Botswana-Vic Falls-Namibia - bitte um Eure Hilfe

28 Antworten · 4'714 Aufrufe · gestartet 28. Juni 2017 von Merle
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Themenstarter75 Beiträge · seit 201228. Juni 2017 · #1
Liebe Fomis 😎 ,
nachdem ihr mir zu einer unvergesslichen Namibia Reise in diesem Mai verholfen habt 😘 , habe ich direkt nach Rückkehr nun die Flüge für das nächste Jahr Ende Mai gebucht 🤩 .

Hotels sind teilweise schon vorbuchbar, teilweise noch nicht buchbar. Eine Idee zur Route wurde aufs Blatt gebracht und ich möchte euch um eure geschätzte Meinung bitten.

Kurz zu uns, wir sind 2 Erwachsene im Alter von 43 und 35 Jahren, wissen um die Problematik mit der langen Fahrt am 1. Tag ( in diesem Jahr sind wir nach Landung um 09:40 Uhr bis zur Frans Indongo Lodge bei Otjiwarongo gefahren- überhaupt kein Problem) und fahren auch mal am Tag bis zu 650km ( in diesem Jahr zum Beispiel von Otjiwarongo nach Divundu und von Divundu nach Onguma an einem Stück ohne Probleme).

Das Hauptaugenmerk liegt bei uns bei dieser Tour auf Tiersichtungen und weniger auf Landschaften, die hatten wir in diesem Jahr( Damaraland- Erongogebirge und Spitzkoppe sowie auch Sesriem/Sossusvlei). Auch zwischendurch mal irgendwo 1 Übernachtung zu haben, stört uns nicht - ich weiß auch hier gehen die Meinungen auseinander-.

In Botswana war ich noch nicht und bin dankbar für Verbesserungsvorschläge oder Anregungen sowohl zu Aufenthalten und auch Unterkünften.

Ganz lieben Dank schon wieder einmal, dass ihr euch Zeit für mich nehmt....

25.05.18 Abflug von Frankfurt mit Qatar in Business Class
26.05. - 27.05. 1 Nacht in Gobabis oder Ghanzi (abgesehen von der viel längeren Fahrzeit, gibt es für die Orte entscheidende Vorzüge?)
27.05. - 29.05. 2 Nächte in Maun - Thamalakane River Lodge oder Royal Tree Lodge
29.05. - 30.05. 1 Nacht in Nata - Nata Lodge
30.05. - 02.06. 3 Nächte Kasane - Chobe River Lodge - Tagesausflug zu den Vic Falls
02.06. - 03.06. 1 Nacht in Kongola - Namushasha River Lodge - lohnt sich die Gegend oder lieber 4 Nächte Chobe?
03.06. - 06.06. 3 Nächte in Divundu - Divava Okavango Lodge - ist so gewollt, waren wir dieses Jahr und fanden es megaaa!!! Buffalo und Mahango Park sind unbedingt sehenswert!!!
06.06. - 08.06. 2 Nächte Etosha Ost - Onguma Tented Camp - für uns die beste Lodge mit Divava auf der diesjährigen Rundreise
08.06. - 09.06. 1 Nacht Etosha Süd - Okaukuejo - Premier Waterhole Chalet - wollen wir dieses Mal versuchen, da wir dieses Jahr in der Etosha Safari Lodge ausserhalb des Parks geschlafen haben
09.06. - 11.06. 2 Nächte Etosha West - Hobatere Lodge oder lieber Dolomite Camp?
11.06. - 12.06. 1 Nacht Okonjima Plains Camp
12.06. - 14.06. 2 Nächte Swakopmund - Hansa Hotel - in diesem Jahr gewesen und für gut befunden
14.06. - 15.06. 1 Nacht in Windhoek - Heinitzburg - in diesem Jahr gewesen und für gut befunden

Ich weiß, dass das Ende bestimmt nicht jedermanns Sache mit dem Umweg über Okonjima ist, aber da es dieses Jahr schon nicht möglich war, muss es nächstes Jahr unbedingt mit rein 🤩
Über Etoshas Westen hab ich nun auch schon soviel gelesen, dass ich das gerne nächstes Jahr mit eingebaut haben möchte...

Jetzt kommt ihr...ich bin für Kritik ob positiv oder negativ gewappnet, freue mich sehr auf eure Meinung 😘

Ganz liebe Grüße
Merle

Eli.jpg
6'152 Beiträge · seit 200628. Juni 2017 · #2
hallo Merle,
sehr gut durchdachte Tour und super tolle Unterkünfte. Namushasa lohnt sich auf alle Fälle, buche den Gamedrive, erst mit dem Boot dann mit dem Auto , wir haben Herden von Elefanten und Hippos gesehen. Wir waren in der Royal Tree Lodge und ich würde jederzeit wieder dort buchen, auch sehr tierreich, bei uns war alles top, Unterkünfte, Essen und Service. Sie liegt aber etwas ausserhalb von Maun, das ist aber ja egal. .Was ich persönlich weglassen würde ist Swakopmund. Dafür 1 Nacht mehr in Okonjima . Nach Ankunft ist sehr schön Kalahari Bush Break, sehr gepflegt, schöne Unterkünfte, super gutes Essen, sehr gastfreundlich, schöner Garten und Pool, zum Ankommen finde ich gerade richtig. Hobatere wäre mein Favorit anstelle von Dolomit Camp, nicht nur das Essen ist schlecht auch Service und die Unterkünfte sind renovierungsbedürftig.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017
4'140 Beiträge · seit 200929. Juni 2017 · #3
Hallo Merle,
ich bin deine Tour schon vor Jahren in fast der gleiche Weise gefahren. Am Anfang würde ich aber am ersten Tag auf keinen Fall bis Ghanzi fahren. "Für" Gobabis spricht allerdings nur die kürzere Fahrstrecke. Vielleicht kannst du ja bei Ghanzi eine Übernachtung wählen, wo ihr auch etwas zu sehen bekommt (z.G. Ghanzi Trail Blazers mit Buschleuten oder Motswiri Lodge mit Nashörnern). Die Thamalakane Lodge kenne ich und kann sie auch weiter empfehlen. Allerdings würde ich nicht über Maun und Nata weiter fahren, denn ich habe weder für die Strecke noch für die Orte besonders Sehenswertes gefunden. Stattdessen würde ich die Panhandle hoch Richtung Divundu und unterwegs einen 3-Tage-Stopp einlegen, um von dort mal ins Delta zu fahren. Empfehlenswert ist Nxamaseri oder die Mopiri-Lodge. Die Bootstouren bei letzterer sind ein Erlebnis! Dass du dann auf der Rückfahrt wieder durch den Caprivi fährst, würde mich nicht stören, weil ich dann eben andere Lodgen wählen würde als bei der Hinfahrt. Du kannst dann ja nochmals den Mahango-Park im Vorbeifahren besuchen. Am Kwando würde ich auf jeden Fall 2 Tage bleiben. Ob es Namushasha sein muss oder Camp Kwando, lasse ich mal dahingestellt. Mit beiden Lodgen habe ich gute und schlechte Efahrungen gemacht und gebe sie daher als Tipps nicht mehr weiter.
Zur Etoscha: Statt 2x Onguma würde ich das auf 1x reduzieren und dafür 1x Halali einbauen. Dann wird auch die Fahrt nach Okaukuejo entspannter und das Wasserloch in Halali lohnt auch am Abend. In Okaukuejo würde ich keinen Wert auf des Premium W.-Chalet legen. Die Busch-Chalets sind wesentlich preisgünstiger und die paar Schritte kann man laufen. Die Übernachtung dann würde ich in Dolomite machen, auch wenn die Kritiken in letzter Zeit nicht so toll waren. Ich kenne es leider nur aus der besten Zeit kurz nach der Eröffnung. Hier würde ich allerdings versuchen Haus Nr. 13 mit Blick auf Wasserloch zu buchen.
Tja, und ob du dann wirklich noch nach Swakopmund musst, musst du selbst entscheiden. Ich würde den ganzen Süden weglassen und die gewonnenen Tage z.B. in Kasane, an den Vicfalls (1 Übernachtung (Victoria Falls Hotel) mit Besuch der sambischen Seite als Spaziergang) oder in den Parks im Caprivi investieren. Dann wäre das mit der Fahrerei wesentlich entspannter.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
274 Beiträge · seit 200629. Juni 2017 · #4
Hallo Merle,

zu der Strecke in Botswana kann ich Dir nichts sagen, wir sind im April von Windhoek bis VicFalls gefahren.
Wie Christian schon oft geschrieben hat, ist Kasana mit dem Chobe Park etwas überbewertet. Wir waren in der Bakwena Lodge, würden wir nicht wieder buchen. Meinst Du mit mit Chobe River Lodge die Chobe River Cottages? Wir haben 2 Touren in den Chobe und eine Bootstour gemacht, war ganz ok, aber nicht so wie gedacht. Sehr viele Fahrzeuge unterwegs, der Bereich, den man befahren kann, ist ja auch sehr begrenzt. Da hat uns Namushasha viel besser gefallen. Dazu später mehr. Die Idee von Burschi, 1 Nacht im Victoria Falls Hotel zu verbringen finde ich sehr gut, wir haben es bedauert, es nicht gemacht zu haben. Das Hotel liegt und ist sehr schön, etwas wie in alten Zeiten. Wir waren da nur zum Kaffee, erstaunlich günstig.

Wir waren 3N in der Namushasha Lodge, hat uns sehr gut gefallen. Hier würde ich 2N bleiben und vorher schon mal für den nächsten Tag die Safari am Morgen und Abend vorbuchen. Wie Hanne schon geschrieben hat, fährt man erst mit einem Boot zu einem Platz, wo die Safarifahrzeuge stehen, unterwegs sieht man schon viele Hippos. Die Fahrt duch den Park hat uns viel besser gefallen als durch den Chobe. Keine weiteren Fahrzeuge, schöne Landschaft, viele Tiere. Auf der Nachmittagstour zum Schluß gut 6o Elefanten beim Baden.

Die Divava Lodge hatte ich auch schon mal auf dem Plan. Wir waren 2N in der River Dance Lodge, für uns der schönste Aufenthalt der Reise, klein mit 5 Zimmern, sehr gutes Essen, sehr freundliches Personal, schöne Bootstour. Nur als Alternative, wenn Du so fahren solltest durch Botswana, wie Burschi es empfiehlt und Du zweimal in Divundu landest.

In Okaukuejo hatten wir wieder ein Premier Waterhole Chalet. Hatten leider Pech, weil es viel geregnet hatte, war das Wasserloch leer, absolut kein Tier in Sicht. Wenn Du es buchen möchtest, unbedingt Haus Nr. 33 oder 34, die anderen liegen zT hinter Bäumen ohne Sicht. Vielleicht ist es im Mai schon trockener mit vielen Tieren am Wasserloch, dann ist es schon sehr schön oben auf der Terrasse.

Dolomite lohnt schon wegen der Aussicht, das Essen war sogar besser als in Okaukujo. Hier wie Burschi schon geschrieben hat, das letzte Haus Nr. 13 (Luxus) oder davor Nr. 14 buchen, haben beide Blick auf das Wasserloch und liegen an der Ostseite, sehr schön für den Sonnenaufgang. Aber alle haben diese wunderbare Fernsicht.

Den Schlenker nach Swakopmund würde ich auch weglassen.
Weiter viel Spaß bei Deiner Planung und viel Glück bei der Buchung.
Gruß aus dem Norden

Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
Themenstarter75 Beiträge · seit 201229. Juni 2017 · #5
Liebe Hanne, lieber Burschi und Frank,

ihr seid so toll 😘 danke euch für eure Vorschläge und Anmerkungen. Auch wenn ihr sicher immer wieder gleiche oder ähnliche Anfragen erhaltet, werdet ihr nicht müde euer Wissen weiterzugeben. Das finde sich sooo klasse!!! Danke dafür!
@ Hanne : nach den Vorschlägen von Burschi möchte ich dich fragen, welche Ausflüge oder Sehenswertes du ab Maun und in Nata gemacht oder erlebt hast. Ich dachte mir man könnte von Maun einen Tagesausflug ins Delta machen oder sogar einen Flug darüber, in Nata hätte ich z.B. eine Quadtour toll gefunden, letztendlich ist es aber nach meinen bisherigen Kenntnissen bei 1 Übernachtung nur ein Zwischenstopp um nach Kasane zu kommen.

@ Burschi : Danke für deine tollen Vorschläge auch mit dem Panhandle, mir würde es überhaupt nichts machen den Caprivi wieder zurück zu fahren. Mit der einen Nacht Vic Falls hatte ich auch schon überlegt, wenn wir von Nata dorthin fahren und dann nur 2 Nächte Chobe Safari Lodge machen. Wusste aber nicht wie die Strassen dorthin sind und dachte ich mach es lieber geführt von der Lodge aus in Kasane, aber das ist nochmal ein guter Punkt zum Überlegen.
Hast du denn eine Alternative die du empfehlen kannst anstelle von Namushasha Lodge oder Camp Kwando? Oder ist da einfach gar nichts anderes?
Ich werde auch nochmal nach deinen Erfahrungen mit der Chobe River Front suchen und mich belesen...
Swakop war ein Wunsch von meinem Mann zum Abschluss am Meer zu sein. Werde ich nochmal anregen 🙂

@ Frank : Danke für deine Tipps mit der Namushasha Lodge, da wären dann ja in jedem Fall mind. 2 Nächte sinnvoll. Auch deine Empfehlung für Okaukuejo werde ich nochmal prüfen. Da wir hier dann am 08. und 09.06. sind haben wir vielleicht Glück mit den Tiersichtungen... Aber wie Burschi schon schrieb reicht vielleicht auch ein Waterhole Chalet.

Liebe Grüße aus dem schwülen Celle,

Merle
4'140 Beiträge · seit 200929. Juni 2017 · #6
Hallo Merle,
wenn es unbedingt ein Flug über das Delta sein soll, dann würde ich wenigstens eine Lodge im Delta mit Airstrip buchen, dort hinfliegen und wieder zurück. Dann hast du den Flug über das Delta dabei. Natürlich sind die Lodges im Delta nicht gerade sehr günstig. Ich habe das vor vielen Jahren zweimal gebucht, als das alles noch wesentlich günstiger war. Daher habe ich dir auch vorgeschlagen, von der Panhandle aus in eine Lodge im Delta mit dem Boot zu fahren. Wir waren in diesem Jahr in Mopiri und sehr begeistert.
@ Cananga. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Erlebnisse sein können: Wir hatten in diesem Jahr drei traumhafte Tage auf Bakwena - würde sofort wieder hinfahren - und drei schlechte Tage auf Namushasha - fahre nie wieder hin! 😛 😊
Aber ich will dieses Thema nicht ausbreiten, habe Jahre lang das Hohe Lied auf Gondwana Lodges gesungen und habe in den letzten beiden Jahren dort nur schlechte Erfahrungen gemacht. Aber das sagt nicht, dass es jemandem, der das erste Mal auf die Lodge kommt, nicht sehr gut gefällt. In Namushasha kannst du auf jeden Fall schöne Gamedrives und Bootstouren machen. Guide Rector ist sehr zu empfehlen!
Von Nata aus sind wir in die Salzpfanne gefahren. Flamingos haben wir nur so aus 600 Meter Entfernung gesehen, sonst außer vielen Fahrspuren eigentlich nichts. Dafür hat sich der Bogen über Nata nicht gelohnt.
Wenn ihr (z.B. statt Swakopmund) ein absolutes Highlight haben wollt, dann bucht 3 Tage auf einem Hausboot (Pangolin) und fahrt damit auf dem Chobe. Ihr seit völlig abseits vom Touristenrummel, kommt unheimlich nah an Tiere und könnt die Ruhe genießen.
Netten Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter75 Beiträge · seit 201229. Juni 2017 · #7
Hallo Burschi,

der Flug über das Delta war nur eine Idee, weil wir weder eine Mokorofahrt noch eine Selbstfahrertour ins Delta machen wollten. Und sonst bietet Maun ja nicht wirklich etwas Nettes oder?
Deshalb kommt mir dein Vorschlag mit dem Panhandle ganz gelegen und ich finde es toll wenn ich von dort eine Bootstour ins Delta machen kann und nicht in so einen kleinen Helicopter steigen muss 🤩
Die Idee mit dem Hausboot ist klasse, ich werde mich mal damit auseinandersetzen.

Hab vorerst wieder vielen Dank!

Viele Grüße,
Merle
6'152 Beiträge · seit 200629. Juni 2017 · #8
hallo Merle,
Forumsmitgliedern die so nett fragen und immer einem auch antworten, denen hilft man gerne und gibt auch gerne Tipps weiter.
Wir waren in Maun ja in der Royal Tree Lodge dort haben wir Gamedrives gemacht und man kann auch sehr wandern. Nata war bei uns nur eine Zwischenstop vom Senyati Camp kommend nach Meno A Kwena, da es sehr heiss war, kühlten wir uns im Pool ab.
Alternative zu Namushasa und Camp Kwando ist die Lianshulu Lodge - allerdings auch wesentlich hochpreisiger.
Als wir bei den Vic Fällen waren, haben wir in der Ilala Lodge gewohnt , da kann man zu Fuss zu de Fällen laufen war ideal, komme jetzt nicht auf den Namen wer gerade einen Reisebericht schreibt ganz begeisternd von der Ilala Lodge.
Ich denke mit einem Ausflug von einer Lodge in Kasane machst Du nix verkehrt. Ich würde schon die 3 Tage in der Region bleiben und auch eine Bootstour unterrnehmen, ob morgens oder am nachmittag egal oder auch beides. Ich persönlich würde am Verlauf der Tour nichts mehr ändern ausser eventl. Unterkünfte wo Du Dir nicht sicher bist.
Weitere Alternativen: Nkasa Lupala Lodge, Mazambala Island Lodge.
Einen schönen Tag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017
99 Beiträge · seit 201629. Juni 2017 · #9
Hi Merle,

finde die Tour auch gut - in anderer Richtung war sie teilweise im August 2016 ein Teil unserer Route.

Wir waren auch auf der Bakwena Lodge und fanden das "Ladies-Konzept" und das Ambiente sehr schön. Die Damen sind sehr aufmerksam und stolz auf was sie machen (wenn auch sehr patriotisch 😁 ) . Ist doch auch letztendlich immer eine Frage, wie Erwartung und Realität zusammenpassen, wobei es sicherlich Tage gibt, an denen auch das Lodge-Personal mal mit dem falschen Fuß aufsteht, aber wie gesagt, das kann ich für Bakwena gar nicht behaupten 🙂

Für Grenzübertritte auf das richtige Formular beim Mietwagenverleiher achten, aber das weißt Du ja sicherlich. Etwas Cash schadet auch nicht, auch wenn man den Eintritt nach Botswana auch in Namib-Dollars oder Rand zahlen kann. Und USD für ZIM nicht vergessen.

Bring mal Deinen Liebsten dazu, den Schlenker über Swakop zu überdenken. Die Schönheiten der Stadt sind übersichtlich, das Meer ist zu kalt, der Nebel am morgen dicht und am liebsten will man gleich wieder in die Wüste (Living Desert etc)... Wir waren zwar auch zweimal da, aber eigentlich nur beim ersten Mal zwei Tage, und letztes Jahr nur mal schnell auf der Durchreise.

Aber wenn doch, dann würde ich die Nacht auf Okonjima einsparen, das sind nur 160km von Etosha und nur über die C33 drei bis vier Stunden nach Swakop - da euch lange Strecken nicht schrecken, könntet ihr dann auch durchfahren. Oder vielleicht besser auf einer Lodge im Erongo bleiben?

Zum Dolomite Camp: es ist gut 😉, aber nur wenn man das Waterhole Chalet Nr. 13 hat. Dann blickt man entspannt auf die Elefantenfamilien beim Sundowner, was einen über die gastronomischen Einschränkungen gnädig hinweg sehen läßt. Schnell buchen würde ich, weil das Chalet natürlich als erstes weg ist. Alle anderen Chalets kucken zwar in die Weite der Landschaft, was aber nicht viel nützt, außer man will eben Landschaft sehen 😛

Beste Grüße, Tommy
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017
Themenstarter75 Beiträge · seit 201229. Juni 2017 · #10
Lieber Tommy,

danke auch dir für deine Hinweise und Ideen. Im Erongogebirge und auch in Swakop waren wir gerade vor 4 Wochen 🙂 Ich werde in jedem Fall nochmal mit meinem Mann sprechen. Wir dachten daran die Living Desert Tour oder eine Quadtour zu machen. Und dann hat es meinem Mann das Restaurant The Tug so angetan, dass er darauf eigentlich nicht verzichten wollte 🤪 Wollen wir mal sehen was sich machen lässt...
Schön, dass dir die Route auch gefällt. Darf ich fragen was du so in Nata und Maun gemacht hast? 😎

Ganz liebe Grüße,

Merle
241 Beiträge · seit 201629. Juni 2017 · #11
Hallo Merle,

wenn Ihr schon in Maun seid, dann fliegt unbedingt für zwei Tage in Delta, teuer aber phantastisch!
Wenn Ihr über Nata fahrt, übernachtet in Elephant Sands. Hier gehen die Meinungen auseinander, aber wir hatten hier eine tolle Übernachtung und Elefanten hautnah. Wären gerne noch eine Nacht geblieben.

Bakwena fanden wir ebenfalls genial und würden sofort wieder dort übernachten.

Namushasha kenne ich nicht. Camp Kwando hat uns enttäuscht, Lianshulu ist ein absoluter Traum. Es war leider nur beim letzten Mal ausgebucht. Daher hatten wir Camp Kwando probiert.

Gruß

Thomas
2010 - 2024 Nam, Nam/Bot, SA, Nam/Bot, Bot/SA, Nam/KTP, Nam/Bot
74 Beiträge · seit 201729. Juni 2017 · #12
Hi Merle.
Ich finde die "Lage" der Waterhole Chalets in Okaukuejo überbewertet. Ich persönlich hab nicht sooo viel Freude daran, zwar auf der eigenen Terrasse zu sitzen, aber dafür mehr hin-und herwandernde Leute als Tiere zu beobachten. Man setzt sich dann doch eher direkt ans Wasserloch...
Dieser Thread bietet mir die Gelegenheit, einen meiner absoluten Lieblingsplätze in Namibia ins Spiel zu werfen, wenn es um besondere Unterkünfte geht: das Jackalberry Camp in der äußersten Spitze des Zipfels (Nkasa Rupara): www.jbcamp.com
Ein Traum! 🤩
Viel Spaß beim Weiteren Planen und genieß den Caprivi!
Maike
zebras - nicht einfach schwarz-weiß! zebra.reisen
62 Beiträge · seit 201030. Juni 2017 · #13
Hallo Merle, ich möchte dir auch eine Hausboottour in Kasane empfehlen, z. B. Chobe Princess. Ich war 2010 für 2 Nächte auf dem Hausboot und werde es jetzt im Oktober wiederholen. Es ist fantastisch, wenn am Abend die Tagestouristen weg sind und man allein mit den Tieren ist. Auch der Morgen ist erlebnisreich, wenn die Tiere an den Chobe kommen.
Viel Freude bei der weiteren Planung wünscht Liane
Themenstarter75 Beiträge · seit 201230. Juni 2017 · #14
Liebe Maike, liebe Liane, liebe Hanne

ganz lieben Dank auch für Eure Vorschläge! Das mit dem Hausboot ist auch eine tolle Idee.
Das Jackalberry Camp sieht wirklich toll aus!! Vielleicht noch eine gute Alternative zur Chobe Safari Lodge....

@Hanne : danke für deinen lieben Worte und deine Bestärkung, dass meine Route ganz gut geplant war und es so machbar wäre... die Lianshulu Lodge sieht total klasse aus, muss ich mir sofort notieren 🙂

Ich werde mir all eure Tipps am Wochenende mal zu Gemüte führen und dann entscheiden ob ich noch etwas ändere oder evtl. andere Unterkünfte vorziehe.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und wer noch weitere Anregungen hat, immer her damit 😘

Liebste Grüße,
Merle
Themenstarter75 Beiträge · seit 201230. Juni 2017 · #15
Mir ist doch gerade noch etwas eingefallen...ihr habt mir ja empfohlen in der Kongola Region ( Namushasha Lodge, Lanshulu Lodge oder Camp Kwando) 2 Nächte zu bleiben. Soll ich dafür lieber Etosha West nur für 1 Nacht machen oder ist es sinnvoller dort lieber die 2 Nächte zu behalten und dann doch nur 1 Nacht in den o.g. Lodges( ohne von den anderen geplanten Nächten etwas wegzunehmen)? In welche Parks mache ich denn die Gamedrives? Kann ich das auch auf eigene Faust machen?

DAAAANKEEEE 😘
62 Beiträge · seit 201030. Juni 2017 · #16
Hallo Merle,
Ich kenne nur Namushasha Lodge. Dort kann man nach meiner Erfahrung den Gamedrive nicht allein machen.
Sie bieten am Morgen einen Drive zu Wasser und am späten Nachmittag zu Land an. Sind empfehlenswert. Das wirst du aber mit nur einer Nacht nicht schaffen.
Der Gamedrive zu Land beginnt auch erst mal auf dem Wasser, man setzt dann über aufs Land.
Aber so ist das mit der Planung, es gibt so viel zu sehen, aber man sollte nicht durchhetzen, sondern auch genießen, alles auf sich wirken lassen.
Ich werde auch von Freunden, die im Oktober mit uns unterwegs sein werden genervt, doch die Viktoriafälle mit einzubauen. Aber als Tagesausflug ist mir das zu hektisch und zu teuer. Außerdem ist im Oktober kaum Wasser vorhanden. Viel Freude am Wochenende
Gruß Liane
16,9k Beiträge · seit 201230. Juni 2017 · #17
Liane schrieb:
Außerdem ist im Oktober kaum Wasser vorhanden.
Was natürlich Quatsch ist. Es reicht deutlich um klatschnass zu werden und die Kamera zu ruinieren, wenn man sich nicht entsprechend vorbereitet.

Wenn Deine Freunde/Bekannten zu den VicFalls möchten und Du nicht, dann können sie das doch ganz locker mit einem Shuttle von Kasane aus alleine machen. Das kann man überall buchen, kostet nicht die Welt und man wird schön an die Hand genommen, über die Grenze gebracht und bis vor das Eingangstor gefahren - und am vereinbarten Treffpunkt gegen 16 Uhr wieder abgeholt (in unserem Fall Vic Falls Hotel).

LG
Logi
Themenstarter75 Beiträge · seit 201230. Juni 2017 · #18
Vielen Dank Logi für deine Info. Dann bin ich ja hier auch schon bestens informiert und gestärkt, dass ich nicht 1 Nacht Vic Falls mache und nur 2 Nächte Kasane, sondern 3 Nächte Kasane und von dort den Tagesausflug. So wie ich es auch angedacht hatte.... Liebe Grüße, Merle
241 Beiträge · seit 201630. Juni 2017 · #19
Merle schrieb:Mir ist doch gerade noch etwas eingefallen...ihr habt mir ja empfohlen in der Kongola Region ( Namushasha Lodge, Lanshulu Lodge oder Camp Kwando) 2 Nächte zu bleiben. Soll ich dafür lieber Etosha West nur für 1 Nacht machen oder ist es sinnvoller dort lieber die 2 Nächte zu behalten und dann doch nur 1 Nacht in den o.g. Lodges( ohne von den anderen geplanten Nächten etwas wegzunehmen)? In welche Parks mache ich denn die Gamedrives? Kann ich das auch auf eigene Faust machen?

DAAAANKEEEE 😘
Hallo Merle,

Etosha West kannst Du mE auf eine Nacht reduzieren. Hier sind auch nicht sooo viele Wege, die man abklappern muss/kann wie im restlichen Park. Natürlich haben wir auch Leute getroffen, die 3 Nächte Dolomite Camp gemacht haben. Wir fanden eine Nacht genau richtig.

Wir waren zwei Nächte in Lianshulu (2013) und in Camp Kwando (2016). Als Gast von Lianshulu kannst du im Park auch problemlos (ohne zusätzliches Permit) herumfahren, da die Lodge direkt im Park liegt. Wir hatten uns seinerzeit aber auf Bootstouren konzentriert.

Gruß

Thomas
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zuletzt bearbeitet 30. Juni 2017
Themenstarter75 Beiträge · seit 201230. Juni 2017 · #20
Lieber Thomas,

danke für deine Meinung. Vom Gefühl her hätte ich auch gesagt, dass mir wahrscheinlich die Ecke um Kongola mehr bietet als Etosha West... Toll, wenn man auch selber Fahren könnte. Aber das kann man ja spontan entscheiden. Sehr schööön! 😎