KAkatjanThemenstarter32 Beiträge · seit 201612. Feb. 2017 · #1Hallo liebe Afrika-Kenner!
Nach unserer unvergesslichen Tour durch Namibia, Botswana und Zimbabwe wollten wir uns diesen August auf vielerlei Anraten Mosambik (Route Johannesburg, KrugerNP, nach Mosambik bis max. Höhe Inhambane, retour über Swasiland) ebenfalls im Dachzelt vornehmen.
Nachdem ich jetzt aber doch auf einige Warnungen zu Raubüberfällen bis hin zu Entführungen gestoßen bin, bin ich etwas nachdenklich. Wir reisen wie immer mit unserer 10jährigen Tochter, die ich natürlich nicht unüberlegt Gefahren aussetzen möchte.
Hat jemand dazu aktuelle Infos für mich? Der Süden (ausgenommen Städte) soll ja grundsätzlich entspannter sein.
Katrin
TITicktack352 Beiträge · seit 201612. Feb. 2017 · #2In der letzten Ausgabe 2016 der Drive Out ( südafrikanische Offroad Zeitung ) war ein Reisebericht über den Süden Mosambiks.
Hab den Bericht gerade nicht hier, da ich das Heft ausgeliehen habe.
Laut denen wäre der Süden safe.
Allerdings sind die dort auch mit 5 Autos durch und da ist die Gefahr eines Überfalls eher gering.
Maputo828 Beiträge · seit 201612. Feb. 2017 · #3katjan schrieb:
Hat jemand dazu aktuelle Infos für mich? Der Süden (ausgenommen Städte) soll ja grundsätzlich entspannter sein.
Katrin
Im Süden ist Moçambique eigentlich schon sicher. Aber es immer erhöhte Vorsicht angesagt.
Im Dezember wurde ein Gruppe Südafrikaner etwas abseits der Hauptstrasse EN1 bei Xai-Xai mit Maschinengewehren beschossen und ausgeraubt. Zum Glück wurde niemand umgebracht.
http://www.iol.co.za/news/south-africa/kwazulu-natal/sa-birdwatchers-escape-deadly-mozambique-ambush-7205620Bisher war die Regel, dass nördlich von Beira eine NoGo area ist. Aber wie ich gehört habe brodelt es auch in der Region um Chitobe. Wer den Grenzübergang Espungabera nutzt dem wird geraten im Konvoi unterwegs zu sein um unliebsame Begegnungen zu vermeiden.
Wir möchten im April nach Moçambique und beobachten die Lage...
lg Andreas
Riedfrosch1'335 Beiträge · seit 200612. Feb. 2017 · #4Es wird niemand schreiben: Alles kein Problem, mach das. Alles super safe.
Wenn doch, wäre das ein Ratgeber, dem ich nie vertrauen würde.
Es wird auch wohl keiner schreiben: Mach das auf keinen Fall, Deine Familie wird 100%ig überfallen.
Das wäre auch ein schlechter Ratgeber.
Wenn Deine Frage lauten würde: Wir würdet Ihr mit einem Kind nach Moz reisen? dann könnte man was dazu schreiben, nämlich, ob man selbst mit Kind dorthin reisen würde oder nicht.
Alles andere ist aus meiner Sicht fahrlässig.
Du findest genug Hinweise zu Raubüberfällen hier und da und solltest daher selbst abwägen, ob Du das Leben Deiner Tochter gefährden möchtest.
CACan890 Beiträge · seit 201612. Feb. 2017 · #5Hallo,
ich hatte heute schon an anderer Stelle geschrieben, dass Freunde derzeit in Moz unterwegs sind. Sie haben in den 3 Wochen bis jetzt keine Sicherheitsprobleme gehabt. Weder an den Roadblocks, noch Passkotrollen noch sonstwo. Sie sind südlich des Save Richtung Maputo unterwegs. Derzeit in Inhambame.
Das heißt natürlich nicht, dass man nicht doch zur faschen Zeit am falschen Ort sein kann - kann man aber auch in SA oder Nam zum Beisoiel sein.
Gruß
KAkatjanThemenstarter32 Beiträge · seit 201613. Feb. 2017 · #6Vielen Dank schon mal für die Antworten. Meine Erwartungshaltung war auch nicht, dass ich von jemandem Garantien bekomme, dass mir nichts passieren wird. Dennoch hilft es, sich mit Wissenden in Verbindung zu setzen, um Tendenzen abwägen zu können. Im Zweifel findet sich bestimmt auch eine andere Destination... Wir wollen's ja genießen.
Wenn es wem leichter fällt, die Frage so zu beantworten, ob er mit seinem Kind dieses Land bereisen würde, dann natürlich sehr gern. 🙂
LG
Katrin
maggus785 Beiträge · seit 200814. Feb. 2017 · #7Hi Katrin,
wenn alles klappt, dann sind wir mit unserem 11 Jährigem Sohn im August auch wieder in Moz, gebucht ist jedoch nix, ich beobachte die Situation genau und behalte mir kurzfristig Routenänderung vor.
Gruß Markus
CACan890 Beiträge · seit 201614. Feb. 2017 · #8Hallo Katrin,
es kommt ja auch immer auf das eigene Sicherheitsbedürfnis an. Reiseerfahrene in ferneren Ländern sehen viele Dinge anderes als Reiseneulinge. Das ist natürlich nicht schlimm, aber um so schwerer kann man einen Rat zu geben.
Alsoich ganz persönlich würde ich, wenn die Lage so bleibt wie im Moment, auch mit Kind nach Moz fahren. Dies aber nur in den südlichen Teil. Ab Beira bzw. dem Save nördlich wäre mir derzeit zu unsicher, weil niemand weiß, wie sich künftig dort die Lage entwickelt.Bis 4 März ist ja wohl eine "Kampfpause" vereinbart und die Konvoipflicht dadurch aufgehoben - was danach passiert steht in den Sternen und man muss die Situation beobachten.
VG