LULuipoldThemenstarter7 Beiträge · seit 202029. Juni 2020 · #1Hallo schönes Forum,
wir, meine Frau Anke, unser jüngerer Sohn Tomm (12) und ich möchten - so es die Lage erlaubt... - über Weihnachten eine Rundtour Panoramaroute, KNP, Swaziland, Küste, Drakensberge/ Lesotho, Johannesburg im 4x4 erfahren...
Mit Familie waren wir vor 2 Jahren in Namibia, nördliche Schleife, haben es geliebt! Alleine war ich im nördlichen Afrika, Marrokko, Tunesien mehrmals unterwegs. Ausserdem in Kenia, Kamerun, Zimbabwe (als Mugabe noch (kein ganz harter) war), südliches Sambia, Botswanas Okavango Delta, Südafrika per Radl. Auf der restlichen Welt an vielen Plätzen, immer individuell geplant und gereist.
Unsere Route ist noch offen, gebucht ist nur der Flug am 23.12. nach Johannesburg und am 6.1. von Johannesburg nach Frankfurt.
Nach langem lesen im Forum, danke für all das Engagement, auch noch rückwirkend für unsere Namibiareise!!!, habe ich nun eine Route zusammengestellt. Ich weiss, die Entfernungen...aber auch auf der Namibiatour hatten wir lange Etappen und haben die Fahrten durch die wunderbare Landschaft mit Hörspiel und Musik sehr genossen - Tagebuch davon lade ich die Tage hoch.
Also, hier der Plan:
24.12. Johannesburg, Weiterflug gegen 12.00 Uhr nach Nelspruit, Auto nach Graskop, Blyde Canyon
25.12 Graskop/ Blyde Canyon Gegend, vielleicht wandern oder biken?
26.12. Satara Rest Camp
27.12. Satara Rest Camp
28.12. Lower Sabie Rest Camp
29.12. Lower Sabie Rest Camp
30.12. Reilly´s Rock Hilltop Lodge, Swaziland
31.12. Reilly´s Rock Hilltop Lodge, Swaziland
01.01. Santa Lucia und/oder iSimangaliso Wetland Park oder Hluhluwe-iMfolozi Park
02.01. Santa Lucia und/oder ...
03.01. Drakensberge
04.01. Drakensberge
05.01. Sani Pass, durch Lesotho nach Fouriesburg oder in der Nähe
06.01. Johannesburg, Abflug 20.30 Uhr
Da ich scheinbar so begrenzt bin, das ich Länder sammle, sind Lesotho und Swaziland gesetzt, es sei den, ihr erklärt mich für völlig meschugge, was ich nach dem lesen hier im Forum für durchaus möglich halte...
Vielleicht sollte ich noch sagen, dass ich auch schon von Pt. Elisabeth nach Kapstadt, inkl. dem Jedermannrennen um die Halbinsel, per rad querfeldein gefahren bin, also durchaus zäh sein kann...die Familie auch einigermaßen...
Die zwei Übernachtungen Taktik hat sich für uns/mich bei diversen Touren bewährt - lieber mit wehem Herzen aufbrechen, als zu lange steckenbleiben...Rente und Ruhe dauern noch ein paar Jahre. Totales hetzen muß aber auch nicht sein.
Also, langer Vortrag, volles Anliegen ist, Bemerkungen zur Route, Tipps zu Unterkünften und für Aktivitäten vor Ort (Rad, Fuß, Auto oder...) von euch zu bekommen!
Unterkünfte gerne nicht so teuer, einfach aber bitte sauber, mit leichten Ausrutschern nach oben, also um 100 - 150€ für normale und bis 400€ für das Besondere.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2020 · #2Hallo Luipold,
von welchem Jahr sprichst Du? Ich dachte Südafrika macht vor Februar 2021 die Grenzen für Tourismus gar nicht auf. Das mag sich aber schon wieder geändert haben. Schau mal im Corona - SA-Thread nach.
Nordosten/Osten von Südafrika ist dann absolute Regenzeit. Das Malariarisiko höher, ebenso wie die Temperaturen. Bedenkt das vielleicht alles nur, v. a. wenn ihr mit einem Kind reist.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
LULuipoldThemenstarter7 Beiträge · seit 202029. Juni 2020 · #3OHHHHH, ich schaue direkt mal, was ich finde! Flug und Auto gingen ganz normal zu buchen, deswegen habe ich mit so einer Mitteilung garnicht gerechnet! Vielen Dank erstmal, in diesem Fall etwas wackelig...
Lutz
LULuipoldThemenstarter7 Beiträge · seit 202029. Juni 2020 · #4Das sieht nach durchforsten von zahlreichen websites wohl nicht so toll aus. Aber eventuell aufgeschoben ist auf jeden Fall nicht aufgehoben!
Insofern sind wir trotzdem für alle Tips bzg. unserer geplanten Reise dankbar.
Lutz
SASafariTourist6 Beiträge · seit 202014. Juli 2020 · #5Hallo Lutz,
hört sich nach einem super Plan an. Südafrika ist wirklich ein sehr schönes und vielfältiges Land!
Ich hoffe für dich, dass die Lage sich bis Januar wieder etwas beruhigt, da es momentan echt schlecht aussieht!
Außerdem solltest du bedenken, dass du für den Zeitraum eine sehr große Strecke geplant hast (vor allem wenn Kinder dabei sind).
Im Krüger würde ich dir einen GameDrive empfehlen, den du direkt vor Ort buchen kannst. Ist meiner Meinung nach viel entspannter und du kannst mehr auf das "Tiere" suchen / beobachten genießen.
Die Drakensberge waren mein absolutes Highlight in Südafrika und auch eine Tour zum Sani Pass war super. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein Tag vom Sani Pass bis Johannesburg ausreicht! Um den Sani Pass zu befahren braucht ihr unbedingt ein 4x4 und selbst damit wird's knifflig den steilen und schlecht ausgebauten Pass zu befahren.
Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß bei eurer Südafrika Reise!
BikeAfrica7'299 Beiträge · seit 200614. Juli 2020 · #6Da der Thread gerade wieder nach oben gespült wurde, hier mal einige Gedanken von mir.
Im Krugerpark gibt es die Möglichkeit, geführte Wander- und Radtouren zu machen. Da ist dann ein bewaffneter Ranger dabei und ob Kinder erlaubt sind, weiß ich auch nicht. Das kannst Du ja rausfinden, falls es interessant für Dich ist. Die Touren starten innerhalb des Parks in einem bestimmten Camp (welches es war, weiß ich nicht mehr).
Ich habe während einer Radreise mal 'ne geführte Tour im Safari-Fahrzeug unternommen und später mal auf eigene Faust im Mietwagen. Letzteres würde ich unbedingt vorziehen, weil man überall so lange stehen kann, wie man will. Im Safari-Fahrzeug waren zu viele sich bewegende Menschen, so dass ein vernünftiges Fotografieren mit Teleobjektiv praktisch nicht möglich war, weil das Auto permanent schaukelte. Trotzdem war die Tour sehr gut, da informativ und mit dem Fahrrad wäre ich ja überhaupt nicht in den Kruger reingekommen.
Hat man keinen Erfolg mit Nashornsichtungen im Kruger, bietet sich der Hluhluwe an. Dort kann man quasi gar nicht vermeiden, Nashörner zu sehen.
Den Sani-Pass kenne ich nur in trockenem Zustand. Je nach Fahrzeug und aktuellem Pistenzustand wirst Du 4x4 evtl. nicht einmal zuschalten müssen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Logi16,9k Beiträge · seit 201214. Juli 2020 · #7BikeAfrica schrieb:
Ich habe während einer Radreise mal 'ne geführte Tour im Safari-Fahrzeug unternommen und später mal auf eigene Faust im Mietwagen. Letzteres würde ich unbedingt vorziehen....
Geführte Touren im Safari-Fahrzeug, zusammen mit wildfremden Menschen, haben sich doch wohl bis auf absehbare Zeit sowieso erledigt. 😎
Jedenfalls für uns. Andere mögen das vielleicht entspannter sehen.
LG
Logi
BikeAfrica7'299 Beiträge · seit 200614. Juli 2020 · #8Logi schrieb:BikeAfrica schrieb:
Ich habe während einer Radreise mal 'ne geführte Tour im Safari-Fahrzeug unternommen und später mal auf eigene Faust im Mietwagen. Letzteres würde ich unbedingt vorziehen....
Geführte Touren im Safari-Fahrzeug, zusammen mit wildfremden Menschen, haben sich doch wohl bis auf absehbare Zeit sowieso erledigt. 😎
Jedenfalls für uns. Andere mögen das vielleicht entspannter sehen.
… wenn ich mich wieder 10 oder 15 Stunden auf Flughäfen und in Flugzeugen dichtgedrängt mit fremden Menschen dränge, dann bin ich auch wieder entspannt genug für einen Tagesausflug in einem Nationalpark.
Da sich derzeit ständig die Bedingungen und der Sachstand ändern, habe ich da natürlich auch erst einmal keine Lust drauf. Da steigt man hier fröhlich ins Flugzeug (egal wohin) und während man unterwegs ist, werden die Regeln geändert und man kann womöglich dort erst einmal in Quarantäne und wenn man eine Glücksträhne hat, auf dem Rückweg gleich nochmal.
Aber Threadstarter Lutz fragte ja auch gezielt nach für spätere Zeiten.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Randfontein568 Beiträge · seit 201415. Juli 2020 · #9Zurück zum Thema, allerdings mit Bezug auf Wolfgang und die Menschenmassen:
Luipold, du bist schlau genug, erst mal nach Nelspruit zu fliegen. Wenn dir Lesotho so wichtig ist, wie wär's dann mit Rückflug ab Bloemfontein? Kosten tun die inländischen Anschlussflüge ja fast nix und man spart sich die Hektik um OR Tambo.
In jedem Fall fragwürdig finde ich Auffahrt auf den Sani-Pass und schon am nächsten Abend Abflug aus JBG.
Zu Unterkünften und Touren halte ich mich zurück, weil ich die Interessen eures 12-Jährigen nicht einschätzen kann.
Der Bereich Hluhluwe - St. Lucia bietet z.B. recht diverse Optionen. Könnte man zu gegebener Zeit im Detail angehen.
Eines wünsche ich euch schon heute:
Genießt die Vorfreude und habt Geduld. Wenn's noch etwas dauert, habt ihr immerhin längere Vorfreude.
Bleibt gesund und seht eure Planungen als gutes Rezept gegen Corona-Lagerkoller!
Grüßle
Randfontein
kitty191158 Beiträge · seit 201615. Juli 2020 · #10Hallo Lutz,
ich möchte nur auf den Streckenabschnitt Drakensberge- Sani Pass - Fouriesburg - JNB eingehen.
Zum Thema „Länder sammeln“ kann man sich seine eigenen Gedanken machen.... 😣
Wenn ihr den Sani Pass fahren wollt, sind aus meiner Sicht 3 Dinge zu beachten:
1.
Übernachtung vorher in Underberg oder Himeville. Längere Anfahrten sind nicht sinnvoll, insbesondere dann, wenn man noch bis Fouriesburg durchheizen will. Denn ein bisschen Zeit auf dem Pass wollt ihr ja sicher auch verbringen.
2.
Ein geeignetes Fahrzeug für den Pass ist obligat. Wenn das Wetter gut ist, sind meist auch die Straßenverhältnisse In Ordnung. Trotzdem ist ein 4x4 mit ordentlicher Bereifung mehr als hilfreich - der „Straßenbelag“ ist ab der Grenze rough. Ab dem SA Borderpost ist auch nur eine Weiterfahrt mit 4x4 und ausreichend Bodenfreiheit erlaubt. Ich würde tatsächlich auch nie soweit gehen und sagen, das Zuschalten des 4x4 ist bei guten Pistenverhältnissen auf den letzten 7 km nicht nötig. Die Untersetzung ist bei gutem Wetter sicher nicht nötig, Meine Devise ist allerdings: hast du einen ordentlichen Geländewagen, nutze die Features. Sonst kannst du dir die Mehrausgabe für ein solches Gefährt sparen. 😐
3.
Traue niemals den Zeitangaben von Google Maps oder ähnlichen Anbietern. Du wirst deutlich länger brauchen. Die A1 ist zwar dank der Chinesen exzellent ausgebaut, trotzdem liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung dank der tausend Kurven oft bei 60 km/h.
Einen Eindruck vom Land wirst du bei diesem Trip leider nicht erhalten. Zum „Länder abhaken“ reicht es aber allemal. 😕
Viel Spaß wünscht
Kitty
LULuipoldThemenstarter7 Beiträge · seit 202015. Juli 2020 · #11Zuerst einmal vielen Dank für Eure Antworten! Ich hatte nach meiner vergeigten Eröffnung schon garnicht mehr damit gerechnet...
Dein Hinweis, Wolfgang, auf den letzten Teil der Strecke ab Sani Pass nach Johannesburg zu verzichten und stattdessen einen weiteren Inlandflug zu buchen, finde ich sehr hilfreich. Vor allem, um somit ja auch der Autoabgabe in Johannesburg zu entkommen und auch dem sonstigen Trubel vor dem Abflug, macht die Idee über einen näheren Provinzflughafen nach Johannesburg auszufliegen sinnvoll. Und den letzten Tag mit stumpfem Strecke abfahren zu verbringen ist ja auch nicht so doll...
Weitere Hinweise zu Corona und den Folgen bitte nicht mehr diskutieren. Ich verfolge das Geschehen in Südafrika nun genauer...
Geflogen werden kann ja sowieso erst, wenn das Land wieder offen und auch im Land normaler Reiseverkehr wieder möglich ist. Wir hoffen nun auf die Osterferien, aber planbar ist es im Moment sowieso nicht sicher.
Über Hinweise zu Übernachtungen, schönen kleinen Stopps am Wege (z.B.: gut geführte Aufpäppelstationen, Wahnsinnsaussicht etc.) oder Alternativen zu Safari im Achtsitzer würde ich mich sehr freuen. Hier fand ich den Ansatz zu Safari per Fahrrad(!) schon sehr toll. Auch eine Wandersafari oder eine Boottour oder... wäre eine echte Alternative zu noch mehr Auto. In Namibia haben wir am Waterberg eine Tour per Pedes zu den Nashörnern unternommen und empfanden das gehen als eine erfrischende und interessante Art, die Natur wahrzunehmen. Auch der Kontakt zum Guide ist für mich so ein anderer als im Auto.
Liebe Grüße aus Amsterdam, eine kleine mögliche Flucht für den Kölner in diesen Zeiten,
Lutz
LULuipoldThemenstarter7 Beiträge · seit 202015. Juli 2020 · #12Hallo Kitty,
vielen Dank für das Auseinandernehmen dieses Teilstücks! Genau dafür bin ich dankbar und es führt zum denken und womöglich umdenken...und ja, Länder sammeln ist unsinnig, eigentlich schon bei weitem schlimm genug, dass es Grenzen braucht. Und über deren Verlauf denke ich auch besser nicht nach. Aber ich habe als Kind eben schon gerne "Liste geführt" wenn ein oder zwei neue Länder in einem Urlaub dazu kamen.
Liebe Grüße,
Lutz
LULuipoldThemenstarter7 Beiträge · seit 202015. Juli 2020 · #13...schon wieder geschnitzt, der Flughafentip kam von Bloemfontein...sorry! Leider kann man, oder nur ich? nicht nachschauen, während man schreibt.
LULuipoldThemenstarter7 Beiträge · seit 202015. Juli 2020 · #14...Randfontein...bin nicht umsonst sitzengeblieben!