Reisebericht

Winter in der Karoo -Frühling am Kap - Herbst 2018

von Fortuna77 · begonnen 02. Dez. 2018 · 43 Teile

Teil 2106. Jan. 2019
10.09.2018 - Teil 2 - Mountain Zebra NP

Nach dem erfolgreichen Vormittag, wollen wir natürlich selber auch noch mal losziehen bzw. fahren. Schnell wird also geduscht, Proviant eingepackt und so sitzen wir bald drauf wieder im eigenen Auto (schön warm) und fahren sämtliche Schleifen ab, die der Park bietet.

Nachdem es ein paar Tage zuvor eine Erstsichtung für uns war, sehen wir nun erneut einen Löffelhund auf Futtersuche. 🤪

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Neben Oryx, Kudus, Elenantilopen und Blessböcken, gibt es auch etliche Kuhantilopen im Park, die auf Fotos ja leider im leicht debil aussehen...

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Außerdem scheint heute "Baby" Tag zu sein...

... Zebra

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... Kudu

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Und als wir um eine Kurve fahren, erschrecken wir uns mindestens ebenso, wie Mutter und Kind, die direkt am Wegesrand stehen... 😊

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Macht's gut ihr zwei und passt gut auf euch auf! 😘

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Die Löwen sind mittlerweile weiter gezogen oder haben sich zumindest soweit ins Gebüsch verzogen, dass sie nicht mehr zu entdecken sind.

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Wir sehen Graureiher, Ibisse, Erdhörnchen...

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...hoffen auf Erdmännchen, bekommen jedoch "nur" eine Fuchsmanguste zu Gesicht.

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Und schließlich noch eine ganze Truppe von Löffelhunden. Vier Tiere wuseln durch's Gebüsch. Das gibt es doch gar nicht... 😄

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Wir fahren den Rooiplaat Loop und die wunderschöne Landschaft des Parks begeistert uns auch beim 2. Besuch.

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Blesböcke und Black Wildebeest posieren vor schöner Kulisse...

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... das Foto des Urlaubes ist uns jedoch wohl bei diesem Springbock gelungen, der seinem Namen alle Ehre macht! 🤩

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Da die Vögelchen bisher etwas kurz gekommen sind, hier noch ein Cape Longclaw (Paar?)...

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... sowie ein hübscher Double banded courser

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und der allgegenwärtige Strauß darf natürlich auch nicht fehlen... 😉

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Als wir die steile Link Road runter fahren, macht uns ein Autofahrer darauf aufmerksam, dass die Löwen im Gebüsch zu sehen sind... Allerdings gehen sie ihrem Liebesspiel hinter dichtem Gestrüpp nach und es ist so steil, dass wir es unserem Auto nicht zumuten wollen, rückwärts zu setzen, um eventuell eine bessere Sicht zu haben... 😕 Da es außerdem bereits recht spät ist, reicht es somit nur für ein Beweisbild.

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Kurz vorm Camp werden wir dann noch von sämtlichen Parkbesuchern überholt, treffen jedoch gemütlich und noch rechtzeitig 2 Minuten vor Toresschluss ein, parken unser Auto am Cottage und machen uns zu Fuß auf den Weg zum Restaurant.

Wir sind die ersten im Restaurant, im Laufe der Zeit werden jedoch noch drei weitere Tische belegt. Die größte Überraschung ist wohl, dass es im Restaurant Fußbodenheizung gibt... 😄 Aaahh... Kurz überlege ich, meine Schuhe auszuziehen, doch dann siegt meine gute Erziehung. 😛 Und so lassen wir uns Springbock Carpaccio (lecker), eine Veggi-Vorspeisen Platte (okay, aber alles frittiert), Steak und Calamari bzw. Lammchops (beides gut) schmecken. Satt und zufrieden treten wir um acht den dunklen Heimweg an, überspielen Bilder und versuchen uns erneut an der Sternfotografie... Mit besserer Laune und auch etwas besserem Ergebnis als am Vorabend. 🙂

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gefahrene Kilometer: 82
Teil 2206. Jan. 2019
11.09.2018 - Abschied vom Mountain Zebra NP

Nach den tollen Sichtungen am Vortag, wollen wir vorm Frühstück nochmal eine Runde drehen und sitzen um viertel nach sieben im Auto. Das Thermometer zeigt 1°C, aber die Sonne scheint und die Vorhersage für die kommenden Tage ist gut, von daher schreckt und das bisschen Nachtfrost nun nicht mehr... 😉

Schon bald sehen wir ein paar Vervet Monkeys, die im Baum sitzen und ihre Bäuche in Richtung Sonne halten.

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Natürlich fahren wir nochmal zu der Stelle, an der wir am Vortag die Löwen gesehen haben, doch statt Löwen sehen wir nun einen ganzen Trupp Arbeiter, die im Rahmen eines Projektes unterwegs sind.

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Eine Zeit lang beobachten wir einen Sekretär, der um einen Busch herumhüpft und dadurch anscheinend Beute aufscheuchen möchte.

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Die kleinen Groundsquirrels hocken neben ihren Bauten und tanken (Sonnen-) Energie. Einige machen dabei einen geradezu meditativen Gesichtsausdruck... 😁

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Auch eine Fuchsmanguste zeigt sich im Morgenlicht.

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Pale Chanting Goshawk

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Red-headed finch/Rotkopfamadine

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Red-billed Quelea/Blutschnabelweber

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Und zum Schluss noch ein Kudumännchen...

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... das ist unsere Ausbeute des Morgens. Im Camp frühstücken wir und beladen das Auto, dann heißt es Abschied nehmen...

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Der Park macht uns diesen relativ einfach, da wir auch bis zum Gate kaum noch Tiere sehen. Egal, es hat uns erneut sehr gut gefallen hier, aber nun freuen wir uns auf Elefanten... 😉

Die Fahrt zum Addo verläuft recht entspannt, das Thermometer steigt gefühlt alle fünf Minuten und um halb eins erreichen wir bereits das Gate.

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Vom 10.-14.09.18 findet die SANParks Week statt, während dieser Zeit haben Tagesbesucher freien Eintritt. Dieses Angebot soll besonders der lokalen Communities den Besuch der Parks ermöglichen. Die Besucherzahlen steigen proportional, d.h. im ohnehin schon stark frequentierten Addo rechnen wir mit dem Schlimmsten... 😗

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Am Tor sieht es noch harmlos aus, doch schon bald treffen wir auf etliche Busse, die mit (Schul-)kindern besetzt sind.

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Bereits auf dem Weg zum Maincamp kreuzt diese Schlange unseren Weg. Hat jemand eine Ahnung, um welche Art es sich hierbei handelt?! 😕 Vielen Dank für die Bestimmung, liebe maddy! 🙂 Es handelt sich um eine Spotted Skaapsteker - Psammophylax rhombeatus

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Im Maincamp ist, wie erwartet, einiges los. Wir melden uns in der Rezeption an, da es noch zu früh ist, erhalten wir jedoch noch keinen Schlüssel für unser Zelt Nr. 1 und somit drehen wir eine erste kleine Runde im Park.

Fortsetzung folgt
Teil 2312. Jan. 2019
11.09.2018 - Addo Elephant NP ... auf der Suche nach den Elefanten... 😗

Wir machen uns auf den Weg und drehen eine erste kleine Runde im Park. Hat uns im letzten Herbst bereits eine große Herde Elefanten am Wasserloch im Camp empfangen, lässt sich heute kein Dickhäuter dort sehen... Dafür tummeln sich umso mehr Besucher und Autos auf dem Parkplatz. 😣

Auch als wir am Hapoor Dam eintreffen, liegt dieser nahezu verlassen da. 🤨

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Dies überrascht uns schon, schließlich haben wir hier im Vorjahr bei jeder Ausfahrt etliche Elis angetroffen... Was für ein Unterschied. Nun "sitzt" lediglich ein Blacksmith Lapwing/Waffenkiebitz herum.

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Ein South African Shelduck/Graukopfkarsaka Paar genießt die Ruhe.

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Und einige Wasserschildkröten genießen die wärmende Sonne.

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Abgesehen eines einzelnen Warthogs,

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ist auch bei Rooidam nichts los...

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Um so mehr freuen wir uns, als wir kurz vorm Camp, doch noch unseren ersten Elefanten entdecken! 😄

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Wir haben uns die erste Eli Sichtung des Urlaubes etwas anders vorgestellt, doch der graue Riese scheint sich, durch die mit Schulkindern gefüllten Busse, nicht gestört zu fühlen und frisst genüsslich weiter. 😉

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Als wir wieder am Maincamp eintreffen, ist es noch voller als zuvor, mit Mühe und Not ergattern wir einen Parkplatz und ich springe schnell in die Rezeption, um den Schlüssel abzuholen... Allerdings stehen nun ca. 10 Leute vorm Check-in. 😕 Zum Glück haben wir uns zuvor bereits angemeldet und so erbarmt sich ein Mitarbeiter des Activity Desks, mir unseren Schlüssel zu geben. 😗

Mit der Nummer 1 haben wir dieses Mal das Zelt auf der linken Seite, die restlichen Gegebenheiten kennen wir ja bereits vom Vorjahr. Die Aussicht von der Terrasse ist sehr schön, die Einrichtung spartanisch aber funktional. 😉

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Wir räumen unsere Taschen aus dem Auto und verstauen alles im Zelt, bevor wir uns erneut auf die Socken machen. Das Thermometer hat mittlerweile die 30 Grad Marke geknackt! Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie frisch es am Morgen noch war... 😄

Wir sehen Zebras, Kudus, weitere Warzenschweine und natürlich auch diverse Vögel...

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Fiscal flycatcher/Fliegenschnäpper

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In den Büschen sehen wir auch immer wieder solche Nester. 😐

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Auch hier hat es während der letzten Tage geregnet...

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Als wir an dem Wasserloch "Carol's Nest" ankommen, sind wir über die Umzäunung zunächst ein wenig verwundert.

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Kurze Zeit später demonstriert uns eine Gruppe Zebras dann jedoch, dass diese Absperrung tatsächlich nur die Elefanten fernhält. Mehrere Wasserlöcher im Norden des Parks wurden so für Elefanten gesperrt, so dass sie andere oder natürliche Wasserquellen nutzen müssen. Ist dies evtl. auch der Grund, dass wir bisher verhältnismäßig wenige der grauen Riesen gesehen haben?!

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Als die Zebras weiterziehen, machen wir uns ebenfalls wieder auf den Weg...

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...auf einer Wiese entdecken wir entfernt etwas - erneut eine Fuchsmanguste?!

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Nein... 🤩 🤩 🤩 Dieses Mal handelt es sich wirklich um ein Erdmännchen und es ist nicht alleine... 😊

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Die Familie ist ausgeflogen, aber ein "Aufpasser" bewacht die Kleinen.

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... und das ist ganz schön anstrengend! 😄

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Wir sind entzückt - hier haben wir wirklich nicht mehr mit Erdmännchen gerechnet - und können uns gar nicht satt sehen. Sorry!

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Vom Aussichtspunkt haben wir einen schönen Ausblick auf den Park und freuen uns immer noch über unsere Erdmännchen Sichtung. Dort ganz unten wuseln die Kleinen jetzt herum! 😁

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Noch einmal fahren wir den Hapoor Dam an, doch auch jetzt ist nichts los. Dafür treffen wir wenig später auf eine Büffelherde und ein paar Zebras.

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Eins kratzt sich, zur allgemeinen Belustigung, in der langsam untergehenden Sonne, genüsslich an einem Busch.

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Während wir uns auf den Rückweg zum Camp machen, sind die kleinen "Aufräumer" des Parks noch fleißig...

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Ich besorge ein paar Kleinigkeiten im Campshop, während Markus die Tankstelle aufsucht. Als er kurz darauf, ziemlich mies gelaunt, im Shop auftaucht, bin ich erst etwas baff... Allerdings kann ich verstehen, was ihn so frustriert, die Tankstelle hat tatsächlich bereits seit halb fünf geschlossen. 😈 😵 😣 Mist - da haben wir überhaupt nicht drauf geachtet und auch null mit gerechnet... 😠 Statt früh raus zu fahren, heißt es nun: ausschlafen, da unsere Tankfüllung auch keine kleine Runde mehr zulässt! 😈 😈 😈

Wir kochen Nudeln und verarbeiten die letzten Tomaten, Chilis und den Knoblauch. Unsere Tage als Selbstversorger sind fast gezählt und morgen Abend wollen wir das Restaurant hier im Camp testen. Die Gemeinschaftsküche hat schon bessere Zeiten gesehen... Ich muss etwas testen, bis ich eine funktionierende Herdplatte finde und zu guter Letzt läuft das Wasser nach dem Spülen kaum ab. 🤢 Manchmal kommt eben alles zusammen! 🙄

Immerhin ist es noch so warm, dass wir den Abend mit einem Savanna auf der Terrasse ausklingen lassen können. Wir beobachten noch einen einzelnen Elefanten, bevor wir um kurz vor neun ins Bett verschwinden.

gefahrene Kilometer: 327
Teil 2413. Jan. 2019
12.09.2018 - Ein ganzer Tag im Addo Elephant NP

Da sich die frühe Ausfahrt, aufgrund unseres Spritdesaster erledigt hat, schlafen wir bis sieben, trinken gemütlich einen Kaffee und packen die Kühltasche für ein späteres Frühstück. Mit vollem Tank geht's bei 9°C dann in Richtung Süden...

... der Morgen gehört eindeutig den gefiederten Freunden...

Und so sehen wir Speckled Mousebirds/Braunflügel Mausvögel

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Southern-double collard Sunbirds/Nektarvögel

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Red-necked spurfowls/Rotkehlfrankoline

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(Karoo ?) Eremomela

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Bokmakierie

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Cape Sparrow/Kapsperling

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Aber auch einige Vierbeiner lassen sich heute morgen beim Frühstück ablichten...

Kudu Weibchen

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zwei "grumpy old boys"

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Und schließlich ein Elefant...

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Der Harpoor Dam wird heute morgen von einer Gruppe Kudus eingenommen, die sich einige Rangeleien liefern.

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Außerdem sehen wir ein Cape Teal/Kapenten Paar

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sowie eine Common House Martin/Mehlschwalbe (?), die ihren Durst stillt.

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Wir setzen unseren Weg fort und treffen auf eine weitere kleine Elefanten Gruppe - irgendwie haben die Elefanten im Addo einen sehr freundlichen Gesichtsausdruck, nicht wahr?! 😘

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Ein kleiner Höhepunkt ist die Sichtung eines Schakals, allerdings sieht er so mitgenommen aus, dass wir richtig Mitleid mit dem armen Kerl haben... 🙁

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Zwei weitere alte Büffel queren unseren Weg und erlauben uns einige Nahaufnahmen ihres vom Alter gezeichneten Kopfes.

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Kurze Zeit später freuen wir uns über den agilen Nachwuchs bei den Red Hartebeest.

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Aloe Africana

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Kurz vorm Mathyholweni Gate kommt uns ein Grader entgegen, dessen Arbeit von einem Begleitfahrzeug überwacht wird.

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Um kurz vor 12.00h erreichen wir schließlich hungrig das Gate - aufgrund nicht vorhandener Picknicktische verwandeln wir die Ladefläche unseres Fords kurzerhand um und nehmen unser spätes Frühstück auf dem Parkplatz ein... In der Rezeption gibt es keinen Shop, lediglich zwei Getränkeautomaten, die nicht funktionieren... Dies scheint dort jedoch niemanden sonderlich zu interessieren. 😗 Ich bin etwas überrascht, denn schließlich befinden wir uns hier nicht "mitten im nirgendwo", sondern kurz hinter Port Elizabeth.

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Uns kann es egal, wir verzehren unsere "Reste" und fahren gut gestärkt weiter.

Am Wegesrand liegt ein Büffelkadaver, von den Verursachern oder einem anderen Interessenten ist jedoch weit und breit nichts zu sehen... 😐

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Als wir dem Hauptweg weiter folgen, steht auf einmal ein Auto am Wegesrand. Im ersten Moment denken wir noch, dass sie ein Problem haben, doch das Problem lag wohl eher an der schlechten Sicht... 😈 😈 😈

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Es ist nicht zu glauben, aber tatsächlich halten diese Beiden Ausschau nach Elefanten, die hinter ein paar Büschen stehen und fressen. 😣

Wir passieren diese skurrile Situation und hinter der nächsten Ecke warten bereits die nächsten Elis (gefolgt von einer Blechlawine...).

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Markus lenkt das Auto weit nach rechts, so dass die Elefanten sich durch uns nicht gestört fühlen.

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Durch das Verkehrsaufkommen, werden die grauen Riesen jedoch langsam aber sicher in unsere Richtung gedrängt... Nach wenigen Metern im Rückwärtsgang geht's für uns jedoch nicht weiter. 😕 Hinter uns stehen 3 Autos nebeneinander und niemand fährt auch nur einen Meter zurück - klar, wer für Fotos aussteigt, der fährt bei solch' einer Situation auch nicht weg... 😣 😵

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Da stehen wir nur, in erster Reihe und vertrauen auf den guten Willen, der als äußerst relaxed geltenden Elefanten des Addos... 😗 Zu gerne hätte ich Fotos gemacht oder gefilmt, aber wir haben uns einfach nicht mehr bewegt, bis klar war, dass sie sich auf der anderen Seite wieder in die Büsche schlagen. Ein letztes Bild und wir verlassen diesen "Auflauf".

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An "Jack's Picknick Site" legen wir einen weiteren kurzen Stopp ein - hier ist allerdings heute der Bär los und ich bin immer noch etwas gereizt von dem Verhalten einiger Besucher, so dass ich überall den "Feind" sehe... 😉

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Auf dem weiteren Weg erfreut uns dann eine wunderschöne Puffotter - es sollte nicht die Letzte während dieses Aufenthaltes werden... 😗

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Ein Kudu Bock - stellvertretend für viele andere Antilopen, Schildkröten, Vögel etc. - bevor wir um drei das Camp wieder erreichen...

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Da wir uns dazu entschlossen haben, am nächsten Tag den Park durch das Südgate zu verlassen, verzichten wir auf einen weiteren Gamedrive an diesem Tag und nehmen uns den Nachmittag "frei", um das Camp ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.

Fortsetzung folgt
Teil 2514. Jan. 2019
12.09.2018 - Ein entspannter Nachmittag im Addo

Als wir wieder am Camp ankommen, sehen wir von unserer Terrasse aus einen Elefanten...

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... nein, es sind sogar zwei! 😁 Während der eine quasi direkt vor unserem Zelt steht...

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... ist ein zweiter schwer damit beschäftigt, totes Holz zur Seit zu schaffen, um an das Gras zu kommen! 😄

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Das bleibt natürlich nicht lange unbemerkt und wird von Elefant Nr. 1 direkt mal in Augenschein genommen. 😛

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Ach, ist das schön - so lässt es sich doch wirklich gut aushalten! Wir gönnen uns ein Kaltgetränk und schauen dem Spielchen ein wenig zu.

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Dann packen wir unsere Kameras und laufen zum Birdhide. Noch haben wir die Hoffnung auf Red Bishops schließlich nicht aufgegeben und die Beschilderung lässt hoffen... 😗

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Leider entpuppt sich der Ausblick als ziemlich unspektakulär... Das Schilf ist geschnitten und gibt den Blick auf den dahinter liegenden Weg frei, kein Piepmatz lässt sich blicken und wir können es den Vögelchen nicht verübeln... 😉

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Da macht es doch mehr Spaß, eine kleine Challenge zu starten, wer von uns beiden mehr Vögel (Pied Crows) auf's Bild bekommt.

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Bei 17 ist schließlich Schluss... 😎

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Weiter geht's zum Pool. Hier ist wieder nix los, aber wie im Vorjahr, lädt das Wetter heute auch nicht zum Baden ein... Nein, es ist nicht kalt, aber es hat sich doch etwas zugezogen und von den 30 Grad vom Vortag sind wir weit entfernt... Nur wenige Tage vorher wären wir dankbar für diese Temperaturen gewesen und sicher begeistert ein Bad genommen! 😄

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Wir laufen noch ein Stück weiter und schauen uns den PPC Discovery Trail an. Dieser ist in verschiedene Abschnitte unterteilt und der erste Abschnitt ist "rollstuhltauglich" ausgebaut.

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Der Weg ist allerdings so gut ausgebaut, dass einige Dungbeetle keinen Ausweg mehr gefunden haben und so haben wir uns abgewechselt, sie in die "Freiheit" zu befördern... Zuerst wurden jedoch noch ein paar Bilder gemacht. 😉

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Es gibt reichlich Informationstafeln auf der Strecke, die über sowohl über Flora als auch Fauna informieren.

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Und auch die vielen Büsche, Bäume und Pflanzen sind gut beschildert...

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Besonders freuen wir uns jedoch, diesen quirligen kleinen Kerl auf's Bild zu bekommen: Bar-throated Apalis/Halsband-Feins

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Da wir leider das falsche Schuhwerk anhaben, entscheiden wir uns gegen eine ausgedehntere Tour, denn wir haben keine Lust, mit einem Akazien Stachel im Flipflop den Tag zu beenden... Schade eigentlich, aber für's nächste Mal wissen wir nun Bescheid... 😉

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Dafür statten wir auch dem Interpretive Centre einen Besuch ab. Das ist im Addo wirklich super modern und toll aufgebaut, fast ein wenig schade, dass man (also wir im letzten Jahr...) ihnen manchmal so wenig Beachtung schenkt...

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Hier mal ein kleiner Auszug der Info-Tafeln:

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Besonders beeindruckend finden wir die "Eier-Sammlung" - auch wenn mir die Vorstellung nicht behagt, dass all diese kleinen Vögelchen nicht schlüpfen durften. 🙁 Aber diese Größenunterschiede zu sehen ist krass und bei einigen Eiern muss man sich wundern, wie die aus den kleinen Vögeln rauskommen können. 🙄

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Auch draußen gibt es noch einiges zu sehen. Wie z. B. neben der "Wall of horns" ein Elefantenskelett...

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Dann reicht es uns, ich gönne mir eine schnelle Dusche, während Markus die Rezeption aufsucht. Bilder werden überspielt und gesichert und um sieben geht's ins "Cattle Baron" Restaurant. Die Bedienung ist sehr freundlich, wir freuen uns über Wifi und essen ziemlich gut (und erstaunlich günstig!).

Um halb neun verkriechen wir uns ein letztes Mal in unser Zelt. Morgen geht's dann weiter an die Küste und es erwartet uns eine richtige "Luxusunterkunft" - also für unsere Verhältnisse... 😄

gefahrene Kilometer: 117
Teil 2628. Jan. 2019
13.09. Fahrt nach Wilderness

Da wir heute eine ordentlich Strecke vor uns haben, verzichten wir auf eine frühe Ausfahrt, packen statt dessen alles zusammen und machen uns nach einem schnellen Kaffee um sieben auf den Weg in Richtung Süden. Erneut geht es einmal längs durch den Park und natürlich hoffen wir noch auf die ein oder andere spannende Sichtung... 😗

"Noch ein paar Elefanten gesehen, aber sonst nicht viel" steht in meinen Aufzeichnungen... Und auch die Bilder geben nicht viel mehr her... 😉

Ein paar Vögelchen kommen uns zumindest noch vor die Linse.

Mousebirds

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Karoo Prinia (?) /Gelbbauchprinie

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Cape sparrows/Kapsperling-Paar

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Sombre Greenbul (?)

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Am Harpoor Dam haben wir erneut kein Elefantenglück. 🙁

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Kudus haben das Gebiet übernommen und liefern sich harte Gefechte. 😐

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Kuhreiher an Büffel

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Ganz ohne Elis müssen wir den Park jedoch nicht verlassen - trotzdem ist es kein Vergleich zu unserem Sichtungsglück in 2017!

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Als Zebra hat darf man natürlich (fast) überall hin... 😎

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Schon bald ist die Küstelinie und somit das Meer zu sehen.

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Noch ein letzter Sekretär...

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...sowie ein Red-necked Spurfowl/Rotkehlfrankolin...

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...und schon erreichen wir gegen neun das Gate, wo wir wiederholt frühstücken.

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Einige Speckled Mousbirds/Braunflügel Mausvögel beobachten unser Treiben und hoffen auf Obst und/oder Müslireste, doch wir bleiben hart und es gibt nix... 😛

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Gut gestärkt, übernehme ich das Steuer und fahre die ersten 200 Kilometer.

Ein Blick auf Port Elisabeth

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Mit den südafrikanischen Pässen haben wir irgendwie immer Pech. 🤨 Der Bloukrans Pass ist gesperrt und somit geht es stur auf der N2 weiter.

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Da Markus mittlerweile wieder das Steuer übernommen hat, bedeutet es auch, dass vom Beifahrersitz aus wieder mehr Fotos entstehen. 😄

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Pünktlich zum Lunch, erreichen wir um kurz vor zwei das "Oysters R Us", von Knysna aus kommend vor Wilderness gelegen...

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Markus hatte kurz vorm Urlaub davon gelesen und wir sind gespannt, was uns erwartet. Wir folgen einer (gut ausgeschilderten) Schotterpiste und stehen schon bald vor einer Art "Strandbude" - nur vom Meer ist von hier aus nichts zu sehen. Das hält uns jedoch nicht davon ab, einzukehren und ein Austern Tasting zu machen.

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Das Ambiente ist einfach und rustikal, aber wir fühlen uns direkt wohl, die Mitarbeiter sind sehr freundlich und erklären uns genau wie zu verfahren ist und wir "testen" uns durch die verschiedenen "Styles". 🤩

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Dazu gibt es eine leckere Flasche Weißwein, wir fühlen uns wie Gott in Frankreich und nachdem wir alle Saucen, Dips und Gewürzvorschläge durchprobiert haben, bestellen wir gleich nochmal einen Nachschlag, um unsere favorisierte Variante zu genießen...

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Gut gelaunt und leicht beschwipst verlassen wir diesen Platz. Eine klare Empfehlung, für alle Reisenden, wenn man Austern mag!!!

Nun ist es nicht mehr allzu weit bis nach Wilderness und zur Beach Villa. Nach all den etwas rustikaleren Unterkünften in den Nationalparks, haben wir uns hier ein nettes Zimmer gebucht und wir sind regelrecht geplättet, als wir es betreten... 🤪

Das Bett ist riesengroß! Es gibt eine Heizdecke (ja, es war in den letzten Tagen nicht mehr so häufig Thema, doch frisch ist es abends immer noch... 😉 )! Die Aussicht ist fantastisch! Und das Meeresrauschen so laut, dass man sich bei geöffneter Terrassentür kaum noch unterhalten kann... 🤩

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Wir sind völlig aus dem Häuschen - was sicherlich auch am Wein liegt 😄 - laden unser Gepäck aus und machen es uns gemütlich. Sehr freundlich werden wir von einem Paar empfangen, allerdings wundern wir uns, dass die beiden innerhalb des Hauses Jacken tragen. Irgendwann erfahren wir dann jedoch, dass die eigentlichen Besitzer auf Einkaufstour sind und sie uns hier nur vertretungsweise in Empfang genommen haben. Uns soll es recht sein und freundlicherweise reservieren sie uns noch einen Tisch im nahe gelegenen Salinas Restaurant.

Natürlich können wir es nicht abwarten und statten dem traumhaften Strand noch eine Besuch ab. Große Villen sind wie Perlen an einer Kette aufgereiht - die Beach Villa ist eins der letzten Gebäude in Richtung Wilderness (City).

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Um sieben machen wir uns auf den Weg ins fußläufig gelegene Salinas. Diese Empfehlung haben wir gerne angenommen, da wir keine Lust haben, erneut mit dem Auto zu fahren. Markus entscheidet sich für das Pfeffersteak (sehr gut), ich mich für ein Chicken Curry (okay). Das Essen ist insgesamt gut, die Bedienung jedoch recht unaufmerksam.

Egal, wir gönnen uns zu Hause noch einen Gin Tonic auf der Terrasse, bevor wir um halb zehn müde ins Bett fallen.

gefahrene Kilometer: 395
Teil 2729. Jan. 2019
14.09.2018 - Ein wenig Bewegung rund um Wilderness...

Wer früh ins Bett geht, wird auch früh wach... also nutzen wir die Zeit und überspielen die Bilder der letzten Tage, trinken einen Kaffee im Bett und genießen von eben diesem die wunderbare Aussicht. Pünktlich um acht geht's zum Frühstück und gut gestärkt fahren wir danach direkt weiter zum Ebbe and Flow Camp im Wilderness NP.

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An der Rezeption erhalten wir eine kleine Karte und entscheiden uns für den "Pied Kingfisher Trail", der mit 3-4 Stunden angegeben ist. Soweit so gut... 😗

Der Startpunkt ist bald gefunden, die Strecke gut "präpariert" und ausgeschildert.

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Wir versuchen, die Geräusche der nahe gelegenen Straße auszublenden, genießen die Umgebung und sehen das ein oder andere Vögelein. Leider verabschieden sich die Meisten jedoch, sobald wir uns anpirschen... 😕

Cape White-eye

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Cape Bulbul

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Red Bishop

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Immer wieder hören und entdecken wir Vögel...

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... doch die Piepmätze flüchten oft, sobald wir die Kameras parat haben, sitzen weit entfernt oder im Gegenlicht oder beides auch zugleich... 🙄

Amethyst Sunbird (?)

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Noch immer ist der Weg gut ausgeschildert und wir genießen die Bewegung...

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Die Webervögel sind bereits mit dem Nestbau beschäftigt.

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Red-knobbed Coot/Kammblässhuhn

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Cape Longclaw - vielen lieben Dank, Maddy! 🙂

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Noch ein kundenorientierter Cape Bulbul

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Reed Cormorant

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Yellow Bishop

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Schließlich erreichen wir eine Straße, die wir überqueren und uns auf der anderen Seite "in die Büsche" schlagen. Der Weg soll an der Bahnlinie entlang führen. Allerdings entpuppt er sich als recht abenteuerlich... 😣

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Wir folgenden der zugewachsenen Strecke, so gut es geht... Irgendwann stehen wir wieder auf der Straße, wo uns ein freundlicher Anwohner darauf aufmerksam macht, dass in der Nähe Eulen zu sehen sein sollen... Also laufen wie die Strecke zurück - natürlich ohne Eulensichtung und stehen wieder dort, wo wir kurz zuvor die Schienen erreicht haben.

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Da wir keine aussagefähigen Schilder finden und sich uns der weitere Weg nicht erschließt, folgen wir der Straße einfach bis zum Start des Half Collard Kingfisher Trail. Bevor wir weiter der Straße folgen, starten wir dort lieber den nächsten Trail... 😉

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Dieser Trail ist nur zum Teil ein Rundkurs und führt in bewaldetes Gebiet. Hier können wir uns zumindest nicht verlaufen... 😗 Schon bald finden wir uns in einer völlig anderen Flora wieder.

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Auf dem Fluß sehen wir Kanufahrer und auf der anderen Seite liegt der - sehr idyllisch anmutende - Campingplatz.

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Immer wieder treffen wir auf ein paar Wanderer, die uns entgegenkommen oder überholen - hier ist schon etwas mehr los als auf dem ersten Trail. Außerdem gibt es immer wieder Infotafeln...

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...und schon bald erreichen wir den Pontoon. Dort sind drei Arbeiter beschäftigt, winken mich jedoch heran, als sie mich entdecken. Das Floss ist einsatzbereit und einzeln setzen wir über. 😁

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Auf der anderen Seite sind die Wege noch besser ausgebaut und so laufen wir große Strecken über Holzsteege bzw. befestigte Wege.

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Entgegen unserer Erwartung, sehen wir in diesem Teil viel weniger Vögel... Trotzdem gefällt uns die Strecke besser.

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Mittlerweile sind wir vier Stunden unterwegs und haben außer 2 Wasserflaschen (Gott sei Dank!) nur eine Tüte Chips im Rucksack. 😄 Während ich noch denke "besser als nix" mault Markus etwas über unsere Versorgungslage... Trotzdem suchen wir uns eine Bank und lassen uns die Chips als kleinen Snack schmecken. 😛

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Wenig später erreichen wir eine Kreuzung, an der es zu einem Wasserfall gehen wir - ein neuer Kingfisher Trail?! 😐 Hmmh, nein danke, zwei sollten reichen...

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Wir folgen "unserem" Weg und es ist wirklich schön, trotzdem reicht es uns langsam und wir können anhand der Karte nicht erkennen, wie weit der Weg noch geht - das wir jedoch wieder zurück müssen, ist uns klar und so drehen wir schließlich um.

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Der Weg bis zum River Crossing zieht sich, einmal wähle ich einen falschen Abzweig und wir landen fast im Flussbett - eine trockene Überquerung scheint uns hier zu ungewiss und zu allem Überfluss rutscht Markus von einem nassen Stein und schlägt sich den Fuß um. 😣

Also weiter auf dieser Seite, zur Not nehmen wir den gleichen Weg und setzen erneut mit dem Pontoon über. Doch schließlich sehen wir das Schild, dass wir auf dem Hinweg glatt übersehen haben... 😗

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Trockenen Fußes erreichen wir das andere Ufer, die Laune sinkt jedoch mit jedem Meter... 😛

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... denn plötzlich erkennt man kaum noch einen Weg. Immer wieder zweifele ich an der Streckenführung, sehe dann jedoch wieder irgendwelche Zeichen. Das ganze Unterfangen entpuppt sich jedoch immer mehr zur Kraxelei. 🙄

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Kurz vorm Start/Zielpunkt entdecken wir tatsächlich zwei Knysna Turacos über uns in den Bäumen und alle Anstrengung ist wieder vergessen... 🤩 Da stehen wir nun und versuchen, diese Vögel zwischen dem dichten Blätterwerk zu finden. Und gerade jetzt kommen immer wieder Fußgängergruppen vorbei, die sich nicht im Geringsten für unsere Sichtung interessieren. 😄 Ist ja auch total normal, dass zwei Freaks mit Kameras bewaffnet die Bäume anstarren und Bilder machen. 🤪 Egal, wir sind froh, dass die Vögel nicht Reisaus nehmen und es gelingen zumindest ein paar Beweisbilder... 😗

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Dann ist es geschafft! Wir durchqueren das Camp, auf dem ordentlich etwas los ist, da ein Pootje Wettbewerb ansteht...

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Auf dem Weg zum Auto sehen wir noch einen hübschen (Little?) Egret...

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...bevor wir uns schließlich um halb vier endlich der Wanderschuhe entledigen können. Das sich unsere Wanderung zum Tagesausflug entwickelt, haben wir eigentlich nicht geplant... 😗

Zurück im Guesthouse gönnen wir uns erstmal ein kühles Bier, bevor ich nochmal zum Meer hinunterlaufe. Hier sieht man in etwa das Verhältnis von Wellen zur Körpergröße, ansonsten wirken die Wellen auf den Fotos ja immer so harmlos. 😎

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Frisch geduscht fahren wir zum Milkwoodmarket nach Wilderness, der Freitag Abends stattfindet. Die Stimmung ist entspannt und es gibt einige Restaurants am Marktplatz, trotzdem fahren wir weiter ins Joplins, wo wir Glück haben und auch ohne Reservierung noch einen Tisch auf der Terrasse ergattern können und ein leckeres Steak essen.

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Nach einem letzten Gin Tonic auf unserer Terrasse im Guesthouse fallen wir schließlich todmüde ins Bett.

gefahrene Kilometer: 15
Teil 2830. Jan. 2019
15.09.2018 - Auf geht's nach Stanford

Ich schlafe schlecht, bin oft wach - ist es die Aufregung?! 😕 Schließlich stehen wir um halb sieben auf, trinken Kaffee und packen unsere Sachen zusammen. Es ist ziemlich bewölkt und von der Sonne ist nix zu sehen, da haben wir gestern Glück gehabt - perfektes Wanderwetter halt! 😉

Nach dem reichhaltigen Frühstück beladen wir unser Auto und verabschieden uns. Seltsam, so richtig warm geworden sind wir mit der Beach Villa nicht, obwohl wir ein tolles Zimmer hatten und die Aussicht umwerfend ist. 🤨

Als wir Wilderness um halb zehn verlassen, zieht es sich immer mehr zu...

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... und während der Fahrt wird es immer schlimmer! 😐

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Häufig sieht man bekannte Städtenamen.

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Wir wollen über Bredasdorp fahren und so verlassen wir nach Swellendam die N2 und biegen auf die R319 ab.

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10 Monate zuvor sind wir dieselbe Strecke gefahren, damals waren die Felder abgeerntet, heute ist hingegen alles schön grün (und gelb 😉 ).

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Um fünf vor ein erreichen wir Bredasdorp, finden auf Anhieb den Weg zu Kapula Candles, stellen unser Auto ab und schauen etwas doof aus der Wäsche. 🙄 Es ist Samstag und der Laden schließt um 13.00h - da haben wir im Vorfeld falsch recherchiert. 😣

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Schnell springe ich aus dem Auto und frage nach, ob wir noch ein paar Dinge kaufen können. Die Kasse ist bereits runtergefahren, aber wenn wir cash zahlen, geht's! Okay, normalerweise fällt mir die Auswahl bei den vielen bunten Kerzen echt schwer, aber haben wir keine Zeit für Sperenzchen... 😄 Also schnappe ich mir in Windeseile, was ich greifen kann und stehe 30 Sekunden später wieder an der Kasse. Puh, geschafft! 🤪

Wir verlassen den Ort und meine Aufregung wächst mit jedem Kilometer.

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Das schlechte Wetter kann das Glücksgefühl nicht trüben, als wir die Abfahrt zur Farm erreichen. Hier werde ich wirklich die nächsten Wochen verbringen?! 🙂 🤪 🤩

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Kaum erreichen wir den Parkplatz vor der Rezeption, werden wir auch schon von Rob und Alex begrüßt! Im Schlepptau natürlich die fünf Hunde, deren Namen ich mir im ersten Moment wirklich nicht merken kann... 😄 Bis dato hatte ich im Vorfeld nur Mail- bzw. einen Skypekontakt mit Alex, während unserer Zeit in S.A. haben wir dann ein paar Whatsapp geschrieben. Die Begrüßung ist so herzlich, als würden wir uns bereits kennen und statt meines "Volontär-Zimmers", erhalten wir ein Upgrade auf den "Dairy Room" für die kommenden drei Nächte, in denen Markus noch in Afrika ist.

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Wir sind einfach begeistert, laden unser Gepäck aus, verstauen alles und fahren im Anschluss zum Spar nach Stanford um ein paar Basics einzukaufen. Rob und Alex möchten, dass wir die letzten drei Tage unseres gemeinsamen Urlaubes noch genießen, trotzdem lasse ich es mir natürlich nicht entgehen und begleite Rob um vier Uhr zur Pferdefütterung.

Insgesamt gibt es 12 Pferde auf der White Water Farm, ein Großteil kommt aus dem Rennsport, sie wurden sozusagen aussortiert und haben hier ein neues Zuhause gefunden. Desweiteren gibt es drei Ponies, sowie ein Fohlen. Nicht alle Tiere sind noch reitbar, was jedoch Rob's Zuneigung keinen Abruch tut... Ausführlich begrüßt er mit mir jedes einzelne und erzählt mir seine Geschichte. 😊 Ich bin gerührt, aber mir schwirrt auch ein wenig der Kopf - wann werde ich sie alle auseinander halten können?!?! 😕

Im Anschluss erkunde ich mit Markus noch ein wenig die Farm und folgenden dem Weg hinauf zu den Dämmen, der am großen Gemüsegarten nebst Eselbewachung vorbeiführt.

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Im großen Gemüsegarten wird ein Großteil des Gemüses angebaut, welches für den Restaurantbetrieb weiterverarbeitet wird.

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Damm Nr. 01, welcher auch als Schwimmteich genutzt wird.

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Zur Zeit wird er jedoch von einigen Blue Cranes in Beschlag genommen...

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Damm Nr. 02, etwas höher gelegen und ein wunderbarer Platz für einen Sundowner

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Wir folgen dem Weg ein wenig weiter hoch und bewundern u.a. die wilden Proteen.

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Nach einer Dusche machen wir uns erneut auf den Weg nach Stanford, wo wir zu Abend essen. Es ist ein schöner Abend, wir sind happy und fallen um viertel nach neun müde ins Bett! Hier kann man es aushalten... 😉

gefahrene Kilometer: 402
Teil 2930. Jan. 2019
16.09.2018 - White Water Farm - Stanford

Pünktlich um acht machen wir uns auf den Weg zum Restaurant. Ich gönne mir ein leckeres Omelett, während Markus sich an Toast hält. Er hat schlecht geschlafen und fühlt sich ziemlich flau. Auch das selbst gebackene Toastbrot sowie die Erdbeermarmelade aus dem eigenen Garten können ihn nicht aufmuntern. 😐

Wir sind uns nicht sicher, hat er sich irgendwie den Magen verdorben oder setzt bei ihm etwa bereits der Abschiedsschmerz ein, da er mich in zwei Tagen hier zurück lassen und alleine zurück nach Deutschland fliegen wird?! 🤨

Nichtsdestotrotz machen wir uns auf den Weg nach De Kelders, schließlich wollen wir die Wale sehen, die sich seit Juni bereits in der Bucht zwischen Hermanus und De Kelders tummeln, um ihre Jungtiere aufzuziehen.

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Das Wetter ist toll, 18 Grad, blauer Himmel, Sonnenschein... 😎

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Wir parken das Auto und laufen zur Aussichtsplattform - ah, es ist einfach schön, wieder hier zu sein!

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Wir laufen ein wenig die steinige Küste entlang und genießen den Ausblick.

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Es ist einfach wunderschön hier, auch wenn wir keine Wale sehen, doch schon bald können wir uns nicht mehr so richtig auf den Weg konzentrieren, da es Markus immer schlechter geht. 😵 Es nützt nix, wir brechen unseren Spaziergang ab und fahren zurück zur Farm, damit er sich hinlegen kann...

Während Markus versucht, etwas zu schlafen, ziehe ich mir die Wanderschuhe an und laufe erneut den Weg zu den Dämmen hoch. Heute bei Traumwetter... 😎

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Die ersten Annäherungsversuche sind noch etwas zurückhaltend. 😄

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Die Nguni Rinder übernachten auf einer der Pferdekoppeln, am Tag sind sie rund um die Farm unterwegs und mir ist ein wenig mulmig, so ganz alleine die Herde zu durchqueren. 🙄 Ich werde skeptisch beäugt, aber ansonsten scheine ich (zum Glück) nicht allzu interessant zu sein... 😗

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Ich suche mir einen Weg bergauf, die Aussicht ist einfach klasse.

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Allzu weit laufe ich nicht hinauf, vielleicht haben wir ja morgen die Gelegenheit, eine längere Wanderung zu zweit zu machen? 😕

Ich traue meinen Augen kaum, als ich auf meinem Rückweg eine Gruppe Springböcke zwischen den Rindern erblicke. 🙄 Wie ich später von Alex erfahre, handelt es sich um freilebende Springböcke, die sich hier niedergelassen haben und seit 3 Jahren fleißig vermehren...

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Während meines Aufenthaltes auf der Farm habe ich immer mal wieder in der Dunkelheit Springböcke auf dem Farmgelände gesehen, da sie in der Dämmerung oft bis zu den Cottages kommen und manchmal sogar am nächsten Morgen noch auf einer Pferdeweide "rumstehen". 😄

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Als ich gut zwei Stunden später wieder an der Farm eintreffe, geht es Markus leider deutlich schlechter als zuvor. 🤢 🤢 🤢 Es handelt sich anscheinend doch eher um eine Magen-Darm-Geschichte. 😏

So haben wir uns unsere letzten gemeinsamen Stunden in S.A. nicht vorgestellt. Aber es nützt nix, Markus möchte nur schlafen und so fahre ich nochmal los nach De Kelders.

Dieses Mal habe ich mehr Glück und sehe einzelne Kühe mit Jungtieren. Es macht mich etwas traurig, dass wir dieses tolle Erlebnis nicht gemeinsam genießen können.

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Karoo Prinia

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Nahe des Rock Cafés hängt eine Futterstation, um die einige Pin-Tailed Whydahs fliegen. Diese nervösen Vögel sind jedoch so hektisch, dass ein Foto kaum möglich ist. Amüsant ist dann jedoch, dass ich einem südafrikanischen Paar diesen Vogel bestimme. Hach, ich komme mir schon richtig "local" vor... 😄 😎

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Zur Fütterungszeit treffe ich wieder an der Farm ein. Da die Lage im Dairy Room nicht besser ist, drehe ich mit Rob und Alex erneut eine Runde und präge mir die Pferdenamen ein. Sie sind ein wenig verwundert, dass von Markus den ganzen Tag über nichts zu sehen ist und bieten uns Medikamente sowie eine Suppe an. Unsere Medikamententasche ist jedoch gut gefüllt und bisher (zum Glück) sehr selten überhaupt zum Einsatz gekommen - und nach Suppe ist Markus nicht zu Mute.

Ganz nach dem Motto: Schlaf' Dich gesund! gehen bei uns an diesem Abend die Lichter früh aus. Ich lese noch stundenlang, während Markus zwischen Bett und Bad wandelt. 🙄 🤢 😣

Beide hoffen wir, dass diese Nacht bald vorbei ist!
Teil 3003. Feb. 2019
17.09.2018 - Unser letzter gemeinsamer Tag in Stanford

Die Nacht ist der pure Horror! 🤢 🤢 🤢 Wir schlafen beide schlecht, wobei ich gut dran bin, da ich ja zwar beteiligt, jedoch nicht betroffen bin... 🙄 😣

Am Morgen geht's Markus immer noch nicht besser, seine Ration an Durchfallmitteln hat er auf ein Maximum erhöht, aber es nützt nix - irgendwann muss doch mal alles draußen sein, oder?!?! Aus Angst, für flugunfähig erklärt zu werden, verzichtet er jedoch weiterhin auf einen Besuch beim Arzt in Hermanus. Er möchte einfach seine Ruhe haben und so koche ich ihm Tee und besorge etwas Toast aus der Küche und versuche, ihn dann für den Rest des Tages in Ruhe zu lassen.

Ich schnappe meine beiden Reisetaschen, beziehe das Zimmer, welches mir für die kommenden Wochen zur Verfügung stehen wird und richte mich "häuslich" ein. Das Wetter spielt leider auch nicht mit und ich verbringe den trüben Tag damit, in Hermanus einen Großeinkauf zu machen, den Wagen zu tanken und irgendwie Zeit zu schinden... 😣

Auf der Farm kann ich mich auch nicht einbringen, da Rob und Alex darauf bestehen, dass wir die letzten Stunden gemeinsam genießen sollen... Von genießen sind wir jedoch meilenweit entfernt - die Stimmung ist am Boden und ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich den ganzen Tag mit dem Auto rumkurve - helfen kann ich Markus jedoch auch nicht. Er verbringt den ganzen Tag im Bett und ist zu schwach aufzustehen. Zumindest klappt der Online Check-in am Nachmittag ohne Probleme und ich packe im Anschluss seine Reisetaschen.

Noch immer sind wir uns nicht sicher, ob er die Fahrt nach Kapstadt alleine bewältigen wird (... vom Flug mal ganz abgesehen 😗 ), doch wir wollen am nächsten Morgen entscheiden, ob ich ihn fahre oder alles so bleibt wie ursprünglich geplant.

Um es kurz zu machen, die folgende Nacht ist nicht weniger anstrengend und wir sind beide froh, als sie vorbei ist.

Ich bringe meine Sachen nach nebenan und belade das Auto mit Markus' Gepäck, während er duscht und sich fertig macht. Die letzten Stunden waren zumindest so ruhig, dass er sich die Fahrt nach Kapstadt und den Flug zutraut. Auf's Frühstück verzichtet er jedoch lieber und nimmt sich nur ein paar Bananen und Cola mit - und dann heißt es Abschied nehmen! 😘

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Erst in neun Wochen werden wir uns in Deutschland wieder sehen - wenn alles gut läuft!!! Zugegebener Maßen haben wir uns beide den Abschied etwas anderes vorgestellt. 🙄 😣 😗


Nachtrag: Irgendwie überstand er tatsächlich die Fahrt nach Kapstadt sowie die beiden Flüge. Auch wenn ausgerechnet er, in seinem Zustand, in Addis Abeba die volle Breitseite des Chaos bei Ethiopian Airlines erfahren durfte, so dass er schließlich im Bus (mit 50 weiteren Reisenden) auf's Rollfeld zum Flieger gefahren wurde, der schon kurz vorm Abflug stand. 😗

Ein Besuch beim Arzt in Deutschland hat kein wirkliches Ergebnis gebracht - anscheinend war er inzwischen einfach "durch" mit der Geschichte und nach ein paar Tagen war alles wieder ok! Wir können uns bis heute nicht erklären, ob es eine Magenverstimmung war, da wir beide im Grunde immer die gleichen Dinge gegessen bzw. beim anderen probiert haben?!?! 😕 Auf alle Fälle braucht sowas wirklich niemand - weder im Urlaub, noch zu Hause... 😣

Aber vielleicht war es ja doch einfach der Abschiedsschmerz?!?! 😗
Teil 3104. Feb. 2019
Meine Zeit auf der White Water Farm... oder wie alles begann...

Der ein oder andere fragt sich sicherlich, warum ich alleine in S.A. geblieben bin, deshalb möchte ich gerne kurz ausholen, um ein wenig Klarheit zu schaffen. 😉

Als sich im Mai/Juni abzeichnete, dass ich meinen großen Traum, etwas mehr Zeit in Afrika zu verbringen, tatsächlich umsetzen kann, begann ich fleißig zu lesen und zu überlegen. So sehr ich das Land auch liebe, kam es für mich nicht in Frage, alleine als Frau durch's Land zu reisen... 🤨 Dann kam die Idee auf, bei einem Projekt mitzuhelfen, doch wenn man sich damit näher beschäftigt, zahlt man oft sogar dafür, dass man arbeiten darf und die Projekte sind auch nicht immer so glasklar... 😵 Schließlich fand ich in einem anderen Forum den Hinweis auf zwei Seiten, die weltweit Volontäre vermitteln. Dort stöberte ich ein wenig und notierte das ein oder andere - irgendwas mit Tieren sollte es schließlich sein! Wie es der Zufall dann wollte, las ich in dieser Zeit hier einen Bericht (vielen Dank nochmal an dieser Stelle, Carsten 😊 ) und anhand der Bilder war klar, dass es sich bei einer meiner "Wunsch-Hosts" um die White Water Farm handelte. 🤪 Nach der ersten Kontaktaufnahme mit Alex war dann auch schon bald klar, dass ich einige Wochen auf der Farm verbringen kann... Dies führte wiederum zu der Planung der gemeinsamen Reise, über die ich hier bereits berichtet habe.

Keine Angst, ich werde nun nicht über jeden einzelnen Tag berichten, den ich dort verbracht habe - das wäre sicher des Guten zuviel! 😄 Aber ich möchte euch gerne einen kleinen Einblick über meine Zeit dort geben und natürlich auch von meinen Ausflügen in die nähere Umgebung berichten.

White Water Farm

Die Farm liegt ca. 11 km außerhalb von Stanford an der R326. Stanford ist ein ein kleines, verschlafenes Örtchen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, welches wiederum zwischen Hermanus und De Kelders liegt.

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2015 haben Rob und Alex die Farm übernommen und liebevoll restauriert. Der Farmcharakter blieb erhalten, denn die verschiedenen Zimmer/Cottages liegen über's Gelände verteilt, umrahmt von den Bergen im Hintergrund und den Weiden im Vordergrund.

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Es gibt insgesamt 9 Wohneinheiten - vom kleineren Doppelzimmer bis zum großen Farmhaus mit 3 Schlafzimmern.

Hier z. B. der Bereich um die Rezeption mit den Dairy Suiten sowie dem Dairy Room.

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Die Barn Suiten

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Das Gate House (Honeymoon-Room)

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Auf dem Weg von der Rezeption zum Restaurant, kommt man an dem schönen, großen Pool vorbei, der somit quasi das Herzstück der Farm bildet.

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Wer es rustikaler und naturbelassener mag, kann ein erfrischendes Bad in einem der beiden Dämme nehmen. Sie liegen oberhalb der Farm in Richtung Berge und bieten auch einen hervorragenden Platz für einen Sundowner.

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Wer zu den Dämmen läuft, kommt auch an dem imposanten Gemüsegarten vorbei, der die Grundlage für die farmfrische Küche im Restaurant bietet. Dort wird zum größten Teil verarbeitet, was im Garten wächst...

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... bewacht von der kleinen Eselfamilie. 😄

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Dies war dann auch mein Ausblick, den ich jeden Morgen genießen konnte, da mein Zimmer zwischen dem Diary Room und der Dairy Suite Nr. 1 nach hinten raus lag. Nicht so stylisch eingerichtet, wie die Gästeräume, jedoch groß und hell und mit allem ausgestattet, was man so braucht. 😉

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Manchmal standen statt der Esel auch andere Farmbewohner vorm Fenster. 😄

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Natürlich gibt es neben den Nguni Rindern (die hier gezüchtet, jedoch nicht selbst geschlachtet werden) und den drei Eseln (die Rob vor 2 Jahren zum Geburtstag "geerbt" hat), natürlich noch weitere Tiere. Insgesamt 12 Pferde (incl. Ponies und Fohlen), die zum großen Teil aus dem Rennsport stammen und hier ihren Lebensabend verbringen dürfen, 5 Hunde, 4 Katzen sowie Hühner und Gänse, die jeden Morgen fleißig für frische Eier sorgen.

Stellvertretend stelle ich hier mal die Hunde vor, die sicher für Besucher am präsentesten sind:

Die imposanten Bewacher Chester & Churchill

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Die beiden älteren "Damen" Lilly und Martha

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Sowie das Nesthäcken "Peggy - the Pug", die alle auf der Nase rumtanzt und auf Trab hält... 🤪

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So, ich denke nun habt ihr schon mal einen ganz guten Überblick, was WWF betrifft und im nächsten Teil beschreibe ich dann meine Aufgaben während des Aufenthaltes... 🙂
Teil 3205. Feb. 2019
Meine Zeit auf der WWF

Während Markus auf dem Weg nach Hause war, begannen meine Tage auf der Farm ziemlich gechillt - es regnete nämlich (mal wieder) zwei Tage durch... 😣 Alle Pferde hatten eine lange "Winterpause" hinter sich und da in dem Gebiet im letzten Jahr die African Horse Sickness ausgebrochen war, waren sie außerdem geimpft worden und ich musste noch weitere Tage warten, bevor ich mit dem Pferdetraining loslegen konnte. So verbrachte ich die ersten Tage damit, die Pferde auf den Weiden zu besuchen, Namen zu lernen und Kontakt zu knüpfen.

Dementsprechend zottelig und skeptisch sahen sie zu Anfang auch noch aus... 😉

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Da ich gegen Kost und Logis auf der Farm arbeitete, half ich beim Aufbau des Frühstücksbuffets im Restaurant, teilweise auch beim Frühstückservice und nach Bedarf bei Check-in's oder abends im Restaurant bzw. beim Servieren des Essens "in-room".

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Meine Hauptaufgabe bestand jedoch darin, mich um die Pferde zu kümmern, sie zu putzen, reiten, anderweitig mit ihnen zu arbeiten, für Ausritte fertig zu machen und später auch mit Gästen auszureiten. Eine der größten Herausforderungen waren dabei stets die weitläufigen Weiden, da war es gar nicht immer so einfach, dass gewünschte Pferd einzufangen (und ich habe dabei etliche Kilometer gemacht...). 😗

Das ein oder andere Mal wurde ich für die weiten Stecken jedoch direkt belohnt und fand tolle "Dinge". 🤩

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Hier haben mal wieder ein paar Springböcke den "Ausgang" nicht gefunden, nachdem sie sich während der Nacht bis auf die Pferdeweide gewagt haben...

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Auch beim Füttern wurde natürlich gerne Hilfe angenommen, um die Rasselbande im Zaun zu halten und dabei gleich nochmal Verletzungen zu checken und ggf. zu behandeln.

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Ich hatte das große Glück, während meines Aufenthaltes Alice kennen lernen zu dürfen , eine junge Pferdetrainerin aus England, die zweimal in der Woche auf die Farm kam und mit den Pferden gearbeitet hat. Da sie nicht nur geritten ist, sondern auch Bodywork nach der Masterson Methode praktiziert, war es super interessant und spannend, mit ihr zu arbeiten bzw. ihr dabei zuzusehen.

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Das die Ritte und Ausritte in dieser Umgebung herrlich waren, verstehen sicher auch die Nichtreiter unter euch. 😄

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Während meines Aufenthaltes habe ich Ausritte mit Gästen aus Deutschland, den Niederlanden, Irland, England, USA, Südafrika und der Schweiz gemacht und obwohl die Reiterfahrung nicht bei allen durchgängig gut war, hat alles prima geklappt und sie hatten ihren Spaß! 🙂

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Und das ein oder andere Mal kam ich in den Genuss und durfte im Cottage der Hausherren übernachten, um die Hunde und Katzen zu versorgen, während Rob und Alex unterwegs waren.

Die "Mädchen" schlafen schön drinnen...

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... während die "Jungs" brav draußen wachen! 😉

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Ja, ich kann euch sagen, obwohl die Tage manchmal lang waren und es immer etwas zu tun gab, kam ich mir vor, als wäre ich im 7. "Pferde"himmel gelandet!!! 🤩 🤩 🤩

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Teil 3306. Feb. 2019
Besuch von Freunden - und ein grandioser Strandritt

Kurz bevor wir Ende August nach S.A. aufbrachen, erfuhr ich, dass eine langjährige (Reit-) Freundin aus dem hohen Norden ebenfalls ihre Reise nach S.A. gebucht hatte und es eine Überschneidung in Stanford geben würde... 😄 Bereits zweimal hatte sie mit der African Horse Company einen Reiturlaub gemacht und wollte dieses Mal die Umgebung ein wenig näher und nicht nur jeden Tag vom Pferderücken aus, kennen lernen.

Für mich war das natürlich klasse, auch wenn der Zeitpunkt vielleicht etwas früh war, da ich selber gerade erst in Stanford angekommen war und mich einfinden musste. Nichtsdestotrotz war ein gemeinsamer Strandritt, zu dem ich sie begleitete, eins der Highlights meines Aufenthaltes! 🤩 🤩

Startpunkt des mit 6 Stunden angesetzten Rittes war die Stanford River Lodge, dort wurden wir von Howard, dem Operator der "AHC" empfangen und die Pferde warteten bereits gesattelt auf uns... Im Gegensatz zu den gepflegten Vollblütern auf der Farm, handelte es sich hier um etwas zottelige Boerpferde, die jedoch für ihre Ausdauer und Trittsicherheit bekannt sind. 🤨 Dies wurde mir auch nochmal von Howard versichert und er sollte recht behalten! 🤪

So ging es um 10.00h zu viert (incl. Guide Randell sowie Howard's Tochter Amanda) los, parallel zur Lagune in Richtung Meer...

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Meine kleine Fuchsstute Sari war von Anfang an äußerst motiviert und Randell's Tempo ließ auch kein Zaudern zu. So trabten wir in freudiger Erwartung immer mal wieder ein Stück in flottem Tempo. 😄

Das Wetter war spitze, blauer Himmel, jedoch nicht zu warm - perfekt zum Reiten! Als wir den endlosen Strand erreichten, waren wir schon völlig euphorisiert.

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Eine kurze Absprache bezüglich der Verhaltensweise machte schnell klar, dass Sari sich nicht den 2. Platz in der Gruppe streitig machen werden würde und Amanda sowie meine Freundin Andrea somit automatisch das "Schlusslicht" bilden würden... 😄 Und dann ging es auch schon los!!!

Meine Güte, die Power, die diese Pferdchen bei einem Galopp am Strand haben, lässt sich nicht in Worte fassen... 🤩 🤩 🤩 Das Schöne war, dass man sich um mögliche Löcher oder Unebenheiten im Boden nicht viele Gedanken machen musste - das Spritzwasser war mein größtes Problem! 😄 Einfach unglaublich...

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Zwölf Kilometer ging es am menschenleeren Strand entlang. Schnelle Galoppaden, immer wieder unterbrochen von Schrittpausen. Das es schnell zuging, war mir bewusst, als meine Runtastic App später 50,1 km/h als Höchstgeschwindigkeit anzeigte, war ich dann doch mehr als überrascht... 🤪 😄

Eine kleine Pause muss auch mal sein...

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Vor De Kelders ging es links ab durch die Dünen, was landschaftlich ebenfalls unglaublich schön war...

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Von dort aus passierten wir Grootbos und ritten bis zum Flower Valley. Eine tolle Tour - insgesamt 30 Kilometer hatte ich am Ende auf der Uhr (wobei mir knapp 5 Kilometer vom Anfang fehlen, da ich die App erst unterwegs gestartet habe..) und statt der geplanten 6 Stunden hatten wir sogar nur 5 Stunden benötigt. 🤪

Leider musste ich die Einladung zu einem gemeinsamem Abendessen im Anschluss ausschlagen, da sich weiterer Besuch für den Nachmittag angekündigt hatte... (Freizeitstress!!! 😄 ) Ein befreundetes Pärchen hatte kurzfristig ihre erste Reise durch S.A. geplant und auch De Kelders stand auf dem Zettel. Da wollten sie es sich natürlich nicht entgehen lassen, in White Water vorbeizuschauen, um mich zu besuchen und zu hören, wie es mir (er)geht...

Es war ein unglaublicher Tag! Verschiedene Freunde zu treffen, die man sonst nie an einem Tag sehen würde, der Ausritt, die Landschaft, einfach alles. 😘 Sehr müde und sehr dankbar ging ich an diesem Tag ins Bett!!!
Teil 3406. Feb. 2019
Besuch von Freunden (Teil 2)

Auch in den nächsten Tagen verbrachte ich immer wieder Zeit mit Andrea. Wir trafen uns zum Abendessen in Stanford und besuchten den Stanford Sunset Market (der immer am letzten Freitag im Monat - während der Sommermonate stattfindet). Viel los war dort zwar nicht, aber wir hatten unseren Spaß... 😄

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Für die letzten Nächte hatte meine Freundin sich auch auf WWF eingebucht, was einerseits sehr schön, andererseits auch seltsam war, da ich ja den ganzen Tag beschäftigt war. Trotzdem hatten wir ein paar schöne gemeinsame Abende und genossen z. B. den Sonnenuntergang am Dam.

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Auch einem Besuch in Hermanus stand nichts im Wege - nur das Wetter zeigte sich nicht von der besten Seite... Es war windig und das Meer aufgewühlt und somit hielten sich die Wale zurück.

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Trotz des durchwachsenen Wetters spazierten wir durch den Ort und beobachteten das Meer. Es war schön, dies gemeinsam zu tun und noch schöner war das Gefühl, dass ich noch gaaaaanz viel Zeit in dieser wunderbaren Ecke verbringen durfte, so dass ich die Wale bestimmt nochmal bei strahlendem Sonnenschein beobachten würde... 😎

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Zum späten Lunch kehrten wir noch gerade rechtzeitig in Stanford Hills ein, wo wir tatsächlich nach Rücksprache mit der Chefin noch etwas bestellen konnten und ließen uns das Essen schmecken.

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Ja, und dann war die gemeinsame Zeit auch bald vorbei und die folgenden freien Tage verbrachte ich dann alleine... 😉
Teil 3506. Feb. 2019
21.10.2018 - Ein Tag an der Walker Bay/De Kelders

Als Unternehmung auf meinem "Wunschzettel" stand auf alle Fälle ein Spaziergang entlang der Küste in De Kelders. Zwar hatten wir diese Wanderung bereits im Vorjahr mit unseren Müttern gemacht, aber ist dort einfach so schön, dass ich unbedingt nochmal dort hin wollte...

Somit starte ich morgens, fast auf den Tag genau 1 Jahr nach unserer ersten Wanderung, bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Die Hottis haben sich bereits mit ihrem Schicksal, in den Genuss eines freien Tages zu kommen, abgefunden und liegen faul auf der Wiese... 😛

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Schon kurz nachdem ich das Auto in der Nähe des "Coffee on the rocks" abgestelle, sehe ich einige der grauen Giganten im Wasser. 🤩

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Nachdem sich in 2016 nur sehr wenige Wale in der Region eingefunden haben und schon alle rätselten, ob dies mit klimatischen Veränderungen oder Wasserverschmutzung o.ä. zusammen hängt, fanden sich in 2017 wieder deutlich mehr ein und in 2018 hat sich die Zahl an Kühen und Kälbern nochmal verdoppelt! Eine tolle Saison also für alle, die im letzten Herbst Wale beobachten wollten... Gerade in De Kelders kommen die Wale so nah ans Ufer, dass ich das ein oder andere Mal dachte, es hätte sich einer "festgeschwommen". 😮 😄

Ich folge dem schmalen Pfad entlang der Küste und genieße die Aussicht.

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Allerdings komme ich kaum voran, da ständig Wale auftauchen und mich vom Weg ablenken. 😉

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Doch auch an Land gibt es immer wieder etwas zu sehen und zu entdecken (und fotografieren...).

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Hier kann man nochmal ganz gut erkennen, wie nah diese Giganten am Ufer entlangziehen.

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Von hier hat man einen tollen Ausblick auf den endlos langen Strand der Walker Bay, den wir einige Wochen zuvor von der anderen Seite kommend zu Pferde "erobert" haben...

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Da mir der steile Abstieg nicht ganz geheuer ist, nehme ich einen kleinen Umweg in Kauf und entscheide mich erneut für die lange Holztreppe, die bis zum Grotteneingang hinunter führt. Hier bin ich nicht alleine, eine kleine Echse genießt die wärmende Sonne.

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Der Weg zum Eingang der Grotte ist felsig und ich bin überrascht (nicht das letzte Mal an diesem Tag), wie gut unsere Mütter diese Strecke im Vorjahr bewältigt haben... 🤨

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In der Grotte treffe ich auf eine Familie sowie ein Paar, welches mit einem Guide unterwegs ist, die Stimmung ist angenehm und alle sind sehr rücksichtsvoll und genießen diesen wundervollen Ort.

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Diese Agame führt mich an der Nase herum, hat dann jedoch ein Einsehen und setzt sich nochmal ins rechte Licht... 😉

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In der Bucht vorm Grotteneingang werden zig Muscheln angespült.

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Ich suche mir einen Durchgang über die Felsen hinweg und befinde mich auf dem wundervollen Sandstrand, der menschenleer vor mir liegt.

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Es ist schon etwas seltsam, völlig alleine hier zu sein, aber ich habe kein ungutes Gefühl. Wenn man alleine ist, muss man schließlich auch keine Angst haben, oder?! 😎

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Erst an dem großen Felsen treffe ich auf ein Paar, welches einige Fotos schießt, doch schon bald ziehen sie weiter und ich habe den Felsen für mich alleine, genieße die Aussicht und lasse meine Füße trocknen, bevor ich sie wieder in die Wanderschuhe stecke.

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Es ist einfach ein toller Platz und eine wunderschöne Wanderung. Am liebsten würde ich hier einfach weiterlaufen, doch der Verstand siegt und ich wähle den gleichen Weg zurück, wie beim letzten Besuch. Die Aussicht auf's Meer inklusive Vegetation gefällt mir genauso gut, wie der Sandstrand.

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Die Webervögel waren bereits fleißig und auch dieses Mal hat ein Nest dem Wind wohl nicht standgehalten und liegt auf dem Weg. 😐 Faszinierend, so ein Kunstwerk aus der Nähe betrachten zu können. Vorsichtig lege ich das Nest in eine Astgabel und hoffe, dass sich ein anderer Bewohner über einen fertigen Unterschlupf freut....

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Dieses Schild lügt nicht... 😄 Zur Mittagszeit haben sich noch mehr Wale vor De Kelders eingefunden und man weiß nicht mehr, wohin man schauen soll. 🙄

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Ich passiere ein älteres südafrikanisches Paar und der nette Herr spricht mich an, ob ich den weißen Wal gesehen habe... Ein weißer Wal?! Nee... den habe ich nicht gesehen! Gemeinsam stehen wir also am Aussichtspunkt, starren auf's Wasser und freuen uns wie kleine Kinder, als er wieder auftaucht. 🤪 (Erst auf den Bildern sehe ich später, dass es sogar zwei sind! 🙂 )

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Die Wale tummeln sich auf engstem Raum, als wären sie im Aquarium...

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Auf dem Weg zum Auto verabschiedet sich langsam mein Kameraakku... Für ein paar letzte Bilder reicht es jedoch noch.

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Da es im Coffee on the rocks zu diesem Zeitpunkt natürlich brechend voll auf der Terrasse ist, verabschiede ich mich mit einem letzten Blick auf die Wale und genehmige mir erneut ein spätes Lunch in Stanford Hills.

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Das lokale Bier von der Birkenhead Brewery ist übrigens sehr zu empfehlen... 😉
Teil 3607. Feb. 2019
Grotto Beach, Hermanus

Wer in Hermanus ist, sollte unbedingt auch einen Abstecher an den östlich gelegenen Grotto Beach machen. Dieser lädt zu langen Spaziergängen am Strand und (bei gutem Wetter 😉 ) auch durchaus zu einem Bad im Meer ein...

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Ich hatte das große Glück, auch von hier aus Wale und Tourboote beobachten zu können...

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... und das Gefühl, ins Wasser zu gehen, wenn weiter draußen ein Wal "rumspringt" ist einfach unglaublich! 🤩

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Tatsächlich ist es mir dort, wenn auch mit ordentlich Zoom, das einzige Mal gelungen, einen springenden Wal auf's Foto zu bannen...

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Doch auch bei trüberem Wetter lädt der Strand zum Spazieren ein und die Wolken sorgen für eine faszinierende Stimmung...

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Ein paar Wasservögelchen gibt es, wohl auch auf Grund der Lagune, auch immer zu sehen...

White-fronted plover/Weißstirn-Regenpfeifer
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Greater-crested Tern/Eilseeschwalbe
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Black-winged stilts/Stelzenläufer
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Kelp gull (?)
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Kelp gull
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White-fronted plover/Weißstirn-Regenpfeifer
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Wenn es passt, würde ich das mit einem Besuch des Hermanus Country Market kombinieren. Der Markt liegt etwas außerhalb des Zentrums und findet immer samstags statt. Es werden etliche lokale Kunst- und Handwerksprodukte sowie Backwaren und Gemüse angeboten. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt und die Stimmung ist sehr relaxed.

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Nicht nur bei Sonnenschein lohnt sich somit ein Ausflug an die Küste - Wale beobachten, ob in Hermanus oder De Kelders, macht einfach immer Spaß... 🙂

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Vor allem, wenn sie einem noch so freundlich zuwinken... 😘

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Teil 3709. Feb. 2019
Ausflug zum Kap Agulhas

Anfang November ist es dann soweit... Fleißige Menschen befestigen in Stanford die Weihnachtsbeleuchtung! 😄 Ich hatte ja gedacht, dem ganzen Weihnachtswahn in Südafrika ein wenig entfliehen zu können und in den Supermärkten wird man weitestgehend von Schoko Nikoläusen, Lebkuchen und Dominosteinen verschont, doch im Straßenbild zeigen sich von nun an überall hübsche Dekolichter. 🙄 🤪 😗

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Der schlittschuhlaufende Pinguin mit Pudelmütze wirkt im krassen Sonnenlicht irgendwie skurril, schließlich wird Weihnachten hier im Hochsommer gefeiert. 😄

Einige Tage später schnappe ich mir an einem freien Tag das Auto und fahre in Richtung Süden. Am Kap Agulhas hat es mir im Vorjahr so gut gefallen, dass ich unbedingt während meiner Zeit in S.A. nochmal dort hin wollte. Den ersten Stopp lege ich in Bredasdorp ein, die wunderschöne große Kirche muss ich ablichten und auch hier gibt es natürlich bereits weihnachtliche anmutende Straßenbeleuchtung... 😉

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Da unsere Einkaufstour bei Kapula Candle auf dem Weg nach Stanford recht begrenzt ausgefallen ist, stoppe ich natürlich auch dort nochmal und stöbere in aller Ruhe.

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Auch hier gibt es etliche "Weihnachtsartikel" und da wir mit Kerzen bereits eingedeckt sind, doch beim gestickten Baumschmuck aus Zululand kann ich mich nicht entscheiden.... schließlich wähle ich den einfachen Weg und kaufe einfach mehrere Anhänger - die ab nun diverse Weihnachtsbäume unseres Familienkreises schmücken werden. 😗 Die Idee zu passenden Geschenken ist mir bereits einige Wochen zuvor gekommen - dies wird jedoch in einem späteren Kapitel zusammengefasst...

Am späten Vormittag erreiche ich schließlich das Kap. Es ist zwar windig und kühl, der Himmel reißt jedoch immer mal wieder auf und die Sonne lässt sich blicken. Da das Auto einige Tage zuvor frisch gebrandet wurde, bin ich nun auch nicht mehr "inkognito" unterwegs... 😎

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Im Jahr zuvor war bereits ein großer Bereich eingezäunt und als Baustelle deklariert - wir konnten uns damals nicht vorstellen, was hier entstehen würde und dementsprechend gespannt war ich nun.

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Ich bin jedoch positiv überrascht, als ich das Resultat sehe...

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Die Holzstege wurden nun verlängert und führen nun bis zur Marke des Kaps. Ein klarer Eingriff in die Natur, doch wenn in Zukunft die Touris sich dafür auf den Wegen bewegen und nicht mehr jeder wild herum läuft, dient es hoffentlich dem Schutz des Gebietes.

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Die gegenüberliegende Baustelle ist nun fertiggestellt und das Ergebnis ist ein riesiges Relief des afrikanischen Kontinentes. (wie ich einen Tag später von Gästen auf der Farm erfahre, wurde dieses Relief gerade ein oder zwei Tage vor meinem Besuch freigegeben... ansonsten hätte ich wohl erneut vor einer Baustelle gestanden. 🤪 )

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Alle Gebirgszüge wurden entsprechend modelliert und das Gesamtwerk ist - meiner Meinung nach - wirklich gelungen.

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Die obligatorischen Schnappschüsse dürfen natürlich nicht fehlen, bevor es weiter geht... 😄

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Natürlich fahre ich noch das kurze Stück bis zum Schiffswrack.

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Ich wundere mich, dass man am Leuchtturm quasi den Agulhas NP betritt, jedoch keinen Eintritt zahlen muss. 🤨 Anscheinend ist dieser wirklich erst für den abgesperrten Bereich fällig, in dem auch das Restcamp liegt. Seltsam, denn schließlich kommen doch reichlich Tourist zu diesem südlichsten Punkt...

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Am Hafen von Struisbaai versuche ich mein Glück, doch von dem Rochen ist auch heute nix zu sehen. Irgendwie ist es mir dort jedoch nicht so geheuer und da sich die Wolken ohnehin wieder verdichtet haben, verzichte ich auf den Spaziergang über den Holzsteg am Meer entlang.

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Stattdessen nehme ich die Gravelroad in Richtung R43/Elim. Hier habe ich im Vorjahr unsere "Reisegruppe" bereits entlang geschickt, was zu leichter Verärgerung auf dem Fahrersitz geführt hat.... 😗 Heute bin ich jedoch der Fahrer und außerdem kenne ich ja nun den Weg und wähle ihn ganz bewusst! 😎

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Immer wieder gibt es was zu sehen und ich benötige so halte ich mich ziemlich lange auf diesem Abschnitt auf. 😛

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Pied Starling/Zweifarben Glanzstar

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Blue Cranes/Paradieskraniche

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Im Feld entdecke ich einen Raubvogel mit Kill. Allerdings bin ich zu langsam und kann ihn nur etwas später in der Luft ablichten. Ist es ein Jackel Buzzard?! 😕

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Auch hier gibt es hübsche Pferdchen.... 😘

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Schließlich erreiche ich das Weingut "Black Oystercatcher". Alex hatte mir im Vorfeld den Tipp gegeben, hier zum Lunch einzukehren. Allerdings schaue ich etwas doof aus der Wäsche, als ich lese, dass die Küche um 14.30h schliesst. 🙄 Es ist bereits kurz nach halb drei... 😵 Da die Terrasse noch gut besetzt ist, frage ich einfach mal nach und habe Glück und darf noch Platz nehmen! 🙂 (während ich auf mein Essen warte, trifft noch ein weiteres Paar ein, welches ebenfalls noch Lunch erhält - so ganz streng sind die Zeiten wohl also nicht... 😉 )

Ich gönne mir ein Glas Weißwein und entscheide mich für einen Burger, der ganz hervorragend schmeckt. Bei der ganzen gesunden Küche, die mir auf der Farm zu Gute kommt, darf es schließlich auch mal "fast food" sein... 😛

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Es ist wirklich ein schöner Ort und ich fühle mich wie im Urlaub - da man Urlaub oft in Gesellschaft verbringt, bin ich fast ein wenig wehmütig... Aber gut, man kann nicht alles haben!

In dem kleinen Ort Elim stoppe ich nur für ein paar Bilder vom Straßenrand aus. Irgendwie scheue ich mich, hier nähere Aufnahmen von den hübschen Häuschen zu machen...

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Als ich Franskraal an der Pinguinstation des Dyer Island Conservation Trust ankomme, erzählt mir eine freundliche Mitarbeiterin, dass ich soeben die Fütterung der Pinguine verpasst habe und ich fasse den Plan, nochmal hierher zu kommen...

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... statt dessen fahre ich weiter zum Danger Point. Natürlich ist der Zugang zum Leuchtturm um diese Zeit auch geschlossen, aber es ist trotzdem ein schöne Fleckchen, um Wasservögel - insbesondere Black Oystercatcher zu beobachten.

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Ich beobachte dieses Vogelpaar eine ganze Weile und muss mich von ihnen beschimpfen lassen, als ich einen blauen Müllsack zwischen den Steinen einsammele... 🤨

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Da die Straßenbeleuchtung in Gansbaai wie ein Werbebanner auf mich wirkt, kann ich natürlich nicht anders und biege mal wieder nach De Kelders ab...

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.... und tatsächlich werde ich auch heute belohnt! 😊

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Ach, das Leben ist schön - ich bin einfach dankbar, hier sein zu können - völlig entspannt und glücklich komme ich am frühen Abend wieder auf der WWF an.
Teil 3810. Feb. 2019
All about penguins...

Wie im letzten Teil bereits geschrieben, verpasste ich die Fütterung der Pinguine im DICT knapp und somit stand es ziemlich lange auf meiner "to-do"-Liste, noch einmal dort vorbeizuschauen und erst kurz vor meiner Abreise realisierte ich dieses Vorhaben dann auch... 😗

2017 hatten wir mit unseren Müttern Bettys Bay besucht und die kleinen, possierlichen Tierchen hatten die Herzen unserer Mütter berührt. So kam ich also auf die Idee, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und statt Weihnachtsgeschenke Pinguinhäuser zu kaufen. Und da man ja nicht nur einem Teil der Familie ein Haus in S.A. schenken kann, sollten es dann gleich ein paar mehr werden... 😄

Kurz vor meiner Abreise besuchte ich somit die Station nochmal und passte es dieses Mal auch so ab, dass ich zur Fütterungszeit (täglich um 15.00h) eintraf.

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Das Sanctuary wirkt noch relativ neu und ist ziemlich modern aufgebaut. Man kann von draußen bzw. durch eine große Fensterscheibe in den "Freilauf" schauen...

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... die Fütterung selber wird über als Diashow auf eine Leinwand in die Caféteria übertragen, so dass die Pinguine bzw. auch die Mitarbeiter nicht durch Besucher abgelenkt werden...

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Eine Mitarbeiterin vor Ort erklärt währenddessen die Abläufe bzw. welche Pinguine was bekommen bzw. wie gefüttert werden und beantwortet auch Fragen...

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... nach der Fütterung steht für die größeren Pinguine "schwimmen" auf dem Programm und alle werden sanft zu ihrem Glück "gezwungen" und müssen in den kleinen Pool hüpfen... 😘

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... sobald alle fleißig ihre Runden gezogen haben, dürfen sie auch wieder an Land. Sobald sie fit genug sind, werden sie dann auch wieder ausgewildert. Leider gibt es jedoch auch immer Vögel, für die die Rückkehr in die Freiheit nicht mehr möglich ist.

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Der Eintritt ins ganztägig zwischen 09.00 - 16.00h möglich und der Eintritt ist kostenlos. Durch den Besuch des Cafés oder Käufe im reichhaltigen Souvenir Shop kann man die Organisation natürlich unterstützen. Oder man spendet einfach Geld vor Ort.

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Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, Pinguinhäuser zu kaufen, die dort aufgestellt werden, wo Kolonien nisten, es jedoch aufgrund des Raubbaus durch Menschen, nicht mehr genügend natürliche Möglichkeiten mehr für die kleinen Kerle gibt.

Hier mal ein Exemplar eines Hauses von hinten...
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Für jedes Haus erhält man später per Mail eine entsprechende Urkunde, die mit dem Spendernamen personalisiert ist. Nach kurzer Rücksprache mit Markus, entschieden wir uns somit also für fünf Pinguinhäuser und die Mitarbeiterin vor Ort war ganz gerührt... 😊 Ich schrieb ihr die entsprechenden Namen auf und tatsächlich erhielt ich wenige Tage später die einzelnen Urkunden per Mail, die wir dann einfach ausgedruckt (und versehen mit den jeweiligen Zululand-Weihnachtsanhängern 😁 ) zu Weihnachten verschenkt haben.

Für Markus und mich war die anstehende Namibia-Reise über Weihnachten bereits Geschenk genug, trotzdem konnte ich natürlich der Versuchung nicht widerstehen, in unserem Namen zur Rehabilitation eines Pinguins, ebenfalls Geld zu spenden...

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... sollte also ein aufmerksamer Leser demnächst mal in der Ecke unterwegs sein und Gansbaai/Kleinbaai einen Besuch abstatten, würde ich mich über eine Nachricht freuen, falls er/sie unsere Namen findet... 🤪 🙂

Ob mit oder ohne Hauskauf, empfehle ich den Besuch des Sanctuarys für alle Altersklassen hiermit sehr, es ist wirklich sehr schön gemacht und die Mitarbeiter vor Ort super nett! Und natürlich sind Spenden auch online über die Seite dict.org.za möglich, falls man nicht so schnell in diese Ecke kommt... 😉
Teil 3910. Feb. 2019
Stony Point Penguin Colony (Betty's Bay)

Wenn man so lange in der Ecke ist, darf ein Besuch bei der Pinguin Kolonie in Betty's Bay natürlich ebenfalls nicht fehlen... Und so machte ich mich eines Nachmittages auf den Weg. Allerdings unterschätzte ich doch die Entfernung ein wenig und kam erst um kurz vor vier am Stony Point an... 😗 Am Kassenhäuschen wurde ich entsprechend "eingenordet" und der Mitarbeiter fragte mich ernsthaft, ob ich noch rein wolle. 😐 "Eh, ja, natürlich..." Somit wurde mir ein Zeitlimit von 25 Minuten gesetzt, in dem ich die Stege hinauf- und hinabeilen konnte... 😵

Im Grunde verstehe ich überhaupt nicht, warum sie ein Kassenhäuschen aufstellen, wenn man die meisten Pinguine ohnehin weiter vorne beobachten kann. Da bietet es sich doch eher an, bereits am Parkplatz die R25 pP einzusammeln, damit auch was in die Kasse kommt, für den Pinguinschutz... 😗

So, nun lasse ich aber Bilder sprechen, denn der Ort ist schon immer wieder faszinierend.

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Ein besonders blaues Agamen-Exemplar...

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Neben den eigentlichen Stars, zog auch der Dassie Nachwuchs die Aufmerksamkeit auf sich. Soooo süß! 😘

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Außerhalb des umzäunten Gebietes, sieht die Umgebung nicht so einladend aus, aber die kleinen Kerle scheint es nicht zu stören... 😄

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Dieses Motiv lichtet wohl jeder Besucher ab... 😉

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Deshalb auch mal ein Mix: Pinguin & Komoran...

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... und noch mal mit Nilgas. 😄

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Leider waren die Vögel nicht so wirklich aktiv, nur vereinzelt sprangen sie mal ins Wasser und watschelten wieder hinaus...

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Ach, ich konnte mich mal wieder kaum trennen - schade, dass ich erst so spät hier war.

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Ein letztes Bild, bevor ich mich losreißen konnte...

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... und ein letzter Check, bevor ich losfuhr. 😉

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Den Rückweg nutzte ich noch zum kurzen Einkauf in Hermanus und entschied dann spontan, zum Sonnenuntergang an den Grotto Beach zu fahren. Erwartungsgemäß waren nun alle Plätze im Restaurant besetzt und ich war froh, dass ich mir im Vorfeld bereits eine Kleinigkeit gekauft hatte und genoss einfach die Aussicht...

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Alle paar Meter gab es neue schöne Impressionen... sorry! 😊

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In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Abend! 😘
Teil 4012. Feb. 2019
WWF - besondere Erlebnisse

Von den 9 Wochen, die ich auf der Farm verbrachte, könnte ich natürlich von jedem Tag "spannende" Dinge schreiben, da eigentlich immer etwas passierte - sei es das Kennenlernen von interessanten Gästen, der Fortschritt beim Longieren einzelner Pferde oder dem ersten Ausritt ohne Begleitung... 😉 Da dies jedoch zuviel des Guten wäre, versuche ich mich, auf einige besondere Ereignisse zu beschränken...

Und so war es besonders schön, dass Anfang Oktober plötzlich (also für mich) ein neues Kalb geboren wurde. An diesem Tag blieben die Ngunis auf der Pferdeweide, damit das Kleine nicht verloren geht.

Hier ist das Kleine einen Tag alt - ein Ebenbild seiner Mutter 😘

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In den kommenden Wochen musste man immer aufpassen, wo sich das Kleine tagsüber aufhält, da die Mutterkuh sehr aufmerksam war. So erging es mir bei einem Ritt so, dass die Kuh sich von der Herde entfernte und parallel zu uns die Wiese hoch lief, da sie das Kleine zwischen den Proteen abgelegt hatte. 🙄 Da ich mir nicht sicher war, wie ausgeprägt sich ihr Beschützerinstinkt äußern würde, drehte ich tatsächlich sicherheitshalber um... 😗

Nach einigen Wochen konnte man beobachten, dass das Kleine immer selbständiger wurde und sich mittlerweile sogar immer mal wieder den anderen Youngsters anschloss.

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"Nun bin ich schon fünf Wochen alt!"

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Obwohl "Papa" ein Softie sein soll, behielt ich aufgrund seiner eindrucksvollen Erscheinung bis zur Abreise ordentlich Respekt und Abstand. 😣

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Sechs Rinder wurden an einem Tag schließlich zusammengetrieben und zum Schlachter gefahren - zum Glück war ich an diesem Morgen mit der Vorbereitung für einen Gästeausritt beschäftigt und konnte das Ganze zwischen Tür und Angel nur aus der Ferne beobachten. 🙁

Auch der Besuch des Schmiedes stand irgendwann auf dem Programm. Und obwohl Isaac (ein Mitarbeiter, der hauptsächlich für die Pferde zuständig war) und ich alles prima vorbereiteten, war ich mehr als überrascht, wie fix der Schmied fünf Pferde beschlug und fünf andere ausschnitt, so dass wir uns im Anschluss tatsächlich noch um die drei Esel kümmern konnten... 🤪 😄 Bei uns in Deutschland würde das wohl jedoch auch in den seltensten Fällen direkt auf der Weide passieren.

Mops Peggy ließ sich das Spektakel natürlich nicht entgehen und war mal wieder mit der Nase dabei. 😄

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Nicht weniger spannend, dafür umso blutiger war einige Tage später die Kastration des 1,5 Jährigen. Etliche Jahre zuvor bin ich bereits einmal Zeuge einer solchen Maßnahme geworden, dieses Mal musste jedoch aufgrund der starken Sonneneinstrahlung noch ein geeignetes Schattenplätzchen gefunden werden, wo der Kleine schließlich sediert zu Boden ging. 😕

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Während ich überwiegend nur assistierte und Dinge anreichte, waren Isaac und Rob mit vollem Körpereinsatz involviert. 😉

Gut eine Woche lang spülten wir die Wunde, mit Hilfe eines Schlauches jeden Morgen, was der Kleine nicht so doll fand -nachdem die Schwellung jedoch zurück ging, wurde es immer besser und schließlich war alles gut verheilt und die Schmerzen vergessen!

Und wo wir gerade bei tierischen Erlebnissen sind... 😗 Die Kap Region ist für ihre Schlangendichte bekannt und diese zeigen sich nun mal verstärkt im Sommer... 🙄 Allein bei Ausritten hatte ich fünf Begegnungen mit Schlangen, woraufhin ich tunlichst festes Schuhwerk trug, sobald ich mich in unübersichtlichem Gelände bewegte. 😗 Eine Puffotter fanden wir Alice und ich schließlich direkt neben dem Roundpen, wo wir den ganzen Nachmittag über Pferde geputzt, gesattelt und mit ihnen gearbeitet hatten. 😮 In dem höheren Gras hatte sie sich ein schattiges Plätzchen gesucht, während wir in der Sonne schwitzten.

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Erst im gemähten Gras erkennt man die prächtige Puffotter richtig gut.

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Natürlich werden Schlangen auf White Water nicht getötet und so fing Rob sie kurzerhand ein...

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Sicher, in einem Eimer verpackt, transportierten Isaac und ich die Puffotter in ein etliche Kilometer entferntes Naturschutzgebiet und entließen sie dort in ihre Freiheit... 😎

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"Mach's gut..."

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Doch nicht nur eine Schlangen- sondern auch eine Baboonbegegnung hatte ich auf der Farm. Während eines Ausrittes mit Mimzi entdeckte ich einen ganzen Trupp Paviane, der sich unterhalb der Dämme zwischen den Felsen aufhielt. Zum Glück bemerkte das Pferd in diesem Moment nichts von den ungebetenen Besuchern und so lief ich etwas später nochmal mit der Kamera hinauf und schoß ein paar Bilder...

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Am nächsten Tag waren die scheuen Tiere wieder weiter gezogen, doch laut Rob tauchen sie wohl im Laufe der Saison immer wieder auf und plündern auch gerne den Gemüsegarten. 😵 Ich habe sie bis zum meiner Abreise nicht mehr dort gesehen...

Viel verlässlicher waren da doch die Pin Tailed Whydahs/Dominikaner Witwen, die jeden Abend zur Fütterungszeit bei den Ponys zu beobachten waren.

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Natürlich habe ich immer mal wieder noch viele andere Vögel dort gesehen, doch ich hatte natürlich nie eine Kamera dabei... 😏 Zu gerne hätte ich auch die Wiedehopfe auf's Bild gebannt, doch wie das immer so ist, wenn man dann loszieht, ist keiner mehr zu sehen... 😣

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Fortsetzung folgt
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