Strecke Cape Cross - Torra Bay

20 Antworten · 5'130 Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2007 von Bazi
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Themenstarter2'721 Beiträge · seit 200615. Jan. 2007 · #1
Hallo Ihr Lieben
Ich bin schon wieder mal eine Namibiareise am planen. Kann mir bitte jemand sagen, ob man privat die Strecke Cape Cross - Torra Bay und weiter nach Palmwag mit einem 4x4 befahren kann, bzw. darf.
Bazi
459 Beiträge · seit 200615. Jan. 2007 · #2
Hallo bazi,

bin schon mehrmals die Strecke von Swakop (Abstecher Cape Cross) nach Palmwag gefahren ! Es ist eine Tagestour aber machbar .....
Torra Bay was machst Du da angeln ? Denn sonst kann man da nichts machen .... !?

Gruß
anddor
283 Beiträge · seit 200615. Jan. 2007 · #3
Einen 4x4 benötigt man für die Strecke sicher nicht.es ist eine sog. Salzstrasse, hart und bei Nebel glatt, hie und da ist Sand auf die Strasse geweht,kann man aber immer umfahren. Tipp: kurz vor dem Sprinbockgate rechtsabbiegen, ca 3 km, dort ist die Pumpe für den Wachposten mit Wasser, es gibt dort immer Wild.

Viel Spass

Klaus
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense
Themenstarter2'721 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #4
anddor schrieb:
Hallo bazi,

bin schon mehrmals die Strecke von Swakop (Abstecher Cape Cross) nach Palmwag gefahren ! Es ist eine Tagestour aber machbar .....
Torra Bay was machst Du da angeln ? Denn sonst kann man da nichts machen .... !?

Gruß
anddor
Hallo Anddor
Ich muss eine Reiseroute zusammenstellen mit "Namibia - Neulingen". Die möchten möglichst viel sehen. Zeit steht uns bis zu 4 Wochen zu Verfügung. (nur zur Information: bin kein Profi, sondern auch nur ganz normaler Touri).
Nein, wir möchten da nicht angeln. Es ist nur so: wir möchten auch wieder nach Palmwag.
Die andere Strecke von der Etosha über Kamanjab kenne ich schon und da dachten ich, fahren wir mal an der Küste lang. Ich denke von Swakopmund bis Palmwag kann man es ja in einem Tag schaffen. Und dann geht es weiter (wie weiss ich noch nicht) in die Etosha.
Werd wahrscheinlich noch mit vielen Fragen kommen. Möchte es doch möglichst perfekt und interessant machen.
Bazi
3'491 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #5
Hallo Bazi,
so wahnsinnig aufregend und abwechslungsreich ist die Strecke über Torra Bay nun wirklich nicht. Ich gehöre ja nun nicht zu denen, die bei einer Namibiareise alle 5 km eine besondere Sehenswürdigkeit erwarten, aber die Strecke Swakopmund - Torra Bay würde ich mir ersparen, wenn ich nach Palmwag wollte. Da ist die "klassische" Route über Uis-Khorixas schon abwechslungsreicher - auch wenn man sie schon mal gefahren ist.
Gruß Joli
Themenstarter2'721 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #6
Hallo
Danke für Eure Antworten.
@jolli, danke dass Du mich darauf hingewiesen hast. Ich hatte mal in Google Earth geschaut und bin die Strecke "abgeflogen". Kam mir auch etwas langweilig vor. Wird erst wieder vor Palmwag abwechslungsreicher. Ich denke also, wir werden wieder die Strecke über Khoriaxas nehmen.
Bazi
459 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #7
Hallo bazi,

die Strecke ist an einem Tag zu machen. Ich muss aber sagen, auch wenn die Strecke über Uis abwechslungsreicher ist, hat die Fahrt an der Skelett-Küste auch ihre Reize. Man kann die Wracks (oder besser gesagt die Reste) besichtigen und es gibt noch schöne Rastplätze auf der Route .....

Ich würde jederzeit die Skelettküste vorziehen, weil die Fahrt Swakop - Palmwag auch ein Zeitaspekt darstellt !

Gruß
anddor<br><br>Post geändert von: anddor, am: 16/01/2007 19:01
496 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #8
Hallo Bazi, ich kann Joli nur bepflichten. Langweilige Tour - es sei denn, so wie es mir passiert ist, dass ein Mitreisender unbedingt die Schiffwraks
sehen wollte. Er war Schiffsingenieur und konnte sich nicht sattsehen. Aber der normale Touri?? Das Restcamp in Terrace Bay ist auch - na sagen wir mal- Workuta -Stil. Allerdings die C39 ist landschaftlich ein Genuß, wenn man die Dünen hinter sich hat und durch die Berge fährt. Gruß Matatu
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3'175 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #9
Hallo Matatu!
Auf die Gefahr dass alles lacht, was ist bitte Workuta-Stil?
Gruss aus Karatu
Joerg<br><br>Post geändert von: Joerg, am: 16/01/2007 19:07
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
496 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #10
Hallo Jörg, da brauch und wird niemand lachen. Das Du das nicht kennst, liegt daran, dass wird wahrscheinlich verschiedenen Generationen angehören. Workuta war ein ganz schlimmes und berüchtigtes Gefangenenlager für deutsche Soldaten im Polarkreis. Die Soldaten mussten dort Kohle gewinnen und bei -35° die nötigen Bahnstrecken zum abtransport bauen. Sie lebten in behelfsmäßigen Baracken (das meinte ich damit). Tausende sind an Hunger, Kälte , Krankheiten und Bestrafungen umgekommen. Die letzten Überlebenden kamen 1956 nach Westdeutschland zurück. Die Gegend um Terrace Bay und das Camp, hatte bei mir die Vorstellung geweckt, dass es in Workuta so ausgesehen haben mag - am Ende der Welt. Machs gut, Matatu
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3'175 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #11
Hallo Matatu!
Vielen Dank fuer die informative Aufklaerung, ja ich habe da Glueck zu der Generation(geb.1958) zu gehoeren die niemals Krieg erfahren haben und Hunger und all die anderen Sachen erdulden mussten
Guten Abend
Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2'346 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #12
Hallo,

kannte "Workuta" auch nicht, trotz relativ kriegsnahem Jahrgang 1953. Wieder mal was dazugelernt. Der Ausdruck für Terrace Bay erinnerte mich aber an eine Begebenheit, als wir Terrace Bay nach einer Übernachtung am nächsten Morgen verlassen wollten und zu der Tankstelle fuhren, um unseren Tank aufzufüllen.

Da kamen einige Angestellte gestikulierend auf uns zu, um uns eine besondere "Sehenswürdigkeit" zu zeigen. Die "Sehenswürdigkeit" war in unmittelbarer Nachbarschaft zur Tankstelle. In der Nacht war nämlich das Wellblechdach einer ziemlich großen, hohen Halle, in der einige Lkw und andere Geräte standen, eingebrochen. Ursache dafür war das Gewicht des Guano, den unzählige Seevögel im Laufe der Jahre dort abgelagert hatten, den aber niemals jemand entfernt hatte. Nun, irgendwann war dann wohl der "break-even-point" überschritten worden und das war gerade in der Nacht geschehen, in der wir dort übernachtet hatten.

Das Ergebnis des Zusammenbruchs begeisterte uns nicht gerade, passt aber wohl schon ein wenig zu der insgesamt skurillen Atmosphäre von Terrace Bay. Wellblech, Guano und zahlreiche tote und halbtote Vögel hatten sich über die Fahrzeuge und alles andere "ergossen". Nun standen alle ziemlich ratlos rum und wussten nicht, was nun geschehen sollte. Wir konnten natürlich auch nicht helfen und verließen Terrace Bay Richtung Khorixas. Ich bin überzeugt, dass die Halle heute noch kein Dach hat.

Trotzdem würde ich noch einmal die Skelettküste entlang fahren und auch noch einmal in Terrace Bay übernachten. Erstens fand ich Unterkunft und Verpflegung nicht ganz so negativ, wie manchmal berichtet wird, und zweitens war die Fahrt entlang der Skelettküste und auch das "Erlebnis Terrace Bay" eine Erfahrung, die meine Frau und ich nicht mehr missen möchten (Wir sind allerdings auch große Fans von Wüsten und Meer). Die einsame, extreme - nicht unbedingt schöne - Landschaft sucht in Namibia ihresgleichen und m. E. hat jemand etwas verpasst, der das zumindest nicht einmal erlebt hat. Ich finde, diese Landschaft gehört zu Namibia, wie viele wesentlich bekannteren Regionen auch. Ist aber alles natürlich Ansichtssache.

Viele Grüße
Armin<br><br>Post geändert von: Armin, am: 16/01/2007 20:29
Themenstarter2'721 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #13
Jetzt habt Ihr mich eiskalt erwischt. Ich dacht, ich weiss so einigermassen was ich will und nun werde ich mich vermutlich noch einmal umentscheiden. Ausschlaggebend war die Beschreibung der Skelettküste. Ich denke nun, dass es für uns 4 doch interessant wird mit den Schiffwracks, der Einsamkeit, der vereinzelten Tiere und der Stille. Und die Küste hat doch auch seinen Reiz. Wir kommen von Süden über Swakopmund nach Cape Cross, Torra Bay nach Palmwag und weiter nach Sesfontein. Letztes Jahr kamen wir von Khorixas aus und sind auch wieder so zurück gefahren. Das bringt doch etwas Abwechslung in die Reise. Nur weiss ich noch nicht, ob wir noch den Umweg über Opuwo machen sollen und auf der Parallelstrasse wieder zurück nach ENP oder ob sich dieser Weg dann doch nicht lohnt. Wir wollen erst wieder in der Nähe Kamanjab Halt machen. Geht das überhaupt in einem Tag über Opuwo?
Bazi
2'346 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #14
Hallo "Bazi",

komme jetzt nicht so ganz klar mit deiner Reiseroute, insbesondere ist mir nicht klar, wo ihr denn nun konkret übernachten wollt. Nur in Palmwag? Und dann von dort über Sesfontein und Opuwo nach Kamanjab? Das wäre völlig undenkbar. Vielleicht klärst du uns erst einmal richtig auf.

Bis dann
Armin
496 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #15
Die C35 nördlich von K´jab wird zur Zeit neu aufgebaut (Trasse) und geteert. Die ganze Strecke ist eine Baustelle. Die Pad wird rechts und links mäandernd geführt. Echt stressig. Wenn schon Opuwo, dann über die C41 nach Oshakati und B1 bis Andoni und dann in die Etoscha. Matatu<br><br>Post geändert von: Matatu, am: 17/01/2007 10:29
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Themenstarter2'721 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #16
Armin schrieb:
Hallo "Bazi",

komme jetzt nicht so ganz klar mit deiner Reiseroute, insbesondere ist mir nicht klar, wo ihr denn nun konkret übernachten wollt. Nur in Palmwag? Und dann von dort über Sesfontein und Opuwo nach Kamanjab? Das wäre völlig undenkbar. Vielleicht klärst du uns erst einmal richtig auf.

Bis dann
Armin
Entschuldigung Armin, hab mich wohl nicht ganz so deutlich ausgedrückt. Wir wollen von Swakopmund über Cape Cross, Torra Bay und Palmwag schlussendlich nach Sesfontein. Dann von Sesfontein nach ENP. Meine Überlegung war dann ob es lohnt von Sesfontein auf der C43 nach Opuwo und auf der Parallelstrasse C35 nach ENP oder von Sesfontein direkt nach Kamanjab und weiter in die Etosha. Wir hätten vor im Park, wenn möglich, zu übernachten und dann über das Linquist - Tor wieder raus und weiter nach Grootfontein usw.
Bazi
496 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #17
Direkt von Sesfontein nach Kamanjab? Das würde mich interessieren. Matatu
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Themenstarter2'721 Beiträge · seit 200616. Jan. 2007 · #18
Matatu schrieb:
Direkt von Sesfontein nach Kamanjab? Das würde mich interessieren. Matatu
Oh, Matatu du machst mich verlegen.:😘
Ich meinte doch einfach ohne den Umweg über Opuwo. 😗
Einfach direkt Sesfontein, Palmwag Kamanjab.
Dass Sesfontein - Kamanjab nicht geht ist doch klar.:)
Bazi
496 Beiträge · seit 200617. Jan. 2007 · #19
OK, dachte ich mir. Wäre in jedem Fall neu gewesen. Max gut, cul , Matatu
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2'346 Beiträge · seit 200617. Jan. 2007 · #20
Hallo "Bazi",

Sesfontein - Kamanjab mehr oder weniger direkt ginge wohl schon. Das würde aber die Khowarib-Schlucht bedeuten und die willst du dir und deinen Begleitern aber wohl nicht antun.

Doch jetzt zur Strecke. Ursprünglich war ja von der ersten Etappe Swakopmund - Cape Cross - Torra Bay - Palmwag die Rede. Jetzt hast du ja wohl bereits Sesfontein als Etappenziel ins Auge gefasst. Da wird es aber nun wirklich "haarig". Wenn man davon ausgeht, dass ihr unterwegs auch einige Stopps einlegt (Cape Cross, Wracks, Damaraland), halte ich die Strecke eindeutig für zu lang.

Genau so ist es dann von Sesfontein über Opuwo zurück nach Kamanjab. Opuwo ist zwar höchst skurill, aber nur um auf einem Riesenumweg mal durchzufahren, würde ich das nie machen. Außerdem dürfte auch diese Etappe dann deutlich zu lang werden. Du musst berücksichtigen, dass die Strecke Sesfontein - Opuwo zwar überwiegend gut ist, aber auch einige längere "Schikanen" aufweist. Und dann käme dann ja wohl noch die Baustelle auf der C35, wie "Matatu" schon schreibt.

Außerdem schreibst du nicht, zu welcher Zeit ihr fahrt (Riviere!) und weshalb ihr überhaupt bis Sesfontein fahren wollt und wie lange ihr dort bleiben wollt. Ich an eurer Stelle würde in Palmwag bleiben und von dort direkt über den Grootberg-Pass nach Kamanjab fahren. Meine Empfehlung: Farm Klein-Liechtenstein.

Viel Spaß
Armin