Von Galton Gate ins Kaokovel: Epupa, van Zyls Pass

15 Antworten · 2'346 Aufrufe · gestartet 28. Feb. 2017 von CarstenS
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Themenstarter388 Beiträge · seit 201728. Feb. 2017 ·
Hallo,
habe hier viel gelesen, ist aber etwas mühsam, alles zusammenzufinden, deshalb frage ich direkt.
Zur Info: Ich ware 2004 im Kakoveld, Epupa, van Zyls Pass, Marienfluss, zurück über Purros. Vor zwei Jahren waren wir in Palmwag. Im Damaraland war ich schon ca. 4x, in Namibia sicher mehr als 10 mal. Fahren tu ich meinen eigenen Defender, etwas alt, aber dafür kenne ich den.

Also, Etosha ist gebucht, letzter Tag in Olifantsrus, danach gehts zum Galton Gate raus. Wir wollen auf möglichst schöner 4x4 Tour, aber nicht die schlimmsten Stolperstrassen, folgendes sehen, und dabei möglichst nicht den Cattle Fence überfahren (und wenn doch, dann wissen wir schon wie):

1. Epupa Falls
2. van Zyls Pass
3. Marienfluss
4. Hoarusib
5. Hoanib
6. Palmwag (ich denke mal, man kann da von Sesfontain aus reinfahren und zahlt dann beim Rausfahren? Karte habe ich noch von 2015)

Dann weiter in Richtung Swakopmund.

Gibts Tips, wie wir vom Galton Gate am besten und schönsten diese Route planen? Von 2004 erinnere ich mich, dass die Fahrt von Kowarib nach Epupa sehr sehr anstregend war, mit ständigem Gepolter. Vor dem van Zyls Pass habe ich keine Angst, war damals fast enttäuscht. Im Prinzip muss man da das Auto ja nur im 1. Gang low range runterlaufen lassen und gar nichts machen (ich denke das Problem der weniger 4x4 Erfahrenen ist, dass sie was machen wollen).

Also, für Tips wäre ich dankbar, 2004 gabs je noch keine gescheiten Navis, aber jetzt haben wir natürlich Tracks4Africa.

Danke und bin auf Eure Vorshläge gespannt!
5'483 Beiträge · seit 200928. Feb. 2017 ·
Hallo,

ich würde über Ruacana, Swaartboisdrift und dann weiter auf der neu geschobenen D3700 entlang des Kunene zu den Epupafalls fahren. Dann über Opuwo zum van Zyls Pass. Auf diese Weise müsst Ihr auch keine Strecke doppelt fahren.
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Themenstarter388 Beiträge · seit 201728. Feb. 2017 ·
Danke!
Warum von Epupa zurück bis nach Opuwo und nicht bei Okangwati nach Westen abbiegen Richtung van Zyls (und dann entweder via Etengwa oder besser Okapara?) ?
Wie lange dauert es auf der C35 / D3700 nach Epupa?
zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2017
5'483 Beiträge · seit 200928. Feb. 2017 ·
Ich würde die Strecke auf zwei Tage aufteilen und auf der Kunene River Lodge übernachten. Der Schwenk über Opuwo hat den Vorteil noch einmal Lebensmittel und Treibstoff bunkern zu können. Die von Dir genannte Abkürzung bin nicht auch noch nicht gefahren. Wir sind immer von Opuwo zum van Zyls Pass.
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Themenstarter388 Beiträge · seit 201728. Feb. 2017 ·
Danke!
Ist die Fahrt am Kunenen entlang denn landschaftlich reizvoll, gibts da Viehcher? Wo liegt die Kunene River Lodge, muss man den Stellplatz da buchen, und gibt es entlang des Kunenen noch weitere Campingsmöglichkeiten?
Beim Hoarusib fährt man einfach vom Mariental kommen rein und übernachtet dann irgendwo, und kommt am nächsten Tag bei Purros raus? Ist der so einfach wie der Hoanib zu fahren, oder muss man deutlich Luft aus den Reifen lasssen?
5'483 Beiträge · seit 200901. März 2017 ·
Mir hat die Strecke entlang des Kunene sehr gut gefallen. Erheblich besser als die C43 von Opuwo. Als Campingmöglichkeit kenne ich auf der Strecke nur die Kunene River Lodge. Sehr schöne Stellplätze unter großen Bäumen direkt am Flussufer. Wir haben dort nie im voraus reserviert. Tiere gibt es in der Strecke wie im gesamten nordöstlichen Kaokofeld nicht, dafür kommst Du an vielen Himba-Kraalen vorbei.

Um vom Marienfluss nach Purros zu fahren, solltest Du zunächst via Roidrom nach Orupembe fahren und dort in den Khumib. Direkt westlich des Mount Himba Sphinx gibt es einen Pass, über den Du in den Hoarusib wechseln kannst. Diesem folgst Du dann nach Purros. Im Hoarusib musst Du eher mit Wasser rechnen, als im Hoanib. Hinsichtlich Sand unterscheiden sich die Trockenflüsse nicht.
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4'132 Beiträge · seit 200801. März 2017 ·
CarstenS schrieb:
ist die Fahrt am Kunenen entlang denn landschaftlich reizvoll, gibts da Viehcher?
Ziegen, Fische, Vögel, Krokodile.


Zwischen Ruacana und Kunene River Lodge gibt es 3 Campsites.
Zwischen Kunene River Lodge und Epupa Falls mind. einen.

Gruß lilytrotter

Übrigens: Ab Epupa Falls würde ich über Etanga, Okangwati fahren (wenn es denn über den Van Zyls gehen soll und man über ausreichend Storage verfügt), - vor O. ist die Strecke sehr anspruchsvoll!
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 01. März 2017
663 Beiträge · seit 201601. März 2017 ·
Hi lilytrotter,
lilytrotter schrieb:
Übrigens: Ab Epupa Falls würde ich über Etanga, Okangwati fahren (wenn es denn über den Van Zyls gehen soll und man über ausreichend Storage verfügt), - vor O. ist die Strecke sehr anspruchsvoll!
Ist der Routenverlauf von den Epupa Falls so richtig?

Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
Themenstarter388 Beiträge · seit 201701. März 2017 ·
Ich denke gemeint war bei Okangwati auf die 4x4 Route abbiegen und dann nördlich halten über Etengwa (nicht südlich über Oruseu). So sind wir 2004 gefahren. Ich erinnere mich aber nicht mehr, ob die Strecke anfangs gut oder schlecht war. Aber der Grossteil der Strecke war gut machbar!
663 Beiträge · seit 201601. März 2017 ·
Hi CarstenS,

Danke. Ich bin an den Möglichkeiten/Bedingungen der Route sehr interessiert.
Wir sind im November diesen Jahres in dieser Gegend. Siehe ----> hier

Das wäre ggfs. eine Alternative für uns?
"Welche Strecke ist schöner, besser zu fahren etc. und zwar von Opuwo zum Etambura Camp
- die D3707 oder
- die D3703 über Etanga Village?"


Gruss, Gerhard
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zuletzt bearbeitet 01. März 2017
Themenstarter388 Beiträge · seit 201701. März 2017 ·
Hab grade meinen Bericht von 2004 gelesen. Die Route von Okangwati nach Westen abzubiegen war schön und nicht besonders schwer zu fahren mit einem 4x4, ausser einem Flusslauf (es war im November und es hatte geregnet). Der Flussboden war aber ganz hart und es war einfach durchzufahren (und vorher durchzuwaten).
8 Beiträge · seit 201401. März 2017 ·
Hallo Carsten,

Bin gerade eine Woche zurück aus Namibia und bin folgende Route von Olifantrus gefahren:
Galton Gate - 20 km nach Süden - Ombonde (Vet. Zaun ohne Kontrolle) - Khowarib Schlucht (hunderte tote Zebras. Ursache?, Elefanten) - Warmquelle - Ongongo - Omuamba - Opuwo (Tanken) - Kaoko Otavi - Hoarusib - Otiju - Okandjombo - Otihjaa - Van Zyls - Camp Syncro - Red Drum - Orange Drum - Hartmannstal - Green Drum - Orupembe - Khumib Riverbed (Sehr trocken, Staubig) - Purros Canyon - Fearless Pass - Sesfontain (Tanken) - Hoanib Riverbed (teilweise nass, 100 N$ pro Person, 150 N$ pro Auto und Tag (Palmwag Conservancy), Western Touring Route nach Palmwag (Tankstelle, Kontrolle).

Sehr einsame Strecken, viele Tiere gesehen (mehr als im grünen Etoshapark). 200 Liter Diesel waren im LC knapp (ca. 180 l gebraucht.

Dominiik
4'132 Beiträge · seit 200801. März 2017 ·
mika1606 schrieb:Hi lilytrotter,
lilytrotter schrieb:
Übrigens: Ab Epupa Falls würde ich über Etanga, Okangwati fahren (wenn es denn über den Van Zyls gehen soll und man über ausreichend Storage verfügt), - vor O. ist die Strecke sehr anspruchsvoll!
Ist der Routenverlauf von den Epupa Falls so richtig?

Gruss
Gerhard
Nö, der ist total falsch benannt, völlig daneben. Nicht auf die Karte geguckt und die Erinnerung verifiziert, eben... 😗

Es muss heißen: Okangwati, Etengwa, Okauwe, Otjitanda, Otjihende >W.
- vor Otjitanda ist die Strecke sehr anspruchsvoll!

Das tut mir jetzt wirklich Leid, wenn ich da jemanden durcheinander gebracht hab. 😮

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 01. März 2017
Themenstarter388 Beiträge · seit 201701. März 2017 ·
Danke!
zuletzt bearbeitet 01. März 2017
Themenstarter388 Beiträge · seit 201701. März 2017 ·
Hallo,
wieviele Tage und Übernachtungen (wo) hast Du dafür gebraucht?
Gruss,
Carsten
663 Beiträge · seit 201601. März 2017 ·
Hi Dominiik,

Das hört sich ja spannend an! Machst mich ganz neugierig.

Hast Du nicht Lust hier im Forum ein wenig mehr über Deine Reise bzw. Route zu berichten?

Beste Grüsse
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)