Tipps & Tricks zur Fotografie

49 Antworten · 7’922 Aufrufe · gestartet 21. März 2018 von Dori
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Themenstarter149 Beiträge · seit 201721. März 2018 ·
Ich glaube mittlerweile auch, dass es an nen Verwackler liegt.
Habe mir gerade mal andere Bilder von Pferden angesehen, die ich vor 3 Wochen mal geschossen habe. Da ist das Problem nicht. Also Distanz bei dem Vögelchen (~25m habe ich eben gesehen) Belichtungszeit, nur Aufgelegt...Alles zusammen scheint eine ungünstige Kombi gewesen zu sein 😗

Bei Pferden sieht das so aus:

IMG_3067-2.jpg

600mm Brennweite; 1/1000; ISO 320

IMG_3070-2.jpg

150mm Brennweite; 1/640; ISO 640

IMG_3017.jpg

600mm; 1/640; ISO 250
1’014 Beiträge · seit 201621. März 2018 ·
Ich gehe auch davon aus, daß bei dem ersten Bild verwackelt wurde und bei dem zweiten der Fokus vom Vogel auf das Gras davor verrutscht ist. Das passiert bei der Fuhre schnell mal.
Ich habe das Tamron 150-600, das in der gleichen Liga mitspielt wie das Sigma. Damit sind Bilder mit sehr ordentlicher Schärfe möglich. "Mal eben so" aus der Hand ist gerade am langen Ende allerdings schwierig. Ich bin mit meinem durch den Zoo gelaufen und hatte freihand reichlich Ausschuß.

Und was einige der eingestellten Bilder in den Reiseberichten angeht: Einer der Fotografen nutzt das rattenscharfe Canon 200-400, das kostet in etwa das 10fache der Sigma und Canon 150-600er. Das ist nochmal eine andere Liga.

Yanjep
Themenstarter149 Beiträge · seit 201721. März 2018 ·
Nutzt Ihr eigentlich irgendwelche Filter? Also Pol-Filter, Verlaufsfilter, oder ähnliches?
938 Beiträge · seit 201321. März 2018 ·
Nochmal zur Belichtungszeit, die 80D hat einen Cropfaktor von 1,7, 600mm Objektivbrennweite entsprechen also ungefähr 1020mm. Da sind nach der Faustregel 1/Brennweite 1/800 zu wenig um Freihand nicht zu verwackeln.
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
1’014 Beiträge · seit 201621. März 2018 ·
Filter nutze ich, wenn sie mir von Nutzen sind. Aber auf keinen Fall als Immerdrauf. Jeder Filter hat seinen eigenen Zweck, ich setze sie nur zielgerichtet ein um nicht-metallische Reflektionen wegzufiltern oder bei ganz bestimmten Situationen einen schönen blauen Himmel zu bekommen, ggfs. die Belichtungszeit zu verlängern wenn kein Graufilter zur Hand ist (Polfilter), die Belichtungszeit zu verlängern, Stichwort Wasserlauf als Schleier, keine Menschen vor dem Kölner Dom (Graufilter) oder bei sehr hellem Himmel und dunklem Untergrund eine vernünftige Belichtung hinzubekommen (Grauverlaufsfilter).

Yanjep
zuletzt bearbeitet 21. März 2018
487 Beiträge · seit 201221. März 2018 ·
Hallo,
die Offenblende ist bei dem Objektiv und der Brennweite nicht die Beste aber ich würde wie folgt vorgehen:
Größte Offenblende, akzeptable ISO Einstellung um eine Verschlusszeit über 1/1250 zu erreichen. Spotfokus auf das Auge, mindestens 1/3 unterbelichten, sonst reißen die hellen Stellen, bei dem hellen Licht in Namibia, immer aus und lassen sich auch als RAW nicht korrigieren. Möglichst Stativ, Scheibenstativ, Einbeinstativ oder Bohnensack. Für startende Vögel einen Followfocus wählen und schnelle Serienaufnahme. Objektiv justieren.
P.S: Das Bild verträgt sicher noch einen größeren Ausschnitt und eine Komposition, goldener Schmitt etc.
Grüße
www.save-wildlife.org www.sptr.de
4’547 Beiträge · seit 200721. März 2018 ·
Hallo Dori,

wir fotografieren auch mit Canon, allerdings mit der 60D und 70D mit dem alten 100-400er L und dem 70-200 L 2,8 II.
Viele Jahre waren wir mit unseren Fotos unzufrieden, eigentlich genauso wie Du.

Deutlich besser geworden ist es seit einigen Gesprächen auf Treffen mit einigen Fotocracks hier aus dem Forum. Sie haben uns toll weiter geholfen.

Seitdem sind wir im "P-Modus" unterwegs. Für die Tierfotografie stelle ich den ISO-Wert fest ein und achte dann beim Fotografieren darauf, dass ich mit den Teles mind. eine 1,00er Belichtungszeit oder kürzer habe. Der wichtigste Fortschritt ganz am Anfang war, dass die Aotofokus Spotmessung genutzt wird. Da wurde glaube ich noch gar nicht darüber gesprochen, oder ? 😐 Die ISO Zahl wird dann nach oben angepasst, wenn die Automatik eine zu lange Belichtungszeit liefert. Man muss beim Fotografieren dann allerdings stets auf die Anzeigewerte achten und evtl. die manuellen Einstellungen anpassen. Das führt zu Fehlern, wenn man plötzlich ein geiles Motiv vor die Linse bekommt und sich die Lichtverhältnisse verschlechtert haben.

Die feste ISO-Zahl mag ich deswegen, weil die Automatik dann keinen utopisch hohen und stark rauschenden ISO Zahlen verwenden kann. Das kann man aber auch dadurch beschränken, dass man diesen Wert im Einstellungs-Menue nach oben begrenzt.
Insgesamt kann man finde ich super dazulernen, wenn man sich z.B. bei Flickr mal Bilder von Cracks und deren EXIF-Daten anschaut.

Viele verständnisvolle Grüße
Casimodo



Bei uns passiert das regelmässig bei Leopardensichtungen. Vielleicht zittert die Hand dann aber auch etwas mehr 😉
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 21. März 2018
3’883 Beiträge · seit 201121. März 2018 ·
Strelitzie schrieb:
Ich habe festgestellt, dass meine Fotos auf dem Computer wesentlich schärfer sind, als sie dann hier in meinen Reiseberichten erscheinen.

Deine Fotos, Olli, haben eine Bildgröße von 1000x1500 Pixel, die Bildauflösung 72 Pixel/ Zoll.
Das Mega-Bild vom "Roller beim Frühstück" von Uwe kürzlich hatte 1024x683 Pixel, Bildauflösung 240 Pixel / Zoll.

Kann darin schon eine "Fehlerquelle" liegen bzw. wie beeinflussen Bildgröße/ Bildauflösung die Qualität?
Die Forensoftware rechnet das Bild doch von x-MB auf x-KB herunter.

Viele Grüße
Strelitzie
Hallo Strelitzie,
mit deiner Vermutung zur Auflösung liegst Du goldrichtig.
Die vom Apparat heruntergeladenen Bilder haben eine Auflösung von 72 dpi. Entwickelt man die RAW-Formate mit Lightroom macht das Programm bei mir automatisch 240 dpi. Schon lange setze ich die Auflösung der Bilder für das Web herauf. Ein Notebook mit einem 17-Zoll Monitor und Full HD-Auflösung (1080 x1920 Pixel) hat bereits eine Auflösung von 127 ppi. Es macht also Sinn, bei Webanwendungen für gute Detailschärfe die Bilder mit min. 120 dpi hochzuladen. Druckereien fordern sogar 300 dpi für ihre Anwendungen.

LG freshys "bessere" Hälfte
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
131 Beiträge · seit 201722. März 2018 ·
freshy schrieb:
Strelitzie schrieb:
Deine Fotos, Olli, haben eine Bildgröße von 1000x1500 Pixel, die Bildauflösung 72 Pixel/ Zoll.
Das Mega-Bild vom "Roller beim Frühstück" von Uwe kürzlich hatte 1024x683 Pixel, Bildauflösung 240 Pixel / Zoll.

Strelitzie

Die vom Apparat heruntergeladenen Bilder haben eine Auflösung von 72 dpi. Entwickelt man die RAW-Formate mit Lightroom macht das Programm bei mir automatisch 240 dpi. Schon lange setze ich die Auflösung der Bilder für das Web herauf. Ein Notebook mit einem 17-Zoll Monitor und Full HD-Auflösung (1080 x1920 Pixel) hat bereits eine Auflösung von 127 ppi. Es macht also Sinn, bei Webanwendungen für gute Detailschärfe die Bilder mit min. 120 dpi hochzuladen. Druckereien fordern sogar 300 dpi für ihre Anwendungen.

LG freshys "bessere" Hälfte
Ich denke ihr solltet euch mal schlau machen was eine Angabe wie "300 DPI" bedeutet. Im Zusammenhang mit einem Bild auf einem Bildschirm nämlich rein gar nichts!

DPI ist die Abkürzung für "Dots per Inch" - also "Punkte pro Zoll", man könnte auch sagen "Druckpunkte pro Zoll"
Eine Bilddatei enthält Pixel und keine Punkte. Die Auflösung wird in die EXIF geschrieben, dort kannn jeden x-beliebigen Wert reinschreiben ohne dass sich irgendetwas ändert.

"300 DPI" ist z.B. die Auflösung eines Druckers oder Scanners aber nie die Auflösung einer Bilddatei.

Eine Auflösung beim Foto, z.B. 200 DPI ist nur relevant wenn man das Foto ausdrucken möchte.
Wenn ein Bild 1024 x 683 Pixel hat und man als Auflösung 200 DPI einträgt dann wird das ausgedruckte Bild ca. 13 x 8.6 cm gross sein (1024 / 200 * 2.54, bzw. 683 / 200 * 2.54)

Natürlich gibt es niemanden der so arbeitet (ausser vielleicht im professionellen Layout Bereich). Wenn du ein ausgedrucktes Foto beim Fotodienst XY bestellst dann gibst du die gewünschte Papiergrösse und der Drucker rechnet aus damit es passt.

https://www.maiocchi.de/bildbearbeitung/pixel-dpi-ppi-lpi-unterschied-bildgroesse-und-bildaufloesung-erklaert/
https://www.kobebeef.ch/blog/das-web-und-der-72-dpi-mythos/
http://www.dpiphoto.eu/dpi3.htm

Gruss
zuletzt bearbeitet 22. März 2018
51 Beiträge · seit 201222. März 2018 ·
Wie rolfhorst schrieb. Mit dem Sigma USB-Dock kann man noch einiges an Schärfe heraus holen durch sauberes kalibrieren. Habe das USB-Dock selbst und kann das nur bestätigen. Wobei das 150-600 am langen Ende etwas an Schärfe und Kontrast verliert. Zu Bedenken gilt auch, das mit 600mm und weitere Distanz Staub und/oder Hitzeflimmern ebenso die Schärfe beeinträchtigen.
Ich fotografiere in solchen Momenten im M-Modus um die Tiefenschärfe und Bewegungsunschärfe zu kontrollieren. ISO-Automatik und -2/3 Belichtungskorrektur wegen den Lichtern und kontinuirlicher AF. Fotografiere mit der Nikon D750, die kann locker ISO 3200. Und lieber etwas verrauscht als unscharf. Anbei mal ein Bild mit dem Sigma und 600mm frei Hand.
Gruss Wolfgang
WB7_0052.jpg
86 Beiträge · seit 201822. März 2018 ·
Ich möchte noch kurz anmerken, dass fast alle Objektive bei Offenblende, also der größten Blende (mit der kleinsten Zahl, hier bei Zoom 6.3) nicht die beste Schärfe aufweisen, die findet man meist erst in der Mitte bei 8-11 oder so. Aber meistens hilft es schon, wenn man eine Blende abblendet. Das hat auch den Vorteil, dass Du etwas mehr Schärfentiefe hast und ein etwas ungenau gewählter Fokuspunkt weniger stark ins Gewicht fällt. Wegen der Stauchungen bei langen Teles bleibt aber noch genügend Freistellung bzw. Bokeh.

Grüße
Christian
Mein Reiseblog: https://www.aconcagua.de (u.a. Rumänien, Pakistan, Äthiopien, Patagonien, TransSib, Nepal, Karelien, Norwegen) Mein YouTube-Kanal: (u.a. DIY-Camper, Norwegen, Albanien, Georgien, Kirgistan, Bosnien, Rumänien, Namibia, Tunesien, Schweden) https://www.youtube.com/channel/UC6KA8ccc3ba5mmR_C-5couQ
zuletzt bearbeitet 22. März 2018
901 Beiträge · seit 201622. März 2018 ·
Hallo Olli,

Du hast hier schon viele sehr hilfreiche Antworten bekommen.
Nach vielen Jahren mit der Knipskiste, und nach vielen Reisen in unterschiedliche Länder möchte ich mal ein paar Denkansätze nennen. Die müssen nicht auf Deinen Fall zutreffen, aber man könnte sie mal überdenken.

1. Serienstreuung
Gerade bei Sigma höre ich immer wieder von mehr oder weniger ausgeprägten Serienstreuungen. Wenn Du die Chance hast, Dein Exemplar gegen ein anderes gleicher Bauart antreten zu lassen, könntest Du mal ein paar Tests machen um auszuschließen, dass Dein Exemplar einen Schlag hat.

2. Laborbedingungen
Man liest immer wieder mit amüsiert gerunzelter Stirn von den "Mauer-Knipsern", aber für bestimmte Situationen ist das garnicht schlecht. Suche Dir ein unbewegliches Motiv mit guten Kontrasten, nutze ein Stativ, und mache Bilder mit unterschiedlichen Blendenwerten. Dabei auch Bilder mit ein- und ausgeschaltetem Stabi machen! Ev. hat ja auch der Stabi einen Schlag weg.
In Afrika hat man gerade bei langen Tüten oft das Problem mit der in der Hitze flimmernden Luft. Wenn Du jetzt hier in D, bei kühlen Temperaturen die Tests machst, kannst Du das zumindest ausschließen.

3. andere Objektive
Wenn ich den Eindruck habe, dass irgendwas in der Kombination zwischen Objektiv und Kamera nicht einwandfrei ist, gehe ich zum Händler meines geringsten Mißtrauens und leihe mir ein anderes Objektiv. Muss ja nicht das gleiche sein, das ich habe. Die Richtung muss halt stimmen. Wenn ich Ärger mit einem Tele habe, dann teste ich mit einem ähnlichen Tele. Immerhin könnte ja auch der AF der Kamera nicht ok sein.

4. andere Kamera
Das, was ich unter 3. genannt habe, kann ich natürlich umgekehrt auch mit der Kamera machen. Also die Objektive zum Händler tragen, und eine andere Kamera leihen. Muss ja nicht das gleiche Modell sein, es geht ja nur darum zu sehen, ob die andere Kamera mit meinem Objektiv anders tickt.

Das sind die Dinge, die mir einfallen, um die Quelle des Fehlers irgendwie zu lokalisieren.
Ein Wort noch zur Belichtung. Ein handelsüblicher Sensor, egal welches Format, speichert prozentual in den dunklen Bereichen deutlich weniger Informationen als in den hellen Bereichen. Grob gesagt werden in den oberen 20% der Tonwerte 50% der möglichen Bildinformationen gespeichert. Wenn dieser obere Bereich nicht genutzt wird, wird ein Großteil der Möglichkeiten des Sensors verschenkt. Dazu gibt es diverse Seiten im Netz, Stichwort ist "expose to the right" oder "ettr". Bei größeren Sensoren ist der Effekt nicht so stark zu sehen wie bei kleineren, die haben etwas mehr "Fleisch", aber das Prinzip gilt hier genauso. Natürlich dürfen die hellen Bereiche nicht ausfressen! Bei vielen Kameras kann man das Histogramm im Sucher einblenden, das hilft enorm!
Die Unterschiede in der BQ konnte ich in eigenen Tests sehr gut feststellen. Lieber hinterher ein etwas zu helles Bild dunkler machen, als ein zu dunkles Bild aufhellen!
Hier wird das ganz anschaulich erklärt.

Meine Gedanken dazu!
Viele Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 22. März 2018
131 Beiträge · seit 201722. März 2018 ·
TinuHH schrieb:
1. Serienstreuung
Gerade bei Sigma höre ich immer wieder von mehr oder weniger ausgeprägten Serienstreuungen. Wenn Du die Chance hast, Dein Exemplar gegen ein anderes gleicher Bauart antreten zu lassen, könntest Du mal ein paar Tests machen um auszuschließen, dass Dein Exemplar einen Schlag hat.

2. Laborbedingungen
Man liest immer wieder mit amüsiert gerunzelter Stirn von den "Mauer-Knipsern", aber für bestimmte Situationen ist das garnicht schlecht. Suche Dir ein unbewegliches Motiv mit guten Kontrasten, nutze ein Stativ, und mache Bilder mit unterschiedlichen Blendenwerten. Dabei auch Bilder mit ein- und ausgeschaltetem Stabi machen! Ev. hat ja auch der Stabi einen Schlag weg.
In Afrika hat man gerade bei langen Tüten oft das Problem mit der in der Hitze flimmernden Luft. Wenn Du jetzt hier in D, bei kühlen Temperaturen die Tests machst, kannst Du das zumindest ausschließen.

3. andere Objektive
Wenn ich den Eindruck habe, dass irgendwas in der Kombination zwischen Objektiv und Kamera nicht einwandfrei ist, gehe ich zum Händler meines geringsten Mißtrauens und leihe mir ein anderes Objektiv. Muss ja nicht das gleiche sein, das ich habe. Die Richtung muss halt stimmen. Wenn ich Ärger mit einem Tele habe, dann teste ich mit einem ähnlichen Tele. Immerhin könnte ja auch der AF der Kamera nicht ok sein.

4. andere Kamera
Das, was ich unter 3. genannt habe, kann ich natürlich umgekehrt auch mit der Kamera machen. Also die Objektive zum Händler tragen, und eine andere Kamera leihen. Muss ja nicht das gleiche Modell sein, es geht ja nur darum zu sehen, ob die andere Kamera mit meinem Objektiv anders tickt.
Deine Anmerkungen sind sicher nicht verkehrt aber ich denke in 99% aller Fälle liegt der Grund für unscharfe Bilder wohl eher hinter dem Sucher, d.h. fehlendes Wissen, wenig Übung, falsche Bedienung, etc.

Manchmal sind auch keine scharfen Bilder möglich, z.B. in der Hitze flimmernde Luft oder einfach zu wenig Licht. Einen schwirrenden Kolibri in der Abenddämmerung wirst du niemals scharf bekommen - zumindest nicht mit unserem handelsüblichen Equipment.

Gruss
901 Beiträge · seit 201622. März 2018 ·
Hallo Wernfried,

Du magst Recht haben, aber aus eigenen leidigen Erfahrungen sollten ich das Augenmerk durchaus auch mal auf die Technik lenken. Zumal man bei der Beschäftigung mit der Technik auch sehr viel über das Handling lernt.

HG
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
Themenstarter149 Beiträge · seit 201722. März 2018 ·
Guten Morgen zusammen,

jetzt habe ich so viele tolle Tipps bekommen, dass ich erstmal in Ruhe anfangen muss, dass alles zu testen. Also Verschlusszeiten verkürzen, Blende etwas mehr schließen, ISO hab ich schon auf eine max.-Grenze eingestellt, etc.

Ihr werdet sicher noch von mir hören 😛
14 Beiträge · seit 201722. März 2018 ·
Auch von mir als Foto-Novize vielen Dank.
War sehr spannend, auch wenn für mich größtenteils böhmische Dörfer 😉

Ich habe mir für meine Ersttäter-Tour eine gebrauchte Bridge-Kamera Sony RX10 i zugelegt, mal gespannt was ich damit hinbekomme......Probieren geht über studieren 😎
131 Beiträge · seit 201722. März 2018 ·
Dori schrieb:
jetzt habe ich so viele tolle Tipps bekommen, dass ich erstmal in Ruhe anfangen muss, dass alles zu testen. Also Verschlusszeiten verkürzen, Blende etwas mehr schließen, ISO hab ich schon auf eine max.-Grenze eingestellt, etc.
"Verschlusszeit verkürzen" ist (leider) ziemlich genau das Gegenteil von "Blende etwas mehr schließen", beides gleichzeitig geht nicht - es sei denn du machst ISO grösser (was auch wieder schlecht ist).
Themenstarter149 Beiträge · seit 201722. März 2018 ·
@ Wernfried:

Das ist mir bewusst, wie gesagt, ich fotografiere nicht erst seit gestern.

Aber wenn das Objektiv bei kompletter Offenblende nicht 100% scharf ist, werde ich die Blende um eine Stufe schließen müssen. Und durch kürzere Verschlusszeiten bei der großen Brennweite können Verwackler minimiert werden. Generell habe ich aber auch kein Problem, wenn die ISO dadurch etwas höher geht. Habe Bilder mit ISO2000 gemacht, da rauscht nichts. also alles gut.

Gerade bei bewegenden Objekten, sprich Tieren, kann ich nicht davon ausgehen, dass die so lange stillhalten, bis ich mit dem Foto fertig bin. Schade eigentlich 😛
282 Beiträge · seit 201222. März 2018 ·
Tamron 150-600§Nikon D850.

So ganz zufriedenstellend

Lg Stephan
425 Beiträge · seit 201822. März 2018 ·
Guten Tag Dori,
werden sehr hohe ISO-Werte genutzt, nimmt die tatsächliche Detailauflösung ab.Was hoch ist, Hängt von der Sensortechnoogie und der Sensorgröße ab. Die Kamerahersteller verwenden unterschiedliche Sensortechniken, Diodenanordnungen und Algoritmen, um die Helligkeitsinformationen die von den Bildsensordioden aufgefangen werden, in farbige Bildpixel zu verwandeln.So kommt es zu erheblichen Bildqualitätsverlusten. Bei Kameras mit Bayer-Sensoren hat man einen Verlust von etwa 30% bei der Bildschärfe.
Herzliche Grüße
Georg