Hilfe bei Routenplanung für Seelentrip

5 Antworten · 1'573 Aufrufe · gestartet 30. Juni 2018 von Shelby
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201830. Juni 2018 ·
Hallo liebe Namibia-Veteranen,

ich brauche mal eure Unterstützung. Für mich und meine Freundin soll es Mitte August 2019 endlich nach Namibia gehen.
Ich selbst war schon mehrfach dort, aber nur als Beifahrer (mehr in meiner Vorstellung, falls es interessiert). Eigene Fahrerfahrung im Offroad begrenzen sich auf Australien. Größere Teile der Old telegraph Road zum Nordkap in Queensland zum Beispiel. Ich würde mich als fortgeschrittenen Anfänger bezeichnen, aber fern ab von Profi. Ich habe versucht die Routen so zu wählen, dass sie mit gewisser Grunderfahung machbar sein sollten, aber auch abseits der ausgetretenen Wege führen sollte. Ich möchte meiner Liebsten das Afrika zeigen, dass ich als Kind und junger Jungendlicher erleben durfte. Elefanten im Hoanib suchen und Ähnliches.

Wir werden um die 4 Wochen Zeit haben. Angepeilt ist ein Toyota 4x4 automatic mit Dachzelt von Safari car rental, 2.ter Ersatzreifen, Navi mit T4A, Satphone. Verhaltensweisen bei Fahrten im Outback und bei Problemen sind mir durchaus bekannt. Meine Schwester ist Rangerin in Queensland und daher bin ich vielleicht eher übervorsichtig mit viel zu vielen Vorräten und Wasser. Aber lieber am Ende was verschenken als wirkliche Probleme zu kriegen.





Klick auf die Bilder für größere Versionen.

Ich habe mich an Basecamp mit t4a Karte versucht.

1. Ankunft – Übernahme Auto – Nauams / Namibgrens
2. Nauams – Namibgrens (oder auf Nauams / Namibgrens bleiben)
3. Namibgrens - Sesriem Rest Camp (vielleicht Canyon)
4. Sesriem Rest Camp (Deadvlei & co.)
5. Sesriem - Namib Dune Star Camp
6. NDSC – Mirabib
7. Mirabib – Swakop
8. Swakop (vielleicht little 5 oder ähnliches)
9. Swakopmund – Spitzkoppe (wenn möglich über Omaruru Revier und Backroads)
10. Spitzkoppe – Cape Cross – Messum Krater- Ugab Save the Rhino Trust Camp
11. Ugab Rhino Camp – über Desolation Valley - Wild Camping irgendwo
12. Wild Camp – Organ Pipes – Palmwag
13. Palmwag – Sesfontein – Hoanib – Signal Hill
14. Signal Hill – Umweg – Camp Aussicht
15. Camp Aussicht (Himba)
16. Camp Aussicht – nach Norden über Backroads wieder nach Süden- Wild Camping
17. Wild Camping – über Kamanjab – Olifantsrus Campsite
18. Olifantsrus
19. Olifantsrus – Okaukuejo
20. Okaukuejo
21. Okaukuejo – Halali
22. Halali
23. Halali – Okonjima Campsite
24. Okonjima Campsite
25. Okonjima – Rückflug

Rein rechnerisch sind da bei 4 Wochen ja noch 3 Tage über. Die endgültige Planung hängt von den Flügen ab die wir kriegen, aber im Zweifelsfalle würde ich da noch einen Tag im Messum Krater, Hoanib, Spitzkoppe oder Filmhaus zwischen schieben.

Es geht mir natürlich auch um Tiere, aber die Einsamkeit und die Landschaften im Damaraland und weiter nördlich sind mir extrem wichtig. Um dann auch den Tieranteil für meine Liebste zu erhöhen kräftig Etosha und Okonjima um die Katzendichte zu erhöhen.


Vielleicht habt ihr ja noch einen Tipp oder sagt: „um Himmels willen! Bloß nicht „XXX“ fahren!“

So… ist doch länger geworden als gedacht… aber für mich hängt emotional sehr viel an dem Trip.

Grüße aus dem sonnigen Hamburg!
137 Beiträge · seit 201701. Juli 2018 ·
Ich bin noch kein Veteran - die erste Namibia-Traumreise liegt gerade hinter mir - aber ich darf bestimmt trotzdem schreiben ....

Mir fällt als erstes dein „irgendwo wildcampen“ auf. Das würde ich überdenke. Ich glaube das wildcampen in Namibia nicht erlaubt ist. Davon abgesehen halte ich das auch für schwierig. Namibia ist nicht mit Australien zu Vergleich (von Erzählungen von Freunden hierzu -war selbst noch nicht dort)
Es gibt nicht viele Gebiete wo man sich einfach hinstellen kann- so mein Eindruck. Das meiste ist Farmland und auch eingezäunt. Zäune längs der Straßen.

Die echten Veteranen 😉 mögen mich berichtigen wenn meine Einschätzung falsch ist.

Am Rückflug-Tag von Okonjima nach Windhoek zu fahren - mit Autoabgabe .... wäre mir zu weit.
Themenstarter7 Beiträge · seit 201801. Juli 2018 ·
Hallo Tanja,

Ob das wilde Campen in den beiden Gebieten erlaubt ist kann ich noch nicht abschließend beurteilen. Es wird aber scheinbar sehr häufig so gemacht (auch in einigen berichten hier im Forum zu lesen)
Dabei geht es ja nur um 2 Stellen. Einmal nordwestlich des brandberges und einmal westlich von kamanjab. Für beide Ecken gibt es Berichte in denen das campen an bestimmten Stellen als nicht erwünscht ist da es sich um stammesgebiet handelt, abseits davon soll es gestattet sein. Aber ich lasse mich gerne von Gegenteil überzeugen. Wild auf farmland würde ich nicht wollen.

Die Strecke am letzten Tag hängt wie am ersten Tag von den Flügen ab. Wir sind frühaufsteher und wenn es zeitlich passt würden wir es bevorzugen aus dem Busch zu kommen als nochmal in der Stadt schlafen zu müssen. Tipps auf nähere Camps sind gern gesehen
5'480 Beiträge · seit 200902. Juli 2018 ·
Hallo Shelby,

ich war schon sowohl im Outback, als auch in den einsamen Gebieten im Nordwesten Namibias unterwegs. Hinsichtlich der Anforderungen mit dem Auto in unwegsamen und einsamen Gebieten unterwegs zu sein, ist das durchaus vergleichbar. Im Australischen Outback ist man oftmals sogar noch sehr viel weiter von der Zivilisation entfernt, als in Namibia.

Die Orte an denen Du das Wildcampen geplant hast, gehen nach meiner Meinung dafür in Ordnung.

Im Großen und Ganzen eine sehr schöne Route. Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist der 16.Tag. Wo willst Du da genau langfahren und was versprichst Du Dir davon? Die Region hat wenig zu bieten. Ich würde diesen Tag streichen und ihn und 1-2 der Reservetage dafür nutzen, vom Hoanib weiter zum Hoarusib zu fahren.
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2'780 Beiträge · seit 200702. Juli 2018 ·
hallo shelby
So wie du dich beschreibst sollte die Route mit den entsprechenden Anforderungen gut machbar sein für dich, ich finde sie fast rund. Wie Topobär würde ich die Trockenreviere Hoanib / Mudorib / Hoarusib einem "Nordschlenker" ab Camp Aussicht vorziehen, etwa bis zur Höhe von Purros fahren.
Von Ugab Rhino über Desolation Valley bis zum Camping Xaragu fahren oder bis zum Camp Madisa. In Twyfelfontein die Felszeichnungen auf einer lohnenswerten Wanderung angucken und erst danach weiter bis Palmwag fahren.
Btw beim Signal Hill campt man wild.
Von Okonjima nach Windhoek ist kein Problem wenn die Wagenabgabe erst nach Mittag ist
Gruss Leona
Themenstarter7 Beiträge · seit 201802. Juli 2018 ·
Hallo Topobär und La Leona,

vielen lieben Dank für eure Einschätzung! der nördliche Schlenker war in die Planung eingeflossen da ich in einem Bericht hier, ich glaube es waren die Eulenmuckels, über den Otjitheka Trail gestolpert war. In dem Bericht hat mich die Umgebung sehr fasziniert, aber dann schaue ich mir nochmal in Richtung Hoarusib um.
Dass Signal Hill wild gecampt wird war mir klar, aber ich habe es nicht so deutlich geschrieben weil es für mich in meiner Planung ein fester Punkt war. Danke aber für den Hinweis!