weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201627. Dez. 2016 · #1
Hallo liebe Forum - Mitglieder,
Nach langem mitlesen möchte ich jetzt aktiv mit ein paar Fragen am Forum teilnehmen. Zuerst darf ich uns und unsere Reisepläne kurz vorstellen. Wir sind 2 Paare rund um die 60. Meine Frau und ich fahren das 3. Mal ins südliche Afrika, unsere Freunde waren noch nie in dieser Gegend. 2001 war ich bereits im Norden von Namibia und konnte dort meine ersten 4x4 Erfahrungen sammeln, wobei Strecken wie der Cunene 4WD Trail und der Van Zyl`s Pass dabei waren. 2008 waren wir im Mudumu GR, Mamili NP und dann weiter nach Sambia bis nach Kapoko. Auch dort suchten und fanden wir einige Herausforderungen für Auto und Fahrer. Im September 2017 möchten wir wieder ins nördliche Namibia, wobei ich bei dieser Reise verantwortlich bin und daher viele Fragen habe. Bei den letzten Reisen hatte ein mitfahrenden Namibia-Kenner die Leitung übernommen. Unterwegs sind wir mit 2 Toyota Hilux 2,5 Diesel mit Schaltgetriebe, Dachzelt und Campingausrüstung. Es wäre schön, wenn sich jemand die Mühe macht und sich unsere Tour einmal anschaut. 1. Tag Di 26.Sept. 17 München - Johannesburg 2. Tag Mi 27.Sept. 17 Johannesburg - Windhoek - Besuch bei Freunden 3. Tag Do 28.Sept. 17 Windhoek, einkaufen 4. Tag Fr 29.Sept.17 Auto übernehmen - Windhoek C28 - Blutkoppe Camp 5. Tag Sa 30.Sept. 17 Blutkoppe Camp - Welwitschia- Trail D 1991 - Swakopmund 6. Tag So 1.Okt. 17 Swakopmund 7. Tag Mo 2.Okt. 17 Swakopmund - Cape Cross - Messum Krater 8. Tag Di 3.Okt. 17 Messum Krater - White Lady Lodge 9. Tag Mi 4.Okt. 17 White Lady Lodge – Guantagab - Twyfelfontein 10. Tag Do 5.Okt. 17 Twyfelfontein – Palmwag - Blackridge oder Palmwag Camp oder ähnliches 11. Tag Fr 6.Okt 17 Blackridge oder Palmwag Camp oder ähnliches - Huanib 12. Tag Sa 7.Okt. 17 Blackridge oder Palmwag Camp oder ähnliches - Huanib 13. Tag So 8.Okt. 17 Blackridge oder Palmwag Camp oder ähnliches – Tsuxub - Warmquelle 14. Tag Mo 9.Okt. 17 Warmquelle – Khowarip - Galton Gate 15. Tag Di 10.Okt. 17 Galton Gate - Olifantstrus 16. Tag Mi 11.Okt. 17 Olifantstrus - Okaukuejo 17. Tag Do 12.Okt. 17 Okaukuejo - Halali 18. Tag Fr 13.Okt. 17 Halali – Waterberg - Hamakari oder ähnliches 19. Tag Sa 14.Okt. 17 Waterberg - Hamakari oder ähnliches 20. Tag So 15.Okt. 17 Waterberg - Hamakari oder ähnliches 21. Tag Mo 16.Okt. 17 Waterberg – Windhoek - Kapstadt 22. Tag Di 17.Okt. 17 Kapstadt 23. Tag Mi 18.Okt. 17 Kapstadt 24. Tag Do 19.Okt. 17 Kapstadt 25. Tag Fr 20.Okt. 17 Kapstadt - Johannesburg - München 26. Tag Sa 21.Okt. 17 München – Innsbruck
Die Flüge und die Autos sind bereits gebucht, ansonsten sind wir flexibel. Hier nun meine Fragen: Ist die Route in der angegebenen Zeit machbar? Gibt es auf dieser Strecke noch Geheimtipps? Auf welchen Strecken brauche ich Permits bzw. wo bekomme ich diese? In der Etosha ist es mir klar, dass ich so schnell wie möglich reservieren muss, aber hat sich in Namibia wirklich so viel seit 2001 und 2008 geändert? Denn damals hatten wir keine einzige Reservierung gemacht und immer Platz gefunden.
Danke für eure Hilfe
Klaus
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200627. Dez. 2016 · #2
Hallo Klaus
Das ist eine wunderschöne Tour mit genügend Zeit. Ich persönlich würde anstelle der White Lady Lodge eher das Rhino Camp vom Mesusm her anfahren. Von da bietet sich der direkte Weg nach Twyfelfontein oder auch ein Schlenker über den Huab mit einer zusätzlichen Nacht an. Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit die auf persönlichen Präferenzen beruht.
Wildes Camp im Huab
Herzliche Grüsse Chrigu
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"Ist die Route in der angegebenen Zeit machbar?" Absolut! Im Gegenteil: da liegt noch ein angenehmer Zeitpuffer drin. Ich würde aber nichts am Zeitplan ändern.
Wir sind 1996 im Kaokoland auf der D3707 nach Purros zum Hoarusib, von dort südwärts zum Hoanib und in diesem zurück nach Sesfontein "in die Zivilisation" gefahren. 2x Übernachtung: einmal auf der coolen Ebene südlich von Purros, dann im Hoanibtal. War locker in drei Tagen zu machen, eine ganze Menge Oryx, Strauße, Erdmännchen, Raubvögel, Springböcke, Giraffen, nächtlicher Besuch von Bergzebras (Oder Antilopen ? - wir haben sie nur trappeln gehört, ich erinnere mich nicht, ob ich die Spuren überprüft habe) - und schließlich mehrere Male Elefanten im Hoanib.
Vermutlich ist das heute noch recht ähnlich.
LG Hartwig
weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201627. Dez. 2016 · #4
Danke für die schnellen Antworten. Wo finde ich heraus, auf welchen Strecken ich eine Permit brauche und wenn ja, wo ich diese bekomme.
LG Klaus
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200627. Dez. 2016 · #5
Hallo Klaus
Ein Permit brauchst Du für den Namib-Nakuluft-Park. Das erhältst Du in Windhoek. Dann ein kostenloses für den Dorob Park welches Du in Swakopmund erhältst. Und nochmal eines für die Palmwag Region und den Hoanib. Das gibt es bei Palmwag oder am Hoanib bei Elephant Song. Dann natürlich für Etosha und Waterberg. Diese gibt es bei den jeweiligen Camps vor Ort.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200627. Dez. 2016 · #6
Hallo Chrigu,
kurze Zwischenfrage: was kostet das Permit für den Hoanib am Elefant Song Camp?
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200627. Dez. 2016 · #7
Hallo Pascalinah
Der Hoanib gehört zur Palmwag Konzession. Es wird somit gleichviel kosten wie die Konzession. Die aktuellen Preise kenne ich nicht.
Herzliche Grüsse Chrigu
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weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201627. Dez. 2016 · #8
Weiß jemand vom Forum was diese Permits so ungefähr kosten?
Klaus
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200627. Dez. 2016 · #9
Habe gerade noch mal in panthers Reisebericht gestöbert. Das Permit im Hoanib soll 200,-N$ kosten.
weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201616. Jan. 2017 · #11
Hallo zusammen, bin jetzt mit meiner Planung schon ordentlich weitergekommen. Habe aber doch noch einige Fragen an das Forum. Für die Strecke Namutoni Camp - Windhoek Autovermietung habe ich knapp 2 1/2 Tage Zeit, inkl. Rückgabe und Transfer zum Flughafen. Für Waterberg scheint mir das etwas wenig. Kennt jemand den Frans Indonga Hiking Trail? Ist der besuchenswert? Oder wer hat einen Tipp auf dieser Strecke? Danke für eure Hilfe Klaus
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200616. Jan. 2017 · #12
Hallo Klaus
Den Frans Indonga Hiking Trail kenne ich nicht. Die zweieinhalb Tage reichen aber gut um den Waterberg noch einzubauen. Du fährst von Namutoni zum Waterberg Rest Camp. Da machst entweder am Abend oder am Morgen die Wanderung auf den Waterberg. Total ca. 2-3 Stunden
Vom Waterberg kannst Du gemütlich in einem halben Tag nach Windhoek fahren.
Herzliche Grüsse Chrigu
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weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201616. Jan. 2017 · #13
Danke Chrigu, würdest du dann eher die Strecke D2804/ D2512 oder doch lieber C42/B8/B1/C22 nehmen. LG aus dem tiefverschneiten Tirol
weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201631. Jan. 2017 · #14
Hallo Forummitglieder,
nach vielen Stunden lesen im Forum und vielen guten Tipps (Danke chrigu) habe ich jetzt meine Route zusammengestellt. Vielleicht findet sich jemand der noch einen Blick darauf wirft. Eine Frage möchte ich jedoch noch stellen. Geht sich die Strecke vom Tag 4 bis Tag 7, Tankstelle Henties Bay bis zur Tankstelle Palmwag Lodge aus, oder habe ich da noch eine andere Möglichkeit? Hier mein Plan: 4 (1.)Tag: Freitag 29. Sept./ Auto übernehmen- Windhoeck – C 28 -Tinkas Flat – Blutkuppe Campground (240 km / 04:30) 5. (2.)Tag: Samstag 30. Sept./ Tinkas – Swakopmund-C 28 – D 1991 Welwitschia 4x4 Trail, Mondlandschaft – C 28 ( 130 km / 03:00) 6. (3.)Tag: Sonntag 1.Okt./ Swakopmund - Vormittag „little five“ – Nachmittag Bootstour - Walvis Bay Düne 7 7. (4.)Tag: Montag 2.Okt/ Swakopmund – Cape Cross – Messum Krater (240 km / 05:20) 8. (5.)Tag: Dienstag 3.Okt./ Messum Krater – Rhino Camp (70 km / 1:40) 9. (6.)Tag: Mittwoch 4.Okt./ Rhino Camp – Desolation Vally Trail – Wild Camping (60 km / 02:10) 10. (7.)Tag: Donnerstag 5.Okt./ Wild Camping-Windmill & Watertank–C 39-Palmwag – Camping Hein’s(140 km / 04:20) 11. (8.)Tag: Freitag 6.Okt./Camping Hein’s Camp – Huanib – Camping Mudorib River Camp (120 km / 05:00) 12. (9.)Tag: Samstag 7.Okt./ Camping Mudorib River Camp – Huanib – Camping Bush Camp (65 km / 03:00) 13. (10.)Tag: Sonntag 8.Okt./ Camping Bush Camp-Fort Sesfontain-Camping Onqonqo Community Camp (100 km / 03:30) 14. (11.)Tag: Montag 9.Okt./ Camping Onqonqo Community Camp – Khowarip Schlucht – Wild Camping Kamdescha Road (120 km / 04:40) 15. (12.)Tag: Dienstag 10.Okt./ Wild Camping Kamdescha Road – Galton Gate – Olifantrus Camping (90 km / 02:00) 16. (13.)Tag: Mittwoch 11.Okt./ Olifantrus Camping – Okaukuejo Camping (130 km / 03:20) 17. (14.)Tag: Donnerstag 12.Okt./ Okaukuejo Camping – Halali Camping (70km / 01:50) 18. (15.)Tag: Freitag 13.Okt./ Halali Camping – Namutoni Camping (70 km / 02:10 ) 19. (16.)Tag: Samstag 14.Okt./ Namutoni Camping – Tsumeb – Grootfontain – D 2804 – D 2512 – Camping Waterberg Andersson Camp (400 km / 05:00) oder Alternative: 18. (16.)Tag: Samstag 14.Okt./ Namutoni Camping – Tsumeb – Otavi – Otjiwarongo – C 22 - Camping Waterberg Andersson Camp (400 km / 05:00) 20. (17.)Tag: Sonntag 15. Okt./ Camping Waterberg Andersson Camp 21. (18.)Tag: Montag 16. Okt./ Camping Waterberg Andersson Camp – Windhoek – Autovermietung – Transfer Flughafen (300 km / 03:30)
Hier mein Plan: 4 (1.)Tag: Freitag 29. Sept./ Auto übernehmen- Windhoeck – C 28 -Tinkas Flat – Blutkuppe Campground (240 km / 04:30) 5. (2.)Tag: Samstag 30. Sept./ Tinkas – Swakopmund-C 28 – D 1991 Welwitschia 4x4 Trail, Mondlandschaft – C 28 ( 130 km / 03:00)
Hallo Weinbeiser,
hier musst Du noch Zeit einplanen um vorher in Windhoek das Permit zu besorgen.
LG Logi
weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201631. Jan. 2017 · #16
Hallo Logi,
Danke für die Info, aber ich bin sowieso schon 3 Tage vorher in Windhoek da wir Freunde besuchen. Wir starten erst am 4. Tag und so bleibt uns dann genug Zeit um die Permit zu besorgen und in Ruhe einkaufen zu gehen.
LG Klaus
weinbeiserThemenstarter27 Beiträge · seit 201609. Feb. 2017 · #17
Hallo nochmals,
bei meiner Planung habe ich jetzt Zweifel. Die Strecke Henties Bay bis nach Palmwag, wie unten beschrieben, ist doch für einen Hilux mit nur einer Tankfüllung nicht zu schaffen. Oder?
Der Hilux ist ein 4x4 Doppelkabiner, der einen geschlossenen Aufbau auf die Ladefläche montiert hat. Neben dem Standardwerkzeug zum Reifenwechsel hat dieses Fahrzeug weiterhin einen 140lt Langstreckentank, ein Doppelbatteriesystem und einen Luftkompressor