Reisebericht

SA - KTP - NAM 2017 - Die große Runde

von fidel · begonnen 17. März 2020 · 34 Teile

Teil 2126. März 2020
Tag 14 02.11.2017 KTP Kalahari Tented Camp Teil 2

Am späten Nachmittag geht es schließlich noch auf einen letzten Abendgamedrive. Wir sehen zunächst einen Schakal, der offenbar gerade eine Maus gefangen hat.
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Später sehen wir einen Sekretär, einen Gabar Goshawk und eine Gabelracke.
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Die Löwen am Sitzas Craig Lockhard Wasserloch von heute Morgen sind immer noch da, haben sich jedoch weiter weg im Schatten verteilt.

Auch die Löwen in Dalkeith sind noch da, jedoch nun in einen komatösen Schlaf verfallen. Süß sind sie ja schon, wie sie so mitten auf der Straße liegen. Wir bleiben jedoch nicht allzu lange bei Ihnen, sondern machen uns dann wieder auf den Rückweg.
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Auf der Rückfahrt zieht es langsam zu, in der Ferne sind erste Regenschauer zu sehen.
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Kurz vor dem Camp sehen wir eine African Wildcat durchs Gras laufen. Für mehr als ein Beweisfoto langt es mangels Licht und aufgrund von Fokusproblemen leider nicht. Dennoch freuen wir uns sehr über diese Sichtung.
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Abends tröpfelt es immer wieder leicht und windet, es bleibt aber trocken.
Teil 2226. März 2020
Tag 15 03.11.2017 Mesosaurus Fossil Camp
Gefahrene KM: 300
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Unsere letzte Nacht im Park wird kurz vor Tagesanbruch durch ein schon lange nicht mehr bekanntes Geräusch gestört – Regen. Sogar der Himmel weint, weil wir den Park verlassen? 🙂 Nachdem der Wecker klingelt, wagen wir einen Blick nach draußen. Es regnet zwar, aber nicht stark. Wir starten daher zu unserem vorerst letzten Game Drive. Nach und nach lässt der Regen nach.

Wie bereits am Abend zuvor sehen wir diesmal erneut eine African Wildcat. In dieser Gegend scheint es sehr viele von ihnen zu geben.
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Als schließlich die Sonne aufgeht, bietet sie ein unglaubliches Farbenspiel.
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Wir sehen eine Giraffe und eine Gnuherde.
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Sehr freuen wir uns, als wir ein Kronenkiebitzküken im Gras entdecken.
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Das war es dann mit dem KTP.

Fazit KTP: Der Park wird meines Erachtens sowohl seinen Anhängern als auch seinen Kritikern gerecht. Ja, es gibt nur wenig Wege, man kann Pech haben und lange Zeit nichts sehen, die Strecken sind lang, man sitzt sehr viel im Auto und fährt viele viele Kilometer über zum Teil schlechte, größtenteils recht passable Sandpisten, die großen Restcamps haben wenig bis keinen Charm. Die Tiervielfalt ist sehr begrenzt. Aber: die Chance auf sehr sehr spezielle Sichtungen, die Unterkünfte und Campsites (jedenfalls die auf Botswana-Seite), die Landschaft, die verhältnismäßig geringe Besucherzahl, die Lichtstimmungen, die Abgeschiedenheit und Leere machen das alles wett – wenn man sich darauf einlässt und die Zeit nimmt. Man kommt in anderen Parks sicher leichter und schneller zu seinen Sichtungen. Kommt es einem aber nicht nur darauf an, hat der Park nicht ohne Grund eine magische Anziehungskraft.. Die Erlebnisse, die wir dort hatten (und auch bei unserem zweiten Besuch letzten Dezember) hatten wir in dieser Intensität bisher in keinem anderen Park erleben können – aber vielleicht sind wir da auch einfach zu jung und unerfahren :-P

Wir checken in Mata Mata aus, reisen ohne weitere Probleme in Namibia ein und machen uns auf den Weg Richtung Keetmanshoop. Die Fahrt dorthin ist zunächst aufgrund der Landschaft und der zu überquerenden Dünen kurzweilig, später im Vergleich zum KTP eher langweilig.
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Die Wolken sind nunmehr größtenteils verschwunden und es ist wieder heiß geworden. Kurz nach Mittag erreichen wir schließlich das Mesosaurus Fossil Camp. Vor Ort ist jedoch niemand zu finden, die Rezeption unbesetzt. Unsere Versuche, uns beim Farmhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite bemerkbar zu machen scheitern. Wir warten also. Irgendwann kommt ein reichlich zerlumpt aussehender Farmmitarbeiter (?), der sichtlich betrunken ist und offenbar nur sehr wenig Englisch versteht. Wir verstehen jedoch, dass Gil, der Inhaber, offenbar gerade weg ist. Wann er wieder kommt, was wir machen sollen oder ob wir einfach irgendwo hin können, erfahren wir nicht. So warten wir in der Mittagshitze ohne größeren Schatten und schmelzen langsam dahin. Irgendwann kommt eine südafrikanische Familie, sie hätten gerne eine Übernachtung gebucht. Auch sie scheitern mit Kommunikationsversuchen und fahren nach einiger Zeit weiter. Nach einiger weiterer Zeit kommen zwei Damen, die eine Übernachtung in einem der Hütten gebucht haben. Ihnen war vorab mitgeteilt worden, sie sollten einfach zu einer bestimmten Nummer gehen. Na toll.. wir überlegen schon, ob wir nicht doch woanders übernachten sollen anstatt hier in der Sonne zu schmelzen, als Gil schließlich kommt und sich vielmals für die Wartezeit entschuldigt. Wir hätten einfach hinter auf die Campsite fahren können – blöd wenn man das (a) nicht weiß und (b) keine Ahnung hat, wo es zur Campsite geht. Hier wäre ein Schild oder Zettel vielleicht ganz hilfreich.. Gil erzählt, dass er zur Zeit ganz alleine alles stemmen muss, da alle Familienmitglieder weg seien. Sicher kein leichter Job. Wir unterhalten uns noch einige Zeit mit ihm, dann fahren wir den Fahrweg hinter zur Campsite.

Die Campsite ist ein echtes Schmankerl und nur zu empfehlen. Mitten zwischen Doloritfelsen und Köcherbäumen befinden sich eine Handvoll Stellplätze sowie eher rustikale Gemeinschaftsablutions. Wir sind bisher die einzigen Gäste und suchen uns daher einen schönen Stellplatz in der Nähe eines großen Webervogelnestes.

Wir essen Mittag, Ruhen uns aus und beobachten, was am und im Webervogelnest so vor sich geht. Irgendwann kommt ein Zwergfalke mit Beute vorbei, zunächst das Männchen, dann das Weibchen. Da scheint jemand im Nest mächtig Hunger zu haben.
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Webervogelnester sind schon sehr interessante Soziotope. Es ist nicht nur unglaublich, wie diese kleinen Vögel es fertig bringen, derart riesige Gebilde zu erschaffen, ebenso spannend ist, welche weiteren Untermieter sie beherbergen bzw. wie viele andere Tierarten von ihnen abhängen bzw. davon profitieren.

Als es langsam Abend wird, machen wir uns auf eine Runde Köcherbäume und Felsen erkunden. Es ist immer noch verdammt heiß und wir kommen schnell ins Schwitzen. Die Landschaft ist jedoch einmalig und die Köcherbäume bieten tolle Fotomotive.
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Früher als sonst machen wir uns ans Kochen, um gegebenenfalls noch mehr Zeit zum Fotografieren zu haben, sobald das Licht noch interessanter wird.
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Irgendwann kommt die Sonne nochmal durch und schickt ihre letzten Strahlen Richtung Köcherbäume, so dass ich nochmals anfange, auf den Felsen herum zu springen.
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So klasse die Wolken im Abendlicht aussehen, so sehr verhindern sie jedoch die von mir geplante Fotografie der Milchstraße.. es hilft nichts, es bleibt zugezogen und allenfalls vereinzelte Sterne sind zu sehen. Schade, ich hatte mich sehr darauf gefreut, in Namibia endlich wieder wie im Jahr zuvor den wunderbaren Sternenhimmel ablichten zu können. Zum Trost und da diese Bilder sonst hier nicht gezeigt würden, erlaube ich mir einen kurzen Einschub von letztem Jahr von anderer Stelle in Namibia – so hätte es nach Plan ungefähr aussehen sollen..
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Teil 2326. März 2020
Tag 16 04.11.2017 Koiimasis
Gefahrene KM: 410
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Der wiederholte Blick nachts nach draußen zeigt: keine Besserung der Wolkensituation. Erst kurz vor Dämmerung klar es langsam auf. Da ich durch meine Photoapp wusste, dass der Mond jedenfalls noch zu sehen sein sollte und bei einem kurzen Check aus dem Zelt auch zu sehen war, ging es zum Pre-Dawn-Shooting.
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Irgendwann kam die Sonne hervor.
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Wir frühstückten endlich einmal in Ruhe und verließen dann diesen netten Ort, leider ohne eine Tour mit Gil zu den Fossilienfundstellen zu unternehmen. Für uns ging es ein ganzes Stück weiter, Ziel war die D707 mit ihrer unendlichen Weite. Hierfür fuhren wir nach einem kleinen Einkauf in Keetmanshoop auf der B4, tankten in Aus noch einmal und fuhren dann über die C13 Richtung D707. Die Weite Namibias zog uns einmal mehr in ihren Bann. Irgendwann kamen an der B4 die ersten interessanten Tafelberge in Sicht, später bereits von der B4 aus die ersten Dünen und Berge der Namib.
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So richtig ausgepackt wurden die Kamera(s) jedoch erst wieder, als es auf Gravel ging. Die Straße zog sich als großes weißes Band quer durchs Nichts, links und rechts gesäumt von Zäunen.
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Zu den Zäunen muss ich jetzt auch mal noch ein paar Sätze loswerden. Ich weiß, es handelt sich alles um Farmland und Privatbesitz. ABER: Überall diese Zäune, mitten in der Wüste, in einsamer Landschaft die von ihrer Weite und Größe lebt.. sind sie für mich unglaublich einengend und störend. In anderen Wüstengegenden der Welt käme Niemand auf die Idee, für seine 5 Ziegen einen X Kilometer langen Zaun zu bauen, nur um zu zeigen: DAS gehört mir! Sowohl Afrika als auch Wüste haben für mich immer auch etwas mit dem Gefühl von Freiheit zu tun. Zäune sind das exakte Gegenteil davon, sie sind begrenzend, ausgrenzend, einengend.. Ehrlich gesagt, ist das das, was mich am südlichen Namibia mit Abstand am meisten stört. Eine Wüste, die von Zäunen durchschnitten ist, ist für mich nur noch parzellierter Sand, das Essentielle der Wüste fehlt irgendwie.. Ist das das deutsche Erbe? Mich würde interessieren, ob ich der einzige bin, den die Zäune so stören?

Bitte nicht falsch verstehen – ich liebe Namibia und seine Landschaften und seine Weite, aber wie viel schöner und toller wäre es ohne all die unendlichen Zäune?

Verschiedene Spuren – unter anderem große Pfützen in Senken – zeigen uns, dass es hier vor kurzem ziemlich geregnet haben muss. Welch Segen für das Land. Und in der Tat beginnt überall zartes Grün zu sprießen, zum Teil wirkt die gesamte Landschaft wie mit einem leicht grünen Touch überzogen.
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Es ist heute der bisher heißeste Tag. Das Thermometer nähert sich erst der 40° C – Marke, um dann schließlich bei 44° C stehen zu bleiben. So heiß hatten wir das bisher noch nie. Dazu weht ein eher kräftiger Wind aus der Namib, der uns die nächste Zeit noch stärker beschäftigen sollte..

Die Landschaft ist einfach atemberaubend. Diese Berge mit Dünen außenrum.. wie nicht von dieser Welt.
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Irgendwann kommen wir an der Abfahrt nach Koiimasis an. Wir konnten uns bei der Planung schlicht nicht entscheiden, ob wir lieber in Namtib, Koiimasis oder Kanaan bleiben möchten und splitteten daher unseren Aufenthalt – was rückblickend betrachtet eine durchaus sinnvolle Lösung war. Heute nun also zunächst Koiimasis. Wir folgen der Zufahrt für viele Kilometer Richtung Berge. Es ist schwer vorstellbar, wie hier irgendwie Landwirtschaft möglich sein soll. Freilich, früher war es nicht gar so trocken, aber trotzdem.. der Mut, sich hier hinzustellen und zu sagen: hier baue ich eine Farm auf!..
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Wir sehen einige Oryx mit Nachwuchs und erreichen schließlich das Farmhaus. Von der Dame des Hauses (wir haben sie als weder besonders freundlich noch unfreundlich erlebt) wird uns erklärt, wie wir zur Campsite kommen und dass wir uns einen Stellplatz aussuchen können. Tatsächlich werden wir heute die einzigen Camper bleiben. Die Campsites sind am Ende eines Tals umgeben von Felswänden gelegen und Verfügen über Tische, Schattendächer und wunderschön gestaltete Gemeinschaftsablutions.

Auch hier sieht man anhand von einigen weggespülten Begrenzungssteinen, dass es vor kurzem stark geregnet haben muss. Tatsächlich erfahren wir am nächsten Tag, dass es vor 2 Tagen zum ersten mal seit mehr als (2?) Jahren geregnet hatte.

Abends gehen ich noch ein wenig spazieren auf dem Gelände um Fotos zu machen.
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Es ist durchaus erstaunlich, wie viel Grün hier gedeiht.

Gegen Abend wird der Wind immer stärker und zwingt uns frühzeitig ins Zelt, da es draußen schlicht nicht mehr angenehm auszuhalten ist..
Teil 2426. März 2020
Tag 17 05.11.2017 Namtib Little Hunters Rest
Gefahrene KM: 122
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Die Nacht war furchtbar. Der Wind rüttelte ständig am Dachzelt und hob die Bodenplatte leicht an. Das Beschweren der Leiter mit Steinen schuf hier Abhilfe. Mehr als einmal jedoch vielen die Stangen des Gestänges aus der etwas ausgeleierten Halterung, so dass ich gezwungen war, herunterzuklettern, sie zu suchen und wieder zu montieren.. Wenn jemand eine optimale Lösung für Dachzelte und Sturm hat: bitte her damit. Neben der bedingten Regentauglichkeit m.E. einer der gravierendsten Nachteile von Dachzelten verglichen mit Bodenzelten.. Wo ich bei Sturm in Island in meinem Bodenzelt bequem und ruhig schlafe, muss ich im Dachzelt Angst haben, dass gleich das ganze Dachzelt von Auto gerissen wird..

Am nächsten Morgen geht es noch vor dem Frühstück auf einen kleinen Hügel um die Landschaft im Morgenlicht zu fotografieren.
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Beim Frühstück erhielten wir Besuch von ein paar Klippschiefern.
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Abschließend besuchen wir noch den „Sundowner“-Hügel der Farm. Hier ist sowohl die Kargheit der Landschaft als auch der Umstand, dass es kurz zuvor geregnet hatte, nicht zu übersehen.
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Schließlich verlassen wir die Farm und fahren mit einigen weiteren Fotostops zurück zur D707.
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Auf einem Baum sitzt schließlich noch ein Greater Kestrel.
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Wahnsinn, wie lang diese Zufahrten sind.. Wir müssen heute „nur“ von Koiimasis nach Nambtib, also zur Nachbarfarm. Laut GPS beträgt die Luftlinie keine 20km. Allein die Zufahrten sind jedoch länger.

Schließlich kommen wir wieder an der D707 an. Auch heute nähert sich das Thermometer wieder der 40° C-Grenze und wird sie noch locker überschreiten. Hinzu kommt ein starker Wind aus der Wüste, so dass man sich ständig fühlt, also würde einem ein Fön ins Gesicht geblaßen werden.
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Nachdem wir extra einen so großen Umweg für diese Gegend eingelegt haben, wollen wir der D707 noch ein wenig folgen, um mehr von dieser atemberaubenden Landschaft zu sehen.
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Irgendwann drehen wir um und machen uns auf nach Namtib. Auch hier heißt es zunächst, eine unendlich lange Zufahrt zu bewältigen. Schließlich stehen wir jedoch vor dem Farmhaus und werden freundlich begrüßt. Dann geht es auf die letzten paar Kilometer zur Campsite.

Seit ich im Zuge unserer allerersten Namibia-Recherchen ein Bild von dieser Campsite gesehen hatte, war mir klar, dass ich irgendwann dort hin muss. Diese Weite und Leere war einfach atemberaubend und entsprach so ziemlich der Klischeevorstellung von Camping in Afrika.

Die Realität kann man dieser Vorstellung durchaus mithalten. Es gibt ein paar Stellplätze, jedoch relativ weit verstreut unter Bäumen. So bekommt man zwar durchaus mit, dass es noch Nachbarn gibt, hat aber ein gutes Stück für sich.

Alle Stellplätze bis auf einen sind besetzt, es ist zurecht eine sehr beliebte Campsite.

Wir machen es uns im Schatten eines Baumes bequem und tun – mit Ausnahme Mittagessen – für lange Zeit nichts, lassen uns nur vom heißen Fön durchpusten. Unglaublich, wie heiß ein Wind sein kann..
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Die Aussicht Richtung Namib ist schlicht fantastisch. Zwar sieht man aufgrund Hitze und Wind nicht sehr weit, dies ändert jedoch nichts am Gefühl der Weite. Im Baum über uns sitzt ein Pale-Wingend Starling.
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Als das Licht flacher wird (der Wind lässt jedoch kein Stückchen nach) mache ich mich auf, um die Stimmung etwas einzufangen.
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Wir machen Abendessen und bewundern den Sonnenuntergang. Genau SO waren meine Klischeevorstellungen von Camping in Afrika..
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Später versuche ich mich nochmals an etwas Sternenfotografie. Der absurd heftige Wind macht Langzeitbelichtungen aber verdammt tricky und es gibt zu viele Fehlversuche für richtigen Spaß, auch wenn die Milchstraße optimal steht.
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Teil 2530. März 2020
Tag 18 06.11.2017 Fish River Canyon Hobas Campsite Teil 1
Gefahrene KM: 424
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Die Nacht ist noch schlimmer als die vorherige. Der Sturm rüttelt mit aller Gewalt im Zelt, trotz Beschwerung der Leiter mit Steinen vibriert der umklappbare Teil des Bodens und wird immer wieder hochgehoben, so dass wir unser Gewicht aktiv darauf verlagern müssen. Die Zeltstangen haut es ein ums andere mal raus, auch eine Fixierung mit Gaffertape hält nicht lange.

Ein nächtlicher Blick zu den Nachbarn zeigt, dass wir nicht die einzigen sind, die mit Problemen zu kämpfen haben. Ein südafrikanisches Ehepaar mit Wohnwaagen hat offenbar beschlossen, die Segel zu streichen und packt im Dunklen all das zusammen, was Südafrikaner gerne beim Campen um sich haben und ergreift noch vor dem Morgengrauen die Flucht.

Als es dämmert, hält mich nichts mehr im Zelt und ich mache mich auf die Suche nach Fotogelegenheiten.
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Nun ist die Fernsicht wesentlich klarer, man sieht viel weiter in die Dünen der Namib hinein.
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Für eine noch bessere Sicht klettere ich ein wenig auf den Berg hinter der Campsite. In der Nähe läuft ein Schakal vorbei, es gibt hier also auch „Raubtiere“. Auch ohne Raubtiere muss ich etwas aufpassen beim Klettern, in der einen Hand ist das Stativ, in der anderen das Weitwinkel, die Kamera hängt über der Schulter und das 70-200 steckt in der seitlichen Hosentasche..also „gut vorbereitet“ für eine kleine Klettertour. Kamerarucksack wird im südlichen Afrika irgendwie nur für den Transport im Flieger und beim Einkaufen mit Sicherheitsbedenken verwendet..
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Es ist sehr schön zu beobachten, wie die Sonne langsam über die Ebene wandert. Es ist erstaunlich frisch dafür, dass es 12 Stunden vorher über 40°C hatte.
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Wir setzen uns schließlich zum Frühstück bewusst in die Sonne, dort wird es aber recht schnell wieder zu warm..

Daraufhin packen wir zusammen und cruisen wieder zurück zur D707. Da wir heute bis zum Fish River Canyon wollen, können wir nicht allzu sehr trödeln.
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Fazit D707: Die Bezeichnung als „Namibias Traumstraße“ trägt die Straße nicht ganz zu Unrecht. Die Gegend ist wunderschön und des gibt einige sehr tolle Übernachtungsplätze. Es lohnt sich, hier mehrere Nächte zu verbringen an unterschiedlichen Orten. Etwas schade finde ich, dass es so wenig Möglichkeiten gibt, näher an die tatsächlichen Dünen und die Berge zwischen den Dünen zu gelangen – und die vielen Zäune (s.o.). Für unsere Route bedeutete dieser Schlenker etliche Mehrkilometer, die es rückblickend betrachtet jedoch durchaus wert waren. Man vergisst ja schneller die Leiden und erinnert sich nur noch an das Positive 🙂 Wir wollten diese Gegend Namibias unbedingt sehen und eine reine Südnamibiatour konnten wir uns vorher schlecht vorstellen (jetzt schon, sofern man Richtersveld u./o. KTP einbauen würde). Idealerweise könnte man sich noch mehr Zeit für den Süden Namibias nehmen, aber da waren wir halt zu lange im KTP ;-P
Teil 2630. März 2020
Tag 18 06.11.2017 Fish River Canyon Hobas Campsite Teil 2

Wir rütteln die D707 wieder Richtung Süden und tanken erneut in Aus das Auto voll. Leider wird der Tankvorgang etwas durch eine geführte Motorradtour verzögert, deren Guide sämtlichen nach und nach eintrudelnden Teilnehmern eine Vorzugsbetankung organisiert hat. Wir müssen also warten, bis alle da sind und abgefertigt wurden. Die Gespräche, die wir dabei mitbekommen, lassen zum Teil tief in die (nicht vorhandene) geistige Vorbereitung mit der Reise blicken.. Insgesamt kommt uns Aus verdammt trubelig vor, sehr ungewohnt.

Irgendwann haben wir auch getankt und ein Kühlgetränk erstanden und machen uns auf fahren auf der B4 Richtung Osten. Gerne hätten wir Kohlmanskuppe einen Besuch abgestattet, leider ließ sich nicht alles in 24 Tagen unterbringen. Sowohl unsere gedruckte T4A-Karte als auch unser Navi gaben uns schließlich die Information, direkt bei Seeheim auf die C12 abzubiegen. Dort stand auch ein Schild mit C12. Also bogen wir ab.

Rasch bemerkten wir, dass wir auf einer verdammt schlechten Gravelraod gelandet waren. Das Wellblech war unglaublich heftig, dazu kamen weggespülte Teile, riesige Löcher und Steine.. Bis Dato die mit weitem Abstand schlechteste Gravelroad die wir gefahren sind (kleinere Wege mal außen vor). Wir dachten uns nur: wie kann das denn bitte eine normale C-Straße sein? Hier müssten doch viel mehr Leute zum Fish River Canyon fahren – wieso habe ich dann noch nie von der beschissenen Qualität der Straße gehört? Und wie sollen wir das noch über 100km durchhalten?

Alle Rechercheversuche – einschließlich Google Maps – ergaben: wir sind hier schon richtig. Na das kann ja heiter werden.

Irgendwann sahen wir dann zu unserer Linken in der Ferne immer wieder mal ein Fahrzeug fahren und es wuchs der Verdacht, dass wir irgendwie auf einer aufgelassenen Parallelstrecke unterwegs sein müssen.. Schließlich trafen wir nach ca. 1 Stunde auf eine ganz normale Gravel Road.. Offenbar wurde die „Abfahrt“ der C12 einige Kilometer nach Osten verlegt, ohne dass dies an der Kreuzung in Seeheim irgendwie erkennbar wäre.. Google Maps würde einen auch heute noch so routen..

Die Landschaft war zwischendrin einfach nur trocken, grau und flach. Vereinzelt zeigten sich kleinere Berge am Horizont. Erst als wir uns dem Canyon näherten, wurde die Landschaft interessanter.
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Schließlich kamen wir am Park sowie der Hobas Campsite an. Die Campsite selbst ist ganz nett angelegt mit vielen Bäumen. Geschockt waren wir jedoch etwas von dem Trubel, der hier herrschte. Camper, Zelte und Fahrzeuge überall. So viele Menschen auf einen Haufen hatten wir (gefühlt) zuletzt in Johannesburg am Flughafen gesehen. Nach vielen Nächten in (relativer) Einsamkeit nun diese Enge und Nähe war sehr sehr ungewohnt.

Nach einer Pause fuhren wir die letzten Kilometer zum Canyon, für den wir ja extra hier her gefahren waren. Leider war das Licht alles andere als optimal, es war diesig und leicht zugezogen. Der Anblick ist sehr beeindruckend, insbesondere aufgrund der Ausmaße des Canyons. So etwas ist naturgemäß schwer bildlich zu erfassen.
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Wir fuhren verschiedene Aussichtspunkte an, durch irgendwann musste der langen Fahrzeit und der Hitze Tribut gezollt werden und es ging zurück zur Campsite. Zwischendrin sahen wir in der Ferne Oryx und am nächsten Tag noch Kudus – mit denen hätte ich hier definitiv nicht gerechnet.
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Die Campsite füllt sich langsam immer mehr. Es ist ganz interessant, die sehr unterschiedlichen Typen an Reisenden zu beobachten, die sich offenbar alle für eine Standard-Namibia-Runde mit Dachzeltcamper entschieden haben. Von den fünf jungen Freunden, die unglaublich fertig wirkten und bei denen wir uns fragten, wie sie es auf Dauer zu fünft im Auto aushielten und die offenbar mehr als nur verplant waren, um 21:00h mit dem Essen machen anfingen und dann noch meinten, Musik hören zu müssen über ein älteres asiatisches Ehepaar, das perfekt gekleidet und auf größte Sauberkeit bedacht war (und alles immer wieder reinigte/fegte) und denen man eine derartige Reise gar nicht zugetraut hätte, dem sichtlich überforderten italienischen Ehepaar bis zur südafrikanischen Großfamilie gab es allerhand zu sehen. Wir würden etwas mehr Ruhe und Einsamkeit aber definitiv vorziehen..
Teil 2730. März 2020
Tag 19 07.11.2017 Augrabies Falls
Gefahrene KM: 428
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Nachdem das Licht gestern nicht optimal und die Campsite für unser Empfinden eindeutig zu voll war, fuhren wir gleich morgens noch einmal zum Canyon um dort am Rand zu frühstücken – eine gute Entscheidung.
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Schließlich ging es bereits wieder auf den Weg nach Südafrika. Unser heutiges Ziel war der Augrabies Falls National Park. Bis Karasburg gab es nur einen Weg, anschließend mussten wir uns zwischen Teer und Kilometern und Gravel entscheiden – schließlich wurde es die direkte Route über den Onseekpans Grenzposten.
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Die Straße von Karasburg zur Grenze ging durch Farmland und war in relativ ordentlichem Zustand, so dass wir gut vorankamen, auch wenn es landschaftlich eher eintönig war. Am Orange River war es plötzlich unerwartet grün – schon sehr seltsam in dieser kargen Landschaft plötzlich grüne Felder zu sehen..

Der Grenzübergang ist verdammt verschlafen, alles dauerte gefühlte Ewigkeiten und vor allem der südafrikanische Zoll musste seine Langeweile offenbar mit Durchstöbern unseres Autos und beständigen Fragen à la „What's this?“ „What's in there?“ bekämpfen.. Schließlich hatten wir auch das Überstanden und fuhren auf südafrikanischer Gravelroad weiter. Da wir keine verlässlichen Informationen über den Zustand der verschiedenen Straßen hatten fuhren wir auf möglichst direktem Weg Richtung N14 Upington – Sprngbok. Leider war die Gravelroad wesentlich schlechter als auf namibischer Seite und wir kamen nur langsam voran. Irgendwann erreichten wir jedoch die N14. Je näher wir dem Oranje kamen, desto voller wurde die Straße. Es war recht viel Verkehr mit vielen LKWs unterwegs, zudem gab es zahlreiche Orte und Dörfer. Ab Kakamas ging es aufgrund des Verkehrs nur noch sehr langsam voran – auch eine bisher eher ungewohnte Erfahrung. Irgendwann erreichten wir jedoch schließlich den Nationalpark und suchten uns auf der riesigen und nahezu leeren Campsite-Fläche einen schönen abseits gelegenen Schattenplatz für eine Siesta mit Besuch.
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Nach Duschen und Ruhen machten wir uns auf, die Fälle im Abendlicht zu besuchen.
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Leider waren wir bereits etwas spät dran – aber wir hatten ja noch einen Tag. Aufgrund der langen Trockenzeit waren die Fälle nicht allzu kräftig, aber landschaftlich gleichwohl sehr beeindruckend, vor allem in dieser ariden Gegend. Es gibt schön angelegte Aussichtspunkte und Stege, die sich gut einfügen und verschiedenste Beobachtungspunkte auf die Schlucht und die Fälle bieten.
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Auf den Felsen der Schlucht hatte sich offenbar eine Paviangruppe für die Nacht zurückgezogen, tollte jedoch zum Teil noch auf den Felsen herum. Auch heute war es wieder verdammt heiß gewesen, so dass Fahrtzeit und Hitze tagsüber uns recht früh ins Bett brachten..
Teil 2831. März 2020
Tag 20 08.11.2017 Augrabies Falls
Gefahrene KM: 90
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Der Augrabies Falls Nationalpark erstreckt sich über ein gar nicht so kleines Gebiet entlang des Orange Rivers und beherbergt dort durchaus einige Tiere, sogar Leoparden soll es geben. Wir beschließen daher, am nächsten Morgen mit Parköffnung den Park ausgiebiger zu erkunden.

Die Zufahrt zur „Game Drive Area“ führt durch einen kleineren Flusslauf. Da man aufgrund des trüben Wassers überhaupt nicht sieht, wie tief es tatsächlich ist, starte ich einen kurzen Testlauf dieser Wasserdurchquerung :-P
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Die Wege im Park sind gut zu befahrender Gravel, an kritischen Stellen wie etwa steilen Steigungen ist der Weg gepflastert. Lediglich einige Zufahrten zu Aussichtspunkten sind etwas gröber, soweit ich mich erinnere steht das aber am jeweiligen Abzweig auch angeschrieben. Der Park kann also gut auch mit normalem PKW besucht werden.

Wir sehen rasch die ersten Tiere. Im Vergleich zu anderen Parks sind sie hier etwas scheuer, die Felsen und Steine bieten jedoch eine interessante Abwechslung zu sonst üblichen Hintergründen.
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Die Landschaft ist überaus sehenswert und interessant und weckt in uns den Wunsch, den Richtersveld Nationalpark einmal ausgiebiger zu besuchen (davon ausgehend, dass es landschaftlich ähnlich ist).
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Ein paar Hartmann's Bergzebras sehen wunderschön aus mit ihren Ringelsöckchen.
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Auch ein paar Hartebeests zeigen sich.
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An verschiedenen Stellen kann man zu Aussichtspunkten zum Orange River fahren und dort aussteigen.
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Der Versuch, einen über dem Fluss kreisenden Greifvogel abzulichten ist insofern erfolgreich, als die Überprüfung zu Hause ergibt, dass es sich dabei um unseren bisher ersten und weiterhin einzigen Verreaux's Eagle / Kaffernadler handelt.

Neben den bereits gezeigten Tieren sehen wir Kudus, einen Duiker, Klippschiefer, eine graue Manguste, Erdhörnchen, Springböcke und Oryx. Mit dieser Tiervielfalt hatten wir hier ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet.

Auf der Rückfahrt sehen wir noch einen Mountain Wheatear / Bergsteinschmätzer.
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Kurz nach Mittag sind wir wieder zurück im Camp und begeben uns auf unseren Schattenplatz zum Mittagessen, zunächst unter neugieriger Beobachtung eines Bulbuls.
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Dann machen wir unrümliche Bekanntschaft mit einem weiteren Beobachter:
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Ein Männchen mit verkrüppelten Händen lungert immer in 50 – 100m Entfernung zu unserer Campsite herum. Als er irgendwann näher kommt, ahnen wir bereits Böses, erhöhen unsere Wachsamkeit und platzieren auf dem Tisch alles so, dass wir es mit einem Mal greifen und in Sicherheit bringen können. Mehrfach lässt er sich durch Aufspringen und Großmachen ein paar Meter wegjagen. Irgendwann interessiert ihn das jedoch nicht mehr, er rennt herbei, umkurvt uns und schnappt sich die Gurke vom Tisch (wenigstens was Gesundes..).

Kurz darauf fährt ein Ranger vorbei und ein anderer patrouilliert mit Gewehr vorbei. Sie warnen uns vor dem Pavian (haha) und erzählen, dass er seit längerem große Probleme macht. Sie sagen, er wisse nun, dass er bei uns etwas bekommen könne, da wir alleine stehen und bittet uns, unser Camp doch näher an den anderen Gästen aufzuschlagen. Der Ranger mit Gewehr positioniert sich schließlich in der Nähe der Ablutions und lauert auf eine Wiederkehr des Übeltäters. Als wir mit Essen fertig sind, packen wir schließlich schweren Mutes unsere Sachen zusammen und suchen uns einen alternativen Stellplatz.. glücklicherweise ist die Anlage relativ leer und wir finden auch in der Nähe anderer Camper einen annehmbaren Platz.
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Wo Wasser ist, sind auch immer Vögel. Deshalb hält mich nichts allzu lange im Campingstuhl und ich begebe mich trotz Mittagshitze auf Vogelpirsch. Es gibt hier eine überraschend große Vielzahl unterschiedlicher Vögel.
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Southern Masked Weaver / Maskenweber
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Acacia Pied Barbet / Haubenbartvogel
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Golden-tailed Woodpecker / Goldschwanzspecht
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Common Waxbill / Wellenastrild
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Orange River White-Eye (?)

Danach nutzen wir zum ersten Mal im südlichen Afrika die Annehmlichkeiten des Pools um die Hitze erträglicher zu machen. Als die Sonne langsam wieder sinkt, begeben wir uns wieder zu den Fällen für ein paar weitere Bilder.
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Schon unglaublich, wie sich dieser zum Teil doch recht große Fluss durch solch schmale Engstellen presst.. Abends bleibt die Küche kalt, es geht für uns zum ersten Mal in diesem Urlaub zum Essen ins Parkrestaurant. Auf dem Weg dorthin sehen wir eine Verraux's Eagle Owl auf einer Sukkulente sitzen. Erst als wir relativ nahe sind, gleitet sie mir einem leisen „Hu“ davon..

Wenn man schon mal die Möglichkeit hat, nicht selbst kochen zu müssen, muss man das auch mal nutzen.. Das Essen ist sehr gut, Preisleistungsverhältnis optimal. Zurück geht es nochmal entlang der Fälle. Auch im Dunkeln entwickeln sie eine tolle Atmosphäre. Sie sind leicht beleuchtet, vor allem jedoch erlebt man den Lärm weitaus intensiver als tagsüber. Für den Versuch eines Fotos fehlt die Lust, zudem ist es mit zu viel künstlicher Beleuchtung immer schwierig..
Teil 2931. März 2020
Tag 21 09.11.2017 Mokala NP Motswedi Campsite
Gefahrene KM: 607
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Nachdem wir die Fälle nun zweimal Abends besucht haben, ist einmal der Morgen dran. Wir wollen die bunten Eidechsen, die hier in großen Mengen herumlaufen fotografieren.

Dies gelingt uns zum Glück auch. Entweder müsste es ein Augrabies Flat Lizard oder ein Broadley's Flat Lizard sein.
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Zurück auf der Campsite finden wir auch dort einen Streifenskink.
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Dann heißt es irgendwann erneut Kilometer abzuspulen, wollen wir doch heute bis zum Mokala Nationalpark bei Kimberley. Zunächst gibt es verdammt viel Verkehr entlang des Orange Rivers. Auf dem Weg machen wir nach 2 Wochen erneut Halt in der Kalahari Mall in Upington, um unsere Vorräte für die letzten Tage zu ergänzen, anschließend geht es über lange, weitgehend leere Straßen gen Kimberley.

Irgendwann überholen wir (oder er uns (?)) den Rovos Train.
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Als begeisterter Anhänger des Zugreisens wäre so eine Fahrt durchaus mal was, je nach Routing, aber bei den Preisen.. da fahre ich lieber öfters nach Afrika 😛

Irgendwann erreichen wir schließlich den Park. Wir müssen zunächst zum Lilydale Restcamp fahren, um dort für die Campsite einzuchecken. Es wird ewig nach dem Schlüssel für unsere privaten Ablutions gesucht, bis nach ein paar Telefonaten feststeht, dass er offenbar noch an Ort und Stelle im Schloss steckt. Nachdem wir bestätigt haben, dass wir ein Allradfahrzeug haben, wird uns gleich auch ohne gesonderte Buchung oder Bezahlung ein Permit für die Offroadstrecken des Parks sowie eine Karte mitgegeben. Offenbar sind einige Straßen nicht befahrbar, dafür gibt es zum Teil neue Straßen.. alles etwas verwirrend, auch die nächsten Tage. Auf die Frage nach den Gateöffnungszeiten werden uns die Öffnungszeiten des äußeren Gates mitgeteilt – nicht aber, dass man bei Übernachtung im Park schon früher los darf.. 😣

Der Park ist „relativ“ jung und besteht aus ehemaligem Farmland, auf dem nach und nach verschiedene Tiere angesiedelt wurden, aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher (nicht immer regulär in der Kalahari heimischer) Arten gleicht es etwas eine Art Arche, bietet aber große Abwechslung. Wir konnten in den ersten grob 24 Stunden im Park (danach kamen keine Neusichtungen hinzu) 31 verschiedene Säugetierarten beobachten..

Im nördlicheren Teil des Parks gibt es große Grasflächen, während es im südlichen Teil hügeliger und buschiger ist. Überall sieht man jedoch wunderbar roten Kalaharisand.

Auf einer Wiese im Norden begegnen uns Roanantilopen, leider ist es zugezogen und eher diesig.
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Kurz darauf sehen wir eine Giraffe.
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An einem Hide, der an ein „Wasser“-Loch grenzt und der uns in den nächsten Tagen noch viele schöne Stunden bereiten wird, ist eine Büffelherde dabei, sich die Füße abzukühlen.
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Im Wasser selbst gehen ein Grünschenkel und ein Stelzenläufer auf Beutesuche.
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Auf der weiteren Fahrt Richtung Campsite treffen wir auf Impala..
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Hartebeest..
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und Steinböckchen.
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Die Motswedi Campsite besteht aus ca. 5 (?) Stellplätzen, die ringförmig um ein ca. 50m entferntes Wasserloch angeordnet sind. Jeder Platz wäre groß genug für 3-4 Fahrzeuge und verfügt über eigenes Küchen- und Klohäuschen, Tisch und Feuerstelle – einfach traumhaft. Die Campsite wird von einem kniehohen Elektrozäunchen umgeben, der die Büffel fernhalten soll. Andere Antilopen klettern einfach drüber. Da man den Zaun so gut wie nicht sieht, hat man das Gefühl mitten drin zu sein.
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Das Wasserloch ist die gesamte Zeit unseres Aufenthalts über sehr gut besucht. Man sieht wegen Bäumen und Büschen nicht von überall immer optimal dort hin, kriegt aber trotzdem gut mit ob was kommt und kann sich dann in eine Sichtachse stellen/setzen.
Teil 3001. Apr. 2020
Tag 22 10.11.2017 Mokala NP Motswedi Campsite Teil 1
Gefahrene KM: 61
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Am Morgen sind wir automatisch mit Sonnenaufgang wach, gehen jedoch aufgrund der gestrigen fehlerhaften Info an der Rezeption davon aus, erst um 07:00 Uhr losfahren zu dürfen. So frühstücken wir, sitzen und warten bis es endlich 07:00 Uhr wird.
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Wenigstens ist am Wasserloch einiges los. Ein junger Mountain Reedbuck (?) Common Duiker (Danke maddy!) zeigt sich, etwas sehr schreckhaft aber mei..
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Kurz darauf kommt eine Herde Hartebeest.
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Gefolgt von Familie Pavian und einem Cape Hare, alles vom Frühstückstisch aus..
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Vor uns auf dem Boden wuselt plötzlich etwas herum, das sich als Vierstreifen-Grasmaus entpuppt. Ich knie mich reglos unter den Tisch und warte, bis sie, vom Hunger auf frisches Grün getrieben, immer näher kommt.
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So lässt sich die Wartezeit gut überbrücken. Schließlich dürfen wir auch wirklich los. Nach wenigen Minuten finden wir (vermutlich) die Hartebeestherde von vorher wieder.
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Bereits vorher hatten wir immer wieder den Verdacht, dass da ein Jungtier sein muss, jetzt konnten wir es endlich in aller Ruhe beobachten.
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Kurz darauf folgen verschiedene Warzenschweine.
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In offenerem Gelände zeigen sich Oryxe und Zebras.
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Bei einigen Springböcken gesellt sich ein Schwarzer Springbock, eine künstliche Züchtung auf südafrikanischen Jagdfarmen, hinzu. In Mokala gibt es als Überbleibsel des ehemaligen Farmbestandes noch einige dieser seltsamen Mischungen.
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Wir sehen ein weibliches Nyala..
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.. und eine Fuchsmangustenfamilie.
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Teil 3101. Apr. 2020
Tag 22 10.11.2017 Mokala Motswedi Campsite Teil 2

Schließlich machen wir wie gestern Halt am Hide. Dort sieht man zunächst in den Büschen nebenan einen Violet-eared Waxbill.
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Ein Cape Wagtail / Kapstelze ist mit Nestbau beschäftigt.
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Es kommen in steter Abwechslung im Abstand weniger Minuten immer wieder verschiedene Tiere vorbei – ein Mountain Reedbuck, Kudus, Oryx sowie eine größere Springbockherde.
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Was bei sämtlichen Tieren hier im Park sehr auffällig ist, ist ihre Scheuheit. So scheu und schreckhaft wie in diesem Park haben wir Tiere bisher nicht erlebt – obwohl es außer Schakalen hier keinerlei Raubtiere gibt. Ein Beispiel hierfür lieferten die soeben eingetroffenen Sprinböcke. Der Bock im Vordergrund musste Nießen – zack rannte die ganze Herde mind. 30 Meter weiter, bis sie das Fehlen von Gefahr erkannte.

Irgendwann lässt sich im Strauch neben dem Hide ein Schwarm Red-billed Queleas nieder und wechselt nunmehr im ständigen Wechsel geschlossen von Wasserloch zu Strauch und zurück.
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Irgendwann machen wir uns auf den Weg zurück zur Campsite. Wir stoßen zunächst auf eine hübsche Agame..
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..und schließlich auf der Straße auf eine Sichtung, die wir hier auch Null auf der Rechnung hatten. Mitten auf der Straße „läuft“ ein Chamäleon in Chamäleontypischer Langsambewegung über die Straße. Es holt erst 3-4 Mal Schwung bevor es den nächsten Fuß auf den Boden setzt. Soo langsam haben wir noch nie ein Tier gehen sehen :-D
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Wir amüsieren uns köstlich über den Laufstil und überschlagen, wie lange das arme Tier für die Straßenquerung wohl brauchen wird. Irgendwo las ich später, dass diese Art der Fortbewegung als Schutzmaßnahme dient – die Tiere imitieren Gras, das im Wind weht. Eine andere Erklärung lautete, sie versuchen immer so wenig Beine wie möglich auf dem Boden zu haben bzw. den Körper soweit wie möglich vom Boden weg zu halten, um der Hitze auf dem Boden so gut wie möglich zu entgehen. Was stimmt, keine Ahnung – vielleicht hat ja jemand noch andere Informationen? Herrlich anzusehen war es jedenfalls unabhängig davon und wir als Chamäleonfans im siebten Himmel – der einzige Haken war, dass es aus dem Auto heraus auf der Straße unmöglich war, eine schöne Fotoposition zu erhalten..

Plötzlich sahen wir jedoch in der Ferne ein Service-LKW der Parkverwaltung heranrasen, genau auf das arme Tier zu..

Wir betätigen Lichthupe und gestikulieren wild und irgendwann, kurz vor dem Tier bleibt der LKW schließlich stehen. Die beiden Mitarbeiter sind offensichtlich genauso erfreut über die Sichtung, dass sie sofort aussteigen und mit gezücktem Handy zum Tier hinlaufen – welches sich plötzlich doch schnell bewegen kann und in einem Busch am Straßenrand verschwindet. Dort gelingt den Mitarbeitern offenbar das gewünschte Foto, sie bedanken sich glücklich und fahren von dannen. Wir haben das Tier zwar nun in eventuell besserer Fotoposition und uns das Warten auf die Straßenquerung gespart, aber so ganz sinnvoll war das ganze irgendwie nicht..

Zum Glück ist das Tier im Busch halbwegs gut zu sehen.
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Schließlich hat es auch von uns genug und läuft von dannen.
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Zurück auf der Campsite gab es Essen und Entspannung, die Bäume waren optimal für eine Hängematte ausgestaltet 🙂

Plötzlich stand da ein Tsessebe mitten auf der Campsite.
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Es war sich seiner Sache nicht so ganz sicher und blieb immer wieder stehen, um sich umzusehen, war aber offenbar entschlossen, die Campsite als Abkürzung zum Wasserloch nutzen zu wollen.
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Nachdem es an den letzten Tagen immer verdammt heiß war, hatten wir nun Glück – ca. 25° C und leichter Wind, für diese Jahreszeit sehr angenehme Temperaturen. Auf der Campsite wurden wir von Grünmeerkatzen (zum Glück friedlich) und zahlreichen Vögeln besucht, häufig musste man sich nicht mal aus der Hängematte erheben zum Fotografieren..
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Chestnut-vented Tit-Babbler / Meisengrasmücke
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Neddicky / Braunkopfzistensänger

Am Wasserloch zeigte sich erst ein Kudu, später eine Warzenschweinfamilie und ein weiteres Tsessebe.
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Unsere Nachbarn rechter Hand kamen vorbei, weil sie meinten, bei uns einen Brown-crowned Tchagra gehört zu haben, ob sie den suchen dürften. Da uns dieser Vogel (und erst recht sein Gesang) vorher unbekannt waren, ließen wir sie selbstverständlich gewähren 🙂

Die Suche war schließlich von Erfolg gekrönt und unsere Nachbarn glücklich. edit: Ob die Suche erfolgreich war, weiß ich nicht mehr, das einzige Bild von der Aktion, das ich habe, zeigt jedenfalls einen Brubru und keinen Tchagra.. Durch den Auflauf wurden schließlich auch unsere Nachbarn linker Hand aufmerksam und erhielten eine Einführung über Tchagras von unserem anderen Nachbarn.
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Teil 3201. Apr. 2020
Tag 22. 10.11.2017 Mokala NP Motswedi Campsite Teil 3

Schließlich ging es nochmals auf Game Drive. Gleich hinter der Campsite treffen wir auf ein Steinböckchen.
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Einige Zeit später sitzt eine junge Giraffe in der Nähe der Straße. Sie sieht unglaublich flauschig aus, fehlt nur noch der Steif-Knopf im Ohr..
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Wir fahren einen Loop, der uns zu einem weiteren Wasserloch bringen soll. Ich erwähnte bereits, dass die Tiere hier zum Teil sehr scheu sind. Der Weg wand sich durch Büsche und Bäume, plötzlich sahen wir noch noch jede Menge Tiere davonlaufen. Wir hatten das Wasserloch gefunden, die Tiere hatten aber offenbar bereits Reißaus genommen, als wir noch über 100 Meter entfernt waren (wir waren in normaler Game Drive Geschwindigkeit unterwegs). Wir erwischten nur die, die etwas langsamer zu Fuß waren..
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Ansonsten war das Wasserloch ausgestorben, in einiger Entfernung lugten ein paar Hartebeest verstohlen durchs Gebüsch. Wir entschieden uns dafür, weiter zu fahren. Dies erwies sich als richtige Entscheidung, denn kurz darauf trafen wir auf eine NH-Mutter mit ihrem Kind – es muss sich um eines der seltenen "Red R." handeln 😛
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Kurz darauf fanden wir eine neugierige Fuchsmanguste..
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sowie einen Gelbschabeltoko, der die letzten Sonnenstrahlen genoss..
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..ebenso wie das Zebra.
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Schließlich sahen wir sogar ein paar Erdmännchen, die sich jedoch so schnell hinter ein Gebüsch zurückzogen, dass kein sinnvolles Foto möglich war. Wir bewunderten stattdessen die schöne Landschaft..
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..sowie kurz darauf eine Giraffe bei der etwas umständlichen Körperpflege.
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Alle Giraffen, die wir im Park sahen, hatten auffällig viele Fliegen/Mücken/Zecken auf ihrem Fell, sicher alles andere als angenehm.

Zurück an der Campsite, erhielten wir schließlich noch Besuch von einer Herde Elands.
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Während wir die Elands beobachteten, unterhielten wir uns ein wenig mit unseren Nachbarn zur Linken, einem südafrikanischem Rentner-Ehepaar mit Wohnwagen. Wir stellten fest, dass wir zeitgleich in Nossob auf den Premium Campsites gewesen sein müssten. Für sie war es ihr letzter Abend eines langen Urlaubs, am nächsten Tag ging es für sie zurück nach Gauteng – für uns einen Tag später..

Als wir nach dem Essen noch am Holzresteverbrennfeuer saßen, kamen unsere Nachbarn zur Rechten plötzlich wieder, wedelten mit Taschenlampen umher und fragten, ob wir schonmal ein „Porcupine“ gesehen hätten. Wir verstanden nur Bahnhof und konnten uns nichts darunter vorstellen, mussten die Frage also verneinen. Schließlich sahen wir im Schein der Taschenlampen ein Stachelschwein durch die Büsche zu unserer Campsite wandern, etwas herumschnüffeln und dann Richtung Wasserloch verschwinden. Für Fotos fehlt mir bei solchen Gelegenheiten leider irgendwas - Talent, Know-How, Ausrüstung, Erfahrung oder einfach eine simple Point-Click-Kamera.. Nichtsdestotrotz waren wir sehr froh über diese Erstsichtung für uns. Im letzten Urlaub konnten wir im KTP die obersten 3cm eines Stachelschweins für 1 Min. sehen, ansonsten war dies auch unsere bisher einzige Stachelschweinsichtung.
Teil 3303. Apr. 2020
Tag 23 11.11.2017 Mokala NP Lilydale Chalet
Gefahrene KM: 64
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Nun war er also angebrochen, unser letzter Urlaubstag. Am nächsten Abend sollte der Flieger im 600 Kilometer entfernten Johannesburg gehen. Wir hatten lange überlegt, ob wir von Mokala direkt zum Flughafen oder irgendwo zwischendrin übernachten sollten. Wir hatten sogar in Potchefstroom ein nettes Guesthouse gefunden, wo wir auch den nächsten Tag noch im Garten hätten verbringen können, bevor wir zum Flieger mussten. Eine Zwischenübernachtung bedeutete aber auch, dass wir heute den Park verlassen und etliche hundert Kilometer hätten fahren müssen, nur um am nächsten Tag weniger Stress zu haben. Wir beschlossen daher, auch die letzte Nacht noch im Mokala zu verbringen und dann am nächsten Tag mit Toröffnung nach Johannesburg zu fahren. Wir würden so genug Puffer haben, um sämtliche Eventualitäten abzudecken, zudem waren wir ja in Südafrika unterwegs, wo wir im Fall von irgendwelchen Problemen schon noch irgendeine andere Lösung gefunden hätten, um rechtzeitig zum Flieger zu kommen. Um in Ruhe den Camper ausräumen und unsere Taschen packen zu können, buchten wir für die letzte Nacht jedoch ein Cottage im Lilydale Restcamp.

Zunächst ging es jedoch zum letzten Mal auf Morning Game Drive – wie gehabt aufgrund mangelhafter Kommunikation später als eigentlich erlaubt..

Wir sahen zunächst ein Warzenschwein.
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Kurz darauf einen Hasen – mir ist es auf Basis der Beschreibungen bisher nicht gelungen, Cape Hare und Scrub Hare auseinander zu halten – daher keine Ahnung, welcher von beiden das ist..
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Später treffen wir auf Zebras und Oryxe
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sowie Giraffen.
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Im weiteren Verlauf sehen wir nochmal die beiden NH, jedoch relativ weit weg und im Gebüsch. Später stoßen wir auf dieses ungleiche Paar:
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Es folgen weitere Warzenschweine, Zebras und Springböcke, jedoch ohne besonders erwähnenswertes Foto. Ein Foto gibt es hingegen von einem einsamen Tsessebe.
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Eine ganze Familie von Warzenschweinen (sagt man da auch Rotte?) zeigt uns ihre Hinterteile.
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Nach einiger Zeit sehen wir zwei Giraffenbullen, die in eine Kampf verwickelt sind. Leider ist die Entfernung relativ groß, mit dem Fernglas lässt sich alles jedoch relativ gut beobachten. Es ist Wahnsinn, mit welcher Wucht die Bullen versuchen, dem anderen Schaden zuzufügen.
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Der Kampf zieht sich ewig. Wir schauen über 20 Minuten zu, ohne dass ein Sieger zu erkennen ist. Vor der finalen Entscheidung verlassen wir die beiden.

Wir sehen erneut Erdmännchen, jedoch nur wenige und sehr scheu – da sind wir über unsere Sichtungen im KTP sehr froh 🙂
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Anschließend steuern wir erneut den Hide an, wo wir wieder gut unterhalten werden. Eine Gruppe Grünmeerkatzen chillt in einem Baum am Rande des Wasserlochs, die Jugend ist zum Spielen aufgelegt, die Älteren betreiben Fellpflege. Zwischendrin wird der Durst gelöscht.
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Ein männliches Nyala kratzt sich am Kopf.
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Wenig später zeigen sich Kudus,
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und ein Reedbuck (?),
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Impalas und Tsessebes. Es ist hier echt viel los.
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Irgendwann erstirbt der Strom der Besucher jedoch und wir fahren Richtung Norden. Auf dem Weg zum Lilydale Restcamp sehen wir in den Grasebenen einen weiteren Hide, davor Autos. Der Hide ist auch auf unserer Karte eingezeichnet. Jedoch sind sämtliche Wege, die dort hinzuführen scheinen, durch Schilder als gesperrt markiert. Wir irren etwas herum, kurven noch im Norden zum Fluss am Fluss entlang ohne besondere Sichtungen und kommen schließlich in Lilydale an.

Dort beziehen wir ein schönes Cottage mit schönem Ausblick auf ein Flusstal, gegenüber ist der Park zuende. Wir räumen das Auto aus, säubern es mit dem Besen und versuchen unsere gesamten Utensilien irgendwie wieder in unsere Taschen zu packen.
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Irgendwann gegen fünf/sechs sind wir fertig und haben nun irgendwie keine Lust mehr auf einen weiteren Game Drive. Die Koffer sind gepackt, die Lust ist raus..

Wenigstens erhalten wir noch etwas Besuch:
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So endet der letzte Tag mit einem letzten Sundowner, wobei wir uns relativ rasch nach drinnen verziehen (ich weiß gar nicht mehr warum – es kann sein, dass ein frischer Wind wehte und/oder die Bänke vor dem Cottage recht unbequem waren).
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Teil 3404. Apr. 2020
Tag 24 12.11.2017 Rückflug
Gefahrene KM: 602
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Da wir heute nichts mehr zu tun haben, als nach Johannesburg zu fahren, unser Auto abzugeben und den Flieger zu erwischen, hierfür aber noch 600km zu absolvieren sind, fahren wir so zeitig los, dass wir noch vor Gateöffnung am geschlossenen Gate stehen. Nach einiger Zeit kommt jedoch jemand und lässt uns heraus. Nun folgen die letzten Kilometer Gravelraod für diesen Urlaub, dann geht es ans Kilometerfressen.

Fazit Mokala NP: Der Park ist ein kleines, verschlafenes Kleinod. Aufgrund seiner Lage ist er fernab klassischer Touristenrouten, gefühlt wird er hauptsächlich als Wochenenderholungsgebiet für Städter in erreichbarer Entfernung genutzt. Die Wege sind – entgegen mancher Beschreibung im Internet – allesamt gut zu fahren, die Tierwelt ist sehr abwechslungsreich, die Landschaft toll. Das goldene Gras, der rote Sand und dazwischen Akazien, wundervoll. Dass es keine großen Katzen gibt, fällt da überhaupt nicht auf. Die Tiere sind etwas scheuer als anderswo, dennoch gut zu beobachten. Die Motswedi Campsite ist toll gelegen und angelegt, das vermutlich noch bessere Treehouse war trotz mehrerer Nachfragen stets ausgebucht. Ich kann nur jedem, der sich im Nordwesten Südafrikas bewegt, dringend ans Herz legen, ein paar Tage für diesen Park zu investieren.

Auf der Fahrt wechseln wir uns wie immer exakt nach einer Stunde ab. Auf den leeren und geraden Straßen schmelzen so die Kilometer dahin. Mit jedem Kilometer schwindet zudem die Sorge, es könnte noch was dazwischen kommen.

So wirklich die optimale Route von Kimberley nach Johannesburg Nord gibt es nicht. Wir folgen erst lange der N12, einige Kilometer vor Klerksdorp fahren wir dann über kleine Straßen zur N14, der wir bis Johannesburg folgen. Als wir irgendwann sicher sind, rechtzeitig anzukommen, gibt es einen Imbiss an einem Tankstellenrestaurant. Je näher wir Johannesburg kommen, desto grüner wird es. Wir kommen so zeitig an, dass wir noch 2 Stunden Zeit haben, bevor wir unser Auto abgeben müssen. Wir fahren zur Mall of Africa um uns die Zeit zu vertreiben. Dort ist aufgrund des Sonntags die Hölle los und ich habe Sorge, dass wir mit unserem Dachzelt nichts ins Parkhaus passen. Daher wenden wir und steuern einen normalen Supermarkt an, um zu schauen, ob wir nicht ein paar südafrikanische Leckerli für Zuhause finden.

Kaum halten wir an, beginnt ein Wolkenbruch. Es schüttet und schüttet für ganz schön lange Zeit, wir harren im Auto aus. Irgendwann wäre es fast Zeit, zu Bushlore zu fahren. Wir canceln daher den Einkaufsplan und fahren zu Bushlore, wo uns ein einsamer Mitarbeiter erwartet und wir ihm das Auto wieder guterhalten übergeben können. Irgendwann ist auch der Fahrer da und so landen wir etwas verfrüht am Flughafen. Da wir unser Gepäck bereits aufgeben können, verbringen wir die Zeit schließlich im Wartebereich.

Der Flug selbst verläuft unspektakulär, einzig das Frühstück ist wie immer ekelhaft. Die Landung hält dann nochmals eine Überraschung bereit. Es ist neblig. So richtig neblig. Wir wissen, wir sind relativ niedrig, man sieht aus dem Fenster aber nur Grau, nichts als Grau. Plötzlich fängt das Flugzeug an zu Bremsen – wir hatten so sanft aufgesetzt, dass man es nicht mal merkte und noch weniger sah. Erst als wir langsamer wurden, sah man schließlich erste Lichter im Nebel.. Kurz darauf fing es dann an zu Schneien..

Das war die Geschichte unseres zweiten Urlaubs im südlichen Afrika. Ob wir sie exakt so nochmal machen würden, weiß ich nicht, als Gesamtpaket war es trotz der Kilometer ganz passend. Beim nächsten Mal würde ich wohl von Johannesburg über die Mabua in den KTP. Der Marakele NP hat uns von allen Parks und Gegenden am wenigsten gefallen, das mag aber auch an Jahreszeit und Wetter gelegen haben. Vom Pilanesberg waren wir positiv überrascht. Der KTP bescherte uns einige einmalige Sichtungen, jedoch auch entbehrungsreichere Tage und große Hitze. Er ist jedoch für sich einmalig und ich würde uns auch zu seinen großen Fans zählen. Das südliche Namibia hat interessante Ecken zu bieten, diese liegen jedoch weit auseinander. Die Landschaft entlang der D707 und die Köcherbäume sind traumhaft, ansonsten ist der Süden, soweit wir ihn gesehen haben, meines Erachtens eher langweilig verglichen mit anderen Ecken Namibias. Sehr gut gefielen uns auch Augrabies und Mokala. Das Auto von Bushlore erwies sich nach den anfänglichen Schwierigkeiten als tadellos. Wir würden nie wieder (außer es geht nicht anders) ein Campingfahrzeug ohne Schubladensystem und Küchenfach nehmen..

Allen Lesern, Kommentatoren und Danke-Drücken an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön. Ich hoffe, dem ein oder anderen durch den Bericht die Wartezeit bis zur nächsten Reise etwas versüßt zu haben. Mir selbst hat das Schreiben auch großen Spaß gemacht und es ist erstaunlich, an wie viel man sich unter Zuhilfenahme von Fotos, Exifdaten und GPS-Logs noch erinnern kann. Da uns die aktuelle Lage noch einige Zeit beschäftigen wird, werde ich wohl auch noch zu weiteren (Afrika)Reisen in Kürze einen Bericht beisteuern können, sofern die Beschäftigung mit Afrika nicht zu viel Sehnsuchts-Stiche im Bauch hinterlässt..

Bis dahin viele Grüße
fidel
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