Das Thema "Reisebericht schreiben", wird hier im Forum immer wieder diskutiert. Ehrlich, ich bin am überlegen, ob ich mich überhaupt drauf einlassen soll.
Denjenigen, die keine Lust drauf haben, sei gesagt - Bitte nicht mitlesen! Diejenigen, die erfahren möchten, wie es uns ergangen ist - Ihr seid herzlich eingeladen. 🙂 Es würde mich/uns sehr freuen. Mir geht es ganz bestimmt nicht um den DANKE Button. Merke schon beim sortieren der Fotos, dass ich die Tour gerne noch einmal fahren und erleben möchte.
Unsere Route sah wie folgt aus:
Vielen Dank für die Karte liebe Freshy
Abflug Frankfurt 1 Tag Pension Steiner 2 Tag Kalahari Bagatelle Lodge 3 Tag Kalahari Bagatelle Lodge 4 Tag Koiimasis Ranch, Fest in Fels 5 Tag Koiimasis Ranch, Fest in Fels 6 Tag Sosussvlei Desert Camp – Tendet Chalet 7 Tag Sossusvlei Desert Camp - Tendet Chalet 8 Tag Swakopmund - The Stiltz 9 Tag Swakopmund - The Stiltz 10 Tag Swakopmund – The Stiltz 11 Tag Ameib Guestfarm 12 Tag Ameib Guestfarm 13 Tag Vingerklip Lodge, Chalet 14 Tag Vingerklip Lodge, Chalet 15 Tag Otjitotongwe Cheetah Park Lodge 16 Tag Okaukuejo Waterhol Chalet 17 Tag Okaukuejo Waterhol Chalet 18 Tag Halali Bush Chalet 19 Tag Onguma Bush Camp 20 Tag Onguma Bush Camp 21 Tag Waterberg Plateau Lodge 22 Tag Waterberg Plateau Lodge 23 Tag Elegant Farmstead 24 Tag Elegant Farmstead – Windhoek – Auto abgeben – Rückflug Ankunft Frankfurt
Wir haben uns ganz bewusst in der Mehrzahl für 2 oder 3 Übernachtungen vor Ort entschieden. Es war genau richtig!!! Alles andere wäre für uns Stress pur gewesen.
Nach meiner Planung, wurden über Ute und Volker von Magic Vibes die Unterkünfte und auch unser Wagen, ein Hilux Double Cab 4x4, gebucht.
Die Flüge und Sitzplätze Reihe 6 🤩 wurden über Gerlinde von post@hunting-flight-service.com gebucht.
Alles hat prima geklappt !!! Danke euch Allen !!!
Die Vorbereitungen laufen - ich denke, am Wochenende geht es los. 😎 😎 Dies bitte nicht als Drohung verstehen 😉
Endlich geht es los. Das Warten hat ein Ende – NAMIBIA – wir kommen!!! 🙂 🙂
Zu Hause ist alles erledigt, uns hält nix mehr, wir wollen einfach nur noch los. Gegen 12.00 Uhr starten wir Richtung Frankfurt Griesheim, wo wir im Vorfeld einen Parkplatz reserviert hatten. Unterwegs hatten wir noch den Auftrag, Richtung Bad Camberg (Grüße an Petra) zu winken. Dies wurde natürlich mit allen zur Verfügung stehenden Händen erledigt. 😛
Der Transfer von Parkplatz zum Terminal klappte hervorragend. Am Flughafen angekommen, konnten wir sofort unsere Koffer abgeben. Frech wie wir sind, haben wir zum Spaß nach einem Upgrade gefragt, ja war möglich und sollte 1300,00 Euro/pro Person kosten. 🤩 Nee, das war uns dann doch zu viel und wir lehnten dankend ab. Im Gegenzug bekamen wir eine Einladung in die Sky Lounge von Air Namibia.
Nun sitzen wir, schön bequem, in den Polstern der Sky Lounge und warten auf die Dinge, die da so kommen. Endlich Boarding - endlich abheben - endlich zurücklehnen.
Was sage ich, ich liege am Pool der Pension Steiner und atme diese berüchtigte Afrikaluft ein.
Aaaaah, jetzt weiß ich was die „Infizierten“ meinen. Ich lege den „Chill-Modus“ ein und halte Ausschau nach den ersten Piepmätzen.
Der Flug verlief reibungslos, um 5.10 Uhr Ortszeit setzten wir auf namibischen Boden auf. Gerlinde von Hunting-Flight-Service hatte uns die Sitzreihe 6 – mit viel Beinfreiheit – reserviert. Eigentlich ist Josef der Typ, der sich ins Flugzeug setzt und sofort in den Schlafmodus wechselt. Dieses Mal klappte es einfach nicht. Doch aufgeregt??? 😉
Nun gut, wir waren da, nachdem wir die Koffer hatten, ging´s raus.
Die Spannung stieg, wurden wir auch von der Autovermietung abgeholt? Alle Aufregung umsonst …….. der Fahrer stand, mit Schild vorm Bauch, am Ausgang und sammelte seine „Schäfchen“ ein.
In der Zwischenzeit ging Josef zum ATM-Automaten, (immer der Menge nach) um Geld zu tauschen. Er stand in der Schlange …………………. und kam ohne Geld zurück. 🤩 Der Automat hat nix ausgespuckt. Schock !!!! um nicht zu sagen - Herzkasper !!! 🤩
Ich hatte derweil einen anderen Automaten im Restaurant entdeckt ……………….. neuer Versuch. Sein Grinsen verriet …………….. Portemonnaie gefüllt !!! 😁 Nachdem unser Fahrer von Asco alle Kunden eingesammelt hatte, ging es zur Autovermietung. Die Strecke nach Windhoek zog sich, wir bekamen einen ersten Eindruck von der Landschaft. Hey, was war das hügelig hier. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Gefiel mir auf Anhieb.
Bei der Autovermietung ging alles recht schnell, wir wurden in die Technik des Hilux Double Car eingewiesen. Mittlerweile war es kurz nach 8.00 Uhr, als wir den Parkplatz von Asco Car Hire verließen.
Jetzt folge der erste Härtetest – Linksverkehr !!!! Ich hatte bewusst die Pension Steiner als Übernachtungsort gewählt, da diese nur ein paar Kilometer entfernt lag. Zu Hause druckte ich mir die Strecke über Google aus und siehe da, mein Driver hatte alles voll im Griff. 😘 Puuhhhh, hört ihr die Angstbrocken plumsen? 😄
Kurz nach 9.00 Uhr, wir saßen im Frückstücksraum und genossen unser erstes Frühstück, was seeeehr schmackhaft war.
Der Urlaub kann kommen, das Grinsen, das über 24 Tage – naja, mit kurzweiligen Unterbrechungen – anhalten sollte, setzte ein. 😁 Die ersten Vögelchen wurden gesichtet, aber glaubt mal nicht das die Biester auf mich gewartet hätten, neeeeein. Aber den habe ich dann doch erwischt. Ätsch ............
Am Nachmittag machten wir uns auf zum nächsten Experiment - Einkaufen !!!!. Was habe ich mir einen Kopf gemacht – nicht zusammen einkaufen, einer sollte immer im Auto bleiben, das Auto bewachen lassen ect. Heiliger Bimbam, ich sage euch – alles halb so schlimm. Es ist ja wohl klar, dass keine Wertsachen sichtbar im Auto liegen sollten. Ansonsten, alles ganz easy.
In diesem Fall sind wir in eine Tiefgarage rein, haben ganz in Ruhe ein paar Sachen, wie Wasser, Kekse, Obst und Biltong gekauft, und wieder raus. Ich muss dazu sagen, dass ich wahrscheinlich schon das Auto geschrottet hätte, aber mein Driver hat das alles toll gemeistert.
Nachdem wir das Auto auf dem bewachten Parkplatz
unserer Pension abgestellt hatten, wollten wir zu Fuß zum Hilton Hotel (danke Lolakatze für den Tipp). Von der Dachterrasse hat man einen schönen Blick auf Windhoek. Es war knackewarm, wir total kaputt, sodass uns ein Blick genügte. Zudem war kein Schattenplatz zu bekommen. Mit den Leuten am Pool hätte ich sehr gerne getauscht.
Auf dem Zettel für Tag 1 stand auch der Besuch des Craft Centers in der Talstr., zu Fuß nicht weit vom Hilton entfernt. Aaahhh gefunden und wirklich ein toller Laden. Das Problem war, ich hatte keine Lust mehr auf shoppen. Könnt ihr euch das vorstellen, eine Frau, die keine Lust auf Shoppen hat? Josef hat´s gefreut !!! Nein, ich war einfach platt. Im integrierten Lokal gab es dann den ersten Rock Shandy (Gerd, das war dein Tipp) sehr lecker. 🙂
Letzter Programmpunkt für heute war am Abend der Besuch in Joe´s Beerhouse. Ich hatte den Tisch von zu Hause reserviert. Es gibt sicherlich noch viele tolle Locations in Windhoek, aber Joe´s Beerhouse ist für mich auf jeden Fall ein MUSS für jeden Namibia Frischling. Tolle Location, tolles Preis-Leistungsverhältnis. Es hat uns sehr gut gemundet.
Auch die Fahrt mit dem Taxi war überhaupt kein Problem, wobei die Rückfahrt schon an der Grenze des Erlaubten war. Der Typ dachte wohl, denen zeige ich mal, wie hier gefahren wird. Mein lieber Scholli, das war wie auf einer Achterbahn, nur ohne Looping – zum Glück.
Tag 1 in Namibia geht zu Ende. Mit vielen neuen Eindrücken sinken wir in unsere Betten und freuen uns auf den morgigen Tag, dann geht es endlich auf Pad, falls wir aus der Stadt rauskommen 😉 aber da verlasse ich mich ganz auf meinen Driver.
LG Netti
Teil 309. Sept. 2017
Noch eine Anmerkung bezüglich ankommen und direkt losfahren. Auch darüber wird im Forum viel diskutiert. Ich kann nur sagen, dass ich heilfroh war, nicht mehr fahren zu müssen. Wir waren beide doch sehr müde von der Anreise.
10.8.2017 Windhoek – Bagatelle Kalahari Game Ranch
Guten Morgen Afrika !!!! – Das war übrigens mein Leitspruch während des gesamten Urlaubes. Das Fenster offen, die Arme gestreckt ………….. naja, ihr könnt euch das sicherlich vorstellen. 😉
Toll haben wir geschlafen. Nach einem erneuten guten Frühstück checkten wir aus und wollten endlich auf Pad. Die Pension Steiner können wir auf jeden Fall empfehlen, gutes Preis-Leistungsverhältnis. Auch die zentrale Lage ist für Neulinge perfekt! Dazu der bewachte Parkplatz - optimal.
Um 8.00 Uhr starten wir auf der B1 Richtung Rehoboth, ohhh gar nicht so schlecht die B1.
Trotzdem wollten wir über die Nebenstraßen Richtung Bagatelle fahren. Somit ging es nach kurzer Zeit auf die D1463 Richtung Dordabis.
Weiter Richtung Uhlenhorst und Hoachanas. Alles wunderbar ausgeschildert. 🙂
Was für eine Landschaft, die Strecke war wunderschön und sehr abwechslungsreich. Afrika, du hast uns !!! 🤩 Vielen Dank für den Tipp liebe Bele. 😘 Plötzlich ein Bremsen. Die Frage nach der Kamera ließ auf eine Sichtung schließen. Josef hatte die ersten Tiere (Kudus?) gesichtet. Schön für ihn, wo sind sie denn? Ich sah nix. 🤩
sehr ihr was? ich seh nix ....
rangeholt, waren schließlich die ersten Eland Antilopen (danke Elisabeth und Sandra)
Unglaublich, wie kann der Mann auf die Entfernung Tiere sehen? Ich machte mir um den Etosha keine Sorgen mehr. 😉 Dann waren schwarze Punkte auf der Straße auszumachen, was war das? Jede Menge Affen saßen dort. Leider wollten die nicht auf uns warten und suchten das Weite.
der hier lachte sich wohl über uns schlapp
Die ersten Webervögelnester wurden bestaunt, was für Kunstwerke 🤩 🤩
Und das, da sitzt doch noch etwas im Baum?
unser erster Gelbschnabeltoko
Jetzt aber weiter, sonst kommen wir ja nie an. Immer wieder mussten wir anhalten, wir waren einfach geflasht von der Landschaft.
Überhaupt, ich hätte nie damit gerechnet, dass es schon so grün ist und das soviel blühte. 🤩 🤩
Da, wieder etwas im Gebüsch
ob das wohl eine Riesentrappe ist?
Irgendwie kamen wir nicht so recht voran.
Nach gut 6 Stunden Fahrtzeit, wir sind gemütlich - mit viel Pausen - gefahren, bogen wir in die Einfahrt zur Bagatelle Lodge ein und bezogen das Dune Chalet Nr. 1.
Fortsetzung folgt ..................
LG Netti
Teil 409. Sept. 2017
Fortsetzung .................
Der Empfang an der Rezeption war sehr sehr freundlich und wir staunten nicht schlecht. WOW, sieht toll aus. Wir waren begeistert, die Lodge mit dem schönen Haupthaus, das wunderschöne Chalet mit Sicht auf´s Wasserloch, der rote Sand der Kalahari – oh ich liebe ihn !!!!
Nachdem die Koffer im Chalet waren, ging es auf Besichtigungstour. Hatte im Vorfeld von Erdmännchen gelesen, Josef nix davon gesagt, in der Hoffnung das sie dort waren.
Am Pool angekommen, ging er zum Cheetahgehege. Ich erspähte währenddessen doch tatsächlich die kleinen Lieblinge und konnte unser Glück kaum fassen. 🤩 🤩 Bin ich im Film, kneif mich mal ………….. sooooo süüüüüß, dann noch die Elands und das Haustier, den Springbock. Wir waren im Glücksrausch !!!!
der ist sooo süß, er war mein Liebling
Die Tische im Restaurant wurden für das Abendessen hergerichtet. WOW, sah das toll aus. Und das Essen war ganz wunderbar.
Es war ein wunderschöner Tag, ich habe mein Dauergrinsen nicht aus dem Gesicht bekommen. 😁 Afrika hat uns in seinen Bann gezogen, wir sind angekommen. 🙂
Morgen früh starten wir mit dem Bushman Walk und freuen uns drauf.
Teil 510. Sept. 2017
11.8.2017 - Bagatelle Kalahari Game Ranch
Ein neuer Tag – Guten Morgen Afrika !!! 🙂 Wir werden mit einem wunderschönen Sonnenaufgang begrüßt.
Es ist bereits Frühling, strahlend blauer Himmel – keine Wolke weit und breit. Morgens noch recht frisch, packen wir uns für den Bushman Walk entsprechend warm ein. Die Mitarbeiter waren schon fleißig und fegten, fegten und fegten. Wir fragten uns nach dem Sinn .............
Unser Guide wartete bereits an der Rezeption auf uns.
Mit ein paar anderen Gästen gingen wir los zu einem Termitenhügel. Dies schien der Treffpunkt mit den Buschmännern zu sein. Mit einem herzlichen „Komani“ begrüßten wir uns.
Die 3 Männer zeigten uns, wie Feuer gemacht wird, mit welchem Holz die Zähne geputzt werden und noch viel mehr. Unser Guide übersetzte die Sprache der Buschmänner (Khoisan-Sprache mit Klicklauten) ins Englische.
In dem Schaudorf konnten wir handgefertigten Schmuck erwerben. Jedes Teil trug den Namen desjenigen, der den Schmuck angefertigt hatte. Ich habe mir ein schönes Armband ausgesucht und mich bei dem Hersteller, ein kleiner Junge, sehr herzlich für seine wunderschöne Arbeit bedankt.
Mein kleiner Künstler 😘
Den Walk können wir empfehlen, er war weder zum fremdschämen noch kamen wir uns fehl am Platz vor.
Danach – Frühstück !!! Sehr, sehr lecker. Den Rest des Tages gingen wir ganz gemütlich an. Tagebuch schreiben, lesen, Landschaft bei einem Spaziergang genießen, Wasserloch beobachten usw.
Natürlich schauten wir wieder nach den Erdmännchen. Aber leider war keins zu entdecken. Dafür sahen wir diese putzigen Gesellen. Erdhörchen
eventuell eine Fuchsmanguste ( danke Piscator und sphinx)
Die Erdhörnchen brauchten sich nicht verstecken, wir hatten unseren Spaß.
Auch diese Überbleibsel - sehr interessant 🤩 🤩
Am Pool trieb sich dieser wunderschöne Pfau herum und sagte HALLO
Wir sind im Urlaubsmodus.
Die Cheetah-Tour, die wir ursprünglich geplant war, haben wir dann doch nicht gemacht.
Kurzes Fazit zur Ranch: Wunderschöne Lodge, Dune Chalet Nr. 1 mit herrlichem Blick auf das Wasserloch, sehr leckeres Essen, ausreichendes Frühstück. Uns hat es sehr gefallen. Alles andere hätte uns in der Preiskategorie auch sehr enttäuscht.
Beim Abschied fragten wir uns, ob die Unterkunft noch zu toppen ist.
Das ich mir keine Giraffen mitgenommen habe, ärgert mich heute noch. Ihr kennt das sicher, die erste Station - ich kann doch noch nicht´s kaufen. Ja, ja ............... erst mal schauen was die anderen so haben, die hatten aber nicht´s vergleichbares 😐
Wir werden sehen ................. Morgen müssen wir schon weiter, ich hätte es dort auf jeden Fall noch ausgehalten.
Einen schönen Restsonntag wünscht euch die Netti
Teil 612. Sept. 2017
12.8.17 – Bagatelle Kalahari Game Ranch – Koiimasis Fest in Fels Lodge an der D707
Wir hatten uns schon vorgenommen, möglichst früh auf Pad zu sein. Auf Grund der Tatsache, dass es bereits 18.00 Uhr dunkel und zwar stockdunkel 🤩 war, wollten wir möglichst viel vom Tag haben.
Auch heute waren wir gegen 8.00 Uhr wieder on Tour. Ich freute mich auf den Tag, anderseits viel mir der Abschied nicht leicht. Der rote Sand, das Dünen Chalet, die Freundlichkeit - alles hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen. Dazu die Erdmännchen ...... jaaaaaaa, das war schon toll.
Wir saßen schon im Auto, wollten los als mir wie von der Tarantel gestochen einfiel, dass ich noch keinen Sand abgefüllt hatte. Ihr müsst wissen, ich bin Sand Sammler und die Gelegenheit kann ich mir doch nicht entgehen lassen 😉 . Ich also mein berühmtes HAAAAALLLLLLT gebrüllt. Mein Driver schüttelte nur mir dem Kopf, auf die Frage: Wo haste denn das Gläschen? bekam er zu hören, hinten im kleinen Koffer 🤪 auch das noch .................... 🤪 🤢 😄
Nachdem der Sand erledigt war - ging es endlich los .................... Tschüss Bagatelle Lodge.
Die Strecke von Mariental bis Maltahöhe (C19) war ein wenig zäh. Ihr kennt doch sicher das Lied von Udo Lindenberg - "hinter dem Horizont geht´s weiter 😉 ", so kam mir die Strecke vor, zum Glück war die Straße geteert und wir kamen gut voran.
Es gab aber auch schöne Abschnitte, wie diesen hier 🤩
Übrigens haben wir hauptsächlich die Karte aus dem Ivanowski Reiseführer benutzt. Die T4A Karte war für die Planung sehr hilfreich, für´s Auto allerdings viel zu groß und unhandlich.
Die nächste Herausforderung folgte dann In Maltahöhe, wir mussten Paula füttern. Kaum in Sichtweite, wurden wir schon mit einem Lächeln heran gewunken und freundlich bedient. Alles ganz easy. Immer genügend Bargeld mitführen, denn an Tankstellen könnt ihr kaum mit Karte bezahlen. Ausnahme sind die Engen Tankstellen. Bargeldautomaten findet ihr an den meisten Tankstellen. Also auch hier, alle Angst völlig umsonst. 😉
Der nächste Abschnitt von Maltahöhe zur C14 staubig - sehr staubig.
Da, ein Rastplatz ............. ohhh, hier wurde schon länger kein Mülleimer mehr geleert.
Weiter ging auf die über die D824 und D831 auf die D826 Richtung Betta – aaaahhh wunderschön.
Der Abschnitt von Betta nach Spes Bona zog sich wie Kaugummi, und die Zeit verging. Schon wieder Mittag.
Ein kurzer Abstecher zum Schluss Duwisib, lag ja auf dem Weg. Lohnt sich meiner Meinung nach nicht wirklich. Aber es gab einen ganz tollen, sauberen Picknickplatz, den wir auch für eine kleine Rast nutzten.
Kurz nach 13.00 Uhr fuhren wir weiter.
Dann endlich, das lang ersehnte Schild – die D707 – auch als Traumstraße von Namibia bezeichnet.
Für diese Straße hatte ich den Caprivi-Streifen sausen lassen, dementsprechend waren die Erwartungen.
Wir werden ganz schön durcheinandergeschaukelt. WOW, das sind schon tolle Farben, irgendwie unwirklich das Ganze. Mit jedem Sonnenstrahl verändert sich die Landschaft.
Linksseitig die Tirasberge, rechts die Dünen der Namib. Sand, Sand und nochmals Sand.
Da, endlich die Abzweigung zur Ranch.
Wir waren aber lange noch nicht da. Ca. 1 Stunde dauert die Anfahrt von der D707 zur Ranch.
Immer mehr Felsen kamen auf uns zu.
Meine Güte, was für eine Lodge.
Wir sind begeistert – Dauergrinsen setzte wieder ein, ach quatsch, hatte noch gar nicht aufgehört. 🤩 🤩 Haupthaus und Bungalows wurden in den Fels gebaut. Wir werden freundlich begrüßt und beziehen das Chalet Nr. 1, riesengroß und sehr schön eingerichtet. Keine Ahnung was los war, mir kamen die Tränen ………………
Das Badezimmer war in dem Raum integriert, was sicherlich gewöhnungsbedürftig war. Also, Nase zu und durch 😄 Kühlschrank und Kaffeestation waren leider Fehlanzeige. Dafür gab´s eine Grubenlampe, die uns den Weg zum Abendessen weisen sollte.
Es wurde Zeit, sich ein wenig die Füße zu vertreten. Aaaahhhhs und Oooooohs folgten ............
Auf der Anlage wimmelte es von Klippschliefer, wir fühlten uns ständig beobachtet 😉
Wer bist du denn?
Die Mädels auf der Ranch hatten immer ein Lächeln auf den Lippen und waren sowas von bemüht. Zum Abendessen servierten sie uns ein schmackhaftes Menü, welches uns vorab mitgeteilt wurde. Manchmal hatten wir schon den Eindruck – schön auswendig gelernt, war aber ganz lieb gemeint.
Da die Ranch von den Tirasbergen umgeben ist, ging die Sonne hier noch früher unter, als ohnehin schon. Das war wirklich ein ganz großer Nachteil. Tiere konnten wir heute nicht viele zählen. Außer ein paar Strauße, Klippschliefer – das war´s auch schon.
Und wieder waren wir 7 Stunden unterwegs. 🤩
Mal schauen, was uns der morgige Tag so bringt.
LG Netti
Teil 713. Sept. 2017
13.8.2017 - Koiimasis Fest in Fels Lodge
Was haben wir himmlisch geschlafen. Willko ……………….. ach, das kennt ihr ja schon. Gibt es etwas schöneres, als vom Bett aus diesen Blick zu haben?
Herrlich diese Ruhe - kein Mensch weit und breit.
Bis sich die Sonne über den Tirasbergen blicken ließ, war es bereits 7.30 Uhr.
Frühstück !! Und wieder wurden wir mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. Das Frühstück war mit viel Liebe zubereitet und schmeckte sehr sehr lecker. Sogar Nutella stand auf dem Tisch.
Roland, der Hausherr, servierte uns das Rührei und fragte, ob alles in Ordnung sei. Aber so was von …………….. 😁 😁 😁
Wir kamen ins Gespräch und verabredeten uns für den Nachmittag zur Farmrundfahrt mit Sundowner.
Am Vormittag wollten wir eine – nicht zur anstrengende – Plateauwanderung machen und suchten uns die „weiße Runde“ mit ungefähr 2,5 Stunden aus.
Während Roland uns den Weg erklärte, kam der süße Klippspringer vorbei.
Wir kraxelten voller Tatendrang los, kamen jedoch schnell aus der Puste. 😮 Ja, wir werden alt ……
Die Aussicht war gigantisch, leider hatten wir Richtung Tal Gegenlicht, aber die Felsen wurde toll angestrahlt.
Manche Passage erforderte auch ein bisschen Mut, was deutlich zu lesen war 😄
Der Walk hat uns sehr gut gefallen.
Es folgte eine kurze Auszeit am Pool, wo allerhand Kleintier zu beobachten war.
15.00 Uhr ab zur Rezeption, Roland stand schon vor der Tür. Wir fuhren los, er erklärte uns, wie und wo das Wasser für die Lodge herkam. Seid 5 Jahren !!! hat es in der Region keinen Regen mehr gegeben. Unvorstellbar. Er führte uns an die Plätze der Buschmänner,
erklärte uns die verschiedenen Werkzeuge und Pflanzen. Alles sehr interessant und überhaupt nicht langweilig.
Die Sonne ging so langsam unter und mich drängte es zu den Köcherbäumen.
Den Wunsch sollte ich erfüllt bekommen. Meine Güte, diese Landschaft …………. Es ist einfach unglaublich und nicht zu beschreiben und auch auf keinem Foto wieder zu geben. Das muss man einfach live und in Farbe sehen.
Ich war in meinem Element, kraxelte zwischen den Köcherbäumen umher, während sich die Männer am Auto in die Gespräche vertieften. Kein Köcherbaum war vor mir sicher, ich war im Rausch (die Bilderflut ist schrecklich!!) Gegen 18.00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Roland zeigte uns noch den Stern des Südens. Apropo, so einen Sternenhimmel wie in Namibia habe ICH noch nieeee gesehen. Ein einmaliges Erlebnis. 🤩 🤩
Wir verabschiedeten und bedanken uns für einen ganz tollen Nachmittag, Natürlich kamen wir zu spät zum Abendessen, die Ladys lächelten immer noch und servierten uns wieder einmal ein sehr leckeres Essen.
Ein toller Tag ging mal wieder viel zu schnell zu Ende.
Schweren Herzens müssen wir uns heute von Koiimasis verabschieden. Wir haben uns sehr sehr wohl gefühlt und sind mit netten Menschen ins Gespräch gekommen. Liebe Grüße an Roland, alles Gute für Sie und Ihre wunderschöne Lodge.
Ach ja, fast vergessen – das erste Forumstreffen hat es auch gegeben. Magnolia? alias Nadja, war mit Familie auch vor Ort. Bis Swakopmund trafen wir uns das ein oder andere Mal. Liebe Nadja, wenn du das liest – ganz liebe Grüße. Ich hoffe, ihr seid wohlbehalten wieder zu Hause angekommen und hattet noch eine wunderschöne Zeit. 😘
Heute ging es Richtung Sesriem – von einem Highlight zum Nächsten. 🙄
Noch einmal durch das Tor, ein letzter Blick zurück .................
Komisch, die Rückfahrt zur D707 verging wie im Fluge. Es war sehr ruhig im Wagen, jeder genoss die Landschaft und das bereits Erlebte auf seine Weise.
Gegen 9.45 Uhr verlassen wir die D707, die zum Teil holprig, aber letztendlich gut zu befahren war. Um das Licht und die Farbenpracht richtig nutzen zu können, müsste man die komplette Strecke zu verschiedenen Tageszeiten abfahren.
Jetzt geht es auf der C27 weiter, Richtung Sesriem. Auch hier komme ich aus dem Stauen nicht mehr raus.
An der Abzweigung zu der Wolwedans Lodge sehen wir unsere ersten Pyjamaträger, auch weit weg, aber es waren die ersten und somit waren wir wieder völlig aus dem Häuschen. Ich mit Dauergrinsen und Josef mit Fotoapparat ………….. Übrigens die Gegend um Wolwedans ……………… HAMMER !!!!
Gegen 12.30 Uhr stehen wir an der Rezeption der Sossusvlei Lodge zum Check in, werden aber direkt ins Desert Camp verwiesen. Das Camp liegt ca. 5 km von der Lodge entfernt. Wir kommen am Desser Quiver Camp vorbei, sieht schon cool aus. 🤩
Ich hatte das Dessert Camp auf Grund der Grillmöglichkeit gebucht, wir entschieden uns jedoch für das Buffet in der Sossusvlei Lodge und meldeten dies direkt an der Rezeption an.
Wir bezogen das Zelthäuschen Nr. 201, rechts von der Rezeption – ganz hinten. Perfekte Lage !!! 🤩
Ach, ist das schön. Josef ist auch begeistert. Wir schließen auf und er fragt mich, was ist das denn hier links? Ich: die Küche !!! Staunen und Gelächter …..
Am Nachmittag besorgten wir uns das Permit für 2 Tage Sossusvlei, zahlten pro Person 320,00 ND und für das Auto 20 ND. Ihr fahrt in den Park hinein und werdet registriert. Ein kurzes Stück weiter befindet sich rechts die Permitstelle, ein kleiner Shop und ein Restaurant. Alles ganz easy. 😁
Und ab zur Elim-Düne. (Danke für den Tipp Bele und Loeffel) Auf der geteerten Straße geht es ca. 7km bis der rechts ab geht - Richtung Elim-Düne geht. Ist auch ausgeschildert. 😉 Die Düne ist sehr schön bewachsen, wir stiegen ein wenig hoch und schon wieder stauen, staunen, staunen. 🤩 🤩 🤩 Was ein Fleckchen Erde ................ kann so das Paradies aussehen?
Deine Spuren im Sand .................
Zu spät fielen mir die Feen-Kreise von Bele ein. Die wären von oben sicherlich schöner gewesen, aber wir haben sie gesehen. Leider mussten wir um 17.30 Uhr wieder draußen sein, somit war nicht mehr möglich.
Die Entscheidung ans Buffet zu gehen, war für meine „fleischfressende Pflanze“ 😘 😉 genau richtig. Er war in seinem Element ………. Ich war froh, auch mal Fisch zu essen und griff entsprechend zu. Die Bedienung war ein bisschen langsam, störte uns aber nicht großartig. Wir sind im Urlaub und schauen nicht auf die Uhr. 😁
Und morgen, der große Run auf die Dünen? Ich habe mir fest vorgenommen nicht zu hetzen. Jetzt dürft ihr mal raten, ob ich es geschafft habe. 😄 🤪 😄
Das Frühstücksköfferchen jedenfalls, ist bestellt.
Schönen Donnerstag wünscht die Netti
Teil 916. Sept. 2017
15.8.2017 – Sossusvlei Desert Camp
Ich glaube, dass war der einzige Tag, an dem der Wecker gestellt wurde. 🤢 🤪 🤢 Gebraucht haben wir ihn nicht. 😄
4.15 Uhr wach, so ein Mist. Dabei hatte ich doch den Vorsatz – keine Eile !!! In der Ruhe liegt die Kraft, hahaha. War wohl nix. 🤪 🤪 Wenn schon wach, dann können wir auch los. Schnell ein Kaffee aus der Tüte und ab zur Lodge, das Frühstücksköfferchen abholen. 😁 Josef hatte keine Ahnung was ihn erwartete, ich kannte das Körbchen bereits aus anderen Berichten und musste innerlich grinsen.
So, nun aber ab zum Tor, schau´n wir mal, wie groß der Andrang ist. Ahhhja, wir sind die dritten !!!
Jetzt begann das Warten. Um 6.30 Uhr wurde geöffnet und los ging die Rallye um die besten Plätze.
Neee, da machten wir nicht mit. Schön gemütlich ging es zur Düne 40. Dort trafen wir auch die Magnolie (Nadja) wieder. Unterwegs gingen die ersten Ballone in die Luft. Jaaaa, das war ein großer Wunsch von mir, aber die Preise ............. irgendwann ist Schluß mit Lustig 😮 zudem hatten wir den Tag auch verplant.
Kurzer Stop an Düne 40,
nach ein paar Fotos fuhren wir zur Düne 45. Von wegen wir sind die Ersten, wir haben kurz nach 8.00 Uhr, sehr selbst, was hier schon los war. Einige Gruppen saßen vor ihren Autos und waren gemütlich am Frühstücken, andere kraxelten die Düne hoch. Wir also hinterher, leichter gesagt als getan. 🤪 🤢
Ganz schön anstrengend, man wird halt nicht jünger. 😉
Ach, es war klasse. Die Ausblicke fantastisch, es machte einfach Spaß, auch wenn es eine Weile dauerte, bis wir oben waren.
Im Moon-Walk ging es dann nach unten und zwar zügig 😄
Puh, ich war ganz schön platt. Für mich stand fest, keine weitere Düne mehr. 😵
Der Magen knurrte und es roch nach Frühstück. Lt. Plan sollte es auf dem 2x4 Parkplatz einen Picknickplatz geben. Ja, gab es auch ……….. 1 Tisch und 5 Baumstümpfe, die alle besetzt waren. 😠 😠 Dazu jede Menge an Autos und Reisebusse. Unglaublich !!!. Das machte nicht wirklich Spaß.
Der Frühstückskorb erfreute dann uns beide. Meine Güte, wer soll das alles Essen bzw. trinken?.
1 Liter Milch, 1 Liter Orangensaft, Heißes Wasser für Tee oder Kaffee, Aufschnitt, Käse, Müsli und Jogurt in so großen Gläsern. Wahnsinn !!! Josef bekam den Mund nicht mehr zu. Sehr, sehr lecker !!!
Gut gestärkt entschieden wir uns, mit dem Shuttle Richtung Dead Vlei zu fahren, wir bezahlten 10 ND/pro Person und ab ging es. Noch nicht weit gekommen, mussten wir schon ein Fahrzeug aus dem Sand ziehen.
Mittlerweile war es ganz schön warm und irgendwie war es heute nicht mein Tag. 😠 🙁 Dabei hatte ich mich so auf die Dünen und vor allen auf das Dead Vlei gefreut. Vom Parkplatz ging es dann 2km durch den Sand Richtung Dead Vlei – immer der Menge nach. Könnt ihr gar nicht verfehlen. Die Strecke zog sich für mich wie Kaugummi, mir war soooo warm und ich war mehrmals davor umzudrehen. Kein Schatten weit und breit.
Ich goss mir das Wasser über den Kopf und weiter …………….. dann endlich lag dieses berühmte Fleckchen Erde vor uns. Leider konnte ich es überhaupt nicht genießen, hatte keine Lust zum Fotografieren, wollte mich nur in den Schatten setzen. War aber keiner da bzw. jeder Ast, der Schatten brachte, war besetzt.
Könnte ich mich doch noch einmal dorthin beamen ………. dann würde ich auf jeden Fall zuerst ins Dead Vlei fahren. Übrigens ist auch hier jede Düne ausgeschildert und leicht zu finden.
Mir war richtig schlecht und ich war froh, als wir wieder am Parkplatz waren. Mit dem Shuttle ging es zurück. Was war ich froh, als ich unter der Dusche stand. Der Tag war sowas von ……………………… am Morgen war das Dauergrinsen noch da ……….. 😐 😐 Dumm gelaufen ........
Was freue ich mich auf Swakopmund und auf das Meer.
Unglaublich, wir sind schon 1 Woche hier.
LG vom Nettilein - die momentan richtig traurig ist 🙁
Teil 1018. Sept. 2017
16.8.2017 - Sossusvlei Desert Camp – Swakopmund The Stiltz
5.30 Uhr saßen wir beim Frühstück und das nicht alleine. Viele Reisegruppen waren schon anwesend um zeitig loszukommen. 🤢 🤪 🙄 Dementsprechend hektisch war es. Das Personal kam nicht nach, dreckiges Porzellan abzuräumen. Wie schön war gestern unser Körbchen.
Keine Stunde später starten wir in den neuen Tag. Es wird Zeit für ………….. Guten Morgen Afrikaaaa !!!! 🙂
Auf der C19 ging es Richtung Solitär und ja auch wir wollten den so gelobten Apfelkuchen probieren. Die Strecke war wunderschön, wenn auch nettes Wellblech, die Landschaft in diesem tollen Licht, einfach eine Wucht. Netti hatte wieder ihr Dauergrinsen im Gesicht. 😁 😁
Noch kurz ein Fazit zum Desert Camp. Ich hatte es auf Grund der Grillmöglichkeit gebucht. Nun hatten wir uns für das Büfett in der Lodge entschieden. Es hat uns nicht leid getan, denn es hat uns geschmeckt und wir genossen die Zeit bei Kerzenschein unterm Sternenhimmel.
Jetzt aber weiter nach Solitär. Was war das heute für ein Wetter, Nebel (kann auch nur ein Greenhorn denken) soweit das Auge reichte.
Langsam wurde es hell und der Nebel entpuppte sich als Staub, der sich kaum verzog. 🤪 🙄 Rushhour auf der C19. Es ging lustig auf der C27 weiter
als ich etwas "Großes" im Baum sitzen sah. HAAAALT, was sitzt denn da oben im Baum? Josef: Ein Vogel????? 🤪 🤢 😉 Ja, aber ein richtiger Brummer. Was ist das? Wo? …………. Na da hinten !!! 😐
Rückwärtsgang rein, Kamera raus und Objektiv ausgefahren. Abdrücken, anschauen ………. Und? wir tippen mal auf einen Ohrengeier? Von wegen, „ist ja nur ein Vogel“. Ich finde, dafür hat sich das Wenden in 3 Zügen doch gelohnt. 😉
Das ging doch schon mal gut los.
In Solitär angekommen – was ist denn hier los? Die italienische Reisegruppe aus der Lodge verfolgte uns – Mama Mia 🤩 Die Schrottkarren auf dem Gelände erinnerten uns an Amerika (liebe Grüße an meine USA-Mädels 😘 😉 ), der Apfelkuchen an Deutschland. Wie klein doch die Welt ist.
Apropo Apfelkuchen, mein Driver – so nett wie er ist, besorgte 2 Stückchen von dem warmen, lecker dufteten Kuchen, während ich schnell für kleine Mädchen irgendwo hin musste.
Da wir gerade gefrühstückt hatten, freuten wir uns auf eine spätere Pause mit Apfelkuchen. Wir schauten uns noch ein wenig um, entdeckten diesen kleinen Freund
Und weiter ging die staubige Fahrt. Ich kann mich noch an den RB der Eulenmuckels erinnern. Dort hieß es „wir sehen kaum ein Auto“. Das war wohl nix, wir fuhren im Konvoi mit 6 oder 7 Fahrzeugen, die sich gegenseitig überholten.
Mittlerweile sind wir in der Ecke Kuiseb Canyon. Ich hätte an jeder Ecke aussteigen können. So viele schöne Fotomotive.
Leider können die Bilder nicht annähernd die Eindrücke wiedergeben. Also ……………. Einfach genießen und schweigen.
Uns grüßen Zebras, Oryxe und Springböckchen und wir grüßen artig zurück, fahren dann hinter der D1998 ins Permitgebiet, was wir uns am Vortag im Sossusvlei besorgt hatten.
Auch hier waren wir nicht alleine. Ein großer Reisebus stand am Straßenrand, mitten in der Pampa, hatte innerhalb von 50km den 2 Platten. Die armen Reisegäste taten mir sehr Leid und auch die Stimmung dort, war nicht die Beste.
Wir versprachen, sobald wir Empfang hätten, die erhaltene Telefonnummer anzurufen. Ich musste später noch an die Gruppe denken und hoffte mal, dass sie zumindest bis Solitär gekommen waren.
Es war Zeit unserer Paula (so nannte ich unser Wägelchen) einen Klapps auf´s Armaturenbrett zu geben. Daraufhin kam prompt die Beschwerde von meinem Driver. Und ich? ……… Ja, du machst das auch ganz toll. 😘 😘
Auch diese Pad ist wieder eimal unglaublich schön. Ich weiß, ich wiederhole mich ständig, aber was soll ich machen? Es wurde immer grüner, jaaa grüner. Das war wie Balsam für unsere Augen. Wir fanden einen schönen Baum, wo wir uns endlich unserem Apfelkuchen widmen. Ach, köstlich !!! Jetzt noch einen schönen Kaffee ………… Träumen ist doch erlaubt, oder?. Alternativ nahmen wir unseren Champanger in Form von stillem Wasser zu uns.
Der komplette Abschnitt am Namib-Naukluft Park entlang, also C27, C19 und C14 waren für mich die schönsten Abschnitte der ganzen Reise.
Kurz vor Swakopmund bogen wir ab in den Welwitschia-Drive.
Auch hier waren die ersten schönen Pflanzen mit einer Menschentraube umstellt.
Einsam sah anders aus. Wir machten ein paar Fotos und kehrten um, denn mittlerweile war es nach 14.00 Uhr.
Einsam sieht anders aus. Wir machten ein paar Fotos und kehrten um, denn mittlerweile war es nach 14.00 Uhr. Wir wurden müde und wollten jetzt nach Swakopmund. Es war ein langer, aber sehr abwechslungsreicher Fahrtag geworden, bis auf die letzten km auf der C28, die wohl die eintönigsten unserer Reise waren, sie zogen sich wie Gummi ………… 🤢
Endlich - ich sah Wasser und noch viel schöner, ich sah die Sonne. Yiipiiieee Swakopmund im Sonnenschein, ich konnte es kaum glauben. 🤩 Wir erfuhren später, das Swakopmund ca. 300 Tage im Jahr im Nebel liegt. Somit waren wir echte Glückskinder, wenigstens in dem Moment :O) :O(
Im The Stiltz angekommen, bezogen wir unseren Stelzenbungalow Nr. 7 !!! in vorderster Front mit direktem Blick auf die Lagune und dem Meer. Habe mich riesig gefreut, dass das geklappt hatte. Danke Ute!!
Uiii, Sonne prima, aber es war sooooooo windig und somit auch richtig kalt im Bungalow. Die kleine Heizplatte konnte die Hütte nicht erwärmen, aber der Blick war wunderbar und die Architektur sowieso. Wir machten uns warme Gedanken, alles eine Frage der Einstellung.
Der Magen meldete sich und wir sehnten uns nach einfacher Kost – Pommes, einfache, blöde Pommes wären nicht schlecht. Neben dem Stiltz befindet sich das Tiger & Reefs, zwar nicht mit Bestbewertungen bei Tripadvisor, wir wollten es dennoch versuchen und wurden nicht enttäuscht. Das Essen, Burger mit Pommes und überbackene Nachos, lecker. Es gab nicht´s zu meckern.
Zum Sundowner versammelten sich die Leute vor dem Lokal auf der Treppe, zum Teil in Decken gehüllt, und zelebrierten den Sonnenuntergang mit ordentlichen Getränk. Bei Glühwein hätte ich zugegriffen, war leider nicht im Programm.
Noch ein bisschen Tagebuch schreiben und mit der Heimat chatten, dann wurde es Zeit für´s Bettchen. Gute Nacht und bis morgen …………
LG Netti
Teil 1119. Sept. 2017
17.8. The Stiltz
Hab ich gut geschlafen. Das muss am Meer liegen. Das Wellenrauschen ist wie Musik in meinen Ohren. 😎 Wettervorhersage für heute, 15 Grad !! Na dann mal auf zur „Little Five Tour“.
Pünktlich um 8.00 Uhr wurden wir von unserem Guide Doug von Dessert Living abgeholt. Zu sechst im Auto treffen wir uns am Startpunkt mit einem anderen Fahrzeug und deren Fahrer Nico.
Nico erklärte uns dann einiges über die Wüste und deren Bewohner. Doug war für die Spurensuche zuständig und wurde auch schnell fündig.
Beide buddelten wie verrückt im Sand ………….. Frage war, was suchen die?
Beide im Buddelrausch, als Nico uns plötzlich die kleine weiße Spinne (ca. 3cm) zeigte.
Das war Little One. Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man ein so kleines Lebewesen ausbuddeln kann. Wir waren stark beeindruckt. 🤩 🤩
Alle wieder ins Auto, als plötzlich Gerd oder war es Damian ??? aus unserem Auto schrie: Da ein Chamäleon !!!! 🤩 Tatsächlich!
Nico versuchte den kleinen Kerl mit einem Wurm zu locken, großen Hunger schien er leider nicht zu haben. Beim ersten Versuch erwischte ich das Zuschnappen noch ganz knapp, zu einem weiteren Versuch ließ der kleine Kerl sich nicht verleiten.
Darüber freute sich dieser kleine Geselle, der die Würmchen dankend annahm.
Da war Little Two.
Der durchsichtige Gecko wurde aufgespürt – unglaublich, wieder so ein kleines Lebewesen. Ich glaube, größer als 5cm war er nicht.
Auch Little Three wurde aufgespürt.
Die Blindschleiche war Little Four,
die Wüsteneidechse haben wir leider nicht gefunden. Egal, wir und vor allen die Kinder hatten ihren Spaß. Die Truppe in unserem Auto war klasse, wir haben uns sehr gut verstanden. Liebe Grüße nach Mannheim 😉
Nach der Tierkunde ging es in die unberührte Natur. Die Dünen haben mich wirklich sehr beeindruckt und begeistert. 🤩 🤩 Ein großer Teil der namibischen Küste ist seit langer Zeit unter Schutz gestellt. Nico erklärte uns die unterschiedlichen Farben des Sandes.
Die Dünen um Swakopmund sind hauptsächlich gelb – im Gegensatz zu den Dünen um Sossusvlei und Deadvlei, die rot sind.
Bei der abschließenden Fahrt ging es teilweise zu, wie auf der Achterbahn. Ja, die Typen beherrschen ihr Handwerk. Bilder ohne Ende sind entstanden.
Gegen 13.00 Uhr brachte uns Doug zurück ins Stiltz, wir verabschiedeten und bedankten uns für eine wirklich richtig tolle Tour. !!!!
Swakopmund ist ein nettes kleines Städtchen. Beim schlendern am Meer entlang
und durch die Straßen,
fanden wir das Village Cafe und kehrten auf einen Kaffee dort ein. Tolle Location und super nette Bedienung.
Anschließend trafen wir uns auf einen Plausch mit Eva von Abenteuer Namibia. Liebe Grüße. 🙂
Am Jetty trafen wir dann auch Nadja mit Familie wieder. Witzig, aber das war auch das letzte Mal, unsere Wege gingen dann auseinander. Wir genossen den Sundowner auf dem Steg. Josef wollte die Sonne unbedingt aufhalten - funktionierte aber nicht.
Wir gingen ins Restaurant
wo ich schon vor langer Zeit von zu Hause einen Tisch reserviert hatte. SeaSide versteht sich 😉 Bitte unbedingt reservieren, ansonsten besteht kaum eine Chance, einen Tisch zu ergattern. Der Laden ist proppenvoll, aber dadurch nicht laut oder ungemütlich.
Wir bekamen, so meine ich, den besten Tisch. Leider war es viel zu früh dunkel, sodass wir die tolle Aussicht nicht lange genießen konnten.
Was wir aber genießen konnten, war unser Essen. Himmel, die Fischplatte small ………. Small 🤩 sieht für mich anders aus. Da hätten wir locker beide von satt werden können. Und was war die lecker !!! Hat mir extrem gut geschmeckt. Auch Josef war mit seinem Filet mehr als zufrieden.
Ein toller Tag ging wieder einmal viel zu schnell zu Ende.
Ach, ursprünglich wollten wir ins Restaurant am Leuchtturm. Leider nicht mehr möglich, da geschlossen. 😮
LG Netti
Teil 1221. Sept. 2017
18.8.17 Swakopmund
Frohen Mutes und gut gelaunt stehen wir um 6.00 Uhr auf und machten uns fertig. Gut gestärkt warteten wir am Eingang auf den Shuttle von Laramon-Tours, denn heute wollten wir die Combo Tour – Bootsausflug und Sandwich Harbour – in Angriff nehmen. Mein Freund, der BVB Weber war schon fleißig mit seinem Bau beschäftigt. Hoffen wir mal, dass seinem Frauchen die Hütte gefällt, sonst muss er von vorne anfangen.
Pünktlich um 8.00 Uhr, ich hatte schon wieder mein Dauergrinsen im Gesicht, wurden wir von Laramon abgeholt und fuhren nach Walvis Bay zum Startpunkt der Bootstour. Schon im Bus bemerkten wir, dass wir die einzigen deutschen Gäste unter lauter Franzosen waren. 😮
Noch hatten wir uns nicht´s dabei gedacht, aber es änderte sich leider auch nicht. Dabei hatte ich im Vorfeld den Wunsch geäußert, wenn möglich zu einer deutschsprachigen Gruppe zu kommen.
Am Bootsableger angekommen, hörte ich wie jemand sagte, die deutschsprachige Gruppe wartet noch. Ich wurde hellhörig und auf Nachfragen konnten wir die Gruppe wechseln. Aha, geht doch !!!
Wir fuhren los, kurze Zeit später erzählte uns Walter, unser Kapitän, wir sollten unsere Kameras bereithalten, es könne immer etwas passieren. Schwupps und schon bekamen wir Besuch von einer Robbe an Deck. Er holte sich sein Frühstück ab. War schon cool, so ein Tier mal aus der Nähe betrachten zu können.
Durch verschiedene Reiseberichte war ich ja schon „vorgewarnt“ und freute mich auf alles weitere, wie Pelikane, Flamingos evtl. Delfine. Vielleicht sogar einen Wal, wer weiß das schon. 😉
Tja Pustekuchen – wir bekamen eine Hafenrundfahrt und eine Aufklärung über die Austernzucht. 😮
Mein Dauergrinsen verschwand so langsam und nicht nur bei mir…….. 😈 😈
Nach gefühlten Stunden im Hafen ging es weiter, Richtung Pelikanpoint. Keine Ahnung, wo die Flamingos sich aufhielten, hier jedenfalls nicht. Außer jede Menge Robben, kann ich leider keine weiteren Tiere vermelden, ah doch – die Kormorane waren auch zu gegen.
Und ein paar Delfine konnten wir an Hand der Rückenflosse ausmachen, in der Regel flippe ich bei Delfinen aus, in diesem Fall war ich im Flamingo Modus und dementsprechend enttäuscht.
Die Möwe sprach mir aus der Seele und haute ab. Ich wäre ihr nur zu gerne gefolgt.
So langsam kam mir der Verdacht, dass wir durch das Wechseln auf das andere Boot, eine andere Tour erlebten. War aber Quatsch, du kannst die Tiere nicht herbeizaubern, entweder sie sind da oder eben nicht. Pech gehabt.
Meine Laune war auf jeden Fall im Keller. 😠 Und auch die schrecklichen Austern konnten nicht dazu beitragen, dass sich das besserte. Booahhhh die Dinger ............. ich habe sie probiert, ging aber nicht runter 🙁 und landete im Wasser.
Dazu kam, dass auch noch Nebel Richtung Küste zog. Auf Sandwich Harbour hatte ich keinen Bock mehr. Wir zahlten NS 700,00 für die Bootstour und gingen Richtung Shuttlebus. Noch nicht dort, wurden wir von Mitarbeitern von Lamarontours angesprochen, ob wir nicht doch die Nachmittagstour mitmachen wollten. Es wäre gigantisch. Ja klar, deshalb hatte ich sie ja gebucht, aber bei mir war die Luft raus. Somit zahlten wir ND 300,00 für dumme Nüsse und fuhren mit dem Shuttle zurück nach Swakopmund.
Noch schien die Sonne und mich zog es an den Strand, um mich abzureagieren. Gelang auch nicht richtig, da ich kurze Zeit später im Nebel stand.
(liebe Grüße an meine USA-Mädels 😉 😛 )
Ganz ehrlich, wenn ich mir vorstelle, wir hätten die Sandwich Harbour Tour im Nebel gemacht, ich glaube …………………….. gibt´s hier keinen Explosionssmilieeeee? 😈
Das war für mich ein total enttäuschender Tag. Sicherlich hatten wir einfach nur Pech, aber die ganze Tour ähnelte wirklich an eine Werbefahrt für Austern, nicht mehr und nicht weniger. Ich empfand es als Abzocke.
THEMA: Sandwich Harbour Tour - Argumente ja oder nein? Warum gibt es den Thread erst jetzt?
Ich hoffe sehr, dass mein Dauergrinsen zurückkommt – brauch jetzt einen Kaffee, denn ich merke, dass ich schon wieder wütend werde.
Morgen geht es ins Erongo Gebirge 🤩
Hier noch ein kurzes Fazit zum Stiltz: Wunderschöne Anlage, die ich jederzeit wieder buchen würde – aber nicht im Winter 😕 Meine Güte, was haben wir den ersten Tag gefroren. Es gibt nur eine kleine Heizplatte, die den großen Raum nicht aufheizen kann. Es war a….. kalt. Aber die Aussicht, wir hatten Bungalow Nr. 7, war nicht zu toppen. Und ganz ehrlich, wer hat schon Kamele im Garten 😉 😉
Das Frühstück war o.k., mehr nicht.
Das neue Craft Center vor Swakopmund lohnt, meiner Meinung nach, nicht. Schwaches Angebot, Tür war verschlossen. Nach einiger Zeit kam jemand aus dem Nachbargebäude. In Windhoek ist das Angebot um ein vielfaches größer und auch günstiger.
Bis morgen ............... LG Netti
Teil 1322. Sept. 2017
19.8.17 Swakopmund – Ameib Ranch Erongo Gebirge
Nachdem wir unsere sieben Sachen verstaut hatten, ging es ab zum Frühstück. Noch einmal den Steg entlang, meinen Freund, den BVB Weber, besucht. Tschüss Swakopmund, es war ein Besuch mit Höhen und Tiefen.
Guten Morgen Afrika ………… ich setzte mein Dauergrinsengesicht auf und freute mich auf die Spitzkoppe, unsere erste Anlaufstation für heute. Stimmt gar nicht, am Schiffswrack wollten wir natürlich nicht vorbei rauschen. Der Himmel ist bedeckt was für Swakopmund eigentlich „normal“ ist, denn hier gibt es 300 Tage im Jahr Nebel. Umso glücklicher waren wir, dass wir die Sonne gesehen haben. Auf der C34 ging es Richtung Henties Bay. Rechts und Links ……………… außer ein paar Grasbüschel nicht´s, rein gar nicht´s. Puuuhhhh was öde, dazu dieses Wetter……. da kam das Wrack gerade richtig.
Mittlerweile sind wir im Out of Order Modus, Datum und Tag ???? oft nur Rätselraten. Ist das nicht herrlich, einfach in den Tag hinein leben, ohne sich großartig Gedanken machen zu müssen. Das ist Urlaub !!!! 😁 Es folgte die Abzweigung auf die D1918 Richtung Usakos. Am Horizont wurde es heller, sollte doch noch die Sonne rauskommen?
Wir sahen die ersten Verkaufsstände in der Nähe der Spitzkoppe. Kinder versuchten, die Autos zum Halten zu bewegen, um etwas zu kaufen. Durch den Tipp von Logi hatten wir uns in Swakopmund mit Wasser und Keksen eingedeckt, und verteilten diese an die Kinder. Als Dankeschön erhielten wir ein wunderbares Lächeln. Irgendwie war es sehr still im Auto, diese Begegnungen hatten uns doch sehr bewegt und zeigten uns mal wieder, wie gut es uns doch geht. Auf der D3716 geht es zur Spitzkoppe.
AAAHHH, ich sah ein Toilettenhäuschen, welch eine Freude.
Nachdem wir uns an der Rezeption ein Tagespermit geholt hatten, rollten wir Richtung Rock Bridge.
UiUiUi, was ist das denn hier – klein Amerika? Das gefiel uns auf Anhieb und wir kraxelten ordentlich über die Felsen. WOW, was tolle Campgrounds, hier lässt es sich aushalten.
Weiter ging es zu Bushmens Paradise – völlig umsonst, denn ohne Guide ist hier nicht´s zu machen, also zurück.
Wir suchten uns ein schönes Fleckchen für ein Päuschen. Unser Kühlschrank im Auto gab noch so einiges her. Apropo Kühlschrank, was waren wir froh, den ins Autopaket genommen zu haben. Auch über Nacht konnten die Einkäufe im Wagen bleiben, definitiv eine gute Entscheidung. Leider waren wir an dem wunderschönen Platz nicht alleine und wurden von Fliegen nur so belagert.
Also nicht´s wie weiter. Gegen 13.00 Uhr verlassen wir die Spitzkoppe und fuhren weiter Richtung Usakos. In Usakos bogen wir links ab, Richtung Ameib Ranch. Um 14.00 Uhr standen wir vorm Tor. Wir wurden registriert und sehr komisch beäugt. Das war das erste Mal, dass wir uns beide nicht ganz wohl gefühlt hatten. Komischer Kautz.
Eine halbe Stunde später standen wir an der Rezeption und wurden von der Hausherrin Sigrid sehr herzlich auf Deutsch begrüßt. Wir erhielten eine kleine Einweisung, sie zeigte uns den Weg zu unserem Chalet Nr. 15 und wies uns darauf hin, möglichst die Türen schnell zu schließen und das Moskitonetz zu benutzen. OKeeeeeee.
Nachdem wir die Tür aufgeschlossen hatten, folgte sehr schnell die Ernüchterung. Der Raum war sehr klein und das Badezimmer ……… naja renovierungsbedürftig. Nun gut, es ist wie es ist und mir kamen sofort die Hinweise der User bzgl. der Hohenstein Lodge in den Kopf. Irgendwie war ich enttäuscht und mein Grinsen ………….. naja, war auf Halbmast. 😐 Nach der Fahrt hatten wir tierischen Durst, ein Rock Shandy musste hier. Wir machten uns auf den Weg in das sehr schön eingerichtete offene Restaurant. Sigrid kam sofort und machte uns die Drinks.
Ja ist denn die Frau für alles zuständig? Ahhhh, das tat gut. Also dieser Rock Shandy hat uns die ganze Tour über begleitet. Sehr erfrischend.
Am späten Nachmittag machten wir uns mit dem Auto auf, Richtung Bull´s Party. Diese Kullerkugeln, die Lolakatze (Nina) so toll fand, wollten wir auch sehen. Die Piste war klasse, zum ersten Mal stellte sich das Gefühl ein, wir sind auf Pirsch. So stellte ich mir Afrika vor. 🤩 Fast zu spät, die Schatten erreichten fast den Hang, liefen wir wie verrückt zwischen den Riesenteilen hin und her. Toll !
Die Sonne war weg und wir mussten zurück. Plötzlich …………….. HAAAAALLLLTTTTT, da eine Giraffe, Josef ……….. WOOOOOO? Genau vor dir !!!!! Unsere erste Giraffe !!!!! Dauergrinsen ………….. sooooo schön.
Ansonsten hatten wir heute kein großes Sichtungsglück.
Um 18.30 Uhr trafen wir uns in der Lapa zum Abendessen. Das Personal – ohne ein Lächeln im Gesicht – erklärte und das Dinner, das in Buffetform serviert wurde. Na, wir waren gespannt. Es wurden Töpfe reingetragen und auf den dafür vorgesehen Tisch gestellt. Wir schauten uns an und mussten Lachen. Das ist ja mal ganz was Neues. Was soll ich sagen, es war sehr lecker und die rustikale Art der Anrichtung richtig toll. Zufrieden ging´s in die Heia – gute Nacht !!!
Wünsche euch ein schönes sonniges Wochenende LG Netti
Teil 1426. Sept. 2017
21.8.2017 Ameib Ranch – Vingerklip Lodge
Heute war - nein ……………………………….. Guten Morgen Afrikaaaaaa !!! 😁 So fängt mein Tag an.
Es ging weiter - Fahrtag und ich konnte absolut nicht einschätzen, wie lang er werden würde. Wir mussten, hauptsächlich über D-Straßen zur Vingerklip Lodge. Außerdem stand das San Museum Nähe Omandumba auf dem Programm. Gut gestärkt verabschiedeten wir uns, nahmen noch eine Etosha-Broschüre mit und machten uns gegen 8.00 Uhr auf den Weg.
Zunächst fuhren wir auf der D1935, gefolgt von der D2306 bis zur Abfahrt San Museum – auch das ist ausgeschildert. Ich war völlig platt, denn damit hätte ich nun nicht gerechnet.
Kurz nach 9.00 Uhr waren wir dort und hofften nicht zu früh zu sein. Auch hier hatte ich den RB von Lolakatze wieder im Kopf 😉 Von wegen, es waren schon 2 Reisegruppen vor Ort. 🤩 Wir konnten aus unterschiedlichen Programmen wählen, über Kurzbesuch bis hin zum 2 Stunden Besuch. Wir entschieden uns für einen 30-minütigen Kurzbesuch, wie gesagt, wir wussten nicht, wie lange wir für die heutige Etappe benötigten.
Unser Guide hieß Aux mit einem Klicklaut , - versucht das mal auszusprechen. Er führte uns zu einem weisen alten San, der uns zeigte, wie man aus einer Pflanze die Schnüre für Ketten, Bogen usw. herstellte. Er klopfte die Pflanze solange auf einem Stein, bis nur noch die Schnüre über blieben – unglaublich. Das Ergebnis war absolut reißfest. Auf Nachfragen berichtet Aux, dass der Mann 60 Jahre sei.
Er selber sei 26.
Unser Guide Aux
Hier sehen wir auch, wie die wunderschönen Ketten und Armbänder von den Frauen hergestellt werden. Was für eine mühevolle Arbeit. Größten Respekt !!!
Danach wurde Feuer gemacht, das kannten wir ja schon von den Bushmännern auf der Bagatelle Lodge.
Abschließend gab es noch Musik und Tanz.
ob die beiden Schnick Schnack Schnuck spielen 😁
Wir fühlten uns wirklich sehr wohl, hätte gerne einen längeren Aufenthalt gehabt. Aber die Zeit ………………
Wir zahlten 75 ND/pro Person Eintritt und kauften noch eine schöne Kette.
Um 10.00 Uhr ging es weiter Richtung Omaruru. Hey, schönes Städtchen, Paula hatte Durst – also tanken und schnell noch im Spar ein paar Sachen einkaufen. Wir lagen, so glaubte ich, gut in der Zeit. 😉 😁
Gegen 11.30 Uhr verlassen wir Omaruru auf der C33 und fahren Richtung D2338.
Was ein wunderschöner Tag. Hatte ich schon erwähnt, dass mein Fuß wieder in Ordnung war 😁 😁 , zumindest solange ich keinen falschen Schritt machte.
Kurz nach 12.00 Uhr bogen wir auf die D2338.
Die Pads waren bislang alle gut zu befahren, klar das ein oder andere Mal holperte es ein wenig, aber alles harmlos. Von der D2339 wechselten wir auf die D2351, dann auf die D2743. Und hier lernte ich, was es hieß – Tor auf – Tor zu !!. Insgesamt waren es 11 !!!!! Tore. Mein Lieber, soviel Gymnastik wollte ich gar nicht machen.
Links und rechts Bäume herbstlich verfärbt
Um 15.30 Uhr !!!! kamen wir etwas erschöpft an der wunderschöööönen Vingerklip Lodge an.
Die Vorstellung, morgen wieder fahren zu müssen ………………. Boah war ich froh, dass das nicht der Fall war.
Wie immer wurden wir sehr freundlich begrüßt. Der nette Herr an der Rezeption ging von 1 Nacht aus, neeeeeeiiiiiiin wir bleiben 2 Nächte und zeigten unseren Voucher. 😁 😁
Dann machte er uns darauf aufmerksam, dass die Plätze im Eagles Nest für heute reserviert seinen. Nöööööö, nicht heute. Ich hatte für morgen reserviert und das auch schriftlich. 😮 🙄
Tja, dann wäre aber eine Reisegruppe oben und alles voll. Leicht sauer und genervt schauten wir uns zunächst mal unser schönes Chalet an.
Der nette Herr meinte noch, wir könnten ja heute zum Essen hoch und uns morgen den Sundowner oben anschauen. 😮 😠 Klar, ich kann mir auch einen Knopf an die Backe nähen …………………… ich latsch doch nicht 2x da hoch. 😈 😈
Heute wollte ich auf gar keinen Fall mehr da hoch und nur noch duschen und den Tag ausklingen lassen.
Unser Chalet Nr. 2B hat uns mal wieder zum Grinsen gebraucht. Zwar etwas klein und vollgestellt, aber mit viel Liebe zum Detail. Die Bilder gefielen mir besonders gut. Der Blick vom Balkon war …………….. ja Monument Valley von Namibia eben.
Und auf´s Wasserloch konnten wir auch schauen. Was wollten wir mehr.
Leider war weit und breit kein Tier zu sehen und dabei konnten wir unendlich weit schauen. Stimmt gar nicht, ein Kudumännchen zog es dorthin. Nach ein paar Schlückchen hatte er genug und ging einsam seine Wege. 😎
Danach ………………. Tote Hose, nur ein paar Vögel ließen sich hier und da nieder.
Erst mal duschen und runter mit dem Staub. Ohhh, sehr schönes Badezimmer mit Kerzen und allem Pipapo.
Wasser marsch …………. Schatziiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii das ist eiskalt, 🤩 🤩 🤩 bin ich zu blöd???? Dann fiel der Strom aus – volles Programm. 😄 😄 Gut das ich die Kerze angemacht hatte, bzgl. Romantik und so 😉 😉 und die Taschenlampe für´s Abendessen schon auf dem Tisch lag. Ist schon lustig, wie man beim Schreiben die Reise noch einmal durchlebt. Muss gerade herzhaft lachen. 😄 😄
Geduscht wurde im Schnellverfahren, das Wasser wurde einfach nicht warm.
Staubfrei setzten wir uns auf unsere wunderschöne Terrasse und genossen bei einem leckeren Savanna die Aussicht. Nicht das ihr glaubt ich hätte schon einen Rock Shandy Bauch, das Savanna Light war auch seeeehr lecker.
Um 19.00 Uhr ging´s zum Abendessen, wieder in Buffetform. Es gab ganz leckeren Seehecht (FREUDE) 🤩 🤩 , Elandantilope und Gnugehacktes (nicht meins). Dazu Salat, Reis, Nudeln und Gemüse. Das Restaurant war übrigens sehr schön und die Tische liebevoll gedeckt.
Zum Nachtisch – keine Ahnung was das war, auf jeden Fall viel zu süß für mich.
Den Abend ließen wir auf unserer Terrasse unter diesem wahnsinnigen Sternenhimmel ausklingen. Apropo Sternenhimmel – dazu hab ich mich ja noch gar nicht geäußert. Ich habe noch NIE so einen Sternenhimmel gesehen. Die Milchstraße – so deutlich, einmalig schön. 🤩 grins ..............
Highlight des Tages waren unter anderem 3 Pumbas, die uns am Straßenrand mit ihrem lustigen Lauf herzhaft zum Lachen brachten.
Ein anstrengender Tag ging zu Ende, meinem Knöchel ging es besser. Ach ist es herrlich, hier zu sein. 🙂 🙂 🙂
Gute Nacht .....................
LG Netti
Teil 1527. Sept. 2017
22.8.17 Vingerklip Lodge
6.30 Uhr werde ich wach. Josef saß schon auf der Terrasse und hatte Besuch.
Guten Morgen Afrikaaaaaa 😉 😉
Gemütlich ließen wir den Tag beginnen, leider gab es keinen Kaffee auf dem Zimmer, das wäre jetzt schön gewesen. Der Kühlschrank fehlt auch. Mehrfach gingen die Gedanken zurück an die Bagatelle Lodge, die bislang unerreicht bleibt.
Wir liefen durch die Anlage und freuten uns auf´s Frühstück, was sehr gut war.
Heute Vormittag wollten wir zur Vingerklip laufen. Der Trail ist nicht sehr lang (ca.1 Std.), genau das richtige um sich die Beine zu vertreten. Josef ist hochgelaufen, ich wollte den Fuß nicht zu sehr beanspruchen.
Nachdem die Fotos im Kasten waren, ging´s an den Pool. Heute wollten wir nicht´s anderes mehr machen außer faulenzen. Mit viel Überwindung wagte ich den Sprung ins kühle Nass. Brrrrrr sooooo kalt, aber sehr erfrischend.
Wir freuen uns immer doller auf den Etosha, mit den Tieren ist es hier am Wasserloch nicht so doll. Noch ein Wort zu den Temperaturen. Schon zwischen 9.00 und 10.00 Uhr ist es sooo warm, dass wir uns fragen, wenn das hier Winter ist, wie warm ist es im Sommer. Puuuhhhh. 🤪 🤢 🙄
Heute Abend hatten wir unser Date im Eagels Nest. Uns war es mittlerweile egal, ob wir einen Tisch bekamen oder nicht. Wir wollten aber rauf, um den Sundowner zu genießen. Ich sage euch, lauft hoch. Es ist fantastisch. 🤩 🤩
Zunächst ging es serpentinenmäßig ein Stück aufwärts, die Ausblicke auf die Lodge waren klasse.
Dann kommt die, mit Lochblechstufen ausgestattete, Treppe. Immer geradeaus schauen, nur nicht runter ……………. 168 Stufen habe ich gezählt.
Am Eagels Nest angekommen fragten wir nach unserer Reservierung – kein Problem.
Welchen Tisch möchten Sie haben? Und dafür macht der Typ an der Rezeption so ein Theater. 😈 OK, die Reisegruppe …………….. es war schon ein wenig laut, aber was soll´s.
Wir liefen ein wenig herum. Dort oben gibt es auch noch das Heavens Gate. Schauen wir mal, was das ist. Vor uns ging ein Päärchen zielstrebig auf den Bungalow zu. Ups sie hatten die Hütte gebucht ……… auf Nachfrage durfte ich mir das ganz anschauen. Unglaublich !!! 🤩 🤩 Was ein Luxus und das nur für eine Nacht. Und die beiden kamen erst nach 16.00 Uhr in der Lodge an. Schade – schade – schade. Wir gingen zurück zum Eagels Nest, um 17.00 Uhr kam die Reisegruppe schnaufend oben an. Schon war es mit der Ruhe vorbei. Mit einem Getränk in der Hand ging es auf die Plattform, um den Sundowner zu bestaunen. Geht ihr mal ……………….. kann ich auch von hier.
Der Koch war schon fleißig am Grillen, es duftete köstlich. Impala, Oryx, Lamm und noch 2-3 Sorten Fleisch, dazu Polenta mit Chakalaka, Salat und Gemüse.
Ob das Essen oben besser ist? Ehrlich, für mich gab es keinen wirklichen Unterschied. Ich fand es in der Lodge gemütlicher. So dicht an dicht bekamen wir natürlich die Gespräche von Nebentisch mit. Die Gruppe besprach den Tagesablauf für Morgen. Start 7.00 Uhr mit Frühstück, 8.00 Uhr war Abfahrt. Na, die haben ja viel von der Lodge gehabt.
Und wieder sagten wir uns, dass das nicht unsere Art des Reisens ist.
Noch 1 Bierchen an der Bar, ein bisschen Lesen und in den Sternenhimmel schauen und uns auf Morgen freuen. So endete unser Tag, der wieder einmal wunderbar war. 🙂
LG Netti
Teil 1628. Sept. 2017
23.8.17 Vingerklip Lodge – Otjitotongwe Cheetah Park Lodge
Ich weiß, das viele von euch diesen Tag sicherlich nicht mit Begeisterung teilen. Muss auch nicht, jedoch wollten wir uns das einmalige Erlebnis, einmal mit Cheetahs in Kontakt zu kommen, nicht entgehen lassen.
Also, jeder so wie er mag ........ 😉
Puuhhh, wir haben beide ganz schlecht geschlafen. Keine Ahnung, ob es zu warm war oder die Aufregung vor dem heutigen Tag. Kaffeeeeeee und ein ganz leises – Guten Morgen Afrika. 🙂 Ich war noch nicht ansprechbar. Lange hatten wir darüber diskutiert, ob wir den Umweg über Palmwag, Grootbergpass, Klein Lichtenstein, nehmen sollten. Gerd hatte uns die Route soooo empfohlen.
Auf Grund der Tatsache, dass wir nicht wussten wie die Straßenverhältnisse waren, entschieden wir uns schweren Herzens auf direktem Weg nach Kamanjab zu fahren. Und wie das dann so ist, man ist startklar ……………….. die Ruhe ist futsch, um sich noch länger in der Lodge aufzuhalten = großer Fehler !!!
Also los, wie immer gegen 8.00 Uhr rollten wir über die geteerte C39. Herrliches Fahren, fast wie zu Hause. Nach den ganzen D-Straßen tat das irgendwie gut. Die Morgensonne gab wieder ihr Bestes und zauberte ein wunderschönes Licht. Ich liebe dieses gelbe Steppengras.
In Korixas wechselten wir auf die C35. Gut, dass die Strecke heute nicht so lang war. Irgendwie war bei mir die Luft raus. Hier auf der C35 sahen wir außer Bäume, Gras nicht´s – rein gar nicht´s.
Um kurz nach 11.00 Uhr waren wir schon da
und wurden von dem Hausherrn (Tollie oder so ähnlich) freundlich begrüßt.
Einige von euch meinten noch, gerne Cheetahs aber übernachten würde ich dort nicht. Ursprünglich wollten wir auf die Rustik Toko Lodge, aber durch Verkauf war unklar, ob zu unserem Reisetermin die Lodge wieder vermietet wurde. Somit entschieden wir uns für die Übernachtung vor Ort. Der Hausherr zeigte und den Weg zu unserem Elefant-Bungalow. Wir stellen unser Auto ab, schlossen auf und waren positiv überrascht. Ein liebevoll einfach eingerichteter Bungalow erwartete uns. Alles war sauber. Das es kein Strom gab, war auch nicht richtig. Die Solaranlage tat ihr bestes …….
Draußen ein Höllenlärm an Vogelgezwitscher. Es gab einen großes Pool, aber leider keinerlei Möglichkeit sich irgendwo hinzusetzen bzw. zu legen. Sehr schade. Irgendwie hatten wir den Eindruck, dass außer Cheetahs hier nicht viel stattfand. Getränke wurden in einer Kühlbox gepackt, die Kühlbox auf einen Tisch gestellt und dann hieß es: bedient euch – auch gut.
Um 15.00 Uhr wurden wir zum Cheetah Game abgeholt. Es ging zum Haupthaus und unser Guide, der leider nicht sehr gesprächig war, erklärte uns kurz wie wir uns gegenüber den Tieren verhalten sollten.
Die Katzen liefen schon auf und ab, als wollten sie sagen – nun kommt schon rein, wir beißen nicht. 😁 Gesagt getan, Josef hatte direkt Anschluss.
Wir wurden geherzt, abgeschleckt und leicht gebissen. 😁 Einer von den dreien wollte mir meine Mütze klausen, dieser Schlingel. Das hab ich mir natürlich nicht gefallen lassen, dafür schleckte er mir den Nacken. Wenn ich mir überlege, er hätte einfach zubeißen können ……………. Aber in dem Moment – ich hatte Null Angst. Ich fand das einfach sensationell.
Aufgrund der Menschenmenge, wir waren ca. 20 Personen, hätte ich nie mit so einer direkten Begegnung gerechnet. Wir haben uns einfach hingesetzt und gewartet. Die Katzen kamen und schnurrten, als wenn es das normalste von der Welt wäre. Wir sind beide froh, dieses Erlebnis gehabt zu haben. Das war einmalig.
Nach der Kuschelzeit bekamen sie ihr Futter. Gut, dass war jetzt nicht so der Brüller.
Auf einem Hänger ging die Tour weiter zu den wilden Cheetahs.
Sie bekamen nun ihr Futter. Es war schade, dass der Guide nicht´s zu den Tieren sagte oder erklärte. Auch auf Nachfrage bekam ein Gast nur eine kurz angebundene Antwort. Das war sehr sehr schade und hinterließ einen negativen Tatsch.
Das Abendessen war nicht der Kracher, damit hatten wir ehrlich gesagt auch nicht gerechnet.
Und ab Morgen heißt es – Etosha wir kommen – ENDLICH !!!! Hoffentlich tanzen die Löwen für uns ChaChaCha. 😁 🙂 😁 😉
Aufsteheeeeehn – es geht in den Etosha. Yiippiiieee 🤪 😁 🤪
Schlimm war das Frühstück. Das Brot …………… war sicherlich nicht mehr frisch sondern ……….. könnt ihr euch selber denken und der Kaffee ging überhaupt nicht. Was für eine Plörre. 😈 Das war das erste und einzige Mal auf unserer Tour, dass uns das Frühstück überhaupt nicht schmeckte. Und wir sind wirklich nicht pingelig. 😠
Nachdem wir gezahlt hatten (200 ND pro Person für die Cheetah-Tour), ging´s auch los. Nix wie weg ……………… Hier stimmte das Preis-Leistungsverhältnis überhaupt nicht. 🙁
Fazit zur Lodge: Die Begegnung mit Cheetahs war super, mehr aber auch nicht. Uns fiel auf, dass beim Ankommen ein Schild am Tor hing: Tagesbesucher ab 15.00 Uhr. Bei der Ausfahrt hing das Schild „No Visit“ dort. Hmmm……… 😗
Was ich heute anders machen würde - den Morgen noch in der Vingerklip Lodge verbringen und erst am frühen Nachmittag auf der Cheetah Lodge eintreffen. Oder das Himba Dorf mitnehmen, das hatten wir total vergessen und keine Lust zurückzufahren. Zeitlich wäre das auf jeden Fall machbar gewesen. Oder halt die Strecke über Palmwag ect. nehmen.
So, nun aber los. 😁
Auf der geteerten C40 ging´s zügig nach Outjo. Natürlich besuchten wir die berühmt, berüchtigte Bäckerei, boaahh was war der Kaffee lecker !!!! 🤩 Leider fehlte es uns an Hunger um den Farmstall einen Besuch abzustatten. Das Touristencenter fanden wir auch. Ich denke, es war zu früh, die Stände waren noch leer, somit war wieder nix mit shoppen. 10.00 Uhr, jetzt aber weiter, links runter auf die C38 Richtung Andersen Gate. Noch 110km, Etosha, wir sind gleich daaaaaa. 😁
Puuhhh, recht eintöniges Landschaftsbild, Bäume, Termitenhügel und Steppengras. Affen und Pumbas sind die einzige Ablenkung, ansonsten fahren wir von Horizont zu Horizont. Kurz vor dem Gate sahen wir jede Menge Tiere. Aaaahhh, wie schön. 11.30 Uhr war es dann soweit, wir wurden nach der Registrierung durchgewunken. Etosha - wir sind daaaaaa !!! 🤩
Da es zum Einchecken noch viel zu früh war, steuerten wir unser erstes Wasserloch Nebrowni an. Ohhh, was ist denn hier los? Jede Menge Fahrzeuge standen in 3er Reihen vor der Wasserstelle. Ich flippe aus, Giraffen, Zebras, Gnus, Springböcke, Oryxe und …….. ihr glaubt es nicht – ein Löwenpäärchen. 🤩 🤩 Das konnten wir jedoch zunächst nicht ausmachen. Wir mussten uns Auto um Auto vorkämpfen, was mir ehrlich gesagt auf den Keks ging. Das war ein derartiger Kampf um die beste Position ……….. 😠 Einmal konnte ich einen Blick zwischen zwei Autos werfen und sah das Löwenpaar. WAHNSINN !!!
Was ist das denn bitte für ein Glück, erstes Wasserloch und schon Löwen !!!. Jetzt nur noch vorkämpfen. Die Springböckchen stehen dahinter und lassen sich überhaupt nicht stören. Frau Löwin hatte irgendwann genüg von ihrem Pascha und verzog sich Richtung Straße, die ersten Autos hinterher.
Wir, typisch Anfänger, blieben stehen, mittlerweile in der ersten Reihe 😉 und schauten dem Pascha noch ein wenig zu.
Irgendwann machte sich Pascha auf die Suche nach seiner Liebsten …… da waren natürlich die besten Plätze an der Straße schon wieder besetzt. Wir konnten trotzdem noch das ein oder andere Foto machen. Ätsch ……….
Weiter ging´s nach Gemsbokvlakte. Auch hier tummelten sich Springböcke und Oryxe.
Wir genießen den Moment und wollen noch kurz nach Olifantsbad. Hier war aber nicht´s los, wie auch ………….. das sollten wir erst später erfahren 😉 Wir brauchten eine Pause, fuhren zurück und bezogen unser Waterhole Chalet W9.
AAAhhh, das war ja spitzenmäßig !!!, mit direktem Blick auf das Wasserloch. WOW – Freude pur !!! Die anderen Waterhole Chalets liegen in 2. Reihe – außer die Premium Waterhole Chalets, die natürlich in vorderster Reihe stehen.
Unser Chalet war zwar ein wenig klein, verfügte jedoch über einen Kühlschrank und einen Kaffeeautomat. 😮
Wir wollten es uns gerade vor dem Chalet gemütlich machen, als Josef mich von der Seite an stupste und meinte – guck mal da………. Tatsächlich ein Eli von rechts. EINER ???? da kommen ganz viele !!! Kleine, Große, Dicke, Dünne …..ich dreh durch, da noch einer. 🙄 🤩 🤪 🤩 Wir zählten 18 Stück, die ganz gemütlich ans Wasserloch trabten.
Kein Wunder das Olifantsbad leer war. 😎
Kann ein Greenhorn am ersten Tag so ein Sichtungsglück haben? Was soll denn da noch kommen? Wir genossen die Poolparty der Dickhäuter, danach verzogen sie sich genauso leise, wie sie gekommen waren.
Nicht das ihr glaubt, das war´s schon. NEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIN, ich platzierte mich zum Sundowner linksseitig, viele Gäste saßen mit einem Getränk auf den Bänken und genossen das Farbenspiel am Himmel. Herrlich, die Sonne spiegelte sich im Wasserloch.
Das letzte Rot war verglüht, da trabte doch glatt ein Nashorn ganz gemütlich von links ein.
Ich hatte DAUERGRINSEN 🤩 🤩 und konnte mein Glück gar nicht fassen. Links und rechts war nur noch ein Klicken von Fotoapparaten zu hören, sonst war es muxmäuschen still. Es wurde dunkler, als plötzlich wieder von rechts jede Menge Dickhäuter eintrafen. Das ist so magisch, ganz besonders. Du siehst die Tiere nur Schemenhaft antraben, ganz leise und unauffällig. Was für ein Schauspiel. Ich war im totalen Glücksmoment und ich glaube, dass ich nicht alleine damit war. Ihr Profis sollt wohl denken, die spinnt doch. Aber wenn du so etwas noch nie gesehen hast, glaubt dir das doch keine Socke. Das Schlimmste, du kannst diese Atmosphäre auch auf keinem Bild festhalten. Das geht einfach nicht. 😉
Schitt, wir mussten uns losreißen, denn wir hatten uns am Morgen für das Abendessen um 18.30 Uhr eingetragen. Bitte liebe Tiere, bleibt noch ein wenig.
Das Essen wurde in Buffetform angeboten. 3 Sorten Fleisch, zum Teil an der Grillstation frisch zubereitet, dazu Salat, Reis und eine Art Polenta. Nicht´s überragendes, aber lecker. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir uns nicht länger als nötig im Restaurant aufgehalten haben, wir wollten so schnell wie möglich zum Busch TV zurück. Kaum Sicht auf das Wasserloch ……. sehen wir 2 Nashörner und jede Menge Elefanten. Ach, wie herrlich. Ich erinnere mich an den RB von Flash, die sich über die Blitzlichter am Wasserloch aufgeregt hatte. Ja, das war wirklich nervig und einfach nicht zu verstehen. Wir haben die Kamera nicht mehr in die Hand genommen, sondern nur noch genossen. Die Bilder sind im Herzen und werden nicht verschwinden. Hab gerade Gänsehaut ………. 😁 😁
So warm es tagsüber auch war, so schnell kühlte es am Abend ab. Ich wurde müde und verabschiedete mich schweren Herzens vom heutigen Busch TV. Was für ein Tag, wir hatten uns so auf die Tiere gefreut und wurden nicht enttäuscht. DANKE liebe Sichtungsfee, dass du so großzügig zu uns warst. Und danke an Alle, die uns wünschten, dass die Löwen für uns ChaChaCha tanzen. Es hat funktioniert. 😘 😘
Freu mich tierisch auf morgen …………….
LG Netti
Teil 1802. Okt. 2017
25.8.17 Okaukuejo
Kaum die Augen auf, sprangen wir aus den Betten. Es war noch dunkel draußen, egal – es ging mit Kaffee ans Wasserloch. Hmmm – leider war gar nicht´s los. Ob das ein schlechtes Omen war?
Das Tor wurde um 6.18 Uhr geöffnet – wir wollten direkt nach Okondeka, dem berühmten Löwenwasserloch. Links und rechts sehen wir wieder unsere Lieblinge, die Springböcke. Sonst ist nicht viel los.
Guten Morgen Afrikaaaaa ….. wo seid ihr denn alle? Meine Augen waren bis zum Anschlag geöffnet, es war nicht´s zu sehen. 🤨
Daaaaa – plötzlich laufen linksseitig 2 Hyänen, die Erste schleppt gerade Aas weg, die Zweite rennt hinterher, als wenn sie sagen wollte – gibt mir gefälligst was ab !!!
Bei näherer Betrachtung vermuten wir, dass es kein Aas, sondern eine kleine Hyäne war, die sich zwischen den Zähnen befand.
Okondeka ist trocken, wir sind ein wenig enttäuscht, denn hier tummelt sich niemand, geschweige denn Löwen. Wir bemühen uns wirklich, können aber nicht´s erkennen und fahren weiter.
Wie wir später im Sichtungsbuch lasen, waren die Löwen wohl gegen 9.00 Uhr vor Ort, tja Pech gehabt. 😮
Unser nächstes Ziel Leeubron, auch trocken. Unterwegs sehen wir 1 !!! Vogel und einen Schabrackenschakal.
und die üblichen Verdächtigen.
Bei Kapupuhedi haben wir erstmals einen Blick auf die große Salzpfanne. Sehr beeindruckend.
Nach Ondongab ging es zurück. Der Magen knurrte und ich hatte Kaffeedurst. Hatte mich aber zu früh gefreut, das Frühstück war nicht der Knaller und der Kaffee ……… schweigen wir besser. 😈
Wir starten einen neuen Versuch Richtung Nebrowni, wo gestern soooo viel los war. Aber der Pascha mit seiner Holden waren sicher anderweitig beschäftigt und nicht zu sehen. Auf dem Weg nach Gemsbokvlakte grüßten uns Fam. Strauß mit ihren Jungen … sooo süß, wir zählten 18 Stück.
Außerdem sahen wir Gnus, Zebras und wunderschöne Kudus.
und immer wieder meine Lieblinge, die Springböckchen. Wenn die mich ansahen ............ ich hätte zum Vegetarier werden können.
Über Aus ging´s nach Olifantsbad
hier war ja mal richtig was los. Was uns wieder sagt, man muss einfach Glück haben. Gestern tote Hose uns heute ………… schööööön.
Ein Guide sprach uns an, was wir gesehen hätten: Na schau dich doch um ….Impalas, Kudus und Co. Oh not Lions? Liooooons? Woooooo??? Josef kurbelte das Fenster runter und meinte – da hinten liegt was. Woooo? Ich sehe nicht´s. Durch die Kamera hatte er das Ziel geortet. Neeee, bei aller Liebe, die Löwin hätte ich nie und nimmer entdeckt.
Die Sonne knallte auf´s Autodach. Es kamen immer mehr Fahrzeuge, denn die Guides sprachen sich untereinander ab. Alle wollten die Löwin sehen, die irgendwie gar nicht zu sehen war. Wir hatten genug, gestern schon so ein Glück gehabt und fuhren zurück zur Lodge um uns dem Busch TV zu widmen.
Unterwegs wurden noch ein paar hübsche Vögel gesichtet ............... könnt ihr mir bitte beim bestimmen helfen - danke Maddy 😘
Rotkopfamadine
Steppenfalke
Und siehe da ………….. hier war wieder jede Menge los. Dieses Busch TV war magisch und wir haben es in vollen Zügen genossen. Das Wasserloch gab alles her, was wir wollten, somit ging es auch nicht mehr auf Pirsch.
Zum Nachmittagstee kamen sie dann wieder .......................
und verschwanden genauso leise wie am Vortag ....... 🤩 🤩 🤩
Nach dem Essen hofften wir auf das gleiche Spektakel, wie am Abend zuvor und wurden nicht enttäuscht.
Elefanten staubten uns regelrecht ein – dabei hatten wir schon geduscht – Unverschämtheit !!!
Und was war das? Von rechts kam ein Nashorn mit seinem Jungen, was süüüüß. Und da noch ein Nashorn und noch eins …….. wir konnten es nicht glauben.
Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, 10 !!! Giraffen standen im Hintergrund und beäugten zunächst die Lage mit Respekt. Nach und nach trauten sie sich in die Nähe des Wasserlochs.
Ihr müsst uns das Erlebte einfach glauben, wir haben an diesem Abend nur genossen und keine Bilder gemacht.
Dieses Busch TV vermisse ich so sehr. Das Chalet Nr. 9 hat sicherlich dazu beigetragen, dass wir diesen Aufenthalt nieeee vergessen werden. Glücklich und zufrieden kuschelten wir uns in unsere Betten und träumten von Elefanten und sooooooooooo viel mehr. 😉
LG Netti
Teil 1904. Okt. 2017
26.8.17 Okaukuejo – Halali
Heute geht´s nach Halali, hoffentlich erwartet uns dort auch so ein tolles Busch TV. Wir waren total gespannt und verließen nur wehmütig Okaukuejo. Ach komm, noch ein wenig am Wasserloch verweilen ……..
Am Horizont standen sie .................. meine geliebten Langhälse
so langsam trauten sie sich ans Wasser, wo mittlerweile auch die Zebras eintrudelten
auch ein Schabrackenschakal war unterwegs und wurde von Mangrovereihern am Ufer beäugt
Und hier die Überbleibsel vom Sundowner 😮
Der Gelbschnabeltoko war auch schon munter. So langsam erwachte Okaukuejo ..... Guten Morgen Afrikaaaaaaaaaaaaaa 🙂 😛
Kurz hinterm Tor standen schon die ersten Autos am Wegesrand. Was war denn nun schon wieder? Und eins könnt ihr euch merken, wenn auf Anhieb nicht´s zu sehen ist, handelt es sich meistens um Löwen. Genauso war es in diesem Fall, ich sah mal wieder nicht´s. Josef fand die Löwin im hohen Gras. Leider ganz schön weit weg.
Dann konnten wir zwei Oryxe bei ihrer Morgengymnastik bestaunen 😉 wundervolle Tiere 🤩
In Homob eingetroffen – endlich meine geliebten Pyjamaträger. WOW und so naaahhhh. Dauergrinsen im Gesicht. Die Speicherkarte glühte, was macht man nur mit so vielen Bildern??? Verrückt. 🤪 🤢 😄
mein absoluter Liebling 😁 den Kleinen hätte ich so einpacken können, so ein hübscher Kerl - oder war´s ein Mädchen. Egal - auf jeden Fall wunderhübsch 😁
Schon wieder meinte das Wetter es sowas von gut mit uns, obwohl …….. es war nicht mehr so klar wie an den Tagen zuvor. Schon früh am Morgen über 30 Grad, damit hatten wir nicht gerechnet. Schließlich haben wir hier Winter. Ich lach mich schlapp ………… 🤩
Lange Zeit sahen wir nicht´s außer Bäume, Gräser und die Pfanne. Dazu der berüchtigte Baum, den jeder fotografiert – ich natürlich auch. Der steht aber auch wirklich sowas von wunderschön in der Gegend rum.
Springböckchen brachten wieder ein AHAaaaaaaaaaaaa - Erlebnis 🤩 🤩
Kurz vor 11.00 Uhr trafen wir in Halali ein. Naja ………………
Checkin war erst um 11.30, kein Problem, ab zum Busch TV ans Wasserloch, Jaaaaaaa, das ist hier nicht gleich um die Ecke, sondern uneinsehbar ein paar Schritte entfernt. 🙁 Da die Entfernung nicht einzuschätzen war, nahmen wir das Auto und fuhren bis zum Parkplatz, dann noch wenige Schritte ……… ohh sieht ganz schön aus, aber nicht´s los. Leider !!!!
Wir setzen uns und hoffen auf die Dinge die da kommen oder auch nicht. Daaa, ein paar Pyjamaträger – heute war Pyjamaträgertag 🤩 ohhh und Kudus und Impalas kamen. Toll!!!
Der ein oder andere hat sich hier verewigt. Viele Bäume waren mit Namen geschmückt ...... ob das sein muss? 😮 😮
Uns fehlte die Lust noch mit dem Auto zu fahren, wir waren platt. Checkin erledigt, Schüssel gab es aber erst um 13.30 Uhr. Maaaaaaaan Was auch komisch war, sowohl in Okaukuejo als auch in Halali mussten wir jeweils eine Kaution in Höhe von ND 500,00 in bar zahlen. Kann mir jemand sagen, wofür die sein soll? Ich hätte es verstanden, wenn beim Verlassen des Chalets kontrolliert würde, ob alles ok ist – wurde aber nicht.
Ach, wären wir doch noch in Okaukuejo. Hier in Halali war um die Mittagszeit die Hölle los. Jeder, ob von Ost oder West kommend, nimmt das Camp wohl aus Zischenstopp. Der Shop verdient sich eine goldene Nase. Busse ohne Ende, Gedrängel und Lärm.
Mir knurrte der Magen. Da wir in unserer Kühlbox noch gewisse Vorräte hatten, besetzten wir ein schattiges Plätzchen auf dem Campground und verputzten ein lecker Schnittchen mit Käse, Salami und Tomate.
Ach, geht es uns gut !!! 😎 😎
Puuuhhh was ein langer Tag, der Rest folgt später ................... bitte ein wenig Geduld 😘 😘
LG Netti
Teil 2004. Okt. 2017
....... so, dann wollen wir mal schnell den Tag zu Ende bringen 😁 😁 sorry, aber irgendwie haben mich heute morgen die Pyjamaträger total durcheinander gebracht ........... jetzt sollen lt. Tagebuch noch mehr kommen, ich finde sie Bildtechnisch aber nicht 😄 😄
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13.00 Uhr – was tun? Komm, noch ein Wasserloch!!! Eigentlich hatten wir beide keine große Lust mehr, aber o.k – auf nach Goas. Was war zu sehen? Dreimal dürft ihr raten? Naaaaa, na klar Pyjamaträger und zwar jede Menge. 🤩 Da hatte ich doch glatt wieder …………….. natürlich, mein Dauergrinsen im Gesicht. 🤩 🤩
Danach ging nix mehr, wir wollten einfach nur noch unser Bush-Chalet beziehen. Schlüssel geholt, boah die Dame am Empfang war nicht gut drauf. Anscheinend hatte keiner heute einen guten Tag. Erklärungen gab es keine, so nach dem Motto – sucht mal eure Bleibe, steuerten wir zielstrebig unser Häuschen Nr. 59 am Ar…… der Welt an.
Da das Essen in Okaukuejo nicht gerade das Beste und der Service, unserer Meinung nach, auch grenzwertig war, hatten wir uns kurzer Hand dazu entschlossen, in Halali den Grill anzuschmeißen. Schnell in den Shop, Tomate, Gurke, Fleisch und Holz besorgt und dann noch zum Sundowner ans Wasserloch. Mit einem leckeren Savanna ließ es sich doch aushalten.
Da jedoch weder Pyjamaträger noch anderes Getier sich tummelte, entschieden wir, den Rückzug anzutreten. Außerdem bekamen wir so langsam Kohldampf.
Ich sehnte mich nach der Fischplatte aus Swakopmund, bin nicht so die fleischfressende Pflanze. Unser Grillabend war jedoch sehr entspannt. Das Savanna schmeckte vorzüglich und mein Grillmeister hat bei den Buschmännern gut aufgepasst und eingeheizt. Es gab Pork-Ribs mit Beilagen ………….
Somit ging schon wieder ein Tag viel zu schnell zu Ende ................. und es werden immer weniger 🙁 🙁