MaSaNaThemenstarter59 Beiträge · seit 201631. Jan. 2018 · #1Hallo liebe Afrika-Virus-Infizierte 😄 ,
nachdem ich im Januar unseren Reisebericht unserer NAM-Tour im Dezember eingestellt habe, wir dann die Tracks4Africa Karte BOT und einen Reiseführer geholt haben, sitze ich seit kurzem über der Karte (für das intensive Reiseführer-Studium hatte ich noch keine Zeit, kommt noch) und grübele...Ich habe nun schon viele Berichte und Unterhaltungen durchgelesen und werde das natürlich auch weiterhin tun, bevor wir jedoch in die Feinplanung gehen, würde ich gerne ein paar generelle Fragen stellen.
Wir planen aktuell
- 3 Wochen
- ab ca. 14.12.18
- Camper-Tour
Als grobe Reiseroute haben wir uns folgendes vorgestellt:
WDH - Zwischenstopp irgendwo - Makgadikgadi Pans NP, NXai Pan NP, via Maun nach Moremi NP, weiter via Savuti, Chobe nach Kasane und dann durch den Caprivi mit Zwischenstopp Waterberg zurück nach WDH
oder
WDH - Zwischenstopp irgendwo - Makgadikgadi Pans NP, NXai Pan NP, über Gweta, Nata nach Kasane, Chobe NP (ggf. als Ausflüge), Caprivi, Moremi Panhandle und zurück und dann via Waterberg zurück nach WDH (falls von der Strecke Maun hoch nach Kasane abzuraten wäre)
Nun die Fragen:
- Ist diese Tour zu der Jahreszeit machbar und empfehlenswert?
- Wasser sollte noch nicht das Problem sein, oder?
- Wir würden wieder alleine reisen, also nur mit 1 Auto. Ist das ebenfalls machbar/OK? 4x4 Erfahrung aufgrund der letzten Reise (mehr nicht), das hat so weit ganz gut geklappt, Spezialisten sind wir jedoch in keinem Fall.
- Sind Sandbleche zwingend notwendig?
- In 2017 waren wir mit einem Ford Ranger 4x4 2.2l unterwegs und sind sehr gut mit dem Wagen klar gekommen, daher würden wir gerne wieder eine Ford Ranger nehmen, allerdings haben diese keinen Schnorchel, dafür aber größere Bodenfreiheit. Ist ein Schnorchel (ist ganz sicher kein Allheilmittel, klar) ratsam? Wir haben jetzt nicht vor, tauchen zu gehen, dennoch frage ich...
- Wie verhält es sich mit der Buchungs von Campsites in BOT? Kann man das direkt machen oder ist es ratsam eine Agentur vor Ort zwischenzuschalten? (Ich hatte schon in einem Threat verschiedene links zu Campsites gesehen und gleich mal ausprobiert, sie führten ins Nirvana..)
- Wie ist aktuell die Sicherheitssituation auf den Campsites in der Region? Im Reiseführer wurde einerseits gleich hervorgehoben, dass Botswana ein (im Vergleich zu ZA) sicheres Reiseland ist, gleichzeitig wurde bei diversen Campsites von Überfällen berichtet. Klar, 100% Sicherheit gibt es nirgends und bestimmte Vorkehrungen sind selbstverständlich, dennoch ist mir das beim Lesen aufgefallen und daher spreche ich es an.
Das wäre ein paar erste Fragen und ich danke euch schon jetzt für eure Tipps und Auskünfte! Abhängig davon werden wir dann schauen, wie wir weiterplanen.
Nun erst mal herzlichen Dank im Voraus, euch einen schönen Abend und Restwoche und liebe Grüße,
Susanne
freshy3'883 Beiträge · seit 201131. Jan. 2018 · #2Hallo Susanne,
nun habe ich deine Anfrage überflogen. Deine Fragen sind gar nicht so leicht zu beantworten. Vielleicht halten sich die Fomis deshalb zurück 😉 .
Zu deinen Fragen:
- Ist diese Tour zu der Jahreszeit machbar und empfehlenswert?
Du weißt, dass zu dieser Zeit Sommerferien sind? Zum einen ist alles überfüllt, zum anderen sind einige Unterkünfte geschlossen, weil die Betreiber selbst Urlaub machen. Hinzu kommt, dass es in dieser Zeit im Norden nicht nur heiß, sondern auch schwül ist.
- Wasser sollte noch nicht das Problem sein, oder?
Keine Ahnung, falls in diesem Thread keine Antwort kommt, stell die Frage doch noch einmal gesondert ein.
- Wir würden wieder alleine reisen, also nur mit 1 Auto. Ist das ebenfalls machbar/OK? 4x4 Erfahrung aufgrund der letzten Reise (mehr nicht), das hat so weit ganz gut geklappt, Spezialisten sind wir jedoch in keinem Fall.
Wir sind grundsätzlich allein unterwegs. In den Zeiten, wenn Moremi und die Pans befahrbar sind, werdet ihr auch diesmal mit euren Kenntnissen durchkommen. Grundsatz: "Learning by doing!" Auf unserer ersten Tour durchs Okavangodelta, hatten wir davor eine einzige Tour durchs Outback allerdings im Regen! hinter uns. Wie du siehst, haben wir's und die Fahrzeuge überlebt. Wir versuchen bewusst, Risiken zu minimieren oder aus dem Weg zu fahren. Kennst du die Pistenkuh? Dieses Video haben wir aufmerksam studiert.
- Sind Sandbleche zwingend notwendig?
Wir hatten 2 x Sandmatten gemietet, aber nie gebraucht. Vermutlich würden wir beim Unterlegen Fehler machen. Unlängst habe ich gelesen, dass die Matten (oder Bretter?) zum Teil im Sand nicht mehr auffindbar waren.
- In 2017 waren wir mit einem Ford Ranger 4x4 2.2l unterwegs und sind sehr gut mit dem Wagen klar gekommen, daher würden wir gerne wieder eine Ford Ranger nehmen, allerdings haben diese keinen Schnorchel, dafür aber größere Bodenfreiheit. Ist ein Schnorchel (ist ganz sicher kein Allheilmittel, klar) ratsam? Wir haben jetzt nicht vor, tauchen zu gehen, dennoch frage ich...
Wir sind im Moremi ohne Schnorchel bis Oberkante Reifen abgesoffen. Da wir den Motor haben kräftig laufen lassen, ist kein Wasser eingedrungen, bis wir herausgezogen wurden. Für 2018 haben wir zum 5. Mal einen Toyota 2,4l ohne Schnorchel geordert. Unser Autovermieter hat es jedoch grundsätzlich nicht gern, wenn seine Kunden Spaß an Wasserdurchfahrten haben, denn Wasser verkürzt die Lebensdauer des Fahrzeugs. Es ist jedoch gut möglich, dass Wasser zu eurer Zeit eine größere Rolle spielt als im September. Ich weiß, dass Savanna u.a. Fahrzeuge mit Schnorchel vermietet.
Wir hatten bisher Nissan und Toyota, kennen also Ford nicht. Wie hoch ist denn die Werkstattdichte von Ford im südlichen Afrika? Bei Toyota ist sie spitze, und das war gut so, sonst hätten wir unsere Probleme nicht so schnell lösen können.
- Wie verhält es sich mit der Buchungs von Campsites in BOT? Kann man das direkt machen oder ist es ratsam eine Agentur vor Ort zwischenzuschalten? (Ich hatte schon in einem Threat verschiedene links zu Campsites gesehen und gleich mal ausprobiert, sie führten ins Nirvana..)
In BOT Campsites zu buchen, ist ein Gräuel, das wir uns nicht mehr antun. Ich schlage vor, das einer Agentur zu überlassen. Die kann auch einschätzen, was geht und was nicht. Unsere namibische Agentin nimmt zwar seit diesem Jahr dafür eine Gebühr/Campsite, weil wir das Fahrzeug nicht dort buchen, aber die ist es wert! Falls ihr nur Botswana buchen lassen wollt, gibt es dafür eine Agentur in Maun (Bigfoot?)
- Wie ist aktuell die Sicherheitssituation auf den Campsites in der Region? Im Reiseführer wurde einerseits gleich hervorgehoben, dass Botswana ein (im Vergleich zu ZA) sicheres Reiseland ist, gleichzeitig wurde bei diversen Campsites von Überfällen berichtet. Klar, 100% Sicherheit gibt es nirgends und bestimmte Vorkehrungen sind selbstverständlich, dennoch ist mir das beim Lesen aufgefallen und daher spreche ich es an.
Ja, Überfälle kommen im gesamten südlichen Afrika vor, nicht nur in BOT. Es ist gut, im Vorfeld Augen und Ohren offen zu halten und vor Ort alle Vorsichtsmaßnahmen ernst zu nehmen. Ihaha im Chobe NP war eine Zeitlang gefährdet, doch seit einiger Zeit liest man davon nichts mehr. Ob das an verstärkten Wachen liegt, weiß ich nicht.
Falls du Fragen zur Route hast, guck in meine Signatur. Wir sind 2013, 2014 und 2017 teilweise in BOT gewesen. Ich glaube, dass zu Beginn der Reiseberichte jeweils eine Map eingestellt ist. Weitere Fragen beantworte ich gerne.
Ich hoffe, ich konnte dir einige Fragen sinnvoll beantworten.
LG freshy
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200831. Jan. 2018 · #3MaSaNa schrieb:- Wasser sollte noch nicht das Problem sein, oder?
Hallo, MaSaNa,
...es ist Regenzeit und du bist Anfänger.
Kenntnisse in der Beurteilung des Untergrundes zu haben, wäre sinnvoll, - bezügl. der Tragfähigkeit oberflächlich abgetrocknetem Pfannenboden, der Tiefe und Beschaffenheit von Wasserdurchfahrten oder Schlammlöchern. Darüber hinaus wäre es sinnvoll, über entsprechende Fahrfähigkeiten zu verfügen, um schwierigere Schlammpassagen zu durchfahren ohne stecken zu bleiben.
Auch wenn der Okavango Flutpegel eher "niedrig" ist, - du wärst nicht die Erste, die ihr Mietfahrzeug im Khwai versenkt... – das ist zwar im Prinzip nicht lebensgefährlich, aber auch nicht erstrebenswert. 😎
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
MaSaNaThemenstarter59 Beiträge · seit 201601. Feb. 2018 · #4Hallo freshy,
herzlichen Dank für Deine Antwort und dass Du Dir Zeit genommen hast dafür! Freue mich sehr darüber.
Ja, bin etwas verwundert, dass bisher nur 2 Antworten kamen, bei dem geballten Insiderwissen hier im Forum. Naja, vielleicht kommt ja noch was oder ich eröffne noch einen separaten Threat, wie von Dir vorgeschlagen.
In jedem Fall werde ich am Wochenende mich ausgiebig mit euren Reiseberichten und Deinen Infos befassen. Der Reiseführer ist bestellt, ich hab ein paar Seiten gelesen und bin sehr angetan davon.
Ich werde mich sicher wieder melden, vielen Dank für das Angebot weitere Fragen stellen zu dürfen. 🙂
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende euch,
Susanne
MaSaNaThemenstarter59 Beiträge · seit 201601. Feb. 2018 · #5Hallo lillytrotter,
vielen Dank auch für Deine Antwort.
Das ist ganz sicher nicht erstrebenswert und genau darum geht es uns. Leider können wir aus beruflichen Gründen bis auf weiteres nicht in den Monaten September oder Oktober reisen. Und wir sind aktuell auch nicht erpicht darauf, tiefe Flüsse zu durchqueren. Wenn wir also auf der beschriebenen Strecke an einer Khwai-Querung nicht vorbei kommen, dann müssten wir ggf. "außen rum" über Gweta und Nata.
Erfahrung wie Du sie ansprichst, bekommt man sicherlich nur durch Übung. Da halte ich es mit freshy "learning by doing", aber halt nur in einem verantwortungsbewußtem Maß, leichtsinnig und über die Maße risikofreudig sind wir nicht.
Dann lese ich hier Berichte, von Reisenden, die scheinbar nicht mehr Erfahrungen haben als wir und bei denen alles wunderbar geklappt hat.....Daher versuche ich mit diesen Fragen, Lesen in Forum, Reiseführer, etc. ein Gefühl für eine Einschätzung zu bekommen. Alles nicht so einfach 😉
Schöne Grüße und natürlich auch Dir ein schönes Wochenende,
Susanne
Hanne6'152 Beiträge · seit 200601. Feb. 2018 · #6hallo Susanne,
da ich Lodgehopperin bin ist es schwierig Dir Ratschläge für eine Campertour zu geben, aber ich will es versuchen.
Zur Reisezeit - absolute Hochsaison, Ferien in ganzen Land und drumherum. Deshalb alles vorbuchen gerade in Botswana ist das streng geregelt. Schau mal hier im Forum nach es gibt versch. gute Möglichkeiten für die Campsite Buchungen, das würde ich auch von dort machen lassen. Frage auch welche Campsite zwischen Weihnachten und Silvester geöffnet haben. Campsite gibt es im Caprivi sehr schöne z.B. bei der Mobola Lodge , Riverdance Lodge, Mahango Safari Lodge. Dann würde ich unbedingt ausserhalb von Kasane zum Senyati Camp - Elefanten, Büffel ohne Ende - Campsite besser als die Unterkünfte. Makgadikadi da kenne ich die Campsite nicht, aber eine sehr gute Alternative wäre Tiaans Camp von dort mit dem Floss rüber. Lies am besten mal einige Reiseberichte, da findest Du fast alle von Dir gestellten Fragen am besten, gerade was die Campsite in dieser Region anbelangt.
Von Windhuk Richtung Botswana, kann ich Dir die Campsite von Kalahari Bush Break empfehlen. Wie das Wetter um diese Zeit sein wird für Fahrten in den Moremi usw. weiss man im Moment wirklich nicht. Wir waren schon 3 x in der Region Boteti, Maun, Nata, Kasane im Feburar und hatten Glück. Susanne nimm Dir einfach mal übers Wochenende Zweit und stöbere in den Reiseberichten, das bringt Dich dann ein ganzes Stück weiter und das Wetter wird ja schmuddelig da passt das dann gerade. Frage aber mal extra nach Vermittlung und Buchung von Campsite in Botswana hier nach.
Einen schönen Tag und viel Spass beim Ideensammeln wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200801. Feb. 2018 · #7Hi,
die Strecke ist ohne Probleme in dieser Zeit und zu dieser Jahreszeit machbar. Buchen solltest Du zeitnah die Sites in den BW Nationalparks. Der Rest ist unproblematisch. Die Aussagen, dass in dieser Zeit Ferienzeit ist und alles ausgebucht ist, ist wie jetzt gerade 2017/2018 wieder gesehen, schlichtweg ein Klischee (für Camper). Wir waren in der Tautona Lodge die einzigen (21.12.), in der Drifters Lodge (Maun) die einzigen (27.12.), in Zelda war nur noch eine andere Gruppe (28.12.), die restlichen vier Tage im Naukluft war Camping auch kein Problem. Außer zwischen Walvis und Swakop, wo die Hölle los war, und bis auf der Strecke GP-WDH-Swakop haben wir sehr wenig Touris gesehen. Die Camps in der CKGR waren aber recht gut gebucht. Es gab einen kurzen Regen in der CKGR, sonst war alles trocken. Moremi und Chobe sind insgesamt unproblematisch -
wichtig ist, GESUNDER MENSCHENVERSTAND!!! Man muss nicht alles abfahren - im Zweifelsfalle lieber umdrehen. Mit einem geliehenen Auto in 60cm+ Wasser oder Schlamm zu fahren, ist einfach Unsinn, rücksichtslos und dumm. Wasserschäden bezahlt man immer komplett selbst!!! Moremi und Chobe ist zwischenzeitlich so stark besucht, da gibt es immer einen Weg. Magkadigadi und Nxai sollten auf den Tracks befahrbar sein. Die Pfannen im Osten würde ich lassen.
Tiaans Camp war zwischen 1.12.-31.12 wegen Reichtums geschlossen ... das war blöd - deswegen ging es nach einem schönen Nachmittag am Boteti im Park zur Drifters Lodge, das USD 50 pP Camp im NP boykottieren wir prinzipiell .
Gruss
Christian
freshy3'883 Beiträge · seit 201101. Feb. 2018 · #8fordfahrer schrieb:
Tiaans Camp war zwischen 1.12.-31.12 wegen Reichtums geschlossen ... das war blöd - deswegen ging es nach einem schönen Nachmittag am Boteti im Park zur Drifters Lodge, das USD 50 pP Camp im NP boykottieren wir prinzipiell .
Gruss
Christian
Wie kommst du drauf, dass Tiaan's Camp wegen "Reichtums" geschlossen war? Hast du nähere Infos, oder ist das nur eine Vermutung? Es könnten auch andere Gründe gewesen sein.
Das Camp im NP ist aufgrund der Ausstattung den hohen Preis mit Sicherheit nicht wert. Andererseits zahlst du heftig für die Fähre, wenn du von Tiaan's Camp in den NP fährst und wieder zurück willst. Bei uns waren es 200Pula/Fahrt, andere zahlten nur 150Pula/Fahrt.
LG freshy
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200801. Feb. 2018 · #9Hi,
am Tor bei Tiaans stand wegen maintenance vom 1.12.-31.12. geschlossen oder so ähnlich. Fand ich halt total blöd aber gut, kann ja jeder Betreiber machen, wie er will. Eigentlich braucht ja der Camper nur einen Platz und einen Eimer Wasser am Baum und dafür hätte ich auch gern was bezahlt - gibt halt wenig Alternativen in der Gegend.
Die Fähre war BWP 150 pro Tour, das ist echte Wucher für 4 Minuten Fahrt - aber es gab eine Quittung. Die USD 50 pP in Khumaga sind eine Frechheit - das hätte für uns 4 schon satte USD 200 nur für Camping bedeutet, da hört der Spass auf. Da ist Mana Pools noch preiswerter.
Gruss
Christian
MaSaNaThemenstarter59 Beiträge · seit 201604. Feb. 2018 · #10@ Hanne: vielen Dank für Deine Zeit und die hilfreichen Infos gerade auch bzgl. der Camps. Gelesen und gestöbert wird fast jeden Abend, diverses Kartenmaterial und mehrere Reiseführer werden studiert und wir kommen voran. Euch nun erst mal eine wunderschöne Reise.
@ Christian: Auch Dir ein herzliches Dankeschön, dass Du Dir Zeit genommen hast um zu schreiben, Es hilft definitiv, eine Info von jemandem zu haben, der genau zu der Zeit gereist ist. War sehr hilfreich für mich!
@ alle, die geschrieben haben: nochmals vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt.
Herzliche Grüße
Susanne
EHearl of hennsewilre89 Beiträge · seit 201604. Feb. 2018 · #11fordfahrer schrieb: Buchen solltest Du zeitnah die Sites in den BW Nationalparks. Der Rest ist unproblematisch. Die Aussagen, dass in dieser Zeit Ferienzeit ist und alles ausgebucht ist, ist wie jetzt gerade 2017/2018 wieder gesehen, schlichtweg ein Klischee (für Camper).
Das kann ich 100% unterschreiben. Steht zwar in jedem Reiseführer und wird hier auch stark propagiert, aber wir haben es anders erlebt. Wir haben eine ähnliche Tour, wie die von Dir geplante, im Dez/Jan 2016/17 gemacht. Es war überall noch ausreichend Platz selbst im Naxi south camp und Baines Baobab. Auch wir waren mit einem Ford Ranger (3.2l) unterwegs. Das Auto hat gepasst. Ein hzj mit Schnorchel bietet natürlich einiges mehr an Reserven...
Wir sind von knapp hinter Maun bis WDH in einem durchgefahren. Gut ausgeruht geht das zu zweit IMHO problemlos, zumal der Ranger gut auf tar road läuft.
Buchung von Campsites in BOT habe ich über namibia klick travel machen lassen.
Viel Spass bei der weiteren Planung
earl
MaSaNaThemenstarter59 Beiträge · seit 201604. Feb. 2018 · #12Hallo Earl,
vielen Dank für Deine Mail und Einschätzung. Gut das zu lesen! Wir sind intensiv in der Planung und sehen mittlerweile klarer. Es wird weiter geplant und dann geht es ans Reservieren 🙂 und dann mal sehen, ob wir umplanen müssen, aber eigentlich denke ich, dass wir noch früh genug dran sein sollten. Keep fingers crossed! 😉
Viele Grüße
Susanne
Martin F.195 Beiträge · seit 201504. Feb. 2018 · #13Hallo Susanne!
Ich war einige Male im Dez/Jan in der Gegend. Generelle Auskünfte zur Wassersituation sind schwierig, weil der Regen jedes Jahr in einer anderen Woche beginnt, und das kann heißen erster Regen im November oder erst im Februar oder auch mal gar nicht. Bedeutet: Makgadikgadi Pans NP und NXai Pan NP können unangenehm bis nicht mehr befahrbar sein, wenn der Regen früh eingesetzt hat. Liegen zudem nicht auf direkter Strecke nach Maun (hier ist mir Deine Route nicht ganz klar), sodaß ich den CKGR empfehlen würde, denn dort wird es mit Regen eher schöner und die Pisten weil meist Sand nicht so ein Problem (abgesehen vielleicht von dem letzten Stück zum Gate im Osten, aber da müßte man halt kurz abwarten bis das auftrocknet nach einem etwaigen Regen).
Zum Moremi gibt es eh genug Infos oben, da gibt es ja auch eine All-Season-Road komplett durch den Park. Wenn die Khwai-Furt Wasser hat dann warten bis ein anderes Auto fährt, zusehen, nochmals überlegen und auch fragen ob die helfen würden wenn Problem. Aber wenn ein Auto durchkommt, dann schafft es jedes, denn der Furt-Grund ist Sand und wird nicht schlechter durch Querung eines Fahrzeuges.
Die Chobe-River-Front und die dortigen Quartiere (Lodge, Campsites) würde ich rund um die Feiertage bis ca. 3.1. eher meiden, da ist schon sehr viel Trubel. Kann man ja planen, wann man dort ist.
Caprivi: Da wird es jedes Jahr ab ca. November/Dezember sehr naß, und es sind dann meist nur noch wenige Wege in den dortigen Parks fahrbar. Eventuell die Tour umdrehen, um so früh wie möglich im Caprivi zu sein. Das halte ich für wesentlich! Es sperren auch viele Lodgen, weil es nix bringt, man kaum noch fahren kann. Caprivi hat ein ganz anderes Klima als Chobe/Moremi, auch wenn das so nah aussieht auf der Karte.
Ansonsten: Super Reisezeit, wir lieben es weil alles grün und die Wolkenstimmungen spannender als nur blauer Himmel.
Zusammenfassung:
Ich tät mit Waterberg + Caprivi starten, im Chobe/Moremi bist eh immer zur gleichen Zeit weil das in der Mitte der Tour liegt, und zum Schluß CKGR weil das wetterunproblematisch ist und ein schöner Ausklang (für uns war es immer Pflicht am Rückweg nach Windhoek).
Grüße
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201304. Feb. 2018 · #14Hallo Martin, in das CKGR will sie doch gar nicht 😉 !
Hallo Susanne, Tour 2 erschließt sich mir nicht wirklich...Caprivi/Moremi/Panhandle/Waterberg 😗 !?
...finde auch 3 Wochen etwas knapp!
LG NOGRILA
Martin F.195 Beiträge · seit 201505. Feb. 2018 · #15NOGRILA schrieb:Hallo Martin, in das CKGR will sie doch gar nicht 😉 !
LG NOGRILA
...wenn "sie" im Jänner wegen Regens nicht rein kann in Makgadikgadi Pans NP und NXai Pan NP, dann könnte das aber eine gute und naheliegende (buchstäblich) alternative sein, das wollte ich aufzeigen.
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200805. Feb. 2018 · #16...hmm, CKGR so als alternativer Zwischenstopp... 😄
...als solches war Makgadikgadi/Nxai von MaSaNa geplant
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
MaSaNaThemenstarter59 Beiträge · seit 201605. Feb. 2018 · #17Hallo Martin,
vielen Dank für Deine Nachricht. Es war mir tatsächlich nicht bewusst, dass die klimatischen Bedingungen im Caprivi sich so sehr vom Rest unterscheiden. Hab mir das mal angeschaut und ja, ich denke das Umdrehen der Tour macht Sinn.
Und Danke auch für die restlichen Infos, evt. lassen wir die Pans nun weg und ersetzen diese auch nicht durch CKGR, ich denke das wird ggf. dann ein zu großer Rush, dann hebe ich mir das lieber fürs nächste Mal intensiv auf 🙂
Ich stell gleich mal die aktuell geplante Tour ein, würde mich natürlich freuen, wenn Du mal kurz gegenchecken könntest und vielleicht hast Du ja noch den einen oder anderen Hinweis.
Vielen Dank im Voraus & schöne Grüße und einen schöne Abend,
Susanne
MaSaNaThemenstarter59 Beiträge · seit 201605. Feb. 2018 · #18Hallo Nogrila,
Danke Dir für Deine Antwort. Die Option 2 war eine Notlösung, weil ich mir nicht sicher war, ob wir uns nach Moremi wagen, dann wäre die Idee gewesen, außen rum zu fahren und via Panhandle ein Stück rein und wieder raus zu fahren. Keine runde Sache, ich weiß, wir sind auch wieder davon abgekommen. Ich denke wir lassen auch die Pans im Süden weg und machen auch nicht CKGR, dafür eine entspannte Rückreise nach WDH. Die Pans und CKGR kommen dann auf die Liste der nächsten oder übernächsten NAM/BOT Tour 😁
Ich stell gleich mal die aktuell geplante Tour ein, sollte irgendetwas grober Unfug sein, bitte gerne eine Info - Danke!
Viele Grüße und natürlich auch Dir einen schönen Abend,
Susanne
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201305. Feb. 2018 · #19Hallo Susanne, ich glaube,dass dies eine gute Entscheidung ist!
Via Panhandle ein Stück rein un wieder raus fahren ist m.E. keine Option und auch nicht der!!Moremi 🙂 !
Viel Spaß beim Planen. Schönen Abend.
LG NOGRILA
MaSaNaThemenstarter59 Beiträge · seit 201605. Feb. 2018 · #20So, nachdem wir durchaus einige wertvolle Hinweise bekommen haben und das gesamte Wochenende mit der Planung, Forum lesen, Reiseführer lesen, Karte und Reiseberichte studieren verbracht haben, sind wir nun mit der Planung auch ein Stück weitergekommen.
Der geplante Reiseverlauf folgt gleich unten. Freuen würden wir uns über konstruktive Hinweise, Wink mit dem Zaunpfahl falls irgendwo etwas ungünstig oder grober Unfug ist, ggf. Campempfehlungen als Alternativen oder auch gerne Ausflugsempfehlungen, falls es etwas gibt, was wir auf gar keinen Fall verpassen dürfen 😁
Wir haben den Reiseverlauf umgedreht :
1 Nacht WDH
1-2 Nächte Waterberg Wilderness Plateau Campsite
1-2 Nächte Hakumsembe River Campsite
2 Nächte Nunda Campsite
2 Nächte Mavunje Campsite
3 Nächte Senyati Campsite
2 Nächte Savuti Campsite
2 Nächte Khwai North Gate Campsite
2 Nächte Third Bridge Campsite
1 Nacht South Gate Capsite
1 Nacht El-Fari Bush Camp
1 Nacht Kalahari Bush Camp
Makgadikgadi Pans NP lassen wir vermutlich aus, die Idee im Tiaan's einen Stopp einzulegen und mit der Ferry rüber in den Park hatte mir so gut gefallen, aber ich denke es wäre besser, diese Idee bei einer anderen Tour einzubauen.
Vielen Dank im Voraus fürs Drüberschauen und eventuelle Tipps 🙂
Schöne Grüße und schönen Abend,
Susanne