sonst, da nur etwa drei offene Plätze übrig sind von etwa 15 Stellplätzen. Als es schon dunkel ist, hören wir immer wieder wie Camper einen offenen Platz suchen, und das bei dem grausigen Wetter, Touristen, halt, wie wir.
Wir setzen uns Stöpsel in die Ohren, da der Regen wieder die ganze Nacht einen Höllenkrach macht wenn er aufs WoMo prasselt.

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Dune Lake
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Wetter Drama
Teil 1608. Jan. 2021
Wednesday, Dec 4
Hier der Plan von heute der wieder mal verregnet wurde.
Bruce Bay
Lake Matheson walk
Fox Glacier
Franz Joseph Glacier
Hokitita Gorge

O/N Lake Brunner campsite FREE, toilet

Als ich den Plan genmacht hatte, kam es mir vor als wenn ich viel zu viel geplant hätte. Denkste, das Wetter ist so übel dass wir nur beim Franz Joseph Glacier wandern können. Der Fox Glacier ist wegen Mud slides gesperrt, und kein Zugang ist möglich. Da es so grau und verhangen ist, gibt es keine Spiegelung Fotos vom Mt. Cook im Lake Matheson.
Auch die Franz Joseph Wanderung zur Nähe des Gletschers machen wir im Regen mit Schirm und alles ist tief verhangen mit grauen Wolken. Die Landschaft ist uns als spektakulär in Erinnerung, da es einiger der wenigen Plätze ist wo du nach einem tropischen Wald einen Gletscher siehst und ihn besteigen kannst.
Nun haben wir langsam genug von diesem Sch… Wetter und wir beschliessen die graue Westküste zu verlassen und den Pancake Rocks Besuch zu streichen. Haben wir ja schon mal gesehen.
So biegen wir rechts ab in Richtung Arthurs Pass und suchen uns eine Freedom Camping Site. Der erste Platz liegt an der Hauptstrasse und das gefällt uns nicht. Also fahren wir gegen den Lake Brunner, wo wir zuerst durch ein Ferienhaus Städtchen fahren, aber dann geht’s hinab zum See wo unsere Campsite ist mit See Aussicht und eine Toilette hat es auch. Wir platzieren uns auf einen der nur 10 Stellplätze und sehen, wie sehr der See angeschwollen ist da viele Bäume mit den Stämmen im See stehen. Es ist auch hier nichts von draussen sein und wir verbringen eine weitere regnischere Nacht im WoMo. Die dringendste Frage ist ob wohl das Wetter nach dem Pass schöner wird?

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Ganz im Hintergrund wäre der Franz Joseph Gletscher....
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Teil 1708. Jan. 2021
Thursday, Dec 5

Lake Brunner
Arthur's Pass
Devil''s Punchbowl Falls Hike
Caves walk
Castle Hill walk

O/N Kowai Pass Domain Campsite, Springfield NZ$20, power, dump, water

Wir erwachen und… kein Regen! Es klärt auf und die Wolken fliehen entlich. Ein sonniger Tag bricht an am Lake Brunner und wir sehen ein paar Woodhens. Wie mein Freund mal sagte, das Problem mit Neuseeland ist dass es so Tier arm ist. Wir machen uns auf den Weg und fahren einem wilden Fluss entlang höher und höher auf den Pass. Wir fahren auf einem Viadukt und über Brücken den steilen Berg hinauf. Nach ein paar Fotostops erreichen wir das Dörfchen Arthurs Pass und sind froh dass es beim Cafe eine Zapfseule mit Diesel gibt. Wir sind wieder mal tief dran mit Benzin da wir unsern Plan geändert haben. Unweit des Wasserfalls ist fertig mit schönem Wetter und wir warten mal wieder im WoMo bis der strake Regen aufhört. Wir ziehen uns sehr dick an da mit dem Windchill die Temperaturen hier auf dem Pass bei Null Grad liegen.
Es geht zuerst über eine Hängebrücke und dann steil hinauf zum stäubenden Wasserfall. Sehr imposant! Wir werden doch noch nass aber nur weil der Wind den Fall zu uns treibt.
Danach fahren wir Tal ab und die Landschaft wird immer karger und draussen wird es immer warmer. Innert kurzer Zeit gibt es keinen Wald mehr und wir haben die Wiesen der Landwirtschaft erreicht. Hier laufen wir zu einer Höhle, Cave walk, die man eigentlich auf eigene Faust begehen könnte, aber wir haben nicht die richtige Ausrüstung dabei. Schade kein Spelunken für uns.
Dann erreichen wir den Castle Hill. Es sieht aus wie schon gehabt bei den Elephants Rocks. Es sind grosse Limestone Felsen die in allerlei Formen aus den Wiesen ragen. Mein Mann macht diese Wanderung alleine und ich setze aus, da meine Achilles Sehne mir zu sehr schmerzt.
Bei Springfield finden wir die ideale Campsite für unsere letzte Nacht im WoMo. Es gibt alles was man so braucht um das WoMo später relativ sauber zurückzugeben. Die ansässigen Wärter sind sehr feundlich und wir fühlen uns wohl dort. Nach dem Koffern packen und WoMo waschen, verbringen wir eine stille Nacht, ohne Regen, in Springfield.

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Lake Brunner FREE campsite
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Arthur's Pass viadukt
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Cave Walk
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Castle Hill
Teil 1811. Jan. 2021
Ja, Vanuatu kommt auch noch. Danke euch allen fürs Mitlesen.
Dass man in Neuseeland etwas Regen erwarten sollte ist ja klar, so ist es auch in der Schweiz! und in Alaska.
Aber gerade an so vielen Tagen Regen war jedoch übertrieben. Jedenfalls ist gutes Wetter immer Glücksache. Ob es in ihrem Herbst besser wäre kann ich nicht beurteilen.
Aber da wir so viel in Natur unterwegs waren, habe ich die Reise totz der Regentage genossen. Mein Mann war etwas entäuscht weil eben Regenwetter weniger zum Fotographieren einlädt.
So, nun gehts weiter, auf eine Kreuzfahrt.
Teil 1911. Jan. 2021
Friday, Dec 6
Kowai Campsite to Botanical Gardens, Christchurch
Walk downtown area
Drop off luggage at Airport Gateway lodge
Drop off Van at Maui Britz
O/N Airport Gateway Lodge, Christchurch
Nachdem wir die meisten Ämter schon am Vortag erledigt haben, bleiben nur noch zwei Sachen übrig: die Gasflasche und den Benzin Tank füllen. Beides kein Problem und das machen wir in Darfield. Bald erreichen wir die Vororte von Christchurch und mit Hilfe von maps.me finden wir den Botanischen Garten und einen freien Parkplatz für den relativ grossen Campervan.
Da es ja hier spät Frühling ist, sind die Blumen in voller Blüte, vor allem hat es verschiedenfarbige Daliah und Rosen. Alle Gärten sehen super gepflegt aus und es hat Kanäle mit Enten und viele Einheimische sowie Chinesen die alles bewundern. Da downtown so nahe liegt, marchieren wir dorthin und sind ein wenig schockiert dass die vielen Erdbeben Schäden an Gebäuden immer noch nicht behoben oder aufgebaut sind. Immerhin geschah das Unglück im Februar 2011. Es ist doch schade dass die schöne Kathedrahle immer noch eine Ruine ist. Fehlt es wohl an Geld? Es gibt dort einige Stände die Essereien und Souvenir verkaufen und ich kaufe eine kleine Schnitzerei eines Maori Symbols.
Danach fahren wir zur Airport Gateway Lodge,die nahe beim Flughafen und dem Britz Depot liegt. Das saubere Zimmer ist sehr geräumig, mit modernen Möbeln und hat eine Kleinküche. Ich fühle mich dort sofort wohl. Wir laden unsere Koffern ab und räumen die letzten Esswaren in den Kühlschrank. Dann geht es zum Britz Depot, wo wir den Campervan ohne Weiteres abgeben und die Karbon Taxe pro Kilometer bezahlen. Zurück im Zimmer packen wir unsere warme Winterkleidung zuunterst in die Koffern und zuoberst liegen die Sommersachen und Sandalen, sowie das Schnorchel Zeug. Es geht nordwärts, in die Tropen!! (Stimmt)
Am nächsten Tag fliegen wir nach Brisbane, Australien.

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So hat die Kathedrale vor dem Erdbeben 2011 ausgesehen
Teil 2015. Jan. 2021
Brisbane, December 8, 2019
Heute ist Einschiffungstag für unsere 10 tägige Kreuzfahrt mit der Pacific Princess nach Papua Neu Guinea. Kreuzfahrten haben je nach Geschmack Vorteile und sicher auch Nachteile. Mit einer Kreuzfahrt kommt man leicht an exotische Ziele für relative wenig Geld. Wir haben so zum Beispiel Tahiti, andere Inseln im Süd Pazifik, und Indonesien besucht, und so viele Inseln für einen, zugegeben, oberflächlichen Eindruck gesehen. Die Nachteile sind natürlich dass man nicht alleine ist, sondern mit 1000 oder mehr Leuten die kleinen Fächen eines Schiffes teilen muss. Aber, wir haben schon viele sehr nette Freundschaften auf Kreuzfahrten geschlossen und die Malzeiten sind häufig auf einem hohen Niveau.
Die Reise nach Papua peilt die folgenden Orte, oder Inseln an: Alotau Town, Kativa Island, Rabaul, Kiriwira Island, Conflict Island. Um die erste Anliege in Alotau zu erreichen, brauchen wir fast zwei Tage auf hoher See.
Ich will euch nicht day by day erzählen was wir gegessen haben oder wann wir zu Bett gingen, sondern ich zeige euch einige Bilder von dieser sehr exotischen Reise.

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Wir erkunden unser Heim für 10 Tage, hmmm sieht leer aus!


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Ach, hier sind doch noch einige mehr Passagiere

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Erster Halt: Alotau, sieht ein wenig aus wie bei uns in der Karibik

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Oder doch nicht?

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Nein, sicher nicht.
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Ganz sicher nicht die Karibik.
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