Reisebericht

Kleinode in Malawi

von Rehema · begonnen 04. Apr. 2019 · 32 Teile

Teil 104. Apr. 2019
Malawis Schönheiten entdecken

Im letzten Jahr hatten einige von Euch Ihr Interesse für Malawi bekundet, und ich hatte versprochen, später etwas zusammen zu stellen.
Ich bin keine, die für dieses Land schwärmt (mein Herz schlägt in Tanzania und Kenya) – weder von den Menschen her, noch von dem, was es für Touristen an Wildtieren/Parks zu bieten hat. Dennoch hat auch Malawi seine schönen Seiten, die sich von dem entdecken lassen, der sich auf die Suche nach ihnen macht.

Was wir als 6-köpfige Familie in unserer Zeit zwischen Mai 2015 und Juli 2018 an schönen Orten erkunden durften, will ich hier also mit Euch teilen.
Dies wird kein klassischer Reisebericht, sondern eine lose Zusammenstellung. Ich werde es nach einzelnen Zielen/Orten strukturieren und dazu jeweils Bilder und Anregungen/Anekdoten stellen. Die Bilder stammen dann u.U. aus mehreren Besuchen zu unterschiedliche Jahreszeiten.

Ein paar „Lustmacher“ und Übersicht vorneweg:
Ich plane einzugehen auf:

A) Kuti Wildlife Reserve

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😎 Lake Malawi – vornehmlich Chinteche

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C) Majete Game Reserve

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D) Mt. Mulanje

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E) Liwonde Game Reserve

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F) Livingstonia Mission im Norden

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G) Diverse „kleinere Ziele“ wie z.B. Nyala Park, Zomba Plateau, Satemwa Tee Plantagen

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Als Resumee für Touristen denke ich persönlich:
1) Reine Hotelreisen wenig zu empfehlen, da sehr teuer, bzw. schlechtes Preis-Leistungsverhältnis
2) Als Selbstfahrer und Camper durchaus lohnenswerte Ziele, außerdem preiswert!
3) Wanderer/OutdoorLiebhaber finden auf dem Mt.Mulanje-Massiv wunderschöne Berglandschaft
4) Mal ein anderes Land – abseits vom „mainstream“!

Ich hoffe, dass ich es schaffe, einigermaßen regelmäßig stückchenweise diesen thread weiterzuführen, und bin gespannt, wer so vorbeischauen wird!
Teil 204. Apr. 2019
Malawi - bekannt mit dem Werbeslogan "The Warm Heart of Africa"
ist ein kleines, für die Welt vergessenes und unbedeutendes Land im Südosten Afrikas. Manchmal wird es zum Südlichen, manchmal noch zu Ostafrika gezählt. Unserem Erleben nach würden wir es aber klar dem südlichen Afrika zuordnen, denn es scheint eine unsichtbare Grenze zwischen Tanzania und Malawi zu verlaufen, die uns in dieser Form zwischen Kenya und Tanzania nicht begegnet ist. Es war für uns frappierend, wie deutlich anders orientiert Malawi ist. Hier haben wir erstmals sehr viele Südafrikaner kennen gelernt, wobei ich anmerken möchte, dass die meisten Begegnungen ausgesprochen positiv waren!

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Es gehört zu den am dichtesten besiedelten Ländern Afrikas – und das spürt man auch, wenn man unterwegs ist: Pinkelpausen im Gebüsch am Straßenrand kann man ziemlich vergessen. Es sind überall Menschen!!!! 😵 😗

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Die Überlandstraßen hingegen empfanden wir im Vergleich zu anderen Ländern als wenig frequentiert, was das Fahren angenehm macht. Überfüllte Fahrzeuge sind aber auch hier an der Tagesordnung:

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Vom Gesamtgefühl scheinen die Malawier Touristen gegenüber recht freundlich zu sein – wer dort als Expat lebt (egal, ob weiß oder schwarz aus Nachbarländern!), nimmt meist allerdings doch eine recht feindselige Haltung wahr. Das hat es uns leider schwer gemacht, dieses Land innerlich zu umarmen. Verschiedene afrikanische Freunde aus Zambia, Zimbabwe, Tanzania und Mosambik erleben haarsträubende Ablehung. "The warm heart of Africa" wirkt da für viele leider wie eine farce.

Ich bin mit all meinen Forschungen, woran das liegen könnte, nicht zu einem zufrieden stellenden Ergebnis gekommen. Die Kolonialgeschichte war in manch anderen Ländern weitaus brutaler. Auch die ca. 20-jährige Diktatur des ersten Präsidenten Kamuzu Banda war auf diesem Kontinent kein Einzelfall. Es muß noch andere Faktoren geben, und uns scheint, als ob sie durchaus auch in der Natur der Volksgruppen zu finden sind.

Wir waren beruflich bedingt dort und wohnten im Süden, in Blantyre - der zweitgrößten Stadt des Landes und wirtschaftliches Zentrum. Blantyre ist verschmolzen mit Limbe, einem wuseligen Umschlagsplatz Geschäftetreibender. Gelegen auf ca. 1000m und umgeben von 3 größeren Bergen (Mt. Michiru, Mt. Ndirande und Mt. Soche, alle um die ca. 1500m hoch) ist die Landschaft hier sehr ansprechend!

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Teil 304. Apr. 2019
Fortsetzung
Die Straßen sind größtenteils gut, sowohl in der Stadt, als auch die großen Überland-Verbindungen:

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…doch auch über andere kann man „stolpern“

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oder etwas harmloser, dafür alltäglicher, wie z.B. auf dem Wege von unserem Haus:

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Als diese Straße kurz vor unserer Abreise neu gemacht wurde, und jetzt bei unserem kurzen Besuch im Februar 2019 fertig geteert war, waren unsere Kinder ganz enttäuscht und meinten, die alte habe ihnen sehr viel besser gefallen!!! 😄
Wie oft schuckelte unser Landcruiser uns hier nach kurzen alltäglichen ebenso wir nach langen Ferienfahrten die Löcher bergauf (oder in der Regenzeit den Wasserbächen entgegen!), und das hat natürlich auch irgendwo seinen Flair!

Nun, die Stroßdämpfer und Lager der Autos diverser Anwohner werden es der neuen Straße danken, doch das „Flair“ ist nun natürlich ein anderes. So hat es zwei Seiten – wie eigentlich alles im wahren Leben! 🤪

Das Stadtbild Blantyres ist recht unspektakulär und für eine afrikanische Stadt gewöhnlich – es gibt saubere und schmutzige Ecken, geordneten Verkehr und ungeordnetes Chaos.

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Hin und wieder wundert man sich, wie über die „Feuerschutzvorkehrungen“ auf dem Shoprite-Parkplatz:

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(mein Joel war mal neugierig, und hat rein geschaut: es sind ein paar Hände voll Sand drin)

Ab und zu erhascht das Auge auch mal sowas hier:

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Ein anderer hat nicht nur Stroh, sondern die Luxus-Suite gebucht:

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Blantyre zählt zusammen mit Limbe ca. 1 Mio. Einwohner, dennoch ist das Stadtzentrum klein und sehr überschaubar. Auch Selbstfahrer werden sich hier schnell zurechtfinden.
Die meisten Menschen wohnen in den Stadtteilen Ndirande oder Mbayani-Village auf recht engem Raum zusammen. Allerdings möchte ich betonen, dass das KEINE slums sind!!! Insgesamt wehre ich mich etwas gegen die internationale Kategorisierung, nach der Malawi regelmäßig unter den 5 ärmsten Ländern der Welt auftaucht. Die gemessenen Faktoren sind meiner Ansicht nach eher wirtschaftlicher Natur, was zwar Auswirkungen auf den Lebensstandard hat, aber auch irreführend sein kann. So muss in Malawi eigentlich keiner derart Hunger leiden, wie ich es in anderen Ländern (z.B. Kenya) in wesentlich schlimmerem Ausmaße oft gesehen habe. Dass das Land große Probleme auf diversen Ebenen hat, und dass z.B. die Gesundheitsversorgung eine Katastrophe ist, bleibt unbenommen. Doch diese komplexen Dinge habe ich hier nicht vor näher zu diskutieren.

Die Landeshauptstadt Lilongwe hingegen ist, ähnlich wie Dodoma in Tanzania, größtenteils auf dem Reißbrett entstanden, und erstreckt sich großzügig über flaches Land. Das Stadtbild wird inzwischen dominiert von Bürobauten zahlreicher GOs und NGOs, Botschaften und riesigen (sicherlich nicht ausgebuchten) Hotels, die in krassem Gegensatz zum Rest des von Subsistenzwirtschaft durchzogenen Landes stehen.

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Auch in Lilongwe kann man allerdings noch urtümliche Ecken entdecken und besondere Erlebnisse haben, wie z.B. die Tabakauktionen (eine Freundin berichtete mir fasziniert davon).

Das Land liegt insgesamt eher hoch, und ist von vielen Hügeln und manchmal auch bizarren Felsformationen durchzogen:

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(Die beiden letzten Bilder stammen von der Strecke Blantyre-Lilongwe, etwas auf der Höhe um Dedza rum. Die Hügel in der Ferne gehören vermutlich schon zu Mozambik)

Baobabs findet man eher selten – ich liebe die Strecke zwischen Blantyre und Salima, wo man ab und zu mal einen neben der Straße erblicken kann!

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Bekannt ist das Land natürlich für seinen Süßwassersee, der drittgrößte auf dem Kontinent. Er beherbergt mehr Fischarten als irgendein anderer auf der Welt! Leider ist auch dieses Ökosystem inzwischen bedroht, und es herrscht viel Überfischung.
Für Touristen aber eindeutig eines der beliebten Ziele im Land – egal ob Schwimmen, in der Sonne baden, Boot fahren oder tauchen. Hier kommt jeder auf seine Kosten, und das Angebot ist vielfältig!

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Genug der langen Vorrede, als nächstes soll es auch ein paar Tiere geben:
Teil 404. Apr. 2019
Kuti Wildlife Reserve
Als erstes nehme ich Euch mit in ein kleines „Community Wildlife Reserve“ namens „KUTI“.
Es liegt wenige Kilometer vor Salima, auf der waagerechten Strecke von Lilongwe zum See.

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In der Karte habe ich es mit dem lila Pfeil gekennzeichnet. Diese Karte hängt an der Wand des kleinen Restaurants im Kuti. Aber sie gefällt mir nicht so richtig, ich finde sie etwas „dysproportioniert“. 😵 🙄
Vielleicht male ich noch eine ab, für die weiteren Orte….

Wer hier mit den Ansprüchen von Serengeti, Krüger oder Okavango Delta kommt, wird enttäuscht sein – aber wer das Genannte will, sollte eben auch nicht nach Malawi reisen….. Das Besondere an „KUTI“ ist, dass es entspannt zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden kann, da es weder Elefanten noch Raubkatzen gibt.
„KUTI“ bietet einige Tiere, wie z.B. Zebras, Nyalas, Buschböcke, ein paar verlorene Gnus, massenweise Affen, einige Strauße und (soweit ich weiß) die einzigen Säbleantilopen in Malawi:

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Die wenigstens kennen dieses Kleinod, aber wir finden, dass es genau das ist: ein kleines, wahres Schatzstück!

Vielleicht ist es für uns in unserer Malawi-Zeit auch deshalb so besonders geworden, weil es nach 3 Jahren Deutschland der erste „wilde“ Ort war, den wir in Malawi besuchten, und unsere Seelen nach dieser Wildnis lechzten! Vielleicht auch, weil unsere Ankunft in Malawi von diversen Schwierigkeiten durchzogen war, und eine davon war, dass ich einige Wochen nach Ankunft einen zweifachen cervicalen Bandscheibenvorfall hatte und mich seit Wochen vor Schmerzen bog! Deshalb war auch „KUTI“ das einzige, was wir in den ersten langen Sommerferien unternahmen, da ich fast unbeweglich war und die ca. 3-stündige Hin- und Rückfahrt auf der Mittelbank liegend gerade so überstehen konnte. 🙁

Bei unserem ersten Besuch war unser Container mit den Zelten noch unterwegs, und so leisteten wir uns eines der Selbstversorger Häuschen. Für 100 Dollar pro Nacht (heutzutage, glaube ich, 120Dollar) mit Platz für 6 Personen war das für unsere damalige Situation eine gute Entscheidung!

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Unsere Kinder waren einfach so glücklich, endlich wieder in der Savanne zu sein, und schnitzen den halben Tag oder – ganz beliebt – heizten mir für meinen schmerzenden Nacken/Rücken die Dusche im außen gelegenen Holzofen auf:

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Morgens gleich nach Sonnenaufgang und an den Spätnachmittagen drehten wir für ca. 2 h eine Runde mit dem Auto (dann hat man fast alles abgefahren). Die Landschaft ist im hinteren Teil offener, oft begegnen einem Zebras, Nyalas oder Buschböcke, und Affen und Perlhühner sowieso.

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Die Kinder lieben diese Freiheit - denn nur hier dürfen sie auch mal aufs Dach klettern oder, wenn die Dornbüsche nicht zu dicht stehen, auch in den Fenstern sitzen (und wer nicht hören kann, wenn wir sagen: "reinkommen!" - der muss eben fühlen und sich später seine Wunden lecken! 😮 )

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Fortsetzung in Arbeit
Teil 505. Apr. 2019
Fortsetzung KUTI
Bei unserem ersten Besuch gab es auch noch 2 Kamele und eine Giraffe. Wir kamen damals bei Dämmerung an, und diese großen Schatten schoben sich neben der Straße in der Ferne entlang, und wir dachten kurzfristig wirklich, sie hätten hier Dinos!!! 😮 🙄
(Natürlich sprach das erst keiner aus, da man sich nicht lächerlich machen wollte – aber hinterher kam raus, dass wir alle zuerst die selben Gedanken gehabt hatten, und wir lachen noch heute darüber! 😄 🤪 😎 )

Inzwischen leben sie leider nicht mehr – verletzt im Zaun, den Wilderer durchbrochen haben. Und die einzige Giraffe ist leider, bevor das KUTI-Team eine zweite zur Vermehrung ansiedeln konnten, einem Schlangenbiß zum Opfer gefallen.

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Im vorderen Parkteil liegt ein je nach Jahreszeit mehr oder weniger mit Wasser gefüllter See, an den ein „Sunset-Deck“ gebaut ist. Man kann von oben die Landschaft und meist auch Tiere beobachten, und sich (für wen das wichtig ist) an der Bar einen Sundowner leisten.

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Oft stehen hier Zebras direkt vor dem Eingang

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In diesem Teil des Parkes herrscht (außer um den See herum) dichtes Gebüsch vor, teilweise hängen haufenweise trockene Lianen von den Bäumen

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Man bekommt dort aber dennoch häufig Nyalas und Buschböcke zu sehen

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Teil 605. Apr. 2019
Im hintere Parkteil öffnen sich savannenartige Ebenen, manchmal auch mit kleinen, künstlich angelegte Wasserlöchern

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Auch wenn man manchmal streckenweise keine Tiere sieht – irgendwann wird man doch belohnt! Mindestens Zebras zieren diese Grasflächen, oft aber auch mal ein paar Gnus oder Säbelantilopen

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In den ersten Monaten der Trockenzeit steht das Gras hier besonders hoch. Die Betreiber von KUTI lassen es schneiden und decken damit die Hausdächer ein. Tiere sind in dieser Zeit schwer auszumachen

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Besonders freut es uns jedes Mal, wenn wir endlich doch noch die Säbelantilopen entdecken!

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Manchmal testen wir auch unsere Künste im Spuren- oder Losung Lesen:

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Unsere Kinder haben einmal diese kleinen trockenen Köttel gesammelt (von Buschböcken???) und haufenweise in ihren Hosentaschen aufbewahrt – um sich damit mit ihren Manatis zu beschießen! 🤩 😵 😗
(Kreativität sollte man ja fördern, oder?)
Teil 705. Apr. 2019
Die weite, flache Landschaft lädt auch ein zum Radfahren

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Zebras kommen oft so nah, dass man versucht ist, sie streicheln zu wollen!

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In der Regenzeit sieht das Ganze dann sehr anders aus:

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Die Sonnenuntergänge sind wunderschön – ob vom Sunsetdeck aus über dem Tümpel, oder im hinteren Parkteil über den Grasebenen

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Und abends sitzen wir beisammen am Lagerfeuer, wenn die Flammen ihre Phantasie-Geschichten erzählen. Wir spielen das „Flammen-Rate-Spiel“ (bei Tag kann man das mit Wolken machen, auf langweiligen Autofahrten…) oder unterhalten uns über die Schönheit der Schöpfung, das Leben im allgemeinen und speziellen, oder schweigen auch nur in völliger Zufriedenheit.

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Mal bei sternenklare Nacht, mal bei Wolken, und mal bei Vollmond:

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Teil 806. Apr. 2019
Fortsetzung KUTI - 2
Ich bin eigentlich nur auf „KUTI“ gestoßen, weil ich anfangs eine lange Fahrt nach Norden bis an die tanzanische Grenze plante (wo wir ursprünglich unser zweites Auto, durch „Be Forward“ gebraucht aus Japan importiert, abholen wollten), und ich auf der Strecke „Blantyre-Chinteche“ noch einen Etappenstop mit einfacher Unterkunft suchte. Da stolperte ich über einige unscheinbare Zeilen in meinem Hupe-Reiseführer, die auf dieses Kleinod hinwiesen. Das erwies sich als Segen für unsere gesamten Malawi-Zeit, in der wir etliche Male dort waren – meist als Zwischenstop auf Reisen nach Norden. Und jedes Mal fanden wir, dass sich diese kleine Unterbrechung (i.d.R. nur 1 Nacht) gelohnt hatte!

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Im Oktober führt das KUTI immer einen „Game Count“ durch und ist froh um Helfer. Einmal haben wir das mit gemacht. Aber es war schlecht organisiert und insgesamt nicht wirklich prickelnd. Wir sollten um 4:30 antreten – was wir denn auch taten. Unsere Kinder (und uns selbst natürlich auch) warfen wir rechtzeitig brutal aus den Zelten 😠 😣 , um uns mit anderen Besuchern, die mit ebenso dünnschlitzigen Augen eine Tasse Kaffee umklammerten, auf Befehle zu warten. Die Sonne geht zu dieser Jahreszeit etwa um 5 Uhr auf, so dass wir dachten, das wäre gut durchdacht. Aber es wurde viel palavert, und am Ende ging das Ganze erst um 6:30 los!!!!! 😈 (die Organisatoren waren KEINE Malawier gewesen. Aber eben auch keine Deutschen oder Schweizer….. 😉 ).
Gruppenweise durchstreiften wir das Gelände – jede Gruppe bekam einen Park-Teil zugewiesen, und dort spazierte dann jeder einzeln möglichst geradlinig (das ist schwieriger als man denkt) durch das Gebüsch, immer den Nachbarn noch im Blick behaltend. So sollte sicher gestellt werden, dass keine Tiere doppelt gezählt und gleichzeitig alle erfaßt wurden. Meint man zumindest. Ich habe da so meine Zweifel….
Also, es war zumindest mal eine Erfahrung wert, aber ich würde es nicht wiederholen.

Das KUTI-Team arbeitet ständig an Verbesserungen. Tiere werden neu angesiedelt oder an andere Parks gegeben (Zebras z.B., da sie davon zu viele haben). Ein neues Restaurant wurde gebaut, und weitere kleine Hütten errichtet. Das Angebot für Unterkünfte ist somit inzwischen sehr vielfältig:
Geboten werden ein vom Platz unbegrenzter Campingplatz (Camper dürfen das ehemalige Restaurant nutzen zum Kochen, Essen und Abhängen, leider finde ich davon kein Bild), A-Frames (2 bis 4 Personen)

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oder die neueren kleinen 2-Bett-Hütten sowie die bereits erwähnten größeren Selbstversorger-Häuschen.

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Manchmal - bei Regenzeit, oder wenn wir wegen der Hitze nur die Innenzelte aufbauten, stellten wir sie auch unter das Vordach dieser kleinen neuen 2-Bett-Häuschen, von denen nie alle belegt sind.

Und der Fahrradverleih ist (nachdem ich eine deutliche email zu den völlig überzogenen Preisen geschrieben hatte!) inzwischen auch in ein vernünftiges Preisniveau gesunken.

An den Hauswänden sitzen öfter mal diese faszinierenden Frösche, die mit ihren Saugnäpfen in der Senkrechten kleben! Manchmal sieht man sie auch direkt vor sich an der Tür, wenn man auf der Toilette sitzt 🤩 🤢 Eigentlich ein idealer Ort, um sie näher zu studieren, da man nicht eben mal wegrennen kann.

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Das Frühstück ist nicht selten von Tierbesuch begleitet – und ich finde es sehr viel schöner, wenn es (wie hier) Zebras sind, als (wie beim Campen meist üblich) freche Affen!

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Der Vogelstrauß kommt einem oft auch SEHR nahe, und ich habe immer ziemlichen Respekt vor ihm und traue ihm nicht so ganz…. Immerhin können diese Gigantenvögel, wie alles Gefiederte, böse picken, und schlimmer noch, einem mit ihren Klauen den Bauch aufschlitzen! Aber er (besser gesagt „sie“) hat sich bei unseren Aufenthalten immer vorbildlich benommen!

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Irgendwo in den Bäumen baumelt auch noch eine alte Hängematte,

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doch die bescherte uns mal einen ziemlich großen Schrecken 😮 :

Juli/August 2016 machte ich mich mit unseren 4 Kindern und einem Freund aus Deutschland auf, um in ca. 10 Tagen von Blantyre durch Tanzania nach Nairobi zu fahren. Wir wollten/sollten in Kenya eine mögliche Berufsperspektive näher abklopfen, doch mein Mann hatte nicht genug Urlaub, um die Hin-und Rückfahrt entspannt zu fahren. So fanden wir die Lösung, dass unser Freund Clix (Name von der Redaktion geändert), der uns schon 2 mal in Tanzania besucht hatte, und von dem ich wußte, dass es mit ihm, mir und den Kindern auf einer Campingtour in Afrika harmonieren würde, mit uns hoch fuhr und mein Mann später nach Nairobi nach flog. In Kenya brachten wir Clix später wieder auf den Flieger nach Deutschland und bestritten die Heimfahrt als komplette Familie.
Da wir nicht ewig Zeit hatten, und gleichzeitig nicht jeden Tag nur im Auto sitzen wollten, hatte ich eine Route mit max. 2 Fahrtagen hintereinander und einzelnen Tagen Unterbrechung an schönen Orten zusammengestellt. Unser erster Tag brachte uns nur von Blantyre bis Kuti, was nur etwa 3 bis 3 ½ h Fahrt sind. Man kann dann entspannt morgens noch Auto packen, mittags losfahren, und kommt doch noch rechtzeitig, um eine kleine Runde vor Sonnenuntergang drehen zu können.

Am Tag darauf hatten wir dann auch nur eine ca. 3 ½-h Etappe bis Chinteche an den See vor uns, und so dehnten wir unseren friedlichen Morgen im Kuti-Camp aus. Die Kinder tobten sich nochmal etwas von ihrer Energie weg, bevor wir sie wieder ins Auto sperren würden, und Clix und ich genossen es, ohne Hektik noch unseren Kaffee zu trinken. Wir lauschten auf die Stille, als plötzlich ein markdurchbohrender Schrei zu hören war. Tabea (damals 7) war aus der Hängematte gefallen!

Nun, Kinder fallen immer wieder mal aus Hängematten, und so hoch ist das ja nun auch wieder nicht. Sie hörte jedoch gar nicht auf, wie am Spieß zu brüllen. Immerhin – "solange sie noch schreit ist alles gut", denkt der Mediziner in mir. Sie hatte auch nichts gebrochen - aber später stellte sich heraus, dass sie wohl eine ordentliche Gehirnerschütterung davon getragen hatte!

Nach einer Weile hatte sie sich doch beruhigt und ging mit den anderen wieder spielen. Bald aber kam sie schwankend angelaufen und meinte, ihr Schädel würde so brummen, und ihr wäre so schwindelig…. 😵 🙄 Als wir ca. ½ h später los fuhren, fing sie wieder an zu schreien wie verrückt, und sie habe so Kopfschmerzen…. Da ging mir dann doch etwas die Düse – immerhin war das gerade mal der Anfang einer 1o-tägigen Campingreise in der nur „halb zivilisierten Welt“! Ich war froh, in Clix ebenfalls einen Mediziner mit einer zweiten Einschätzung bei mir zu haben. Wir waren uns einig, dass das nicht kritisch ist, und wir es mal mit einer Schmerztablette versuchen könnten. Doch Tabea und Tabletten schlucken war bis dahin noch ein Drama für sich! 😣 Clix brachte es aber immerhin fertig, ihr mit Hilfe einiger deutscher Mandeln eine Ibuprofen-Tablette runter zu tricksen.
Damit beruhigte sie sich zunehmend. Erbrach auf der Fahrt dann noch zweimal ein wenig 🤢 🤢 , und in der nächsten Nacht schlief ich sehr schlecht, da ich immer wieder auf das Kind neben mir im Zelt achtete, ob denn wirklich alles in Ordnung wart. Aber sie erholte sich am folgenden Tag schnell, so dass wir uns keine weiteren Sorgen machen mussten.

Dennoch – der Schrecken dieses Tages sitzt mir noch heute im Nacken! Und - war damit leider noch nicht zuende. Dieser Tag würde mich noch sehr viel mehr Nerven kosten und sich tief in mein Reise-Gedächtnis brennen! Doch was es damit auf sich hatte, das wird erst im Kapitel „Lake Malawi-Chinteche“ fortgesetzt.

Immerhin ein Gutes hatte dieses Unglück: seit diesem Tag kann Tabea problemlos Tabletten schlucken… 😉
Teil 908. Apr. 2019
Malawi Aktuell - nach dem Zyklon


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Das ist ein Bild aus einem Hubschrauber.
Es war wohl lange nicht so schlimm wie in Mozambik, jedoch hat es das Lower Shire-Tal schon auch bös erwischt. Der Shire River ist hier zu beiden Seiten ca. 2 km über die Ufer getreten.
Viele hat der Regen im Schlaf erwischt, und sie mussten (ähnlich wie in Mozambik) auf Bäume klettern. 56 Menschen kamen ums Leben.

Viele verloren ihre Hütten:

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Und leben jetzt in provisorischen Camps:

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Die Straße nach Nsanje (südlichster Zipfel Malawis, Grenze zu Mozambik) hat es wohl auch weg gespült:

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Es ist wie immer: Im Vergleich mit anderen Orten ist es insgesamt nicht so schlimm - doch wen es betroffen hat, für den ist es volle 100% schlimm...

So viel konnte ich bisher an Infos bekommen.
Betroffene Grüße,
Antje
Teil 1009. Apr. 2019
Fortsetzung KUTI - die letzte

Wenn es also auch nicht spektakulär dort ist, so war „KUTI“, wie erwähnt, in diesen gut 3 Jahren immer wieder unser kleiner, beständiger Begleiter. Unsere Zeiten dort waren nie gewaltige Höhepunkte, wie manch andere Parks auf diesem unermesslich schönen Kontinent. Doch KUTI war so wie ein fröhlich bepflanzter Blumentopf vor der Haustür, der einem beim Ein- und Ausgehen ein Lächeln ins Gesicht zaubert! 🙂

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Und so wählten wir es auch als Ziel unserer kleinen Abschluß-Fahrt letzten Juli, nachdem der Container bereits verpackt und das Haus bis auf unser Fluggepäck leer geräumt war.

Klar wäre unser Traum eher ein Ruaha-Park, die Maasai Mara, die wilden Weiten Zambias oder Ähnliches. Aber Malawi hat nichts dergleichen zu bieten. Man muß manchmal eben nehmen, was das Leben einem gibt, und mit dem gestalten, was man hat – und auf diese Weise entdeckt man eben auch manchen Schatz, den man sich selbst evtl. nie erwählt hätte!

Diesmal verbrachten wir 2 Nächte dort (unsere Zelte hatten wir noch), und die Kinder liehen Fahrräder vor Ort aus.
Ich hingegen beschloss, meinen (hoffentlich nur kurzfristigen) Abschied von diesem Kontinent mit einsamen Fußmärschen durch das Dickicht wortwörtlich zu „begehen“. Das bot mir Zeit zum Nachdenken, Nachspüren und Einfangen mancher Gerüche, Geräusche und Gefühle unter meinen Flipflops. Ich wollte meinen inneren Tank mit all dem unbedingt nochmal für unbestimmte Zeit füllen!

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Der Fußweg vom Campingplatz zum Sunsetdeck entpuppte sich jedoch als wesentlich weiter als gedacht! Ich wollte nicht auf der breiten AutoFahrspur laufen – ich wollte noch einmal Natur pur! Und so wählte ich den kleinen Trampelpfad durchs Dickicht, unwissend, dass dieser sich in unzähligen Kurven hin und her windet und deshalb unterwegs doch endlos erscheint!
Hier und da flohen einige Nyalas und Buschböcke vor mir:

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(Das war ein Suchbild – wer hat sie entdeckt?)

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Affen kreischten in den Bäumen, und viele verschiedene Vögel begleiteten mich. Es war ein seltsames Gefühl, so ganz alleine, und mich beschlich irgendwann doch etwas Unwohlsein, obwohl ich ja keine gefährlichen Tiere zu fürchten hatte.

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Dennoch – man fühlt sich plötzlich so klein und verletzlich, so ganz ohne Autoblech um einen herum 😊 , und auch ohne jede andere menschliche Seele, und nur mit meinem alten Samsung Galaxy S3 mini bewaffnet (deshalb gibt’s davon auch keine wirklichen Bilder…).

Irgendwann sah ich schlängelnde Spuren im Sand – doch das war keine Schlange gewesen, sondern die Fahrradspuren meiner Kinder! Also war ich immerhin noch richtig! 😉
Dessen war ich mir umso sicherer, als ich plötzlich folgendes vor meinen Füßen fand:

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Ah, eine Waffe! 🤨 Welcher Bösewicht war hier unterwegs??? 😈 Nein - ich erkannte es sofort: Benni hatte es sich am Vorabend noch geschnitzt – es war ihm wohl beim Radeln aus der Tasche gefallen. Beglückt nahm ich es in meine Hand – von nun an hatte ich immerhin eine Waffe gegen unbekannte Gefahren! Das fühlte sich gleich besser an!!! 😎
(Und Benni strahlte, als ich es ihm nach meinem 2-stündigen Fußmarsch in die Hand drückte, denn er hatte traurig festgestellt, dass er es wohl verloren hatte…)

Langsam öffnete sich auch das dichte Gestrüpp wieder (wer meinen Botswana-Bericht gelesen hat, weiß, dass ich eine besondere Verbindung zu „Gestrüpp“ hege: es ist nicht gerade meine favorisierte Vegetationsform!!!)

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Und ich konnte endlich auch den blauen Himmel über mir wieder ausmachen!

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Nach einer gefühlten Ewigkeit kam das SunsetDeck in Sicht! Wieder begrüßten mich Zebras direkt vor dem Eingang

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Ich setzte mich oben auf einen Liegestuhl und genoss diese friedliche Atmosphäre! Auch wenn gerade keine Tiere zu sehen waren, so war das doch ein Ort, an dem die Seele einfach sein kann.

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Teil 1109. Apr. 2019
Als Rückweg wählte ich aus Zeitgründen nun doch die Hauptstraße,

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und auch hier konnte ich ab und zu ganz in der Stille rechts oder links des Weges Wasserböcke oder Nyalas im Gebüsch beobachten

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Es begleiteten mich Vögel und Schmetterlinge, und ich entdeckte vor mir im Sand diese zwei Hübschen:

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Man nimmt ganz andere Dinge wahr, wertvolle Kleinigkeiten, wenn man ohne Auto unterwegs ist, dachte ich wieder einmal.
Schade eigentlich, dass man die meisten Safaris mit dem Auto unternimmt 😵 .

Dennoch, das Auto ist uns weiterhin kostbar, und ich hatte mir für unseren Ältesten (gerade 14 geworden) noch ein Abschluß-Highlight überlegt: Ich nahm ihm am ersten Spätnachmittag alleine im Auto mit für einen GameDrive, und setzte ihn nach der ersten Kurve hinterm Campingplatz hinters Steuer! Er konnte sein Glück kaum fassen! 🤩
Hier in dieser Savanne, übersichtlich und ohne jeglichen Verkehr, dachte ich, sei der ideale Ort, um erste Fahrstunden zu bekommen!
Mir dämmerte dann, dass das Kupplungsspiel bei diesem „Traktor“ (welcher der Landcruiser nun mal ist) für einen Anfänger doch etwas herausfordernd ist, aber schon bald machte er seine Sache recht gut und bekam ein Gefühl für das Ganze. Am nächsten Tag wiederholten wir das noch zweimal, und er setzte das Auto nicht gegen einen der wenigen Bäume, und nahm auch kein Zebra mit! 😉

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Noch heute strahlt sein Gesicht, wenn er daran denkt, so als habe ich ihm nie ein größeres Geschenk gemacht! 🙂 🙂 🙂


Für mich war es in unserer Malawi-Zeit im KUTI immer, als ob ich einen Blick in den Vorhof des Himmels werfen durfte: Der Himmel war zwar größer, gewaltiger und umwerfend schöner als der Vorhof. Und einen kurzen Blick des Vorhofs zu erhaschen war noch weniger. Aber ein solcher genügt manchmal, um den Widrigkeiten des Alltags wieder frohgemuter entgegen treten zu können.

So bleibt dieses kleine Reservat meiner Ansicht nach durchaus eine Empfehlung für ein oder zwei Nächte auf dem Wege.

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„KUTI“ – kein „Must-Have“, aber durchaus zu erwägen, wenn man durch Malawi unterwegs ist!

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Teil 1212. Apr. 2019
Lake Malawi

Für alle Malawi-Urlauber gibt es neben diversen anderen Orten vermutlich ein gemeinsames Ziel: den See!

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Mancherorts wird er statt „Lake Malawi“ auch „Nyasa See“ genannt.
Dieser Name stammt von dem Yao-Wort „nyasa“, was „See“ bedeutet (Die Yao sind eine Volksgruppe, die den Südosten Tanzanias, den Norden von Mozambik und den Südosten von Malawi besiedeln, also vornehmlich die östliche Seite des Sees).
Vor Malawis Unabhängigkeit (1963) war „Nyasaland“ der Name des 1907 deklarierten britischen Protektorates.

Der Malawi-See ist das drittgrößte Binnengewässer auf dem afrikanischen Kontinent und der neuntgrößte See auf der gesamten Erde.
Er ist bis zu 700m tief und bedeckt knappe 30.000 km². Das ist ein Viertel von Malawis Staatsfläche!

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(Damit mir keiner was ans Zeug flicken kann, habe ich jetzt selber gezeichnet!
Und füge der Übersichtlichkeit halber später immer jeweils zum Text einige Orte ein)


Mit ca. 450 Arten ist er der Fischartenreichste See der Erde! Die meisten davon sind endemische Buntbarsche. Viele Sorten sind beliebte Aquarienfische und werden in Europa zu diesen Zwecken gehandelt.
Da ich nicht mit Unterwasserkameras Photos gemacht habe, und auch nicht im Internet klauen will, müsst Ihr Euch diese denken oder selber nach Bildern recherchieren!

Wer in Malawi Fisch essen möchte, dem wird meist „Chambo“ (eine Buntbarschart) oder „Kampango“ (ein Wels) serviert. Sie sind ausgesprochen lecker und selbstverständlich am See frisch gefischt am besten zu verzehren.
Viele Minibusse oder Laster hängen sie vorne an ihre Motorhaube und trocknen sie so unterwegs. Da diese Vehikel aber immer schnell an einem vorüber sind, haben wir davon leider kein Bild.
Fischerboote zieren eigentlich immer das Bild beim Blick über den See

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Im Lake Malawi leben überaus viele Nilpferde und Krokodile. Dennoch gibt es viele Stellen, an denen das Baden sicher ist.
Generell gilt: an Flußmündungen sollte man mit diesen Tieren rechnen, und in der Regenzeit breitet sich ihr Lebensradius um diese Mündungen herum weiter aus! Deshalb gibt es auch Resorts, bei denen man zwar nicht in der Regenzeit, wohl aber während der Trockenzeit im See baden kann.
Auch Kormorane lassen sich hin und wieder beobachten:

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Was den See betrifft, so ist das Angebot für Urlauber wirklich vielfältig – immerhin erstreckt sich die Küste in Malawi über ca. 560 km. Dazu kommen diverse Inseln, und so gibt es die Wahl zwischen einfachen Unterkünften, Campingplätzen, Selbstversorgerhäuschen, Hotels unterschiedlicher Klassen, darunter auch gehobene, v.a. auf den Inseln.

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Man kann sich den Rummel suchen (Junge Backpacker steigen gerne in Nkhata Bay im Norden ab) oder einsamere Orte, oder irgendwas dazwischen.

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An den meisten Stellen kann man in der Ferne das anderen Ufer sehen – im Süden ist das Mosambik, im Norden bereits Tansania:

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Touristisch am meisten frequentiert ist der südliche Teil um Cape Mc Lear/Monkey Bay herum, weshalb ich genau dort NICHT hin wollte. Und so landeten wir nach ausführlichen InternetRecherchen gleich von unserem ersten See-Besuch an in „Sunga Moyo“ (sinngemäß übersetzt mit „Preserve the life“) in Chinteche.

Vom KUTI sind es nochmal ca. 3 ½ h auf der „Lake Road“. Von dieser Strecke stammt übrigens auch das Bild mit der völlig eingebrochenen Straße – das war am Ende der Regenzeit, und wir mußten deshalb einmal, zurück von Sunga Moyo kommend, einen ziemlichen Umweg über Nkhotakota-Kasungu-Lilongwe fahren…..

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Die Strecke nach Norden wird hier zunehmend „schmalspuriger“,

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man passiert die Nkhotakota Pottery Lodge (auch ein beliebtes Camping Ziel), das Nkhotakota Wildlife Reserve, in Dwangwa die sehr hübsche „Ngala Beach Lodge“ (sowohl für Unterkunft/Restaurant als auch Camping zu empfehlen), und etliche, nach Norden immer schmaler und brüchiger werdende Brücken:

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Teil 1312. Apr. 2019
Ein Stück vor Chinteche erblickt man endlich den See!

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Dann geht es nochmal ein Stückchen um die Berge herum, es folgen diverse Resorts, z.B. „Kande Beach“ (dort kann man für teures Geld Reiten, auch am Strand/im Wasser entlang ), das meinem Empfinden nach häßliche „Kachere Kastle“ und das noch recht beliebte „Makuzi Beach“.
Wenn dann kurz vor Chinteche dieses Schild in Sicht kommt

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jubeln wir alle! 🤩 🤪 😘 🤩 😏 😄
Jetzt geht es nur noch ein Stückchen durch Gebüsch und kleine Dörfer (wo gerade Malawis letzte Bäume weg gehackt werden….),

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und dann sind wir DA! 😎

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Da ich aus meiner Teenager-Kenya-Zeit von einem wundervollen Fleckchen mit Selbstversorgerhäuschen an der Tiwi-Beach verwöhnt bin, dachte ich, es würde sehr schwer sein, in diesem übervölkerten Land einen Ort am See zu finden, der mir gefallen könnte.
Doch meine mühselige Recherche zahlte sich aus: als ich das erste Mal in Sunga Moyo aus dem Auto stieg, lebte in mir etwas auf!!! Schon lange hatte ich nicht mehr einen so schönen Ort gesehen!

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Gepflegte grüne Wiesen unter zahlreichen Mango- und diversen Blütenbäumen, dahinter der blaue See, umrandet von bizarren Steinen, welche durchsetzt von feinem Sandstrand waren! Gleichzeitig war die gesamte Anlage so natürlich und rustikal dass man sich sofort wohlfühlen musste!

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Teil 1414. Apr. 2019
Nun soll's aber weiter gehen mit ein bisschen mehr zu

Sunga Moyo - das kleine Idyll

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„Sunga Moyo“ wird von einer Deutschen (und ihrem südafrikanischen Mann) betrieben, und Stella hat den Anspruch, Sunga Moyo zum „schönsten Campingplatz am Malawisee“ zu machen.
Ich habe einige Campingplätze dort gesehen (wir haben diverse angeguckt), und finde, dass sie das bereits erreicht hat. Dennoch bleibt das ja immer ein persönliches Empfinden. Und zu vielen sollte ich das auch nicht verraten, sonst ist es dort aus mit der Idylle…..

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Bei unserem ersten Besuch nach ca. 5 Monaten in Malawi hatten wir nur 1 Zelt, weshalb wir eines der 3 kleinen, sehr hübsch gestalteten 2 bis 3-Personen-Zimmer dazu nahmen und das Zelt für die 3 Jungs direkt davor auf der Terrasse aufbauen durften.

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Tabea schlief bei uns drinnen auf der Couch.

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Es gibt sehr schöne und saubere Duschen, die immer heiß Wasser haben!

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Ferner ein kleines Restaurant mit Bar und gemütlicher Terrasse, auf der rundum diverse bemalte Holzpapageien auf den Balken und in den Bäumen sitzen – ob ich je alle entdeckt habe, weiß ich gar nicht! Es war immer wieder lustig, sie zu zählen, und festzustellen, dass es wieder einen mehr gab, als man bisher angenommen hatte!
(Und ich habe sie wirklich nie fotografiert, wie ich feststelle! Wenn ich keine Bilder habe, ist das entweder ein Zeichen, dass es nix zu fotografieren gab, ODER, dass ich mich wo sehr wohl gefühlt habe, und einfach SEIN wollte, statt mit Kamera rum rennen…. In diesem Fall gilt Letzteres!)

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(Ah, doch, zweie sieht man hier rechts im Bild auf dem Geländer sitzen!)

Zu dem Restaurant sei allerdings angemerkt, dass es dort in der Regel nur Frühstück gibt, und man sich sonst selber versorgen muss. Wenn die Besitzer selber dort sind (Sie wohnen in der Nähe von Lilongwe, und kommen meist einige Wochen in der High Season Juli/August und dann nochmal um Weihnachten und Silvester herum nach Sunga Moyo), wird auch richtig gekocht und serviert, was vorzüglich schmeckt.
Das liegt daran, dass Stella so viele schlechte Erfahrungen mit Köchen während ihrer Abwesenheit hatte, dass sie sagt: „Lieber biete ich gar nichts an (außer Frühstück, das kriegen sie auch ohne mich noch gut hin), und es gilt eben: „Selbstversorger“, als dass meinen Gästen solch ein Fraß vorgesetzt wird, weswegen sie den Aufenthalt dann schlecht in Erinnerung haben!“

Ich habe das anfangs nicht verstanden. Nach gut 3 Jahren Malawi und genügend Geschichten über ihre diversen Angestellten verstehe ich so manches inzwischen sehr gut….. Und primär ist ihr Anspruch ja auch nicht, Hotel oder Restaurant zu sein, sondern ein schöner Campingplatz.
Teil 1514. Apr. 2019
Auf der weiten Anlage gibt es hier und da verstreut lauschige Plätzchen - Sitzgelegenheiten oder
(für die etwas „chilligeren“ 😎 ) auch „Hänge-Gelegenheiten“:

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(Ach ja, Sindbad - der Hund auf der Hängematte. Dazu gäbe es auch noch Geschichten! Aber ich habe so viele Geschichten noch im Kopf und bereits halb auf Papier, ich kann sie nicht alle erzählen, sonst kommen wir nie mehr weg von diesem Flecken hier... 🤪 )

Sunga Moyo liegt weit von Flußmündungen entfernt, ein wenig wie in eine große Bucht eingebettet, so dass es hier weder Krokodile noch Nilpferde gibt. Die Steine machen das Bild interessant, gleichzeitig gibt es auch sandige Stellen, und im See hat man stets Sand unter den Füßen.

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Es ist allerdings sehr flach – deshalb gut geeignet für kleine Kinder. Wer richtig schwimmen will, muss allerdings ein gutes Stückchen hinaus.
Bei unserem ersten Aufenthalt badeten wir größtenteils in dem Sandflecken, der vor den kleinen Häuschen liegt

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Nah am Ufer schimmert „Goldsand“ im Wasser

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und zwischen den Steinen trotzen einige diesem nährstoffarmen Boden:

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Auch ausrangierte Boote erwachen so noch zum Leben:

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Unsere Kinder liebten es, sich mit den kleinen Brechern flach an Land spülen zu lassen. Allerdings war genau an dieser Stelle leider noch ein Rest einer Wasserpumpenanlage unter Wasser, ein kleiner, aber sehr scharfkantiger Metallkasten – und Benni schaffte es, diesen genau mit seinem Kopf zu treffen! Damals nur 10 Jahre gab es großes Ach und Weh, denn das Blut lief ihm über den Kopf ins Gesicht, und seine Geschwister kamen mit ihm in großer Panik angestürmt!
Nun, es war schon ein sehr dummer, etwa 3 cm langer Schnitt am Kopf, den wir eigentlich lieber genäht hätten. Doch wir hatten weder Nahtmaterial noch Lokalanästhetikum mit! Papa meinte, es wird schon heilen, aber er würde wohl eine blöde Narbe unter den Haaren davon tragen. Ich machte noch einen Versuch, einige Haarsträhnen schön darüber zu knoten – das sah anfangs auch richtig professionell aus! Aber leider hielten diese Knoten nicht…. Am Ende heilte das Ganze so problemlos und sogar ohne heute sichtbarer Narbe (worüber Benni nun ganz traurig ist, denn er mag seine diversen Narben 😛 , die ihn an bestimmte Erlebnisse erinnern!)


Als unsere Kinder mit der Zeit größer und sehr schwimmfest wurden, hatten sie bei späteren Besuchen großen Spaß daran, zu der „Orka-Insel“ zu schwimmen. Das ist ein Fels, der für unsere Augen wie ein Orka geformt ist.

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Deshalb behielt er für uns diesen Namen! Hier kann man unterwegs auch nicht mehr stehen, und so weit draußen schwimmen einem Fische um die Beine!

Zur rechten (südlichen) Seite der Bucht hin sieht man in der Ferne noch eine größere Insel.

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Mein Mann ist einmal in den Kanus (kann man bei Sunga Moyo für 5 Dollar ausleihen) mit den Kindern dort hin gepaddelt – das war aber schon ein ziemlich großes Unterfangen, und alle waren ordentlich platt danach!!!!

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Wieviele Kinder passen in ein Kanu?

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Teil 1616. Apr. 2019
Sunga Moyo – Camping Platz

Bald kauften wir auch ein zweites Zelt und waren von da an immer ganz auf dem Campingplatz, welcher auf der anderen Seite des Restaurants liegt

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Die kleine Camp-Kitchen ist genauso wie die Abolution-Blocks besonders liebevoll gestaltet.

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Schaut mal rein - da ist’s recht fein:

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Wer (wie wir) im Auto keinen Platz mehr für Camping Stühle und Tische hat, kann den großen runden Betontisch und die schwerfälligen, hölzernen Stühle nutzen. Hier gab’s, wie bei uns oft beim Zelten, Reis mit HühnerCurry – lecker!

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Schmetterlinge umschwirren einen

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Und wer Geduld hat, kann auch diverse Vögel beobachten. Da mein Vogel-Bestimmungsbuch jedoch noch im Container verweilt, muss ich hier einen von Euch um Hilfe bitten:

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Auf den Felsen kann man oft verschiedene Eidechsen beobachten – doch die waren immer so schnell weg, dass die Bilder nix geworden sind!

Wer sein Zelt in die richtige Richtung aufbaut, der kann morgens ohne aufstehen zu müssen, den Sonnenaufgang über dem See bestaunen:

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Irgendwann hielt uns diese Schönheit jedoch nicht mehr in den Zelten, und wir begannen den Morgen mit einem Spaziergang zum Ufer – einfach unbeschreiblich schön! 

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Teil 1719. Apr. 2019
Nun gibt's einen kleinen thematischen "Einschub":

Moyo
Eine andere „Erinnerung“ an das Kleinod "Sunga Moyo" begleitete uns auch zu Hause in dieser Malawi-Zeit – denn bereits beim ersten Besuch nahmen wir ein neues „Familienmitglied“ mit nach Hause: ein kleines Kätzchen:

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Wir trafen beim ersten Besuch eine südafrikanische Familie. Er arbeitete in der KautschukFabrik zwischen Chinteche und Nkhata Bay, und hatte leider gerade eröffnet bekommen, dass sein Job ab sofort gekündigt war. Sie mussten in wenigen Tagen ins Ungewisse nach Südafrika zurück ziehen. Jedoch hatten sie erst vor ein paar Tagen ein kleines Kätzchen von Leuten im Dorf bekommen, und sie wüßten nicht wohin damit!
Da wir ohnehin schon mit dem Gedanken gespielt hatten, zu unserem Hund noch Katzen anzuschaffen, sagte ich mit einem leicht fragenden Blick in Richtung meines Mannes: „Hm…. Maybe we could take her…?“
Damit hatte ich schneller als ich denken konnte eine Katze „eingekauft“ 😣 , denn sofort entgegnete sie sehr erleichtert: „Oh – yes, great!!! We’ll leave tomorrow early – we can pass by here at 6 o‘clock and hand her over!”
Ohhhh-keeeey? 🙄 Dann war das also gebongt. Den Kindern sagten wir nichts – und ich würde am nächsten Tag also um 6 Uhr leise aus dem Zimmer schleichen, um an einem Landrover ein Katzenbaby in Empfang zu nehmen. Und dann???

Dann würden wir sie wohl noch 2 Tage hier behalten und später auf einer 7-stündigen Fahrt mit nach Hause nach Blantyre nehmen!

Wie vereinbart brachten sie mir das kleine Ding früh am nächsten Morgen nach Sunga Moyo – und weg waren sie! Da stand ich nun also: mit einer Papp-Schachtel, die wohl einen Mini-Tiger enthielt, dazu das restliche Futter! 😛 😎
Der Rest meiner Familie schlief noch (obwohl ich dazu sagen muss, dass ICH eigentlich gar nicht der Frühaufsteher unserer Familie bin – da gibt es ein paar andere, die bei uns diese Rolle in der Regel lieber übernehmen – aber Katzenbabies in Empfang nehmen gehört ja auch nicht zur „Regel“….)

So stellte ich das Futter vor die Zimmertüre, neben das Zelt, und nahm das kleine Geschöpf mit hinein ins Bad. Als ich den Deckel öffnete, fauchte mich ein kleiner, wilder Tiger kampfeslustig an! Oh, mit Dir war also nicht zu spaßen!?
Als die Kinder aus ihrem Zelt krochen, konnten sie das Rätsel um das Katzenfutter nicht lösen – hatten wir jetzt eine Katze? Aber warum und woher??? 🤨
Als ich sie mit hinein nahm und ihnen unseren Familienzuwachs zeigte, waren sie außer sich vor Freude!!!! 🤩 🤩 🤩 🤩

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Das ca. 5 Wochen alte Kätzchen behielten wir die letzten 2 Tage vor unserer Abfahrt von Sunga Moyo im Bad, und wir nannten sie in Erinnerung an diesen wunderschönen Ort „Moyo“ (Chichewa für „Leben“ – und gleichzeitig Kiswahili für „Herz“).

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Moyo war die wunderbarste Katze, die wir bisher hatten: eigensinnig, mutig, immer eine Siegerin, und doch kuschelte sie sich immer wieder gerne zu uns auf die Couch zum Schmusen. Zweimal bescherte sie uns auch Junge – was für eine Freude für die Kinder!

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Das sind also die "Löwen von Sunga Moyo"..... 😄

Schon gewußt, dass Katzenbabies auch Daumen lutschen?

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Auch wenn sie manchmal einen Tag lang nicht von ihrer nächtlichen Pirsch heimkehrte, so gab es nie Grund zur Sorge, denn spätestens einen Tag später saß sie doch wieder auf unserer Terrasse.

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Leider kam dann jedoch einmal auch der Tag, von dem an wir sie nicht mehr wieder sehen sollten – das war einige Monate vor unserer Abreise aus Malawi. Ich vermute, dass sie entweder einem der Nachbarhunde oder einer Schlange zum Opfer gefallen ist.
Die Wildnis bleibt eben ein hartes Pflaster - auch für "kleine Löwen" in Blantyre!
Teil 1830. Mai 2019
Regenzeit in „Sunga Moyo“

Wie oft wir in Sunga Moyo waren, weiß ich nicht. Jedenfalls in allen Jahreszeiten.
Am schönsten ist es in der Trockenzeit – (ich campe nicht gerne bei Regen…) Heftigste Gewitter haben uns hier schon aus dem Schlaf gerissen, wenn ein Blitz gefühlt neben unseren Zelten einschlug! Das ist nicht gerade das, was ich favorisiere – und auch nicht, wenn sich das Innere von Zelten in den See persönlich verwandelt, wie einmal, als wir als zweites Zelt ein mangelhaftes ausleihen mussten (da unser altes aber bewährtes Tatonka-Zelt leider nur noch halb vollständig von einem Schulwochenende zurück kam….) .

Wir waren aber auch nicht die einzigen, die wir in Sunga Moyo auf dem Zeltplatz in der Regenzeit schon davonschwimmen sahen, und verglichen mit anderen, hatte uns es uns damals noch glimpflich erwischt! (Es geht eben nichts über vernünftige, dichte Zelte!!!!)
Aber die Regenzeit ist ja meist gnädig mit einem, und irgendwann lacht auch die Sonne wieder, so dass man seine Sachen trocken kriegt!
Und wenn’s mal gar zu lange unfreundlich ist, kann man sich auch ins Restaurant zurück ziehen und dort irgendwelchen anderen Beschäftigungen frönen:

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Aber auch die Regenzeit hat ihre besonderen Seiten: Die Luft ist klarer, die Farben noch intensiver:

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Am anderen Ufer sieht man bei dieser klaren Luft die Berge Tanzanias - nee, T'schuldigung, hier ist es noch Mozambique -
TZ ist es erst ab Höhe Nkhata Bay!


Die vielen Mangobäume auf dem Campingplatz strotzen nur so von reifen, saftigen Früchten! Sie sind zwar etwas unangenehm zu essen, da klein und faserig, aber ihr Geschmack ist unbestechlich süß und intensiv!
Wer sie nicht auf die „afrikanische“ Art essen mag, geht eben ins Restaurant und kauft sich frisch gepressten Mangosaft! Das kriegt der Koch in der Regel auch ohne Stellas Anwesenheit hin!

Über Silvester sind Stella und Fred in der Regel mehrere Wochen in Sunga Moyo und bereiten neben täglicher Küche im Restaurant auch immer ein besonderes Silvester Essen:
Fred grillt ein Spanferkel, dazu gibt es noch andere Leckereien, und wer sich vorher anmeldet, nimmt am gemeinsamen Essen teil. Das wird ganz entspannt gehandhabt – man kann hier Gemeinschaft genießen, oder sich zurückziehen, ganz wie jeder möchte.
Wir haben es aber auch genossen, dass im Dezember immer einige andere Camper da sind (oft waren wir ganz alleine auf der Wiese – ist auch schön!), und wir haben dort mehrfach sehr interessante Leute kennen gelernt!

Am Ende der Regenzeit gibt es über dem See aber noch ein ganz besonderes Schauspiel zu beobachten:
Die Wanderung der Mücken-Schwärme!

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Ja, wer genau hin schaut, wird wahrnehmen, dass es sich hier um zweierlei „Wolken“ handelt: im oberen Teil die „normalen“, und unten, über dem See, eher bräunlich gefärbt – das sind alles Mücken!

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Oder sind es im eigentlichen Sinne sogar Fliegen? Ich weiß es nicht genau, jedenfalls sind es, soweit meine Information, nicht Malaria-(Anopheles)Mücken!!!

Das Schauspiel wirkte zunehmend bedrohlicher – zumal auch die dunklen Regenwolken näher zogen:

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Dreimal konnten wir dieses unwahrscheinliche Naturschauspiel bisher beobachten: einmal in Tanzania, vom nördlichen Zipfel des Malawi-Sees aus (in Matema), einmal auf der Fahrt nach Sunga Moyo (da fuhren wir neben dem See sogar mit dem Auto durch einen Schwarm hindurch! Wahnsinn! Da sieht man fast nix mehr!!!), und einmal in Sunga Moyo selbst, wie in den hier gezeigten Aufnahmen festgehalten.

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Ein weiteres Haustier nahmen wir später ebenfalls von Sunga Moyo mit – ein Jack Russel Welpe. Die „Fleischwurst“, wie mein Mann ihn erst lange nannte (wir mögen lieber große Hunde – und hatten zu der Zeit zwei Rhodesian Ridgeback Mischlinge). Doch es gelang seinem eigenartigen Charakter doch noch, alle Herzen in unserer Familie zu erobern!

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("Früh übt sich, wer ein Meister werden will!")

Er wird für uns immer verbunden bleiben mit "Sunga Moyo"!

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Abschließend zu diesem schönen Ort noch einige Impressionen:

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Wer die Augen aufmacht, kann auch an Kleinigkeiten seine Freude haben:

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Oder impressionistische Bilder festhalten:

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Teil 1902. Juni 2019
Und nochmal einige Kormorane – da ich mich bei den Bildern nicht entscheiden konnte, dafür ein extra Beitrag:

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Dann kommen noch einige Freunde angeflogen....

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.....und trocknen nach Wasserladung ihr Gefieder....

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Weiter geht’s dann im nächsten Beitrag mit ein paar Hinweisen zu anderen Orten am See, bevor wir uns wieder dem Inland zuwenden.
Teil 2002. Juni 2019
Weitere Unterkünfte am See:

Das wird jetzt etwas “textlastig” 🙄 – ist sozusagen ein kleiner Ausflug in meinen privaten “Reiseführer”. 😎
Selbstverständlich gibt es neben Sunga Moyo noch zahlreiche andere Unterkünfte und schöne Orte am Lake Malawi!
Von Norden nach Süden einige Hinweise:

Am Fuße der Livingstonia Mountains ist bei vielen noch beliebt die „Chitimba Beach Lodge“/“Chitimba Camp“. Es bietet Camping -Möglichketen sowie einfache Dorm rooms, Single- oder Twin-Chalets sowie etwas luxuriösere En-Suites zu sehr bodenständigen Preisen. Self-Supply sowie Bar und Restaurant.
Etwas weiter südlich gelegen ist Nkhata Bay, welches ich schon am Anfang erwähnt hatte. Hier befindet sich ein großer Hafen, von wo aus man sowohl nach Tanzania übersetzen als auch Inseln wie „Likoma Island“ erreichen kann
Nkhata Bay selber ist ein quirliger Ort, in dem man viele „Absteigen“ findet, die insbesondere BackPackern entsprechen. Meist sind diese Unterkünfte begleitet von lauter Musik. Doch gibt es hier auch Möglichkeiten zu schnorcherln und zu tauchen, da der Strand hier nicht flach ist, sondern es schnell in die Tiefe geht.

Folgt man der „Lake Road“ nach Süden, gelangt man nach Chinteche.
Wir haben uns hier bei unserem ersten besuche etwas umgeschaut, waren aber von den anderen Unterkünften nicht sehr angetan:
Das recht bekannte „Chinteche Inn“ 😵 hat zwar einen langen Sandstrand, aber ich persönlich finde diese Lodge etwas stillos und langweilig, und das Essen dort im Restaurant war auch nicht so der Brüller….
Im “Flame Tree” 🙁 kann man sowohl zelten als auch kleine, einfache Zimmer nehmen und in einem recht simplen, afrikanisch gehaltenen kleinen Restaurant einfach Speisen bekommen. Die Anlage ist eigentlich recht schön, unter vielen Flame Trees und mit grüner Wiese, aber die Unterkünfte luden zumindest uns nicht zum Verweilen ein.
Etwas südlich von Sunga Moyo gelegen findet man noch etliche Resorts – darunter die beiden noch sehr lohnenswerten „Kande Beach“ 🙂 und „Makuzi Beach“ 🙂 . Beide bieten sowohl Camping als auch kleine Unterkünfte und soweit mir bekannt auch Restaurant/Bar.
Wer sich das „Kachere Kastle“ 😣 erwählt, muss jedoch meiner Meinung nach einen sehr eigenen Geschmack mit Bedürfnis nach „Festungs-Gefühl“ haben…..

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Weiter gen Süden sind verstreut immer wieder mal Resorts zu finden.
Wir schlugen unsere Zelte einmal noch in der sehr schönen und ebenfalls zu empfehlenden „Ngala Beach Lodge“ 🤩 etwas nördlich von Dwangwa auf. Voll im Regen damals – deshalb kann ich Euch keine Bilder bieten.
Die Besitzer sind Südafrikaner und haben hier ebenfalls ein kleines Schmuckstück erschaffen.
Die Lodge bietet ein sehr hübsches, rustikal gestaltetes Restaurant mit kleinem Pool, dazu sehr hübsche kleine Cottages.
Campern steht eine sehr große Wiese unter schönen schattigen Bäumen sowie saubere Abolutions zur Verfügung.
Der Strand ist weitläufig und sandig. Hier gilt jedoch zu bedenken, dass eine Flußmündung in der Nähe ist, und man im See nur in der Trockenzeit schwimmen sollte, da sich in der Regenzeit Hippos und Krokodile auch in Strandnähe im See tummeln!!!
In Dwangwa gibt es einen Airstrip, weshalb hier der Zugang zu „Notfall-Ausgeflogen-werden“ gut ist! (Ääääh – das schreibe ich jetzt nicht wegen der Hippos und Krokodile 😮, sondern weil die Besitzer mir sagten, dass das ein Kriterium für ihre Standortwahl gewesen ist....)

Noch weiter südlich findet man die recht bekannte „Nkhotakota Pottery Lodge“ 😏 .
Camping Platz, einfache Unterkünfte sowie ein Restaurant wurden zuletzt von deutschen Pächtern wieder neu gestaltet. Beliebtes Ziel auch für Familien, zumal man zumindest früher noch in der Töpferei auch „mitmischen“ durfte. Wie das heute ist, weiß ich leider nicht.
Nicht weit von hier zweigt auch die Zufahrt zum Nkhotakota Wildlife Reserve ab (es lohnt sich trotz Bemühungen durch „African Parks“ zur „Wiederbelebung“ immer noch nicht…. Siehe Annicks Reisebericht….).

Leider nie dort gewesen, aber von allem, was ich höre ebenfalls sehr schön müssen Resorts in und um Salima herum sein. Ihr erinnert Euch – hier befindet sich auch der kleine Juwel „Kuti“!
Salima scheint einige schöne und preiswerte Unterkünfte/Camping-Möglichkeiten im unteren Preissegment zu bieten. Meist nicht ganz so idyllisch wie Sunga Moyo, aber wer eben auch mal gerne eine Bar oder ein Restaurant dabei hat, oder Beach Volleyball spielen möchte, außerdem keinen weiten Weg in die lokale Stadt und zum Markt haben möchte, der wird sicher in Salima fündig! 🙂 😎

Die allerdings beliebteste und touristisch meist frequentierte Ecke des Lake Malawi bleibt wohl Monkey Bay / Cape Mc Lear!
Weit im Süden des Sees gelegen, wo das Land eine Zunge in den See hinein streckt, liegen die bekanntesten See-Resorts Malawis.
Aufgrund der Landzunge ist es hier möglich, nicht nur den Sonnenaufgang, sondern eben auch den SonnenUNTERGANG über dem See zu bestaunen:

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Die Zufahrt ist über zwei Straßen – entweder von Süden (von Mangochi, Liwonde und Zomba aus) kommend, oder von Westen (von der Lake Road) kommend, möglich.
Die Straße ist, wie die meisten in Malawi, weitgehend einsam

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Mal begegnen einem Kühe oder Ziegen

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und die Landschaft ist geprägt von der in Malawi allgegenwärtigen Subsistenzwirtschaft und einzelnen der Abholzung trotzenden Baobabs

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sowie Hügeln in der Ferne

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Nähert man sich auf der Straße diesem Ort, kann man sich vor Schildern zu Resorts aller Couleur kaum retten:

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Hier kommen auch Taucher voll auf ihre Kosten!
Uns zog es, nachdem wir einmal Sunga Moyo entdeckt hatten, nie hierher. Doch gute Freunde wollten hier mit uns noch gemeinsam ein paar Tage „Abschied von Malawi“ verbringen, weshalb ich Euch immerhin zu dem sehr schönen „Eagle’s Nest“ 😎 🙂 🤩 einige Bilder zeigen kann:

Man gelangt zum Eagle‘s Nest ab dem Schilderwald über eine Staubstraße,

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fährt dann mitten durch engste Gassen eines Dorfes, und findet sich am Ende der Stra0ße plötzlich auf dem Parkplatz dieses hübschen Resorts wieder!
Eagle’s Nest liegt in einer Biegung dieser Landzunge

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Fortsetzung folgt sofort....

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