Maputo schrieb:Die Impfungen (von verschiedenen Herstellern) sind da und freigegeben. Politiker reden seit Monaten, dass jedes Leben zählt, also sind sie und die zuständigen Beamten jetzt stark in der Pflicht, dass es sehr schnell geht. Jeder Tag zählt.
Noch ein kleiner Nachtrag vom Hamburger Abendblatt: Noch 2.209 Tage bis zur Herdenimmunität* In den letzten 7 Tagen wurden im Schnitt 52.472 Impfdosen verabreicht. Wenn in diesem Tempo weitergeimpft wird, sind am 27.01.2027 voraussichtlich 70 Prozent aller Einwohner*innen Deutschlands mit je 2 Dosen geimpft.
Ich weiss nicht, ob ich lachen oder heulen soll.
Solche Rechnungen sind sowas von unseriös. Das ist so, als würde ich sagen: "Wenn ich mit den 10km/h, mit denen ich gerade vom Parkplatz fahren, bis München unterwegs bin, brauche ich dafür 3 Tage." In Wahrheit sind es aber nur 6h. Das man zu Anfang immer langsam startet, wird dabei vollkommen unterschlagen. Es ist vollkommener Blödsinn davon auszugehen, dass die bisherige Impfgeschwindigkeit das Maßstab für die Zukunft ist.
Wenn ich mich zu Dir ins Auto setze, weiß ich aber, dass Du vor dem Start des Motors auch weißt, wo sich der 2., 3., 4., 5. und 6. Gang befindet und zügig hochschaltest und Fahrt aufnimmst, weil außerdem auch Sprit im Tank und wir nicht erst einmal das Auto 15 km zur Tankstelle schieben müssen. 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Die Rechnung des Schreiberlings des Abendblattes ist natürlich patschfaul. Aber: würde sie stimmen, würden wir nie die Herdenimmunität erreichen, weil die Wirkung der Impfung ja nachlässt und 70% nie erreicht werden würden. Selbst Optimisten rechnen nicht mit 2 Jahren Immunität. Der Verfasser hat es sich da einfach gemacht und nur linear gerechnet.
Wie gesagt, nicht ernst gemeint.
Bleibt optimistisch!
Grüße Ebi
MAMammal154 Beiträge · seit 202013. Jan. 2021 · #1203
Botswanadreams schrieb:Noch ein kleiner Nachtrag vom Hamburger Abendblatt: Noch 2.209 Tage bis zur Herdenimmunität* In den letzten 7 Tagen wurden im Schnitt 52.472 Impfdosen verabreicht. Wenn in diesem Tempo weitergeimpft wird, sind am 27.01.2027 voraussichtlich 70 Prozent aller Einwohner*innen Deutschlands mit je 2 Dosen geimpft.
Die Rechnung kann auch jeder selber machen und der Autor ist sicher nicht so dumm, als das er diese lineare Hochrechnung als konkrete Prognose verstanden wissen will. Die Rechnung und die Datumsangabe finde ich trotzdem sinnvoll, weil sie die Impfzahlen ins Verhältnis zu den relevanten Faktoren Zeit und Gesamtbevölkerung setzt und dadurch deutlich macht, wo wir momentan stehen. Ansonsten sind n Impfungen am Tag nur eine abstrakte Zahl, die schwer einzuordnen ist.
Wenn wir bis zum Sommer 65% der Bevölkerung geimpft haben wollen, müssen wir die Zahl der täglich verabreichten Impfungen noch mehr als verzehnfachen. Andere Länder schaffen das bereits (nicht nur Israel) und es wäre blamabel und darüber hinaus für Tausende tödlich sowie sehr, sehr teuer, wenn wir das nicht hinbekommen.
Selbst wenn wir 60-70% Impfquote erreicht haben, ist Stand jetzt nicht sicher, das wir dann unser altes Leben zurück haben. Es ist noch unklar, ob die Impfung nur eine schwere Erkrankung beim Geimpften oder auch die Weitergabe des Virus an Dritte verhindert. Ist letzteres nicht der Fall, dann sind da in Deutschland immer noch rund 30 Millionen Ungeimpfte, die sich anstecken können und zu einem Teil dies früher oder später auch tun werden. Bei einer unterstellten Sterberate von 0,5 Prozent wären da immer noch über 100.000 weitere Corona-Tote möglich. Ebenso ist weiter unklar, wie lange der Impfschutz hält. Massenimpfen schützt die Geimpften und es verhindert, dass durch exponentielles Wachstum massenweise schwere Fälle auftreten, die wir auf den Intensivstationen nicht mehr behandelt bekommen. Ob Massenimpfen die Pandemie beendet, ist leider noch unklar.
Mammal1 schrieb: Ob Massenimpfen die Pandemie beendet, ist leider noch unklar.
Ich halte ja normalerweise nicht so viel von Vorhersagen, aber die 1996 verstorbene bulgarische Wahrsagerin Baba Wanga hat für 2020 eine Seuche in Europa vorhergesagt. Ich habe das im Herbst 2019 gelesen als Ausblick auf das nächste Jahr und noch spontan als Spinnerei abgetan. Die Zeit von Pest und Pocken sei vorbei, dachte ich. Jetzt haben wir 'ne neue "Pest" mit anderem Namen.
Hoffen wir mal, dass ihre Vorhersage ein Zufallstreffer war, denn sie hat auch vorhergesagt, dass in deren Folge sich die Bevölkerungszahl in Europa bis 2025 deutlich reduzieren würde,
Aber es kommt eh wie es kommt.
Hier scheint gerade die Sonne. Ich freue mich.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
wuevogel24 Beiträge · seit 201613. Jan. 2021 · #1205
hallo wolfgang, wir zählen aktuell die positiv infizierten, bei pest und pocken wurden die toten gezählt. hast du da mal vergleichbare zahlen verglichen (tote mit toten, infizierte mit infizierten)? da sind wir wohl noch ein wenig von entfernt ... entspannte grüße uwe
wuevogel schrieb: wir zählen aktuell die positiv infizierten, bei pest und pocken wurden die toten gezählt. hast du da mal vergleichbare zahlen verglichen (tote mit toten, infizierte mit infizierten)? da sind wir wohl noch ein wenig von entfernt ...
… es gibt weltweit ca. 1,9 Millionen Tote aufgrund Corona Hier eine Liste zum Einordnen der Zahlen und nicht vergessen, dass wir evtl. erst am Anfang stehen. Ich persönlich glaube nicht, dass wir mit den Impfungen die Sache überstanden haben. Die zweistelligen Millionenzahlen von Todesopfern anderer Pandemien erreichen wir hoffentlich nicht, aber wäre COVID-19 im Mittelalter und den damaligen Behandlungsmöglichkeiten aufgetreten, hätten wir sie womöglich bereits.
Mit dieser Statistik kann man wunderbar spielen. z.B. klickt man auf ein Land dann bekommt man noch mehr Statistiken über Corona genau in diesem Land. Und am interessantesten sind die letzten beiden Spalten. Die zeigen die Zahlen pro 1 Mill. Einwohner. Und nur diese lassen sich wirklich vergleichen.
Maputo828 Beiträge · seit 201614. Jan. 2021 · #1208
Hier noch ein interessanter Artikel, warum Japan bisher so gut durch die Krise gekommen ist. Dies mit relativ lockeren Massnahmen, ohne Lockdowns.
Japan war wegen dieses "laschen" Vorgehens harscher Kritik in westlichen Medien ausgesetzt. Der Erfolg scheint ihnen aber immer mehr recht zu geben. In Japan sind bisher nach Johns Hopkins "nur" 4060 Menschen an Corona gestorben. In Deutschland 44'000. Japan hat zudem 43 Mio mehr Einwohner als Deutschland. Natürlich spielt auch ein Rolle das Japan eine Insel ist und die Einreisen gut kontrollieren kann.
In Japan wird zum Beispiel, im Gegensatz zu Europa, eine vernünftig Teststrategie gefahren, mit sehr wenigen Tests und mit tiefen CT (Zyklen) Werten, weil es darum geht, nur die ansteckenden Menschen zu identifizieren und nicht irgendwelche asymptomatischen Fälle zu entdecken, oder Menschen mit irgendwelche Fragmenten alter Corona Viren, oder Covid19 in so tiefer Konzentration, dass eine Ansteckung gar nicht möglich ist. Das sind dann schnell einmal 70% weniger Fälle und das Tracing wird dadurch signifikant entlastet. Weiter wird hauptsächlich Rückwärts gesucht (Backwards Tracing) um die paar Cluster zu finden, wo hauptsächlich die Ansteckungen stattfanden. Diese (wenigen) Menschen werden dann gezielt isoliert. Wieso macht sich die Politik hier diese Erkenntnisse nicht zu nutze? Den ganzen Sommer wäre Zeit gewesen, die Vorwärts Strategie und die viel zu hohen PCR Testzyklen zu hinterfragen, statt Unmengen Menschen in Quarantäne zu stecken, die gar niemanden anstecken können.
Ein Auszug aus Japan Times, aus dem obigen Artikel von vor 2 Tagen.
Maputo828 Beiträge · seit 201615. Jan. 2021 · #1209
Vom gleichen Autor wie oben, ein paar Bemerkungen zur Impfung und den sich häufenden Todesfällen aufgrund der Nebenwirkungen und warum gerade alte Menschen in Heimen, die seit fast einem Jahr in einer Art Käfighaltung leben, weil ihr Leben ja besonders geschützt werden muss, besonders gebärdet sind..
panther1'292 Beiträge · seit 200715. Jan. 2021 · #1210
@Maputo Was soll man von einem Autor halten der ganz offensichtlich starke Sehprobleme hat. Zumindest wenn es um die Sichtung von Masken geht, die in Japan auch schon vor Corona zum Alltagsbild gehörten. Zitat "Übrigens Masken: Hier ein Video von Neujahr 2021 in Tokio. Masken sind jedenfalls keine zu sehen." Im dann verlinkten Video kann sich jeder selbst ein Bild vom Tragen der Masken machen. So wird das nichts mit seriösem Journalismus.
TOTommy54155 Beiträge · seit 201815. Jan. 2021 · #1211
Hallo, Deutschland macht es ja eben nicht wie China. Dort riegeln sie ab, hier ständig wechselnde Regeln, die lasch oder gar nicht überwacht werden, Kleinstaaterei in den Bundesländern, der Politik fällt nichts anderes ein als noch ein stärkerer Lockdown, noch weniger Kontakte, noch mehr Einschränkung. Die neuen Virusmutationen werden fröhlich von zurückkehrenden Touristen mitgebracht wie jetzt die südafrikanische Mutation von einer Familie nach Baden-Württemberg. Kann mir irgendjemand erklären, auch von denen, die jetzt in Urlaub fliegen, was für einen Sinn es macht, hier alles einzuschränken, aber weiter munter Urlaub in Risikoländern zuzulassen? Jetzt wird weiter verschärft, es werden garantiert noch Ausgangsverbote für alle kommen, man darf nicht weiter als 15km fahren, keinen Urlaub in Deutschland machen, aber in Risikoländer fliegen, wie sinnvoll. Einen Tag, nachdem Teneriffa wieder zum Hochrisikogebiet erklärt wurde, kamen dort 17 Flugzeuge mit Touristen an. Noch Fragen? Wir können uns hier auf den Kopf stellen mit neuen Verschärfungen, es wird alles nichts bringen, solange man zulässt, dass Virusnachschub inkl. aller neuen Mutationen aus dem Ausland kommt. Und dann reicht ein PCR-Test in Namibia, der 7 Tage alt ist. Dann kann man es auch gleich sein lassen. Im Übrigen wurde auch die Ansteckung in Flugzeugen mittlerweile nachgewiesen. Wir reisen alle gern, mir wurden auch 2 Reisen letztes Jahr gecancelt, aber jetzt zu reisen ist meiner Meinung nach gegenüber den Mitmenschen und sich selbst fahrlässig. Viele Grüße Tommy
Tommy54 schrieb:Hallo, ...................aber jetzt zu reisen ist meiner Meinung nach gegenüber den Mitmenschen und sich selbst fahrlässig. Viele Grüße Tommy
@Tommy
Diese Woche wurde eine Statistik vom Gesundheitsamt veröffentlicht, dass 41% aller Ansteckungen zuhause im Familienkreis stattfinden. Das ist mir zu gefährlich, weshalb ich auch weiterhin geschäftlich und privat auf Reisen bin.
Tommy54 schrieb:Hallo, Kann mir irgendjemand erklären, auch von denen, die jetzt in Urlaub fliegen, was für einen Sinn es macht, hier alles einzuschränken, aber weiter munter Urlaub in Risikoländern zuzulassen? Jetzt wird weiter verschärft, es werden garantiert noch Ausgangsverbote für alle kommen, man darf nicht weiter als 15km fahren, keinen Urlaub in Deutschland machen, aber in Risikoländer fliegen, wie sinnvoll. Einen Tag, nachdem Teneriffa wieder zum Hochrisikogebiet erklärt wurde, kamen dort 17 Flugzeuge mit Touristen an. Noch Fragen?
Nun zum Hochrisikoland wurde bisher Stand heute kein einziges Land erklärt. Länder mit Virusmutationen sind auf England inkl. Nordirland, Irland und Südafrika beschränkt.
Wenn ich aus einem Risikogebiet zurück nach Deutschland reise, muss ich mich 10 Tage in Quarantäne begeben und binnen 48 h nach Einreise ein Testergebnis auf Verlangen vorlegen können. Wenn ich das einhalte, wo bitte stelle ich ein Risiko für andere dar?
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Botswanadreams schrieb: Wenn ich aus einem Risikogebiet zurück nach Deutschland reise, muss ich mich 10 Tage in Quarantäne begeben und binnen 48 h nach Einreise ein Testergebnis auf Verlangen vorlegen können. Wenn ich das einhalte, wo bitte stelle ich ein Risiko für andere dar?
Eventuell dann, wenn du wie hier nach fünf Tagen Quarantäne ein negatives Testergebnis bekommst, die Quarantäne beendest und dann krank wirst . . . Ob 10 Tage Quarantäne ausreichen, um nicht mehr ansteckend zu sein ? Mittlerweile wird ja diskutiert, wegen der Virusmutationen die Quarantäne wieder auf 14 Tage raufzusetzen.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201615. Jan. 2021 · #1215
Wobei ich mich frage, ob das mit der Quarantäne nach der Reise immer so reibungslos funktioniert. Der Kühlschrank ist leer und will für 10 Tage noch gefüllt werden, also noch mal eben einkaufen, krank ist man ja schließlich nicht. Nach Hause kommen muß man auch irgendwie und daß in der Dortmunder Nordstadt nach Verwandtenbesuchen in der Heimat alle brav in Quarantäne gehen, wage ich mehr als zu bezweifeln.... Immerhin war es hier im Frühjahr / Sommer bis zum Beginn der Reisewelle unauffällig, erst dann sind die Zahlen gestiegen und gestiegen. Da konnte in irgendwelchen Ferienhotels medienwirksam Fieber gemessen, Hände desinfiziert und Abstände ausgemessen werden bis zum Erbrechen. Bei dem jährlich anstehenden Familienbesuch in der alten Heimat kann mir keiner erzählen, daß da nicht wie sonst auch die ganze Familie zusammengekommen ist. Bei der Nachverfolgung der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter, die ja angeblich bei Zahlen 50/100000 und darunter möglich sein soll wäre Voraussetzung, daß jeder Infizierte nicht unschuldig in die Luft guckt und von nichts weiß sondern zugibt, auf Cousine Fatmas Hochzeit getanzt, auf Onkel Ernst Geburtstag angestoßen und mit den Kumpels Skat gekloppt und Fußball geguckt zu haben und die anderen Teilnehmer reinreitet in Sachen Bußgeld und Quarantäne. Auch da glaube ich nicht so recht daran.
Für mich bleibt als Fazit, die Füße still zu halten, im Büro Abstand zu halten, möglichst nicht in der Gegend rumzusausen und auf die Impfung zu bauen.
Yanjep
Oshivambo1'159 Beiträge · seit 200715. Jan. 2021 · #1216
Botswanadreams schrieb:Wenn ich aus einem Risikogebiet zurück nach Deutschland reise, muss ich mich 10 Tage in Quarantäne begeben und binnen 48 h nach Einreise ein Testergebnis auf Verlangen vorlegen können. Wenn ich das einhalte, wo bitte stelle ich ein Risiko für andere dar?
Hallo,
was, wenn das Testergebnis dann positiv ist?
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
Dann bist Du schon 48 Stunden munter rummarschiert und hast wer weiss wen getroffen, und der trägt es dann in seine Familie und erhöht den Prozentsatz von 41% noch ein wenig, weil natürlich in einer Familie, in der alle Bad, Küche... teilen, die Ansteckungsgefahr besonders hoch ist.
Aber einige meinen wohl, dass das Virus in der Familie ohne Zutun von außen einfach mal so aufploppt.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Ich weiss zwar nicht, was hier einige in meine Aussage hineininterpretieren, aber ... 1. 10 Tage Quarantäne heisst eben 10 Tage Selbstisolation und nicht bis zum Testergebnis 48h rummarschieren und sonst wen treffen. 2. Den Kühlschrank plus Gefrierschrank kann man auch vor einer Reise füllen mit haltbaren Lebensmitteln, dass kein Einkauf nötig ist. Nette Nachbarn, die einem was an die Türklinke hängen sollte es hier und da auch noch geben.
Ich z.B. wohne in einem Hochrisikogebiet. Die Gefahr, mich zuhause bei aller Vorsicht anzustecken, erscheint mir doch etwas höher als in Afrika im Busch.
Nun dürft Ihr mit Euren ABERS weiter spekulieren, wie ich die Quarantäneregeln noch umgehen könnte.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Es ist schon richtig, dass die Infektionsgefahr im Busch gering ist. Aber bis man dort angekommen ist, hat man zig Kontakte. Auf dem Weg zum Flughafen, im Flughafen, im Flieger, bei der Einreisekontrolle im Urlaubsland, bei der Autoübernahme, beim Einkaufen, im Restaurant- und dann wieder während des Heimflugs.
Ob das nun zu den vermeidbaren Kontakten gehört oder nicht, wird jeder für sich selbst entscheiden.
Grundsätzlich möchte ich eines zu Bedenken geben: Ein negativer Test, der 48 Stunden nach einem Kontakt mit einem Infizierten gemacht wurde, schließt eine Infektion nicht komplett aus. Man geht von einer durchschnittlichen Inkubationszeit von 5-7 Tagen aus. Wenn man in dieser Zeit ( und auch noch später) Symptome entwickelt, ist es durchaus möglich, dass man sich angesteckt hat.
Ich vermute, dass sich viele in falscher Sicherheit wiegen, wenn der Test kurz nach dem Kontakt negativ war und beim Auftreten von Symptomen denken: Ach, das ist nur eine Erkältung, mein Test war ja negativ.
Ich habe Dir persönlich nicht unterstellt, dass Du unvorbereitet auf Reisen gehst. Prima, wenn Du das so überlegt machst. Ich kenne aber durchaus etliche andere Fälle, wo sich die Leute vorher rein gar nichts überlegt haben und dann eben die 48 Stunden ausreizen, wenn sie sich überhaupt an was halten. Es gibt eben immer sonne und sonne. Und kontrollierbar ist es nicht, wer sich wie verhält.
Viele Grüße Karin
P.s. Hinzu kommen noch die Einwände von EundM.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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