Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201322. Okt. 2018 · #1
Hallo zusammen nach langen überlegen und einem traurigen Schicksalsschlag habe ich mich nun doch entschlossen, Euch mit meinen Tagebuchaufzeichnungen zu langweilen. 😉 Wir freuen uns über alle, die uns auf dieser Reise begleiten wollen. Wir, dass sind mein Mann Matt und ich Doreen, beide über 40 und schon zum dritten Mal in Namibia.
Namibia 2017
Der Zauber von Namibia, was ist das oder warum fasziniert uns das Land so? Dies ist glaube ich schwierig zu verstehen, wenn man es noch nicht erlebt hat. Die Kontraste dieses Landes, die Wüste direkt neben der rauen See des Atlantiks, die Berge und Savannen, die faszinierende Tierwelt. All das lässt einen Urlaub in Namibia zu einem aufregenden Erlebnis werden. Die Straßen zeichnen sich größtenteils durch Schotterpisten und Sandwege aus. Staub und Sand gehören genauso zum Abenteuer einer Namibia Reise wie die Weite und Stille.
Endlich nach zwei Jahren Abstinenz geht es für uns am 11. Juni 2017 wieder nach Namibia. Nach unserer Busrundreise 2014 und der ersten Selbstfahrer Tour 2015 gehören diesmal der Caprivi und der Norden des Landes in unsere Reiseroute. Nach unserer Rückkehr im Juli 2015 vergingen nur wenige Monate und ich begann mit der konkreten Planung dieser Reise. Anfang August 2016 buchte ich bereist den Mietwagen. Ein Super Angebot von FTi verlangte schnelles Handeln. In diesem Urlaub sollt unser Traum vom Toyota Fortuner endlich in Erfüllung gehen. Und bis ende August war dann die komplette Reise gebucht. Noch nie hatten wir fast ein ganzes Jahr vorher unseren Urlaub fix und fertig gebucht, aber so bekamen wir alle unsere Wunschunterkünfte und der langen Vorfreude stand nichts mehr im Wege.
Die Zeit bis dahin vertrieb ich mir weiterhin mit Lesen hier im Forum und genauer Ausarbeitung unserer Route.
Folgende Stopps aus Bekanntem und Neuem haben wir uns ausgesucht:
2 Nä Düsternbrock Gästefarm 1 Na Frans Indongo Lodge 1 Na Wildacker Gästefarm 2 Nä Divava Okavango Resort & Sap 2 Nä Namushasha River Lodge 1 Na Hakusembe River Lodge 1 Na Mokuti Etosha Lodge 1 Na Namutoni Camp 1 Na Halali Camp 2 Nä Okaukuejo Camp 2 Nä Dolomiti Camp 1 Na Matunda Guest Farm geplant ... ersatzweise Frans Indongo Lodge 1 Na Immanuel Wilderness Lodge
Unsere Fotoausrüstung: Panasonic DMC-TZ41 Canon EOS 750d Canon EOS 760d Sigma 18-300mm F3,5-6,3 DC Macro OS HSM Sigma 150-500 mm F5,0-6,3 APO DG OS HSM
Sonntag, 11.06.2017
Heute ist es endlich soweit, aber zuvor gehe ich noch ein letztes mal zur Frühschicht. Um 15.00 Uhr ist es geschafft, endlich Urlaub. Jetzt schnell nach Hause und unter die Dusche. Ich packe noch die letzten Sachen und um 17.58 Uhr nehmen wir die S-Bahn zu Flughafen München. Nach dem Einchecken machen wir eine kleine Brotzeit im Airbräu. Um 19.15 Uhr schlendern wir gemütlich zum Terminal 2 wo wir die Sicherheitskontrolle passieren. Die SA fliegt vom Satellit ab, was für mich eine Primäre ist. Mit der kleinen Flughafenbahn fahren wir zum Satellit. Unser Gate L13 ist schnell gefunden. Die Zeit vergeht schnell und das Boarding beginnt.
Heute fliegen wie mit dem A 340-313 ZS-SXA. Die Maschine ist nur zu gut 30-40 % ausgebaut und wir können die Plätze tauschen. Jetzt sitzen wir in Reihe 45G und 45 K und haben viel Beinfreiheit. Um 22.00 Uhr gibt es Abendessen im Anschluss versucht mein Mann zu schlafen und ich beginn das Urlaubstagebuch zu schreiben. Es ist 22.35 wir überfliegen gerade das Mittelmeer. Draußen ist es mit -45° Grad in einer Höhe von 10082 m ganz schön kühl. Aber nicht nur draußen ist es saukalt, sondern auch hier im Flieger ist es recht frostig. Die dünne Decke bringt kaum Wärme. Es ist kurz vor elf und das Licht wird gedämpft. Schlafenszeit ich denke an die Liebe zu Hause die jetzt gemütlich im warmen Bett schlummern. Endlich um 22.50 Uhr erreichen wir den afrikanischen Kontinent. Ich werde jetzt auch versuchen zu schlafen. Gute Nacht Afrika.
Montag, 12.06.2017
Guten Morgen Afrika, es ist 4 Uhr und ich hab bis auf ein paar Unterbrechungen geschlafen. Draußen ist es noch dunkel, wir fliegen in einer Höhe von 11366 m bei einer Außentemperatur von minus 48° Grad. Im Flieger schlafen noch alle. Vor uns liegen noch 2543 km und der Flieger saust mit einer Geschwindigkeit von 909 km/h. über die Republik Kongo. Ich kann nimmer sitzen und vertreibe mir die Zeit mit lesen. Draußen ist es noch immer dunkel aber sternenklar. Um 6.00 Uhr gab ein nicht all zu leckeres Frühstück.
Um 7.35 Uhr landen wir in Johannesburg auf einen Außenplatz. Mit dem Bus geht es zum Terminal. Bei der Passkontrolle geht es schleppend vorwärts. Endlich ist es geschafft, auf zur nächsten Schlange. Wieder müssen wir anstehen aber hier geht es schneller. Um 9.35 startet die Maschine und schon nach kurzer Flugzeit zieht ein lecker würziger Duft durch den Flieger. Wir dürfen uns auf unsere erste afrikanische Mahlzeit freuen. Bald ist es geschafft, und schon beim Landeanflug ergattern wir Ausblicke auf die grandiose, weite Landschaft, die wir in den nächsten drei Wochen erkunden wollen.
Wir sind wieder da - und alles fühlt sich so vertraut an. Die Sonne lacht, es ist angenehm warm. Nachdem alle Einreiseformalitäten erledigt sind begeben wir uns zur Wechselstube und dann zum MTC Schalter. Am Europcar Schalter, sind ruckzuck die Formalitäten erledigt und wir können das Auto entgegennehmen. Ich inspiziere das Auto genau und frage Matt ob es normal ist das der Reifen vorne rechts weniger Luft hat. Er meinte, dass kann schon mal vorkomme und ist sicher nicht schlimm. Na gut er wird schon recht haben und ich verdrängte meine Gedanken an den Reifen.
Ein Toyota Fortuner 2.8 4x4 Diesel wird uns diesmal als Reisebegleiter dienen. Der Tacho zeigt 65820 km, ca. 11 Monate alt, 179 PS, 2755 ccm 6-Gang-Automatik
Schon kurz nach 11:20 Uhr rollen wir mit unserem diesjährigen Urlaubsmobil vom Flughafengelände. Wir steuern den Wernhil Park an und versorgen uns mit Wasser, Cola und Snacks. Nach dem Einkauf machen wir uns auf dem Weg zur Lodge. Nach passieren des Eingangstores müssen wir unsere ersten Wasserdurchfahrten machen. Am Wegrand, erst relativ spät sichtbar, begrüßt uns die erste Giraffe in diesem Urlaub.
Auch ein Warzenschwein sagt uns Willkommen. Nach 18 km Gravel Road erreichen wir die Lodge. Unser Zimmer ist nett. Man kann auch geteilter Meinung sein über diese Unterkunft. Aber ich finde sie nett, aber mit viel Verbesserungspotential.
Wir verbringen den Nachmittag mit faulenzen. Um 19.00 Uhr gibt es Abendessen. Heute gab es als Vorspeise Gameschinken mit Melone. Zur Hauptspeise Gamegulasch mit Reis und Auberginen. Als Dessert gab es Eis und Ananas. Das Essen war gut aber irgendwie abgezählt. Schon um 20.30 Uhr wurden wir hinaus gebeten und mussten im Dunkeln in unser Häuschen stapfen. Müde fallen wir in unsere Betten.
Gute Nacht Afrika
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201322. Okt. 2018 · #2
Dienstag, 13.06.2017
Guten Morgen Afrika, ich habe gut geschlafen und werde heute um kurz vor 7.00 Uhr wach. Das Frühstück war geschmacklich gut aber ein wenig übersichtlich und wieder sehr abgezählt. Im Anschluss sind wir mit der hauseigenen Hundefamilie zu einem Spaziergang aufgebrochen. Nach gut einer Stunde kehrten wir zurück und genossen die Ruhe auf der Veranda. Matt bittet einen Lodgemitarbeiter um etwas Luft für unseren rechten Reifen. Er vermutet, dass das Ventil leicht Luft verliert.
Um 14.00 Uhr starteten wir zur Fütterung der Geparden sowie des Leoparden. Ich konnte sogar einen Gepard streicheln. Toll. Danach machten wir noch den Game Drive mit. Gesehen haben wir Impalas, Bockis, Gnus, Giraffen, Warzenschweine sowie Hartebeest.
Gegen 17.00 Uhr waren wir zurück und haben uns am Feuer einen Sundownerdrink gegönnt. Von hier gingen wir direkt zu Abendessen. Heute gab es eine Gemüsesuppe, Salat, Nudeln, Rotkraut und Steaks vom Gnu. Zum Dessert gab es Apfelstrudel mit Karamellsoße und Eis. Das Essen hier auf Düsternbrook ist sehr lecker aber leider sehr Abgezählt. Männer mit staken Appetit werden nicht satt. Um kurz nach 20.00 Uhr werden wir gebeten zu gehen. Da das Personal nach Hause gehen oder besser gesagt fahren möchte. Und wieder stapften wir im Dunkeln ins Zimmer. Wir machen uns für morgen reisefertig und ich schreibe noch schnell das Tagebuch. Gute Nacht Afrika
Flash20101'425 Beiträge · seit 201522. Okt. 2018 · #3
Hi Doreen,
bei Reiseberichten aus Namibia und speziell Etosha bin ich immer gern dabei 😎 zumal wir auch immer im Juni unterwegs sind und ich gespannt bin, wie andere diese Zeit erleben!
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201323. Okt. 2018 · #4
Mittwoch, 14.06.2017
Guten Morgen, heute werde ich sehr früh wach. Es ist relativ kühl und der Besuch im Bad wird verkürzt. Ich packe noch den Rest unserer Sachen ein und Matt verstaut den ersten Teil im Auto. Heute ist das Frühstück wieder sehr bescheiden aber wir werden satt. Nach dem Check out verlassen wir um 8.30 Uhr die Lodge. Auf dem Weg zur Hautstraße sehen wir Gnus, Warzenschweine, Paviane.
An der Hauptstraße angekommen ging es erst einmal nach Okahandja zum Biltong kaufen. Den Bahnhof gegenüber besichtigten wir auch und im Anschluss fahren wir nach Otjiwarongo.
Hier besuchten wir ebenfalls den Bahnhof und endlich konnten wir auch Loks der Trans Namib Eisenbahn aus nächster Nähe anschauen. Im Spar wurden später noch Getränke und eine Brotzeit gekauft.
Im Anschluss fahren auf der B1 und dann auf der C31 direkt zur Frans Indongo Lodge.
Bei Ankunft werden wir freundlich empfangen und unser Häuschen wurde liebevoll dekoriert. Wir gehören hier schon zu den Stammgästen. Nach unserer Brotzeit begaben wir uns auf den Aussichtsturm und genossen die Ruhe bei einem kühlen Savanna.
Um 19.00 Uhr sind wir zu Abendessen gegangen. Es gab es als Vorspeise: Lachs auf einer Art Pfannkuchen, Hauptspeise: Oryx-Spieß mit Pilzsoße, Kartoffeln, Möhren und Blumenkohl. Als Dessert gab es karamellisierte Birnen. Nach dem Abendessen habe ich die wunderschöne Dusche genutzt und im Bett schrieb ich das Tagebuch für heute zu Ende. Es ist 21.30 Uhr und mir fallen die Augen zu.
Gute Nacht
Es ist immer wieder schön hier zu sein. Die Frans Indongo Lodge gehört zu unseren Lieblingsquartieren in Namibia.
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201324. Okt. 2018 · #5
Donnerstag, 15.06.2017
Guten Morgen, ich habe recht gut geschlafen und werde um 6.00 Uhr wach. Auch mein Mann ist schon wach und geht als erster ins Bad. Ich höre ihn vom Bett aus brummeln. Das ist hier aber wohl temperiert um nicht zu sagen Arsch kalt. Hier gehört überall eine Fußbodenheizung rein. „Mensch Schatz sei doch kein Weichei, du bist in Afrika.“ Das Frühstück war erste Sahne, kein Vergleich zu gestern. Nachdem alles im Auto verstaut und unsere Rechnung beglichen war, starten wir um 7.50 Uhr Richtung Otavi auf der B1. In Otavi biegen wir auf die B8 und fahren nach Grootfontein. Dort wird getankt und im Anschluss besuchen wir das alte Fort.
Auf der B8 geht es nun ca. 110 km bis zum Abzweig auf die D 3016. Um 12.40 Uhr erreichen wir die Farm Wildacker.
Hier wurden wir freundlich von Karolin empfangen. Es ist super schön und unser Bungalow schaut nett und gemütlich aus. Auf der Veranda schreibe ich das Tagebuch. Wir sind von völliger Ruhe und Stille umgeben. Nur das Zwitschern der Vögel ist zu hören.
Um 15.00 Uhr bekommen wir eine Farmrundfahrt aber zuvor gibt es noch Kaffee und Kuchen. Ich freue mich. Leider war das Sichtungsglück nicht auf unserer Seite, aber es ist trotzdem schön. Ernst ganz zum Schluss in der Dämmerung haben wir Giraffen und viel andere Tiere gesehen. Leider konnte ich nicht erkennen welche, da es zu dunkel war. Eine zweieinhalb stündige Rundfahrt hatten wir auch noch nie. Im Anschluss saßen wir am Feuer und unterhielten uns mit einem Jäger. Wir haben viele interessante Dinge über das Jagen erfahren, so dass ich meine Meinung darüber geändert habe. Zum Abendessen saßen wir gemeinsam mit Karolin und zwei Jägern an einem großen Tisch…. eine schöne familiäre Atmosphäre. Zum Essen gab es Impalabraten, Sauerkraut und Nudeln. Als Dessert Joghurtcreme mit Zitronengeschmack. Es war super Lecker. Um 21.00 Uhr fallen wir müde ins Bett.
Gute Nacht Afrika
Auf Wildacker haben wir uns sehr wohl gefühlt und sollten wir wieder einmal in der Nähe sein kommen wir gerne wieder. http://www.wildacker-namibia.com/
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201325. Okt. 2018 · #6
Freitag, 16.06.2017
Guten Morgen, ich habe super geschlafen, ein geknuddelt in einer Fleecedecke werde ich um 6.20 wach. Nach dem Frühstück verlassen wir die Farm in Richtung Rundu. Schon wenige Kilometer nach verlassen des Lodgegelände passieren wir den Veterinärzaun. Von nun an taucht man ein ins wahre Afrika. Auf dem Seitenstreifen sehen wir Frauen Lebensmittel und Holz auf ihren Köpfen tragen, Kinder fahren auf klapperigen Fahrrädern, Viehherden und voll beladene Ochsenkarren.
Wir fahren eine gefühlte Ewigkeit auf der B8 immer gerade aus vorbei an unzähligen Armensiedlungen. In Rundu kaufen wir eine Brotzeit und an der Tankstelle bekommt der Reifen vorne rechts wieder etwas Luft. Die Supermärkte hier schauen völlig anders aus als im Rest des Landes. Nun sind es immer noch gut 200 km bis zur Lodge. Die Landschaft wird merklich grüner und die Bäume zahlreicher. Grund dafür sind die im Vergleich zum Rest des Landes höheren Niederschlagsmengen. Hier im Caprivi wir die Uhr eine Stunde vorgestellt. Wir folgen der B8 weiter in östlicher Richtung, immer gerade aus. Endlich haben wir unser heutiges Ziel erreicht.
Die Lodge ist sehr schön, wir haben Bungalow Nr.3. Um 15.00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Und um 16.00 Uhr startet unser heutiger Bootsausflug.
Wir sehen unsere ersten Hippos und viele Vögel. Bei den Popa Falls auf einer Landzunge genießen wir den Sundowner.
Um 18.30 Uhr sind wir zurück und zum Abendessen gibt es ein 5 Gänge Menü. Gurke mit Feta und Rote Bete, Kürbissuppe, Garnelen auf Salat, als Hauptspeise Elandsteaks mit Kartoffelgratin, als Dessert gab es Kuchen.
Um 20.10 begeben wir uns ins Zimmer ich schreibe noch Tagebuch.
Hallo Doreen, danke für Deinen Reisebericht auch wenn Eure Namibia Reise schon etwas her ist. Aber lieber spät als nie. Beim lesen Deines Berichtes hab ich das Gefühl hautnah dabei zu sein und die schönen Fotos bestärken das Gefühl noch.
Was sagen die anderen Formis dazu?
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Lg DG1973
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201327. Okt. 2018 · #8
Samstag, 17.06.2017
Guten Morgen, ich habe super geschlafen, das Rauschen der Popa Falls hat mich sanft in den Schlaf gebracht. Es ist 6.30 Uhr und draußen wird es so langsam hell. Die Stunde Zeitverschiebung ist schon deutlich spürbar. Nach dem Frühstück starten wir in den Mahango Game Park. Der Eintritt kostet 90,00 N$. Gesehen haben wir: Impala, Kudu, Pferdeantilopen, Zebras, Giraffen, Elefanten mind. 25 Stück, 1 Python, Gabeltracke, Grünmeerkatze, Hippos und Büffel, Baumhörnchen, Letschwe.
Von hier aus fahren wir in den Buffalo Park. Die Sandpisten beschafften mir ein flaues Gefühl im Magen. Ich fragte mich die ganze Zeit, werden wir es schaffen oder bleiben wir irgendwo stecken. Für meinen Mann war es das Höchste. Gesehen haben wir Hippos, sehr viele Büffel, Warzenschweine, Letschwe, Kudus und diverse Vögel.
Um 16.30 Uhr kehren wir in die Lodge zurück wo wir uns Kaffee und Kuchen gegönnten. Im Anschluss nahm ich ein Bad in der Wanne mit Ausblick über den Fluss. Noch vor dem Abendessen wurden Fotos sortiert und Tagebuch geschrieben. Zum Abendessen gab es: Tomate mit Mozzarella, Rote Bete Suppe, Schnecken auf Blätterteig mit Käse gefüllt. Als Hauptspeise Hartebeeststeak mit Möhren und Kartoffeln, als Dessert karamellisierte Ananas mit Eis. Es war alles lecker bis auf die Rote Bete Suppe, die sehr gewöhnungsbedürftig war. Ja und die Schnecken mochte ich auch nicht. Nach dem Abendessen sind wir auf’s Zimmer und ich habe das Tagebuch zu Ende geschrieben.
Gute Nacht
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201328. Okt. 2018 · #9
Sonntag, 18.06.2017
Guten Morgen, heute müssen wir die schöne Lodge am Okavango leider verlassen. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir all unsere sieben Sachen ins Auto gepackt. An der Rezeption wurde die Rechnung bezahlt und dann ging es los. In Divundu bekommt unser Tuni noch was zu trinken und der Problemreifen etwas Luft. Die ersten 190 km waren fad, langweilig und immer geradeaus auf der B8. Dann bogen wir in den Bwabwata National Park ab. Der Eintritt kostete für uns zwei und das Auto 90,00 N$.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, was auf uns zukommt. Aber ich sollte es schon bald erfahren. Kurz nach dem Eingangstor wechselte schlagartig die Schotterstraße in eine Sandpiste. Am Anfang war es schwierig, aber fahrbar.
Wir sahen schon nach wenigen Kilometern Impalas, Kudus und Elefanten. Die Piste wurde von Kilometer zu Kilometer schlechter. Unser eigentliches Ziel war der Horseshoe. Aber gut zwei Kilometer vor dem Ziel haben wir abgebrochen und die Rückfahrt angetreten.
. Auf den Rückweg sahen wir eine große Elefantengruppe. Ein Bulle fand das überhaupt nicht schön, dass ich sie fotografieren wollte. Er stellte die Ohren auf, hob den Rüssel und trötete. Das war für mich das Zeichen, nichts wie weg von hier.
Wir frästen uns durch den Tiefsand und teilweise schweres Gelände zurück zum Ausgang. Das sollte nicht das einzige Abenteuer für heute bleiben. Wir verpassten die Einfahrt zur Lodge und folgten dem Navi. Es schickte uns in einen kaum befahren Weg der immer dichter und enger wurde. Das kann doch nicht zu Zufahrt zu einer Lodge sein? Wir kehrten um, zurück zur Hauptstraße. Endlich war die Zufahrt gefunden und nach wenigen Kilometern haben wir unser heutiges Ziel erreicht.
Nach dem Check-in haben wir uns einen Burger gegönnt und den Nachmittag verbrachten wir auf der Terrasse mit Blick auf den Fluss.
Dann gab es den nächsten Schreck für heute. In meinem E-Mail Postfach befand sich eine Nachricht von Michael dem Besitzer von Matunda. Er hat uns die Übernachtung für den 28.06 abgesagt, aus familiären Gründen. Was für eine Scheiße. Und nun? Wir telefonierten mit der Frans Indongo Lodge und baten um eine Übernachtung für den besagten Tag. Zum Glück war noch ein Zimmer frei. Matt schrieb noch eine Mail, nun hieß es warten auf Antwort. Ich checkte ständig meine Mails… aber nix. Von Michael war ich total enttäuscht, sagt uns ab und sorgt noch nicht mal für eine Alternative. Ich fühlte mich schlecht und konnte den schönen Sonnenuntergang gar nicht genießen.
Zum Abendessen gab es heute Lachs, eine Tomatensuppe, Rindersteak für Matt und Hühnchen für mich. Zum Dessert gab es Schokoladenmousse. Alles war sehr lecker. Um 20.00 Uhr fallen wir müde ins Bett aber an Nachtruhe ist bei mir noch nicht zu denken ich muss noch das Tagebuch schreiben. Endlich geschafft nun sage auch ich gute Nacht.
sphinx1'624 Beiträge · seit 201528. Okt. 2018 · #10
Habibi011 schrieb:
uihhhhh-ooohh-auch haben wollen. Gratulation Doreen und vielen Dank für´s teilen.
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201428. Okt. 2018 · #13
Hallo Doreen,
ich bin auch noch schnell zugestiegen und bin ganz begeistert von eurer Python-Sichtung im Mahango Park. Bin schon ganz gespannt was euch sonst noch so alles vor die Linse kam und freue mich auf die Fortsetzung.
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201330. Okt. 2018 · #14
Hallo Konni, willkommen an Bord, schön das Du auch dabei bist.
LG Doreen
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201330. Okt. 2018 · #15
Montag, 19.06.2017
Guten Morgen, ich habe schlecht geschlafen. Die Sorge wegen der Übernachtung hat mich nicht schlafen lassen. Um 5.00 Uhr werde ich wach und kann nicht mehr einschlafen. Egal um 6.00 Uhr ist eh die Nacht zu Ende. Draußen wird es auch langsam hell und ich frage mich was wird uns der Tag bringen. Als wir zum Frühstück gehen, gab es fast nichts. Brot wurde gebracht und nur auf Anfrage gab es Wurst und etwas Käse. Um 8.00 Uhr starteten wir zum geführten Game Drive. Gesehen haben wir Impala, Kudu, Büffel, Affen sowie viele Vögel.
Auf der Rückreise haben wir mitten im Bwabwata National Park einen Platten. Umgeben von hohem Gras stehen wir auf dem Weg, während der Guide den Reifen wechselt. Jetzt hab ich noch gut lachen, denn ich hatte ja keine Ahnung, was uns heute noch blüht.
Um 11.45 Uhr kommen wir in der Lodge an und gehen erst einmal aufs Zimmer. Ich checke meine E-Mail und zur Erleichterung können wir am 28.06 in der Frans Indongo Lodge übernachten. Wir gehen entspannt zum Essen. Es gab Wraps mit Pommes. Nach etwas faul herumsitzen wollten wir aufs Zimmer, um noch eine Stunde auf dem Bett zu entspannen. Matt hat eh Kreuzweh. Nur irgendwas sagt uns, dass wir noch mal nach dem Auto schauen sollten. Gesagt getan und siehe da, was für ein Mist. Wir haben an unserem Reifen vorne rechts einen Platten. Nur noch anderthalb Stunde bis zur Bootstour. Das ist zu schaffen, also schnell ins Zimmer, Autoschlüssel holen und an die Arbeit. Der Reifen ist sicher schnell gewechselt. Aber Pustekuchen, jetzt fangen die Probleme erst mal an. Wie geht das Ersatzrad ab? Die Beschreibung vom Auto ist auch nicht wirklich Hilfreich. Uns kommt ein Angestellter der Lodge zur Hilfe, aber auch er ist ratlos. Er holt einen Mechaniker, der kennt sich aus und kann das Ersatzrad lösen. Zu dritt machen sich die Männer dran den Reifen zu wechseln. Es ist ein schwieriges Unterfangen, da der Boden aus Sand besteht und der Wagenheber zu klein ist. Nach langen hin und her, vielen Versuchen kommt ein anderer Wagenheber zu Einsatz. Endlich ist das Auto aufgebockt und das Rad kann gelöst werden, aber nur theoretisch, denn eine Verschraubung sitzt bombenfest. Normalerweise werden die Radmuttern vor dem aufbocken gelöst, aber was ist hier schon normal. Keine Chance die Muttern lösen sich nicht, es muss ein Lösungsspray her. Endlich und mit viel Kraft löst sich auch die letzte Befestigung. Jetzt kann das neue Rad aufgesetzt und befestigt werden. Ebenfalls wieder mit sehr viel Kraftaufwand. Ohne die Hilfe der beiden Lodgemitarbeiter hätten wir das nicht geschafft. Um 15.00 Uhr war es dann erledigt, wir konnten doch noch die Bootstour machen. Diese war sehr schön. Gesehen haben wir den Graulärmvogel, Schreiseeadler, Weißstirnbienenfresser, Graufischer, Zwergspint, Gabeltracke sowie Hippos. Welche weniger friedlich waren und unser Boot gerammt haben.
Das Abendessen war heute auch nicht besonders. Es gab Gamecarpaccio Gemüsesuppe und Springbockbraten. Als Dessert gab es Malvenpudding. Den Abend haben wir dann an der Bar bei einem Savanna ausklingen lassen.
Gute Nacht Afrika
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201331. Okt. 2018 · #16
Dienstag, 20.06.2017
Guten Morgen. Ich werde um 4.00 Uhr wach, an schlaf ist nicht mehr zu denken. Um 6.30 Uhr kann ich endlich aufstehen und alles verpacken. Vor dem Frühstück wird wieder alles ins Auto verstaut. Nachdem die Rechnung bezahlt wurde fahren wir um 7.45 Uhr los. Vor uns liegen 420 km. Die ersten km verlaufen Ereignislos, doch dann sehen wir einen Elefanten über die Straße gehen. Am Straßenrand sehen wir einen großen schwarzen Vogel. Ich schaue in meinem Buch nach und identifiziere ihn als Hornraben. Leider war ich für ein Foto zu langsam. Ab und zu sehen wir kleine Wohnsiedlungen und Einheimische am Straßenrand. Im Divundu werden die Reifen geprüft und unser Tuni bekommt was in den Tank. Nun sind es noch gut 200 km bis zur nächsten Lodge.
Endlich sind wir am heutigen Ziel angekommen. Es ist 11.30 Uhr. Die Lodge ist wunderschön und unser Bungalow hat wieder Flussblick. Zum Mittag gibt es Fisch and Chips.
Um 16.00Uhr ist unsere Bootsfahrt, wir erleben einen schönen Sonnenuntergang auf dem Okavango.
Heute erwartet uns ein leckeres Abendessen. Als Vorspeise Wild Carpaccio. Eine Gemüsesuppe für Matt, Salat für mich. Rind, Kartoffeln und Gemüse für Matt. Reis und Hähnchen für mich. Als Dessert gab es Kuchen. Im Restaurant ist es recht kühl und deshalb gehen wir in den Bungalow und schalten die Heizung an. Noch vor dem Schlafengehen schreibe ich das Tagebuch und um 21.00 lösche auch ich das Licht.
Gute Nacht Afrika
Bornheimer99 Beiträge · seit 201631. Okt. 2018 · #17
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201302. Nov. 2018 · #18
Mittwoch, 21.06.2017
Guten Morgen. Wir krabbeln aus dem Bett und fangen an zu frieren, es hat im Zimmer nur 14 Grad. Ich möchte gar nicht wissen, wie kalt es draußen ist. Nach einer kurzen Katzenwäsche schlüpfe ich in die Sachen. Das Frühstück ist heute besser, aber es ist sagenhaft kalt im Restaurant. Im Anschluss packen wir den Rest unserer Sachen ein und gehen zum Auschecken.
Um 7.30 Uhr starten wir in Richtung Tsumeb. Unser erstes Ziel für heute ist der Spar. Wir kaufen uns eine Brotzeit und weiter geht es zum Tanken. Hier erkundigen wir uns nach einen Reifendienst. Ein paar Straßen weiter werden wir fündig. Dort lassen wir sicherheitshalber den kaputten Reifen reparieren. Das ganze kostet unschlagbare 50 N$, das sind 3,50€.
Nun machen wir uns beruhigt auf den Weg zur Lodge. Hinter Tsumeb machen wir Brotzeit. Den Rest der Strecke schaffen wir jetzt auch noch. Um 12.50 Uhr erreichen wir etwas zu früh die Mokuti Etosha Lodge und müssen noch ca. 20 min. auf unser Zimmer warten. Gemeinsam erkunden wir das Gelände, während ich die Tiere fotografiere.
Um 18.00 Uhr gibt es Abendessen. Uns erwartet ein super Buffet. Vorspeisen: Chicken-Nuggets, kalter Braten, Roastbeef, div. Salate, Tomatensuppe. Hauptspeise: Kartoffeln und Reis, Oryxgulasch, Beefsteaks, Schweinerippchen und Würstchen vom Grill. Diverse Desserts. Nach dem Duschen und Haarewaschen schreibe ich noch mein Tagebuch zu Ende.
Gute Nacht
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201304. Nov. 2018 · #19
Donnerstag, 22.06.2017
Guten Morgen, heute Nacht habe ich gut geschlafen. Im Zimmer ist es heute wärmer, direkt angenehm. Um 7.00 Uhr gehen wir frühstücken, eine leckere Auswahl wartet auf uns. Im Anschluss geht es zum Check-out sowie zum begleichen der Rechnung. Um 7.40 erreichen wir das Lindequist – Gate, dem Eingangstor zum Etosha Nationalpark. Der Weg bis Camp Namutoni ist nicht weit. Hier müssen wir die Parkgebühren bezahlen. Nun kann unser privater Game Drive starten. Wir fahren in Richtung Twee Palms, hier sehen wir Gnus und Zebras.
Auf dem Weg zum nächsten Wasserloch sehen wir eine Tüpfelhyäne, Gabelracke, Bockis sowie Giraffen.
In Tsumcor sahen wir große Herde Elefanten sogar mit Babys. In Groot Okevi sehen wir eine Herde Giraffen.
Es ist nun schon bald 13.00 Uhr, wir fahren ins Camp und checken ein. Im Zimmer machen wir Brotzeit sowie eine kurze Pause. Gestärkt machen wir uns noch einmal auf die Pirsch. Zunächst steuern wir den Dik- Drive an. In Klein Namutoni sehen wir wieder Giraffen, Kapgeier und einen anderen Geier. Der Dik- Dik Drive hält nicht, was er verspricht, denn es sind keine Dik - Diks zu sehen.
Weiter fahren wir nach Koinachas hier sehen wir einen einsamen Oryx beim trinken. Aber das Highlight, des heutigen ersten Tages im Etosha erlebten wir in Chudob. Hier war eine Elefantengruppe von 7 Tieren am baden. Und 18 Giraffen warteten geduldig, dass sie auch ans Wasserloch dürfen, um ihren Durst zu stillen.
Um 16.00 Uhr waren wir zurück im Camp. Wir schauten uns hier ein wenig um und besuchten das Wasserloch. Ein einziger Flop hier kann man keine Tiere beobachten.
Um 18.00 sind wir zum Abendessen gegangen, heute gab es Kotelett mit Gemüse und Pommes. Nun schreibe ich Tagebuch. Ich werde sehr bald das Licht ausmachen und schlafen.
Gute Nacht Afrika
Habibi011Themenstarter69 Beiträge · seit 201308. Nov. 2018 · #20
Freitag, 23.06.2017
Guten Morgen, ich werde so um 5.30 Uhr wach, lasse mir aber noch Zeit mit dem aufstehen. Ganz langsam krabbeln wir aus unseren Betten. Nach dem morgendlichen Badbesuch beginnt wieder die morgendliche Routine. Sachen einpacken und Gepäck im Auto verstauen. Nach dem nicht so umwerfenden Frühstück wird das Gepäck ins Auto verstaut, dann begeben wir uns zur Rezeption zum Check-out. Unser heutiges Ziel ist Halali. Gesehen haben wir Bockis, Impalas, Zebras, Giraffen, Gnus, Elefanten, Oryx, Kudus sowie viele Vögel. Allerdings waren die Wasserlöcher Springbockfontein, Noniams sowie Nuamses gesperrt.
Um 13.00 Uhr erreichen wir das Camp Halali. Wir bekommen Bungalow No. 53. Nach dem Einzug schauen wir ans Wasserloch. Es gibt noch nicht all zu viel zu sehen: Impalas, Kudus, Tauben sowie Schildkröten. Um 15.30 machen wir einen Besuch im Shop und kümmern uns um unser leibliches Wohl.
Nach vier Uhr gehen wir noch mal ans Wasserloch. Nun sehen wir Kudus und viele Tauben. Auch ein Elefant kommt vorbei, um seinen Durst zu stillen. Als dieser gegangen ist, können wir nur noch die Tauben beobachten. Eine dieser unachtsamen Tauben wird von den Schildkröten ins Wasser gezogen. Sie kann sich nicht mehr an Land retten und ihr Todeskampf beginnt. Später sehen wir nur noch Federn auf dem Wasser schwimmen. Die Schildkröte hat sich ihr Abendessen organisiert. Kurz vor 17.30 Uhr wird es für uns Zeit zu gehen, da wir um 18.00 Uhr zum Abendessen wollen. Es gibt Buffet. Leckere Vorsuppe, div. Salate, gegrilltes Kudufleisch und Kuchen zum Dessert. Meine guten Erinnerungen an das Abendessen in Halali wurden erneut bestätigt. Das Essen war für ein staatliches Camp sehr gut. Um 19.00 Uhr entschließen wir uns noch für eine Runde Waterhole TV und werden von dem Programm nicht enttäuscht. Wir sehen 4 Nashörner sowie drei Tüpfelhyänen. Leider werden die Fotos mit der kleinen Lumix nichts, ich bin verstimmt. Um 20.00 Uhr schlendern wir gemütlich ins Zimmer zurück. Das Tagebuch schreiben fällt heute aus, da ich vergessen habe das Tab zu laden.