Reisebericht

KwaZulu-Natal - ein Urlaub mit Höhen und Tiefen

von Fortuna77 · begonnen 01. Feb. 2017 · 41 Teile

Teil 2103. März 2017
19.12.2016 - Ein Highlight zum Tagesabschluss

Wir schafften es tatsächlich, bei 39 Grad einen kleinen Mittagsschlaf zu halten... 🙄 Wohl jeder, der bereits im Sommer in Afrika war, weiß wohl wovon ich rede... man liegt auf dem Bett und bewegt sich möglichst nicht, hofft auf einen leichten Windstoß und den bald eintretenden Schlaf. Wacht man auf, so ist man schweißgebadet - na ja, lassen wir das an dieser Stelle lieber... 😵

Da es am nächsten Tag nach Kosi Bay gehen sollte und wir nicht genau wussten, ob wir bereits am ersten Abend die Möglichkeit haben würden, an der Turtle Tour teilzunehmen, bereiteten wir Couscous Salat vor, der für 2 Tage reichen sollte.

Danach hatten wir frei und was macht man da, wenn man es auf der Terrasse kaum aushält?! Klar, man schwingt sich für einen letzten "Nachmittags"Drive ins Auto... 😉

Wir beschlossen, nochmal die Strecke Rg. Cengeni Gate zu fahren, am nächsten Tag würde es über das Memorial Gate am Ostende rausgehen und somit war nun die letzte Gelegenheit, im iMfolozi Teil auf die Pirsch zu gehen.

Schon bald trafen wir auf einen Roadblock - Familie Büffel kam wohl gerade von einem ausgedehnten Schlammbad.

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Ansonsten trafen wir bis zum Hide lediglich auf eine Giraffe - keine große Ausbeute - aber wer konnte das den Tieren bei der Hitze verübeln?! 😐

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Am Mpafa Hide hatten wir dieses Mal dafür mehr "Glück" - gleich zwei Terrapins/Wasserschildkröten waren zu sehen... 😛

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Nach einer Viertelstunde zogen wir weiter und auch wenn man nicht viel sieht, entdeckt man zumindest immer irgendwas...

Zwei Rhinos (hier nur eins auf dem Bild)

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Ein Southern black flycatcher/Drongoschnäpper 😕

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Ein Red-backed shrike/Neuntöter im Busch

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Ein weiteres Rhino mit frischer Schlammpackung 😁

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Und schließlich eine Gruppe Zebras

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Dann waren wir wieder an der natürlichen Parkgrenze am White Umfolozi angekommen. Bis hierher hatten wir ca. 1,5h benötigt. Für den Rückweg zum Camp blieb uns also ebenso viel Zeit... 😗

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Eine Namaqua Dove war der Anstoß einer kurzen Quengelei im Auto - ich hatte mal wieder nicht "Stopp" gesagt, sondern nur das Tier genannt, welches ich sah und fotografieren wollte und somit stoppte Markus natürlich auch nicht... 😈

Nach kurzer Diskussion durfte ich dann das Schlamm-Rhino sowie einen Woolly-necked stork/Wolhalsstorch in Ruhe fotogafieren... na, die hauten schließlich auch nicht so schnell ab... 😗

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Nachdem sich die Gemüter auf beiden Seiten wieder beruhigt hatten, ging es weiter und ein paar Sekunden später klappte es hervorragend mit der von Markus gewünschten Ansage: "STOOOOPPPP!!!!" 🙂 🤪 😄

Ich war hin und weg - tatsächlich hatte ich eine Cheetah im Gebüsch gespotted! 🤩

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Wir freuten uns so sehr, denn bisher war unsere Katzenquote im Hluhluwe NP immer nahezu null gewesen... 😣 Und nun dieser hübsche Gepard, nur wenige Meter entfernt. 😊

Und tatsächlich setzte er sich in Bewegung... (sorry, Bilderflut 😗 )

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Die Zebras und Impalas im Hintergrund waren wie die Orgelpfeifen aufgestellt und beobachteten das Geschehen mit Argusaugen.

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Dann zuckte wohl einer und alle sprangen hinterher... 😄

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Schade, für den Gepard tat es uns natürlich leid... Wir setzten ein Stück zurück, in der Hoffnung, die Cheetah am Wasserloch beobachten zu können.

"Hallo Rhino, da sind wir wieder!" 😉

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Und tatsächlich, nach wenigen Augenblicken sahen wir sie wieder.

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Puh, ganz schön viele Fliegen... 😏

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Wir beobachteten, wie der Gepard seinen Durst stillte und sich dann im hohen Gras am Wasserloch niederließ.

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Wie spannend! Zu gerne hätten wir die Szene weiter beobachtet, doch die Zeit drängte und wir mussten sehen, dass wir zurück zum Camp kamen... 🙁 Schweren Herzens fuhren wir also weiter.

Markus hatte in einem Bericht gelesen, dass es eine Cheetah-Einheit im Hluhluwe/iMfolozi gibt und man Sichtungen melden soll - schwierig ist dies nur, wenn man keinerlei Rufnummern hat... Weder in der Mappe noch in unseren Unterlagen gab es einen vernünftigen Hinweis darauf. 😕

Ein paar Kilometer weiter überflog uns ein Heli und zu gerne hätten wir den Insassen die Sichtung zugerufen, aber das ging natürlich nicht.

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Dann stoppten wir erneut. Nanu, dort saß' doch ein Secretary Bird/Sekretär auf dem Baum?! 😕 Und er war nicht alleine... 😉

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Ein Sekretär Baby war für uns eine Erstsichtung! Was war das nur für ein verrückter Tag?! 🙂

Auf dem weiteren Rückweg gab es dann nicht mehr viele Stopps - außer die quasi "erzwungenen"... 😄

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Und auch für Rhinos muss man natürlich immer kurz anhalten! 😎

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Punkt sieben kamen wir happy wieder im Camp an, dieser Tag war wirklich wundervoll gewesen!

Für die Hyänen gab es auch an unserem letzten Abend nichts mehr zu holen, die Küche blieb kalt, denn es gab Couscous Salat mit gebratener Broereworst.

Wir saßen noch lange draußen und tranken Gin Tonic, bevor es um halb zehn ins Bett ging.

Gute Nacht! 😘

Tageskilometer im Park: ca. 107
Teil 2203. März 2017
20.12.2016 -Es heißt Abschied nehmen vom Hluhluwe-iMfolozi Park...

Die Nacht war erholsam und auch ruhiger (ein Dank geht an die Nachbarn 😣 ) als die vorherige. Wir standen um fünf auf und packten (fast) alles zusammen... 😗

Punkt 6:00h saßen wir im Regen, 22 Grad, leichter Nieselregen. Good-bye, Mpila Camp! Dafür, dass wir uns zu Anfang so aufgeregt hatten, war es doch ein schöner Aufenthalt gewesen. Nun freuten wir uns jedoch auf neue, unbekannte Ziele und waren ganz gespannt...

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Die Landschaft lag im trüben Dunst da und dementsprechend traurig sehen auch die Bilder aus. 😐

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Auf der Brücke trafen wir auf eine Pavianfamilie - immer schön anzusehen, doch aus Sicherheitsgründen nur mit geschlossenem Fenster... 😗

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Sobald sie den Weg freigegeben hatten, fuhren wir weiter.

Während sich die Säugetiere anscheinend noch im Gebüsch versteckt hielten, trafen wir in der ersten Stunde ansonsten nur gefiederte Arten an...

White-backed vulture/Weißrückengeier

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Pin-tailed whydah/Dominikanerwitwe

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Yellow-billed kite/Schmarotzermilan 😎

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Lilac-breasted roller/Gabelracke

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Dies dürfte wohl ein Storch im Anflug sein, oder?

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Durch die Unterführung verließen wir den iMfolozi-Teil. Ich finde es immer wieder skurril, dass eine Straße mitten durch den Park führt... 🤨 Der Bus war also nicht im Park, sondern auf der R618 unterwegs. 😎

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Ein hübsches Kudumännchen passte auf seine Bräute auf.

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Die Zebras am Wegesrand hielten sich an die Verkehrsregeln und blieben schön ordentlich auf einer Seite... 😄

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Wir entdeckten einen hübschen Tawny eagle/Raubadler, der majestätisch auf einem toten Baum saß und übers Land blickte.

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Der African hoopoe/Wiedhopf war hingegen eindeutig zu schnell für uns. Seinen Kamm haben wir wieder nicht vernünftig ablichten können, als er durch den Baum hüpfte. 🙄

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Brown snake-eagle/Einfarb-Schlangenadler (?!)

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Es tröpfelte immer noch und es wurde gar nicht richtig hell.

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Mit der Zeit wurde es dann doch etwas besser.

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Ein einzelnes Nyala-Männchen am Hang brachte und und andere Touris bereits dazu zu stoppen und es weiter zu beobachten, da ansonsten so wenig los war... 😣

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Dann gab es doch nochmal etwas Abwechslung, durch eine weitere Baboon-Familie. 😛

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Auch dieses Rhino sorgte für einen "Mini"Stau. Wir hatten Glück, dass unseren Weg nach einiger Zeit kreuzte.

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Cape glossy-starling/Rotschulter-Glanzstar

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Und auch diesen hübschen Vogel: Long-tailed paradise whydah/Spitzschwanz-Paradieswitwe lichteten wir leider nur im äußerst bescheidenen Licht ab. 😐

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Kurz vorm Gate erfreuten wir uns dann noch an dieser Rhino Familie, das Kleine war die ganze Zeit in Bewegung und man sah' ihm seine Lebenslust förmlich an. Uns ging das Herz auf! 😘 Welch' ein schöner Abschied aus dem Park!!!

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Doch dann fiel uns etliche Meter weiter auf der anderen Seite ein Baum auf, in dem mehrere Geier saßen... 😮

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Zwei Rangerfahrzeuge kamen uns entgegen und wir suchten mit dem Fernglas die Umgebung ab. Und tatsächlich entdeckten wir etliche Geier auf, für uns im ersten Moment, undefinierbaren Kadavern. 😕

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Schließlich bestätigte sich der schlimme Verdacht, dass es sich um Rhino-Kadaver handelte. 😣 Und nach etlichem Rangieren entdeckten wir nicht nur zwei, sondern gleich drei tote Rhinos, an denen sich die Geier gütlich taten. 🙁 Die waren wohl nicht alle drei gleichzeitig aus Altersgründen beieinander gestorben... 😠 😠 😠

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Unsere gute Laune war wie weggewischt, eben hatten wir uns noch über die Rhino Familie mit dem Kleinen gefreut und gelacht, wie es immer hin- und herrannte und nur fünf Minuten später trafen wir auf eine Gruppe, die durch Menschenhand aus dem Leben gerissen worden war. Und das keine 2km vom Gate entfernt. 🙁

Auch die Zebras und Büffel, die wir bei der Weiterfahrt sahen, konnten uns nicht aufmuntern.

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Wohnhütten und somit die Parkgrenze waren bereits sichtbar.

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Am Gate tummelten sich erneut Warthogs, dieses Mal in Gesellschaft ihrer Kleinen.

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Wie zwei Tage zuvor, frühstückten wir an der Picnic Site am Memorial Gate und dann beschlossen wir, noch einmal zurück zu fahren. Wir wollten wissen, ob die Rangerfahrzeuge auf dem Weg zu den toten Rhinos waren.

Diese Büffelherde stoppte jedoch unser Vorhaben. Als das Fahrzeug vor uns, nach etlicher Wartezeit, weiterfuhr, war es umzingelt von Büffeln, die weder vor noch zurück wollten. Dies wollten wir uns nicht antun und wir wendeten auf der Straße.

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Bei der Ausfahrt bestätigte der anwesende Ranger unsere Vermutung. Bereits vor einer Woche waren die drei Tiere getötet worden! Dies erklärte auch, warum wir bereits 2 Tage zuvor so viele Geier dort am Himmel gesehen hatten... 🙁

Bedrückt verabschiedeten wir uns - das war kein schöner Abschluss hier im Park gewesen und wir kamen uns irgendwie hilflos vor... 😏
Teil 2304. März 2017
20.12.2016 – Fahrt nach Kosi Bay

Wir verließen den NP gegen 10.00h - heute war mal wieder "Strecke machen" angesagt, da wir auf dem Weg zur Utshwayelo Lodge waren, die kurz vor der Grenze zu Mosambik am Kosi Bay Mouth liegt.

Fußballplatz an der Grenze zum NR

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Wir kamen an einigen Hütten vorbei, bis auch wieder die ersten Tiere auf der Straße auftauchten. 😮

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Diese Rinder fochten einen kleinen Ringkampf aus, nicht weiter schlimm, wären wir von hinten nicht durch ein anderes Fahrzeug "angeschoben" worden... 🙄 Schließlich beruhigten sie sich rechtzeitig und räumten das Feld.

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Ich liebe diese bunten Wäscheleinen... 🙂

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In Hluhluwe wollten wir unsere Vorräte wieder aufstocken, schließlich war auch während der nächsten Tage Selbstverpflegung angesagt.

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Wir fanden bald den Superspar und frisches Fleisch wurde auch gerade angeliefert. 😛

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Im Spar hatten wir die Wahl zwischen gefrorenen und frischen Hühnerfüßen, da jedoch nix davon auf unserem Einkaufszettel stand, ließen wir uns auch nicht zu einem Spontankauf verleiten... 😄

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Dafür gab es erneut hauchfein geschnittenes Biltong. 😉

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Nachdem wir getankt und Geld gezogen hatten, ging es weiter - in diesem Urlaub sind uns zum ersten Mal so massiv "gras cutter" aufgefallen - wir nehmen das mal als gutes Zeichen, dass viel Gras gewachsen war...

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Rinder sammelten sich am Fluss oder waren auf dem Weg dorthin.

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Am Straßenrand herrschte der normale Betrieb...

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... und auch auf der Straße war einige los.

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Dies ist jedoch eindeutig das Bild des Tages! 😄

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Wir durchfuhren ein Teilstück des Isimangaliso Wetland Parks und hielten die Augen auf, aber es zeigte sich kein Wildtier...

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...und schwups, waren wir auch wieder draußen.

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Diesen Ortsnamen möchte ich weder aussprechen noch buchstabieren müssen. 🙄 🤪 😄

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"so ist's fein!" - von schlechter Beschilderung kann man hier nicht sprechen... 😗

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Nach knapp drei Stunden kamen wir an diesem Kreisverkehr an - hier würden wir drei Tage später wieder entlang kommen, wenn es für uns über Weihnachten in den Tembe ging. 😎

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Wir folgten der Route 22 weiter in Richtung Kosi Bay. Die Landschaft veränderte sich, irgendwie lag ein Urlaubs-/Küstenflair in der Luft. Vielleicht liegt das auch einfach an den Palmen am Wegesrand?! 😕 Einzig das Müllproblem wurde hier noch deutlicher. 😮 Überall wehte der Müll übers Land, so schade um diese schöne Gegend! 🙄

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Wir erreichten den Ort Manguzi und stellten fest, dass wir auch hier gut unsere Einkäufe hätten erledigen können. Überall herrschte geschäftiges Treiben.

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Außerhalb der Ortschaft war dann jedoch auf Schlag nix mehr los... 😗

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Das Wetter hatte sich übrigens auch deutlich gebessert, blauer Himmel, Sonnenschein, was will man mehr am Meer?! 🙂

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Noch ein paar Schnappschüsse...

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Und dann hatten wir es fast geschafft...

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... von der Hauptstraße bogen wir rechts auf die letzten Kilometer Gravelroad ab.

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Um kurz vor zwei kamen wir an unserem nächsten Etappenziel an - der Utshwayelo Lodge. Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde. Es war mein Wunsch gewesen, diese Ecke mit in die Urlaubsplanung aufzunehmen, da wir die Gegend noch gar nicht kannten. Nur mit der Buchung der richtigen Unterkunft haben wir uns relativ lange schwer getan... 😗

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Mittlerweile war es richtig heiß geworden, das Thermometer zeigte 33 Grad an. Wir parkten unser Auto und trafen beim Aussteigen bereits den Manager Ken. Er begleitete uns zur Rezeption, die gleichzeitig auch den gemeinschaftlichen Kühl- und Lagerplatz mit integrierter Gemeinschaftsküche beinhaltete. 🙄

Ennok, der zweite Manager begrüßte uns, erklärte uns die Gegebenheiten und fragte, ob wir an irgendwelchen Aktivitäten teilnehmen wollten. Klar, wollten wir! Markus hatte im Vorfeld ja schon Kontakt aufgenommen, um eine Turtle Tour für uns zu buchen. Daraufhin wurde immer geantwortet, dass wir dies vor Ort machen sollten. Nun hatten wir Glück, am Folgetag waren noch zwei von insgesamt vier verfügbaren Plätzen frei. 😁

Auch bei der Three-Lakes-Boat-Tour waren bereits viele Plätze besetzt und wir konnten noch zwei Plätze für den übernächsten Vormittag sichern. 😗 Das hätte uns evtl. schon ein Zeichen sein sollen, aber wir waren noch völlig blauäugig unterwegs... 😎

Wir erhielten das "Chalet" Nr. 01, sollte das gut oder schlecht sein?! Egal, erstmal mussten wir unsere Vorräte kühlen und wir holten alles aus dem Auto. Für jede feste Unterkunft gibt es entsprechend nummerierte Kunststoffboxen, die im Kühler, Froster oder Regal deponiert werden können. Im Grunde ist dies eine gute Sache, wenn man eine Gemeinschaftsküche benutzt. Allerdings waren die Kühlmöglichkeiten begrenzt, da überall Zeug (teilweise offen) rumlag. 🤢

Wir organisierten uns irgendwie und verteilten unsere Vorräte auf diverse Kühlschränke auf, dann bezogen wir unser Chalet. Schon im Internet hatten wir Bilder gesehen und die geben die Unterkunft auch wirklich gut wieder. Es handelt sich um kleine, funktionale Holzhütten, mit Outdoordusche und -toilette. Etwas eng, aber alles war sauber, es gibt ein Moskitonetz, so dass wir quasi ein Himmelbett hatten und vor der "Hütte" gibt es Sitzmöglichkeiten und einen eigenen Braai-Bereich.

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Die Nr. 01 liegt, wie befürchtet, ganz vorne und der Weg bis zur Küche, Pool und Bar ist nicht weit. 😗

Da das Wetter stimmte, wollten wir direkt mal die Gelegenheit nutzen und in den Pool springen. Wer weiß schon, wie bei unserem Glück, das Wetter am nächsten Tag werden würde... 😛

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Das Bild ist leider ziemlich hell geworden, aber wir haben leider kein besseres... 😣 Der Pool liegt im Garten gegenüber der Rezeption/Küche und es gibt eine Bar, mit Selbstbedienung. Verzehrte Getränke werden in einem Buch notiert und bei der Abreise bezahlt. Desweiteren gibt es mehrere Grillmöglichkeiten und Sitzgruppen. Auf der Anlage besteht die Möglichkeit in Chalets oder feststehenden Zelten mit Gemeinschaftsdusche oder als Camper zu übernachten. Die neu geschaffenen Tembe Tents befinden sich wohl auch auf der Anlage - dies war uns zum Zeitpunkt unserer Reise jedoch noch nicht bewusst.

Ich möchte an dieser Stelle noch mal betonen, dass wir den 20.12. hatten - Ferienzeit in S.A.!!! Wir hatten uns darüber einfach keine Gedanken gemacht... Deshalb darf man unsere folgenden Ausführungen nicht zu sehr in die Waagschale schmeißen, außerhalb der Ferien ist es dort bestimmt ganz schön und idyllisch... 😗

Wir kühlten uns im Pool ab, ach, was war das schön! Einige Kids sprangen und schwammen dort rum, Eltern unterhielten sich... Allerdings kündigte sich wohl die Peak Time an, ALLE Familien und Besucher kamen wohl aus dem Reserve zurück und der Poolbereich wurde zur Remi-Demmi-Zone. 😣 Schnell verzogen wir uns auf eine Bank im Schatten und versuchten zu lesen. Kinder sprangen herum, Erwachsene saßen mit harten Getränken im oder am Pool, Teenies rauchten eine Shisha, andere wuschen ihre Strandkleidung im Pool... Es war ein Grauen! 😈

Wir hatten uns so auf diese Ecke gefreut, wollten hier ein bisschen chillen und uns erholen... Wir zogen uns zurück, doch auch vor der Nr. 01 war es viel zu laut und so legten wir uns für einen Mittagsschlaf ins Bett. 😕

Gegen sechs wagten wir uns nochmal in die High-frequency-zone und bereiteten zu unserem restlichen Couscous einen Gurkensalat zu und aßen inmitten des Trubels. Mittlerweile lief auch noch lautstarke Musik - eine Art südafrikanische Helene Fischer. 😮

Schnell verabschiedeten wir uns wieder in Richtung Chalet, tranken dort jedoch auch nur noch unser Getränk aus, duschten und gingen wieder ins Bett... Während Markus bald schlief, las ich noch ziemlich lange. Zum Glück hatte ich dieses Mal wieder ein Buch eingesteckt, obwohl ich es normalerweise meist ungelesen wieder aus Afrika zurückgenommen hatte. 😛

Gute Nacht - es kann nur besser werden! 😘

Tageskilometer: 240
Teil 2406. März 2017
21.12.2016 - Ein Vormittag am Kosi Bay Mouth

Punkt sechs stellte uns jemand eine Thermoskanne mit heißem Wasser vor die Tür - wir waren natürlich schon wach - und freuten uns, dass wir uns nun einen Tee/Kaffee im Chalet zubereiten konnten. 🙂

Ken hatte uns auf Nachfrage am Vorabend erzählt, dass er uns das Permit für den Kosi Bay Mouth erst am Morgen ausstellen konnte. Also gingen wir um sieben in Richtung Gemeinschaftsküche, um unser Frühstück vorzubereiten. Die Rezeption sollte ab halb acht besetzt sein.

Der Tag ging gut los, denn jemand hatte eine große blaue Tüte (Art Müllsack) in der großen Kühlbox auf unsere Plastikboxen gelegt. Ist natürlich kein Problem, beim Anheben lief jedoch Fleischsaft und Blut dort raus, da in dem Sack offenes Grillgut lag. 😣 Überall lief die Suppe hin und wir mussten erstmal alles ausräumen und abwaschen bzw. trocknen. Ich kriegte die Krise und hätte dem Verursacher am liebsten ein Stück rohes Fleisch in den Hals gesteckt... 😈

Nach kurzer morgendlicher Aufregung aßen wir Müsli mit frischer Mango und Ananas.

Um halb acht eröffnete Ken die Rezeption und wir kauften das Permit. Warum wir dies nicht am Vorabend schon erhalten hatten, konnten wir uns jedoch nicht erklären... Schließlich öffnet das Gate bereits um sechs Uhr... 😗

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Da wir mit unserem Corolla die 4x4 Strecke natürlich nicht fahren konnten, liefen wir das Stück bergab zum Beach. Zuerst läuft man ein wenig die tiefe Fahrspur entlang, dann schlängeln sich jedoch auch immer Fußwege zwischendurch, so dass man nicht so eine lange Strecke laufen muss. Übrigens werden pro Tag bzw. zeitgleich immer nur 20 Fahrzeuge hineingelassen. Wenn man zu spät kommt, muss man warten, bis ein Besucher das Gebiet verlässt.

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Wir hatten Glück, denn bereits nach ein paar hundert Metern hielt ein Auto und der schwarze Fahrer bot uns an, auf der Laderampe mitzufahren. 😄 Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen... 😗

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Am Public Parking Place ließ er uns raus und Markus gab' ihm einen Tipp für den "lift".

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Es war traumhaft schön - Fische waren vom Ufer aus im kristallklaren Wasser zu sehen.

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Wir schauten uns kurz um, folgten dann jedoch Ken's Empfehlung, den Pfad noch ein Stück weiter bis zum Meer zu laufen...

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Von dem Schild hatte Ken erzählt und hier stand auch unsere "Mitfahrgelegenheit". 😄 Da hätten wir ja noch gar nicht aussteigen müssen... 😉

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Wir suchten uns den Weg durch die üppige Vegetation.

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Und dann hatten wir es geschafft... 🤩

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Wir hatten die Mündung des Seen-Systems erreicht und vor uns lag der Indische Ocean. 🙂 Wir liefen über den letzten Hügel und trafen lediglich auf eine weitere Familie sowie zwei Angler. Ansonsten hatte sich niemand hierher "verirrt".

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Da die Flut gerade kam, zogen wir unsere Bermudas und Flipflops aus, deponierten alles im Rucksack und schwammen zur Landzunge. Wir halten uns beide für ganz gute Schwimmer, aber es war wirklich krass, wie sehr man die Strömung merkte. 🙄 Zum Glück wurde man ja in Richtung Land "gespült" - bei einsetzender Ebbe wäre es ein Harakiri-Unterfangen und ist auf keinen Fall empfehlenswert! 😕

Wir liefen ein Stück auf der Sandbank entlang und beobachteten Familien, die ganze Kühltaschen, Pavillions und Angelzeug vom vom Parkplatz durch die seichten Seen brachten, um sich es sich dort für den Tag "häuslich" zu machen. 🤨

Wirklich erschreckend war jedoch die Tatsache, dass überall auf der Landzunge verteilt Mini-Plastikteile lagen!!! 😈 Das war kein Müll, den Besucher dort hinterlassen hatten, sondern Teilchen, die das Meer angespült hatte. Mir wurde ganz elend, als ich das sah... Es ist wie im Paradies dort, und es wird durch Menschenhand zerstört, der das Meer als Mülleimer missbraucht. 🙁 Leider gibt es davon keine Bilder, da die Kamera am sicheren Ufer im Rucksack verstaut lag. 😗

Wir wussten nicht, wie weit das Wasser steigen würde und auf der anderen Seite lag unser Rucksack, der natürlich nicht als "Flaschenpost" enden sollte. Also machten wir uns nach einer Dreiviertelstunde wieder auf den anstrengenden Rückweg durch die Meerenge. Die Angler standen ebenfalls noch am Rand im Wasser, musterten uns jedoch skeptisch, als wir mit Mühe durch die Strömung schwammen... Stupid tourists! 😄

Wir genossen die wärmende Sonne und legten uns in den warmen Sand.

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Lange hielten wir es nicht aus, da die Sonne bereits um 10.00h schon ganz schön Kraft hatte. Außerdem hatte ich eine neue Herausforderung für mich entdeckt: African ghost crabs. 😛

Jeder Fotoversuch lief ins Leere, da diese kleinen Krebse wahnsinnig schnell und ängstlich sind. Also robbte ich bäuchlings über den Sand - zum Glück hielt ich die Kamera selber in der Hand, denn von der Aktion es hätte sonst bestimmt lustige Bilder gegeben... 😗

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Besser als die Krabben selber, konnte man jedoch die Scheren fotografieren, die wir im Sand fanden.

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Und weil's so schön ist, hier noch ein Panoramabild:

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Wir liefen ein Stück am Strand entlang, denn ich hätte ja mal zumindest gerne mal einen Fuß auf mosambikanischen Boden gesetzt... 😉

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An dieser Holzhütte kehrten wir dann jedoch lieber wieder um, schließlich hatten wir ja keine Ausweise dabei... 😕 😗

Schweren Herzens entschieden wir uns, den Rückweg anzutreten, bevor es in der Sonne zu heiß wurde. Allerdings musste Markus an mehreren Stellen warten, da ich noch mal "kurz" ins Wasser musste! 😄

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Im dichten Busch entdeckten wir etliche Blüten und blühende Hibiskus Büsche.

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Am Main Beach und der Parking Area ging mittlerweile nix mehr - die Höchstzahl an Fahrzeugen war offensichtlich eingetroffen und die Schattenplätze am Wasser alle von Familien (die wohl ihren halben Hausstand dabei hatten) und deren 4x4 Fahrzeugen belegt. Sehr idyllisch! 🙄 Auch wir "parkten" unsere Klamotten nochmal neben einem Mülleimer und stiegen ein letztes Mal ins warme Wasser. Schon schön, aber für uns definitiv zu trubelig hier...

Der Rückweg durch den tiefen Sand wurde zur Herausforderung, da er mittlerweile glühend heiß war.

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Wir beobachteten einige (erfolgreiche) einheimische Fischer an ihren Fish traps.

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Es war einfach wunderschön und idyllisch...

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Vom Strand bis zum Gate sind es ca. 2,5 km. Der Rückweg ist jedoch deutlich beschwerlicher (und das lag' nicht am Lift auf dem Hinweg 😉 ), da man die Dünen wieder rauf muss... Tapfer stapften wir mit unseren Flipflops die Fahrspuren entlang, damit die Füße nicht ganz so tief im heißen Sand versanken. Ich legte zwischendurch immer wieder einen kurzen Stopp ein, da der Blick zurück einen grandiosen Ausblick auf die Reusen im Wasser oder auch anderes bot.

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Um kurz vor zwölf kamen wir durchgeschwitzt wieder am Camp an... 😎

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Unser Chalet wurde gerade noch gereinigt und so gönnten wir uns trotz der frühen Stunde ein kühles Bier und ein Savanna...

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Sobald die Hütte freigegeben war, duschten wir uns kurz ab und legten uns mal wieder für einen Nap ins weiche Himmelbett. Vorschlafen schadet ja nicht, schließlich sollte es am Nachmittag/Abend zu den Schildkröten gehen... 😗
Teil 2508. März 2017
21.12.2016 - Bhanga Nek - Turtle Tour

Nach unserem Mittagsschläfchen begaben wir uns um kurz vor zwei in die Küche und obwohl noch gar nicht alle Bewohner vom Strand zurück waren, war schon wieder Remi-Demi am Pool... 😣 😗

Da wir am Nachmittag zur Turtle Tour aufbrechen wollten und die Uhrzeit unserer Rückkehr unklar war, kochten wir uns ein paar Spaghetti mit Pesto, Tomaten und Chili, dazu gab es einen Eisbergsalat.

Hier noch ein paar Bilder der Gemeinschaftsküche...

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Gegen halb fünf ging es dann mit Ennok, dem Co-Manager und einem weiteren Paar aus JNB, im gut klimatisierten Fahrzeug los. Die Fahrt sollte 1.5h dauern und wir wunderten uns, da er bereits kurz hinter Manguzi links abbog. 😕 Wieso sollte es noch so lange dauern?! Das Meer konnte doch von hier nicht mehr sooo weit sein... 😗 Wir fuhren einige Gravelroads, bevor es dann 45 Minuten durch Tiefsand ging, wo wir uns bestimmt zig mal festgefahren hätten. 😄

Gut durchgerüttelt kamen wir schließlich tatsächlich erst um kurz nach sechs an. Der Strand war wunderschön und wir liefen erstmal zum Wasser. Da wir bis sieben Uhr auf unseren Guide warten mussten, hatten wir genügend Zeit.

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Schildkrötenauffangstation am Ende der Bucht

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Um sieben Uhr kam der Guide mit mehreren Kollegen und wir trugen uns in eine Teilnehmerliste ein. Immer mehr Menschen waren mittlerweile eingetroffen, teilweise auch mit kleinen Kindern und Babys. 🙄

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Während die Sonne unterging, erklärte uns der Mitarbeiter von ekzn einiges über die Riesenschildkröten und ihr Verhalten. Zwischen Oktober und März kommen Loggerhead und Leatherback turtles nach Bhanga Nek und an die Maputaland Küste, um ihre Eier dort abzulegen. Turtle Tours in Bhanga Nek werden durch Guides aus der lokalen community durchgeführt. Zwischen November und März ist es Besuchern nicht erlaubt, alleine nachts am Strand spazieren zu gehen, um die Tiere nicht zu stören.

Während wir ihm zuhörten, sahen wir bereits im Halbdunkeln, wie sich eine Schildkröte vom Wasser aus an Land schleppte. Um das Tier nicht unnötig zu stören, zogen wir uns noch ein Stück weiter in die Dünen zurück. Jede Lichtquelle (selbst Handys) wurden ausgestellt und ab nun hieß es: ruhig eine weitere Stunde zu warten, bis die Schildkröte ihr Nest gebuddelt hatte.

Für uns war es kein Problem, außer dass uns in den kurzen Hosen langsam kalt wurde. 🤨 Für die Familien mit kleinen Kindern war es jedoch nicht so prickelnd, da sie sie ja nicht wirklich gut beschäftigen konnten. Wir wunderten uns, warum man so einen Ausflug mit so kleinen Kindern überhaupt macht, aber nun gut... 😐

Die Zeit war kurzweilig, da wir ein junges Paar aus S.A. kennenlernten, die viel über unsere Tour fragten und ganz begeistert waren, dass unsere nächste Station der Tembe Elephant Park sein sollte. Sie selbst waren vor einigen Wochen dort gewesen und hatten viele schöne Sichtungen gehabt. 🙂 Das hörte sich gut an! Unsere Vorfreude stieg weiter...

Nun sollte jedoch erstmal ein anderer Höhepunkt unserer Reise stattfinden... 🤩

Die ganze Gruppe wurde in Richtung des Nest geführt. Die Schildkröte hatte bereits angefangen, ihre Eier abzulegen und das wurde nur von wenigen Rotlichtern beleuchtet. Es war keine Lederschildkröte, sondern eine kleinere Loggerhead Turtle (Karettschildkröte). Diese werden jedoch auch bis zu 160 kg schwer und wir waren (still) begeistert.

Da die Tiere sehr empfindlich auf Licht reagieren (sie orientieren sich am Mond), durften wir zeitgleich nur mit 4-5 Personen einige wenige Bilder machen. Das war gar nicht so einfach, da es bei dieser großen Gruppe natürlich ein totales Gewusel gab. 😵 Aber es ist natürlich richtig, dass die Mitarbeiter die Tiere bestmöglich schützen.

Einige Bilder sind trotzdem entstanden: 😉

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Es war nicht so einfach, in der Dunkelheit und mit so vielen weiteren Menschen, gute Bilder zu machen und somit entschieden wir uns, das Geschehen lieber durch's Auge auf die "Festplatte" zu bannen, statt weiter in dieser hektischen Gruppe ein Bild zu erhaschen. Ich war ohnehin zu aufgeregt - im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht einfach ein Video gemacht habe, aber in dem Moment vor Ort funktionierte die Koordination nicht mehr so richtig... 😄 😗

In einem Kraftakt schaufelte die Schildkröte nach der Eiablage ihr Nest wieder zu. Dabei war es nicht erlaubt, zu fotografieren, damit das Tier die Aktion nicht abbricht.

Nachdem sie damit fertig war, drehte sie sich um und schleppte sich zurück zum Meer. Wir durften sie dabei seitlich begleiten. Es war einfach toll! 🙂 Hierbei durften wir nochmal Bilder machen, die leider nicht gut wurden. 😏 Dann war sie endlich wieder im Wasser und die Gruppe löste sich auf.

Wir hatten wirklich Glück, da natürlich nicht klar ist, ob und an welcher Stelle die Tiere an Land kommen. Am Vorabend musste die Gruppe erst 5 km laufen, bis sie eine entdeckten, dort warten und dann wieder zurück... In unserem Fall kam sie pünktlichst nur 300 m weit entfernt an den Strand... 😗

Um halb neun ging es somit für unsere kleine Reisegruppe im Stockdunklen wieder zurück. Auf der Ladefläche nahm Ennok noch drei Mitarbeiter der Community mit, die während der Fahrt fast unbemerkt das Fahrzeug verließen. Er meisterte die Strecke im Dunklen bravourös und wir kamen ohne Zwischenfälle um 22.00h wieder am Camp an.

Dort tranken wir glücklich und zufrieden vor unserer Unterkunft noch ein verspäteten Sundowner, bevor wir ins Bett fielen. Gute Nacht! 😘

(nicht selbst-) gefahrene KM: ca. 100
Teil 2612. März 2017
22.12.2016 - Three lake boat cruise

Die Nacht war erneut sehr heiß gewesen und wir wurden beide weit vor der Weckzeit, um halb sechs, wach... 😮 Um sieben gab es erneut einen Tee im Chalet, bevor wir frühstückten. Ken hatte uns eine Beschreibung zum See 03 gegeben und wir machten uns bereits um viertel nach acht auf den Weg, obwohl es nur 14 Kilometer Strecke sein sollen...

Das Thermometer zeigte bereits 27 Grad an. 🤨 Genau richtig, um den (halben) Tag auf dem Wasser zu verbringen... 😉

Wir fuhren das Stück Gravelroad zurück und bogen dann noch vor der Hauptstraße links ab und folgten einer weiteren Gravelroad für 8 km. Langsam tuckerten wir mit unserem Corolla dort entlang... 😗 Wir waren froh, dass wir uns bereits so früh auf den Weg gemacht hatten. Als wir erneut an an eine Kreuzung kamen, bogen wir wieder links ab. Von hier sollten es noch 3 km bis zum Gate sein. Bald kamen wir uns vor, als wären wir wieder unterwegs nach Bhanga Neck... 🙄

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Es war bereits viertel vor neun 😮 , vom Office war noch nichts zu sehen 🤨 , Markus fluchte wie ein Rohrspatz 😈 und ich hoffte, dass der Corolla seinen Weg durch den Sand machen würde... 😕

Ein paar Minuten später kamen wir endlich am Gate an und registrierten uns bei einer netten Mitarbeiterin. Sie war ganz überrascht, dass wir aus Deutschland kamen... "Really?!?!" Na, so exotisch fühlten wir uns nun wirklich nicht... 😎 Auf Markus' Frage meinte sie, dass wir das ärgste Stück geschafft hätten und der Rest des Weges nicht sandiger werden würde.

Sie sollte Recht behalten, denn die Wege waren zumindest zum Teil etwas befestigt...

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An einem weiteren Gate mussten wir das Entry Fee bezahlen, bevor uns das Tor geöffnet wurde.

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Auch hier fragten wir nochmal, ob wir mit unserem Auto bis zum Bootsanleger kommen würden und man bejahte unsere Frage. Ein paar Meter klappte es, an einer Kuppe ging es jedoch für uns nicht weiter... Ich stieg aus und schob, unterstützt durch einen heraneilenden Jugendlichen, der dort aufgewachsen war und lebte, wie er mir auf dem restlichen Fußweg erzählte...

Markus parkte den Corolla auf dem kleinen Parkplatz - inmitten zwischen 4x4 Fahrzeugen - wen wundert's?! 😗 Es war neun Uhr und wir waren bereits fertig mit den Nerven, aber unser Boot lag noch im idyllischen "Hafen".

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Ian, unser Skipper und ein Pärchen aus JNB waren bereits vor Ort, Ian's Söhne schnorchelten im Wasser.

Wie wir erfuhren, warteten wir noch auf drei weitere Gäste und Ian nutze die Wartezeit, um uns zurück zur kleinen Infohütte zu führen und uns das Seensystem zu erklären.

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Schließlich waren wir komplett und mit 20 Minuten Verspätung ging es los... 😗

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Bei der Ausfahrt entdeckten wir bereits einen Pied Kingfisher/Graufischer.

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Wir hielten uns links und bei den ersten Fish traps erwarteten uns schon etliche Wasservögel: White-breasted cormorant/Weißbrustkormorane, Reed-cormorant/Riedscharbe und (vielen Dank an Maddy! 🙂 ) Common Terns/Flußseeschwalben - Sterna hirundo - nicht bruetend.

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Durch einen schmalen (ca. 2km langen) Kanal gelangt man von See zu See. Es war einfach traumhaft so gemächlich übers Wasser zu tuckern und die Landschaft zu genießen...

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Dann entdeckten wir sogar einen, gut getarnten, Giant kingfisher/Riesenkingfischer.

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Wir erreichten den nächsten See und mit voller Fahrt ging es einmal quer hinüber.

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Entfernt sahen wir einige Einheimische beim Fischfang.

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Wir passierten weitere fish traps und bewunderten diese kunstvollen Werke aus der Nähe.

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Reed cormorant/Riedscharbe

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Ian's Söhne präparierten sich bereits wieder mit Schnorchel und Schwimmweste - sie kannten den Ablauf der Tour anscheinend genau! 😉

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Doch was war das?! 😮 Im klaren Wasser sahen wir ein Hippo... 🙄 Wir näherten uns etwas, um es besser beobachten zu können.

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Dann drehte Ian ab und hielt ca. 200 Meter entfernt. Er ermunterte uns, ins seichte Wasser zu steigen... 🤨 War das sein Ernst?! Wo wir doch das Hippo quasi im gleichen "Teich" sehen konnten... 😕 Seine Söhne hatten jedoch nur auf das Startzeichen gewartet und sprangen voller Freude ins (pipi-)warme Wasser. 😄

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Ok, da konnten wir uns natürlich nicht so anstellen und folgten ihnen - allerdings in Bermudas, da das Wasser nur knietief war... Mit einer Art Pumpe saugte er etwas von dem Sand auf und gab' uns kleine Flußkrebse, die ganz schön kneifen konnten.

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Da es den Bootsführern nicht erlaubt ist, weiter zu fahren, stiegen wir wieder ein und drehten um.

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Bei einer anderen Kanaldurchfahrt stoppten wir und hatten die Möglichkeit, entlang des Ufers zu schnorcheln. Zwar sahen die vorhandenen Schnorchelmasken nicht unbedingt einladend aus, dennoch nutzten wir die Gelegenheit natürlich und erkundeten die Gegend. In dem Wurzelwerk der Mangrovenbäume tummelten sich etliche Fische.

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Das Wasser war schön warm, doch nach einer halben Stunde unter Wasser hatten wir uns genügend abgekühlt und es ging zurück an Bord.

Es ging zurück und wir sahen erneut Hippos, Fischer etc.

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Hier fehlen doch nur noch die Elefanten am Flußufer, oder?! 😉

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Schließlich kamen wir wieder am Startpunkt an und die schöne Tour war bereits vorbei...

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Es hatte viel Spaß gemacht, Ian wusste viel zu erzählen und es war trotz der Temperaturen äußerst angenehm auf dem Wasser gewesen... Mit nur R300 pP war der Ausflug zudem wirklich nicht teuer gewesen. Am Liebsten hätten wir auch die Nachmittagstour gleich nochmal mitgemacht, aber aufgrund der Ferienzeit war ja bereits alle Plätze ausgebucht.... 😗

Also verabschiedeten wir uns und fuhren langsam zurück zum Camp. Mittlerweile waren es 42 Grad.... Der Rückweg klappte zum Glück gut und im Camp gönnten wir uns erstmal einen schönen, frischen Obstsalat.

Danach sicherte Markus die Bilder der letzten Tage und ich las etwas. Uns fiel auf, dass das Ladekabel der Sony Kamera fehlte. 😐 Anscheinend hatte ich es im Mpila Camp liegengelassen... 😕

Da am frühen Nachmittag wieder Vollalarm im Camp herrschte, setzten wir uns abwechselnd auf die kleine Holzbank vor unserer Hütte oder legten uns auf's Bett und lasen. Schließlich brachten wir den Nachmittag rum und während Markus unseren eigenen Grill anfachte, bereitete ich alles für's Abendessen in der Gemeinschaftsküche vor. Da wir die nächsten drei Nächte im Tembe verbringen würden, mussten wir unsere Vorräte bestmöglich aufbrauchen und so gab es ein opulentes Mahl aus Filet, gegrilltem Schafskäse und Butternut sowie einem Gurkensalat.

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Da uns dieses Mal nix vom Grill geklaut wurde, gingen wir schließlich um halb neun pappsatt ins Bett.

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Während Markus, trotz der Wärme, bald einschlief, las ich noch mein Buch bis zum Ende.... super, dass hatte ich in bisher fünf Afrika Urlauben noch nie hinbekommen... 😕 Allerdings hatte es bisher auch noch nie eine Unterkunft gegeben, in der wir 50% der Zeit im Bett verbracht hatten. 🙄

Da der Check-in im Tembe Elephant Park mit zwölf Uhr angegeben war, hatten wir uns vorgenommen, am nächsten Morgen früh zu starten und evtl. noch einen Abstecher ins Ndumo Game Reserve zu machen. So schön die Umgebung und die Ausflüge am Kosi Mouth auch gewesen waren, wollten wir nun nur noch weg und endlich wieder unsere "Ruhe" haben... 😗

Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 29
Teil 2714. März 2017
23.12.2016 - Ndumo Game Reserve

Wie vereinbart, standen wir bereits um halb fünf auf, kochten uns Wasser für etwas Tee und Kaffee, bevor wir uns schon um viertel nach fünf, bei bereits angenehmen 24 Grad, auf den Weg machten.... 😗

Die Tankstelle in Manguzi hatte bereits geöffnet und wir tankten den Corolla kurz auf, bevor es weiter in Richtung Ndumo ging. Manguzi lag noch ruhig und verlassen da, kein Vergleich zu dem Trubel, der so kurz vor Weihnachten, tagsüber in dem Ort herrschte. 😁

Wir fuhren die ca. 90 Kilometer lange Strecke bis zum Ndumo Game Reserve und trafen kurz vorm Ziel auf diese interessante Gruppe, die uns entgegenkam.

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Ansonsten waren natürlich die üblichen Verdächtigen unterwegs... 😉

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Schon um kurz vor sieben trafen wir am Gate ein, registrierten uns nur kurz und mussten nichts zahlen, da auch hier die Wildcard gilt.

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Da wir im Rest Camp, welches jedoch erst gegen acht öffnete, unser Exit Permit holen mussten, entschieden wir uns, zuerst in den Westteil des Parks zu fahren. Alles wirkte unheimlich trocken... 😐

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In dieser Sackgasse faden wir weder den angegebenen Hide noch die Toilette... 😛

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Größtenteils war die Strecke eben und sah' fast wie geharkt aus. Teilweise gab es jedoch - zumindest für unseren Corolla - ein paar schwierigere Passagen. 😮

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Wir entdeckten einige scheue Antilopen im Gebüsch, die sofort Reisaus nahmen. Dann trafen wir jedoch endlich mal auf ein Nyala, welches sich - trotz Nachwuchs - ablichten ließ, bevor es ebenfalls im Gebüsch verschwand... 😉

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An der Picnic Site Red Cliffs legten wir eine Pause ein und frühstückten allein und verlassen, dafür jedoch mit einer tollen Aussicht...

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Leider war am Flusslauf nicht viel los, dafür konnten wir zumindest noch einen hübschen Pied Kingfisher/Graufischer ablichten. 🙂

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Gut gestärkt ging es schließlich weiter... Und auch wenn wir sie nicht sahen, fanden wir jedoch zumindest die Hinterlassenschaften eines Rhinos, gespickt mit hübschen Schmetterlingen.

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Das Ndumo GR soll ja ein Eldorado für Birder sein... allzu viel Glück hatten wir jedoch auch mit den Piepmätzen vor Ort nicht... 😕

Steppe buzzard/Mäusebussard

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Wir fuhren die ganze Runde bis zur Westgrenze des Parks und ab und zu huschte etwas über den Weg oder durch's Gebüsch.

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Da war der "blinde" Passagier auf unserer Windschutzscheibe doch ein dankbares Fotomotiv. 😉

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Ansonsten:

Versteckte Impalas

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Versteckte Giraffen

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Dann flog uns eine Erstsichtung durch's Bild: 🤩 Ein Prple-crested Turaco/Glanzhaubenturako

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Das ging so schnell, dass wir ihn leider nicht komplett auf's Foto bannen konnten. Zumindest setzte er sich noch mal kurz hin, bevor er komplett aus unserem Sichtfeld verschwand...

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Leider ebenfalls sehr weit entfernt und im schlechten Licht: ein European bee-eater/Bienenfresser

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Kurz vor dem Abzweig auf die "Main Road" mussten wir wieder umkehren. Hinunter hatte es der Corolla geschafft, aufwärts ging jedoch gar nix... 🙄

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Für den Umweg wurden wir dafür mit "sichtbaren" Impalas belohnt... 😄 Und auch eine Giraffe gab's noch on Top! Wer sagt denn, dass hier nix los ist... 😗

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Später als gedacht trafen wir somit erst gegen elf Uhr am Rest Camp ein, um uns unser Exit Permit ausstellen zu lassen.

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Wir quatschten ein wenig mit dem sehr netten Camp Manager, genehmigten uns ein Kaltgetränk aus dem Freezer und schauten uns anschließend etwas im Camp um. Die Hütten liegen ruhig und idyllisch auf dem Gelände verteilt, hier war anscheinend trotz der Ferienzeit so gut wie nix los... 🤨 Schade eigentlich... Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir hier wohl kurzfristig eine Nacht verbracht, um dem Trubel in der Utshwayelo Lodge zu entkommen! 😛

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Der einzige Nachteil besteht nur darin, dass es in den Unterkünften keine Badezimmer gibt und die kommunalen Einrichtungen genutzt werden müssen. Dafür gibt es jedoch einen (von Weitem) nett aussehenden Pool. Da dort Gäste waren, haben wir ihn nicht näher in Augenschein genommen und auch nicht fotografiert.

Zu den Birdhides kommt man nicht mit dem Auto, sondern muss etwas laufen. Gerne hätten wir uns auch diese noch angesehen, verzichteten jedoch aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit darauf... 😕

Wir sahen eine letzte Giraffe auf dem Rückweg und verließen den Park gegen zwölf Uhr.

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Wieder öffnete uns der nette ältere Herr das Tor und wir fragten ihn spontan, ob wir ihm unser restliches Obst, Biltong und andere Dinge überlassen konnten, da wir in den kommenden Tagen im Tembe ja volle Verpflegung erhalten würden. Gerührt und mit Tränen in den Augen bedankte er sich und wünschte uns Frohe Weihnachten. Stolz berichtete er zudem, dass er einen deutschen Namen hat und Johannes heißt. So richtig konnten wir mit der Situation gar nicht umgehen, da wir selber ja auf dem Weg in eine (für unsere Verhältnisse) "Luxus"-Lodge waren, um die Weihnachtstage dort zu verbringen. 🤨

Faszinierend fanden wir die Fußgänger Wege in dieser Ecke des Landes.

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Auf halber Stecke zum Tembe Elephant Park kamen wir durch einen Ort, in dem einen Tag vor Heilig Abend der Bär tobte... 😎 😄 Es war kaum noch ein Durchkommen, da wohl jeder aus dem Umland dort unterwegs war, um seine Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Leider gibt es davon keine Bilder, sondern nur ein Video. 😗

Um halb eins waren wir schließlich am Gate zum Tembe, meldeten uns an und warteten mit drei weiteren Personen auf unsere Abholung.

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Während unserer Wartezeit, mittlerweile zeigte das Thermometer 38 Grad an, sahen wir uns ein wenig um...

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... und enteckten sogar afrikanische Maulwurfhaufen! 😄

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Schließlich kam ein Lodgefahrzeug zum Eingang und wir folgten ihm ein Stück zum Parkplatz, bevor uns der Guide im offenen Fahrzeug zum Camp brachte...

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Wir freuten uns sehr auf die anstehenden Weihnachtstage im Tembe Elephant Park - schließlich hatten wir in den letzten Monaten von zu Hause aus, bereits immer wieder das Wasserloch beobachtet, um uns auf den Urlaub einzustimmen. 😎

gefahrene Kilometer: 188
Teil 2823. März 2017
23.12.2016 - Ankunft im Tembe Elephant Park

Vom Parkplatz ging es dann also mit einem Lodgefahrzeug weiter zum Camp. Es war eine kurze Fahrt von vielleicht 10-15 Minuten und dann waren wir endlich dort! 🙂

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Die Mitarbeiterinnen in ihren hübschen Kleidern sammelten sich und sangen das obligatorische Begrüßungsständchen...

Bei YouTube ansehen ↗



Im Anschluss daran gab es feuchte Tücher zur Erfrischung.

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Claudette, mit ihr hatten wir im Vorfeld bei der Buchung bereits Kontakt, nannte die jeweiligen Zimmernummern und die Reisetaschen wurden uns aus den Händen genommen und weg getragen. Wir sollten die Nummer sechs bekommen...

Danach folgten wir Claudette zur Rezeption, um "richtig" einzuchecken - dabei stellte sich heraus, dass wir jetzt doch lieber die Nr. 08 nehmen sollten?! 🙄

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Uns war es gleich, da wir die Anordnung der Zelte ja nicht kannten und somit auch nicht beurteilen konnten, ob der Wechsel nun von Vor- oder Nachteil war. Schwitzend folgten wir einer Mitarbeiterin, die uns den Weg zur entlegenen Nr. 08 zeigte.... 😗

Die Unterkunft war wirklich der Hammer! 🤩 Die Zelte sind mit ordentlich Abstand voneinander aufgebaut, im Safaristyle gehalten und es gibt pro Person ein riesiges Bett!

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Outdoordusche:

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Der Weg zum eigenen "Spa"Bereich:

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Es war traumhaft schön und wir fühlten uns direkt wohl. Bis zum Lunch um zwei Uhr hatten wir noch ein wenig Zeit, doch was sollten wir tun?! Unser Gepäck war schließlich noch irgendwo unterwegs... 😗 Schließlich kamen zwei Damen mit den Reisetaschen (auf dem Kopf) an, ich hatte direkt ein schlechtes Gewissen, denn mittlerweile hatten wir bestimmt 40 Grad. 😣

Ich sprang zur Abkühlung schnell noch in den kleinen, aber feinen, Pool, bevor wir um zwei zum Lunch gingen. Es gab Salat mit kleinen Snacks dazu, genau das Richtige bei dem Wetter... Dazu gab es Wasser am Tisch, alle anderen Getränke konnten bestellt werden und wurden bei der Abreise abgerechnet.

Wir wunderten uns ein wenig, denn die ein oder anderen Gäste wirkten auf uns (wohl zu spießige) Deutsche etwas seltsam. Eine junge Frau war mit ihrem Freund unterwegs und kam tatsächlich im Bikini zum Essen. Andere liefen Barfuß durchs Restaurant... 😕 Uns kam es total deplaziert vor, da alle Mitarbeiter diese tollen Kleider trugen und hübsch zurecht gemacht waren. 🤨

Wir hofften, dass wir nicht mit diesen rücksichtslosen Leuten auf einem Fahrzeug landen würden und fieberten dem ersten Gamdedrive entgegen.

Im Tembe läuft immer alles nach dem gleichen Schema ab und man muss selber gar nicht mehr viel mitdenken:

05:45 h - kleines Frühstück (Kaffe, Tee, Rusks, Müsli, Obst und Joghurt)
06:00 h - 09:00 h Morningdrive
09:15 h - warmes Frühstück
14:00 h - Lunch
15:00 h - 18:00 h: Gamedrive
19:30 h - Dinner

Wir sammelten uns also um drei bei den Fahrzeugen und wurden von einem zum nächsten geschickt. Schließlich landeten wir bei unserem Guide Vali und mit uns war ein Pärchen (Conny & Robin) mit ihrer volljährigen Tochter Megan, aus Durban an Bord.

Es war eigentlich viel zu heiß, in dem offenen Fahrzeug blies uns die heiße Luft ins Gesicht, dass uns fast der Atem weg blieb. Vali machte uns drauf aufmerksam, dass es auch den Tieren zu heiß wäre und wir nicht viel sehen würden... 🤨 Unseren ersten Stopp machten wir also am Wasserloch.

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Wir sahen einige Wooly-necked stork/Wollhalsstorch sowie Hadedah ibis/Hagedasch-Ibisse

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Ansonsten lag das Wasserloch verlassen da, allerdings fiel uns auf, wie grün es hier - im Vergleich zu Ndumo - war.

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Wenige Minuten später näherte sich dann ein grauer Bulle mit ganz beachtlichen Stoßzähnen. Wir waren happy! Ja, deshalb waren wir hier - wir wollten möglichst viele Elefanten sehen... 😄

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Neben dem Elefanten Bullen konnten wir direkt am Hide auch mehrere dieser 8-beinigen Geschöpfe beobachten... 😕

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Ein letzter Blick auf den grauen Riesen...

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... und dann ging es weiter durch die nachmittags Hitze.

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Wir sahen einen Crowned hornbill/Kronentoko.

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Dann ging es ein Stück an der Parkgrenze entlang. Im Vergleich zu dem wenige Kilometer gelegene Ndumo Reserve war es hier richtig schön grün. Laut Vali liegt die Trockenheit in Ndumo an dem steinigen Untergrund dort.

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Hier hatte im letzten Jahr wohl ein recht alter Tusker sein Leben gelassen - es war im Kampf zweier Bullen geschehen. Zumindest war es somit ein natürlicher Tod gewesen... 😐

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An dem nahe gelegenen Wasserloch trafen wir auf eine weitere Eli-Herde.

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Auch die Nyalas wollten hier ihren Durst löschen...

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... wurden jedoch von den Elefanten immer wieder verjagt.

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Die Mädels blieben also lieber auf Abstand!

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Als die Eli Herde sich verzog, trauten sich schließlich alle Nyalas ans Wasser. 😛

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Vali fuhr mit uns ins Marschland, die Aussicht war super schön, aber leider waren keine Tier zu sehen... Er hatte auf Büffel gehofft, die hier wohl unterwegs sind, aber wir bekamen sie nicht zu Gesicht.

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Nach einer weiteren Stunde Fahrt ging es somit wieder zurück zum Camp. Die Sonne verschwand langsam und bei der holprigen Fahrt entstand somit zumindest noch ein Bild mit etwas Abendstimmung. 😉

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Nachdem wir um sechs zurück am Camp waren, testeten wir unsere Outdoordusche und begaben uns um kurz nach sieben zur Lapa, wo bereits ein Feuer brannte. Wir genehmigten uns einen Aperetif am Feuer und dann wurde auch das Essen eingeläutet. Es gab eine kalte grüne Suppe (Gurke?) zur Vorspeise, dann Huhn und Beef mit Bratkartoffeln, Bohnen und Kürbis. Zum Nachtisch einen süßen Caramelkäsekuchen. Alles war sehr lecker! 🙂

Da wir früh in den Tag gestartet waren, krochen wir bald in unsere gemütlichen Betten und löschten das Licht um viertel nach neun. Gute Nacht! 😘
Teil 2904. Apr. 2017
24.12.2016 - Weihnachten im Tembe Elephant Park

Auch wenn es in der Nacht ziemlich warm war, schliefen wir ganz gut in unserem Luxus-Zelt. Bereits um kurz vor fünf wurden wir wach, duschten kurz und machten uns einen Tee. Dabei sprang die Sicherung und es funktionierte nix mehr mehr. 😮

Egal, wir genossen unseren Tee und Markus schlich in freudiger Erwartung ums Zelt und "schoss" sich bereits warm... 😄

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Um kurz vor sechs gab es ein kleines Frühstück, bestehend aus Tee, Kaffee, Säften, Obstsalat, Joghurt und Rusks.

Unser Fahrzeug, mit dem Inyathi (Xhosa = Büffel) stand bereits bereit. Die Bewohner des Zeltes Nr. 16 waren am Vortag zu spät angekommen und wollten nun unbedingt mit einem anderen Guide fahren, von daher waren wir nach wie vor nur zu fünft und fuhren in gleicher Besetzung wie am Vortag los. 😛 Uns sollte es recht sein... 😗

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Nach einer Viertelstunde entdeckten wir im Gebüsch einen grauen Riesen.

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Kurz drauf entdeckten wir frische Katzenspuren - das ging ja gut los - aber schließlich war ja auch Weihnachten... 😎

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Veli fuhr und fuhr, doch wir verloren bald die Spur. 😕

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Immerhin entdeckten wir eine Leopard Tortoise (Pantherschildkröte) auf ihrem Weg.

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Ein kleines Highlight war dafür die Sichtung eines African Pygmy kingfishers (Natalzwergfischer). 🤩 Für uns war es eine Erstsichtung und wir waren richtig happy!

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Der Kleine sah' aus wie aus einem Comicfilm. So süß! 😘

Dann lag mitten auf der Pad frischer Elefantendung, der bereits von Dungbeetles in Beschlag genommen wurde.

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Veli's Spottergeist war geweckt und er wollte den Elefanten unbedingt aufspüren. Der Arme tat uns manchmal mehr leid, als wir uns selber... Die Tage im Tembe wurden nun wirklich nicht durch viel Sichtungsglück gekrönt. Aber unser Guide gab' alles. 😄

Schließlich entdeckten wir den einzelnen Elefanten Bullen an einem kleinen Wasserloch.

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Auch wenn das Foto nicht das Beste ist, erkennt man hier am deutlichsten das Loch am unteren Drittel des Rüssels. 🤨

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Beim Trinken lief ihm das Wasser immer wieder dort hinaus. 😕

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Veli meinte, das solch eine Verletzung durch Zecken entstehen könnte und es für den Elefanten auf Dauer besser wäre, wenn man den unteren Teil des Rüssels komplett abnehmen würde... 🙁

Etwas betrübt beobachteten wir den armen Kerl noch etwas, wie er es sich gemütlich machte.

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Veli pflückte uns ein paar rote Beeren (?) und mutig probierten wir sie. Sie waren etwas sauer, aber ansonsten gab' es auch später keine Probleme... 😄

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European roller (Blauracke)

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An dem zweiten "dicken" Haufen des Tages machten wir schließlich unsere Kaffeepause... 😉

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Immerhin gab es auch hier ein paar Eli-Spuren und ich machte direkt mal einen Größenvergleich.

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Schuhgröße 40-41 wirkt gegen so eine Elefantenspur doch recht zierlich! 😛

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Als nächstes trafen wir auf einen einzelnen Impalabock.

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Aus welchem Grund auch immer, war sein rechtes Horn mittig abgestorben, wuchs in die völlig falsche Richtung und verdeckte fast sein Auge... 🙄 Anscheinend kann solch ein Makel zum Ausschluss aus der Gruppe führen - wie hart die Tierwelt doch manchmal ist. 🙁

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Diese Echse saß gut getarnt an einer Astgabel.

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Da wir nicht allzu viel gesehen hatten, fuhr Veli uns auf dem Rückweg zum Camp nochmal zum Hide am Wasserloch.

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Und das war auch gut so, denn hier tummelte sich erneut eine Herde Elefanten...

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Während einer abseits nach einer eigenen Quelle buddelte, genoss ein anderer das kühle Nass aus dem Wasserloch.

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Vor unsere Nase kümmerten sich die "Achtbeinigen" um ihr Frühstück. 😣

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Wir blendeten dies für uns aus und genossen lieber die "Fernsicht" - mittlerweile entwickelte sich das Wasserloch zu einer Art "Arche Noah". Immer mehr Tiere kamen zum Vorschein und stillten ihren Durst.

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Diesem Rabauken schien die Anwesenheit der Gnus, Kudus und Nyalas überhaupt nicht zu passen und er erklärte das Wasser zu seinem "Revier". 😄

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Die scheuen Kududamen zeigten sich beeindruckt und näherten sich nur gaaaanz vorsichtig.

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Es war herrlich und wir genossen die Aussicht - das Treiben am Wasserloch hatte ein wenig was von dem Trubel in Urkaruus, wie wir es knapp ein Jahr zuvor erlebt hatten... 🙂

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Während der Großteil der Herde gemütlich im Staub rumwedelte, hielt der Krawall-Eli weiter die Stellung.

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Dieses Nyala-Kind erkundete ganz mutig die Gegend.

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"Uups, was willst Du denn hier?!" 🙄

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Wooly-necked stork/Wollhalsstorch

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Dann kam Bewegung in die Menge...

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Wir hielte mittlerweile den Atem an, da das kleine Nyala immer noch auf "Abwegen" und ganz verängstigt war... 😮

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Schließlich hörte seine Mami jedoch das verzweifelte Schreien und sammelte es wieder ein.

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Es war mittlerweile nach neun und wir mussten dringend aufbrechen. Schade eigentlich, denn wir hätten dem Treiben noch ewig weiter zusehen können...

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Als Familie Nyala und einzelne Elefanten das Feld räumten, kletterten wir schließlich den Hide wieder hinunter und ließen uns von Veli ins Camp fahren. Das Frühstück wartete...

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Etwas verspätet kamen wir zum Frühstück an, was nicht weiter schlimm war, da wir ohnehin nicht so sehr auf warmes Frühstück stehen... 😗 Nach etwas Toast verabschiedeten wir uns in Richtung Pool. D.h. ich kühlte mich dort ab und las' etwas, danach legten wir uns auf's Ohr. Es waren bestimmt wieder über 40 Grad und viel zu heiß, um sich draußen aufzuhalten. 🙄

Im nächsten Teil wird's dann jedoch kühler... 😉 😗
Teil 3005. Apr. 2017
24.12.2016 - Der heilige Abend im Tembe Elephant Park

Nach einem ausgiebigen Vormittagsschläfchen ging es wieder nach vorne zum Restaurant.

Dieses hübsche Crested guineafowl/Haubenperlhuhn entdeckten wir, auf unserem Weg dorthin, im Baum.

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Zum Lunch gab es Kuduburger. Dieser war sehr lecker, aber es war auch ziemlich viel. 🙄 Diese vollumpfängliche Verköstigung waren wir gar nicht gewohnt... 😉

Erleichtert stellten wir fest, dass sich die "Bikini-Fraktion" im Aufbruch befand... 😗 Das ließ auf ein ruhiges Weihnachtsfest hoffen!

Während der Mittagszeit zog es sich immer mehr zu. 🤨 Ursprünglich hatten wir abgestimmt, den Nachmittags Drive, aufgrund der Hitze, um eine Stunde nach hinten zu verschieben - zogen ihn jedoch kurzfristig wieder auf drei vor. Neu an Bord waren Monica und Chris. Ein sehr Tembe-erfahrenes südafrikanisches Pärchen, welches in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal dort war. 🤪

Ob es sich hierbei um dasselbe Guineafowl handelt, können wir nicht sagen. Allerdings kommen wohl deutlich die veränderten Lichtverhältnisse durch...

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Zu den Wolken kam Wind hinzu und es fing an zu regnen. 😕 Schlechte Aussichten für uns, laut Veli mögen die Tiere dieses Wetter nicht besonders! 😣 Nach dem heißen Wind am Morgen, war ich nun froh, meine Softshellhose und Regenjacke angezogen zu haben! Es war wirklich kaum zu glauben, wie schnell das Wetter wechselte.

Veli's Vorhersage sollte sich bewahrheiten... Um es vorweg zu nehmen, wir sahen während des dreistündigen Drives nicht einen Elefanten. 😵

Selbst die allgegenwärtigen Nyalas ließen sich (bei dem Wind?!) nicht blicken. Dafür entdeckten wir ein paar versteckte Common Duiker/Kronenducker.

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Plötzlich dann ein aufgeregter Ruf von vorne - Veli hatte tatsächlich ein Suni/Moschuschböckchen im Gebüsch entdeckt!!! 🤩 Diese Miniantilopen kommen nur in wenigen Gebieten Ostafrikas vor und sind sehr scheu und schlecht zu entdecken.

Leider gelang uns von unserer Suni-Ausgabe auch kein vernünftiges Foto. Wir hatten wohl den falschen Platz, aber bei den ausladenen Gamedrivefahrzeugen war es natürlich schwer, jeder Reihe gute Sicht zu ermöglichen.

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Wir waren nach der Sichtung trotzdem alle bester Laune und ganz aufgeregt, wie kleine Kinder! 😄

Der Regen legte zu und die Regencapes wurden übergeworfen. Wir saßen bei dieser Tour ganz hinten und somit in unseren Klamotten ziemlich geschützt und komfortabel. 😉

Eine halbe Stunde lang trafen wir auf kein einziges Tier und so freuten wir uns richtig über eine Gruppe Impalas im Regen.

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Während der Vater etwas abseits äste, beschauten wir uns den Kindergarten von Nahem.

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Unsere Fahrt führte erneut ins weite Marschland - doch auch heute war von den Büffeln nichts zu sehen. Sie mögen zwar Wasser, aber anscheinend keinen Regen, oder keinen Wind, oder...?! 😐

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Veli war fast ein wenig verzweifelt, solch eine Ausfahrt am Heiligen Abend... Wir hatten uns alle so sehr auf die tollen Sichtungen im legendären Tembe gefreut, dass die Stimmung etwas gebremst war.

Den Sundowner gab' es schließlich im Regen und wir bestellten kollektiv einen doppelten Gin mit Tonic. Soviel zum Thema: Kein Alkohol ist auch keine Lösung... 😛 😗

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Robin verlor zu guter Letzt noch seine Brille im Gras und die Männer suchten die Umgebung ab, aber sie blieb verschollen...

Schließlich machten wir uns langsam auf den Heimweg.

Dieses arme Impala Weibchen trug nicht zur Stimmungsaufhellung bei... 🙁

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Die Verletzung am Bein sah' übel aus, zumindest wurde sie jedoch nicht aus der Gruppe verstoßen. Dies war zumindest ein kleiner Trost!

Auch am Wasserloch vom Vortag war, außer einigen Ibissen, nichts los...

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Zumindest ließ sich kurz vorm Camp noch eine Giraffe blicken!

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Auch in den anderen Fahrzeugen hatte man wohl die Regencapes im jeweiligen Vordersitz entdeckt... 😄 Es erinnerte mich irgendwie an eine schlechte "Arztserie" - auch wenn es natürlich ein guter Service der Lodge ist. Denn ich Blitzmerker hatte zuerst gar nicht gecheckt, dass in jedem Vordersitz ein Cape steckte... 🙄 😄 😗

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Zurück am Camp hatte es sich bestimmt um 15 Grad abgekühlt. Noch immer war es stürmisch und wolkig, doch da Regen in Afrika ja etwas Gutes ist, freuten wir uns über dieses "Weihnachtsgeschenk". (allerdings wurde aus dem Regenguss dann doch nix richtiges...)

Markus fragte nach dem Wlan Code, doch das Netz war wirklich schlecht und wir konnten kaum ein paar Grüße versenden.

Um halb acht ging es zum Abendessen und es gab eine leckere Tomatensuppe, ein Pilzragoutfin und zur Hauptspeise Reis, Pap, Impalasteaks, Hühnerspieße, Kuduwurst und Gemüse. Zum Nachtisch dann ein Tiramisu. Das Essen war ok, aber ein Rückschritt zum Vorabend.

Tom, der Manager, hielt vorm Essen eine nette Rede, begrüßte alle neu eingetroffenen Gäste und wünschte uns einen schönen Abend. Außerdem lud er uns ein, nach dem Essen, am Feuer den lokalen Sängern zu lauschen. Ich flitzte noch schnell zu unserem entlegenen Zelt, um etwas Geld zu holen und verpasste fast den Anfang.

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Leider sind die Bilder ziemlich dunkel geworden, aber man erhält zumindest einen kleinen Eindruck. Der Gesang der Männer war auch wirklich schön, schade nur, dass so wenige Gäste dort waren, denn schließlich hilft der Tipp der Gäste auch der Community.

Um kurz nach zehn waren wir wieder im Zelt und riefen bei unseren Lieben zu Hause an, um ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen, dann verkrochen wir uns in unsere Betten. Der Ventilator blieb in dieser Nacht aus... 😗

Gute Nacht! 😘
Teil 3110. Apr. 2017
25.12.2016 - Tembe Elephant Park - Morningdrive

Die Nacht war schön kühl, es hatte sich um ca. 20 Grad abgekühlt. 🤨 Markus weckte mich um fünf Uhr mit "Last Christmas" (erst am nächsten Tag sollten wir von dem Tod von George Michael erfahren... 🙁 )

Um viertel vor sechs ging es zum Frühstück und um sechs fuhren wir mal wieder zu fünft (plus Veli) los. Monika und Chris fuhren den Morningdrive mit ihrem eigenen Wagen.

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Schon wieder sah' man in den ersten Wagen die obligatorischen Regencapes... 😄 Dieses Mal sollten sie allerdings wohl "nur" gegen die Kälte schützen, denn es blieb trocken.

Es war trocken und kühl, aber nicht viel los. Eh' klar, die Tiere mögen dieses Wetter nicht. 😎 Immerhin sahen wir nach nur 30 Minuten die ersten Giraffen! Und dieses Mal sogar aus der Nähe! Das ging ja gut los... 😉 😗 (wir wurden im Laufe unseres Aufenthalts im Tembe genügsamer... 😛 )

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Da es keine anderen Höhepunkte gab, unterhielt Veli uns damit, den Weg "frei" zu schlagen.

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Nach 1,5h Stunden kamen wir am entlegenen Ponweni Hide an. Hier parkten bereits zwei Gamedrivefahrzeuge und ein Guide kam uns mit den Worten "there is one lion" entgegen. Ja klar, und morgen kommt der Osterhase! Er hatte wohl eine andere Reaktion erwartet, aber wir waren mittlerweile alle so desillusioniert, dass wir annahmen, er wollte uns veräppeln. 🙄

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Aber tatsächlich, eine einzelne Löwin lag weit entfernt im Gras und beobachtete ein Nyala. 🤩

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Insgesamt waren nun drei Gruppen am Hide und wir alle machten dort unsere Kaffeepause - wahrscheinlich waren alle Guides glücklich, den Gästen zumindest eine Löwensichtung zu ermöglichen und wir alle beobachteten und fotografierten als würde ein ganzes Rudel direkt vor unseren Augen spielen. 😄

Mit uns beobachtete ein Samango Monkey das Geschehen.

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Das Nyala fühlte sich in der Nähe des Hides hingegen ziemlich sicher. (Die Löwin liegt im oberen linken Drittel des Bildes)

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Die Löwin rechnete sich wohl nicht allzu viele Chancen aus, ab und zu hob sie mal ihren Kopf, um sich dann wieder im hohen Gras zu verstecken.

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Nach 45 Minuten machten wir uns schließlich auf den Rückweg, nicht ohne auch den hübschen Samango Affen nochmal abzulichten.

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Auf dem Rückweg entdeckten wir noch einen Crowned hornbill/Kronentoko sowie einen Steppe buzzard/Mäusebussard.

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Um kurz nach neun trafen wir pünktlich zum Frühstück wieder am Camp ein. Auf jedem Tisch warteten personalisierte Geschenke auf die Gäste. Eine nette Geste der Lodge. 🙂

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Bereits am Ankunftstag hatten wir für halb elf und zwölf je eine Massage bestellt. Kurz nach 10.00h wurde jedoch unser privater "Spa" Bereich umgerüstet und eine zweite Liege wurde herbei getragen.

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Somit genossen wir schließlich zeitgleich eine 90 Minuten Ganzkörpermassage. 🙂 Das war wirklich ein tolles Erlebnis und ist absolut zu empfehlen, da das Preisleistungsverhältnis echt stimmt. Leider war es schon fast etwas zu kühl, während wir leicht bekleidet dort draußen lagen 🤨 - aber irgendwas ist wohl immer... 🙄

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Nach dieser Weihnachtsmassage - wann wird man schließlich schon mit Nikolausmütze massiert?! 😄 - gönnten wir uns noch ein Mittagsschläfchen... 😗

Weiter geht's im nächsten Teil - und dann wird's auch mal wieder etwas spannender... 😉
Teil 3212. Apr. 2017
25.12.2016 - Tembe Elephant Park - so, wie man es sich vorstellt...

Zum Lunch gab es am Weihnachtstag Reissalat, rote Beete und grünen Salat. Gestärkt ging es erneut um drei Uhr auf den Nachmittags Drive. Dieses Mal waren auch wieder Monica und Chris mit an Bord (die beiden waren morgens ja alleine unterwegs gewesen und hatten die Löwin am Hide leider nicht gesehen). Immer noch war es ziemlich bedeckt und kühl, wahrscheinlich wieder mal kein gutes Wetter für Sichtungen, doch bald entdeckten wir einen Red Duiker/Rotducker im Gebüsch. 😉

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Veli war es wohl leid, dass wir tagelang wenig gesehen hatten und fuhr einen, für normale Fahrzeuge gesperrten, Weg zum Wasserloch.

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Er schien den richtigen Riecher gehabt zu haben, denn schon nach wenigen Metern kam uns ein stattlicher Elefantenbulle entgegen! 😮

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Er kam direkt auf uns zu und wir alle waren mucksmäuschenstill und hielten die Luft an.

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Er hielt, ganz ruhig, direkt auf uns zu, erst wenige Meter vorm Fahrzeug schlug er sich links, durch die Büsche, an uns vorbei. 🤪

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Es war ein tolles Erlebnis, wir waren alle geflasht und angetan von dem Erlebten. Während Markus Fotos schoss, filmte ich den Eli (die Videoverlinkung poste ich im Folgebeitrag).

Von der anderen Seite näherten wir uns anschließend dem Wasserloch und dem Hide. Eine ganze Herde Elefanten erwartete uns bereits dort. Ein ganze Zeit lang genossen wir das Geschehen. 🙂

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Allerdings wurden wir auch skeptisch beäugt... 🤨

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Ein paar ganz kleine "Stöpsel" gab es auch. 😘

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Es war so schön, diese wunderbaren Tiere so ungestört beobachten zu können.

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Als sich die Herde langsam verabschiedete, erregte ein Little Bee-eater Paar unsere Aufmerksamkeit.

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Nur ein einzelner Bulle stand nun noch am Wasserloch, stillte seinen Durst und widmete sich dann der Zahn- und Körperpflege. 😁

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Nach einigen Minuten hatte er sein "Programm" beendet und zog ebenfalls weiter...

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Auch wir machten uns auf den Weg und als nächstes lief uns - zur Abwechslung - ein (leider ziemlich verzecktes) Nyala über den Weg.

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Crested francolin/Schopffrankolin im hohen Gras

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Erneut hielten wir zum Sundowner, an gleicher Stelle wie am Vorabend, im Marschland. Doch dieses Mal waren wir nicht allein... Von den Büffeln war zwar immer noch nichts zu sehen, doch dafür zog ein alter Tusker durch die Ebene. Veli und Robin hielten erneut (erfolglos) Ausschau nach der verlorenen Sonnenbrille.

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Der alte Bulle ließ sich durch uns nicht stören und nahm sein Abendessen zu sich. Wir waren begeistert, solch einen stolzen Elefanten aus der Nähe beobachten zu können... 🙂

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Da war die Stimmung in der Gruppe doch gleich viel besser als am Vortag und wir genossen unsere Drinks und den Ausblick (auch ohne untergehende Sonne).

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Ich unterhielt mich intensiver mit Monica und erfuhr, dass die Bilder und Fotos in sämtlichen Zelten von ihr stammen. An der Rezpetion gibt es zudem etliche Bilder zum Kauf, deren Erlöse in die Tembe Tusker Foundation fließen.

Fotos "mit" Eli mussten natürlich auch sein... 😉

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Der Bulle näherte sich uns immer mehr, wirkte jedoch ganz ruhig und zog schließlich in seinem Wohlfühlabstand an uns vorbei...

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Nach einer Dreiviertelstunde machten wir uns auf den Heimweg, etwas Abendstimmung kam sogar auch noch auf!

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Es ging zurück zum Camp und Veli freute sich, dass wir ihm sofort beantworteten konnten, welche Antilope im Gegenlicht stand. 😄 (zugegebener Maßen war das ja nicht allzu schwer... 😗 )

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Wir ahnten noch nicht, was uns ein paar Kurven später im Gebüsch noch erwarten sollte... 😛 Plötzlich entdeckten wir einen weiteren Bullen - soweit so gut - er lief hinter einer Elefanten Kuh her...

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... um sich dann, vor unseren Augen mit ihr zu paaren!!! 🤩 Okay, ein paar Büsche und Bäume waren im Weg, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis. Lt. Veli sind Elefanten nämlich etwas schüchtern und paaren sich nicht unbedingt vor Zuschauern.

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Vielleicht waren sie sich jedoch auch dessen bewusst, dass sie eigentlich ganz gut getarnt waren?! 😎 Als er von ihr abließ, kam noch ein weiterer Eli zum Vorschein.

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Der Gute sah' sichtlich erschöpft aus... 😉

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Während sich die beiden Verliebten erstmal wieder stärken mussten, bespasste uns der dritte Eli im Bunde, in dem er ein aufdringliches Perlhuhn verscheuchte... 😄 🤪 Er schien richtig aufgebracht, doch das Perlhuhn war resistent und tauchte immer wieder auf! 🙄

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Viel später als geplant, aber dafür bester Stimmung, erreichten wir erst um sieben das Camp. Schnell wurde geduscht, um dann doch noch rechtzeitig zum Abendessen zu erscheinen. Dieses Mal warteten Knallbonbons auf jedem Teller auf uns und so saßen wir sowie die meisten anderen Gäste wenig später mit Papierkronen auf dem Kopf am Tisch... 😉 Übrigens hatten wir während unseres gesamten Aufenthalts unseren (deutschen) Zweier-Tisch.

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Leider war das Essen am 1. Weihnachtstag nur mäßig... Es gab Thunfischsalat zur Vorspeise, dann verschiedene Sorten Fleisch, Kartoffeln, Reis und Gemüse zum Hauptgang. Der Nachtisch war ein nicht zu identifizierendes Allerlei und schmeckte auch nicht besonders. 😵 Leider verpassten wir den allgemeinen Aufbruch und so probierte Markus höflichkeitshalber auch noch den Christmas-Cake, dieser hätte allerdings ebenfalls nicht sein müssen... 🙄

Vorm Essen hatte der Manager Tom erneut ein "Event" am Lagerfeuer angekündigt und so lief ich zum Geld holen nochmal zum Zelt, denn an diesem Abend sollten Tänzer aus der Community kommen. Wir hatten ein etwas schlechtes Gewissen, da wir mit dem Essen so unzufrieden gewesen waren - die Mitglieder der Community hätten sich bestimmt mehr darüber gefreut... 🙁

Als ich wieder zurück am Lagerfeuer war, hatten sich ein bis zwei Familien mit Sack und Pack eingefunden, schlafende Babys wurden abgelegt und während einzelne Männer und vor allem Jungs im Leokostüm für uns tanzten, sangen und klatschten die Frauen und Trommeln wurden geschlagen. Andere schienen nur als Begleitung gekommen zu sein - oder sie beherrschten den Tembe Tanz nicht... 😗 Die Kleinen waren so niedlich und zum Teil sehr ehrgeizig. Es war Herzerweichend und das ein oder andere Tränchen floss bei mir... Es war Weihnachten und diese Familien tanzten für uns Touris - von denen erneut noch nicht mal allzu viele zuschauten... 😐

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Obwohl ich es vom Vorabend hätte besser wissen müssen, hatte ich erneut leider wieder nur meine Handykamera am Start... Von daher sind auch diese Bilder mehr als miserabel geworden. 😏

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Insgesamt war die Vorstellung jedoch wirklich schön und vor allem Tom trug zu unserer Erheiterung bei - er sprang und tanzte im Hintergrund mit, als ging es um sein Leben! 😄 Es machte ihn sehr sympathisch, dass er sich auch als Manager noch so sehr mit den Tembe People identifizierte.

Viel zu spät ging es für uns, an diesem Abend, um halb elf ins Bett. Gute Nacht! 😘
Teil 3314. Apr. 2017
25.12.2016 - Video

Und hier nun der Video-Link von unserer Elefanten Begegnung.... 🙂 Welch' ein schönes Tier!

Bei YouTube ansehen ↗



Viele liebe Grüße und Frohe Ostern an alle Formis,
Nadja
Teil 3415. Apr. 2017
26.12.2016 - Abschied vom Tembe und die Fahrt zum Ithala

Das erste Mal in diesem Urlaub wurden wir vom Wecker geweckt waren noch ziemlich müde. 😕 Noch immer war es ziemlich bedeckt, aber zumindest nicht mehr so kalt.

Monica und Chris entschieden sich erneut dafür, alleine zu fahren und so ging es für uns wieder in "alter" Besetzung los. 😉 Der einzige Unterschied: die Familie aus Durban saß heute vorne! 😛 Es war unser sechster gemeinsamer Drive und wir wollten eigentlich immer irgendwie tauschen, damit jeder mal nach vorne kam, aber sie blieben hartnäckig in der Mitte oder hinten sitzen! Zum Abschluss hatten sie jedoch keine Wahl!!! 😄

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Veli fuhr mit uns, an diesem Morgen, in eine andere Richtung, es ging in den Sandforest, aber außer dichtem Busch gab es sonst nicht viel. 🤨

Yellow-fronted canary/Mosambikgirlitz

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Wir trafen auf einige Giraffen, der Bulle machte beim näherem Hinsehen jedoch einen etwas mitgenommenen (oder auch erfahrenen) Eindruck. 🙄

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Dann erregte eine Spur unsere Aufmerksamkeit - genauer gesagt eine Leopardenspur!!! 🤩 Sollte es mit dem Katzenglück schließlich doch noch klappen?!

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Wir folgten ihr eine ganze Zeit lang, bevor sie sich jedoch im Gras verabschiedete - kein Leo weit und breit. Genauer gesagt, nix weit und breit, es war rechts und links so zugebuscht, dass wir auch nicht wirklich viel sehen konnten. 😐 Ich beruhigte mich damit, dass die Tiere - wo auch immer sie sein sollten - zumindest genügend Futter haben... 😄

Veli musste uns mal wieder den Weg freischlagen, dass war dann auch schon fast das Highlight der ersten 1,5 h Fahrt!

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Ein blinder Passagier

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European Bee-eater/Bienenfresser

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Dann trafen wir erneut auf eine Gruppe Giraffen.

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Auch Nyalas und Zebras ließen sich blicken.

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European roller/Blauracke

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Nach 2,5 h fuhr Veli mit uns schließlich wieder zum Hide am Wasserloch - wohl seine letzte Hoffnung bei dieser Ausfahrt! 🙄 😗 Und tatsächlich stand ein Elefant sowie ein Nyalaweibchen dort - allerdings hatte das Wasser eine seltsame grünliche Färbung angenommen... 😕

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Wir tranken unseren Tee bzw. Kaffee und beobachteten die Tiere.

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Weitere große und kleinere Elefanten trafen am Wasser ein...

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Die Stimmung war unruhig, da es sich zum einen um Mutter-Herden und zum anderen um einzelne Bullen handelte.

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Wie die Orgelpfeifen... 😄

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Ein Common duiker/Kronenducker traute sich aus dem Gebüsch...

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Und dann wurde uns definitiv klar, warum Weihnachten auch als "Fest der Liebe" gilt! 😊 Erneut wurden wir Zeugen einer Eli-Paarung und dieses Mal gab es keine störenden Büsche und Bäume....

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Wer immer von euch also 2018 um die Weihnachtszeit im Tembe ist, kann sich auf viele kleine Eli-Babys freuen!!! 😉 🤪 🙂

Eindrucksvoll stolzierte der Bulle nach der Paarung am Wasser entlang... 😎

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Um kurz vor neun machten wir uns auf den Rückweg zum Camp. Dieses Mal traf das Fahrzeug vor uns auf einen entgegenkommenden Elefanten...

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Auf dem Rückweg zum Camp hatte ich noch eine nähere Begegnung mit einem Dung-Beetle... der Gute flog mir nämlich während der Fahrt ins Auge. 😣 Heilige Sch... tat das weh!!! Überlebt haben aber beide. 😉

Kein Dung-Beetle, dafür eine Schrecke in Rezeptionsnähe

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Im Camp angekommen, ging es zum Frühstück, bevor wir zusammenpackten. Veli gaben wir bereits seinen verdienten Tipp, doch er meinte, dass er uns später noch zum Parkplatz bringen würde...

Wir packten zusammen und verabschiedeten uns sowohl von der netten und ruhigen Familie aus Durban, als auch von Monica und Chris (diese hatten während ihres Morningdrives übrigens 10 (!!!) Löwen gesehen... 😮 ). Dann warteten wir vergebens auf Veli, der nicht mehr auftauchte. 😕 Ein anderer Guide brachte uns schließlich zu unserem Wagen und nach 3 Tagen waren wir wieder unser eigener Herr! 🙂

Wie bereits erwähnt, sind wir leider keine riesigen Tembe-Fans geworden... 🙁 Vielleicht war unsere Erwartungshaltung zu groß, vielleicht hatten wir zudem etwas Wetter- und Sichtungspech, vielleicht waren wir auch zu spießig in Bezug auf andere Gäste, die selbst Heiligabend und am 1. Weihnachtstag in Shorts und Barfuß zum Abendessen kamen?!

Die Unterkünfte waren auf alle Fälle toll und die Mitarbeiter durchweg sehr nett und freundlich und auch mit unserem Guide sowie den Fahrgästen hatten wir Glück gehabt... 🙂

Trotzdem freuten wir uns, dass es nun weiterging und so fuhren wir beschwingt Richtung Jozini. Das letzte (unbekannte) Etappenziel - das Ithala Gamereserve - galt es nun zu entdecken.

Auf den Straßen und in den Orten war bereits wieder einiges los.

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Aufgrund der ständig wechselnden Frequenzen, schalten wir auf längeren Strecken das Radio meist nur kurz ein und dann wieder sehr schnell aus. Vor unserer Ankunft im Tembe hatten wir uns jedoch bereits auf "East Coast Radio" eingeschossen und hier hielt der Empfang auch über Kilometer. Irgendwann wunderten wir uns schließlich darüber, dass ununterbrochen George Michael gespielt wurde... 🙄 Ein Blick ins Internet brachte uns schließlich die Info, dass der Sänger am Vortag überraschend gestorben war. 🙁

Wir fuhren durch das quirlige Jozini, hielten jedoch nicht für einen Blick auf den Staudamm.

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Die Straßen bis zur N2 waren super, dann ging es kurze Zeit später auf die R69 in Richtung Vryheid.

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Die Straße wurde zum Schotterweg und wir trafen kaum auf andere Fahrzeuge... 🤨 Landschaftlich war es wunderschön, doch die ca. 80 km zogen sich, da wir, aus Angst vor einem platten Reifen, mit unserem Corolla langsam über den Schotter tuckerten... 😕

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Die Wolken sahen übrigens wirklich so aus und wurden nicht aufgrund der holprigen Fahrt so abgelichtet... 😛

Das letzte Stück der R69 ging dann wieder über Asphalt, Häuser und Hütten waren am Wegesrand zu sehen und auch Rinder und Kühe bevölkerten wieder die Straßen... 😉

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Um halb zwei hatten wir es schließlich geschafft, das Ithala GR war ausgeschildert und wir verließen die Hauptstraße. In Louwsburg ging es ein paarmal rechts und links ab und schließlich lag' das Gate vor uns.

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Ein freundlicher junger Mann, namens Lucky, begrüßte uns am Gate. Von dort ging es dann die 6-7 km auf Asphaltweg bis zum Ntshondwe Camp.

Als wir dieses Schild am Eingang sahen, wussten wir noch nicht, dass Elefantensichtungen im Ithala so selten sind, dass man sie sogar an der Rezeption reporten soll... 😉

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Die Landschaft gefiel uns auf den ersten Blick sehr gut! 🙂 Weite Grasflächen, umgeben von einer hügeligen Berglandschaft.

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Das Ntshowndwe Camp ist das Main Camp im Ithala und schmiegt sich an ein Bergmassiv. Wir checkten an der Rezeption ein und verschafften uns erstmal einen Überblick.

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Lt. Sightingboard war nicht allzu viel los... 😄 😗

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Blick auf's Wasserloch von der Terrasse am Restaurant/Rezeption.

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Wir erhielten das Chalet mit der Nummer 01! (na, das hatten wir doch in diesem Urlaub bereits schon mal... 😵 😣 )

Aber im Ithala liegt die Nr. 01 wirklich gut, ganz am Rand. 🙂 Wir fuhren die verschlungenen Wege bis zum Ende des Camps, bevor wir unsere großzügige Unterkunft bezogen.

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Nachdem wir das Auto entladen hatten, schauten wir uns den Camppool an, der einladend aussah. Auch das Wetter stimmte mal wieder, aber wir waren "heiß" drauf, mal wieder selber auf die Pirsch zu gehen und drehten lieber noch eine Runde...

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Teil 3516. Apr. 2017
26.12.2016 - Nachmittagsdrive im Ithala Game Reserve

Statt bei angenehmen 28 Grad einen gemütlichen Nachmittag am Pool zu verbringen, starteten wir unseren ersten Gamedrive im Ithala um 15.00h. Am Sightingboard hatten wir gesehen, dass auf einigen Strecken vor schlechten Teilstücken gewarnt wurde. 😕 Egal, wir wollten schauen, wie weit wir mit unserem Corolla kommen... 😗

Wir fuhren erst einmal ein Stück zurück Richtung Gate. Dabei sahen wir etliche Gnus sowie einen Waterbuck im hohen Gras.

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Am Orientierungspunkt Nr. 6 bogen wir ab - für unsere erste Tour hatten wir uns den Ngulubeni Loop ausgeguckt.

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Neben vielen Zebras und einigen Impalas fiel uns eine einzelne kleine Giraffe auf. Sie sah' aus, wie ein kleines Plüschtier, allerdings wunderten wir uns, dass sie so alleine unterwegs war... 🤨

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Die hügelige Landschaft bot immer wieder tolle Ausblicke.

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Am Aussichtpunkt Vamela verließen wir das Auto und ließen den Blick schweifen. Da es im Ithala keine größeren Raubtiere gibt, ist das Aussteigen an Aussichtspunkten erlaubt (trotz allem sollte man sich vorm Verlassen des Fahrzeuges genauer umsehen, wie wir später noch feststellen sollten... 😉 )

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Überall grünte und blühte es. So viele Blumen und Blüten wie in diesem Urlaub haben wir in S.A. zuvor nie gesehen.

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Der nahe gelegene Mhulumbe Aussichtspunkt wurde ebenfalls angefahren.

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Die Aussicht war auch hier wunderschön, auch wenn wir aufgrund unserer kurzen Hosen und Flipflops den Weg nicht komplett bis zum Ende liefen. Unsere Zeckenerfahrung aus dem Hluhluwe hielt uns davon ab... 😗

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Wir befuhren den Ngulubeni Loop, der als One-Way-Route einmal um eine Art Hochplateau führt (und im übrigen sehr gut zu befahren ist).

Immer wieder liefen uns mehr oder weniger schnelle Tiere vor die Linse. Es war eigentlich ständig irgendwo etwas zu sehen. 🙂

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Und es gibt auch durchaus größere Giraffen im Park. 😉

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Am dritten Aussichtspunkt sprang ich aus dem Wagen, um auf die "Jagd" nach einem vorwitzigen Glossy Starling zu gehen. Markus pfiff mich jedoch direkt zurück. 🤨 Was war denn nun los?!

Er zeigte in eine andere Richtung und dort stand doch tatsächlich ca. 80 m entfernt ein Rhino! 🤩 Ein Black Rhino, um genau zu sein... 😎

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Es hatte unser Auto gehört und schaute in unsere Richtung, konnte uns jedoch wohl nicht richtig ausmachen...

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Okay, dies war der Weg zum Aussichtspunkt, den wir eigentlich gehen wollten, doch nun blieben wir jedoch erstmal am Auto stehen und beobachteten ruhig, wie sich das Nashorn verhielt. Insgeheim freuten wir uns natürlich wie Bolle über diese Sichtung! 🙂 🤪 😄

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Anscheinend schien von uns jedoch keine große Gefahr auszugehen, trotzdem markierte es sicherheitshalber erstmal sein Revier, bevor es seinen Weg langsam in die entgegen gesetzte Richtung fortsetzte.

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Das Rhino weiterhin im Blick haltend, machten wir uns dann auch auf den Weg zur Aussichtsterrasse.

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Vom Aussichtspunkt hat man einen tollen Blick auf das Tal in Richtung Phongolo River, der die natürliche Grenze des Reserves bildet.

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Der "rettende" Weg zurück zum Auto. 😄

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Wir setzten unseren Weg schließlich weiter fort und weiter ging es auch mit den Sichtungen. 🙂

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Vor allem Zebras sind im Ithala sehr, sehr zahlreich vertreten, vielleicht wäre die Ansiedlung von ein paar Löwen doch nicht so schlecht... 😗

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Als es wieder bergab ging, entdeckte Markus im Gras zwei liegende (White) Rhinos! 🙂

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Im hohen Gras waren sie von unten kommend kaum zu entdecken und so machten wir die Insassen eines entgegenkommenden Fahrzeuges auf die beiden Tiere aufmerksam, die sich herzlich dafür bedankten.

Zurück auf dem Hauptweg beobachteten wir schließlich (und zum Glück) noch ein wenig die Gnu Herde mit ihren Jungen...

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... und trauten unseren Augen nicht, denn diese Beiden hielten genau auf uns zu! 🤩

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Markus hatte den Ithala bereits seit langem auf seiner Wunschliste, ich hatte hingegen im Vorfeld keine allzu hohe Erwartungshaltung gehabt. Nun waren wir beide begeistert! Von der Unterkunft, der Landschaft und besonders der hohen Tierdichte! 🙂

Wir stellten den Motor ab und beobachteten die Beiden, Mutter und Kind liefen direkt auf uns zu. Anscheinend standen wir genau auf ihrem imaginären "Zebrastreifen"... 🙄

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Da es sich um Black Rhinos und dann noch Mutter mit Kind handelte, startete Markus schließlich im letzten Moment doch den Wagen und fuhr einige Meter vor.

Ob unser Rückzug der Grund war oder nicht, sie zuckten mit keiner Wimper und trotteten ganz ruhig weiter... 😊

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Markus drehte den Wagen und wir beobachteten diese beiden faszinierenden Tiere im Abendlicht. 😊

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Nur wenige Minuten später war das Schauspiel vorbei, Mutter Rhino verabschiedete sich und er Kleine folgte ihr.

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Schließlich verschwanden die Beiden in der Ebene... Schlaft gut ihr zwei und passt auf euch auf! 😘

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Der liegende Wasserbock hatte sich mittlerweile auch erhoben und schaute uns verwundert an. 😄 Seine Ohren waren wohl durch Zecken ziemlich zerfressen... 😕

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Zurück am Camp begrüßten uns diese zwei Schelme von einem Nachbarchalet - ob sie wohl für das Chaos auf dem Dach verantwortlich waren?! 😄 😗

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Bevor es komplett dunkel wurde, machten wir uns noch schnell zu Fuß auf den Weg zum Hide am Wasserloch, doch außer ein paar weiteren Wasserböcken und viel Schilf statt Wasser war nicht viel zu sehen... 😐

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Statt dem Camprestaurant einen Besuch abzustatten, hieß es für uns ein letztes Mal in diesem Urlaub "selbst ist der Mann" und Markus zauberte aus unseren verbliebenen Vorräten ein leckeres Abendessen.

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Danach ließen wir den schönen Tag auf der Terrasse mit Bier, Savannah und Gin Tonic ausklingen - unsere Getränkevorräte waren noch ganz gut bestückt, da wir im Tembe alles im Auto zurückgelassen hatten - bevor wir um neun todmüde ins Bett fielen! Gute Nacht! 😘

Tageskilometer: 217
Teil 3617. Apr. 2017
27.12.2016 - Morningdrive im Ithala GR

Da das Gate im Winter um 05:00h öffnet, wollten wir an unserem letzten "vollen" Urlaubstag nochmal so früh wie möglich los. Um vier ging also der Wecker, wir waren beide jedoch noch müde. 🙄

Schnell setzten wir Wasser für einen Tee und Kakao auf und duschten kurz, bevor unser Drive (wieder) Richtung Gate startete.

Es war ziemlich bedeckt und nebelig. Sollte sich im Laufe des Tages nicht etwas grundsätzliches ändern, würden wir auch hier wieder nicht in den Pool kommen... (schließlich hatten wir die Gelegenheit am sonnigen Vortag ja ausgelassen) 😄 😗

Bereits kurz nach dem Verlassen des Camps, sahen wir die ersten Tiere...

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Secretary Bird/Sekretär

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Dieses Mal bogen wir eine Abfahrt weiter, an der Nr. 05, in Richtung Picnic Site Onverwacht, ab.

Dann entdeckten wir eine Herde Elands. Trotz ihrer Größe konnte man sie zwischen den Felsenbrocken kaum erkennen, die Tarnung war grandios.

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Eine Eland Sichtung ist für uns immer ein Highlight - irgendwie sind wir diesbezüglich bisher unterversorgt worden! 😄 Leider waren diese scheuen Antilopen sehr weit entfernt, wir konnten jedoch mehrere Muttertiere mit ihren Kälbern ausmachen.

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Die Impala Kitze schauten ein wenig, als hätten sie ebenfalls Lust auf ein Frühstück gehabt... 😉

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Und obwohl wir, außer unseren Heißgetränken, auch kein Frühstück an Bord hatten, fuhren wir bis zur Picnic Site. Hier ein Blick von oben...

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Da es noch recht früh war, entschieden wir uns dafür, den etwas längeren Weg zu wählen, um dann über das Main Gate wieder zum Camp zu fahren.

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Noch immer war es ziemlich diesig und es wurde nicht so richtig hell.

Yellow-fronted canary/Mosambikgirlitz oder Village Weaver/Dorfweber (Vielen Dank an Maddy und Matthias! 🙂 )

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Kudu-Männchen

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Zebra, Red Hartebeest & Blue Wildebeest

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Nach sechs klarte es dann endlich auf und die ersten Sonnenstrahlen schafften es durch die Wolken.

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Wir standen jedoch vor einem Problem... 😗 Sollten wir die Wasserdurchfahrt wagen oder lieber nicht?! 😕 Jeder, der mit einem 4X4 unterwegs ist, wird sich bei dem bisschen Wasser auf die Schenkel klopfen vor Lachen, doch wir hatten keine Lust, einen Tag vor der Abreise unseren Corolla auf Grund zu setzen... 😵 Schließlich meldete sich unser Bodenblech nach wie vor regelmäßig, auch wenn ich es hier lange nicht erwähnt habe... 😛

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Markus' Vernunft siegte und wir drehten wieder um - es war ja schließlich kein Umweg und so hatten wir einen Grund, die Gravelroad auch zurück zu fahren... 😗

Und dies wurde prompt belohnt! 😎 Keine 200 Meter weiter entdeckten wir grazile Kraniche... Noch nie hatten wir eins dieser Tiere zuvor in S.A. gesehen! 🤩

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Es waren mehrere Tiere, die leider durch das hohe Gras sehr versteckt waren, wir hatten jedoch noch mehr Glück, da sie sich nur wenig später vollends zeigten.

Blue cranes/Paradieskraniche

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Ich war etwas im Stress, da meine Speicherkarte voll war und hätte fast die nächste Sichtung - die auf dem Weg auf uns wartete - verpasst... 😄

Blackbacked Jackal/Schabrackenschakal

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Nun lief es... 😉 Familie Strauß war auch unterwegs und führte ihren Nachwuchs aus!

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Die Baboons waren da ausnahmsweise etwas schüchterner... 😄

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Endlich gelang es uns auch, die flinken Schwalben auf's Bild zu bannen. Normalerweise waren sie immer wieder weg, bevor man ein Foto machen konnte... 🙄

Handelt es sich hierbei um White-throated swallows/Weißkehlschwalben?! 😕 Nein, es sind Barn swallows/Rauchschwalben! 🙂 (Herzlichen Dank an maddy und Matthias!)

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Und wie das nach einer Erstsichtung oft so ist, auf einmal trifft man im offenen Feld wieder auf die Tiere... 😉

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Die Baby-Giraffe war auch schon auf den Beinen - und immer noch alleine unterwegs...

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... und das Warthog leider etwas schüchtern, denn es machte sich direkt aus dem Staub.

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Der stolze Kudu-Bulle schien mit seiner Morgenpflege beschäftigt zu sein - hier und da juckte es anscheinend! 😛

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Diesen Grey Duiker/Kronenducker nahmen wir noch mit, bevor wir wieder am Camp eintrafen.

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Seltsamerweise werden auch die Selfservice Chalets im Ithala mit Frühstück angeboten... Uns sollte es recht sein, denn so mussten wir für die letzten zwei Tage nichts mehr einkaufen. Allerdings waren wir gespannt, was uns wohl erwarten würde... 😗

Pünktlich um halb acht schlugen wir also im Restaurant auf und wurden mehr als positiv überrascht! Das Buffet war sehr groß und reichhaltig. Auf Wunsch wurden frische Panncakes und Omelettes gemacht. Außerdem gab' es eine reichliche Auswahl an frischem Obst! Etwas schade war es nur, dass lediglich wenige Gäste dieses Angebot annahmen... Wir ließen es uns jedoch erstmal ausgiebig schmecken! 😛
Teil 3719. Apr. 2017
27.12.2016 - ... warum Umkehren manchmal gar nicht so schlimm ist...

Gut gestärkt statteten wir dem Curio Shop einen kurzen Besuch ab. Neben einer kleinen Auswahl an Lebensmitteln findet man im Ntshondwe Camp viele schöne Sachen, die wir teilweise so in anderen Shops nicht gesehen haben. (also wurde direkt ein weiterer Besuch am Abreisetag eingeplant... 😗 ) Das kleine "Museum" nebenan ist leider sehr heruntergekommen. Es gibt etliche Tierpräparate, die zum Teil jedoch ziemlich "strubbelig" aussehen. Schade, das eine so gute Sache, so sehr verkommt... 🤨

Wir starteten unseren Drive über den Ngubhu Loop, der durch den westlichen Teil geht. Uns war aufgrund des Aushangs schon klar, dass wir mit unserem Sedan nicht die komplette Strecke würden fahren können, aber wir wollten schauen, wie weit wir kommen.

Zur Einstimmung erstmal ein paar Blümchen... 🙂

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Entlang des Loops (dem sogenannten Auto Trail) gibt es Markierungspunkte, die in einer kleinen Broschüre, die wir im Shop erstanden hatten, erklärt sind. Dies checkten wir allerdings erst am dritten Punkt... 😎 😗

Punkt C= Graslands

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Kurz drauf trafen wir mal wieder auf Rhinos...

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Punkt D = Vleis and Warthog

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Statt Warthogs trafen wir jedoch auf einen Impala Kindergarten. 😘

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Punkt E = Sihlute huts (incl. Gnu)

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Ab diesem Punkt hatte Markus wohl auch keine Lust mehr, sich jedes Mal meine Vorlesung anzuhören. 😐 Zumindest hielt er bewusst nicht mehr an den Markierungspunkten oder machte mich drauf aufmerksam, wenn er einen auf seiner Seite hatte.... 😄

Im Tal sahen wir noch einmal eine Gruppe Elands!

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Und direkt vor uns ein hochtragendes Zebra. 😮

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Natürlich waren wir auf der Suche nach den Ithala-Elefanten... 😎 Wir hatten gelesen, dass sie sich bevorzugt in den bebuschten Tälern aufhalten und sich nur selten zeigen. 🙁 Wir scannten alles ab, aber in den grünen Tälern war nichts zu sehen.

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Und wieder Schwalben: Lesser striped swallows/Kleine Streifenschwalben

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Nach einer guten Stunde waren wir am Kreuzpunkt 09. Da die restliche Wegstrecke des Loops wohl nicht für uns zu befahren war, entschlossen wir uns dazu, zumindest noch bis zum Bushcamp zu fahren und dann wieder umzudrehen...

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Am Aussichtspunkt Bhumaneni genossen wir die Aussicht, sahen jedoch nur sehr weit entfernt einige Giraffen.

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Ca drei Kilometer vorm Bush Camp mussten wir mal wieder aufgeben - diese gefüllte Bodensenke war uns erneut nicht geheuer. 😐

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Es nützte nix, wir drehten um... Es ging die gleiche Strecke zurück, dieses Mal jedoch bergauf... 😵 Zumindest wurden wir mit einer Kudu-Familie belohnt.

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Auch die Giraffen waren mittlerweile sehr nah' gekommen - somit hatte unsere Umkehr doch auch etwas Gutes... 😗

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Wie wenig sie sich doch von den spitzen Dornen abschrecken lassen... Es scheint zu schmecken! 😉

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Dann wurde Markus' Geduld auf eine harte Probe gestellt: Zebras!!! 🤩 Auch die bereits 500 geschossenen Bilder konnten mich nicht daran hindern, auch diese Gruppe zu fotografieren. Mein "Schau' doch mal, wie süß sie da zusammenstehen..." wurde mit einem Grollen abgetan. 😈

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Viel Zeit wurde mir also nicht eingeräumt... 🙄 😵

Dennoch reichte meine "Zebra"-Pause, denn als wir weiterfahren wollten, galt erstmal "rechts-vor-links"... Wie eine Erscheinung glotzten wir den Elefantenbullen an, der auf einmal im Gebüsch erschien. 🤩 Juhuuu!!! Eine Elefantensichtung im Ithala - das wir uns so sehr darüber freuen würden, hätten wir vorm Urlaub auch noch nicht gedacht... 😁

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Nun hatten wir tatsächlich auch mal das Problem, "zu nah" dran zu sein... 😎 😄 😗

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Schnurstracks lief der Bulle nicht auf uns, sondern auf ein kleines Schlammloch auf der anderen Seite des Weges zu. Wir waren begeistert! Da sieht mal man wieder, das Spotten tatsächlich auch einfach Glücksache ist!!!

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Verzückt sahen wir seinem Schlammbad zu...

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Dann machte unser Herz einen kleinen Aussetzer, denn nach einigen Minuten folgte dem Bullen ein echter "Brummer" aus dem Gebüsch... 😮 🙄

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Okay, wenn man nicht daneben steht, benötigt man bei so einem Eli ja immer einen Vergleich, um die Größe wirklich bestimmen zu können... 😄 😎

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Da wirkt der erste doch geradezu zart und niedlich... 🤪 😗

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Aber was wäre die Welt, ohne das berühmte Sprichwort: "alle guten Dinge sind drei"?!?! 😛 Und schwups kam der dritte im Bunde aus dem Gebüsch....

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Ein entgegenkommendes Fahrzeug konnten wir noch rechtzeitig mit Lichthupe warnen. Sie hatten natürlich von ihrer Seite ebenfalls die Elefanten am Wasserloch entdeckt und wollten sich nähern, konnten jedoch den dritten Elefanten nicht sehen... 😐

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Als er dann so beherzt den Weg überquerte, waren sie aber wohl ganz froh, auf unsere Zeichen reagiert zu haben.... 😗

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Auch er stillt seinen Durst, bevor einer nach dem anderen wieder so lautlos verschwand, wie er gekommen war... 🙂

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Nur zehn Minuten hatte das Schauspiel gedauert - wir waren gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Und happy!!!

Mittlerweile war es 12.00h und der Nebel hing immer noch über den Tälern - so richtig wollte es nix mehr werden mit dem Wetter.

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Auf unserem weiteren Rückweg zum Camp sahen wir noch eine Gruppe Mountain reedbucks/Bergriedböcke, die ihrem Namen alle Ehre machten.

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Und auch die Impala-Babys waren noch vor Ort... 😊

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Wieder am Camp angekommen, erstatteten wir an der Rezeption Bericht. Die gute Dame kam schließlich sogar mit uns zur Sichtungstafel, um genau zu sehen, wo wir die Elefanten gesehen hatten... 😉

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Zufrieden mit unseren beiden Drives, legten wir uns um eins auf's Bett. Während ich einige Reisenotizen machte, ärgerte Markus' sich am Tablet wegen unserer Sitzplatzreservierung mit der Lufthansa App rum. Netz war so gut wie gar keins vorhanden, ob das nun an den Bergen ringsum oder an den aufziehenden Gewitterwolken lag, war die Frage...?! 😕
Teil 3821. Apr. 2017
27.12.2016 - Nebel zieht auf...

Während Markus beim Check-in langsam verzweifelte, entdeckte ich eine Gottesanbeterin an unserem Fenster. Ein schnelles Foto musste sein, bevor ich sie in die Freiheit entließ. 😉

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Obwohl es sich immer mehr zuzog, entschlossen wir uns am Nachmittag noch einmal loszufahren. Was sollten wir bei dem Wetter auch machen? 😕 Um auf der Terrasse zu sitzen, war es zu ungemütlich und zu lesen hatten wir ja seit Tagen nix mehr... 😗

Die Gnus versteckten sich im Gras...

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... während es sich die Zebras im Nieselregen schmecken ließen.

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Die Vervet Monkeys hatten sich bereits im schützenden Baum zusammengerottet.

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Wir fuhren zum Gate und tankten den Wagen für die Fahrt zurück nach Johannesburg am nächsten Tag, schon mal voll. Lucky war erneut vor Ort und wie am Tag zuvor bester Laune! 🙂

Anschließend nahmen wir noch das "fehlende" Stück bis zur Bodensenke in Augenschein, schließlich waren wir am Morgen dort umgedreht. Allerdings fuhren wir auf diesem Teil des Weges am Zaun entlang, was immer ein wenig befremdlich ist... 😕

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Diese Pin-tailed whydah/Dominikanerwitwe hätten wir lieber in natürlicherer Umgebung abgelichtet, aber sie schien sich am Zaun ganz wohl zu fühlen... 😛

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Mehrere Male sahen wir im Ithala Zebras mit "Schlappohren" - weiß jemand, wie es dazu kommt?! 🤨

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Zum Glück waren nicht alle davon betroffen! 😄

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Noch einmal nahmen wir den Ngulumeni Loop in Angriff, da dieser prima zu befahren war. (Bei der Einfahrt zum Dakeneni Loop gab es leider ebenfalls eine Warnung, aufgrund schwieriger Passagen 😵 )

Viel zu sehen gab es bei dem schlechten Wetter jedoch nicht...

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Rufous-naped lark/Rotnackenlerche (?)

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Noch einmal trafen wir jedoch auf die eleganten Blue Cranes/Paradieskraniche (im Regen).

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Kein Rhino am Look-out... 🙁

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Dann erregte jedoch ein aufsteigender Schwarm unsere Aufmerksamkeit. 😮 Aus einem Loch im Boden stiegen hunderte Insekten auf - leider sind die Bilder nicht wirklich gut geworden. Anscheinend wurden wir Zeugen eines Schwarmfluges... 😕

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Da auch die Wolken und Nebelfelder immer dichter wurden, machten wir uns auf den Rückweg.

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Innerhalb weniger Minuten zog der Nebel immer weiter hinauf, der Weg war bald fast nicht mehr zu sehen... 🙄

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Zurück im Tal, klarte es direkt wieder auf - die umliegenden Berge hielten die Wolken auf.

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Als wir um sechs wieder am Camp eintrafen, hatte es sich richtig schön eingeregnet. Markus schaffte zumindest uns online bei der Lufthansa (auf unsere Wunschplätze) einzuchecken! Währenddessen lag' ich auf der Lauer, da man vom Schlafzimmer aus, immer wieder seltsame Vögel mit roten Schnäbeln sah'. Allerdings waren sie sehr flink - für ein Beweisbild reichte es zumindest. 😉

Könnte das ein Green wood hoopoe/Baumhopf sein?

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An unserem letzten Abend, wollten wir uns nochmal bekochen lassen und besuchten das Ithala Restaurant. Das Frühstück hatte uns überzeugt, das Abendessen konnte dies leider nicht... 😕 Es waren nur sehr wenige Gäste dort, die Karte war überschaubar und selbst davon war die Hälfte nicht verfügbar. 😐 Egal, die Mitarbeiter waren sehr nett und bemüht und auch wenn es kein kulinarisches Highlight war, wurden wir zumindest satt. 😉

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch zwei Gin-Tonic auf der Terrasse. Ein lauer Abschiedsabend in Südafrika war uns allerdings vergönnt und wir verzogen uns schließlich bald ins Bett...

Tageskilometer: ca 100
Teil 3923. Apr. 2017
28.12.2016 - Abreisetag... 🙁

Es war mal wieder soweit... der Tag der Abreise stand an... 😣 wieso vergeht die Zeit im Urlaub eigentlich immer viel zu schnell?!?! 😛

Für uns war es klar, dass wir die Zeit vorm Frühstück nochmal für einen Morningdrive nutzen wollten... 😎

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Um Punkt fünf verließen wir somit das Gate, das Thermometer zeigte zwar bereits 19 Grad an, optisch wirkte das Wetter jedoch nach wie vor noch nicht so ansprechend... 😗

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Die Landschaft war in feuchten Nebelschwaden eingehüllt, die langsam abzogen. Dem Red Hartebeest schien das feuchte Gras jedoch zu schmecken, es würdigte uns keines Blickes... 😉

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Die kleinen Zebras waren da schon kooperativer...

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... auch wenn sich dieser Fratz zwischen Mama's Beinen verstecken wollte! 😄

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Ein letztes Mal fuhren wir unsere "Lieblingsrunde". (so sehr wir den Abschied auch bedauerten, war es genau der richtige Zeitpunkt, spätestens am Nachmittag hätten wir wohl nicht mehr gewusst, welchen Weg wir noch hätten fahren sollen... 😗 )

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Auch wenn der Aussichtspunkt noch etwas "verhüllt" war und es keine Fernsicht gab, stiegen wir aus, um die fast mystische Stimmung zu genießen... 🙂

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Bei unserer Weiterfahrt entdeckten wir eine Mountain reedbuck/Bergriedbock-Familie. Durch die hügelige Wegführung und unseren niedrigen PKW ergaben sich manchmal seltsame Perspektiven. 🤪

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Roufous-naped lark/Rotnackenlerche

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Sonne und blauer Himmel setzten sich immer weiter durch.

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Am nächsten Aussichtspunkt fanden wir viele Hufspuren - eine ganze Gruppe Zebras hatte hier wohl ihr Nachtlager gehabt.

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Während ich draußen rumsprang, um einige Bilder zu machen, wartete Markus im "sicheren" Fahrzeug... 😄

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Die Morgenstimmung war einfach wunderschön!

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Auf unserer Runde sahen wir etliche Tiere und Vögel...

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Pin-tailed wydah/Dominikanerwitwe

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Gut getarnter Black-bellied bustard/Schwarzbauchtrappe

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schlecht fotografierter Raubvogel - Black sparrowhawk/schwarzer Sperber 😕

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eindeutig 😄 : Helmeted guineafowl/Perlhuhn

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Mich faszinierten an diesem Morgen jedoch vor allem die Spinnennetze im Morgentau, was jedesmal zu Kopfschütteln auf der Fahrerseite führte, wenn ich "Stopp!!" rief und eigentlich nix zu sehen war... 🙄 🤪 😄

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In den Tälern hingen noch kleine Wölkchen fest - uns erinnerte der Anblick ein wenig an einen kochenden Topf. 😉

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Der glossy starling/Glanzstar war uns wohlgesonnen und posierte im Morgenlicht.

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Ein letztes Mal besuchten wir den Aussichtspunkt oberhalb des Phongolo Rivers.

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So ein schöner Platz! 🙂 Wir genossen die Ruhe und die Aussicht, bis einige Zeit später ein Pärchen eintraf, um sein Frühstück einzunehmen...

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Wir hatten die Hoffnung gehabt, doch noch auf Dassies zu stoßen, doch leider blieb uns das - trotz vieler bergigen bzw. felsigen Gegenden - in diesem Urlaub verwehrt. 🤨

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Etwas wehmütig, aber trotzdem zufrieden, verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg zurück zum Camp. Auch unser Frühstück wartete schließlich... 😛

Ein Common duiker/Kronenducker, der seinem Namen alle Ehre macht! 😄

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Es war nun kurz vor sieben und die Sonne hatte sich mittlerweile durchgesetzt.

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Die Impalas strotzten vor Energie und Lebenslust - allerdings musste man ganz schön aufpassen, da sie auf Autos keine Rücksicht nahmen... 😮 😉

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Die kleinen Zebras waren wieder mal viel besser erzogen... 😛 Oder der mobile Zebrastreifen hatte sich einfach falsch postiert... 🤪

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Kurz vorm Camp schlug unser Herz nochmal höher und wir hofften, den Verursacher dieser Spuren zu entdecken... 😎

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Eindeutig war hier ein Elefant entlang gewandert, doch so sehr wir auch auf und ab fuhren, er blieb im Dickicht verschollen...

Erneut genossen wir das umfangreiche Frühstück im Ntshondwe Camp Restaurant und erneut waren nur wenige Gäste vor Ort... Dafür, dass Sommerferien waren, war hier - im Vergleich zu manch' anderen Orten die wir besucht hatten 😣 - erstaunlich wenig los. 😐 Schade eigentlich, denn unserer Meinung nach, ist der Ithala ein wunderschönes Plätzchen!

Nach dem Essen stand noch ein Besuch des Curio Shops an, letzte Einkäufe wurden getätigt, die dann auch direkt in den Reisetaschen verstaut werden mussten. Und dann hieß es Abschied nehmen - aber erst im nächsten Teil! 😛
Teil 4026. Apr. 2017
28.12.2016 - Abschied und Heimreise

Nachdem wir uns nochmal am äußerst reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten, wurden die letzten Dinge in den Reisetaschen verstaut und ins Auto verladen - nun hieß es Abschied nehmen... 🤨

Abschied nehmen von dem schönen Chalet mit der der Nr. 01...

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... dem grandiosen Ausblick vom Camp...

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... und unserem schüchternen Nachbarn, der sich täglich bei Sonnenschein zeigte.

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Auch ein paar hübsche Schmetterlinge flatterten mir beim Einsteigen noch durch's Bild. 😄

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Nach der Schlüsselübergabe an der Rezeption tauschte ich doch noch schnell meine lange Jeans gegen eine kurze Hose, das Thermometer zeigte 25 Grad und wir hatten ja noch einige Stunden Fahrt bis Johannesburg vor uns. 😗

Auch die kurze Fahrt bis zum Gate entpuppte sich noch zu einem kleinen Gamedrive. 😉

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Schade, für diese kämpfenden Zebras war ich nicht mehr ausreichend "bewaffnet", da die Fotoausrüstung zum großen Teil bereits im gepackten Rucksack im Kofferraum schlummerte. 😈

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Zwar weit weg, aber auch die Baby Giraffe gab noch mal ein "Stell-dich-ein"... 😄

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Familie "Schlappohr" verabschiedete uns ebenfalls.

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Das Kleine schien zum Glück auf seinen Vater zu kommen...?! 😎

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Roufous-naped lark/Rotnackenlerche von rechts...

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... und von links.

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An einigen Kindergärten kamen wir auch noch vorbei... 🙂

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Mein Wunsch war es gewesen, zum Abschied noch mal ein Rhino zu sehen... Und manchmal werden Wünsche wahr!!! Wir sahen gleich zwei... 🤩 🤩 Dieses Mal entfernt im hohen Gras und hübsch dekoriert mit violetten Blumen.

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Keine 10 Minuten später erreichten wir schließlich das Gate - Lucky war leider an diesem Tag jedoch nicht im Dienst...

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Wir schauten ein wenig verwundert drein, als wir außerhalb des Parkzaunes auf etliche Giraffen trafen. 🙄 Entgegenkommenden Fahrzeuge hielten ebenfalls und fotografierten die Tiere.

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Es war halb elf und das Thermometer zeigte 28 Grad an, am Straßenrand wurde von da an wieder vor anderen Tieren gewarnt. 😛

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Unser Weg führte erneut über die R69, dieses Mal weiter Richtung Vryheid.

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Die Fahrt verlief recht ereignislos, an einer Stelle hielten wir jedoch an einem markierten Fußübergang, da dort zwei Frauen mit ihren Kindern standen. Anscheinend passierte dies nicht so oft, denn wir wurden beschimpft, als sie nach Zögern schließlich die Straße überquerten... 😣 😵

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Wolkenfelder zogen durch und zwischenzeitlich kam immer mal wieder ein Schauer runter. Auch die Temperaturen sanken.

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Vor Vryheid bogen wir auf die R33 ab und die Landschaft erinnerte uns teilweise ein wenig an die Drankensberge en Miniature.

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Wir durchquerten Paulpietersburg und besonders der Haircutter stach uns ins Auge! 😄 Entweder hatte er erst vor kurzem eröffnet oder er verstand sein Handwerk einfach - die Leute standen dort regelrecht Schlange... 😛

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An dieser Stelle wären wir gerne links abgebogen, wenn uns dadurch der lange Flug zurück nach Deutschland erspart geblieben wäre... 🤪

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Südafrikaner bei ihrer Lieblingsbeschäftigung. 😎

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Wir erreichten Mpumalanga...

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... und die etwas größere Stadt Piet Retief.

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Bei diesem Foto kam es zur Diskussion im Wageninneren - "Nein, natürlich fotografiere ich nicht die Dame in Uniform, die unterhalb der Straßenschilder steht!" 😐

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Mir ging es wirklich nur um die Namenskombination auf dem Schild, aber erkläre das mal dem Fahrer... 😗

Somit hielt ich auch die Straßensperre, die einen langen Stau auf unserer Seite verursachte, ebenfalls nur von Weitem fest.

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Zum Glück, denn dort hatten sich ganze Einheiten aufgebaut, es standen Verpflegungszelte bereit und der Braai war im vollen Gange. Ob sie jemanden suchten?! Alle Autos wurden jedenfalls schwer bewaffnet kontrolliert. Wir sahen jedoch wohl recht harmlos aus oder fielen aus der Suchbeschreibung, auf alle Fälle wurden wir direkt durchgewunken... 😉

Danach war auf der N2 erstmal nicht mehr viel los...

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Lediglich die, zum Teil, supermodernen Mautstationen unterbrachen immer mal wieder unsere Fahrt.

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Rund um Ermelo lag richtiger Smog in der Luft... 🤢 Ekelhaft!

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Wir waren froh, als es endlich wieder aufklarte - auch wenn die Umgebung dadurch nicht unbedingt schöner wurde... 😗

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Gute 60 Kilometer hielt Markus schließlich an einer Brücke. 🤨 Wir mussten beide so dringend zur Toilette, dass uns fast die Blase platze... 😣 Als Mann war man hier klar im Vorteil und so blieb ich notgedrungen im Auto sitzen... 🙄

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Seltsamerweise befinden sich auf diesem Stück der R17 keine Tankstellen oder Rastplätze - zumindest haben wir ewig keine gesehen und dass führte dann dazu, dass ich es in einem Vorort von JNB nicht mehr aushielt und mich auf eine Wiese hinter einen Baum hockte... 😕 Ich rechnete schon damit, jeden Moment festgenommen zu werden, aber es ging nicht mehr... 😄

Natürlich kamen wir keine 500 Meter später an einer Tankstelle an, bei der wir dann zumindest für die Fahrzeugübergabe schon mal volltankten. 😗

Und dann waren wir auch schon fast am Ziel angekommen...

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Punkt 17.00h gaben wir unseren Corolla, mit gut 3.000 Kilometern mehr auf dem Buckel, ab.

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Wie immer verlief die Autoabgabe im Parkhaus hektisch - alles ausladen und verstauen, während der Hertz Mitarbeiter alles checkte und ausfüllte. 😣 Das ist immer noch ein kleiner Streßpunkt nach dem Urlaub - aber wir hatten mal wieder Glück, es wurde alles als okay abgenommen und Markus erhielt auf Nachfrage auch wieder ein entsprechend unterschriebenes Dokument. 😗

Erst als wir das Parkhaus zu Fuß verließen, fiel uns auf, dass Markus sein Cap im Wagen vergessen hatte. Er lief zurück, kam aber zu spät - der Wagen war bereits fort zur Reinigung. Von wegen "Tia!".. 😄

Nach einer kurzen und kurzweiligen Wartezeit am Gate ging es für uns pünktlich um 19.40h mit der Lufthansa Richtung Frankfurt zurück. Ein kurzes Ärgernis erfolgte noch beim Boarden. Trotz des mäßigen Netzes im Ithala hatte Markus uns auf unsere Wunschplätze einchecken können - nun mussten wir beim Einstieg allerdings warten - die Plätze waren doppelt vergeben. 🙄 Kurz keimte der Funken Hoffnung auf ein Upgrade auf... 😗 Doch dann erhielten wir einfach andere Plätze weiter hinten - eine Familie mit Kindern hatte unsere Plätze bekommen. Verständlich einerseits, ärgerlich andererseits, da in anderen Reihen ebenfalls allein reisende Erwachsene saßen... Unsere kleine Pechsträhne sollte uns also bis zum Heimflug verfolgen. 😛

Mir war es egal, der Flug war ruhig und schlief nach dem Essen fast komplett bis zur Landung durch. 😎 Ab Frankfurt ging es dann früh morgens mit dem Zug weiter nach Hause. 🙂

gefahrene Tageskilometer: 597
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