Ersttäter: 3 Wochen

25 Antworten · 4'497 Aufrufe · gestartet 08. Mai 2019 von Anni89
Bilder klein
Antworten
Themenstarter21 Beiträge · seit 201908. Mai 2019 · #1
Hallo zusammen,

ich lese schon eine Weile mit und sammle Ideen für unsere eigene Rundreise die nächstes Jahr stattfinden soll 🤩 Nun habe ich was zusammengestellt und wäre für eure Meinung dazu dankbar!
Aber vorab zu uns: Wir (mein Freund und ich) sind um die 30 und wollen ein kleines Abenteuer starten. Wir waren noch nie in Afrika und auch noch nie campen. Aber gerade in Namibia stelle ich mir das Feeling ganz besonders vor. Da wir nicht in erster Linie wegen dem Preis campen, könnt ihr mir gerne Tipps geben, falls es an mancher Stelle besser wäre es zu lassen oder wo es besonders schön ist 😉 Schwerpunkt der Reise soll auf Tieren und Landschaften liegen. Städte reizen uns ehrlich gesagt gar nicht...

Hier mal die geplante Route:

Tag 1: Ankunft. Übernachtung in Windhoek
Tag 2 + 3: Mariental, Bagatelle Kalahari Game Ranch (Camping):
Cheetah Drive und horseback Safari - Darf man die Touren als Camper mit machen und reichen hierfür 2 ÜN?
Tag 4: Keetmanshoop, Mesosaurus Fossil Camp (Camping)
Tag 5: Fish River, Canyon Roadhouse (Camping)
Tag 6: Aus, Bahnhofhotel. Wildpferde besuchen. Lüderitz lassen wir weg Tag - Reicht hier 1 ÜN?
Tag 7+8+9: Tok Tokki Trail
Tag 10+11: Sossusvlei, Sesriem Campsite
Tag 12+13: Swakopmund, Hotel Pension Rapmund. Little Desert Tour (oder ist das unnötig wenn wir bereits auf dem Tok Tokki Trail waren?)
Tag 14: Spitzkoppe, Spitzkoppe Campsite
Tag 15+16: Twyfelfontein, Mowani Mountain Campsite. Kann man an der Tour zu den Wüstenelefanten auch als Camper mitmachen, oder hier lieber eine Lodge buchen?
Tag 17: Etosha, Etosha Safari Camp Gondwana
Tag 18: Etosha, Okaukuejo oder Halali. Ich will unbedingt bei Nacht ans Wasserloch. Würdet ihr hier campen oder eher nicht?
Tag 19+20: Etosha, Mushara Lodge
Tag 21: Waterberg, Waterberg Plateau Campsite
Tag 22+23: Windhoek, Okambra Elefant Lodge, Heimreise

Wir hätten noch 1-2 Tage "Spielraum", falls ihr an einer Stelle eine ÜN mehr empfiehlt, lasst es mich wissen 😉

Und zum Abschluss noch die Frage, würdet ihr für die Tour eher den April oder den Juni empfehlen? (Mai können wir nicht)

Danke schon mal für eure Antworten und Meinungen

Anni
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2019
16,9k Beiträge · seit 201208. Mai 2019 · #2
Hallo Anni,

gibt es einen bestimmten Grund warum Ihr in Aus ins Bahnhof-Hotel gehen wollt und nicht die Campsite in Klein Aus Vista / Desert Horse nutzen wollt? Das liegt doch nur rund 3 Kilometer weiter.

Zur Mowani Campsites: da ist es wohl so, dass die Aktivitäten nur den Lodge-Gästen vorbehalten sind. Aber: Ihr könntet die Elefanten mit der Twyvelfontein Lodge besuchen 😉 . Abgesehen davon, sind die Pirschfahrten dort soweiso deutlich günstiger.

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2019
Themenstarter21 Beiträge · seit 201908. Mai 2019 · #3
Danke für die schnelle Antwort und deine Tipps! Die sind beide goldwert! Das Bahnhofhotel hatten wir ausgesucht, weil mein Schwager bereits in Namibia war und mit der Übernachtung dort ganz zufrieden war. Die Campsite sieht (zumindest im Internet 😄 ) deutlich ansprechender als das Hotel aus!
Ah, also im Mowani übernachten und für die Pirschfahrt dann zur Twyfeltein rüber fahren? Klingt nach einem guten Plan.

Was ich noch vergessen hatte zu fragen: Für den Tok Tokki Trail muss man ja recht früh da sein (14 Uhr), würdet ihr dann die Nacht davor noch in Aus bleiben oder lieber in der Nähe des Trails nächtigen?
4'129 Beiträge · seit 200808. Mai 2019 · #4
Hallo, Anni89,
du bist aber eine seltene Erscheinung, vollkommen „neu und ahnungslos“, aber super vorbereitet und deine individuelle Tour schon verdammt fein gestaltet. 🙂 Herzlichen Glückwunsch!
Du hast alles dabei, Kalahari Dünen, Meer, besondere Landschaften und Tiere.

Zur Reiszeit: Angesichts deines Vorhabens den TokTokie Trail zu machen, reise im April, der Juni ist nachts arschkalt!

Und noch eine Idee für den Weg am Tag 6: Ab Canyon Roadhouse die Südroute wählen, dann habt ihr eine Fahrt entlang des Oranje Rivers, ab Sendlingsdrif nach Norden über Rosh Pinah, - der Weg den Fluss entlang ist deutlich interessanter als die Fahrt „obenrum“ nach Aus, allerdings auch ein Stückchen weiter.

Gutes Gelingen!

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2019
16,9k Beiträge · seit 201208. Mai 2019 · #5
Hallo Anni,

auf das Lob von Lillytrotter kannst Du Dir jetzt aber was einbilden! 😛

LG
Logi
4'129 Beiträge · seit 200808. Mai 2019 · #6
also, echt, - jetzt gehts aber los... 😮 🤪

lilytrotter schrieb:
"seltene Erscheinung, ...super vorbereitet"

Findste nich?
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2019
16,9k Beiträge · seit 201208. Mai 2019 · #7
lilytrotter schrieb:also, echt, - jetzt gehts aber los... 😮 🤪

lilytrotter schrieb:
"seltene Erscheinung, ...super vorbereitet"

Findste nich?
Doch, doch!
Da bin ich voll bei Dir.
Endlich mal wieder jemand, der kein Fahrzeug mit Warp-Antrieb braucht...

LG
Logi
1'014 Beiträge · seit 201608. Mai 2019 · #8
Es heißt ja, nur die Harten kommen in Garten.
Aber mir wäre es im Juni zu ungemütlich zu campen. Es kann wirklich eklig kalt werden im Winter. Wir waren im letzten Jahr Ende März/Anfang Mai mit Zelt unterwegs und haben dann Mitte Mai, als der Winter schon an die Tür geklopft hat, trotz Schlafsack, Zusatzdecke, Jogginghose, Sweatshirt und dicken Socken so gefroren, daß wir für die letzten Nächte trotz schon bezahlter und traumhaft schöner Campsite nach Windhoek ins Hotel umgezogen sind. Außerdem finde ich es morgens und nach Sonnenuntergang (der in Namibia früh stattfindet) nicht besonders gemütlich, mich draußen aufzuhalten.
Im April ist noch Herbst, das dürfte Nachts angenehmer sein als im Winter, also im Juni.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2019
2'191 Beiträge · seit 201608. Mai 2019 · #9
Hallo Anni,

ich finde auch Deine Route ist super gut ausgearbeitet. Bzgl. dem Tok Tokkie Trail muss ich Lillytrotter Recht geben, nehmt den April Wir sind seit 14 Tagen vom Tok Tokkie zurück (also Ende April) und die Reisezeit war super. Tagsüber noch nicht zu warm und nachts nicht zu kalt. Im Juni werden die Nächte sicherlich ziemlich kalt sein.

Ansonsten hätte ich noch folgende Anmerkungen (wir sind allerdings Lodgehopper).

FishRiver: Hier brauchst Du eigentlich 2 Nächte. Wir waren in der Canyon Lodge - sehr schön, die ist etwas näher dran als das Roadhouse.

In Aus würde ich auch zum Eagles Nest gehen, wie Logi schon angemerkt hat. 2 ÜN wären auch hier nicht schlecht, Garub Wildpferde, Kolmanskuppe und wandern kann man da auch recht nett.

Zwischen Aus und Tok Tokkie wäre eine Übernachtung auf der D707 (oder auch 2) schön. Wie wäre es mit Koimaisis. Wenn Du schon den Light Lunch wählst, dann musst Du um 13.00 Uhr da sein. Das wird aus Aus schon knapp.

Falls Du im Sossusvlei nicht campen willst, wir waren im Le Mirage Resort & Spa, nach dem Tok Tokkie genau das richtige. Massage inclusive. 🙂

In Swakopmund wären 3 NÄchte auch nett. Little Deswert und Tok Tokkie sind grundverschieden. In Swakop wäre halt die Tour in Walvis Bay mit den Robben schön. Dann braucht Ihr aber 3 Nächte oder ihr müsstet die Little Desert Tour am Abreisetag machen (ginge auch, nach Spitzkoppe ist es nicht so weit). Empfehlen würde ich beide Touren.

Statt Etosha Safari Camp Gondwana könntest Du auch die Vreugde Guestfarm nehmen, das wäre mal eine typische Gästefarm.

Waterberg - ich kenne ihn nicht, aber ob sich ein Tag lohnt. Ich würde die Nächte (siehe oben) verwenden und Waterberg ggf. weglassen.

Okambara liegt nicht so wirklich auf dem Weg. Wie wäre es alternativ mit Okonjima. Die haben auch gute Campingplätze. Wenn Ihr mit KLM 17.30 oder Air Namibia 20.30 fliegt, könnt ihr von Okonjima direkt zum Flieger.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
27 Beiträge · seit 201608. Mai 2019 · #10
Hallo Anni,
Ich bin zwar Neuling, aber vielleicht kann ich trotzdem ein paar Tipps bezüglich Unterkünfte geben.
Wir waren letztes Jahr auch das erste Mal in Afrika.
Da es euch ja beim Campen nicht um den Preis geht, kann ich euch in Sesriem das Desert Quiever Camp empfehlen.Einfach gehalten von der Ausstattung, aber super schön. Da wir auf Luxus keinen Wert legen, hat uns das auch nicht gestört. Die Athmosphäre war der Hammer. Und das Grillen abends vor dem Tent mit Blick auf den Sternenhimmel einfach traumhaft.
Mit viel Glück laufen auch Oryx über das Camp. War bei uns am ersten Abend der Fall.
Am Abreisetag kam dann auch nochmal eine vorbeispaziert.

Zu Etosha.
Falls es euch nicht wichtig ist abends im Etosha am Wasserloch zu sitzen, dann nehmt die Vreudge Guestfarm.
Wir hatten nur 2 Nächte von zu Hause gebucht und vor Ort spontan
1 Nacht verlängert weil es uns so super gefallen hat.
Dani und Rachel sind so herzliche und nette Gastgeber und das Essen ist ein Traum.
Ihr könnt auch mit Dani eine Tagestour in den Etosha unternehmen.
Dani und Rachel haben im Etosha gearbeitet.

Zum Waterberg.
Hier ist eine Nacht zu wenig das lohnt sich nicht.
Wir waren 2. Nächte da, auch spontan vor Ort gebucht und haben den Rhino Drive und den Walk morgens aufs Plateu gemacht.
Beides absolut zu empfehlen.
Allerdings war das Essen das schlechteste auf unserer Reise und die Portionen sind überschaubar. Nicht mal ich bin von den Mini Portionen satt geworden.

Zu Okambara.
Unbedingt drinlassen, auch wenn es nicht auf dem Weg liegt.
Wir waren auch am Ende der Reise nach dem Waterberg noch 3. Nächte auf Okambara und restlos begeistert.
Da passt einfach alles, da gibt es absolut nix zu meckern. ( aber irgendwer findet immer was worüber er meckern kann)
Die Besitzer sind super nett, das Essen Spitzenklasse und natürlich nicht zu vergessen die ganzen Tiere. Auch der Game Drive war klasse.
Da würde ich an eurer Stelle noch eine Nacht dranhängen.

So das war es erstmal von Neuling zu Neuling 😉
LG Andrea
390 Beiträge · seit 201708. Mai 2019 · #11
Ich würde in Okaukuejo campen. Sieh zu, dass du einen der Plätze 34 bis 37 bekommst, die werden beim einchecken vergeben. Da bist du ganz am Ende, und es ist relativ ruhig. Am Zaun laufen dann ganze Tierherden entlang, kannst du beim grillen beobachten.
Und das Wasserloch ist toll.
9 Beiträge · seit 201809. Mai 2019 · #12
Hallo,

kurz zum Mowani Mountain Camp: Wir waren dort dieses Jahr im Januar und die für die Fahrt zu den Wüstenelefanten gehen immer die Lodgegäste vor. Der Aufpasser des Camps hat uns aber eine Fahrt mit einer anderen Lodge vermittelt. Diese Tour zählte zu den Highlights unseres Urlaubs, vor allem weil die Tier dort ja noch ohne "Zäune" leben.

Aber Achtung: Mowani Mountain Camp hat keine Stromversorgung!!


LG, Jan
5'479 Beiträge · seit 200909. Mai 2019 · #13
Hallo Anni,

ich muss mich Lillytrotter anschließen. Du bist wirklich sehr gut vorbereitet. Da hilft man doch gerne, wenn es ums Detail geht. Wir sind auch immer als Camper unterwegs und lieben es, möglichst unabhängig unterwegs zu sein.

In Bagatelle darf man als Camper an allen Aktivitäten teilnehmen. Ebenso kann man das Dinner in der Lodge mitmachen. Sehr gute Küche.

Sesriem Campsite ist wesentlich besser als ihr Ruf. Uns hat es dort gut gefallen. Abends kann man zu Fuß zur nahe gelegenen Sossusvlei Lodge gehen, die eines der besten Buffets in Namibia zu bieten haben.

Eine gute Möglichkeit zum Campen bei Swakopmund ist Sophia Dale. Manfred ist auch gelernter Schlachter. Dort bekommt Ihr erstklassige Fleichprodukte.

In Mowani solltet Ihr damit rechnen, die Infrastruktur und Aktivitäten der Lodge nicht nutzen zu können. Die trennen da recht strickt. Man kann aber auch sehr gut allein auf Elefantensafari gehen. Einfach den Huab einmal rauf und runter fahren. Wir haben dabei immer Elefanten entdeckt. Selbst ohne Elefanten ist es landschaftlich ein Traum.

Die Campsite des Etosha Safari Village ist sehr zu empfehlen. Im Gegensatz zu den staatlichen Restcamps im Park steht man nicht auf einer großen staubigen Fläche, sondern auf einer grünen Wiese mit Warzenschweinen als "Haustiere". Im Restaurant der nahe gelegenen Etosha Safari Lodge ist man auch als Camper zum Dinner willkommen. Traumhafter Sundowner auf der Lodgeterrasse.

Anstatt Mushara würde ich Onguma empfehlen. Dort könnt Ihr im Gegensatz zu Mushara auch campen. Auf der Leadwood Campsite habt Ihr Euren privaten Washraum und könnt ansonsten die Infrastruktur der Lodge mit benutzen. Sehr gutes Restaurant direkt am stark frequentierten Wasserloch. Wir haben dort Geparde gesehen.

Wenn Ihr noch 2 Tage verplanen wollt, würde ich Euch empfehlen, zwischen Twyfelfontein und Etosha noch Palmwag einzubauen. Gute Campsite mit der Möglichkeit die Lodgeinfrastruktur mit zu nutzen.

Auch ich würde auf jeden Fall den April empfehlen. Angenehmere Temperaturen, längere Tage und grünere Landschaft sprechen für diesen Monat.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 09. Mai 2019
92 Beiträge · seit 200709. Mai 2019 · #14
Liebe Anni

Eure Tour gefällt mir sehr gut, wir werden in diesem Herbst auf einemn grossen Teil der STrecke einen ähnlichen Routenverlauf haben und die Vorfreude steigt beim Lesen noch gerade mehr.

Nur eine kleine Kleine Anmerkung noch zu Swakopmund. Der von Topopär erwähnte Sophia Dale Camping ist wirklich nett. Wir waren auf unserer ersten Tour auch dort und es hat uns gepasst. Aber einerseits - wenn mann dann schon in einer Stadt ist - macht es Sinn auch gleich mittendrin zu sein und der feuchte Nebel (sehr oft am Morgen) macht das Campen auch nicht immer sehr angenehm. Wir werden diesmal in einem Appartement wohnen, die sind nicht gross teurer, bieten zur Abwechslung ein weiches Bett, Küche und Waschmaschine. Und dann starten wir wieder frisch gewaschen und voller Elan in die nächsten Wüstnabenteuer.

Betreffend Mowani kann ich mich auch den Vorrednern anschliessen. Wir haben auch 2 Nächte Camping dort gebucht für diesen Herbst und bereits bei der Buchung wird explizit darauf hinwewiesen, dass man die Annehmlichkeiten der Lodge und die Aktivitäten nicht mitnutzen kann. Aber der Campingplatz soll sehr schön sein und wir werden uns sicher auch ohne Lodgeaktivitäten zu helfen wissen 🙂

Viel Spass bei der weiteren Planung euch
stinu
0
1'042 Beiträge · seit 201609. Mai 2019 · #15
Hallo Tomas,
Topobär schrieb:
Auch ich würde auf jeden Fall den April empfehlen.
Das Wetter kann dann aber auch mal so wie in diesem Beispiel hier aussehen. Wir hatten aber trotzdem viel Glück, dass wir während dem Campen keinen Regen hatten, der war vorher (auf dem Weg nach Sesriem) und nachher (ab Mittag in der Moon Mountain Lodge). Wobei man anmerken muss, dass es in der Namib anscheinend nicht so häufig regnet und es ungewöhnlich ist, dass es so lange regnet wie wir es erlebt haben…
Topobär schrieb:
Angenehmere Temperaturen,
stimmt im Juni können die Nächte schon recht "frisch" sein (um nicht zu sagen a...kalt). Mich stört das nicht, dafür habe ich den warmen Schlafsack dabei. Dafür hat man tagsüber eigentlich garantiert Sonnenschein und es wird auch in der Namib nicht zu heiß zum Dünenwandern.

Ein weiterer Nachteil im April sind die lieben Tierchen… also die mit mehr als 4 Beinen und die ohne Beine… 😄
und die, die sich gegenseitig fressen und in extrem großen Stückzahlen auftreten können. Harmlos aber extrem lästig.
Topobär schrieb:
längere Tage und grünere Landschaft sprechen für diesen Monat.
die grünere Landschaft kommt ja davon, dass es möglicherweise regnet oder geregnet hat. 😄

Also Pauschal kann man das nicht sagen, der Juni 2018 war fantastisch. Ich würde die Tour im Fish River Canyon jederzeit wieder machen, auch wenn die zum schlimmsten Muskelkater (ich hatte nur noch Halbschuhe) geführt hat, den ich je hatte. Nachdem ich meine Wanderschuhe defekt hatte (obwohl im Handgepäck mitgenommen) würde ich definitiv empfehlen diese lieber im Hartschalenkoffer zwischen der Wäsche zu verstauen und die Schuhe auch mit Socken oder ähnlichem ausstopfen. Wobei bei meinen Schuhen war es eher keine Druckstelle, der eine hatte innen drin eine Falte.

Gruß Markus

PS: Mir gefällt der Juni sehr viel besser!

PPS: Im April 2017 hatte ich eine Begegnung die ich nicht mehr wieder machen möchte. Ca. 1,5m vor mir baute sich eine Kapkobra auf und ich stand erst wie erstarrt und bin dann ganz langsam rückwärts. Die Schlange hatte sich wohl auch erschrocken und entfernte sich kurze Zeit später in entgegen entgegengesetzt Richtung. 🤪
16,9k Beiträge · seit 201209. Mai 2019 · #16
Nochmal Hallo Anni,

zu den noch zu vergebenden 1-2 Tagen: ich würde noch 1 Nacht zusätzlich in Swakopmund dranhängen. Warum? Wegen der vielfältigen Möglichkeiten.
Unbedingt empfehlen möchte ich die historische Stadtführung mit Angelica Flamm-Schneeweiß, die in ihrer Kompetenz unschlagbar ist.

Ebenfalls empfehlenswert sind die Mondesa Touren mit Heinrich Hafeni, die einen sehr interessanten Einblick in das Leben der unterschiedlichen Ethnien bietet. Unter anderem werden auch die African Vocals besucht.

LG
Logi
98 Beiträge · seit 201809. Mai 2019 · #17
Von Ersttäter zu Ersttäter, ich hab die horseback-safari in Bagatelle gemacht, musste aber im nachhinein sagen, dass ich nicht das Gefühl hab, dass die dort wirklich viel Ahnung von Pferden haben. Habe es Vorort dann so deponiert und im nachhinein auch nochmals erwähnt, dass der Umgang vom Guide dem Pferd gegenüber nicht so nach meinem Geschmack war. Ich reite immer wieder mal in den Ferien, aber hier hatte ich das schlechteste Gefühl dabei, das ist aber wirklich rein mein persönlicher Eindruck und eine Momentaufnahme.....War in Neuseeland, in Kuba und in Südafrika pferdemässig unterwegs, dort hatte ich wirklich das Gefühl, dass die Pferde in guten Händen waren.
Ich muss aber sagen, durch die roten Dünen zu reiten und die Aussicht war traumhaft. Ich habe mich aber geweigert, obwohl ich täglich auf dem Pferd sitze, mit diesem Pferd zu traben oder gar zu galoppieren, was der Guide immer wieder wollte, ich glaube aber nicht, dass ich dem Pferd damit eine Freude gemacht hätte :-/
LG Gabi
Kalahari1.jpg
Themenstarter21 Beiträge · seit 201909. Mai 2019 · #18
Erst mal vielen Dank für die vielen Tipps und Antworten auf meinen Beitrag! Es fällt mir hier im Forum bei fast jedem Beitrag auf, wie viele sich die Zeit nehmen ihre Erfahrungen zu teilen. Und auch danke für dein Lob, lilytrotter – darauf bilde ich mir jetzt sehr wohl was ein 😛

Angesichts der nächtlichen Temperaturen und der Tatsache, dass ich eine Frostbeule bin, werden wir im April reisen! Wir hatten nur Sorge, dass wir dann kaum Tiere sehen und mit namibischen Ferien/Feiertagen kollidieren. Wenn mich meine Recherche aber nicht täuscht, gibt es ja auch im April genug Tiere 😄

Fish River wird bei einer Nacht bleiben. Wir hatten uns sogar überlegt, ihn ganz weg zu lassen, aber wollen ihm zumindest die Chance geben sich mit dem Grand Canyon zu messen 😉
Dafür hängen wir in Aus noch eine Nacht dran.
Und wir ergänzen noch eine Nacht in Koiimasis bevor es zum Tok Tokkie geht.

Danke für deinen Erfahrungsbericht Selly! Wir sind ebenfalls keine Reitanfänger und ich bin mit den Bedingungen für die Pferde immer sehr anspruchsvoll. Ich denke, wir lassen die Pferde-Tour einfach weg und machen dafür lieber zuhause einen schönen Ausritt 😎 Die Frage wäre nur, ob dann nicht eine Nacht in Bagatelle reicht? Dann könnten wir diese Übernachtung am Waterberg dranhängen oder wie von Thomas vorgeschlagen Palmwag auf der Tour ergänzen. Was meint ihr?
5'479 Beiträge · seit 200909. Mai 2019 · #19
Wenn Ihr auf Bagatelle nicht reitet, sollte eine Übernachtung ausreichen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'042 Beiträge · seit 201609. Mai 2019 · #20
Hallo Anni,
Anni89 schrieb:
Angesichts der nächtlichen Temperaturen und der Tatsache, dass ich eine Frostbeule bin, werden wir im April reisen!
Das ist in der Tat ein Argument... 😉
Anni89 schrieb:
Wir hatten nur Sorge, dass wir dann kaum Tiere sehen und mit namibischen Ferien/Feiertagen kollidieren. Wenn mich meine Recherche aber nicht täuscht, gibt es ja auch im April genug Tiere 😄
Tiere gibt es auch im April jede Menge… sogar noch mehr als im Juni… 😄
Vielleicht nicht immer unbedingt die Tiere die Du sehen willst, aber immerhin 😉
Anni89 schrieb:
Fish River wird bei einer Nacht bleiben. Wir hatten uns sogar überlegt, ihn ganz weg zu lassen, aber wollen ihm zumindest die Chance geben sich mit dem Grand Canyon zu messen 😉
Oh nein, ich war schon zweimal am Fish River Canyon und mehrmals am Grand Canyon (wo ich in ein paar Wochen wieder sein werde). Vergleichen lassen sich die beiden Canyons allerdings nicht. Am Colca Canyon war ich auch schon, würde den aber auch nicht als Vergleich heran ziehen wollen. Wenn ihr nur eine Nacht bleibt, dann schaut ihr sowieso nur einmal geschwind in den Canyon an der Kurve und fahrt danach weiter. Kann man machen, aber ob sich das wirklich lohnt?
Anni89 schrieb:
Dafür hängen wir in Aus noch eine Nacht dran.
Da waren wir eine Nacht zu kurz… wir hätten da zwei Nächte machen sollen mit einem Ausflug Richtung Lüderitz und dafür Lüderitz die Nacht einsparen… 😁
Anni89 schrieb:
Die Frage wäre nur, ob dann nicht eine Nacht in Bagatelle reicht?
Ja das reicht… wenn ihr rechtzeitig ankommt dann die kombinierte Sundowner Tour mit Geparden streicheln (wovon ich allerdings nicht viel halte, habe das aber auch gemacht) und am nächsten Tag weiter. So toll fand ich die Bagatelle auch nicht mehr. Ihr seid ja Camper und bereitet Euer Essen dann hoffentlich selbst zu? Ich war letztes Mal sehr enttäuscht von der Bagatelle, was das Essen an ging.
Anni89 schrieb:
Dann könnten wir diese Übernachtung am Waterberg dranhängen
Am Waterberg lohnen sich zwei Nächte… aber ich würde oben am Berg ein Chalet nehmen wenn das ins Budget passt. Die Aussicht ist herrlich und man ist mal "über" allem… 😉
Anni89 schrieb:
oder wie von Thomas vorgeschlagen Palmwag auf der Tour ergänzen. Was meint ihr?
Schwierig... die Wüstenelefanten hatten wir bei Twyfelfontein auf der Tour (2016) nicht gesehen... es roch zwar nach Elefant, aber der versteckte sich wohl zu gut. Im April 2017 spazierten die Elefanten (eine ganze Gruppe) dann einfach so kurz vor Palmwag über die Straße... 🙂

Gruß Markus