Sodele, jetzt schließ ich mich den Reiseberichten aus vergangen Tagen an. Zum einem um mein Arbeitseifer an meinem Wintermodellbauprojekt zu bremsen, dass ich eigentlich auf zwei Wintersaison aufteilen wollte, und sich jetzt dank „Wir bleiben zu Hause“ deutlich beschleunigt hat. Zum anderen weil ich meine Frust über den ausgefallenen Tauchurlaub im April ableiten möchte/muss. Also nochmal die alten Fotos von unsere ersten Tour gestöbert und alte schöne Erinnerungen hervorgerufen
2013 hatte ich die Nase voll nur Tierfotografie im Zoo zu betreiben und wollte, dank diverser Berichte aus der Zeitschrift „Naturfoto“, endlich in den Etosha Park. Also ins Reisebüro, den Der-Tour Katalog geholt und ihn durchstöbert. Ziemlich schnell war klar, wir machen eine Selbstfahrerrundreise. Wir waren zeitlich unser eigener Herr, brauchten uns nicht mit Situationen aus „Hummeldumm“ herumärgern und es waren bei dieser Tour drei Tage Etosha beinhaltet. Meine Frau war sofort Feuer und Flamme und auch zwei Freundinnen, die wir fragten, kamen mit. Ich wollte schon immer der Hahn im Korb sein . Gut, meine Kollegen meinten nur, ob ich mir sicher sei, mit drei Frauen zweieinhalb Wochen unterwegs zu sein. im Nachhinein vermute ich waren die Junggesellen neidisch, die Verheirateten dagegen voll Mitleid 🙂 . Weicheier.
Jedenfalls der Tag der Abreise kam und wir Vier trafen uns am Frankfurter Flughafen. Mein Handgepäck mit meiner Fotoausrüstung interessierte Air Namibia recht wenig, dafür die netten Herren von der Kontrolle und so durfte ich ins Separee zur Sprengstoffkontrolle.
Da ich kaum noch Erinnerung an den Flug mit Air Namibia hatte, war dieser wohl recht Ereignislos. Lediglich meine neidvollen Blicke, wie sich einer unserer Freundinnen mit angezogenen Beinen im Flugzeugsitze reingekuschelt hatte und selig schlief, während ich meine 1,90m irgendwie verrenkt hatte, um eine halbwegs erträgliche Schlafposition einzunehmen, kann ich mich erinnern.
Tag 1
Früh morgens kamen wir dann Windhoek an und recht zügig standen wir am Avis Schalter um unseren Hilux in Empfang zu nehmen. Draußen zeigte man uns zu mindestens wo Ersatzrad und das notwendige Equipment beimHilux zu finden war, schmissen den zweiten Ersatzreifen hinten rein, beluden den Wagen und fuhren zu unserer ersten Unterkunft in Windhoek.
Thema Linksverkehr: Oft beschrieben daher In Kürze. Ungewohnt, volle Konzentration bis zum Hotel, warum muss der sch… Blinkerhebel auf der falschen Seite sitzen!
Kurz hinter dem Flughafen kam gleich die erste Polizeikontrolle mit einer recht unfreundliche Dame. Habe ihr Mal alle Papiere gegeben. War wohl nicht ganz so falsch, denn wir durften weiterfahren.
Kurz vor Neun waren wir in der Pension Moni und da unser Zimmer logischerweise noch nicht bezugsfertig waren, relaxten wir erstmal am Pool.
Dann ging es zum Einkaufen in eine Mall. Getränke, Vespersachen, Kühlbox und den lebenswichtigen Stromadapter (mindestens für jemanden mit zwei Kameras). Für den Nachmittag hatten wir eine Stadtrundfahrt gebucht und gegen 14 Uhr wurden wir abgeholt. Es folgten die Klassiker: Christus Kirche und Parliament Garden, Katatura und der alte Friedhof.


Zurück in unserer Unterkunft, kam gleich unser erster saudämliche Fehler. Eine der Damen meinte, sie hätte an der Straßenecke ein Restaurant gesehen. Da könnten wir doch hinlaufen.
„ÄH, Ladies. Die Mauern um die Grundstücke herum sind euch schon aufgefallen, oder? Und es wird dunkel. Ist das so klug, jetzt dahin zu laufen?“
Nun gut ein Mann, drei Frauen, es kam wie es kommen musste. Wir liefen! Nachdem an der zweiten Kreuzung kein Restaurant auftauchte und es mittlerweile stockdunkel war, habe ich dann doch mal kurz auf Alphatier gemacht und uns Alle wieder ins sichere Hotel kommandiert. Dann an der Rezeption gefragt, die uns freundlicherweise noch ein Tisch in Joes Beerhouse inkl. Taxi organisierte.
Springbock mit Spätzle sorgte dann für einen würdigen Abschluss des ersten Tages und bei den Schwäbinnen ein breites Grinsen. Bei der Rückfahrt gab es dann Verständigungsschwierigkeiten beim Bezahlen des Taxis. In Erwartung einer Gesamtsumme, hat mich ein „Twenty each“ kurzzeitig blöd aus der Wäsche kucken lassen. Habe es aber dann sogar noch ohne Taschenrechner hinbekommen 🙂
Tag 2
Nach dem Frühstück und einem ausgiebigen Streicheln des Hotelhundes (zur Gästeunterhaltung super geeignet, als Wachhund aber eher weniger) brachen wir auf in Richtung Kalahari Farm House.
Im Vorfeld war ausgemacht, dass ich fahre und die Tagesbeifahrerin mich navigiert, klassisch per Karte. An diesem Tag war meine innig geliebte Frau die Navigatorin. Nach einem „Immer grade aus bis es nicht mehr geht, dann rechts und wir kommen auf die B1“ wurde die Karte zusammengefaltet und in der Tür verstaut. Als wir dann plötzlich in einer Sackgasse standen, war mir irgendwie klar, dass da etwas schiefgelaufen war. Der Städtebau und unsere Karte hatten einen unterschiedlichen Stand, sprich die Karte war veraltet. Meine Frau sah dann ein, dass es vielleicht ganz hilfreich wäre, anhand der Karte zu überprüfen, wo wir uns eigentlich befinden. Holpriger Start, aber als wir auf der B1 waren, erreichten wir ohne Probleme den Hardap Damm und unsere erste Pirschfahrt ging los.
Also als Namibia Frischlinge fanden wir es total toll da, weil es die ersten Tiersichtungen gab.

Gut gelaunt fuhren am späten Nachmittag zum Kalahri Farmhouse und bekamen ein kleine aber gemütliche Hütte.
2013 hatte ich die Nase voll nur Tierfotografie im Zoo zu betreiben und wollte, dank diverser Berichte aus der Zeitschrift „Naturfoto“, endlich in den Etosha Park. Also ins Reisebüro, den Der-Tour Katalog geholt und ihn durchstöbert. Ziemlich schnell war klar, wir machen eine Selbstfahrerrundreise. Wir waren zeitlich unser eigener Herr, brauchten uns nicht mit Situationen aus „Hummeldumm“ herumärgern und es waren bei dieser Tour drei Tage Etosha beinhaltet. Meine Frau war sofort Feuer und Flamme und auch zwei Freundinnen, die wir fragten, kamen mit. Ich wollte schon immer der Hahn im Korb sein . Gut, meine Kollegen meinten nur, ob ich mir sicher sei, mit drei Frauen zweieinhalb Wochen unterwegs zu sein. im Nachhinein vermute ich waren die Junggesellen neidisch, die Verheirateten dagegen voll Mitleid 🙂 . Weicheier.

Da ich kaum noch Erinnerung an den Flug mit Air Namibia hatte, war dieser wohl recht Ereignislos. Lediglich meine neidvollen Blicke, wie sich einer unserer Freundinnen mit angezogenen Beinen im Flugzeugsitze reingekuschelt hatte und selig schlief, während ich meine 1,90m irgendwie verrenkt hatte, um eine halbwegs erträgliche Schlafposition einzunehmen, kann ich mich erinnern.
Tag 1
Früh morgens kamen wir dann Windhoek an und recht zügig standen wir am Avis Schalter um unseren Hilux in Empfang zu nehmen. Draußen zeigte man uns zu mindestens wo Ersatzrad und das notwendige Equipment beimHilux zu finden war, schmissen den zweiten Ersatzreifen hinten rein, beluden den Wagen und fuhren zu unserer ersten Unterkunft in Windhoek.
Thema Linksverkehr: Oft beschrieben daher In Kürze. Ungewohnt, volle Konzentration bis zum Hotel, warum muss der sch… Blinkerhebel auf der falschen Seite sitzen!
Kurz hinter dem Flughafen kam gleich die erste Polizeikontrolle mit einer recht unfreundliche Dame. Habe ihr Mal alle Papiere gegeben. War wohl nicht ganz so falsch, denn wir durften weiterfahren.
Kurz vor Neun waren wir in der Pension Moni und da unser Zimmer logischerweise noch nicht bezugsfertig waren, relaxten wir erstmal am Pool.





„ÄH, Ladies. Die Mauern um die Grundstücke herum sind euch schon aufgefallen, oder? Und es wird dunkel. Ist das so klug, jetzt dahin zu laufen?“
Nun gut ein Mann, drei Frauen, es kam wie es kommen musste. Wir liefen! Nachdem an der zweiten Kreuzung kein Restaurant auftauchte und es mittlerweile stockdunkel war, habe ich dann doch mal kurz auf Alphatier gemacht und uns Alle wieder ins sichere Hotel kommandiert. Dann an der Rezeption gefragt, die uns freundlicherweise noch ein Tisch in Joes Beerhouse inkl. Taxi organisierte.
Springbock mit Spätzle sorgte dann für einen würdigen Abschluss des ersten Tages und bei den Schwäbinnen ein breites Grinsen. Bei der Rückfahrt gab es dann Verständigungsschwierigkeiten beim Bezahlen des Taxis. In Erwartung einer Gesamtsumme, hat mich ein „Twenty each“ kurzzeitig blöd aus der Wäsche kucken lassen. Habe es aber dann sogar noch ohne Taschenrechner hinbekommen 🙂
Tag 2
Nach dem Frühstück und einem ausgiebigen Streicheln des Hotelhundes (zur Gästeunterhaltung super geeignet, als Wachhund aber eher weniger) brachen wir auf in Richtung Kalahari Farm House.
Im Vorfeld war ausgemacht, dass ich fahre und die Tagesbeifahrerin mich navigiert, klassisch per Karte. An diesem Tag war meine innig geliebte Frau die Navigatorin. Nach einem „Immer grade aus bis es nicht mehr geht, dann rechts und wir kommen auf die B1“ wurde die Karte zusammengefaltet und in der Tür verstaut. Als wir dann plötzlich in einer Sackgasse standen, war mir irgendwie klar, dass da etwas schiefgelaufen war. Der Städtebau und unsere Karte hatten einen unterschiedlichen Stand, sprich die Karte war veraltet. Meine Frau sah dann ein, dass es vielleicht ganz hilfreich wäre, anhand der Karte zu überprüfen, wo wir uns eigentlich befinden. Holpriger Start, aber als wir auf der B1 waren, erreichten wir ohne Probleme den Hardap Damm und unsere erste Pirschfahrt ging los.








































































