20.08.2017 – Nachmittag - Maasai Mara Nationalreserve
Beim Nachmittags Game Drive wollte Peter einmal von der anderen Seite des Talek Rivers in das National Reserve einfahren. Wir fuhren also auf der C14 durch das Dorf Talek und bogen irgendwo nach links ab. Daraufhin ging es über eine sehr, sehr schlechte Piste auf der anderen Seite entlang des Talek Rivers. Peter hatte von zwei angeblichen Löwenmännern gehört und wollte sie suchen. Aber auch nach eindringlicher Suche konnten wir die Beiden nicht entdecken. Wir fuhren entlang des Talek Rivers.
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Zwei Elandbullen maßen ihre Kräfte und unzählige Gnus marschierten in Richtung Fluss.
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An einer kleinen Engstelle gab es ein noch ein Minicrossing als viele Gnus und Zebras einen Bachlauf überquerten. Nach der erfolgreichen Überquerung wurden unser Auto fragend bestaunt und dann langsam weitergetrottet.
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Auch wir fuhren weiter in Richtung Olkiombo Airstrip. Von dort wechselten wir wieder die Richtung und trafen nach einigen Kilometern auf den Ntiakitiak Fluss.
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Dort ließen wir uns von einer kleinen Elefantenfamilie bespaßen, deren Nachwuchs nur Blödsinn im Kopf hatte.
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Wir folgten diesem Flüsschen und dann entdeckten wir das Highlight dieser Reise, das meine Freundin beinahe ausrasten ließ…
Fortsetzung folgt... 🙂
Teil 2229. Nov. 2017
Fortsetzung
…In einer kleinen Senke direkt an einem ehemaligen Erdferkelbau saß eine Löwin mit ihren beiden frischgeborenen Junglöwen.
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Ich schätze die beiden waren ca. 2-3 Wochen alt (so auch die Angabe unseres Guides). Zu Anfang waren wir nur mit einem 2 oder 3 weiteren Autos an dem Spot. Entsprechend relaxed verhielt sich auch die Löwin und ihr Nachwuchs. Mein Freundin war völlig am Ausflippen. Die Beiden waren aber auch zum Niederknien und Dauerknuddeln.
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Mit der Zeit kamen immer mehr Fahrzeuge an und rückten der armen Mutter auf die Pelle. Man konnte die Nervosität der Löwendame spüren, während die beiden Kleinen tollpatschig um sie rumstreunten. Manche Fahrzeuge fuhren immer dichter heran und die Mutter beäugte die Autos argwöhnisch.
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Dies besserte sich erst als die Ranger ankamen. Von da an ging es wieder geordneter zu und die Löwin wurde wieder entspannter.
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Dann fing sie auch noch an zu säugen und die beiden Junglöwen vergnügten sich an der „Milchbar“. Es war einfach herzallerliebst und meine Freundin japste immer wieder „wie süß, wie süß“.
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Wir erfuhren dann, dass ganz in der Nähe das restliche Rudel der Löwin lag und wollten dort mal kurz vorbeifahren. Als Peter das Fahrzeug starten wollte … nichts! Das Cockpit war tot! Nicht einmal die Batterie und Öllampe leuchtet rot. Vermutlich erlitt die Batterie einen Defekt bei einer kleinen Wasserquerung, die wir kurz zuvor machen mussten. Was tun? Wir standen ca. 15 Meter von der Löwin mit ihren Jungen entfernt und konnten nicht wegfahren. Es gab nur eine Möglichkeit: das Fahrzeug musste irgendwie abgeschleppt und angezogen werden. Aber dazu musste erstmal das Abschleppseil außen befestigt werden. Ohje, ohje … und das in der Nähe einer Löwin mit Nachwuchs. Also stellte sich ein anderes Fahrzeug zwischen die Löwin und uns um deren Sichtfeld zu behindern. Ein weiteres Fahrzeug fuhr vor uns in Position. Peter stieg mit nervösem Blick aus und befestigte das Abschleppseil. Alles wurde von den Rangern mit einem subtilen Grinsen beobachtet. Ein kurzer Ruckler und unser Fahrzeug lief wieder.
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Wir bedankten uns und da es eh schon spät war, fuhren wir noch kurz zum restlichen Rudel und anschließend zurück ins Camp.
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Das war ein aufregender Nachmittag mit einer einzigartigen Sichtung. Es machte unglaublichen Spaß die beiden Rabauken zu beobachten. Mir tat nur die Löwin leid, der man den Stress wirklich ansah, da sie Angst um ihre Kinder hatte. Ich verstehe nicht warum manche Leute mit dem Iphone oder Tablet nach Afrika reisen und dann verlangen, dass die Guide so dicht an die Tiere ranfahren damit sie ein einigermaßen gutes Bild machen können. Da krieg ich echt die Krise! Am Abend am Campfire war der Löwennachwuchs natürlich das Hauptthema bei den wenigen Gästen im Aruba Camp. Fast alle hatten die kleinen Katzen auch gesehen und waren total begeistert. Für uns hatte sich auch ein Traum erfüllt und das war dann noch das i-Tüpfelchen auf eine eh schon ereignisreiche , ja fast magische Reise. Wir ahnten ja nicht, dass wir doch tatsächlich am nächsten Tag noch einen weiteren Höhepunkt erleben würden. Glückselig und mit einem wohlgefühlten Bauch (das Essen im Aruba Camp war wirklich außergewöhnlich gut) schlummerten wir schon bald in unserem Zelt und träumten von den beiden Löwenbabies.
Natürlich hätte ich noch viel mehr Bilder einstellen können ... ich wollte euch aber nicht erschlagen 🙂 🙂
21.08.2017 – Vormittag - Maasai Mara Nationalreserve
Wow, unser letzter Tag in der Maasai Mara. Was hatten wir nicht alles in den letzten 8 Tagen erlebt. Die 5 Musketeere auf der Jagd und mit einem Kill, der Schlagabtausch zwischen Büffel und Löwenrudel, die Leopardendame mit ihrem Sohn und natürlich die Löwenkinder. Wir waren wirklich zufrieden mit unserem Sichtungsglück. Eigentlich war geplant am Morgen des nächsten Tages noch einen kleinen Morgen Game Drive zu machen und anschließend in Richtung Nairobi aufzubrechen. Peter fragte uns ob wir den morgigen Game Drive canceln könnten und dafür heute den ganzen Tag in der Mara bleiben wollten. Wir entschieden uns aber für zwei Game Drives heute und cancelten trotzdem die morgige Pirschfahrt, da es ja ein langer Weg zurück in die kenianische Hauptstadt sein würde. Und das war defintiv die beste Entscheidung! Unser Weg führte uns heute Morgen zuerst in südlicher Richtung in die Posee Plains wo wir nach einiger Zeit auf einen staatlichen Mähnenlöwen trafen, der erhaben über die Ebene schlenderte.
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Das Tier war für jeden schon von Weitem eindeutig zu sehen. Umso mehr verwunderte es uns, dass kein einziges Fahrzeug die Katze begleitete. Wir waren völlig alleine. Die Freude war groß, da wir noch nicht soooo viele Löwenmännchen gesehen hatten. Und dieser war ein wirklich prächtiges Exemplar.
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So versuchten wir einige Aufnahmen zu machen, doch Peter spielte ständig mit dem Gas und hielt das Auto nicht still. Wir waren etwas verwundert bis er sagte: „Take your pictures, we have no time“. Beide schauten wir ihn verwundert an. Weder standen wir offroad noch waren irgendwelche andere Fahrzeuge anwesend. Auch hatten wir noch genügend Zeit … also was war das Problem. „There are some Rhinos!“ schoß es plötzlich aus Peter heraus und mit Beendigung des Satzes gab er Gas und preschte in Richtung Keekerok davon. Schon von weitem war die Nashornfamilie auf der Ebene zu erkennen. Vater, Mutter und der schon recht erwachsene Nachwuchs versuchten in ein nahegelegenes Wäldchen zu entschwinden. Viele Fahrzeuge versperrten den nervösen Tieren den direkten Weg und so suchten Sie ihr Heil in der Flucht. Zuerst hatten wir direktes Gegenlicht und die Tiere liefen in einen Wald entlang eines kleinen Flusses in Richtung Osten.
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Peter überquerte das kleine Flüsschen in westlicher Richtung. Er vermutete, dass die Spitzmaulnashörner auf der anderen Seite wieder aus dem Wäldchen herauskommen würden. Dort bleiben wir stehen und warteten. Und wir hatten Glück. Die Drei überquerten das Flüsschen und bewegten sich direkt auf uns zu.
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Die Masse der Fahrzeuge auf der anderen Flussseite, die ihnen gefolgt waren musste jetzt erst wieder einen weiten Weg zurückfahren um das Nass zu überqueren. Viele machten das erst gar nicht und so reduzierte sich die Anzahl der Fahrzeuge enorm. Wir begleiteten die Hornträger noch eine ganze Weile auf ihrem weiteren Weg.
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Sie wurden jetzt deutlich entspannter, nachdem die meisten Fahrzeuge wieder auf Jagd nach weiteren Sichtungen waren. Als die Familie in eine unübersichtliche Hügelgruppe abbog verließen auch wir diese tolle Sichtung und fuhren zurück in Richtung Posee Plains. Unter einem Busch fanden wir dann D´Artagnan und seine 4 Mitstreiter wieder.
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Wir hatten sie schon vermisst, nachdem wir sie am gestrigen Tag nicht entdeckt hatten. Die 5 Geparden lagen da und ließen den Herrgott einen guten Mann sein. Mehrere Fahrzeuge der BBC mit hochpreisigem Videoequipment standen an dem Spot. Obwohl diese Fahrzeuge alle ein Offroad Ticket hatten bleiben sie dennoch auf den Wegen in großer Entfernung stehen. Kein Wunder bei den Videoobjektiven. Wir blieben auch den restlichen Vormittag bei den Katzen, die sich jedoch nicht aus ihrem Versteck heraustrauten.
21.08.2017 – Nachmittag - Maasai Mara Nationalreserve
Um 15:30 Uhr starteten wir zu unserem letzten Game Drive dieses Urlaubs. Jetzt machte sich schon etwas Wehmut breit. Um nicht großartig und planlos in der Gegend herumzufahren entschieden wir uns direkt bei den 5 Geparden vorbeizusehen und dort abzuwarten ob sich im Laufe des Nachmittags etwas tun würde. Ich glaube, das war auch im Sinne von Peter. Die letzten Tage forderten doch ihren Tribut und so fuhren wir direkt zu dem Busch, wo die Geparden unverändert herumlagen. Auch die Fahrzeuge der BBC waren immer noch anwesend. Wir blieben hier und hofften, dass die Katzen sich noch zu einer Aktion aufraffen würden. Erst gegen Nachmittag kam dann endlich Bewegung in die gepunkteten Schönheiten.
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Langsam schlichen sie aus ihrem Versteck direkt auf eine Fläche vor den Autos. Es wurde sich gereckt und gestreckt.
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Dann scannten die 5 die Umgebung auf der Suche nach potentieller Beute.
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Da aber weit und breit im Moment nichts zu sehen war, vergnügten sich die Raubtiere erst einmal miteinander.
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Danach wurde wieder die nähere Umgebung abgesucht um ein eventuell vorhandenes Abendessen zu finden. Aufmerksam beobachteten die Fünf alles was sich in der näheren Umgebung tat.
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Wir sahen einige Gnus in etwas Entfernung über die Straße laufen und dachten schon, dass der Jagdinstinkt der Katzen geweckt werden würde. Aber die Musketeere waren nicht interessiert.
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Dann war der Tag doch schon fortgeschritten und wir entscheiden uns zurück ins Camp zu fahren. Wie, als ob sie es ahnen würden, kehrten uns die Katzen uns ihre Rücken zu und machten uns so klar: Ihr müsst wiederkommen!
22.08.2017 – Maasai Mara Nationalreserve – Nairobi – David Sheldrick Foundation
Heute ging es zurück nach Nairobi. Wir wollten in Nairobi nochmal in die David Sheldrick Foundation um unseren Patenelefanten zu besuchen. Die Strecke von der Maasai Mara bis nach Nairobi zieht sich unwahrscheinlich. Vorbei an der Olare Orok Conservancy ging es auf der C13 in Richtung Narok, wo wir kurz vor Ololulunga auf die geteerte B3 stießen. Kurz vor Narok wurden wir von Rangern des Kenya Wildlife Service angehalten. Peter sagte uns schon vorher, dass wir so tun sollten als würden wir kein English sprechen, da die Ranger einen gerne in Gespräche verwickeln würden um rauszukriegen ob man offroad gefahren ist oder sich irgendetwas zu Schulden kommen lassen hat. Oft werden anscheinend auch Nummern von Autos per Funk durchgegeben und dort kontrolliert. Jedenfalls war es tatsächlich so, dass Peter in ein kleines Häuschen mitkommen musste und einer der Ranger, als wir alleine waren, uns so nebenbei durch die Fensterscheiben fragte wie es in der Mara war. Da wir nicht wussten was los war, sagten wir einfach „no english“. Der Ranger brach die Kommunikation dann sofort ab und ging zurück. Es war wohl so, dass sie Peter irgendetwas anhängen wollten. Das hat dann aber nicht funktioniert und so verloren wir lediglich viel Zeit während wir warteten. Nach einer kurzen Pause am Supermarkt in Narok, ging es weiter über das Rift Valley in Richtung Nairobi. Beim Aufstieg des Rift Valley kamen wir in einen LKW Stau und der Himmel zog sich immer mehr zu.
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Kurz vor Nairobi fing es dann richtig an zu schütten. Wir fuhren zur David Sheldrick Foundation und stapften dort noch etwas im Schlamm herum weil wir unseren Patenelefanten Tagwa besuchen wollten. Als Pate hat man die Möglichkeit, die Elefanten nochmals gesondert und mit wenigen Besuchern zu sehen.
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Danach trafen wir uns nochmals mit Mercy und fuhren zum Carnivore Restaurant wo wir zu Abend essen wollten. Zufrieden und vom Sichtungsglück beseelt stiegen wir in unser Flugzeug uns nahmen den 8-stündigen Rückflug in Angriff. Das war ein wirklich toller und ereignisreicher Urlaub in Kenia.
Fazit:
Touroperator & Guide: Mit wecam safaris hatten wir wirklich ein Glückslos gezogen. Nicht nur, dass die Safari im Vergleich zu anderen Anbietern preislich am Günstigsten war, nein, auch wurde sich immer um uns gekümmert. Vor, während und auch nach der Reise fühlten wir uns immer bestens aufgehoben. Unser Guide Peter war, mal abgesehen von der häufigen Telefoniererei, sehr kompetent und hat uns wirklich hervorragende Sichtungen ermöglicht. Wir können beide, sowohl Touroperator als auch Guide uneingeschränkt weiterempfehlen.
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Übernachtungen:
Hotel Khweza, Nairobi: Die mit Abstand schlechteste Übernachtung im gesamten Urlaub. Das Hotel ist in die Jahre gekommen und die Zimmer nicht wirklich schön. Das Hotel wirbt auf der website mit einer tollen Dachterrasse. Der Blick auf die Innenstadt ist aber durch einen Neubau komplett versperrt und die Dachterrasse daher nicht sehr einladend. Das Essen war ok. Ich würde dieses Hotel nicht mehr buchen.
Hotel Marvin, Nakuru Lage nicht weit entfernt vom Eingang zum Lake Nakuru Nationalpark. Trotzdem war das Hotel relativ ruhig. Wir konnten zwar feiernde Anhänger von Uhuru Kenyatta in der Nacht hören, dies war aber der Situation geschuldet. Das Personal war höflich und zuvorkommend. Die Zimmer groß und sauber. W-Lan Empfang auf dem Zimmer war möglich. Zum Essen konnten wir uns im Hauseigenen Restaurant a la Carte etwas aussuchen. Das Essen schmeckte gut und war reichlich. Preis Leistungsverhältnis war ok. Ich würde das Hotel Marvin jederzeit wieder buchen
Sweet Water Resort, Lake Naivasha Das Sweet Water Resort ist eine riesige Hotelanlage. Ich möchte hier nicht wohnen wenn das Resort voll belegt ist. Zu unserem Reisetermin waren wir fast die einzigen Gäste. Warum wir ein Zimmer im hintersten Eck bekommen haben erschließt sich mir nicht. Vielleicht weil es dort ruhiger ist. Leider hat ein auf dem Dach lose herumliegendes Blech, das der Wind ständig herumwirbelte unseren Schlaf gestört. Pool und Ambiente der Anlage sind ok aber auch nicht mehr. Zum Essen konnten wir von der Karte wählen, wobei nicht alle aufgelisteten Angebote erhältlich waren. Das Personal war höflich und nett. Preis – Leistung war ok. Das Sweet Water Resort würde ich wieder buchen … dann aber mit einem andere Zimmer!
Camp Kimana, Maasai Mara Das Camp Kimana liegt unweit des Sekenani Gates und ist ein Tented Camp mit eigenem Pool. Der Pool gibt dem Camp einen Sonderstatus, da dies in den meisten Camps sonst nicht vorhanden ist. Das Camp wird von ortsansässigen Massai geführt. Die Zelte sind groß, ausreichend weit voneinander entfernt und sauber. Der Pool sollte öfters mal gereinigt werden. Das Essen war so Lala. Das Camp hat einen rückwärtigen Eingang der einen leichteren Zugang in die Mara möglich macht. Preis – Leistung waren gut. Ich würde das Camp wieder buchen.
Crocodile Camp, Maasai Mara Das Crocodile Camp liegt in der unmittelbaren Nähe des Talek Gates direkt am Crocodile/Talek River. Die Zelte sind mit dem Eingang in Richtung Fluss ausgerichtet und man hat so einen schönen Blick auf den Fluss und in die Mara. Die Zelte sind sauber und in ausreichender Größe. Das Essen war in Ordnung. Es gab ein Buffet und man konnte sich so viel holen wie man wollte. Preis – Leistung war ok. Ich würde das Camp wieder buchen.
Aruba Camp, Maasai Mara Das Aruba Camp liegt in der unmittelbaren Nähe des Talek Gates direkt am Crocodile/Talek River. Eigentlich hatten wir hier ein Bushtent gebucht wurden aber ohne Aufpreis in ein Luxury Tent umgebucht. Daher ist unser Eindruck natürlich sehr subjektiv. Wir haben uns auch die Comfort Tents angesehen. Beide Arten sind der absolute Hammer. Allein die Größe der Luxury Tents ist der Wahnsinn. Abgerundet von einer Außendusche mit Bad erfüllt dieses Zelt jeden Wunsch. Und alles im Zelt funktionierte, was man ja in Afrika nicht immer so behaupten kann. Auch die Comfort Tents sind größenmäßig völlig ausreichend. Das Essen war außergewöhnlich gut und die Lage und Atmosphäre einfach super. Das Aruba Camp ist eine richtige kleine Oase. Preis – Leistung ist für uns nicht bewertbar, da wir ja ein Upgrade erhalten haben. Aber die Preise für ein Comfort Tent sind meiner Meinung nach akzeptabel. Das Personal, einschließlich der sehr netten Besitzerin, ist zuvorkommend aber nie aufdringlich. Ich würde das Camp auf jeden Fall wieder buchen und bei meinem nächsten Urlaub in der Maasai Mara hier die ganze Zeit verbringen.
Das war also unsere ziemlich ereignisreiche Reise nach Kenia. Ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal war. Wenn man aber die Preisentwicklung in den afrikanischen Ländern ansieht, werden wir uns möglicherweise anders orientieren (haha, mal sehen wie lange dieser Vorsatz hält)
Ich bedanke mich bei allen Kommentatoren, Dankedrückern und Heimlichlesern...