Womit bereitet man Himbas eine Freude?

32 Antworten · 5'952 Aufrufe · gestartet 02. Aug. 2016 von UDi
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Themenstarter443 Beiträge · seit 201402. Aug. 2016 · #1
Liebe Experten,
Was können wir sinnvollerweise im Supermarkt unterwegs einkaufen, um es auf dem Weg in den Norden zu verschenken. In Reiseberichten habe ich gelesen, dass man sich über Maismehl freut. Was ist noch sinnvoll?
Freue mich über Tipps.
Herzliche Grüße
UDi
2'497 Beiträge · seit 201102. Aug. 2016 · #2
Hallo Udi,

wir hatten außer Maismehl noch Oel, Zucker und Salz mit. Vor allem Oel und Zucker kamen gut an. Es wird durchaus kontrovers diskutiert, ob man Sachen einfach so verschenken sollte, wir haben uns daher bei Leuten, die im Kaokovelt leben, erkundigt, wo es ihrer Meinung nach Sinn macht, anzuhalten und etwas dazulassen. Wasser kommt auch immer gut an. Auf dem Weg aus dem Kaokovelt heraus haben wir Himba unseren Wassertank leerzapfen lassen, weil sie so das Wasser nicht wer weiß wie weit tragen mussten.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
4'140 Beiträge · seit 200903. Aug. 2016 · #3
Hallo,
ja Karin, das war mal so. Früher haben sich die Himba über diese "Mitbringsel" gefreut. Heute freuen sie sich viel mehr über Geld, damit sie ihr Handy chargen können und eine neue Prepaid-Karte kaufen können. Das ist leider nicht ironisch gemeint. 🙁
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
1'086 Beiträge · seit 200903. Aug. 2016 · #4
Hallo Udi,

warum wollt Ihr den Himbas was schenken? Denkt Ihr die haben nicht alles was sie brauchen?

Gruß Klaus
7'296 Beiträge · seit 200603. Aug. 2016 · #5
... diese Sache mit dem Verschenken an wahllose Menschen macht diese zu Bettlern und sorgt für Neid unter den Menschen. Der eine hat schon wieder was bekommen, weil er in der Gegend rumlungert und der andere ist leer ausgegangen, obwohl er gerade für die Gemeinschaft tätig war und auf dem Feld gearbeitet hat.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'497 Beiträge · seit 201103. Aug. 2016 · #6
Hallo Burschi,

bei uns war das im Herbst 2015 so, also noch nicht sooo lange her. Wir haben aber gezielt bei einem Dorf gehalten, das man uns vorher genannt hatte und haben nicht in Stadtnähe irgendjemandem am Wegesrand irgendwas gegeben. Ein Hirtenjunge an einem Pass hat uns nach Wasser gefragt in einer Gegend, wo zwei Autos pro Tag schon ungewöhnlich sind und seine Dankbarkeit und sein Strahlen, als wir ihm einen 5 Liter Kanister gegeben haben, hat mich beschämt. Dass es in größeren Ansiedlungen und Städten, wo viele Touristen vorbeikommen, anders aussieht, weiß ich wohl und da gibt es Geld für Dienstleistung, sonst nichts.

Hallo Wolfgang,

deshalb meine Anmerkung, nachzufragen, wo es sinnvoll ist, an wen und was abzugeben. "Wahllos" schenken ist kontraproduktiv und das, was man heraufbeschört, ist nicht toll. Daher haben wir 1. nachgefragt und 2. "alles auf einmal" in ein Dorf gegeben an alle, die dort waren und nicht eine Tüte an einen irgendwo. Da wäre ich mir auch vorgekommen wie Prinz Karneval. Dafür durften wir dann schauen und fotografieren und mit Händen und Füßen Fragen stellen.

Wenn ich nicht wirklich tief in sehr einsame Regionen fahren würde, würde ich von Geschenken absehen oder Buntstifte, Hefte, etc. an einer Schule oder einer sozialen Einrichtung abgeben.

Viele Grüße
Karin

P.s. Hallo Klaus, was die nicht haben im "Wirklichen" Kaokovelt ist medizinische Versorgung. Wir sind mehrfach angesprochen worden auf Salben, Augentropfen, etc. von Menschen, denen man ansah, dass sie die wirklich nötig hatten. Wir sind aber leider keine Ärzte oder Krankenschwestern und haben daher ohne Fachkenntnis nicht helfen können. Ich fürchte aber, auch mit Fachkenntnis ist es alles andere als einfach, so spontan was Sinnvolles zu tun.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2016
Themenstarter443 Beiträge · seit 201403. Aug. 2016 · #7
Hallo Reiseklaus,
ob sie alles haben, was sie brauchen, weiß ich eben nicht. Deshalb meine Frage an die Experten.

Danke für die Rückmeldungen!

Grüße aus AC
Ute
2'060 Beiträge · seit 201303. Aug. 2016 · #8
Wenn ich ein Himba-Dorf besichtigen darf, die Leute an ihren Feuerstellen besuchen, ihre Tätigkeiten beobachten und sie dabei fotografieren darf, so gebe ich dafür eine Art Bezahlung, wie ich es in einem Living Museum auch tun würde. In dem Fall aber nicht in bar, sondern in Naturalien; oft haben die Frauen Schmuck und andere selbst gefertigte Dinge zu verkaufen, da ist immer etwas dabei, was mir gefällt, und so bekommen die Leute dann auch Bares - aber eben nicht geschenkt.

Am Straßenrand "einfach so" sollte man nichts verschenken, auch nicht an Kinder - Wasser in sehr einsamen Gegenden ist eine andere Sache.

Übrigens möchte ich mal anmerken, dass sich auch Weiße über ein Anerkennungs"geschenk" freuen. 😉 Ich habe immer ein paar nette Holzanhänger dabei als Gegengabe für besonders nette Betreuung der Farmersfrauen, Managerfrauen, ....

Lotti von Camp Aussicht habe ich ohne es zu ahnen eine besondere Freude mit einer Eule als Holzanhänger gemacht. Sie hat nämlich von ihrer Mutter zwei Eulen geerbt (eine ist eine Kerze, die andere weiß ich nicht mehr). Das nur mal so als Tipp, falls jemand demnächst hinkommt. 😉
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
142 Beiträge · seit 200803. Aug. 2016 · #9
Hallo zusammen
Wir machen es wie Gabriele p, auch zum Beispiel in Sambia. Anhalten, das Dorf zeigen lassen etc. manchmal tauschen wir auch "Sachen" Möhren vom Feld oder selbstgemachten Schmuck gegen Mehl, Öl etc.
Damit sind wir immer gut gefahren. Stifte kommen übrings auch gut an und Papier.
LG
Elke
795 Beiträge · seit 200703. Aug. 2016 · #10
Berg-Eule schrieb: Lotti von Camp Aussicht habe ich ohne es zu ahnen eine besondere Freude mit einer Eule als Holzanhänger gemacht. Sie hat nämlich von ihrer Mutter zwei Eulen geerbt (eine ist eine Kerze, die andere weiß ich nicht mehr). Das nur mal so als Tipp, falls jemand demnächst hinkommt. 😉
Danke Gabriele für diesen Tipp - dem werden wir in 2 Monaten nachgehen - Eulen sind vorhanden!
Gruß, Gerd
77 Beiträge · seit 200903. Aug. 2016 · #11
Hallo zusammen,

ich will hier mal Hilfe leisten, für die, die bereit sind zu helfen und nicht wissen, wie......

Die Cousine meines Mannes unterstützt ganz privat und mit viel Aufwand eine Schule.
Sie hat sich vor Ort intensiv mit dem Menschen und ihren Bedürfnissen auseinander gesetzt.
War natürlich ganz anders möglich, weil sie ein Jahr dort gelebt hat und nicht nur vier Wochen im Urlaub war.

Das soll dabei kein Bettelbrief für ihr Projekt sein, deshalb poste ich die Bankverbindung nicht mit, sondern soll zeigen, was benötigt wird und wie groß die Freude ist. Jeder hat die Möglichkeit zu geben was benötigt wird.
Lasst Euch inspirieren.......

Euer Schokohaserl

PS-. Im Text steht gleich zu Anfang: Nordsosten Namibias, gemeint ist natürlich der Nordwesten......
📎 OngongoHilfsprojektForum.pdf
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zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2016
Themenstarter443 Beiträge · seit 201404. Aug. 2016 · #12
Hallo Schokohaserl,

könntest du genauer erklären, in welchem Village die Schule ist? Wir werden die Epupa Falls besuchen. Vielleicht führt unser Weg ja an der Schule vorbei, dann bringe ich entsprechende Materialien mit. Außerdem würde ich mich freuen, wenn du mir per pm die Kontoverbindung mitteilen würdest.
Herzliche Grüße
Ute
38 Beiträge · seit 200705. Aug. 2016 · #13
hallo !

Wir verschenken immer alles und treten halbnackt die Heimreise an.

sjakie
828 Beiträge · seit 201605. Aug. 2016 · #14
sjakie schrieb:hallo !

Wir verschenken immer alles und treten halbnackt die Heimreise an.

sjakie
...hast du ein paar Bilder ? 😘
2'664 Beiträge · seit 201205. Aug. 2016 · #15
Ganz schön amüsant, was manche sich ausdenken.
Tja, was brauchen die Leute?
Natürlich alles was man zum Leben braucht. Dort. Nicht wie in Europa.

Inländische Besucher aus Namibia würden z.B. praktikable Sachen mitnehmen:
- Tütchen mit Springbok oder B&B Tabak
- Tütchen mit braunem Zucker
- Tütchen mit Hülsenfrüchten oder Maismehl
- Dosen mit Pilchards (Fisch)
- Billige Lutscher (die man im Vorbeifahren nicht aus dem Fenster wirft). Die bietet man an wenn man selbst lutscht.
Das ist keine Kamelleverteilung wie im Karneval im Rheinland.

Oder man verteilt einfach einfach garnichts.

Diese Kamelleverteilerei ist das, was dazu führt, daß Kinder mit Steinen werfen wenn sie keine Lutscher bekommen.
Wenn sie mit Steinen werfen, den Kral anfahren und das den anwesenden Erwachsenen melden. Die werden schon aktiv.

Und N$ 10 Geldnoten, denn die Frauen sind geschäftstüchtig und wollen sich für alles bezahlen lassen, besonders für das Fotografierenlassen, die Männer sind zu stolz um um Geld zu betteln. Nehmen aber immer gerne den Tabak entgegen.
Und alles in angemessenen Rahmen halten.
1'737 Beiträge · seit 201005. Aug. 2016 · #16
@Hajo, dem kann man nicht mehr viel hinzu fügen.
Nur als kleine Ergänzung - Öl ist ebenfalls gern gesehen und statt Lutscher haben wir den Kindern bei entsprechender fotografischer Gegenleistung gern auch mal unsere Obst Vorräte (Äpfel oder Bananen) spendiert.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
77 Beiträge · seit 200905. Aug. 2016 · #17
Liebe Ute,

das ist lieb gedacht, aber ich fürchte, Ongongo liegt nicht gerade an einer Touristenroute, dass ist mehr was für Off-Road Fahrer, denen es nicht so wichtig ist, wo sie rauskommen ......
Man fährt von Opuwo gen Westen auf der D3703 Richtung Etanga ca. 45 Min. auf der Schotterstraße. Dann geht es mal links ab nach Ongongo. Auf dem Schild steht auch Ongongo Hospital. Ab dieser Abzweigung gibt es nicht mal mehr eine Schotterstraße. Dort versucht man, einer Spur nachzufahren, was leider auch schief gehen kann, weil manchmal mehrere Spuren zu sehen sind. SUV mit hohem Radstand ist Voraussetzung.

Ongongo liegt wirklich im Nirgendwo und dem entsprechend ist auch die Versorgungslage. Ich bin mir aber sicher, auch wenn Du nicht in Ongongo vorbei kommst, wirst Du genug Möglichkeiten finden, Lebensmittel o.ä. zu verschenken.

Herzliche Grüße, Schokohaserl
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2'060 Beiträge · seit 201306. Aug. 2016 · #18
Hallo Schokohaserl,

voriges Jahr waren wir am Ongongo Wasserfall, ich nehme an, besagte Schule ist in der Nähe.

Ich denke, man muss vorsichtig sein, aus europäischer Sicht von Armut zu sprechen. Wir waren mit Marius Steiner in einem Himbadorf, wo eine Frau wollte, dass er ihr das Schulgeld für ihren Buben geben sollte. Marius sagte, sie besitze Tiere und könne eines davon verkaufen, sie sei nicht arm, würde aber trotzdem die Hand aufhalten.

Was die Nahrung betrifft, so habe ich in zwei Dörfern an allen Feuern nur Maisbrei gesehen, die Menschen dort bauen kein Gemüse an, nutzen aber auch kaum das Fleisch ihrer Tiere. Ähnlich haben wir es im Caprivi erlebt, wo "milie pap" das tägliche Brot bedeutet. Ein Europäer sieht dies vielleicht als Arme-Leute-Essen, aber diese Menschen leben tatsächlich davon.

Marius sagte, er sehe die Schule sehr zwiespältig, einerseits sei sie die einzige Möglichkeit für die Himba, um in die moderne Zeit zu gelangen, andererseits würden die Jungs, die in der Schule waren, nicht mehr ins Dorf zurückkehren und Rinder hüten, die Mädchen würden nie mehr oben ohne herumlaufen, d. h. die jungen Menschen werden ihren Familien und Traditionen entfremdet - ein unlösbares Dilemma!

Es führt dazu, dass es bald nur noch Living Museums geben wird wie bei den Damara oder San, es werden dort nur noch Schauspieler vorführen, wie es früher einmal war, aber niemand wird mehr so leben wollen. Dabei ist fraglich, ob die Schulbildung all diesen Menschen tatsächlich etwas nutzt bei der hohen Arbeitslosigkeit. In den größeren Orten sieht man sie herumlungern, der Alkoholmissbrauch ist groß - viele waren in ihren Dörfern glücklicher. Wie gesagt: ein unlösbares Dilemma.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
77 Beiträge · seit 200906. Aug. 2016 · #19
Hallo Gabriele,

nein, Du bist örtlich falsch 😕 , Du bist beim Wasserfall in der Nähe von Sesfontain. Die Schule ist westlich von Opuwo. 😗
Siehe: https://tracks4africa.co.za/listings/?search_text=ongongo
Klick in die erste Live Map und dann musst Du bei der Ergebnisanzeige noch ein Stückchen rechts vom letzten "o" gehen, dann bist Du da. Dort ist es deutlich einsamer als am Wasserfall.

Und ich möchte noch aufklären, dass es sich bei den Schülern nicht um Himba in "Show- oder Besuchszentren" (sorry, so empfinde ich das) handelt, sondern um in erster Linie neugierige, lachende, singende, streitende, spielende usw. Kinder, die eben oft hungrig sind.

Mit "Armut" spreche ich nicht von der europäischen Ansicht, sondern davon, dass es nicht immer eine Mahlzeit am Tag gibt und dass diese, wenn es sie denn gibt, ausschließlich aus einer kleinen Portion Millipap besteht. Dass Millipap Grundnahrungsmittel ist und bleiben soll, ist unbestritten. Aber es sollte täglich etwas zu Essen geben und ab und an sollte sich ein Vitamin darin verirren.....

Ob die Kinder nach Ihrer Schulzeit in ihren Dörfer bleiben oder nicht, ist von der Unterstützung unbeeinflusst. Fakt ist, dass Schulpflicht besteht bzw. regierungsseitig versucht wird, diese durchzusetzen. Dadurch werden die Kinder aus den Dörfern geholt. Aber dann sollen sie wenigstens ausreichend zu Essen bekommen. Das allein ist der Anspruch dieser Unterstützung.

Das sollte Dich jetzt auch nicht kritisieren, denn ich denke, dass Deine Eindrücke oft zutreffend sind, sondern lediglich meine Begrifflichkeit von "Armut" verdeutlichen.

Viele Grüße, Schokohaserl
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zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2016
2'060 Beiträge · seit 201306. Aug. 2016 · #20
Hallo Schokohaserl,

da gibt es also noch ein Ongongo, wieder was dazu gelernt!

Ich wollte die Arbeit deiner Verwandten nicht schlechtreden, es ist ein gutes Beispiel von Tatkraft und Engagement. Nur hat man als vorbeireisender Europäer manchmal falsche Vorstellungen vom Leben dort, das wollte ich zurechtrücken.

Es ist traurig, dass die Schulpflicht vom Staat so durchgezogen wird, dass zwar dem Buchstaben des Gesetzes Genüge getan ist, aber die Kinder darunter leiden müssen. Im Nachkriegsdeutschland gab es zwar auch eine von den Amerikanern bezahlte Schulspeisung, aber da gab es keinen Staat, der überflüssiges Geld für einen neuen Regierungspalast gehabt hätte. Zwar wurde dieses Projekt nun auf Eis gelegt, aber deswegen kommt das Eingesparte wohl auch nicht der Bevölkerung zugute!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)