Reisebericht

KTP 2019 Das Schweigen der Löwen od. WIT statt LIT

von casimodo · begonnen 06. März 2019 · 33 Teile

Über diesen Reisebericht

Zu zweit und ganz auf uns gestellt sind wir im Februar 2019 zwei Wochen lang im Kgalagadi Transfrontier Park unterwegs, mit einem eigenen Mietwagen und ohne Guide. Die Route führt uns nacheinander durch die Camps im Auob-Tal und im Nossob-Tal, von den ruhigen Wilderness Camps bis zu den abgelegenen Außenposten im Norden des Parks.

Der Park empfängt uns extrem trocken, kein Grashalm steht im Flussbett und Wild ist selten. Schon nach wenigen Tagen ziehen jedoch heftige Gewitter auf, und binnen kurzer Zeit verändert sich die Landschaft komplett: Wasserlöcher füllen sich, das Gras schlägt aus, und mit dem Regen kehren auch die Tiere zurück. Wir erleben Honigdachse beim Ausbuddeln ihrer Beute, mehrfach ganze Erdmännchen-Familien, Geparden und fast täglich Löwen – einmal auch ein frisch besendertes Rudel, das sichtlich noch von der Narkose gezeichnet ist. Ein besonderer Moment ist eine Wildkatze, die wir minutenlang perfekt getarnt auf einem Ast entdecken. Dazu Temperaturen von 40 bis 44 Grad in der zweiten Reisewoche.

In den belebteren Camps trübt gelegentlich der Lärm der Nachbarn die sonst so stille Atmosphäre; in den abgelegenen Wilderness Camps wie Urikaruus dagegen genießen wir die fast vollständige Stille, die für uns den eigentlichen Reiz dieses Parks ausmacht.

Reisezeitraum
6. Februar bis mindestens 22. Februar 2019 (Rückflugdatum im Bericht nicht genannt)
Länder
Südafrika
Gruppe
2 Personen (Paar)
Reiseart
Selbstfahrer, ohne Guide
Fahrzeug
Toyota Fortuner (älteres Modell), 3,0-Liter-Turbodiesel, Automatik, mit Kühlschrank – Mietwagen von Kalahari 4x4 (Pieter Nel)
Unterkunftsart
SANParks-Camps im Kgalagadi Transfrontier Park (Kielliekrankie, Kalahari Tented Camp, Twee Rivieren, Grootkolk, Gharagab, Nossob River Front, Urikaruus), davor/danach River Place Manor in Upington
Route
Upington – Kielliekrankie – Kalahari Tented Camp – Twee Rivieren – Grootkolk – Gharagab – Nossob River Front – Urikaruus – Upington
Fahrstrecke
keine Gesamtkilometer im Bericht; einzelne Teilstrecken genannt (z. B. 32 km Sandpiste nach Gharagab)
Flug/Anreise
Flug mit SAA/Airlink von Frankfurt über Johannesburg nach Upington und zurück
Besonderheit
Extreme Trockenheit zu Reisebeginn, die binnen weniger Tage durch heftige Gewitter in eine grüne, wasserreiche Kalahari umschlägt; eine frisch besenderte Löwengruppe wird beobachtet
Gebiete
Kgalagadi Transfrontier Park · Auob-Tal · Nossob-Tal
Orte
Upington · Twee Rivieren · Mata Mata · Nossob · Union's End
Unterkünfte
Kielliekrankie · Kalahari Tented Camp · Grootkolk · Gharagab · Nossob River Front · Urikaruus · River Place Manor Upington
Reiseart
Selbstfahrer · Mietwagen Kalahari 4x4
Bedingungen
Extreme Trockenheit · Hitze bis 44 Grad · Starke Gewitter · Besenderte Löwen · Nachbarlärm im Tented Camp
Natur
Honigdachs · Erdmännchen · Wildkatze im Baum · Gepard · Löwe · Kapfuchs · Elefantenspitzmaus

Automatisch aus dem Bericht erstellt. Massgeblich ist der Bericht selbst.

Teil 106. März 2019
Reisebericht Kgalagadi NP im Februar 2019

Unsere 21. Afrikareise sollte uns einmal wieder in den Kgalagadi führen. Mit viel Glück und Fleiß meiner Esmeralda (zig Umbuchungen und Ergänzungen) bekamen wir eine sehr ansehnliche Reise in Wilderness Camps zusammen. Aber die Bucherei wird immer schwerer.

Der KTP ist unser Park für die Seele. Er ist und bleibt einzigartig . Um es vorweg zu nehmen. Nach dem Urlaub haben wir unsere Meinung keineswegs ändern müssen 😉

Unsere Route:

Flug mit SAA und Airlink von Frankfurt über Joburg nach Upington
River Place Manor
Kielliekrankie
Kielliekrankie
Kielliekrankie
Kalahari Tent Camp
Kalahari Tent Camp
Twee Rivieren
Grootkolk
Grootkolk
Grootkolk
Grootkolk
Gharagab
Nossob River Front
Urikaruus
Urikaruus
River Place Manor
Flug mit Airlink und SAA von Upington über Joburg nach Frankfurt.

Trotz eines hohen Preises entschieden wir uns erneut für die Autovermieteung von Pieter Nel / Kalahari 4x4 und einen Toyota Fortuner altes Modell mit 3,0 Liter Turbodiesel Automatik, Kühlschrank, zweitem Ersatzrad, zwei Kühltaschen und zwei Transportkisten.
Er war das ideale Auto für diese Reise.

Wir hatten einige stille Wünsche. EInen Honeybadger aus der Nähe, endlich mal wieder Erdmännchen, Wildkatzen und Esmeralda wünschte sich noch einen Leo........ Na schauen wir mal ! Und Gewitterstimmungen ! Die sind im Februar oft sensationell und beeindruckend. So viel kann ich verraten. Dieser Wunsch ging in Erfüllung und einige andere auch, einer aber auch nicht 😗 😉

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In den nächsten Tagen geht es los. Ich freue mich schon und kämpfe noch mit den Resten von 7.000 (!!!) Bildern.

Viele Grüße
Casimodo und Esmeralda68
Teil 209. März 2019
06.02-2019 Abflug

Nach einem kurzen Besuch auf dem Geburtstag meines Vaters bringt uns Otto gegen 17.00 Uhr zum Airport, Das Einchecken ist schnell erledigt. Im Käfers treffen wir Ute und Stefan, die Urollys aus dem Forum.

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Und die Klofrau in der öffentlichen Toilette nebenan. Wir kennen uns inzwischen und sie ist eine ganz, ganz tolle, positive fRau, die immer einen herzlichen Spruch auf den Lippen hat. Ich mag sie total.

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Der nur halbvolle A340 von South African startet pünktlich. Ich nutze die Chance auf 2 freie Plätze nebeneinander in der Mittelreihe.

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Die schönen A340er kommen jetzt leider auch in die Jahre. Das Bordentertainemt System geht bei uns so gut wie gar nicht mehr. Der Flug vergeht unkompliziert und mit einigen Stunden Schlaf ist das ganz gut auszuhalten.
Teil 309. März 2019
07.02.2019 Ankunft Upington

In Joburg klappt auch alles wie am Schnürchen. Keine lange Schlange an der Immigration. Koffer gleich da, keine Zollkontrolle, keine Wartezeit bei Vodacom und am ABSA GA. Sofort dran am Check In und ab durch die Security ins Kaffee mit Vorfeldblick.

Zusammen mit den Urollys besteigen wir die ebenfalls nicht volle Embraer nach Upington,

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wo wir ebenfalls pünktlich landen und den fröhlichen Sohn von Pieter Nel treffen.

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Er ist wirklich ein ganz netter Kerl und wir Quasseln ohne Pause.

Mit zwei Kühltaschen und zwei Plastikboxen im Gepäck brechen wir zum nahe River Place Manor auf und beziehen Zimmer 1.

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Die Urollys sind auch schon da und brechen einen kleinen Moment vor uns zur Kalahari Mall auf. Im Superspar gibt es einen zwei Einkaufswagen Großeinkauf. Einige Sachen werden noch im Checkers und natürlich im Liqueur Shop erledigt. Dann noch ein Geschäft mit einer großen Auswahl an Jeep Klamotten und zurück ins Hotel. Da wir erstaunlich wach sind, besuchen wir Ute und Stefan unten am Fluss und killen die erste Flasche Orange River Sauvignon Blanc ( gutes Stöffchen für 75 Rand).

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Der erste bird. Common Sandpiper

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Beim Abendessen und regen Gesprächen sitzen wir bei Kerzenschein im Freien.

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Unser Chicken und Lammkeule sind OK, die Steaks der anderen leider nicht.

Zufrieden und müde geht es ins gemütliche Bett, wo wir bestimmt von Löwen und dem KTP träumen werden !
Teil 410. März 2019
08.02.2019 Upington und ab nach Kielliekrankie

Als wir zum Frühstück gehen, packt Stefan schon den Hilux.

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Wir wollen es etwas langsamer angehen lassen und sitzen mit schönem Blick auf den Oranje bei Obstsalat und Eiern mit Speck.

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Karoo Thrush

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Dann fahren wir zum ersten Mal zum Upington Slaghuis. Bisher haben wir immer liefern lassen.
Und das ist echt ein Erlebnis ! Der Bruder unseres Autovermieters ist der Metzger. Die Auswahl ist riesig. Er lässt uns Kudubiltong und getrocknete Wurst probieren, Alles sehr, sehr lecker !
Und Springbock-Carpaccio gibt es auch ! Herr Nel ist so richtig begeistert und am liebsten hätten wir die Metzgerei zusammen mit den Urollys leer gekauft. Die sind mindestens genauso begeistert und immer noch da, obwohl sie lange vor uns aufgebrochen sind.

Dann geht es kurz zurück ins Hotel. Auto packen /es ist jetzt fast voll) und ab auf die road nach Twee Rivieren.

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Und da bekommen wir gleich das Gewitter, welches wir uns gewünscht hatten.

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Für wenige Minuten bricht der Himmel über uns zusammen und kippt wie aus einer großen Gießkanne das Wasser herunter, Und Ruckzuck ist es auch wieder vorbei und es scheint die Sonne.

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Sasowewi hatte uns per Mail davor gewarnt (SAN Parks im Anschluss ebenfalls!!!), dass die Tanke in Twee Rivieren kaputt ist. Dank ihm (fanden wir echt cool) machen wir den Tank in Ashkam voll

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schauen kurz in der Kgalagadi Lodge und deren Shop (Fleisch- kein Game- und einiges an frischem Gemüse) vorbei

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Nandu ? Emu (Danke Topobär)

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und checken fröhlichst in Twee Rivieren ein. Dann noch Luft runter und los geht es !

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Teil 510. März 2019
08.02.2019 Twee Rivieren nach Kielliekrankie

Kurz vor Samevloing fragen wir uns; „Was ist da vorne los?“ Regen ? Nein ! Ein veritabler Sandsturm, der eine mystisch, gefährliche Stimmung verbreitet. Wow!

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Bei YouTube ansehen ↗

Wir nehmen die Strecke durchs Nossob Tal und sichten einige schöne Raubvögel,

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eine Trappe

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Crowned Lapwing (Danke Fotomatte)

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bis Kerstin links einen Honeybadger entdeckt. Und genau den hatten wir uns gewünscht. Er hat einen Goshawk im Schlepptau und buddelt wild in der Wüste herum.

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Er wirkt hyperaktiv und checkt alle möglichen Löcher. Dann macht er ernst. Immer wieder zischt er zwischen zwei Ausgängen eines Baues hin und her und buddelt wie ein irrer !

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Und dann hat er plötzlich eine Ratte (oder so) im Maul und rennt mit ihr unter einen Baum. Vermutlich hatte er den einen Ausgang zugebuddelt und durch den anderen sich an sie heran gebuddelt.

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Dank zweier Autos finden wir noch vier etwas weiter weg schlafende Löwen und noch coole Raubvögel.

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Greater Kestrel

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Lanner Falcon

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Hilfe (junger Rock oder Greater Kestrel ?)

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Schakal

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Über die Dune Road erreichen wir Kiellie,

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wo wir von Jacques mit „welcome back“ begrüßt werden.

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Auf dem Dach nebenan liegen die Camp Wildcats

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Die Behinderten unit hat eine neue Küche und einen etwas kleineren Balkon. Wir denken an die Löffels und sind uns nicht sicher, ob Beate mit ihrem Rolli hier gut aufgehoben wäre 🙁
Trotz wesentlich kleinerer Terrasse gefällt es uns sehr gut. Man hat hier etwas mehr Privatsphäre, als in den oberen Chalets.Es ist sehr stürmisch und so lassen wir den Abend bei belegten Broten mt Camembert, Springbock Carpaccio, Kudu Biltong und einem leckeren Chenin Blanc ausklingen.

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Der Himmel ist bewölkt und nur über uns ist eine große Lücke mit einer unglaublich klaren Sternendichte. Bei Wetterleuchten genießen wir die Stille, bis wir dann leider doch müde werden.

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In der Nacht kommt dann der erhoffte Regen und zwar nicht zu knapp und bis zum Morgen anhaltend.
Teil 611. März 2019
09.02.2019 Kieliekrankie bis Nachmitags

Auch heute Morgen regnet es noch. Wir bleiben etwas im Bett liegen und genießen die Ruhe und das monotone Regengeräusch.

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Die Natur benötigt unbedingt Wasser und wir freuen uns über den Regen.
Black-chested Prinia
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Der Kaffee schmeckt auch wieder gut und gegen 11.00 Uhr brechen wir auf in Richtung Auob Tal.

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Dort steht kein Grashalm. So trocken haben wir es noch niemals erlebt.

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Tiere sind auch nicht soooo viele da. Allerdings dürfen wir uns gleich bei Auchterlonie über eine Ansammlung von anmutigen Giraffen freuen.

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Wir drehen um in Richtung Mata Mata und scannen die trostlose Gegend ab. Nur sehr vereinzelt steht mal ein Springbock oder Straus im Tal. Vögel hat es genügend, aber dann doch nicht so zahlreich wie sonst.

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Die Urollis haben uns von Erdmannchen bei Batulama erzählt, wir entdecken sie leider nicht. Andere Autos haben uns von einem Leo zwischen Montrose und Batulama erzählt, auch nichts!
Kurz vor Kamqua liegen dann zwei Geparden an einem Springbock-Riss !

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Yes ! Nach ausführlicher Beobachtung schauen wir uns in Kamqua um.

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Kerstin fotografiert diese Badetruppe und ist ganz begeistert !

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Dann geht es zurück nach Kielie.

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Kapcobra ?

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Ein kurzer Chat mit Stefan und dann gibt es erstmal eine schnelle Boerewors (die eigentlich gestern Abend auf den Grill sollte. Da Feuer aus ausgesuchten dünnen Holzstücken ist nach 20 Minuten grillbereit und „Eben se Wenwors“ aus dem Upingtin Slaghuis ist extremst lecker. Mit einem Gurken, Tomaten-Salat ist das ein leckerer Lunch, der uns die nötige Bettschwere für einen Nap gibt.

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Teil 712. März 2019
09.02.2019 Kieliekrankie Nachmittag und Abend

Nach unserem Schläfchen genießen wir noch die phantastische Fernsicht und beobachten Vögel.
Scaly feathered Finch

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Nebenan spielen die beiden jungen Wildcats gerum. Von der Mama ist nichts zu sehen.

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Gegen 18:00 Uhr fahren wir noch einmal eine Runde durchs Auob Tal. Außer einigen kleinen Sichtungen und der schönen Landschaft gibt es hier nicht so viel zu berichten.

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Das Braai mit selbst eingelegtem Oryx Filet, Tomate Mozarella Salat Und einem leckeren Shiraz bei Wetterleuchten rechts am Horizont und der Milchstraße über uns ist unbezahlbar schön. Hier in Kielie ist das einfach unvergleichlich schön. Der 180 Grad Rundumblick, die Ruhe und eine absolute Stille !

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Am Wasserloch ist immer mal eine Giant Eagle Owl und ein Schakal zu sehen.

Der Regen bringt sofort die Insektenwelt zum Explodieren. Mit Licht muss man sparsam sein.

Leider werden wir doch irgendwann müde, schade eigentlich !
Teil 812. März 2019
10.02.2019 Kieliekrankie Morgen

Der Wecker klingelt um 06:00 Uhr und nach einer Katzenwäsche geht es los über die Dune Road.

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Greater Kestrel

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Die Dune Road zieht sich die 32 kM bis Kij Kij ganz schön.

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Das letzte Stück ist mit den roten Dünen aber landschaftlich sehr reizvoll.

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Welcher braune Greifvogel ist das denn ? 😗

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Lanner Falcons

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?

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In Kij Kij ist leider nichts los. Hier hatten wir beim letzten KTP Besuch Massen an Löwenund zwar jeden Tag !

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Auf dem Weg nach Melkvlei sichtet Kerstin eine einzelne Hyäne.

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Einige Raubis. Zunehmend mehr Springböcke und letztendlich dann acht Löwen, die sich auf einer Düne verteilt haben.

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Wir freuen uns und fotografieren sie mehr als ausreichend.

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Von einem anderen Gamedriver erfahren wir, dass die Tanke in Twee Rivieren immer noch kaputt ist. Also kehren wir wieder in Richtung Kielie um.

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Morgen geht es sowieso in Richtung Tented Camp, dann Tanken wir in Mata Mata.

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Auf der Dune Road sieht Kerstin im letzten Moment zwei rennende Honey Badgers.

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Der eine rennt über die Pad, während der zweite neben uns im hohen Gras buddelt wie ein irrer.

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Mit genau der „ich buddele hektisch an zwei Eingängen-Methode“ wie der Badger gestern hat er im Nu irgendeine arme Kreatur ausgebuddelt und isst sie unter einem Baum zum Frühstück.

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Das gibt es doch nicht ! So ein Glück 😎

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Auf der Zufahrt zum Camp sitzt ein Pale-chanting auf einem Webervogelnest und zerpflückt eine Maus. Die Webervögel schauen entsetzt zu. Aber wengstens ist es nicht wie zuerst gedacht einer ihrer Artgenossen.

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Teil 913. März 2019
10.02.2019 Kieliekrankie Nachmittag

Zurück im Camp sinken wir beide zu Bett und pennen gute zwei Stunden. Dann ein Spätstück mit. Vollkornbrot mit Salami und Marmelade. Heute ist es brüllend heiß. Ich schreiben den Bericht und versuche bei ganz schlechtem Empfang ein paar Nachrichten zu senden.

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Titbabbler

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Am späten Nachmittag zieht es uns noch einmal hinunter ins Aob Tal. Die Agamen hängen wieder in den Büschen herum.

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Und dort finden wir die erhofften Erdmännchen.

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So lange hatten wir im KTP keine mehr gesehen. Unsere beiden Wünsche Honeybadger und Erdmännchen haben sich also gleich am Anfang der Reise erfüllt.

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Wir sind echt Happy und freuen uns so sehr über die kleinen Racker.

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Giraffen sind immer wieder anmutig

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und direkt neben der Pad sitzt ein Scimitarbill.

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Black-chested Snake Eagle

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Als dann Kerstin noch eine Giant Eagle Owl entdeckt, sind wir endgültig glücklich.

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Putzig sind auch die sacknassen Springis, die ihr Fell von einem heftigen Regenschauer trocknen.

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Und was war Wunsch Nr. 3 ? Tolle Wolken- und Gewitterstimmungen.

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Und auch dieser Wunsch wird erfüllt. Ich finde diese örtlich begrenzten Regengüsse einfach unfassbar beeindruckend.

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Kurz vor dem Camp stehen noch zwei Schakale mitten auf der Pad, ich kann gerade noch bremsen.

Der Abend geht dann beim Braai stimmungsvoll zu Ende.

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Hier kann man wieder sehen, wie örtlich begrenzt es hier zum Teil regnet.

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In der Nacht öffnet der Himmel dann weiter seine Schleusen. Vielleicht bekommen wir doch noch unsere green Kalahari ? Es ist schon erschreckend, wie trocken der Park ist.

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Teil 1014. März 2019
11.02.2019 Kieliekrankie nach Tented Camp Teil 1

Heute morgen bleiben wir im Camp.

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Kerstin sieht gerade noch, wie Wildcat-Mama am Wasserloch eine Sandgrouse erlegt und unter einen Busch schleppt.

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Jacques (ein ganz, ganz netter) meint, wir können uns bei der Abreise Zeit lassen. Heute geht es weiter ins Kalahari Tented Camp.

Gegen zehn geht es dann los. Schweren Herzens reisen wir weiter, Kielie ist einfach gut für die Seele !

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Southern-masked Weaver
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Black-shouldered Kite

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Im Aob Tal dann gleich eines dieser kleinen (für uns ein ganz, ganz großes) Sichtungs-Highlights. Ein ganz, ganz frisches Springbok Baby kommt mit Mami über die Pad

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und legt sich dann erschöpft in den Schatten eines Baumes.

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Dort tollt eine Erdmann-Familie herum. Die jungen Erdmännchens sehen den kleinen Springbock und nähern sich neugierig in einer kleinen Gruppe.

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Diese Szene begeistert uns sehr. Die Meerkats kommen ganz nah an das kleine,

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bevor es Angst bekommt und zu Mama stakst (noch ganz unbeholfen).

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Dann stärkt es sich etwas. Es muss wirklich gerade erst auf die Welt gekommen sein.

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Wenige Kilometer später finden wir noch eine Meerkats-Familie.

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Cardinal (?) Woodpecker - Bin nicht ganz sicher, weil das Foto nicht zeigt, ob die Stirn braun ist

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Teil 1116. März 2019
11.02.2019 Kieliekrankie nach Kalahari Tented Camp Teil 2

Nach der schönen Springbock Erdmännchen Interaktion geht es weiter durch das Auob Tal.

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Und dann auf der anderen Seite des Auob Tales zwei Cheetahs mit Springbok Kill. Zuerst mal ein Bild, dass die tatsächliche Entfernung zeigt und warum ein passables Teleobjektiv im KTP ganz brauchbar ist 😉

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Die Katzen sind nicht sehr aktiv

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und so geht es weiter in Richtung Tented Camp.
Pale Chanting Goshawk

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Das Auob Tal ist oberhalb von Batulama und Montrose noch trockener. Es steht kein Grashalm mehr im Flussbett, nichts !

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Und außer einigen Vögeln gibt es auch so gut wie keine Tiere. So leer haben wir es hier noch nie erlebt.

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Black-chested Snake Eagle

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Dann treffen wir auf die zweite Giraffen Familie, von denen uns die Urollys erzählt haben.

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Und landschaftlich schön ist es hier wie immer. Fast hätte ich jetzt unseren Besuch bei Eric in Urikaruus vergessen. Eric hatte mit Jacques gefunkt und ihm gesagt, er habe bei unserer Ankunft Urlaub. Schade ! Und er würde sich über einen Besuch freuen. Und so schnacken wir einige Zeit bei ihm vor der Hütte. Ihm geht es gut und wir wollen ihn etwas besser vorbereitet noch einmal besuchen.

In Mata Mata tanken wir dann voll und decken uns mit einigen Kleinigkeiten im Shop ein.

Im Tented Camp beziehen wir die Nr. 9 mit sehr gutem Blick aufs Wasserloch. Allerdings ist nicht viel los, weil es auch hier sehr trocken ist.

Nebenan ist eine Familie mit Kindern und auf der anderen Seite zieht ein deutsches Paar mit Savanna Bushcamper ein. Sie reden ungedämpft und auf der anderen Seite hört man natürlich auch die Familie. Die Family-Tents stehen doch recht nah zusammen.

Die kurze abendliche Ausfahrt bringt noch einige schöne Lichtstimmungen und Schakale.

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Coursers. Äh Crowned Plover / Danke Matthias - war sehr halbherzig und hektisch bestimmt 😣

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und dann geht es zurück.

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Und dann geht der Tag wie üblich bei einem Braai zu Ende. Die Familie nebenan mit Kindern ist recht ruhig, auf der anderen Seite wird wieder ungedämpft geredet. Tja, das ist der Nachteil hier im Tented Camp. Am Abend fehlt heute das gewohnte Schakal-Geschrei und zur Zeit sind auch keine Barking Geckos zu hören, sehr schade.

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Die Nacht geht dann erst einmal gegen 4 Uhr zu Ende. Die Deutschen nebenan sind wach, scheppern in der Küche herum und reden dann wieder ungedrosselt über dies und das und das falsche Kreuz des Südens“! Jetzt bin ich satt und rufe herüber „geht das vielleicht auch ein wenig leiser ?!?!“. Ab dem Moment ist es tatsächlich still aber wir sind wach !
Teil 1217. März 2019
12.02.2019 ganzer Tag Kalahari Tented Camp

Da wir ja eh wach wurden, können wir auch früh raus fahren. Ohne große Sichtungs-Hoffnungen geht es in schönster Sonnenaufgangs-Stimmung mit Kaffee im Mug los zum nahen Sitzas.

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Oha, da stehen zig Autos ! Und das kann nur bedeuten : Löwen !

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Die Damen liegen zuerst nurherum und machen wenig Anstalten aktiv zu werden und wechseln nur immer mal die Schatten-Position.

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Dann geht es weiter.

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Die nächsten Wasserlöcher sind ohne Säugetiere.

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Kurz vor dem Umdrehen entschließen wir uns, doch noch zum Dertiende weiter zu fahren. Und da liegt ein männlicher Löwe direkt neben der Pad. Drei wartende Autos stehen schon da.

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Wir stellen uns hinten an und stehen in der prallen Sonne. Egal ! Wir warten hier etwas. Schließlich geben die Fahrzeuge vor uns auf und machen die Pole Position frei. In die Pfoten des Löwen und den Schwanz kommt wenig später etwas Leben.

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Er zuckt und steht plötzlich verpennt auf. OK, drei Meter Entfernung heißt Fenster etwas schließen 😉

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Er schaut uns etwas grimmig an.

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Aufwachen und Aufstehen scheint auch für Löwen schwer zu sein.

Der Pascha putzt sich kurz und läuft zum nahen Wasserloch. Wir im Rückwärtsgang hinterher.

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Dann geht er in die andere Richtung und legt sich dort wieder zum Pennen in den Schatten.

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Bei den dort wartenden Autos bricht Hektik aus.

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Höchst zufrieden fahren wir zurück in Richtung Tented Camp.

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In Sitzas stehen etliche Autos unter dem Schattenbaum im Kreis. Aha, die Löwen sind immer noch da ! Aber wo ? Irgendwo rechts ? Ach nein, sie liegen direkt links neben unserem Auto und wir versperren den anderen die Sicht.

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Ui, ich hebe bedauernd die Hand zur Entschuldgung und platziere uns so, dass wir gute Sicht haben und nicht stören. Die Löwinnen legen sich zwei, drei Mal in neuer Position hin und sind ansonsten faul.

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Eine Löwin hat sich einige Stachelschwein-Stacheln gefangen.

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In einem Bushcamper entdecke ich Carole Dechuymere, eine belgische Wildlife Fotografin, die wir mal kurz auf dem Weg nach Sango kennengelernt hatten. Dann geht es zurück ins Tented Camp. Wie Ihr Euch denken könnt sehr zufrieden.

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Teil 1319. März 2019
12.02.2019 Kalahari Tented Camp Nachmittag und Abend

Dann geht es zurück ins Camp,

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Frühstücken, Bubu machen und dann zum erfrischenden Pool.

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Als wir dann wieder im Zelt zurück sind, zieht von hinten ein unerwartetes Gewitter über uns hinweg.

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Es schüttet so ca. 20 Minuten lang wie aus Kübeln und zwar so stark, dass das Wasser unten im Tal sammelt.

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Dann ist der Spuk vorbei, das war wirklich beeindruckend. Das Wasser versickert bzw. verdunstet dann auch wieder schnell.

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Die Luft ist jetzt ganz klar und motiviert zu einer erneuten Ausfahrt.

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Die Löwinnen liegen nun unter dem Baum im Schatten und sind umzingelt von wenigen Autos.

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Es geht aber sehr gesittet zu.

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Keiner drängelt sich vor oder ist rücksichtslos. Das war am morgen auch so.

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Etwas weiter verschlingt ein Schakal irgendetwas.

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Gnus mit Baby.

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Birds.

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Und auf der Rückfahrt liegen die Löwinnen nun noch etwas weiter und bieten wenigstens etwas Interaktion bei schönem Sonnenuntergangs-Licht.

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Und als wir dann noch ganz unverhofft einen kleinen Kapfuchs neben seinem Bau entdecken, sind wir sehr, sehr zufrieden mit dem Gamedrive Tag.

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Im Camp haben wir nun neue Nachbarn. Eine Deutsche Familie mit zwei Kindern und eine vierer Gruppe junger Franzosen. Die Kinder sind sehr quängelig, die Franzosen sehr gut drauf. Bei den Deutschen wird es dann irgendwann ruhig, während die Franzosen zwar recht früh zu Bett gehen, aber eine Menge Spaß haben, sich gegenseitig erschrecken und sich ewig kaputt Lachen. Naja, in diesem Alter hätte ich das auch so gemacht, aber hier im KTP stört das schon etwas. Auch bei unserem letzten Besuch im KTC hatten wir ähnliche Erlebnisse. Das Camp ist wirklich schön, aber eben mit etwas Pech auch recht laut.
Teil 1423. März 2019
13.02.2019 Kalahari Tented Camp bis nach Twee Rivieren

Die Franzosen wecken uns, als sie ab 6:00 Uhr gut gelaunt und laut redend ihre Sachen packen und hunderttausend Mal die Autotüren auf und zu machen. Nebenan ist es sehr lange ruhig. Wir packen in Ruhe unsere Sachen, Frühstücken, machen einige Fotos des Zeltes

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und fahren gegen 10:00 Uhr los zu einem langen Gamedrive nach Twee Rivieren. Nach einem kurzen Tankstop in Mata Mata geht es nach Sitzas.

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Dort stehen etliche Giraffen und schauen in Richtung der unter dem Baum parkenden Autos.

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Wie, sind die Löwen immer noch da ? Ja sind sie. Sie pennen direkt neben der Pad und machen keine Anstalten sich für die Gnus und Giraffen zu interessieren.

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Bis zum Dertiende ist es wieder sehr ruhig. Aber wenn wir irgendwo Sichtungsglück haben, dann ist es oft am Dertiende. An der Ausfahrt des Loops liegen zwei stattliche Cheetahs im Schatten eine Baumes. Und sie liegen diesmal nicht nur herum, sondern stehen auf,

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wechseln die Position

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und lecken sich dann gegenseitig sehr liebevoll die Schnauzen ab. Und sie sind relativ nahe.

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Nebenan sitzt ein Tawny und wartet.

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Da der Haupt Morgen Gamedrive Rummel bereits vorbei ist, stehen nur vier bis fünf Autos brav verteilt und die Motoren aus habend herum. Überhaupt hat sich das im KTP durchgesetzt, dass eigentlich fast jeder relativ schnell den Motor aus macht, eine gute Entwicklung.

Dann besuchen wir noch kurz Eric in Urikaruus

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und sichten einige Kilometer weiter wieder eine stattliche Erdmännchen-Kolonie.

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Als Kerstin dann noch eine Pearl-spottet Owl entdeckt, sind wir mit diesem Drive mehr als zufrieden.

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Sehr zufrieden fahren wir nach Twee Rivieren. Dort werden wir heute Jaffles und Allesverloren treffen und endlich auch einmal die Pascalinah's. Unsre Vorfreude ist groß !
Teil 1524. März 2019
13.02.2019 Ankunft in Twee Rivieren / Pascalinah,Jaffles und Allesverloren Sichtung

In Twee Rivieren bekommen wir die Nummer 2 mit einer ganz schönen Lage. Im Shop stocken wir Getränke auf, hier gibt es sogar unseren geliebten Guavensaft, den es im Krüger ausser in Croc Bridge gar nicht mehr gab. Wir hauen uns etwas aufs Ohr. Kerstin kratzt es im Hals und bei mir entzündet sich so langsam (leider nicht zum ersten Mal) eine Zahnfleisch-Tasche).

Später fahren wir bestens gelaunt

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noch einmal ins Nossob Tal, wo Kerstin eine …. Owl entdeckt.

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Sie sagt zu mir "fahr noch etwas zurück, ich sehe sie sonst nicht richtig !!! " Ich denke „hääää, die sitzt doch direkt vor ihr!“. Kerstin verständnislos : „Warum fährst Du denn nicht endlich !?!“
Dann raffen wir, dass in dem Busch zwei Eulen sitzen. Eine in meinem Blickwinkel und die andere in Kerstins. Wir lachen und freuen uns über die erneute Eulensichtung. Dann hält neben uns ein Auto mit den Pascalinahs drin. Sie haben uns am Auto erkannt. Endlich lernen wir uns mal kennen. Und da Jaffles und Allesverloren heute auch hier sind, gibt es einmal wieder ein kleines Forumstreffen im KTP. Auf dem weiteren Weg gibt es noch einige kleinere Sichtungen bei bedeckem Himmel und starkem Wind.

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Dann kommen uns Claudi und Tommy entgegen :-))

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Wir freuen uns, die beiden wiederzusehen. Das letzte Mal haben wir uns vor drei Monaten im Krüger getroffen.

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Auf der Rückfahrt ist die Stimmung irre.

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Der Sand wird quer geweht und wir versuchen das Ganze im Bild festzuhalten.

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Bei der Rückkehr tanken wir erst mal und sehen Pascalinah und ihren Mann auf der Terrasse des Bungis mit Tankstellenblick sitzen. Wir halten an und unterhalten uns bestens,

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während die Sonne mit einem tollen Regenbogen untergeht. Dann noch ein kurzer Besuch bei Claudi und Thomas, die auch bereits beim kalten Abendbrot sitzen.

Als wir zu unserem Bungi kommen, sind die 4 Franzosen in der Nr. 1, der zweiten Hälfte unseres Doppelbungis eingezofen. So eine Sch.... !!! Wir essen schnel zu Abend, während nebenan zünftig gefeiert wird, diesmal mit Musik untermalt. OK, Wir fahren zu Claudi und Thomas wo wir zusammen mit den Pascalinahs einen sehr, sehr netten Abend mit dem einen oder anderen guten Schluck verbringen. Schade, dass die Zeit so schnell vorbei geht ! Gegen 11 gehen wir ins Bett. Kerstin bittet die etwas verdutzten Franzosen um Ruhe, was sie dann tatsächlich auch beherzigen.
Teil 1625. März 2019
14.02.2019 Twee Rivieren nach Grootkolk – 1. Teil bis Nossob

Nach dem Packen (die Franzosen sitzen nebenan) fahren wir zu Claudi und Thomas, die gerade erst aufgestanden sind. Nach dem Abschied von Jaffles und Allesverloren checken wir aus. Der Angestellte ist ob unserer Tagesetappe entsetzt und mahnt Kerstin, wir dürften auf gar keinen Fall irgendwo anhalten und sollten Strack durchfahren. Sicher gut gemeint, aber doch etwas übertrieben. Wir fahren um 9:00 Uhr los und laut Navi ist unsere Ankunftszeit absolut im grünen Bereich. Da wir alle 50 KM Fahrerwechsel machen (alt bewährte KTP Methode) sind wir ganz entspannt. Unterwegs sichten wir zuerst Gnus mit ganz kleinen Kälbern

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und dann tatsächlich ein mating Löwenpärchen.

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Da sie aber ein gutes Stück weg liegen, fahren wir recht schnell weiter.

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Einige hundert Meter später läuft eine African Wildcat durchs Tal.

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Und wieder nicht weit entfernt entdecke ich rechts neben der Pad ein, nein zwei Kapfüchse.

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Wir schmunzeln und denken an die Worte an der Rezeption. Das Navi mit der Ankunftszeit haben wir immer im Auge.

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Die bei Melkvlei avisierten Löwen sind nicht mehr da

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und der Platz steht auch nicht mehr so sehr unter Wasser, wie uns das erzählt wurde.

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Auf dem weiteren Weg nach Dikbaardskolk sehen wir dann doch noch "weit weg Löwen",

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dann wird es von der Tierwelt her etwas ruhiger.
Gabar Goshawk
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Auf dem Picknick Platz machen wir einen erneuten Fahrerwechsel und haben beim Frühstück viele neue Freunde mit Fell und Federn.
Pale chanting Goshawk
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Kalahari Scrub Robin
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Cape Glossey Starling
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Marico Flycatcher
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Die Reststrecke nach Nossob ist gut zu fahren. Immer wieder sind Spuren des Regens zu sehen.

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Black-chested Snake Eagle
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Teil 1727. März 2019
14.02.2019 Twee Rivieren nach Grootkolk – 2. Teil Nossob nach Grootkolk

In Nossob tanken wir, kaufen Feuerholz und starten in Richtung Grootkolk. In unserer Fahrtrichtung steht eine gewaltige Gewitterfront und während ich das Tor öffne, beginnt es stark zu regnen.

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Der starke Regen weitet sich recht schnell zu einem unwetterartigen Wolkenbruch aus.

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Im Nossob Flussbett sieht es schnell so aus, als ob er fließen würde. Auch auf der Pad sammelt sich das Wasser. Die Naturgewalt ist echt beeindruckend. Wir filmen und machen Fotos.

Bei YouTube ansehen ↗

Dann reißt der Himmel auf und wir können wieder Strecke machen.

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Die Luft ist jetzt ganz klar, der Himmel eindrucksvoll und die Tierwelt freut sich über das Wasser.

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Wir kennen diese Strecke ja bereits und wissen, wie es nach Starkregen aussieht. Ohne 4x4 wäre man hier jetzt verloren.

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Gegen Ende der Strecke gibt es einige ganz schön lange Wasserdurchfahrten ohne Umfahrungsmöglichkeit. Letztendlich ist das für den 3 Liter Turbodiesel Fortuner (altes Modell) überhaupt kein Problem.

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Trotzdem sind wir dann doch froh,in Grootkolk angekommen zu sein. Es ist kurz nach vier. Gatetime ist 19:30 Uhr. Also keine Problem. Unsere weiteste Strecke im KTP war mal vom Tented Camp nach Gharagab. Das war dann bei kürzeren Gatetimes auch machbar.

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Nun packen wir unser Geraffel aus und installieren uns an den doch wieder vorhandenen Vogeltränken. Wydahws und allerlei andere Vögel kommen schnell in Scharen.

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Bei Wetterleuchten verbringen wir einen herrlichen Braai Abend mit eingelegtem Oryx Filet, Kartoffeln und Salat.

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Freuen tun wir uns auch über die netten Baumratten, die sich an unserem Wasser erfreuen.

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Und dann kommt doch tatsächlich noch eine Brownie ans Wasserloch. Sie trinkt und geht dann an der Hütte rechter Hand von uns direkt an den dort wohnenden Südafrikanern vorbei ins Dunkle.

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In der Nacht tut der Himmel dann wieder seine Schleusen auf und es schüttet in Strömen. Gut für die Natur, aber morgen kommen doch die Urollys ? Wie die Pad dann wohl aus sieht ?
Teil 1828. März 2019
15.02.2019 Grootkolk Vormittag

Nach einer gemütlichen Gewitternacht schmeckt die Tasse Kaffee besonders gut.
Am Wasserloch ist bis auf den Besuch zweier Kudus nichts los und so fahren wir gegen 08:30 Uhr noch einmal los.

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Dabei müssen wir etwas mit dem Sprit haushalten. Auf der Pad hat es einige veritable Pfützen bzw. Teiche.

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Etwas weiter weg sitzt ein junger Martial im Baum.

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Das Nossob Tal steht voll mit Wasser und sofort sind auch etwas mehr Weidetiere zu sehen.

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Red Hardebeest’s finden wir ausgesprochen hübsch.

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Landschaftlich ist der Norden mit den vielen Bäumen sowieso immer wieder sehr reizvoll.

Die Gnus haben viele junge Kälber.

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An diesem Weiher drehen wir dann um. Ohne Not wollen wir da nicht durchfahren, weil der hintere Teil nicht einzuschätzen ist.

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Auf dem Rückweg sichten wir sogar eine von uns so geliebte Elefantenspitzmaus. Da sie sich versteckt, markieren wir die Stelle im Navi.

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Etwas weiter dann noch einen Molesnake (?). Sie ist recht agil und sucht sich im trockenen Gras direkt neben dem Auto einen neuen Sonnenplatz.

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Das Gras fängt auch neben der Pad ganz langsam an zu wachsen.

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Mag mir hier bitte jemand helfen ? 😐 😘 Fawn-coloured Lark (Danke Maddy und Fotomatte)

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Zurück im Camp genießen wir die völlige Ruhe am wieder ruhigen Wasserloch.

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Shaft-tailed Whydah

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Cape Sparrow

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Dann kommt ein Auto und die Urollys steigen aus. Stefan wirkt etwas gestresst und nachdem er von den Seen auf der Pad erzählt hat, können wir das verstehen. Die Urollys gehören genau wie wir nicht zu der Sorte ultracooler Offroadhelden. Niemand von uns möchte sein Auto in solch einer Suppe versenken. Obwohl letztendlich doch alles gut geht, aber man weiß ja nie. Franco hat um diese frühe Uhrzeit die Hütten noch nicht fertig und so gewähren wir Ute und Stephan gerne Asyl.
Wir tauschen Afrikalatein aus und belächeln die große Flasche Mineralwasser mit Erdbeergeschmack. Sie wurde nicht absichtlich gekauft und mir ging das vor Jahren auch so. Eklig süß ! Franco ist ja nicht gerade der Sympathieträger Nr. 1. Er lässt die Urollys bis knapp 13:40 Uhr warten. Dann kommt ein Südafrikaner an und er bekommt sofort das Chalet auf der anderen Seite. Stephan stellt Franco und bekommt dann sofort die Hütte neben uns.

Dann macht Franco Punkte bei den Urollys. Er entdeckt einen schleichenden Platten an ihrem Auto und hilft beim Rad wechseln.

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Yellow Canary

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Teil 1930. März 2019
Grootkolk Nachmittag

Am späten Nachmittag fahren wir dann noch einmal los in Richtung Kanaguass.

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Das Licht ist herrlich

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und wir durchfahren einen wahren Fluss (ehemals Pad).

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Am Nossob gibt es nun eine unglaubliche Anzahl von Raubvögeln. Kites, Bateuleure, Snake Eagles, Gabar Goshawks, Pale-chanting Goshawks undundund....

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Das Wasserloch ist etwas größer als gestern 😉

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Und an der Abzweigung zum Kaa Gate sitzt ein unerschrockener, stolzer Tawny Eagle vor schönen Quellwolken.

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Die Büsche fangen nach dem Regen sofort an zu Blühen.

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Auf der Straße sitzen Mangusten

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und in herrlichster KTP Stimmung erreichen wir Grootkolk.

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Am Grill nebenan steht ein Auftragsgriller !

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Bei uns landet die mit Speck umwickelte Schweinelende auf dem Grill, ein Gaumenschmaus.

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Später kommt dann noch die Brownie (nur Matschfoto) und sogar zwei Geparde ans Wasserloch.

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Mit einer kleinen Ration Ibu und Antibiotika verbessert sich langsam meine Entzündung.

Und die Nacht bringt gute Erholung !
Teil 2030. März 2019
16.02.2019 Grootkolk

Am Wasserloch ist es recht ruhig. Und so genießen wir die Ruhe und ein gemütliches Frühstück.

Gegen 10:00 Uhr geht es los in Richtung Unions End. Nach der Abzweigung auf die Pad stehen einige bildhübsche Red Hardebeest’s neben der Pad.

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Auch die Elephant Shrew hat heute frei. Es ist heiß und im Nossob Tal ist es sehr, sehr ruhig.

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Trotzdem sind wir und auch die Urollys bester Laune.

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Der Pad-See von gestern ist heute komplett : WEG ! Absolut WEG !

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Dann erreichen wir Unions End. In Unions End gibt es gerade einen hübschen See.

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Nachdem wir die Gegend nach Löwen abgescannt haben, steigen wir aus und unterhalten uns mit den Urollys.

An Tieren gibt es Schmetterlinge und so was wie Läuse (???).

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Entspannt machen wir gegenseitig einige Fotos und tragen uns gemeinsam ins Gästebuch ein.

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Auf dem Rückweg sehen wir viele Gnus mit vielen kleinen Kälbern.

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Ansonsten bleibt es ruhig. Aber die Landschaft ist sensationell schön.

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Dieses Gnus steht irgendwie unter Strom !

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Noch ein kurzer Fotostopp am gut besuchten Wasserloch und dann sind wir schon zurück in Grootkolk.

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Wir genießen den Abend, werfen den Grill heute etwas früher an und trinken ein Schöppchen.
Das marinierte Grillfleisch ist wieder supergut.

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Wir müssen nur auf den bekannten Auftragskiller uups Auftragsgriller aufpassen, der nebenan am Zaun lauert. 😛 😉

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Ich verschanze mich hinter dem eigenen Grill, da bin ich sicher

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Der Tag in Grootkolk verabschiedet sich wieder sehr stimmungsvoll.

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Später zeigt sich die Baumratte noch einmal kurz.

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Sie hat sich oben im Zelt einen bequemen Zugang reingefressen…

Im Licht unserer Einmachglas-Lampe und den Geräuschen der Wildniss

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beobachten wir den schönen Sternenhimmel und freue uns über den erneuten Besuch der Brownie.

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