Camping-Reise im Februar 2020 durch Botswana

8 Antworten · 3'724 Aufrufe · gestartet 27. Dez. 2019 von Zyadah
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201927. Dez. 2019 · #1
Hallo zusammen

Wir sind sehr kurzfristig noch eine Reise für ca. 14.2 - 6.3.2020 am planen. Eigentlich dachten wir mal an Südafrika. Nun hat es mir beim Stöbern im Internet Botswana doch sehr angetan.
Was wir sicher wollen ist mit 4x4 und Dachzelt herumreisen: Camping, etwas Wandern, Fotografieren. 🙂

Nun lese ich hier Verschiedenes in den Foren. Müssen die Campsites in Botswana im Voraus gebucht werden in dieser Jahreszeit (Ende Februar/ Anfangs März ist ja eigentlich Low-Season), oder kann man sich da spontan während der Reise entscheiden?

Einige Strassen sind vermutlich unpassierbar, d.h. wir müssen die Route dann spontan umplanen (aber das sollte ja kein Problem sein, wenn man die Campsites nicht im Voraus gebucht hat, oder?)

Gibt es ein Verzeichnis aller Campsites in Botswana? (im bereits zitierten Reiseführer Botswana vom Hupe-Verlag sind nur ein kleinerer Teil der Campsites drin).

Wie ist es mit der Tierwelt in der Regenzeit? Ist da schwieriger Tiere zu beobachten, da sich die Tiere dann nicht an den Wasserstellen zusammenfinden, da es eh genug Wasser überall hat?

Freue mich, auf eure Inputs.
2'610 Beiträge · seit 200727. Dez. 2019 · #2
Hallo,

willkommen im Forum.

Wir waren auch schon einige Male in dieser Zeit in Botswana unterwegs. Einmal konnten wir nicht in den Moremi, weil der Park geschlossen wurde wegen Überflutung. Da würde ich nichts vorbuchen, sondern in Maun nachfragen ob etwas geht. Das gilt auch für den Nxai Pan und Makgadigadi N.P. Wir hatten vor Ort bisher immer Glück. Ihaha war schon etwas schwieriger, aber wenn man flexibel ist und auch einmal 1 oder 2 Tage warten kann, geht da meist auch noch etwas zu der Jahreszeit. Zur Not fährt man halt "nur" als Tagesbesucher rein. Da würde ich dann im Senyati Camp übernachten, auch wenn bis zum Eingang des Chobe N.P. ein paar Kilometer fahren muss.

In der Centralkalahari hatten wir die Camps immer vorgebucht, auch zu der Jahreszeit. Wir hatten immer Glück, dass die Pisten gut zu befahren waren, könnte aber auch ganz anders sein,

LG
Jambotessy

P.S. Tiersichtungen waren immer sehr gut. Sogar im Chobe, als die Pisten direkt am Fluss ganz überflutet waren und das Wasser im Ihaha fast die Campsite überflutete. Wir hatten nicht erwartet, dass sich trotzdem so viele Elefanten und Büffel im Park aufhielten.
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2019
794 Beiträge · seit 201328. Dez. 2019 · #4
Hallo, ich würde auch nix vorbuchen, in dieser Zeit bekommst du immer einen Platz. Wir waren dieses Jahr im Januar in Ihaha z.B. die einzigen Besucher, also neben den Elefanten...

BG
Andre
Themenstarter4 Beiträge · seit 201928. Dez. 2019 · #5
Besten Dank für eure Hinweise!

Mittlerweile habe ich nun etwas weiter recherchiert und die grösste Sorge bereitet mir den Zustand der Strassen in der Regenzeit. Etwas Erfahrung mit 4x4 auf Gravelroads und Tiefsandpisten haben wir bereits aus Namibia und Australien, allerdings waren das immer Reisen während der Trockenzeit. Nun habe ich noch gelesen, dass man bei Wasserquerungen in Botswana nicht aussteigen sollte um die Tiefe der Furt zu prüfen, es könnten ja Krokodile oder Nilpferde in der Nähe sein. Aus dem Sand Ausgraben geht ja noch, aber aus dem Matsch ist vermutlich kaum mehr möglich wenn man mal festsitzt.

Ich lese aber im Forum, dass doch immer wieder Selbstfahrer in dieser Zeit unterwegs waren, wie habt ihr das gemacht? Oder ratet ihr uns in dieser Jahreszeit besser eine Südafrika-Tour zu machen? Diese Möglichkeit ist immer noch da.
2'610 Beiträge · seit 200728. Dez. 2019 · #6
Hallo Zyada,

Matsch empfinden wir auch viel schlimmer als Sand 😗 . Dennoch haben wir uns "getraut". In der Centralkalahari lag einmal eine große "Matschpassage" vor uns, da haben wir nur kurz überlegt und sind einfach außen herum. Zwar war das einiges an Kilometern weiter zu fahren, aber wir sind da lieber auf Nummer sicher gegangen. Im Moremi hat man oft kleinere Wasserpassagen zu meistern, aber frage doch einfach in Maun nach, wie die Verhältnisse dort sind. Vielleicht findest du ja auch im Camp jemanden, der aus Richtung Kasane gekommen ist. Falls es dir zu heikel wird, dann fährst du einfach außen herum. Nxai Pan und Makgadigadi sind normalerweise eher sandig, aber auch da hatten wir 1x ein Unwetter und alles stand unter Wasser. Da bin ich an verschiedenen Passagen vorgegangen, um nicht im einen oder anderen Wasserloch stecken zu bleiben . Da gibt es allerdings keine Krokodile und ich habe darauf gesetzt, dass die Löwen nicht gerade jetzt auf mich warten.

Ich würde es wieder wagen!

LG
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
5'480 Beiträge · seit 200930. Dez. 2019 · #7
Hallo Zyada,

wir waren schon mehrfach während der Regenzeit im südlichen Afrika unterwegs. Ist inzwischen meine liebste Reisezeit.

Der Preis, den Du für das Reisen in dieser Zeit zahlst ist, dass Du Dir nie sicher sein kannst, ob Du die geplante Route auch fahren kannst. Da benötigt man immer eine gewisse Flexibilität. Dafür erlebst Du viel Einsamkeit und eine explodierende Natur. Wasser ist Leben und das merkt man in der Regenzeit sehr deutlich.

Wegen Tiefsand mache ich mir inzwischen keine Gedanken mehr. Bei Schlamm sieht das aber ganz anders aus. Da gräbt man sich nicht so einfach wieder aus. Deshalb haben wir bei Reisen in der Regenzeit immer einen Wagen mit Winch, auch wenn wir diese zum Glück bislang noch nie benötigt haben. Gibt aber ein gutes Gefühl, sie dabei zu haben.

Furten, bei denen ich mir unsicher bin, gehe ich immer erst zu Fuß ab.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'610 Beiträge · seit 200730. Dez. 2019 · #8
@Topobär

Botswana als Reiseziel wurde von Zyada schon gestrichen. Er hat eine neue Anfrage zu Südafrika gestartet. Deine Mühen waren umsonst 🙁 .

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
8 Beiträge · seit 202118. Mai 2021 · #9
Hi ihr,
wir planen gerade unsere Selbstfahrer Südafrika / Botswana Tour Jan. 2022 und hoffen hier im Forum Anregungen bzw. Unterstützung bei unserer Routen und Unterkunftsplanung zu erhalten.
Da wir im Jan. 2020 bereits Namibia mit dem Dachzelt bereist haben, soll es nun das nördliche Südafrika und Botswana werden.
Reisedauer 14Tage, Flughafen Johannesburg,
Mietwagen Nissan Dachzelt Britz (noch nicht bestellt).
Die Karten Track4Afrika Südafrika und Botswana sind bestellt und sollten die Tage ankommen.
Die Tourenplanung der Namibia Rundreise war nicht allzu schwer, da vieles im Internet beschrieben wurde.
Bei der jetzigen Tourenplanung sind wir uns nicht sicher, wie wir die 14 Tage (am besten Rundreise) gestalten, um schöne Eindrücke über die Natur und Tierwelt zu bekommen.
Auf dem ersten Blick sieht auch die Unterkunftsplanung (meistens Campingplätze) etwas schwieriger aus als in Namibia.

Wir freuen uns auf viele Anregungen, Vorschläge etc.

liebe Grüße Sonja und Stefan