Liebe Fomis, leider geht unsere Reise hiermit zu Ende. Herzlichen Dank an alle, die uns begleitet haben. Vor allem aber bedanke ich mich bei jenen Fachleuten im Forum, die mit ihrem Wissen dafür gesorgt haben, dass Vögel und Pflanzen die richtigen Bezeichnungen bekamen.
Auf Wiedersehen in anderen Threads, freshy
17. und 18. September: Ankunft in Windhoek und Abschied
Wir verabschieden uns von den Blechstraußen vor dem Eingang der Bagatelle Ranch
Kurzer Halt am verunstalteten Schild am Wendekreis des Steinbocks
Die Fahrt nach Windhoek ist öde, denn die Trockenheit hinterlässt überall ihre Spuren. Einzig ein Golfplatz kurz vor Windhoek erstrahlt in kräftigem Grün. Es weht ein kräftiger Wind und legt eine staubbraune Dunstglocke über die Stadt. Wir fahren im Büro von Bwana Tucke Tucke vorbei, wo Herbert einen Geocache loggt, und begrüßen kurz Herrn Möhle und seine Mitarbeiterinnen.
Eingang zur "Schlangenfarm" von Karsten Möhle
Am frühen Nachmittag erreichen wir das Guesthouse Tamboti und werden wie alte Bekannte begrüßt. Ich habe einen blumenreichen Garten in Erinnerung, doch auch hier herrscht deprimierende Trockenheit. Garten gießen, Auto waschen, Pool füllen, seien nicht erlaubt, berichtet Frau Pack und regt sich über den bewässerten Golfplatz auf. Dafür würde das Grundwasser so stark abgesenkt, dass auf der benachbarten Farm die dreihundert Jahre alten Kameldornbäume vertrocknen würden.
Das große Ausräumen beginnt. In unserem Zimmer türmen sich Kleider und alles andere, was in die Reisetaschen muss. Die Klappbox füllt sich mit Dingen, die uns während der Reise nützlich waren, die wir aber nicht mitnehmen können. Wir hoffen, die fleißigen Hausgeister freuen sich darüber.
Abends gehen wir nach unseren guten Erfahrungen vor zwei Jahren zum Ausklang ins Corner 62nd essen. Ein schöner Abschluss, denn Essen, Wein und das Ambiente sind wirklich empfehlenswert. Leider will der Besitzer mit seinem Lokal umziehen. (Nachtrag: Inzwischen hat das Lokal leider geschlossen.)
Adé Afrika! Es war wieder eine ereignisreiche Reise, die uns neue Seiten des südlichen Afrikas zeigte und nicht zuletzt dank eines zuverlässigen Fahrzeugs und last but not least eines erfahrenen Offroadfahrers ohne Pannen verlief.