Routenplanung Swakop-Erongo-Etoscha

7 Antworten · 2'023 Aufrufe · gestartet 10. Sept. 2017 von Tini___
Antworten
Themenstarter107 Beiträge · seit 201710. Sept. 2017 · #1
Hallo FoMis!

Wir sind ein Pärchen in den 30ern und planen für nächsten März unsere erste Reise nach Nambia - 2 Wochen mit Mietwagen und Dachzelt.

Unsere Route ist die Standardrunde Windhoek - Sossuslvei - Swakopmund - Erongo - Etoscha - Waterberg - Windhoek. Wir knabbern aber noch an der Etappe Swakop - Erongo...

Vom Reisebüro wurde uns Folgendes vorgeschlagen:
Tag 4 (aus Sesriem kommend) - 1. ÜN Swakop in einem B&B
Tag 5 - Desert Tour, 2. ÜN Swakop
Tag 6 - Katamarantour, Nachmittags Weiterfahrt nach Norden, ÜN auf Omandumba Farm, mit San living museum
Tag 7 - Damara living museum, ÜN Mowani Camping
Tag 8 - Grootberg Pass, ÜN bei Kamanjab
Tag 9 - Himba Kraal, Etosha, ÜN Okaukuejo

Wir haben aber das Gefühl, dass wir in Swakop zu wenig Zeit haben, wir interessieren uns ev. auch für Sandboarden oder Quad fahren. (Und wir werden wohl eher eine Kajaktour machen statt Katamaran)
Und die Tage danach mit San living museum, Damara living museum und Himba living museum klingen ehrlich gesagt nicht so abwechslungsreich - oder täusche ich mich da??

Auch fehlt Cape Cross in der Route - oder wäre das ein zu großer Umweg, wenn wir eh schon Robben gesehen haben in Swakop?

Ihr merkt also schon, wir tendieren dazu eine Nacht länger in Swakopmund zu bleiben und dafür eine Nacht in Erongo zu streichen, möchten aber gerne noch ein paar Meinungen einholen von euch, die schon vor Ort waren!

Herzlichen Dank im Voraus!
Tini
1'014 Beiträge · seit 201610. Sept. 2017 · #2
Seit ihr überhaupt an den living museen interessiert? Wenn nicht oder nur mäßig, sind gleich drei wohl etwas viel. Wir haben keines der diversen living museen besucht, weil ich mir nach dem lesen mehrerer Reiseberichte klar war, daß dies nichts für uns ist. Die Robbenkolonie in Cape Cross hat was, weil man die unzählichen Tiere in ihrem Sozialverhalten sehr schön und von ganz nah beobachten kann. Ich würde mir die Reise auch nicht von einem Reisebüro durchplanen lassen, die Standardroute könnt ihr euch leicht selbst nach eigenen Vorlieben zusammenstellen. Es wimmelt ja nur so von Reiseberichten über eure geplante Routenführung.

Yanjep
16,9k Beiträge · seit 201210. Sept. 2017 · #3
Hallo Tini,

Tag 5 - Desert Tour, 2. ÜN Swakop
Tag 6 - Katamarantour, Nachmittags Weiterfahrt nach Norden, ÜN auf Omandumba Farm, mit San living museum
Tag 7 - Damara living museum, ÜN Mowani Camping


Das ist schon mal Quatsch, da nicht zu schaffen.

Die Katamarantour in Walvis Bay ist erst so gegen 14 Uhr (kann 1/2 Stunde früher aus sein, kann man aber nie so genau terminieren) beendet. Dann wollt Ihr noch durch das Erongo Gebirge bis nach Omandumba fahren. Dort werdet Ihr erst gegen Abend ankommen. Wo soll da der Besuch des San denn wohl noch statt finden? Dafür müsstet Ihr Minimum ebenfalls noch 2 Stunden einplanen - der Buschman-Walk dauert noch länger.

Am nächsten Morgen soll es dann weiter gehen zum Mowani Camp und da soll der Besuch der Damara statt finden.

Wer das zusammen gestrickt hat, hat nach meinem Dafürhalten nicht die meiste Ahnung.

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2017
97 Beiträge · seit 201610. Sept. 2017 · #4
...zumal die D2612 in keinem guten Zustand ist. Wir hatten darüber mit unserem Autovermeiter gesprochen. Der meinte, das sei ein "Dauerzustand".
16,9k Beiträge · seit 201210. Sept. 2017 · #5
2. Teil:
Tag 7 - Damara living museum, ÜN Mowani Camping
Tag 8 - Grootberg Pass, ÜN bei Kamanjab
Tag 9 - Himba Kraal, Etosha, ÜN Okaukuejo


Von Mowani geht´s weiter nach Kamanjab. Da hier der Grootberg Pass erwähnt ist, soll die Übernachtung wohl in der Grootberg Lodge stattfinden. Die liegt aber von Kamanjab seeehr weit entfernt - nämlich etwa 30 Kilometer von Palmwag entfernt. Von dort ginge es dann über Kamanjab zum (vermutlich) Himbadorf, das östlich gelegen ist.

Der Aufenthalt wäre auch mit rund 2 Stunden zu veranschlagen. Dann weiter nach Outjo, dort einkaufen & tanken & Geld holen, und dann hoch in den Etosha nach Okaukuejo.

Da frage ich mich:

1. was wollt Ihr für eine Übernachtung in der Grootberg Lodge, außer, für ein paar Stunden die Aussicht genießen?

2. wie früh möchtet Ihr von dort aus los fahren, um das alles bis zum Abend (Torschluss) zu schaffen?

LG
Logi
Themenstarter107 Beiträge · seit 201710. Sept. 2017 · #6
Danke für eure Antworten, und ihr bestätigt mein Gefühl das ich bei Durchsicht des Angebots hatte...
Es wurden vom Reisebüro nur die Übernachtungen geplant, und für das Tagesprogramm sind dann Vorschläge gemacht worden (Selbstfahrertour halt). Finde es aber schon etwas ideenlos, dass uns 3 living museums vorgeschlagen werden.

Dann werden wir das also bestimmt diese Nächte noch umplanen.
am Tag 6 nach der Kajak- oder Katamarantour in Swakop bleiben und dort nochmal übernachten
am Tag 7 dann nach Omandumba/San museum/Buschmann Wanderung
Tag 8 irgendwo noch eine Übernachtung planen um am Tag 9 dann in Etoscha anzukommen, ohne Grootberg Pass 🙂

liebe Grüße,
Tini
97 Beiträge · seit 201610. Sept. 2017 · #7
Och, der Grootberg Pass kann schon passen, wenn Du in den Westteil der Etosha willst, über das Galton Gate. So sind wir auch gefahren. Es gibt da auf dem Weg so einige Camps und Lodges.
16,9k Beiträge · seit 201211. Sept. 2017 · #8
Landbub schrieb:Och, der Grootberg Pass kann schon passen, wenn Du in den Westteil der Etosha willst, über das Galton Gate. So sind wir auch gefahren. Es gibt da auf dem Weg so einige Camps und Lodges.
Das stimmt natürlich - nur stehen die überhaupt nicht im Angebot zur Debatte.

Es geht ja von Grootberg über Kamanjab "schnurstracks" nach Okaukuejo.

LG
Logi