Hilfe bei Routenplanung Botswana November 2019

36 Antworten · 7'254 Aufrufe · gestartet 11. Juli 2018 von kitty191
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Themenstarter158 Beiträge · seit 201611. Juli 2018 · #1
Liebe Foristen,
eigentlich bin ich begeisterter Südafrika Urlauber und deshalb auch eher im Nachbarforum aktiv. Nun stehen wir für 2019 aber vor einer Urlaubsherausforderung, wo mir mein Heimatforum nur wenig helfen kann.
Deshalb vielleicht hier eine kurze Vorstellung meinerseits.
Wir sind ein reiseerfahrenes Paar um die 50 und in den letzten Jahren hauptsächlich in Südafrika unterwegs. Dieses Jahr werden wir das erste Mal im 4x4 unterwegs sein und haben den Tankwa Karoo NP und den Richterveld als 4x4 Parks auf dem Programzettel. Außerdem besuchen wir den KTP, Mokala, Augrabies, Keetmanshoop, Hobas, die Cederberge und die Westcoast.
Nun ist es so, dass die Planung für 2019 ansteht und die gestaltet sich zäh.
Mehrere Möglichkeiten werden momentan näher beleuchtet. Was sich aber abzeichnet, es wird wenig oder vielleicht gar nicht Südafrika werden.
Nach und nach nähern wir uns Botswana als Haupturlaubsdestination an.
Momentan lese ich Reiseberichte ohne Unterlass. Meist hier im Forum.
Der Reiseführer „Reise Know How“ Botswana und die Tracks4Afrika Karte werden hoffentlich morgen an meiner Haustür klingeln. Womöglich erweitern wir noch um „Botswana“ aus dem Ilona Hupe Verlag.
Eine Touranfrage bei Bwana Tucke-Tucke hat eine erste Routenoption mit ungefährer Preiskalkulation erbracht 🙄 Da ist dringender Überarbeitungsbedarf gefragt. Sehr schnell hat sich allerdings herauskristallisiert, dass ein so hochpreisiges Reiseland wie Botswana kostentechnisch für uns wohl nur im Dachzeltcamper zu stemmen ist.
Die Campsites in Moremi, Chobe und Okavango-Delta sind rar und kostenintensiv. Diese werden wir wohl auf jeden Fall über einen Reiseveranstalter buchen lassen. Den Dachzeltcamper wohl auch. Oder wie macht Ihr das? Habt ihr Tipps, mit welchen Veranstaltern Ihr da gute Erfahrungen gemacht habt?
Erstens sind auch diese Fahrzeuge rar und teuer, zweitens scheint die Auswahl des richtigen Fahrzeugs, sowie des Vermieters noch viel wichtiger zu sein, als bei einem MW in Südafrika. Schließlich ist das zu bereisende Gebiet relativ einsam und von schwierigem Terrain. Und außerdem ist das Gefährt ja nicht nur fahrbarer Untersatz, sondern auch Heimstatt.
Auf so vieles ist zu achten, was für uns absolutes Neuland ist....
Die Idee von SA/JNB aus zu starten rührt von der Vorstellung, dass das Auto in Südafrika deutlich günstiger in der Miete ist und die Auswahl an Flügen sehr viel breiter ist, als nach Windhoek. Allerdings ist Namibia als Startpunkt noch nicht gänzlich aus dem Rennen.
Ein erster Routenentwurf sieht folgendes vor: (dieser ist allerdings nicht der originale von Bwana, sondern ein Mix aus deren Vorschlägen und Inspirationen aus dem Forum) Besonders die RB‘s Von Freshy und Gromi haben mich da sehr angesprochen. 🙂


Anfunft JNB - Autoübernahme und Weiterfahrt nach Pretoria
1N Pretoria Einkauf, Installation des mobilen Heims für die nächste 4 Wochen, wenn noch Zeit ist ein bißchen Sightseeing
1N Pilanesberg Manyane Campsite
1 Mokolodi Resort
2N Khama Rhino Sanctuary
1N Makgadikgadi NP Kubu Island
2N Makgadikgadi NP Gweta Lodge/Planet Baobab mit Übernachtung in der Pan unter freiem Himmel (optional) oder Tiaan CS
1N Nxai Pan Bains Baobab
2N Nxai Pan South Gate
1N Maun
2N Tsodilo Hills Panhandle
1N Maun
1N Moremi NP South Gate
1N Moremi NP 3rd Bridge
2N Moremi Xakanaxa
1N Kwai Magotho CS
1N Chobe NP Savuti
1N Chobe NP Linyanthi
1N Chobe NP Ihana
4N Kasane Senyati Safari Camp. Ausflug nach Vic Falls ohne Auto (2Nächte)
1N Nata
1N Molema Bush Camp
1N Marakele NP
JNB Autorückgabe Heimflug
Ergeben ca. 5000km in 28 Tagen. Die einzige feste Unterkunft, ist die erste Nacht in Pretoria.
Ein wenig Sorge habe ich, ob wir den fahrerischen Anforderungen gewachsen sind. Man hört soviel und weiß so wenig. Viele sprechen von höchst tricky zu bewältigenden Tiefsand Pisten im Chobe, Schlammschlachten im Moremi, tiefen und tückischen Wasserdurchfahrten. Hoffentlich überschätzen wir und da nicht maßlos. Mut hat mit der RB von Gromi gemacht. Die beiden haben sich 2015 ja auch ohne nennenswerte Campingerfahrung und ohne große Vorkenntnisse im „Off Road“ fahren auf den Weg gemacht und die Reise gut überstanden. Meine Hoffnung ist, dass es im November nicht allzu matschig ist und die Wasserdurchfahrten keine U-Boot Kenntnisse erfordern.
Nichtsdestotrotz,es ist noch viel zu lesen, zu pfeilen und zu planen. Diese Route steht auch erstmal nur beispielhaft. Aber so etwas oder jedenfalls ähnliches schwebt uns wohl vor....
Falls Ihr andere Vorschläge habt, Verbesserungen oder Anmerkungen jeglicher Art, wäre ich Euch sehr dankbar.
Übt bitte Nachsicht mit mir. Vor Botswana und dem Camperleben habe ich echt Respekt- aber eben auch große Lust drauf....

P.S. Nach den Änderungen hätte ich noch 3 Nächte zu verplanen

LG
Kitty
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2018
4'984 Beiträge · seit 201611. Juli 2018 · #2
Guten Morgen Kitty,

auch wir starten/enden Botswanareisen aus Südafrika wegen der günstigeren Flüge und Leihwagen.

Zu deiner Route:
Was wollt ihr denn insges. 3 N in Maun? Maun sehe ich persönlich eher als notwendigen Versorgungspunkt zur Aufstockung von Lebensmitteln und Trinkwasser. Abgesehen von einem sehr empfehlenswerten Flug übers Delta oder einer Mokoro Tour ists dort nicht besonders toll.
Auch den Abstecher zu Tsodilo Hills würde ich überdenken, da die Fahrt von Maun dorthin, und in deinem Fall auch wieder retour, eher als öde zu bezeichnen ist. (abgesehen von 100en Eseln auf der Fahrbahn)
Zu Buchungen:
Mietwagen ab JNB kannst du einfach im Netz selber buchen; aber das weißt du ja als "alte" SA-Reisende.
Achte einfach darauf, dass das Fahrzeug einen Doppeltank hat.
Bei den campsites kann ich dir nur empfehlen deine Nerven zu schonen und die Arbeit einem örtl. Büro, zB NDM gg geringe Gebühr zu überlassen.
Gruß Gina
Themenstarter158 Beiträge · seit 201611. Juli 2018 · #3
Guten Morgen GinaChris,
vielen Dank für Deinen ersten Beitrag. Tsodilo Hills haben wir als Programmpunkt aufgenommen, da es uns von Bwana als sehenswert angepriesen wurde und ich in Freshy‘s RB darüber gelesen habe. Ob sich aber ein Abstecher von 400 km Oneway tatsächlich lohnt und deshalb 2x Maun eingeschoben werden muss, ist natürlich fraglich. Vielleicht sind die Tage ja doch irgendwo anders besser investiert.
Ein Flug über das Delta sind noch in den Überlegungen, genauso eine Mokoro Fahrt.

P.S. Wer oder was ist NDM?

LG
Kitty
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2018
4'984 Beiträge · seit 201611. Juli 2018 · #4
Kitty,

ja, Tsodilo ist sehenswert, da bin ich ja ganz bei Freshy, aber der Abstecher da rauf ist schon ziemlich abseits deiner Route.
Die gewonnene Zeit könntest du zB im Nxai nutzen. Hier lohnt die Fahrt weiter von Baines ins South Camp!

NDM ist eine der örtlichen Agenturen, die dir die mühsamen Buchungen bei den unterschiedlichen Betreibern der campsites abnimmt. Ich habe zu denen kein Naheverhältnis, aber gute Erfahrungen gemacht. Ist nur eine Möglichkeit unter vielen.
Gruß Gina
5'480 Beiträge · seit 200911. Juli 2018 · #5
Hallo Kitty,

den Botswana Reiseführer aus dem Hupe Verlag kann ich sehr empfehlen. Haben wir immer dabei.

Wir starten in den letzten Jahren unsere Botswana Touren auch immer in Johannesburg. Ist von den Flügen angenehmer als Windhoek. Bezüglich der Mietwagen nehmen sich Johannesburg und Windhoek nichts.

Die insgesamt 3 Nächte in Maun wurden ja schon angesprochen. Wir sehen immer zu, dass wir überhaupt nicht in Maun übernachten, sondern nur tagsüber durchfahren und unsere Vorräte aufstocken.

Mokolodi würde ich weglassen und gleich bis zum Kharma Rhino Sanctuary durchfahren.

Da Ihr sowohl die Tsodillo Hills, als auch Chobe/Moremi besuchen wollt, solltet Ihr mal überlegen, ob Ihr nicht den Caprivi mit einbauen wollt und diesen Part als Rundtour von/bis Maun gestaltet.

Im Moremi kann ich eine Nacht auf der Southgate Campsite empfehlen, um von dort die Black Pools zu besuchen.

Oktober/November ist eine sehr gute Reisezeit. Die Pistenverhältnisse in den Nationalparks sind zu der Zeit meist sehr gut. Wasser dürfte zu dieser Zeit nicht das Problem sein. Im weichen Sand ordentlich Luft aus den Reifen und mit ein wenig Fleiß wurde noch jedes festgefahrene Auto wieder aus dem Sand gegraben.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter158 Beiträge · seit 201611. Juli 2018 · #6
Hallo Topobär,
auch Dir vielen Dank für Deine Tipps. Ob wir Tsodilo Hills in Verbindung mit dem Caprivi Streifen als Rundtour umgestalten oder rauslassen werden wir prüfen.
Warum würdest Du Mokolodi rauslassen? Vertrödelte Zeit?
Da die Meinungen zu Maun ziemlich gleich sind, werden wir da auf jeden Fall kürzen. Beruhigend ist Deine Einschätzung zu den Wegbeschaffenheiten zu unserer Reisezeit (08.11-07.12.19)
Den Reiseführer aus dem Hupe-Verlag werden wir dann auf jeden Fall kaufen.

LG
Kitty
5'480 Beiträge · seit 200911. Juli 2018 · #7
Hallo Kitty,

Mokolodi hat nix besonderes zu bieten. Erst recht nicht im Vergleich, was der Rest Eurer Reise Euch bieten wird. Die Strecke von Pilanesberg zum Khama Rhino Sanctuary ist bequem in einem Tag zu fahren, da durchgehend Asphalt.

Alles Gute
Thomas
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2'610 Beiträge · seit 200711. Juli 2018 · #8
Hallo Kitty,

auch ich würde etwas Caprivi einplanen., damit die Tsodillo Hills Sinn machen.

Entweder so: Nxai Pan (2N), Maun (1), Tsodillo Hills (2), Divundu (1), Bwabwata (2), Chobe oder von SA kommend hoch bis Kasane (Chobe) und dann genau umgekehrt.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter158 Beiträge · seit 201611. Juli 2018 · #9
Hallo Jambotessy,
ich Danke auch Dir für Deine Ideen und Anmerkungen. Heute kam die T4A Karte. Die habe ich jetzt im Arbeitszimmer an die Wand getackert. Nun habe ich auch einen besseren Überblick und kann mir einiges besser vorstellen und nachvollziehen. Google Maps ist da doch manchmal etwas unübersichtlich. 😣
Mal sehen ob wir tatsächlich noch den Schlenker über den Caprivi mit einbauten. Wäre halt noch ein Grenzübertritt mehr. Vielleicht lassen wir aber Tsodilo Hills und die Tage in Maun einfach weg und investieren woanders in Doppelübernachtungen und endschleunigen so etwas.
@Topobär
Du schriebst, Mokolodi lohnt nicht, wir sollten von Pilanesberg bis Khama Rhino einfach durchfahren. Das erscheint mir mit einem Grenzübertritt und ca.500km/ >6h Fahrzeit ziemlich weit. Vielleicht muss ich aber auch einfach nur von meinem SA Urlaubsgebahren (nicht mehr als 300-350 km/Tag) noch etwas abrücken.
Eine weitere Überlegung wäre von Pretoria statt zum Pilanesberg, zum Mapungubwe NP zu fahren. Ist aber auch eine längere Strecke von ca. 475km und 5h reine Fahrzeit. Der Chef und Geldverwalter weigert sich aber bei gebuchtem teuren Dachzeltcamper im schönen Leokwe Camp zu übernachten. O-Ton: wir haben zu Hause ja auch nicht 2 Wohnungen....
So würde im Mapungubwe nur die Mazhou Campsite bleiben. Die befindet sich in der Western Section, nahe des Limpopo Forest Camp. Kennt das jemand? Lohnt sich das?
Vorteil wäre, dass es tagsdarauf nur noch 380km bis zum Khama Rhino wären.
Den Mapungubwe kennen wir schon, allerdings nur die Eastern Section. Pilanesberg hingegen kennen wir gar nicht.

Das CKGR lassen wir völlig aus. Ich erinnere mich hier im Forum mal einen RB gelesen zu haben, in dem stand: fahrerisch sehr anspruchsvoll, logistisch (Spritbedarf) schwierig. Davon war ich so verschreckt/beeindruckt, dass er rein reflektorisch gar nicht erst in die Überlegungen mit einbezogen wurde.
Ist das ein Fehler? Verpassen wir entscheidendes? Landschaftliches Kontrastprogramm zu den anderen Parks?
Hier könnte nähmlich die gewonnene Zeit durch Streichung von Tsodilo Hills und Maun investiert werden.

Verwirrte Grüße
Kitty
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2018
2'610 Beiträge · seit 200711. Juli 2018 · #10
Hallo Noch einmal,

das CKGR ist gar nicht so anspruchsvoll, nur die Anfahrt über Xade hat es etwas in sich (Tiefsand),.Ansonsten sind die Pads nicht sandig, Nur wenn es stark geregnet hat, wird es schlammig. Ich denke aber, dass deine Tour schon ganz schön ausgewogen ist, auch ohne CKGR.

Für Nxai Pan würde ich allerdings auf jeden Fall 2N im South Gate einplanen. Zu welcher Jahreszeit seid ihr eigentlich unterwegs? Je nach dem wann, sieht man mehr Tiere im Makgadigadi Teil -was man nie so vor Augen hat - hier findet nach der Serengeti die zweit grösste Migration statt (Zebras und Gnus).

Grüße Jambotessy

P.S. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil-November, ich sehe es! da müssten die Zebras und Gnus schon wieder im Nxai Pan sein!
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2018
4'984 Beiträge · seit 201612. Juli 2018 · #11
Guten Morgen Kitty,

ihr könntet die erste Nacht im Marakele NP verbringen, liegt an der Strecke zu Khama Rhino.

Falls es aber doch Mapungubwe werden sollte, folgende Info für die Weiterfahrt nach Khama Rhino:
Bei der Querung der Grenze Pont Drift ist der Limpopo zu queren.
Wenn er Wasser führt ist das nicht möglich, wenn er trocken ist fährst du durch Tiefsand.
Also dann eher auf der SA-Seite über die R521/R572 über Groblersbrug nach BOTS einreisen!

Das CKGR hat schon etwas ganz Besonderes, aber ihr habt zu wenig Zeit dafür.
Wie schon geschrieben, auch von Jambotessy, investiert die gewonnenen Nächte lieber ins South Camp/Nxai.
Gruß Gina
5'480 Beiträge · seit 200912. Juli 2018 · #12
Hallo Kitty,

in Botswana ist es so, dass zwischen den Sehenswürdigkeiten oftmals große Distanzen durch absolut langweiliges topfebenes Buschland zurückzulegen sind. Da ist es besser, mal den einen oder anderen Fahrtag mit längeren Etappen einzuplanen, um an den schönen Ecken des Landes mehr Zeit verbringen zu können.
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761 Beiträge · seit 201012. Juli 2018 · #13
Hallo, Kitty,

die Mazhou Campsite ist schön schattig - ein richtiges Busch Camp.
Man steht relativ dicht beieinander, erhält Besuch von Affen, Antilopen, sehr viele Vögel.
Wir waren dort 2014, nach dem Besuch des Ostteils von Mapungubwe, eine Nacht.

Gruß Doro
~ Africa is a feeling ~
Themenstarter158 Beiträge · seit 201612. Juli 2018 · #14
Guten Morgen an alle Tippgeber,
@Jambotessy
Danke für Deine Anmerkungen zum CKGR. Vielleicht ein Fehler es außen vor zu lassen. Aber alles geht eben auch nicht. Jedenfalls nicht in 4 Wochen. 😵
Es freut mich, dass unsere Route selbst von „alten Forumshasen“ als recht ausgewogen beurteilt wird. 🙂
@GinaChris
Danke für den hilfreichen Hinweis, dass man am Grenzübergang Pont Drift durch das Flussbett des Limpopos muss. Der führte letztes Jahr im November noch reichlich Wasser. 😣
Dein Tipp im Marakele zu übernachten ist nicht schlecht aber den haben wir schon als letzte Anlaufstelle auf der Rücktour. Deshalb wird es hinzu wohl doch eher Pilanesberg oder eben doch Mapungubwe
@Flori
Dankeschön für Deine Beschreibung der Mazhou Campsite des Mapungubwe. Eine Überlegung wert.
@Topobär
Ich muss noch Umdenken. Jahrelang predigt man den Neulingen keine zu weiten Strecken am Stück zu fahren, in Botswana scheint es nun eben anders zu sein.

Noch eine generelle Frage zu den Stopps. Auch in SA als Nicht-Camper, werden ja immer mehrere Tage am Stück vor Ort empfohlen. Nun habe ich aber viele 1N Stopps verplant. Ist das doof gedacht oder mit dem Camper ja eher egal, da man sowieso immer alles zusammenpacken muss, bevor man auf Game Drive geht?

In meiner Routenplanung in #1 ändere ich jetzt mal Eure Vorschläge. Mal sehen, wie es dann aussieht.
Vielen Dank an alle für Eure Mühe und Geduld.

LG
Kitty
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2018
4'984 Beiträge · seit 201612. Juli 2018 · #15
Hi Kitty,

in diesem Forum gibt es 2 "Fraktionen" betr. Übernachtung.
Die eine meint, nur 1 Nacht an einem Platz sei ein No-Go, die andere, der auch ich angehöre, findet das durchaus ok.

Ich hab da noch einen Tipp für dich, um dich vom Umweg nach Mapungubwe abzubringen 😉
Schau dir einmal das Matamba Bush Camp an; unweit der R33, also auf quasi direktem Weg nach Khama Rhino.
Gruß Gina
5'480 Beiträge · seit 200912. Juli 2018 · #16
Hallo Kitty (diese Anrede finde ich jedes mal wieder sehr lustig),

ob 1 oder 2 Nächte vor Ort würde ich immer von den Umständen abhängig machen. Wenn ich innerhalb der Nationalparks die Campsites wechsele, bleibe ich meist nur für eine Nacht. Das halten wir so im CKGR und im Bereich Moremi/Chobe. Der typische Tagesablauf sieht bei uns dort so aus, dass wir morgens alles zusammenräumen und sofort auf Gamdrive fahren. Wenn das gute Licht schwindet und sich die Tiere zurückziehen, machen wir Brunch und fahren dann weiter zur nächsten Campsite. Dort kommen wir dann üblicherweise am frühen Nachmittag an, richten uns kurz ein und gehen für den Rest des Tages bis Sonnenuntergang erneut auf Gamedrive. Unsere typische Tour von Kasane nach Maun sieht auf diese Weise wie folgt aus:
Kasane - Ihaha - Linyanti - Savuti - Magotho - North Gate - Xakanaxa - 3rd Bridge - South Gate - Maun
Immer jeweils eine Nacht.

Sind wir an schönen Orten, wo man vorher und nachher lange Fahrzeiten hat, bleiben wir auch gerne 2 Nächte.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter158 Beiträge · seit 201614. Aug. 2018 · #17
Liebe Foristen,
nach weiterem Studium der T4A Karte Botswana, noch mehr lesen von Reiseberichten(danke an Gromi,Freshy,Topobär und aktuell Clax habe ich außerdem mal Kontakt zu Namibia Click and Travel aufgenommen. (Der Mail- Kontakt zu Nina Holtrop ist sehr nett und schnell.) Auch ein herzliches Dankeschön an GinaChris und Jambotessy, die mir so manchen wertvollen Tipp gegeben haben, ist die angedachte Route nochmal überarbeitet worden. Das ist nun erstmal dabei rausgekommen:
08.11.19 Abflug nach JNB - 07.12.19 Rückflug
2N JNB RosebankÜbernahme des MW von Bushlore am 11.11. da dann die Low Season beginnt)
2N Pilanesberg NP Manyane CS (2N minimum stay)
2N Khama Rhino Sanctuary Mokongwa Camp CS
1N Makgadikgadi NP Kubu Island CS
2N Planet Baobab CS
1N Ausfug in die Ntwetwe Pan mit Übernachtung und Besuch der Erdmännchen
1N Nxai Pan Baines Baobab CS
1N Nxai Pan South Gate CS
1N Maun evtl. Maun Rest Camp CS
1N Moremi NP South Gate CS
2N Moremi NP 3rd Bridge CS
1N Moremi NP Xakanaxa CS
1N Kwai Conession Magotho CS oder ist North Gate die bessere Alternative!
2N Chobe NP Savuti CS
Von Linyanthi ist uns von Nina aktuell abgeraten worden, da aufgrund von verstärkter Wilderei wenig Tiere in dieser Gegend sind.
1N Chobe NP Riverfront Ihaha CS
2N Kasane Chobe Safari Lodge CS
2N Vic Falls Vic Falls Backpackers Lodge (Transfer von der CSL)
1N Nata Nata Lodge CS
1N Fracistown Woodlands Lodge CS
1N Matamba Bushcamp
Zurück nach JNB Autorückgabe, wenn wir einen Abendflug bekommen Rückreise noch am selben Tag, sonst noch eine Nacht in JNB. Wir wollen am Ende des Urlaubs nicht über Gebühr hetzen.
27 Tage, hoffentlich gut geplante Entdeckungen und Erholung in einem wunderbaren Land.
Was haltet Ihr von dieser Planung? Was würdet Ihr womöglich anders machen? Über Euer Feedback würde ich mich sehr freuen, denn noch ist Zeit und noch nichts ist fest.
Die Zentral Kalahari haben wir bewusst außen vor gelassen. Alles auf einmal geht leider nicht.
Ich habe die Strecke in diesem Post bewusst nochmal komplett neu aufgelistet, denn wenn ich #1 erneut angepasst hätte, blickt bald keiner mehr durch

Liebe Grüße
Kitty
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2018
5'480 Beiträge · seit 200914. Aug. 2018 · #18
Hallo Kitty,

eine sehr, sehr schöne Tour, die ich bis auf eine kleine Änderung uneingeschränkt übernehmen würde. Ich würde auf die Nacht in Maun verzichten. Ich finde die Stadt sehr unattraktiv und würde nur schnell einkaufen und tanken und dann gleich weiter zum South Gate fahren. Die frei werdende Nacht würde ich nutzen, um sowohl auf der North Gate CS als auch auf der Magotho CS zu übernachten. So könnt Ihr beide Ufer des Khwai erkunden.
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4'984 Beiträge · seit 201614. Aug. 2018 · #19
Hallo Kitty,

ich schließe mich Topobärs Meinung an; eine schöne Runde ist das jetzt geworden!

Noch ein Rat von meiner Seite:
Nehmt ein Sat-phone mit; es kann in jedem Notfall sehr hilfreich sein!

Gruß Gina
Themenstarter158 Beiträge · seit 201614. Aug. 2018 · #20
Vielen Dank an Thomas und Gina für das Feedback.
Maun ist drin, da wir evtl. einen Flug über das Delta machen wollen, vielleicht auch eine Mokoro Tour. Falls wir uns gegen einen Flug entscheiden, streichen wir die Nacht in Maun und würden North Gate mit einbauen.
Ein Sat Phone nehmen wir auf jeden Fall mit.

LG
Kitty
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2018