Reisebericht

Der Westen Kameruns - ein anderes Afrika

von trsi · begonnen 11. Feb. 2018 · 27 Teile

Teil 2127. März 2018
Agape Unity Program in Mankwi

Das Programm ist von der obenerwähnten Emmanuel Sisterhoods. Schwester Judith, selbst an den Rohlstuhl gebunden, startete das Programm 2009. Sie betreuen, erziehen und unterstützen Kinder und junge Erwachsene die mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen leben. Diese Kinder werden von ihren Eltern meist in den Hütten versteckt gehalten. Die Schwestern gehen in die abgelegendsten Dörfer, um die Kinder ausfindig zu machen, damit sie sie im Heim entsprechend fördern können. Es war eine ausgesprochene fröhliche und anhängliche Kinderschar. Zum Abschied sangen sie uns noch ein herzliches Lied mit viel Freude und Lachen. Ein tolles Projek und eine herzerwärmende Begegnung.

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Teil 2228. März 2018
Fetischismus

Bezeichnet den Glauben an übernatürliche Geister oder Mächte. Die Kräfte eines Fetisch können durch Geschenke oder Opfer aktiviert und gesteigert werden. Auf dem Weg nach Dschang hielten wir noch kurz an einem Wasserfall, wo es ganz viele solche Altare hatten. Ich verstand nicht ganz, was da alles geopfert wurde - aber vielleicht ist das auch besser so 🤩

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Teil 2302. Apr. 2018
Dschang

Ausserplanmässig und politisch bedingt verbrachten wir eine Nacht in Dschang, einer Universitätsstadt mit rund 70'000 Einwohnern. Hier sahen wir das erste Mal andere Reisende 🤪 Wir besuchten das Musée des Civilisations, was einen spannenden Eindruck in die Geschichte und die verschiedenen Kulturen des Landes ermöglichte. Den Museumsbesuch kann ich sehr empfehlen. Alles ist auf Französisch und Englisch angeschrieben und sehr informativ.

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Teil 2409. Apr. 2018
Palmöl

Am Strassenrand gibt es immer wieder kleine Betriebe, die Palmöl herstellen. Natürlich nicht für den Weltmarkt, sondern für den lokalen Gebrauch - so, wie es schon immer verwendet wurde. Hergestellt wirds aus den Früchten der Ölpalme.

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Ölpalme

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Früchte der Ölpalme

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Palmölherstellung

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Verkauf am Strassenrand
Teil 2519. Apr. 2018
Im Pfefferland

Ich wusste bisher nicht, wie der Pfeffer wächst. Ich wusste auch nicht wirklich, wo er wächst, hätte aber auf Südostasien getippt (die Pflanze hat ihren Ursprung im Süden Indiens). Unterdessen wächst der Pfeffer auch in Kamerun. Auf zahlreichen Plantagen ranken sich die Kletterpflanzen. Und es scheint ein lukratives Geschäft zu sein - werden die Plantagen doch von Militär und Privatpersonen mit Maschinengewehren bewacht 🤩

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Pfeffer mit Minifrosch 😁

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Am Fusse des Mount Cameroons gab es auch weitläufige Teeplantagen. Auch die wurden bewacht. Aber immerhin maschinengewehrlos 🤨
Teil 2619. Apr. 2018
Streetlife

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Ganz so adelig dünkten mich auch dieser Minibus nicht 🤩

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Ein schlechtes Handybild durch die schmutzige Scheibe. Aber das Verhältnis von Fahrzeug und Dachlast ist einfach zu eindrücklich 🤩
Teil 2719. Apr. 2018
The End

Das waren nun die Eindrücke eines Afrikas, das sich so sehr unterschied von allem, was ich in Namibia, Botswana und zu weiten Teilen auch Sambia kennen gelernt habe. Es war eine ungemein bereichernde Zeit und ich hoffe sehr, dass sich die politische Lage beruhigen kann. Im Herbst sind Wahlen... möge eine gemässigte Kraft an die Macht kommen, die versöhnend zwischen den franko- und dem anglophonen Landesteilen wirken kann.

Ich danke euch herzlich fürs Mitlesen, Mitreisen 😘

Und Wolfgang, nun bin ich gespannt auf deine Ergänzungen 😉

Cheerio
trsi
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