4 Wochen Südafrika im August/September

26 Antworten · 6'174 Aufrufe · gestartet 19. Juni 2016 von k0Nr@d
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Themenstarter44 Beiträge · seit 201219. Juni 2016 · #1
Hallo liebe Forenmitglider,

ich bitte um eure Hilfe bei der Planung unseres Urlaubs. Wir (Eltern mit zwei erwachsenen Söhnen) möchten Ende August 2017 für ca. 4 Wochen nach Südafrika. Ich hab schon ein bisschen hier im Forum gelesen und auch einen Reiseführer, würde mich aber sehr freuen wenn ihr mir konkrete Hilfestellung geben könnten, weil es unser erstes Mal südlich der Sahara ist.

Es geht uns vor allem um die Natur, Nationalparks und wahrscheinlich viel zu viele Fotos. Dabei fällt mir vor allem die Route JNB, Panoramaroute, Kruger NP, St. Lucia, Durban, Port Elizabeth, Addo NP, Garden Route, CPT ein.
Würdet ihr diese Route für das erste Mal empfehlen?
Wie würdet ihr eure vorgeschlagene Route einteilen? Wo, wie lange Nächtigen? Was gibt es auf der Route zu sehen/erleben?
Wenn wir zu viert im Fahrzeug sind, welches KFZ würdet ihr empfehlen? Mini-Van, Wohnmobil? Gibt es ausreichend große 4x4 für 4 Leute und 4 Wochen? Braucht es überhaupt einen 4x4?
Mit welchem Budget (ohne Flug, kein Luxusurlaub, aber keine Hostels) muss man für 4 Wochen rechnen?
Wann ist die beste Zeit zu buchen?

mit bestem Dank im voraus
Konrad
8'054 Beiträge · seit 200819. Juni 2016 · #2
Hallo Konrad,

So eine Route konnte ich schon zweimal unternehmen. 😎

Für einen Anfang würde ich dir folgende Route empfehlen:

Joburg - Blyde River Canyon - Kruger NP - Swaziland - Hluhluwe/imfolozi NP - St Lucia - Underberg (Day trip to the Sani Pass) - Wild Coast (ein Muss) - Addo NP - Tsitsikamma NP - Wilderness - Oudtshoorn - Montagu und Weingüter - Hermanus - Kapstadt.

Wenn wir zu viert sind mieten wir einen Toyota Avanza oder Toyota Innova. Wenn du viel Gepäck hast nehme lieber den Toyota Innova. Im Koffer gibt es viel mehr Platz.
Je nach Budget kannst du entweder in Backpackers, einfache Guesthäuser oder Luxuskasten übernachten.

Für August reservieren wir meistens immer im November.



Liebe Grüsse
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2016
51 Beiträge · seit 201319. Juni 2016 · #3
Hallo Konrad,
wenn ihr um diese Zeit fahrt, kann ich euch nur die Wildblumenblüte im Namaqualand wärmstens ans Herz legen - ein einmaliges Erlebnis! Schaut mal auf unsere Website, http://www.wehr-reinhold.com/RB_NAM_ZA-_-Afrika-Dreil.ae.ndertour-2015.htm - wir sind im vergangenen Jahr zur selben Zeit gefahren. Als kleinen Appetithappen ein Foto dieses einmaligen Naturschauspiels!
Namaqua1-0793.jpg



Beste Grüße
Wolfram
Meine weiteren Reiseberichte und Videos im Namibia-Forum: Video für Afrika-Infizierte - Western Cape, 10. Juni 2016 Der Fynbos Trail - ein Natur-Trekking Erlebnis - 05. März 2016 Video Namaqualand, Richtersveld & Sossusvlei u.a. - 18. Oktober 2015 Blühende Wüste - Namaqualand - 17. Oktober 2015 Video: Baines Baobabs "Night & Day" - 14. Juli 2014 April 2014: Kaokoveld + Caprivi mit dem 4 x 4 - 12. Mai 2014
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2016
235 Beiträge · seit 201619. Juni 2016 · #4
Normalerweise braucht es in Südafrika nicht unbedingt einen 4x4. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, die Schotterpistenz.B. im Krüger und im Hluhluwe in einem großen Wohnmobil für 4 Personen zu fahren. Das müsste nämlich von Bobo Camper ein Discovery 6 (Alkovenmodel) sein. Alternative- denn mit dem kleineren Discoverer 4 haben wir das dieses Jahr gemacht- eben der und ein Bodenzelt. Diese kann man mieten samt Equipment. Ich würde allerdings selbst mein Campingequipment mitnehmen, inclusiver gescheiter Unterlagen.
Bobo erlaubt im Gegensatz zu KEA das Fahren auf gepflegten Schotterstrassen. Was gepflegt ist, entscheidet man selbst 😄 war im Hluhluwe stellenweise etwas haarig. Wobei man die Rüttelei im WoMo dann mögen muß.
In Südafrika sieht man viele Dachzeltfahrzeuge oder auch Zeltanhänger, mit diesen sind auch Familien unterwegs. Sich wäre eine Variante mit 2 großen Dachzelten zu überlegen ( sollten mind. 1,40 breit sein, es gibt auch welche mit knapp 1,30- das ist zumindest kuschelig.)
Allerdings- im August/September kann das erfrischend kalt sein, z.B. an der Panoramaroute. Da ist Draußen sitzen eher was für hart gesottene. Da bietet das Wohnmobil wieder die Möglichkeit, zu heizen (wir haben einen Keramiklüfter dabei, die Klimaanlage vom Bobocamper ist vor allem laut).
Übrigens sind Sanitärräume meist nicht geheizt.
Allerdings bieten auch längt nicht alle B&B / feste Unterkünfte Heizmöglichkeiten, allerdings kommt dann hier wenns nicht grade eine Außendusche ist notfalls auch mein Keramikheizer in Aktion.
Themenstarter44 Beiträge · seit 201219. Juni 2016 · #5
Danke für die Antworten. Denen entnehme ich mal, dass Campen um diese Jahreszeit vielleicht nicht das richtige für uns ist, obwohl wir ansonsten gerne Campen, aber halt wenn es wärmer ist. Wenn das mit dem Womo nicht so prickelnd ist, dann bleibt uns also ein Minivan. Danke schon mal für diese Erkenntnis.
Annicks Post entsprechend lässt sich die Route in 4 Wochen schaffen. Die Route von Wolfram schaut auch super aus, nur braucht es da dann doch ein 4x4 Fahrzeug und vielleicht auch schon etwas Afrika Erfahrung, oder?

@Annick: Kannst du mir bitte deine vorgeschlagene Route etwas genauer beschreiben. Wo wie lange bleiben? Hast du eventuell Vorschläge für Unterkünfte oder zumindest Nächtigungsorte. Der Krüger NP ist ja auch ziemlich groß. Wo am besten rein fahren und welche Ecken besuchen?

Bin sehr dankbar für jede Hilfe von euch erfahrenen Afrika Liebhabern .

LG
Konrad
51 Beiträge · seit 201319. Juni 2016 · #6
4x4 ja, auf jeden Fall - aber die Route ist einfach und Afrikaerfahrung ist aus meiner Sicht nicht erforderlich! Dafür sind Naturerlebnisse der Superlative garantiert! Nur der Richtersveld ist stellenweise etwas schwieriger zu befahren - aber machbar!!! Kwazulu Natal ist aber auch sehr cool - dort waren wir 2012 - siehe http://www.wehr-reinhold.com/ZA-_-S.ue.dafrika-2012.htm
Meine weiteren Reiseberichte und Videos im Namibia-Forum: Video für Afrika-Infizierte - Western Cape, 10. Juni 2016 Der Fynbos Trail - ein Natur-Trekking Erlebnis - 05. März 2016 Video Namaqualand, Richtersveld & Sossusvlei u.a. - 18. Oktober 2015 Blühende Wüste - Namaqualand - 17. Oktober 2015 Video: Baines Baobabs "Night & Day" - 14. Juli 2014 April 2014: Kaokoveld + Caprivi mit dem 4 x 4 - 12. Mai 2014
217 Beiträge · seit 201319. Juni 2016 · #7
Hallo Wolfram,
Vielen Dank für Deine informativen Reiseberichte. Habe mir gerade den letzten Sa Bericht vom Februar 16 durchgelesen. Kam mir gerade Recht, da ich beim Planen für Kapstadt bin.
Nun sehe ich etwas klarer, wie wir dort 4-5 Tage verbringen.
LG
Gila
Viele Grüße von Gila
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2016
Themenstarter44 Beiträge · seit 201219. Juni 2016 · #8
Was ich mir schwierig vorstelle ist ein 4x4 KFZ für 4 Erwachsene mit 4 Schlafplätzen und ausreichend Platz für Campingutensilien für 4 Personen und Verpflegung für 4 Personen. Wenn ich mir den Toyota Hilux so anschaue, dann denke ich ist der für 2 Personen ideal, aber zu viert vermut ich mal doch zu eng.
Aber danke Wolfram für deine Berichte auf deiner Homepage. Ich bin da gerade mitten in Botswana. Da will ich auch mal hin, aber erst wenn wir mal ein wenig Afrika Erfahrung haben.
235 Beiträge · seit 201620. Juni 2016 · #9
Ich bin eher der Typ- weniger ist mehr. Denn man wird all zu leicht von den vielen Eindrücken erschlagen.
Grob gesagt, kann der Norden sehr tierlastig sein, während man bei Kapstadt und Gardenroute eher viel Landschaft hat.
Drakensberge bieten sich zum Wandern an, da gibts von einfach bis schwer alles.
Allerdings sind auch die Drakensberge im Wintermodus, in festen Unterkünften gibts aber oftmals einen Kamin und Feuerholz ist recht günstig.
Unsere diesjährige Tour war 20 Tage, hätte aber auch 4 Wochen dauern können.
Victoriafälle und die klassische Tour- Panorama, Krüger, Hluhluwe, St. Lucia, Durban. Mit etwas mehr Zeit wären wir auch in den nördlichen Teil des Krügers gefahren und hätten auch noch mehr Zeit im Hluhluwe verbringen können, auch Cape Vidal hat leider nicht mehr rein gepasst. Tatsächlich war Ende Mai der Indische Ozean warm genug zum Baden (bei Durban !). Und gefroren haben wir nur an der Panoramaroute. Allerdings nicht wirklich, denn wir haben die entsprechenden Klamotten bei gehabt und ein wärmendes Feuerchen an 🙂
Würdet ihr den großen Discovery nehmen, wärt ihr im Krüger insofern eingeschränkt, das nicht alle (Schotter) Loops mit dem WoMo befahrbar wären. Da müsste man halt auf die angeboten Game drives ausweichen. Die Hauptstrassen sind problemlos und auch da sieht man genug Tiere. Das WoMo schafft auch Schotter hervorragend, man muß nur wegen der Höhe aufpassen.
Hluhluwe fände ich nur den Hauptweg mit einem großen WoMo befahrbar, leider kann man nicht im Park mit WoMo übernachten. Die Wege waren für ein normales WoMo sehr grenzwertig !Aber nahe außerhalb und wieder Game Drives buchen, das ist allerdings nicht billig. Wir standen an der Bonamanzi Lodge, hatten ursprünglich BushBaby Lodge geplant, die auch Drives anbieten, aber nicht bekommen. Bonamanzi fanden wir aber sehr durchwachsen...
Cape Vidal wäre mit einem großen WoMo nicht befahrbar, ebenso der Wetlands Park, allerdings gibts da wieder reichlich Game drives im Angebot.
Zu bedenken ist- und das denke ich wäre mit Kids im engen WoMo das Hauptproblem- das es im Winter spätestens um 6 stock finster ist. Man kann zwar am Lagerfeuer schön draussen sitzen aber man muß dann halb die zeit bis zum Schlafengehen totschlagen... man muß wenn man sich draussen aufhalten möchte und kein Vorzelt hat, eben irgendwie brauchbare Lampen dabei haben. (ich nutze eine Akku LED auf meinem Kamerastativ 😄 ) und dazu das Licht vom WoMo und ein paar Kerzen. Man bekommt überall so Solarlampen im Petroleumlampendesign, die sind aber nicht wirklich hell.

Ihr habt eine große Sitzgruppe im Camper, eigentlich zwei, die jeweils zu Betten umgebaut werden können. der Platz ist vom Stauraum auch im WoMo sehr beschränkt. Wir haben zum Verstauen zusammenrollbare Reisetaschen und Rucksäcke die man ebenfalls klein rollen kann. Koffer kann man wenn man nicht einweg unterwegs ist auch im Depot einlagern.

4x4 Camper reicht auch aus, man muß sich halt beschränken. Allerdings ist die hintere Sitzbank im Hilux nicht grade üppig bemessen. Für Kinder ausreichend, aber für Erwachsenen wirds hinten eng.

Strasse im Hluhluwe ( der gute Teil, den rest hab ich leider nur auf Video- tiefe Rillen, noch tiefere Löcher und sehr enge Passagen)
zuletzt bearbeitet 20. Juni 2016
8'054 Beiträge · seit 200820. Juni 2016 · #10
Hallo Konrad,

Hier einen Vorschlag für 28 Tagen (4 Wochen)

Tag 1 Dullstroom
Tag 2 Graskop (Pension Zur Alten Mine)
Tag 3 Panorama Route Blyde River Canyon - Abel Erasmus Pass - Hoedspruit - Phalaborwa Gate Kruger : Olifants Camp
Tag 4 Kruger Satara Camp (ist nicht gerade heimelig aber da hatte ich immer am meisten Löwensichtungen)
Tag 5 Kruger Satara Camp
Tag 6 Kruger Lower Sabie Camp
Tag 7 Kruger Berg en Dal Camp
Tag 8 Ausfahrt Kruger Malelane Gate und Einfahrt Swaziland Jeppe's Reef, Weiterfahrt Ezulwini Valley, Mantenga Lodge
Tag 9 Mlilwane NP
Tag10 Ausfahrt Swaziland Lavumisa, Einfahrt Hluhluwe/Imfolozi NP via Memorial Gate, Hilltop Camp
Tag11 Mpila Camp Hluhluwe/Imfolozi
Tag12 Ausfahrt Hluhluwwe/Imfolozi via Nyalazi Gate Weiterfahrt nach St Lucia
Tag13 Cape Vidal und Bootsausflug mit Advantage Tours
Tag14 St Lucia - Underberg (Sani Lodge Backpackers....)
Tag15 day tour Sani Pass
Tag16 Underberg - Coffee Bay
Tag17 Coffee Bay
Tag18 Coffee Bay - Addo NP
Tag 19 Addo NP
Tag20 Addo - Tsitsikamma NP - Plettenberg
Tag21 Plettenberg (Birds of Eden - Monkeyland - Swimm with the Seals - Robberg Nature Reserve....usw)
Tag22 Plettenberg - Oudtshoorn (Le Petit Karoo )
Tag23 Ausflug Cango Caves, Swartberg Pass, Prince Albert und zurück
Tag24 früh morgens Meerkattour dann Montagu - Franschhoek
Tag25 Franschhoek - Hermanus
Tag26 Hermanus - Kapstadt
Tag27 und 28 und 29 Kapstadt

Je nach Interesse kannst du irgendwo abkürzen und mehr irgendwo anders planen...

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter44 Beiträge · seit 201220. Juni 2016 · #11
Hallo Annick,

riesigen Dank für diese tolle Planung. Ich hab mir das auf Google Maps und bei der Google Bilder Suche angeschaut und bin begeistert. Hättest du noch einen Tipp, wo es am indischen Ozean irgendwo eine nette Badebucht/Strand gibt wo das Wasser im August/September angenehm warm ist?

Danke + lg
Konrad
8'054 Beiträge · seit 200821. Juni 2016 · #12
Hallo Konrad,

Was bedeutet für dich angenehmes warmes Wasser? 😎

Im Durchschnitt musst du mit 18 Grad rechnen.......

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2016
2'844 Beiträge · seit 201121. Juni 2016 · #13
Hallo Konrad,

ergänzend zu Annicks Planung würde ich einwerfen, ab Durban (in 2h ab St.Lucia erreichbar) nach Port Elizabeth zu fliegen.
Ab PE benötigt ihr auf keinen Fall mehr den 4x4, hier würde der Polo Sedan völlig ausreichend sein.
Der ist im Innenraum sehr großzügig und hat einen tiefen, komfortablen Kofferraum.
Und nach KNP und Hluhluwe wäre ich vom Addo enttäuscht - ist aber Geschmackssache!
Die gewonne Zeit würde ich dann im Großraum CPT verbringen.

In CPT wäre vl. der Strand von Clifton / Camps Bay für die Jugend geeignet.
Es ist aber im Aug./ Sept. teilweise noch sehr frisch, mein Sohn hat um die Zeit an einem Tag gebadet, nächsten Tag Schal u.Mütze getragen, je nach Sonne.
Die Unterkünfte sind teilweise unbeheizt.
Solltet ihr das Namaqualand mit einbauen, müssten hier die Unterkünfte wohl demnächst gebucht werden.

Viel Planungsfreude
Strelitzie
Themenstarter44 Beiträge · seit 201222. Juni 2016 · #14
@Annick: Danke für die Info zur Wassertemperatur. 18° ist für uns eher erfrischend als angenehm. Da wird meine Frau weniger Freude damit haben.

@Strelitzie: Brauch ich für die Strecke Joburg, Kruger, Durban wirklich einen 4x4? Ich hab jetzt eher mit einem Minivan gerechnet.

@All: Wäre der Addo wirklich enttäuschend nach KNP und Hluhluwe? Sollten wir vielleicht von Durban über die Drakensberge nach Joburg fahren und von dort ein Badeziel ansteuern? Da wäre meine Frau sicher zu begeistern. Meine Söhne vielleicht weniger.
In Tofo (Mozambique) soll man ja mit Walhaien schwimmen können. Das wäre vielleicht noch interessant.
Was sagt ihr?

lg
Konrad
391 Beiträge · seit 201522. Juni 2016 · #15
Ihr braucht in Südafrika überhaupt keinen 4x4. Ein SUV mit mehr Bodenfreiheit und höherer Sitzposition (fürs Game Viewing) kann ein Komfortgewinn sein, aber im Prinzip kann man so gut wie alles auch in einem Kleinwagen abfahren - erst recht im August/September. 4x4 braucht ihr nur, wenn ihr wirklich ausgewiesene 4x4-Strecken fahren möchtet.
Und man kann/könnte problemlos im Krüger und Hluhluwe mit einem Wohnmobil auch über die gravel roads fahren.
Falls ihr aber den Sani Pass drin habt, was tatsächlich eine der wenigen 4x4-Strecken ist, werdet ihr zumindest für den Teil einen brauchen. Alles andere (Krüger, Hluhluwe, eigentlich alle sonstigen Nationalparks und Garden Route sowieso) geht problemlos ohne.

Ich halte übrigens ANNICK's Route für ungeeignet für einen Familienurlaub mit 4 Personen, viel zuviel Strecke & Orte, viel zuviel Autofahren. Das ist zu viert schnell mühsam.
Mein Tipp wäre: Legt euch auf ein paar "Highlights" fest, 4-5 Ziele die ihr drin haben möchtet. Danach versucht ihr das ein bisschen zusammenzuhängen. Versucht dabei möglichst wenig oder keine 1N-Stopps zu machen. Ausnahme vielleicht im Krüger, wo man durchaus von einem Camp zum nächsten gut so fahren kann und ein 1N-Stopp okay ist.
Wenn ihr unbedingt Kapstadt und den Norden verbinden möchtet, dann empfehle ich euch einen Inlandflug zu nehmen, sei es ab Johannesburg oder von wo auch immer. Prüft unbedingt diese Möglichkeit.

Hinweis: Im August/September ist es noch Winter und vielleicht nicht gerade immer das genialste Wetter am Kap.
Themenstarter44 Beiträge · seit 201223. Juni 2016 · #16
Hallo kOa_master,

danke für dein Feedback. Hast du bei deinen Bedenken zu Familienurlaub berücksichtigt, dass alle Reisende Erwachsen sind? Macht dies deiner Meinung nach besser oder schlechter?
Ich kenne die Situation in Afrika nicht. In USA sind wir zu dritt in 21 Tagen rund 5000km gefahren. Dabei 6 Nächte im Yellowstone, aber ansonsten jeden Tag wo anders. Wobei ich schon zugeben muss täglich übersiedeln ist schon eher getrieben als relaxt. Das Verweilen an einem Ort ist halt auch so eine Sache. Wenn es dort nicht viel zu sehen gibt, dann fahr ich lieber weiter.

Also nach Kapstadt muss ich nicht zwangsläufig. Ist sicherlich eine schöne Stadt und Wale in Hermanus würden mich schon auch jucken, deshalb finde ich September nicht verkehrt. Hättest du einen Routenvorschlag wo man immer wieder mal 2 Nächte an einem Ort bleibt und es dort schönes zu erleben gibt. Was in der Route drin sein soll sind vor allem Tiere, Natur und Landschaft.

besten Dank im Voraus für deine Tipps.
lg
Konrad
3'080 Beiträge · seit 200924. Juni 2016 · #17
Hallo Konr@d,

KoA hat es schon geschrieben, für eine erste Tour braucht ihr in keinem Fall einen 4x4, den Krügerpark kann man auch in einem Smart bereisen (ok, bei vier Persönen wären es zwei davon im ungünstigsten Fall). Einen 4x4 braucht ihr wenn ihr Euch abseits der Touristenrouten bewegen würdet was während der ersten Reise selten passiert.

Mit 4 Personen würde ich einen geräumigen SUV mieten und im Krüger feste Unterkünfte buchen, da gibt es genug Möglichkeiten. Wenn ihr Kapstadt auslassen wollt, im August eine gute Entscheidung denn es ist unbeständig und manchmal regnerisch, dann gibt es genug zu sehen im Norden Südafrikas, ihr könntet nach Swaziland fahren, das ist einen Besuch wert oder bis nach Durban, wobei mich die Stadt ehrlich gesagt nicht positiv überrascht hat bei den letzen Besuchen. Wenn es um Natur geht schau dir einfach an welche Nationalparks es gibt und stell deine Route danach zusammen.

lg sasowewi
444 Beiträge · seit 201109. Juli 2016 · #18
Hallo!

Wir (2 Erwachsene + 2 Jungs beide über 1,90m) sind dieses Jahr wieder in Südafrika unterwegs. Unsere Tour (3 Wochen):
JOH - 2 x Royal NP - 1 x Rorke´s Drift - 2 x Hluhluwe - 6 x iSimangaliso WP - 2 x Hlane NP - 4 x Krüger - 3 x Panorama Route - JOH.
Vorgebucht: 2 x Royal, 1 x Rorke´s Drift, 2 x Hluhluwe 2 x Krüger. Den Rest verbringen wir im Dachzelt oder in Lodges ohne Vorbuchung.
Unterwegs mit einem 4x4 incl. 2 x Dachzelt (1,60 breit).
Bei 4 Wochen kann man nach dem Royal NP noch Gaint´s Castle einbauen und vom iSimangaliso nach MOZ. fahren. Von dort die Küste entlang und dann über den Limpopo NP direkt in den Krüger.
Man bracht auf den Straßen keinen 4x4 - aber teilweise in den NP und vor allem bei manchen Zufahrten von Lodges oder anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Das Dachzelt hat den Vorteil, dass man immer eine "Reserve" zum Übernachten hat.
Gruß Jochen66
1'715 Beiträge · seit 200609. Juli 2016 · #19
Bei Annicks Variante ist aber für den Sani Pass 4x4 ein Muss.

Bei Vier Wochen würde ich für das erste mal die Wild Coast auslassen und von Durban nach Port Elizabeth fliegen. Das würde Euch mehr Zeit für den Rest der Reise geben.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2016
3'883 Beiträge · seit 201109. Juli 2016 · #20
swisschees schrieb:Bei Annicks Variante ist aber für den Sani Pass 4x4 ein Muss.
Für eine Tagestour gibt es am Fuß des Sani P. genügend Anbieter, so dass man nicht selbst hinauffahren muss. Der Pass lohnt sich sowieso nur bei gutem Wetter.
Für Cape Town ist zu beachten, dass die Seilbahn auf den Tafelberg bis Ende August wegen Reparaturarbeiten Pause macht. Wobei auch in diesem Fall fraglich ist, ob das Wetter die Fahrt auf den Berg lohnt.

LG freshy
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