4 Wo Nord-Namibia einschl. Vic Falls

22 Antworten · 6'457 Aufrufe · gestartet 01. Jan. 2017 von mika1606
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Themenstarter663 Beiträge · seit 201601. Jan. 2017 · #1
Hallo in die Runde,

Beginnen möchte ich mit den besten Wünschen für das Jahr 2017 und allen viel Erfolg bei der Umsetzung der persönlichen Reisepläne. 😉

Wir wollen dieses Jahr im Oktober/November als Selbstfahrer mal wieder nach Namibia. Das letzte Mal war 2005 (u. a. anlässlich unserer standesamtlichen Trauung in Swakopmund).
In der Zwischenzeit habe ich hier im Forum viele, viele Reiseberichte gelesen (an dieser Stelle meinen herzlichen Dank für die vielen & tollen Berichte!).

Hier meine Touridee.

1 21.10.2017 Ankunft Windhoek
2 22.10.2017 Windoek
3 23.10.2017 Waterberg
4 24.10.2017 Waterberg
5 25.10.2017 Divundu/Mahango Game Reserve
6 26.10.2017 Kasane - Chobe NP
7 27.10.2017 Kasane - Vic Falls
8 28.10.2017 Kasane - Chobe NP
9 29.10.2017 Kongola
10 30.10.2017 Kongola
11 31.10.2017 Divundu
12 01.11.2017 Fort Namutoni/Onguma
13 02.11.2017 Halali
14 03.11.2017 Okaukuejo
15 04.11.2017 Okaukuejo
16 05.11.2017 Western Etosha
17 06.11.2017 Ruacana
18 07.11.2017 Epupa Falls
19 08.11.2017 Epupa Falls
20 09.11.2017 Opuwo
21 10.11.2017 Kaokoveld Wild Camping
22 11.11.2017 Marienfluss Tal - Kunene River
23 12.11.2017 Marienfluss Tal - Kunene River
24 13.11.2017 Orupembe über Purros
25 14.11.2017 Sesfontein
26 15.11.2017 Sesfontein/Hoanib-Tal
27 16.11.2017 Spitzkoppe/Ugab Terrance
28 17.11.2017 Swakopmund
29 18.11.2017 Swakopmund
30 19.11.2017 Swakopmund
31 20.11.2017 Sesriem
32 21.11.2017 Windhoek
33 22.11.2017 Rückflug

Wir (meine Frau & ich) werden einen 4x4 mit Campingausstattung & Dachzelt nutzen.
Unsere Idee ist bei den Übernachtungen zw. Lodge & Camping zu wechseln.

Z. Zt. hätte ich folgende Fragen (weitere werden sicherlich noch kommen 😉 ):

- Macht die Tour vom Ablauf so Sinn - z.B. wg. der Jahreszeiten zu erst in den Caprivi-Zipfel etc.?

- Mir fehlt noch eine Lodge in der Region Kasane von der man
1. einen gebuchten Tagesausflug zu den Vic Falls machen kann (war dort 1987 zum ersten Mal; hat sich sicherlich einiges
geändert) und
2. Tagesfahrten in den Chobe NP unternehmen kann

Vorab ganz herzlichen Dank für Eure kritischen Rückmeldung & Hinweise. 🙂

Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 01. Jan. 2017
4'140 Beiträge · seit 200901. Jan. 2017 · #2
Hallo Gerhard,
von Kasane aus bieten die meisten Lodges Trips in den Chobe und zu den Vicfalls an. Das ist kein Problem. z.B. Kasane Old House, Chobe Bakwena, u.v. mehr.
Bei Kongola würde ich an den Kwando in die Namushasha Lodge fahren und Ausflüge in den Bwabwata Park und am Kwando machen.
Ansonsten ist die Tour schon rund und gut fahrbar.
Ob ihr in Ruacana eine Wasserfall sehen werdet, wage ich zu bezweifeln. Prophet bin ich aber natürlich nicht, weil ich keine Nierderschläge in Angola vorhersehen kann. Nur wenn es dort heftig in der kleinen Regenzeit geregnet haben sollte, hättet ihr eine Chance.
Wünsche euch eine schöne Reise und auch sonst alles Gute im neuen Jahr:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
79 Beiträge · seit 201301. Jan. 2017 · #3
Hallo Gerhard,

auch ein gutes Neues!
Die Tour schaut für mich gut aus, du wirst aber sicher noch viele gute Tips bekommen.

Einer auch von mir: in Sesriem unbedingt (mindestens) eine 2. Nacht einplanen, das Gebiet ist so schön, das musst du in Ruhe genießen!
Du kommst sonst am Abend an (wer weiß wie weit vom NP Eingang) und müsstest am nächsten Vormittag schon wieder weiter, praktisch ohne etwas von dem tollen Areal zu sehen.

Viele Grüße Peter
4'129 Beiträge · seit 200801. Jan. 2017 · #4
hallo, mika1606,

ich würde eher mit dem Nordwesten beginnen, wegen steigender Hitze (dort oben in der Ecke ist es Ende November nicht mehr lustig...) und den überraschenden Niederschlägen dort im November, da regnet es dann nämlich gern mal kurz (jedenfalls in den letzten 3 Jahren so geschehen) – und wenn es dumm kommt, dann steh man da, vor laufendem Hoanib... das sollte man sich nicht zu leicht vorstellen (insgesamt ist es angeraten für die Befahrung des Hoanib ein wenig Erfahrung mit der Bewältigung kritischer Situationen in tiefsandigem Gelände mitzubringen)

Victoria Fälle ist es egal, ob 3 Wochen eher oder später, ist sowieso kaum Wasser da – wir würden uns den Aufwand dorthin zu der Jahreszeit sowieso sparen. Kasane ist auch nicht grad die Attraktion...
Wasserfälle brauchen Wasser!!!
Sonst ist es nur eine Schlucht im Sambesi, die man für 30 Dollar pro Person anstarrt...

VictoriaFälle lieber zu einer anderen Jahreszeit besuchen, wenn der Wasserstand auch ein eindrückliches Erlebnis schenkt.

Nimm lieber in Namibia noch anderen Schwerpunkt hinzu oder erkunde den Caprivi intensiver. Da gibt es viel!

Damit du in der warmen Zeit letztlich in Swakopmund bist, mach doch deine nördliche Runde und fahre dann ab Rundu >Tsumeb > Südwesten zur Küste, zügig auf Asphalt – und, da wird sich sicher noch ein interessanter Stopp ergeben

Fröhliches Planen
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 01. Jan. 2017
7'263 Beiträge · seit 200602. Jan. 2017 · #5
Hallo Gerhard

Für meinen Geschmack packt Ihr in diese Tour zu viel rein. Wieso von der einen Ecke, komplett in die andere Ecke fahren. Das ist grundsätzlich schon mal viel Fahrerei ohne dass man die Zeit vor Ort auch wirklich nutzen kann. Ihr fahrt z.B. vom Waterberg nach Divundu (über 600 km) und min. siebeneinhalb Stunden Fahrt. Da steht dann aber auch noch Mahango Game Reserve. Wie wollt Ihr das an dem Tag noch reinquetschen? Am nächsten fahrt Ihr ja nach Kasane. Da seid Ihr auch schon wieder fast 500km unterwegs. Da möchtet Ihr dann auch noch an den Chobe. Ich habe den Eindruck, dass Ihr Ziele und Sehenswürdigkeiten aneinander reiht, ohne zu bedenken, dass Ihr nur für die Fahrt zum Ziel die Zeit benötigt. Der Caprivi alleine ist eine wunderbare Tour für 10 Tage. Da fahrt Ihr mehr oder weniger einfach durch.
Was ich auch nicht machen möchte ist die Tour durch den Caprivi bis Kasane um dann kurz drauf das gleiche wieder zurück zu fahren. Wieso nicht über Maun, Nata nach Kasane und dann durch den Caprivi zurück? Wenn das Wetter mitspielt und Ihr noch keinen Regen habt, dann ist am Chobe wirklich sehr viel los. Ein echtes Highlight.

Auf dem Weg vom Caprivi durch die Etosha ist OK. Dann aber hoch nach Ruacana um dann am nächsten Tag nach Epupa zu fahren. Was hat das für einen Sinn? Ihr kommt spät an und fahrt früh wieder ab. Da könnt Ihr auch einfach eine Campsite unterwegs nutzen.
Irgendwann kommt Ihr dann nach Purros. Von da fahrt Ihr nach Sesfontein um dann von da in den Hoanib zu fahren. Da ist es doch viel schöner von Purros direkt in den Hoanib und dann durch den Hoanib nach Sesfontein zu fahren.

Von da aus, würde ich mit einem Zwischenstopp (z.B. am Waterberg) zurück nach Windhoek fahren. Die ganzen restlichen Tage könnt Ihr vernünftig auf die Tour aufteilen.

Als Inspiration könnt Ihr ja vielleicht diese Beispieltour mal anschauen:
📎 BeispieltourKarte.pdf

📎 Beispieltour.pdf


Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2017
Themenstarter663 Beiträge · seit 201602. Jan. 2017 · #6
Hallo chrigu, lilytrotter, Peter und burschi,

Euch ganz herzlichen Dank für die interessanten & nachdenkenswerten Hinweise.
Da habe ich dann wohl noch ein wenig Planungsarbeit vor mir.

@chrigu, speziellen Dank für Deine beiden Tourvorschläge. Auch ich mache Fortschritte. 😉

Herzliche Grüsse
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
Themenstarter663 Beiträge · seit 201605. Jan. 2017 · #7
Hallo in die Runde,

Ich habe die Zeit ein wenig genutzt Eure Anregungen & die Ideen meiner "Regierung" in eine verfeinerte Ideensammlung zu überführen.
Zwischenzeitlich sind Hin- und Rückflug und das Auto gebucht.

Bei meinen Tourüberlegungen bin ich auf folgende Frage gestossen:

Welche Strecke ist schöner, besser zu fahren etc. und zwar von Opuwo zum Etambura Camp
- die D3707 oder
- die D3703 über Etanga Village?

Vorab Danke für Eure Meinungen/Anregungen/Hinweise

Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
Themenstarter663 Beiträge · seit 201615. Jan. 2017 · #8
Guten Abend in die Runde,

Ist noch keiner die Strecke von Opuwo zum Etambura Camp die D3703 über Etanga Village gefahren?

Über die Nutzung der D3707 habe ich zwischenzeitlich schon einiges hier im Forum gelesen.

Wo sind denn die erfahrenen Vielreisenden? 😉

Danke vorab & Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
2 Beiträge · seit 201719. Jan. 2017 · #9
Habt Ihr schon die Namibia Strassen-Karte von Tracks-4-Africa?
Die hat nicht nur Kilometer-, sondern auch Zeitangaben, wie lange Ihr für eine Strecke braucht.
Absolut nützlich!!!
LG Christine
2 Beiträge · seit 201719. Jan. 2017 · #10
Oh nein, habe Euch gerade lange und ausführlich geschrieben, alles abgeschickt und jetzt gerade gesehen, dass der Beitrag offensichtlich irgendwo im Nirwana verschwunden ist. 🙁
Also neuer Versuch:
Potz Blitz 🙂, da habt Ihr Euch ja eine Mega - Strecke vorgenommen!!! Hier noch einige Tipps, vielleicht ist noch was Interessantes oder Neues für Euch dabei.
Am Waterberg gibt es sowohl staatliche, als auch privat Unterkünfte. Ich würde Euch sehr die private Waterberg Wilderness Lodge, bzw. deren Campingplatz empfehlen. Dort werden Fußtouren zu den Nashörnern angeboten. Auch wenn die Tiere nicht ganz wild sind, ist es eine einmalige Erfahrung, bis auf wenige Meter an solche Riesen heranzukommen und sie zu beobachten. Außerdem gibt es vom Campingplatz aus eine geführte Plateauwanderung. Ein Herero ist der Führer, der sehr anschaulich Pflanzen erklärt und viel über seine Stammesmitglieder und deren Lebensweise erzählt. Das gibt ein neues, besseres Verständnis für dieses wunderbare Land und seine Einwohner.
Auf unserer Tour haben wir auch in Divundu Halt gemacht. Wir hatten in der Rainbow River Lodge gebucht. Es war in 15 Jahren Reisen im südlichem Afrika die schlechteste Unterkunft, die wird erlebt haben. Aber im näheren Umkeis gibt es jede Menge Lodges, da ist es kein Problem unseren Fehler nicht zu wiederholen!!!
Der Mahango GR ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wenn Ihr das plant, solltet Ihr allerdings 2 Nächt in Divundu bleiben.
Wenn Ihr bei Kongola Übernachten wollt, nehmt unbedingt die zusätzlichen 25 Kilometer in Kauf und fahrt Richtung Süden zur Namushasha River Lodge, bzw deren Campingplatz. Die Lodge liegt direkt am Rand eines großen Schilfgebiets, indem es sehr viele Elefanten, Flußpferde und tausend andere Tiere gibt. unglaublich schön. Man fühlt sich fast wie in Botswana. 2 Übernachtungen müssen sein! Überhaupt können wir alle Lodges und Campingplätze der Gondwana -Collection wegen ihres sehr guten Preis- Leistungsverhältnisses wirklich nur empfehlen!
Ab Sesfontein werden wir im April schon mal Eure Route bis Windhoek vorfahren 🙂. Allerdings bleiben wir nur 2 Nächte in Swakopmund. Soooo viel zu sehen gibts da in der Gegend nicht. Wir machen sind statt dessen 2 Nächte in Wüstenquell halt. Obwohl wir erst letztes Jahr erst dort waren, freuen wir uns schon wieder auf den Aufenthalt in vollkommener Einsamkeit.
http://de.wustenquell.com/ .Falls Ihr Zeit und Lust habt, schaut Euch mal das Video auf der Internet Seite an.
Falls Ihr noch Fragen habt, meldet Euch einfach. Viel Spass mit der weiteren Planung!!
LG Christine
Themenstarter663 Beiträge · seit 201619. Jan. 2017 · #11
Liebe Christine,

Ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag. 🙂
Ja, die Track4Africa habe ich seit einiger Zeit und bin fleissig am Üben.
Christine55 schrieb:Potz Blitz 🙂, da habt Ihr Euch ja eine Mega - Strecke vorgenommen!!! LG Christine
Ja, wir reisen z.T. nach dem Motto "der Weg ist das Ziel". 😉
Christine55 schrieb:Am Waterberg gibt es sowohl staatliche, als auch privat Unterkünfte. Ich würde Euch sehr die private Waterberg Wilderness Lodge, bzw. deren Campingplatz empfehlen. Dort werden Fußtouren zu den Nashörnern angeboten. LG Christine
Am Waterberg sind wir für 2 Ü im NWR Restcamp. Das ist bei uns schon fast Tradition. Ich war dort das 1te Mal 1987 eigentlich nur um den alten Friedhof zu besuchen. Zu der Zeit wurde gerade das neue Restcamp gebaut. Für den 2ten Tag werde ich noch versuchen vorab eine Fußtour bei der Wilderness Lodge zu buchen. Danke für den Tipp. 🙂
Christine55 schrieb:Auf unserer Tour haben wir auch in Divundu Halt gemacht. Der Mahango GR ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wenn Ihr das plant, solltet Ihr allerdings 2 Nächt in Divundu bleiben.
LG Christine
Im Caprivi-Zipfel werden wir auf der Hinfahrt im NWR Restcamp an den Popa-Falls für 2 Nächte bleiben. Hier möchte ich gerne mal wieder nächtigen denn ich war 1987 hier als das Camp fast fertig aber noch nicht eröffnet war. Wir durften uns für 2 Nächste einen schon fertigen Bungalow auswählen. Den 2ten Tag wollen wir dann in Ruhe den Mahango GR besuchen.
Auf unserem Rückweg verbringen wir dann noch 2 Nächte auf der Mavunje-Campsite.
Christine55 schrieb:Ab Sesfontein werden wir im April schon mal Eure Route bis Windhoek vorfahren 🙂. Allerdings bleiben wir nur 2 Nächte in Swakopmund. LG Christine
Ich freue mich dann auf Deine Infos. Ich melde mich mal bei Dir nach unserer Rückkehr aus den Staaten Anfang Juni.
In Swakopmund verbringen wir immer 3 Ü um unsere Verwandtschaft zu treffen. Die Ausflüge machen wir dann dort z. T. gemeinsam.

Unsere Tour ist eine Mischung aus vielen kleinen Mosaiksteinen. Zu einem ein wenig Nostalgie um zu schauen was hat sich wie verändert. Anderseits möchte meine Frau gerne zu den Vic-Falls; wissend das diese zu dieser Zeit wenig Wasser führen (hat aber den Vorteil man/Frau wird nicht nass 😉 ) und ich schon seit vielen Jahren ins Kaokoveld und an die angolanische Grenze.
Ein Teil unserer Reise wird auch angegangen unter dem Motto „der Weg ist das Ziel“. Wir lieben es gelegentlich mit entspannter Geschwindigkeit zu cruisen und die wechselvolle und tolle Landschaft zu geniesen.

Ich muss noch ein wenig Feinschliff an unsere Tour machen und dann stelle ich hier eine überarbeitete Version ein.

Ich bin ja immer noch voller Hoffnung dass sich noch jemand findet der mir etwas aktuelles zur D3703 im Kaokoveld schreiben kann.

LG, Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2017
16,9k Beiträge · seit 201219. Jan. 2017 · #12
Hallo Gerhard,

Für den 2ten Tag werde ich noch versuchen vorab eine Fußtour bei der Wilderness Lodge zu buchen. Danke für den Tipp.

Bei Waterberg Wilderness sind keine Tagesbesucher zugelassen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an die eigenen Übernachtungsgäste.

LG
Logi
Themenstarter663 Beiträge · seit 201619. Jan. 2017 · #13
Hallo Logi,

Vielen Dank für Deinen Hinweis - schade. 🙁

LG, Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
Themenstarter663 Beiträge · seit 201629. Jan. 2017 · #14
Hallo in die Runde,

Nach dem Lesen von vielen Reiseberichten mit den sehr beeindruckenden Fotos und einer Vielzahl interessanter Hinweise haben wir unsere Tour-Planung abgeschlossen.
Am 19.10.17 geht es mit QA von Tegel über Doha nach Windhoek. Unser Auto ist ein Toyota Expedition DC 4x4 3.0TD AUTO mit Camp-Ausstattung von Safari Car Rental. Hier schon mal angemerkt: Wir waren/sind sehr zufrieden mit der Beratung und der Buchung selbst! Nun sind wir sehr gespannt auf unser Auto. Ach so, zur Beruhigung meiner Frau haben wir auch ein Sat-Telefon auf unserer Tour dabei.

Hier nun unsere Tour im Details:

-Karte_Weg&Unterkünfte.JPG


19.10. - 20.10.2017 Ankunft Windhoek Hotel Thule
21.10. - 22.10.2017 Windoek Hotel Thule
22.10. - 23.10.2017 Waterberg NWR-Waterberg Rest Camp
23.10. - 24.10.2017 Waterberg NWR-Waterberg Rest Camp
24.10. - 25.10.2017 Divundu/Popa Falls NWR Popa Falls Rest Camp
25.10. - 26.10.2017 Divundu/Popa Falls/Mahango NWR Popa Falls Rest Camp
26.10. - 27.10.2017 Kasane The Old House
27.10. - 28.10.2017 Kasane The Old House (Tagestour gebucht zu den Vic Falls)
28.10. - 29.10.2017 Chobe NP Muchenje Campsite
29.10. - 30.10.2017 Kongola Mavunje-Campsite
30.10.- 31.10.2017 Kongola Mavunje-Campsite
31.10. - 01.11.2017 Rundu Kayova River Lodge
01.11.- 02.11.2017 Fort Namutoni/Onguma Leadwood-Campground
02.11. - 03.11.2017 Etsoha Camp Halali
03.11. - 04.11.2017 Etosha Camp Okaukuejo
04.11. - 05.11.2017 Etosha Camp Okaukuejo
05.11. - 06.11.2017 Western Etosha Dolomite Camp
06.11. - 07.11.2017 Ruacana Kunene River Lodge
07.11. - 08.11.2017 Epupa Falls Omarunga Camping
08.11.- 09.11.2017 Epupa Falls Omarunga Camping
09.11. - 10.11.2017 Opuwo Opuwo Country Lodge
10.11. - 11.11.2017 Kaokoveld Etambura Camp
11.11. - 12.11.2017 Marienfluss Tal - Kunene River Camp Syncro
12.11. - 13.11.2017 Marienfluss Tal - Kunene River Camp Syncro
13.11.- 14.11.2017 Kaokoveld Etambura Camp
14.11. - 15.11.2017 Sesfontein Fort Sesfontein Lodge
15.11. - 16.11.2017 Sesfontein Fort Sesfontein Lodge
16.11. - 17.11.2017 Ugab Terrance Vingerklip Lodge
17.11. - 18.11.2017 Swakopmund The Secret Garden Guesthouse
18.11. - 19.11.2017 Swakopmund The Secret Garden Guesthouse
19.11. - 20.11.2017 Swakopmund The Secret Garden Guesthouse
20.11. - 21.11.2017 Sesriem Desert Camp
21.11. - 22.11.2017 Windhoek Olive Grove Guesthouse

Am 22.11.2017 geht es dann wieder mit QA zurück nach Berlin.

Wie häufig ist so eine Reisezusammenstellung eine Ansammlung von Ideen, Wünschen und auch Erinnerungen. Wir beide waren das letzte Mal 2005 in Namibia denn dort haben wir meinem Wunsch folgend in Swakopmund standesamtlich im Magistratsgericht geheiratet. Ich selbst fahre jetzt das 8.-mal und meine Frau das 3.-mal nach Namibia.
Ich war 1980 für 2 Monate auf einer Rinderfarm 40 km nördl. von Okahanja und seitdem habe ich den Virus für Afrika in mir! 😛
Dann 1987 das erste Mal von Katima bei denVic-Falls (och, was war es da noch ruhig 😉 ) und 1995 im Kaokoveld bis Orupembe und dann weiter nach Opuwo über die D3707.

Unsere Unterkünfte sind alle gebucht und einige Nächte nutzen wir unser Dachzelt ansonsten feste Unterkünfte. Meine Frau möchte mal probieren und wen es gefällt stehen weitere Reisen im südlichen Afrika auf unserer Ideenliste.

Bei dieser Gelegenheit ganz herzlichen Dank für die vielen tollen und beeindruckenden RB hier im Forum und die Vielzahl der Tipps eben aus diesen RB und/oder in Form von Antworten. 😁

Für weitere Hinweise entlang unserer Route sind wir immer offen.

Noch einen Hinweis den wir bekamen zur Gesamtlänge unserer Tour: Für uns ist auch häufig der Weg das Ziel und wir geniesen das Fahren durch die beeindruckende Landschaft.

Herzliche Grüsse
Gerhard
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zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2017
4'129 Beiträge · seit 200830. Jan. 2017 · #15
Eure Route sieht doch jetzt richtig gut aus!

Gute Reise!

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter663 Beiträge · seit 201608. Okt. 2017 · #16
Hallo in die Runde,

So, so langsam wird es Ernst. In 2 Wochen haben wir schon die 1te Nacht in Windhoek verbracht.
Wir freuen uns riesig nach 15 Jahren mal wieder Land & Leute zu sehen und sind schon sehr ge-/angespannt. 😉

Sitzen gerade über unserer ersten Einkaufsliste für Windhoek.

Sagt mal wie verpackt man eigentlich rohe Eier sicher um diese unbeschadet über die Pad zu bringen?

Schöne Grüsse
Gerhard
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zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2017
334 Beiträge · seit 200803. Jan. 2018 · #17
Hallo Gerhard,

nachdem wir im April auch ins Kaokoveld wollen und Ihr wieder zurück sein müsstet, wollte ich mal nachfragen ob Eure Route so hingehauen hat und was Ihr so für Erfahrungen gesammelt habt.
Wäre toll wenn Du zu dem Teil was schreiben würdest.

Liebe Grüße und noch ein Frohes Neues Jahr mit vielen Afrika-Erlebnissen
Bärbel
zuletzt bearbeitet 03. Jan. 2018
Themenstarter663 Beiträge · seit 201604. Jan. 2018 · #18
Hallo Bärbel,

Ja, wir sind nicht nur zurück sondern auch sind wir zurück ohne "besondere Vorkommnisse". 😎

Und wir waren/sind so überwältig dass ich schon langsam beginne unsere nächste Tour für Herbst 2019 zu planen. 😎

Wie schon im Vorfeld für uns erkennbar und ja auch an vielen Stellen hier im Forum erwähnt ist ein Schlüsselelement die Qualität des Autos. Hierzu hatte ich mich schon nach unserer Rückkehr an dieser Stelle kurz geäussert.

Ansonsten sind wir unsere Route (fast) so gefahren wie im Vorfeld geplant. Wir hatten alle Übernachtungsplätze (Hotel, Lodge & Campsides) vorab gebucht. Überall wusste man dass wir "kommen" und unsere Vorauswahl war gut bis sehr gut gewählt.

Das (fast) bezieht sich darauf dass wir leider nicht - wie ursprünglich geplant - die D3700 von der "Kunene River Lodge" zur "Epupa Falls Lodge" fahren sollten/konnten. Grund waren starke Regenfälle ein paar Tage vor unserer Ankunft. Weil die Warnungen seitens der Eigentümer der "Kunene River Lodge" so eindringlich waren konnte ich meine Frau leider nicht überzeugen es doch zu probieren. 😉
An unserem 2. Tag in der "Epupa Falls Lodge" lies mir dieses Thema dann keine Ruhe und wir sind ca. 30 km südlich auf der D3700 gefahren. Es ging nicht nur ohne Probleme sondern uns kamen auch noch einige 4x4 entgegen. Na ja, dann halt das nächste Mal für uns! 😉

Zu erwähnen ist noch - da wir als Einzelfahrer unterwegs waren - das wir uns ein SatPhone ausgeliehen hatten. Dies ist ohne Zweifel sehr zu empfehlen!

In der Anlage noch unsere gefahrene Tour (aber ohne den Anteil in Botswana & den Vic Falls).

-Karte_Wege&Unterkünfte__wiegefahren.JPG

Bei weiteren Fragen bitte einfach melden.

Euch wünsche ich viel Spass bei der weiteren Planung & dann natürlich ebenfalls eine tolle Reise

Herzliche Grüsse
Gerhard
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zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2018
334 Beiträge · seit 200805. Jan. 2018 · #19
Hallo Gerhard,

besten Dank für Deine Rückmeldung.
Wir werden im April leider nur 2 Wochen haben, daher uns auf einen Kurzbesuch Etosha und dann Kaokoveld beschränken.
Nachdem wir bisher noch kein Begleitfahrzeug gefunden haben, werden wir wohl auch mit SAT-Phone alleine bzw. zu Zweit unterwegs sein.

Nach vielem lesen nimmt unsere Route langsam Form an 🙂. Wir werden wohl die Schleife Windhuk - Etosha - Opuwo - Kako Otavi - Orupembe - Puros - Sesfontein - Palmwag fahren. Unsicher sind wir noch ob wir den Crowthers Trail fahren wollen oder nicht
Buchen wollten wir eigentlich im Norden nichts im Voraus.
Nach Deinem und vielen anderen Berichten sollte die Strecke so auch alleine machbar sein. Eine Tour ins Hartmanntal und Marienflusstal müssen wir dann wohl nochmal mit etwas mehr Zeit in Angriff nehmen.

Ach ja noch eine Frage bzgl. Sprit Versorgung. Gab es bei Euch an den oft genannten Tankstellen bzw. "Tankgelegenheiten" auch immer Benzin oder nur Diesel? Anscheinend haben fast alle Reisenden einen Diesel 😐 wir aber einen Benziner 😕 .

Liebe Grüße
Bärbel
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2018
Themenstarter663 Beiträge · seit 201605. Jan. 2018 · #20
Hallo Bärbel,

SatPhone mitzunehmen ist eine gute Entscheidung wenn man/Frau - wie wir/Ihr - alleine unterwegs ist.

Die D3705 von Opuwo nach Orupembe wird nach den ca ersten vll. 50 km für einige km eine Herausforderung - Waschbrett und vile Steine. Aber wenn man/Frau ein wenig Zeit hat kommt man langsam gut voran. Danach wird es dann wieder besser. Wir haben diese Strecke sehr genossen!! Wir haben dann unter Bäumen (war wohl eine Campsite ohne Infrastruktur) am Hoarusib einen wunderbaren Platz zum Lunch gefunden. Dort gab es sehr viele frische Relikte von Elefanten dann wir waren wg. dem Regen hier oben unterwegs. 😎

Wir hatten ein Auto mit 2 Tanks und haben in Opuwe voll getankt; sind dann ca. 800 km gefahren und haben dann erst wieder in Sesfontein getankt (110 l). Also alles okay. Obwohl man hier im Forum schon lesen kann dass insbesondere in Sesfontein die Tankstelle auch schon mal nix hat.

Ja, wir hatten Diesel. Wie das mit Benzin aussah/aussieht kann ich leider nicht beurteilen.

Den Crowthers Trail wollen wir auf unserer nächsten Tour fahren - vom Hoanib kommend Ri Palmwag. Bin dann mal auf Eure Eindrücke gespannt.

Herzliche Grüsse
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2018