Reisebericht

How was your day?..... A Trip to Moz & SA

von Kloppo · begonnen 24. Mai 2016 · 21 Teile

Teil 124. Mai 2016
So, heute morgen ist unser Flieger, der Lufthansa, pünktlich um 5.30 Uhr gelandet und hat uns wohlbehalten von unserem 4 Afrika-Urlaub in Folge nach Hause gebracht. Gut es gibt schöneres als 10°C und Sprühregen, aber jeder Urlaub hat nun mal ein Ende 😐 und jedes Ende steht ja auch für einen Neuanfang 😎 !

Unsere diesjährige Reise führte uns über den Krüger Nationalpark nach Mosambik und wieder zurück in den Krüger Nationalpark.
Wir haben wieder eine Selbstfahrertour gemacht und die Unterkünfte wurden vorab bei Elefant Tours gebucht. Den Teil in Mosambik haben wir wieder mit Freunden, wie letztes Jahr Simbabwe, bestritten.

Vorab es war wieder ein herrlicher und toller Urlaub mit vielen schönen Erlebnisse 🤩 n, aber auch Eindrücke zum Nachdenken. Die Unterkünfte und den Teil in Mozambik werde ich etwas genauer beschreiben, da im Forum nicht all zu viel von Mosambik zu finden ist und somit vielleicht die ein oder andere Frage beantwortet bzw. Bedenken zerstreut werden können.

Aber nun zu unserer diesjährigen Route:

Am 03.05.2016 hob der Flieger ab Richtung Johannesburg
04.05.2016 Ankunft In Johannesburg, Mietwagenübernahme bei Britz (Nissan DC 2,5 TD) Weiterfahrt nach Lydenburg, Purple
Gecko Guesthouse
05.05.2016 über den Long Tom Pass und die Panorama Route nach Letaba Restcamp, Krüger Nationalpark
06.05.2016 Letaba Restcamp Krüger Nationalpark
07.05.2016 Satara Restcamp Krüger Nationalpark
08.05.2016 Satara Restcamp Krüger Nationalpark
09.05.2016 Lower Sabie Restcamp Krüger Nationalpark
10.05.2016 Lower Sabie Restcamp Krüger Nationalpark
11.05.2016 Grenzübertritt Komatipoort nach Mosambik, Fahrt über Moamba ( Hinterland) nach Chidenguele zur Naara Eco Lodge
12.05.2016 Fahrt nach Praia da Barra, Inhambane in die Blue Footprints Eco Lodge
13.05.2016 Strandwanderung am Praia da Barra, Blue Footprints Eco Lodge
14.05.2016 Weiterfahrt nach Vilanculos ins Bahia Mar Boutique Hotel
15.05.2016 Schnorchelausflug ins Bazzaruto Archipel, Bahia Mar Boutique Hotel
16.05.2016 Marktbesuch in Vilakulos, Bahia Mar Boutique Hotel
17.05.2016 Fahrt zurück nach Chidenguele in die Naara Eco Lodge
18.05.2016 Relaxtag in der Naara Eco Lodge
19.05.2016 Fahrt in den Parque Nacional Limpopo (Transfrontier Park) Übernachtung im Machampane Camp
unsere Freunde waren in dieser Nacht am Covane Community Camp am Massingir Damm.
20.05.2016 Grenzübertritt Giriyondo und Fahrt ins Olifants Restcamp, Krüger Nationalpark
21.05.2016 Olifants Restcamp, Krüger Nationalpark
22.05.2016 Fahrt nach Waterval Boven Übernachtung in der Shamrock Arms Guest Lodge
23.05.2016 Rückfahrt nach Johannesburg, Abgabe des Mietwagens und Rückflug nach Frankfurt
24.05.2016 Ankunft 5.30 Uhr zurück in Deutschland

Ich wünsche Euch viel Spaß beim lesen und danke schon einmal für euer Interesse!
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Liebe Grüße

Kloppo
Teil 226. Mai 2016
So nun geht es aber los.
Am 03.05.2016 läuft es wie immer. Noch ein wenig arbeiten, jaja das Verlasen des Hamsterrrädchen ist nicht so einfach 😣 , dann die Taschen packen, auch das ist wie immer 14-15 kg und nun geht es ab nach Frankfurt. Seit letztes Jahr haben wir einen Dauerparkplatz am Frankfurter Flughafen für unsere Reisezeit gemietet, irgendwie behagt uns das mehr, wie das Verlassen müssen auf die Deutsche Bahn 😉 !

So nun selbst einchecken, das macht man bei Lufthansa wohl so, für uns ist dies das erste mal. Taschen weg und ab Richtung Zoll. So nun das erste Highlight, mein Mann geht wie immer durch den Zoll, ich werde raus gezogen. Mein Fotorucksack sieht verdächtig aus, okay ich biete dem Zöllner meine Hilfe beim öffnen des Rucksacks an, denn er hantiert ziemlich seltsam am Boden des Rucksacks rum und ich sehe schon meine Kamera und meine Objektive am Boden liegen. Der Zöllner ist wenig über mein Hilfsangebot begeistert, aber gibt ihn mir dann doch, Gott sei Dank 😠 !
Nachdem mein 100-400mm Fuji Objektiv gründlich untersucht ist und ich auch keinen Sprengstoff im Rucksack geschmuggelt habe, werde ich von Terrorist wieder auf Normalbürger runtergestuft 😄 ! (Aber lieber einmal mehr kontrollieren als einmal zu wenig, also bitte nicht falsch verstehen).
Nun essen wir noch eine Kleinigkeit und dann geht es ab zum Boarding. Was uns dann aber sehr überrascht, sind die Sitze in der Boing 747-8. Wir dachten eigentlich das Lufthansa schon einen gewissen Standard darstellt, aber die Sitze sind so etwas von eng, dass wir (eher Zwerge und normal genährt) schon Probleme haben 🤢 ! Wir haben dann aber das Glück, dass der Mann neben uns sich nochmal umsetzen kann und daher geht es dann auch ganz gut. Das Flugzeug hebt pünktlich um 22.15 Uhr ab, Essen gibt es dann um kurz vor 1 Uhr, für uns nicht, nein Danke!
Der Flug vergeht und wir verlassen um kurz vor 9 Uhr das Flugzeug und stehen endlich wieder auf afrikanischem Boden. Brandon von Britz Johannesburg wartet, wie letztes Jahr schon, auf uns und es gibt ein herzliches Wiedersehen.

Die Fahrzeugübernahme erfolgt problemlos, Brandon hat uns einen nagelneuen Nissan DC 2,5 TD besorgt (scheins war ein relativ altes Auto reserviert gewesen, was Brandon aber nicht gefallen hat 😄 ). Britz hat das Auto für Mosambik präpariert, Aufkleber aus NAM (ja aus NAM, Britz hat ein Depot in Windhoek und dort einen Vertrag mit Nissan und daher stammen alle Nissans aus Namibia) und uns sollte der NAM-Aufkleber viele Tore öffnen 🙂 . 2 Warnwesten, 2 Warndreiecke und 1 Feuerlöscher, sowie ein Reflektorenstreifen vorne und hinten waren auch mit an Bord.

Wir fuhren über die N4 Richtung Witbank und machten an der dortigen Shopping Mall am Casino unseren gewohnten Essens- und Versorgungsstopp. Rusk-Kekse, Wasser, Cola etc. Nun ging es weiter Richtung Dullstrom nach Lydenburg. Das war insgesamt schon ein ganz schöner Ritt und das Purple Gecko Gesthouse überzeugt uns nicht ganz. Die Zimmer sind zwar wirklich schön, das Essen abends so lala aber irgendwie fehlt uns hier die herzliche Atmosphäre.

Leider habe ich an diesem Tag keine Bilder gemacht, daher nur der Text. Am nächsten Tag gibt es aber welche versprochen, Landschaft (Long Tom Pass, Panorama Route und natürlich Tiere im Krüger)
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Teil 326. Mai 2016
05.05.2016 Nach einer erholsamen Nacht und unserem ersten "Eier"-Frühstück (essen wir wirklich nur im Urlaub), wollen wir dann auch los. Spontan haben wir unsere Fahrtroute geändert und fahren nun über den landschaftlich sehr schönen Long Tom Pass, die Sonne lacht uns ins Gesicht, eine Wohltat nach dem verregneten April zu Hause.
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Wir nehmen dann den Abzweig nach Sabie über die Panorama-Route. Uns hat es letztes Jahr hier so gut gefallen und so tuckern wir langsam durch die schöne Landschaft, stoppen tun wir dann nochmals bei den Three Rondavels, die Sicht ist leider etwas diesig und nicht so klar wie beim letzten Besuch, aber trotzdem gefällt es uns wieder sehr 🤪 !
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Nun geht es aber zielgerichtet Richtung Orpen Gate des Krüger Nationalparks. Die Formalitäten sind schnell erledigt und der erste Game Drive beginnt. Die "üblichen Verdächtigen" lassen nicht lange auf sich warten, Impalas, Zebras und Warzenschweine begrüße uns schwanzwedelnd.
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Nach nicht all zu langer Zeit im Park sichten wir dieses Rhino, welches seine Siesta im Flußbett hält. Hier in dieser Gegend hatten wir wirklich nicht mit diesem gerechnet.
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Kurz vor Satara macht uns eine Autofahrerin auf einen Löwenriss aufmerksam, es ist ein Impala welches mit dem König der Tiere ein Date hatte, der König lag aber hinter Büschen und machte ein Nickerchen, geschützt vor neugierigen Blicken, nur das Impala mit offener Bauchdecke konnte bestaunt werden.
Wir fahren weiter und können dann auch endlich unseren ersten Elo entdecken, diese Tiere sind meinem Mann ja heilig und es muss in jedem Afrikaurlaub Elefantenbegegnungen geben, sonst ist es kein "richtiger Urlaub 🙄 "!
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Wir passieren das Satara Restcamp, denn wir werden die zwei ersten Nächte in Letaba verbringen, bis wir dann nach Satara zurückkehren. Nach ca. 10 Kilometern sehen wir etliche Autos am Straßenrand stehen, was eigentlich immer auf eine spektakuläre Tiersichtung hindeutet und genauso war es auch. Ein Leopard lag doch in einiger Entfernung im Schatten zweier Büsche, nach einiger Zeit stand er aber auf um sich am noch vorhandenen Wasser seinen Durst zu stillen.
Diese eleganten, schönen und Respekt einflößenden Tiere haben eine ganz eigene Aura und bei uns im Auto ist es dann immer mucksmäuschenstill (was selten der Fall ist 😉 ).
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Dann verschwindet der Leo und wir fahren beeindruckt weiter, um es vorweg zu nehmen, es soll für diesen Urlaub die einzige Leoparden Begegnung bleiben. Wir genießen unsere Fahrt durch den Park, denn der Weg ist das Ziel.
Auch diese Giraffe heißt uns herzlich Willkommen
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und so kommen wir dann vollgepumpt mit neuen Eindrücken und dem langersehnten Afrikagefühl in Letaba an.
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Unser Bunglow ist, wie in den Maincamps üblich, ziemlich Basic, aber sauber und Zweck erfüllend.
Abends gehen wir dann zu Mugg&Bean Burger essen und lassen dann diesen schönen Abend dort ausklingen. Morgen geht es dann weiter im Park...
Teil 427. Mai 2016
06.05.2016
Heute ist Krüger Nationalpark satt angesagt. Natürlich stehen wir um kurz vor 6 Uhr vor dem Tor und warten auf Öffnung.
Unsere erste Tour führt uns von Letaba nach Olifants. Wir überqueren den Letaba und auch hier sehen wir, was uns gestern schon aufgefallen ist. Es ist unheimlich trocken, die Flüße haben nur noch wenig Wasser und gleichen eher Rinnsalen, die Ebenen sind dürr und kahl.
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Diese kleine Giraffenfamilie treffen wir beim Frühstück
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und das ist ein gutes Stichwort, auch wir haben langsam Hunger und genehmigen uns ein leckeres Frühstück.
Dieser Rotschwingenstar (Red Winged Starling) beäugt uns die ganze Zeit und hofft etwas ab zubekommen, da sind wir aber eisern, es gibt nichts 😈 !
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Auch die zwei kleinen Squirrels sind gerade beim Frühstück und bei der Morgenpflege.
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Beim Rückweg lassen wir uns Zeit und so stellen wir uns an einen kleinen Bachlauf mit etwas Restwasser und beobachten Schildkröten und viele Vögel. Aus der Ferne sehen wir sogar Baumhopfe (Green Wood Hoopoe), welche auf Futtersuche sind.
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Cape Tutle Dove

Es ist schon kurz vor Mittag und die Tiere sind bei der Siesta
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und auch wir suchen für einige Zeit den Bungalow auf.
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Am Nachmittag starten wir nochmal und biegen nach Norden ab um an unserem Lieblingswasserloch Klein Nshawu vorbei zuschauen und auch dieses mal werden wir nicht enttäuscht. Eine große Herde Büffel kommt gerade an und so beobachten wir das bunte treiben.
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Auf dem Rückweg treffen wir noch auf eine kleine Elefanten Herde
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und somit endet der für uns sehr gelungene Tag langsam mit einem kühlen Getränk im Restaurant.
Teil 501. Juni 2016
Wie auch am gestrigen Tag, stehen wir kurz vor 6 Uhr am Gate. Unsere Freunde zu Hause schütteln immer nur mit bemitleidenden Blicken den Kopf, wenn wir das erzählen 😎 , und los geht es.
Die erste halbe Stunde ist es ziemlich ruhig, daher genießen wir erst einmal einen schönen Sonnenaufgang auf der Brücke zwischen Letaba und Olifants.
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Von der Brücke aus können wir auch ganz gut ein Hippo beobachten, welches sich unter uns im Wasser treiben lässt:
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Im Sand sehen wir diese frische Spuren,
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wohl doch nicht ganz der Garten Eden für Flusspferde. Wir fahren gemütlich weiter, sehen eine Elefantenkuh mit einem kleinen Rüssler und genießen einfach diesen Augenblick. Kurz vor Olifants haben wir dann unsere erste Begegnung mit dem König der Tiere!
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Majestät himself schlendert über die Straße und verschwindet im Busch, sein Kumpel, mit welchem er wohl in der Nacht unterwegs war, verschwindet noch schneller hinter Steinen auf einem Berg. Was für ein toller Start in den Tag.
Wir wohlen und noch kurz in Olifants die Sichtungstafel anschauen, bevor wir unsere heutige Übernachtungsstätte Satara ansteuern.
Dieser kleine Bülbül (Dark Capped Bulbul) beäugt uns interessiert an der Tafel.
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Wir fahre ohne besondere Sichtungen nach Satara, aber auch die "üblichen" Verdächtigen sind immer wieder faszienierend, wie z.B die Steinböckchen mit ihren bunten Ohren.
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Nach einem kleinen Frühstück starten wir wieder. Gleich nach verlassen des Camps treffen wir auf eine fünfköpfige Hornrabengruppe (Southern Ground Hornbill).
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Danach steuern wir Richtung Orpen Gate. Am View Point bleiben wir eine Weile und schauen den Tokos bei ihrem bunten treiben zu.
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Southern yellow-billed Hornbill
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Southern red-billed Hornbill

Unsere Runde wollen wir über den Timbavati Picknickplatz machen. Aber erst stoppen wir am Girivana Wasserloch. Wir sehen Warzenschweine und Zebras.
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Auch einige Vögel lassen sich blicken. Wie z.B dieser Meves Glanzstar (Meves´s Starling).
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Am Picknickplatz kommen wir mit einer bunten Gruppe ins Gespräch, welche hier zusammen Urlaub macht, Freunde aus Johannesburg, Kapstadt und Großbritannien. Einer davon ist Fotograf und dieser interessiert sich sehr für meine Kameraausrüstung und ist begeistert von dem kleinen Body und dem neuen 100-400 mm Fujiobjektiv.
Am Picknickplatz wimmelt es von Vögeln. Frankolins sind unterwegs. Uns gefällt es hier sehr gut.
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Natal Spurfowl
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Nun aber an nach Satara einchecken sonst gibt das nichts mehr mit dem Mittagsschläfchen 😗 !

Nach einer wirklich sehr kurzen Pause, wollen wir nochmal kurz raus. Der Himmel bedeckt sich immer mehr, langsam sieht es wirklich nach Regen aus. Gut das Land kann es wirklich vertragen, daher wird auch nicht gemotzt (ok, nur einbischen, wir können das Nass von oben nicht mehr sehen 🤢 ). Aber gut wir fahren nur ca. 4 Kilometer die Straße hinab bis wir auf einen kleinen Stau auf einer Brücke stoßen und dort können wir eine kleine Löwenfamilie mit 4 Jungen und 2 Löwinnen beobachten. Die Löwinnen machen Siesta, die kleinen aber krabbeln aber auf den Steinen rum oder gehen etwas Mutti ärgern, zu drollig.... (daher vergebt mir bitte die Bilderflut).
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So nun ist auch dieser tolle Tag leider zu Ende und den Abschluss gibt es wieder bei Mugg&Beans bei einem Sweet Chilli Chicken Cheddar & Pineburger für mich, mein Mann versucht sich an einem anderen Burger! Gute Nacht!
Teil 602. Juni 2016
Der heutige Morgen gestaltet sich genau so wie die Tage zuvor. Der Wecker klingelt um 5.30 Uhr und dann geht es kurz vor 6 Uhr ans Gate! Unsere Richtung ist schon vorprogrammiert, wir wollen nachsehen ob die Löwenfamilie noch im Flußbett ist, leider (aber wie eigentlich zu Befürchten war 😣 ) sind sie schon weiter gezogen. Als erste Tiere zeigt sich dann eine kleine Herde Kudus am Straßenrand.
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Wir fahren die Teerstraße Richtung Orpen Gate wieder, da hier immer viele Sichtungen an der Tafel angebracht sind. Der Morgen verläuft aber sehr ruhig und so konzentrieren wir uns auf die gefiederten Freunde.
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Burchell´s Coucal
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Lilac Breasted Roller

Wir schlagen dann den Weg wieder Richtung Timbavati Picknickplatz ein,
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Brown-crowned Tchagra

da in dieser Gegend ein Rudel Wildhunde immer wieder gesichtet wurde. Wir können das Rudel aber nicht finden und erfreuen uns an diesem Elefant.
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Heute ist es sehr bewölkt und es regnet auch immer wieder eine kurze Zeit.
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auf diese Spottes Eagle Owl werden wir aufmerksam gemacht, allein hätten wir sie definitiv verpasst!!!

Nun kehren wir wieder zurück nach Satara um uns ein spätes Frühstück zu genehmigen. Als wir zum Restaurant laufen, macht uns eine italienische Mutter auf eine Schlange aufmerksam, welche Ihre Kinder beim klettern über tote Baumstämme gefunden haben. Die Schlange machte sich mit zischen und fauchen bemerkbar und die Kinder hatten Glück, denn hierbei handelte es sich um eine junge Puffotter, wir waren beeindruckt wie getarnt die Schlange ist. Wir haben die Schlange dann dem Management gemeldet, da es sich ja um den direkten Grünbereich vor dem Restaurant handelte, eine Reaktion erfolgte aber nicht.
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Nachmittags starten wir dann erneut und fahren auf der S 100 entlang. Diesen Abschnitt empfanden wir als landschaftlich sehr schön, eine Gegend in der auch oft Geparden gesichtet werden.Nach nicht all zu langer Zeit, sehen wir dieses tote Nilpferd. Warum es dort lag ist nicht bekannt, denn angefressen war es nicht, aber auf Grund der Trockenheit, kann auch ein ausgetrockneter Pool die Ursache sein.
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Gott sei Dank gibt es aber auch noch lebende Exemplare, wie dieses stattliche Exemplar beweist.
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Dieser African Hawk Eagle ist wohl auf Futtersuche.
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Nun es ist schon später Nachmittag und wir sind auf dem Rückweg als unser Highlight des Tages passiert. Wir stoßen auf 2 Autos, welche auf Hyänensuche sind, da hier ein Hyänenbau ist. Wir sehen eine junge Hyäne unter einem Busch verschwinden und beschließen an dieser Stelle noch etwas zu warten. Die Autos fahren dann alle weiter und wir bleiben noch etwas. Und dann kommt die Hyäne doch noch aus dem Busch und bietet uns in der "goldenen Stunde" ein richtig schönes Fotomotiv und spätestens jetzt, können wir nicht mehr sagen Hyänen seien hässlich, aber seht selbst.
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Mit diesen tollen Eindrücken fahren wir zurück nach Satara!
Teil 706. Juni 2016
Heute Nacht hat es ganz schön gewindet und in den frühen Morgenstunden begann es zu regnen.
Wir waren nicht all zu großer Hoffnung, an diesem Tag, auf unserem Weg nach Lower Sabie viel zu sehen.Da, wie man uns gestern sagte, die Tiere sich bei Regenwetter im Busch aufhalten würden. So standen wir wieder um 6 Uhr am Tor und heute war es wirklich stockdunkel. Langsam bewegten wir uns auf der H1-3, wagten einen Blick über das Brückengeländer (und hofften insgeheim, dass unsere Löwenfamily wieder zurück gekehrt ist), aber leider war heute niemand zu erspähen.
Kurze Zeit später sehen wir dann doch etwas auf der Straße stehen und unser Tag beginnt , wie der letzte sich verabschiedet hat, mit einer Hyäne.
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Diese trank einfach aus den Pfützen, welche sich auf dem Asphalt gebildet hatte. Wir hatten sie eine Weile für uns allein, wieder mit dem Ergebnis, hässlich ist etwas anderes!!!

Auch ein kleines Stückchen weiter läuft eine Hyäne parallel zur Fahrbahn, diese begutachten wir nur kurz, da unser intensives Hyänendate ja erst ein paar Minütchen her ist 😉 !
Auf der weiteren Fahrt treffen wir immer wieder auf Büffel und Impalas.
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Und nun eine kleine Anekdote von diesem Tag. Wir halten bei einem sich auf der Fahrbahn stehenden Auto an und fragen was es denn nettes zu sehen gäbe. Der Mann hält uns wohl für Südafrikaner und meint (für uns klang es so!!!) Skrollbug! Häääää??? Wir schauen uns an und fragen wieder auf Englisch, was es für ein Tier denn sei, wieder die Antwort: Skrollbug 🤨 , oh das Tier kennen wir nun wirklich nicht???????????????
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So das ist ein Skrollbug oder richtig auf Afrikaans Skilpad (wir haben später nochmal in einer Lodge danach gefragt und die Aussprache ist schon für uns ähnlich wie unsere erste Wahrnehmung 😄 ). Auf unserer heutigen Fahrt haben wir wirklich hunderte von den Leopardenschildkröten gesehen, in allen Größen, denn auch sie kamen zum trinken auf die Straße, es war fast wie Slalom fahren.

Auf der Zufahrt nach Skukuza, wo wir unser Frühstück einnehmen wollten, sehen wir noch diesen Martial Eagle.
Dann setzten wir uns in den Cattle Baron und nutzen, beim Frühstück, dass einzige Free-Wifi im Krüger Park.
Der Blick vom Restaurant ist wirklich sehr schön, leider ist es immer noch sehr bedeckt und ab und zu kommt auch immer wieder mal ein Regenschauer runter.
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Bei der Weiterfahrt Richtung Lower Sabie treffen wir noch auf diesen juvenilen African Fish Eagle, auch die Mutter sitzt in nächster Umgebung in einem Baum, leider sehr verdeckt.
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Die Natur ist hier viel grüner wie in Satara. Heute ist auch der Tag der großen Vögel und somit zeigen sich uns dann auch noch 2 Hooded Vulture.
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Wir checken dann in Lower Sabie ein und machen erst einmal Stopp, na wo wohl??? An der Sichtungstafel 😛 !
Auch hier liegt das Restaurant traumhaft und auch die ganze Anlage gefällt uns sehr. Jetzt wird noch etwas relaxed und dann geht es zum Abschluss nochmals auf die Pirsch.

Die erste Sichtung ist für mich etwas ganz besonderes, ich liebe Vögel und im südlichen Afrika haben es mir ganz besonders die Bee-Eaters und der Bateleur angetan. Nun sitzt ein juveniler und männlicher Bateleur vor uns und es ist Fütterung.
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Dies ist eins meiner Lieblingsbilder aus diesem Urlaub.
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Leider fährt dann ein Auto ziemlich schnell an den Vögeln vorbei und der Altvogel verschwindet in die Lüfte 😐 !
Unsere Fahrt Richtung Crocodile Bridge geht weiter und hier sehen wir wirklich auch vermehrt Nashörner. Beim Anblick dieser Kolosse haben wir immer die traurigen Nachrichten im Kopf, dass wir wahrscheinlich in ein paar Jahren keine mehr haben, dank der Wilderei. Bis Mai, erzählt uns ein Ranger zwei Tage später bei der Ausfahrt, hat es schon 216 Fälle von Wilderei an Nashörnern im Krüger Park gegeben.
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Die Sichtungsfee hat uns dann aber, wie gestern auch schon, ein Highlight zum Schluss aufgehoben. Wir treten immer recht zeitig die Rückreise in Camp, an denn wir wollen nicht hetzten und auch immer noch die Möglichkeit haben bei einer Sichtung stehen zu bleiben. Wir fahren gemütlich zurück und auf einmal schlendern diese beiden aus dem Busch.
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Sie sehen sich an, dann uns und machen es sich auf der Straße gemütlich. Weitere Autos gibt es erst einmal nicht 🤪 !
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Wir beobachten die zwei eine Weile, langsam beginnt es sich dann doch zu stauen und nach weiteren 5 Minuten haben die 2 Geparden dann wohl genug geruht, schlendern an unserem Auto vorbei und verschwinden dann wieder in den Busch!
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Also was für ein Tag!!!
Wir lassen dann den Tag wieder auf der großen Restaurantterrasse ausklingen und sind gespannt auf den letzten vollen Tag in diesem wunderschönen Park.
Teil 808. Juni 2016
Unseren vorerst letzten vollen Tag, im Park, lassen wir heute etwas ruhiger angehen, sprich wir verlassen um 6.10 Uhr das Camp 😉
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Wir schlagen den Weg wieder Richtung Skukuza ein. Heute ist es sehr ruhig und wir treffen erst einmal auf zwei Brown hooded Kingfisher bei der Morgentoilette.
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Danach rennen uns eine Herde Perlhühner, Helmeted Guineafowl, über den Weg.
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Auf den letzten Metern nach Skukuza wuseln noch etliche Zwergmangusten über die Straße und mir gelingt erst nach einer gefühlten Ewigkeit ein Bild, denn die kleinen wollen einfach nicht still halten.
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Wir genießen mit ein paar Sonnenstrahlen unser leckeres Frühstück (Müsli mit frischem Obstsalat und Joghurt). Das Internet funktioniert heute irgendwie nicht, erst als sich ein paar Gäste beschwert hatten gab es einen Restart des Modems und siehe da, es klappt! Ich gehe in der Zwischenzeit auf Vogelpirsch und kann doch tatsächlich nochmals die Green Wood Hoophoe sehen und diesmal deutlich näher, super.
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Eine Frau teilt ihren Muffin mit einem Glanzstar und in Windeseile sitzt ein ganzer Baum voll mit den schön schimmernden gefiederten Freunden.
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Dies ist übrigens Kloppo mit seinem Lieblingswerkzeug in Afrika, dem Auto!
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Die Sichtungskarte ist heute fast leer, also konzentrieren wir uns weiter auf die kleinen (und schönen) Dinge des Tierreichs. Erst bleiben wir eine Weile bei eine Horde Paviane stehen die am Straßenrand sich balgen und ihrem Affenalltag nachgehen, dann entdecken wir diesen Tawny Eagle in einem Baum sitzen.
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Nun entdecken wir auch ein etwas größeres Tier, es ist ein Elefant, welcher am Fluß seinen Durst stillt.
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So fahren wir gemütlich weiter, stoppen nochmal am Sunset Dam und gehen dann zurück ins Camp.
Dies ist übrigens unser Häuschen, welches uns richtig gut gefällt.
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Wir relaxen etwas und laufen dann zum Restaurant um einen Kaffee zu trinken. Die Aussicht von der Terrasse ist wirklich toll, so direkt am Fluß.
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Am späteren Nachmittag fahren wir nochmal raus und können diesmal auch den African Fish Eagle als erwachsenes Tier aus der Nähe bewundern. Sein Ruf gehört für uns einfach zu einem Afrika Urlaub mit dazu.
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Der Nachmittag verläuft ohne große Sichtungen und wir genießen einfach die Landschaft. Zum Abschluss verabschiedet uns diese Nashorn
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und wir verbringen die restliche Zeit dieses Gamedrive-Tags und den Sonnenuntergang am Sunset Dam.
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Am Abend geht es wieder zu Mugg&Bean und so langsam fängt es auch im Bauch an zu kribbeln. Wie wird der Grenzübergang Komatipoort laufen, was erwartet uns in Mosambik und klappt unser Treffen mit unseren Freunden an der Grenze? Fregen über Fragen und morgen bekommt ihr sie beantwortet! Bis dahin lecker Savannah Dry!
Teil 913. Juni 2016
Um 05.30 Uhr morgens klingelt der Wecker, doch aufwecken kann er uns nicht, wir sind schon eine Weile wach 🙄 . Wir räumen unsere sieben Sachen zusammen und sitzen kurz vor 6 Uhr mit gepackten Taschen im Auto. Ab geht es raus durchs Gate und wir genießen den schönen Sonnenaufgang.
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Nach kurzer Zeit ist die Fahrt aber schon wieder vorbei! Es liegt ein unüberwindbarer Roadblock auf der Straße und es sieht nicht so aus, als würde er sich in der nächsten Zeit bewegen.
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Auch die verrückten Hühner scheinen die 2 nicht zu stören.
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Erst als ein kleiner Volvo versucht sich seitlich durchzuquetschen 🙄 , stehen die beide auf und geben die Straße frei. Mal wieder ein unvergessliches Erlebnis.
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Nach kurzer Zeit sehen wir noch diese Grey Louries, welche sich gerade noch den Schlafsand aus den Augen putzen.
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So nun ist es leider vorbei, wir passieren das Gate Crocodile Bridge und ein neues Abenteuer beginnt. Wir haben uns um 8 Uhr, am Spar in Komatipoort, mit unseren Freuden verabredet. Diese sind gestern nach Südafrika gereist und kommen, wenn alles gut geht, heute von Waterval Boven. Wir sind etwas früher dran und genehmigen uns erst ein kleines Frühstück und kaufen noch etwas Proviant. Um 08.03 Uhr rollt dann ein identischer Nissan Double Cab mit namibischem Kennzeichen auf den Parkplatz und nun ist endgültig klar, das Abenteuer Mosambik kann beginnen.

Es gibt eine herzliche Begrüßung mit Siggi und Manu und dann starten wir. Die Grenzformalitäten auf südafrikanischer Seite sind schnell erledigt. Es ist wieder so ein trubeliger Grenzübertritt mit vielen Leuten und vollgepackten Uralt-LKWs, doch kein Vergleich zu letzem Jahr in Beitbridge. Hier will man uns aber sehr viel verkaufen, Warnwesten, Aufkleber, Feuerlöscher oder Geldwechseln, alles ist hier möglich und käuflich. Wir haben für den mosambikanischen Teil, eine Telefonnummer von unserem Reisebüro bekommen, welche wir nun auch nutzen und Ivor verspricht uns gleich an der Grenze zu sein. Ihm gehört dort eine kleine Versicherungsagentur und während wir die Autoversicherung (Third-Party-Insurence) abschließen, erledigen Ivors Jungs alles andere. Einreisestempel, Gatepass und Temporary Import Permit haben wir nach ca. 30 Minute alles in der Hand. Wir bedanken uns recht herzlich und geben den Jungs ein Trinkgeld. Nun wechseln wir noch Geld und dann geht es los.

Die ersten Kilometer auf EN1 sind gut zu befahren und sehr gut ausgebaut. Wir haben beschlossen Maputo weiträumig zu umfahren und biegen dann auf die Straße bei Moamba ab. Und hier tauchen wir dann in eine ganz andere, uns unbekannte Welt, ein. Leider ist es hier sehr dreckig und die Straße existiert fast nicht mehr, es sind nur noch große Krater aneinander gereiht und das "fahren" sehr beschwerlich. Wir sehen die Kinder im Plastikmüll spielen und Leute die sich in dreckigem Wasser waschen. Das Leben läuft am Straßenrand ab und somit ist immer äußerste Vorsicht geboten beim fahren.
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Nachdem wir den Ort verlassen haben geht die Straße in eine nicht wirklich gute Gravel Road über. Wir fahren oder holpern durch unterschiedlichste Landschaften. Wir sehen viele grüne Bereiche (was wir so von Afrika nicht kennen), mit Flüssen und große Zuckerrohrfelder
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aber auch Landstriche die sehr trocken sind und wie Dornensavanne aussehen.
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Die Dörfer hier sehen ärmlich aus und wir sehen immer wieder Leute beim Wasser holen.
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Ab Manhica sind wir dann wieder auf der EN1 gefahren. Wir sehen große und kleine Straßenmärkte und sind somit gleich involviert. Es gibt viele Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Maniok und Tomaten zu kaufen, aber auch die Dinge zum alltäglichen Gebrauch sind an der Straße zu erwerben.
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Für uns gab es erst einmal eine Ration Cashew-Kerne! Wir hätten aber auch Hühner, Ziegen oder Schweine (natürlich lebend 😄 haben können)!

Nach einem doch sehr langen Ritt und Gerüttle kommen wir in Chidenguele in der Naara Eco Lodge an.
Unsere Zelte sind schön mit einem tollen Blick auf den See (Lagoa Inhampavala). Mehr davon aber morgen! Bis dahin, macht es gut!
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Teil 1015. Juni 2016
Wir haben gut geschlafen und um 06.30 Uhr gab es ein kleines "Vor"-Frühstück auf der zelteigenen Terrasse! Sehr lecker und mit diesem schönen Blick auf den See, kurz nach Sonnenaufgang!
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So sehen übrigens die permanent Zelte in der Naara Eco Lodge aus.
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Wir packen unsere Sachen zusammen, denn heute geht es ja schon weiter nach Inhambane. Nach dem befüllen unseres Autos gehen wir zum Frühstück. Es ist etwas schwierig immer beim Essen das zu bekommen was man möchte. Gestern Abend war das Chicken Curry aus, weil Kokosnüsse fehlen, die gewählte Alternative Gnocchi waren auch aus. Die dann gewählte Pasta war aber sehr lecker. Heute morgen möchte ich ein Omelett mit allem, außer Speck, dafür etwas mehr Käse, bekommen habe ich Omelett nur mit Käse 😗 ! Schmecken tut es trotzdem. Wir erkunden noch mal das Gelände, denn wir werden ja in 6 Tage wieder hier sein!
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Ein schöner Sitzplatz am See
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Der Poolbereich
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und ein schöner Relaxplatz, da könnte man doch glatt liegen bleiben 😉 ! Zumindest sieht mein Mann danach aus!

So nun müssen wir aber los, wir entsorgen noch kurz unsere leeren Wasserflaschen im Müll und ab geht es!
Ab Xai Xai säumen die Straßen richtige Kokoshaine und man fühlt sich wie im Paradies.
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Das bunte und quirrlige Leben an der Straße geht seinen Lauf und wir sind mitten drin.
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In fast jeder Ortschaft sehen wir die Verkehrspolizei, doch wir werden nicht angehalten. Es ist zwar ziemlich schwierig die richtige Geschwindigkeit einzuhalten, weil oft die Verkehrsschilder fehlen.
Uns fallen immer öfter bunt bestückte Holzaufsteller auf und irgendwann halten wir aus Neugierde an. 3 Jungs kommen zu uns und erklären die Ware. Es ist selbstgemachte PiriPiri-Sauce. Eingelegte Chillis und Zitrusfrüchte. Wir kaufen uns eine Flasche bei diesem netten jungen Herren und die Sauce ist wirklich sehr lecker, aber hot 😈 !
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Zwischenzeitlich hat Marc sich mit ein paar Mädels angefreundet, die am Straßenrand spielen!
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Wir kommen langsam voran und am Nachmittag erreichen wir dann Inhambane. Wir fahren weiter, laut Beschreibung von Liz von der Bluefootprints Eco Lodge, in die Richtung Barra Beach. Leider finden wir aber nicht die richte Zufahrt und nach ein paar Fehlversuchen im Tiefsand der Dünen, bitten wir Liz um Hilfe. Wir verabreden uns am alten Leuchtturm und Liz kommt uns holen.
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Die Bluefootprints Lodge liegt traumhaft auf dem letzten Dünenkamm. Vor uns liegt der Indische Ozean. Die Häuschen sind wirklich sehr hübsch und das Team ist mehr als aufmerksam.
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Den Sonnenuntergang genießen wir mit einem Sundowner auf einer nahe gelegenen Düne
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und dann lassen wir den Tag mit einem hervorragenden Essen und ein paar Drinks ausklingen!
Teil 1116. Juni 2016
Gibt es etwas schöneres, als wenn man morgens die Augen öffnet, das Meer rauschen hört und einen Sonnenaufgang vom feinsten genießen kann?
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Wir glauben nicht. Wir öffnen die weißen Vorhänge und die Tür, um die salzhaltige Luft ins Zimmer zu lassen und um diesen Augenblick genießen zu können.
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Wir machen es uns nochmals in dem großen Bett gemütlich, bevor wir dann später zum Frühstück aufbrechen.
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Das Frühstück ist wirklich sehr reichhaltig mit frischen Früchten, Müsli und warmen Eierspeisen, lecker und alles mit Blick aufs Wasser.
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Heute wollen wir unseren Autos eine Pause gönnen und unseren Hinterteilen auch 😄 ! Wir planen einen schönen Strandspaziergang an den Barra Beach. Die Flut zieht sich langsam zurück und wir starten.
Es ist ein sehr schöner Spaziergang, wir kraxeln teilweise noch über Felsen die vom warmen Wasser umspült werden.
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Wir passieren den alten Leuchtturm und sehen dann die vielen Touristenunterkünfte am Strand auftauchen, doch in diesem Mai ist es sehr ruhig und bis auf ein paar Fischer sehen wir keine Menschen Seele. Marc und Siggi nehmen einen Weg über eine Sandbank, welche dann doch im Meer verschwindet und die beiden bis zum Bauch im Wasser stehen 😄 !
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Nach knappen 2 Stunden kehren wir in einer Strandbar ein und trinken etwas.
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Im Wasser gleiten Dhous lautlos vorbei und man fühlt sich so ein kleines bischen wie im Paradies.
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Bei unserem Weg zurück, sehen wir die Fischer, welche langsam wieder an den Strand mit ihrem Fang zurückkehren. Teils mit Booten aus Holz und teils mit kleinen Motorbooten.
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Das Wasser hat sich mittlerweile weit zurückgezogen und wir beobachten die freigelegten Krebse, welche aber beim näher kommen immer gleich verschwinden! Sie wissen wohl was Ihnen sonst blüht, der Kochtopf 😈 !
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Auch sehen wir diese kleine Mini-Aquarien, die das Wasser freigelegt hat.
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Nach so einer Tour hat man ja dann doch wieder Durst und wir genehmigen uns einen Drink im Poolbereich und bekommen dazu sogar noch Cashewkerne und Kokosstücke serviert.Was will man denn mehr?
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Jetzt wird noch etwas auf der Terrasse relaxt, es gibt auch eine Hängematte 🤩 , und dann ist dieser Tag leider schon fast zu Ende. Heute gibt es sehr leckere Langustini zum essen und einen guten Wein! Somit bleibt mir jetzt nur noch euch eine gute Nacht zu wünschen und bis morgen!
Teil 1217. Juni 2016
Nach einer weitern (fast) erholsamen Nacht, ja wir haben es geschafft ein Moskito in unser Moskitonetz einzusperren 😗 , müssen wir leider dieses paradiesisch anmutende Fleckchen Erde verlassen 😐 !
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Gut als erstes steht noch das leckere Frühstück auf dem Programm, mit frischen Passions Früchten, Papaya, Zitrusfrüchten und und und. Der Wind bläst und ins Gesicht und es ist wirklich schwer diesen Ort zu verlassen, der herzliche Abschied von Liz und der Crew macht es gerade auch nicht leichter.
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Also falls Ihr euch jetzt auch mal auf den Weg in die Blue Footprints Eco Lodge macht, dann merkt auch bitte diese Ecke, hier müsst Ihr in die Dünen abbiegen. Haltet euch an die Anfahrtsbeschreibung von Liz und prägt euch diese Mauer ein!
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Unser Weg führt uns zurück durch Inhambane und wir machen etwas Sightseeing.
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Das heutige Ziel ist aber Vilanculos. Leider hat es in Inhambane nicht mit dem Schnorcheln geklappt, da eine Tour aus mindestens 4 Personen bestehen muss, aber Liz meinte, hier sei das Schnorcheln eh etwas schwierig, da sei Vilanculos viel besser geeignet. Inhambane sei aber ein Taucherparadies!
Wir fahren wieder durch endlos wirkende Kokospalmenwälder, passieren viele Straßenmärkte
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und langsam verändert sich das Landschaftsbild. Wir kommen an vielen Baobabs vorbei und die Landschaft ist etwas offener.
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Nach 5,5 Stündiger Fahrt erreichen wir Vilanculos. Vilanculos ist eine geschäftige kleine Stadt. Bis hierher dürfen wir auch mit unseren Mitwägen fahren, danach ist Schluß. Zu gefährlich für Leib und Leben und natürlich Auto! Dies wird uns leider hier auch bestätigt. Bei einem Gespräch mit einem Händler/Farmer, welcher seine Felder nördlich von Vilanculos hat, erfahren wir, dass er seine Leute nur im Konvoi fahren lässt und es immer wieder zu Zwischenfällen kommt. Leider! Hier ist es aber definitiv sicher und ruhig.
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Wir kommen in unserem Hotel an und auch hier fühlen wir uns wohl. Wir werden fröhlich mit einem How was your day? empfangen und bekommen, nach einem Begrüßungssaft, unsere zwei Sea-View Appartements!
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Der Ausblick auf das Meer und den Strand ist herrlich und das Bazzaruto Archipel liegt direkt vor unseren Füßen!
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Viele bunte Dhous liegen vor Anker. Hier lässt es sich auch wirklich gut aushalten 😎 !
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Wir richten uns etwas häuslich ein und gehen dann zum Pool, mein Mann testet diesen auch, aber sein Gesicht spricht Bände 😄 , der Pool scheint ziemlich frisch zu sein!! Siggi, Manu und ich bleiben daher lieber bei einem kühlen Pina Colada 😗
!
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Abends testen wir das hauseigene Restaurant, was auch wirklich empfehlenswert ist.
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Morgen geht es für mich und Kloppo ab auf die Inseln und Schnorcheln, Siggi und Manu werden die Stadt erkunden. Also wer Lust auf Schnorchelbilder hat, bis morgen! Liebe Grüße Kloppo
Teil 1319. Juni 2016
Auch heute morgen weckt uns die innere Uhr wieder kurz vor Sonnenaufgang. Den Wecker können wir uns eigentlich sparen und so genießen wir einfach den Anblick, wenn sich der Ozean blutrot und dann golden verfärbt und die Sonne aus den Wellen empor steigt.
Irgendwann heißt es dann aber doch, raus aus den Federn und wir entsteigen dem Bett.
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Wir setzen uns gerade an den Frühstückstisch, als der Manager wieder mit einem Lächeln auf uns zu kommt, mit der Frage "How was your night". Er ist immer sehr an unseren Tagesaktivitäten interessiert und aufs äußerste bemüht. Das Frühstück ist wirklich sehr lecker und reichlich. Mit frisch gepressten Säften, Obst und Käseplatte, Kuchen Toast und wie fast überall den warmen Eierspeisen. Für uns gibt es noch eine kleine Tablette gegen Reiseübelkeit, denn das Geschaukle auf dem Wasser bekommt uns manchmal nicht so richtig.

Um 8.30 Uhr ist Treffpunkt am Strand. Unsere Schnorchelgruppe besteht aus Nathalie und Sebastian aus Frankreich und aus uns beiden. Um kurz vor 9 Uhr legt dann das Motorboot Richtung Bazzaruto ab.
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Wir werden erst den Vormittag auf Bazzaruto verbringen, bis die Gezeiten das Schnorcheln zulassen. Das Riff befindet sich etwas außerhalb des Archipels zwischen Bazzaruto und Benguela. Auf der Hinfahrt sehen wir sogar eine Gruppe Delfine, leider nicht sehr lange und daher gibt es hiervon auch keine Bilder.

Bazzaruto ist schon von Vilanculos gut zu erkennen, da sich auf einer Seite der Insel mächtige Sanddünen erheben. Hier legen wir auch mit unserem Boot an und wir dürfen etwas die Insel erkunden.
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Überall rennen wieder Krebse herum, doch jedesmal wenn man ihnen zu Nahe kommt, flüchten sie in die Wellen. Leider stimmt irgendetwas mit unserer Outdoor-Kamera nicht, daher sind nur wenige Bilder scharf geworden.
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Wir spazieren auf der Insel umher, genießen das kristallklare, azurblaue Wasser und sehen ein paar vorbeifahrenden Dhous zu
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Um die Mittagszeit haben unsere 2 Skipper ein leckeres Mittagessen gekocht. Es gab Fisch und Salat, einen hervorragenden Calamari-Eintopf und Obst. Danach machten wir noch eine kurze Siesta und dann ging es hinaus zum Riff. Heute morgen die Fahrt war sehr ruhig, da die Inseln wohl die Wellen ziemlich abmildern. Die Fahrt zum Riff hatte es dann aber in sich. Unser kleines Boot kämpfte sich durch die Wellen und setzte immer wieder ziemlich hart auf dem Wasser auf. Nach ca. 30 Minuten waren wir dann da. Wir zogen das Schnorchelequipment an und los ging es. Es ist wirklich ein schönes Korallenriff mit bunten Fischen und riesen Muscheln. Aber seht selbst......
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Ich habe leider durch die Wellen immer wieder ziemlich Salzwasser geschluckt und als ich mich dann Richtung Boot orientiert habe, sah ich Marc schon auf dem Boot sitzen. Leider ging es ihm nicht so gut, scheinbar hat die Wirkung der Reisetablette langsam nachgelassen und da Marc auch noch fotografiert hat (ja das ist gar nicht so einfach unter Wasser) und sich darauf konzentrierte, wurde im 🤢 !
Da aber Nathalie und Sebastian auch gleich aufgetaucht sind, machen wir noch einen Abstecher nach Benguela. Auch hier besteht die Insel aus einer schönen Strandlandschaft und an einer Stelle stehen wohl das ganze Jahr über eine Gruppe Flamingos. Leider hatte sich zu diesem Zeitpunkt, das Display unserer Kamera verabschiedet, daher gibt es ab jetzt keine Bilder mehr.
Marc bekommt langsam auch wieder Farbe ins Gesicht und so können wir dann den Ausflug noch schön abschließen. Wir stoppen abermals auf einer winzigen Insel, welche nur aus winzig kleinen Muscheln besteht.

Zurück am heimischen Strand, genehmigen wir uns einen Cocktail am Pool und tauschen uns mit Siggi und Manu aus, welche heute die Stadt erkundet hatten, Sie konnten an einem Gottesdienst teilnehmen und haben eine Hochzeit beobachtet. Auch kamen Sie mit einem weißen Hotelbesitzer ins Gespräch und dort waren wir schon bekannt, denn die namibischen Kennzeichen scheinen hier ziemlich aufzufallen 😉 !
Den Abend haben wir dann wieder im Hotelrestaurant ausklingen lassen. Alles in allem ein sehr gelungener Tag! Und zum Abschluss kam natürlich wieder die Frage... How was your day? 😉
Teil 1425. Juni 2016
Heute gibt es einen eher gemütlichen Tag. Wir treffen uns wieder mit Siggi und Manu zum Frühstück. Und genießen dieses ausgiebig 😎 !
Hier seht ihr den Frühstücksbereich und das Restaurant.
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Natürlich steht auch der obligatorische Besuch des Managers an! Ein "How was your night?".. und wieder die Frage was wir denn heute vor hätten. Er erzählt uns auch, dass er gestern Manu und Siggi beim Gottesdienst gesehen hat und er freut sich heute noch ziemlich darüber.

Wir beschließen heute zu Fuss Vilanculos zu erkunden und vor allem wollen wir auf den Markt, denn es macht uns immer sehr viel Spaß in die Welt der "Einheimischen" einzutauchen und unbekanntes Obst und Gemüse zu erkunden.
Auf diesen Ausflug habe ich aber meine Kamera nicht mitgenommen, daher zeige ich euch einfach noch ein paar Bilder von der Straße aus den letzten Tagen.
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Wir sind wirklich eine ganze Weile unterwegs bis wir den Markt am Ende der Hauptstraße erreichen. Wir werden ab und zu doch etwas verwundert beäugt, denn so wie es aussieht laufen die "Weißen" hier nicht einfach an der Straße entlang. Wir passieren Friseursalons 😉 , Getränkestände und Schulen. Es gibt Obst und Gemüsestände und auch Kleidung wird immer an der Straße verkauft.

Dies ist übrigens ein Cashew-Baum und die Blütenknospen. Diese Bäume gibt es überall. Und natürlich auch die leckeren gerösteten Cashewkerne.
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Am Markt angekommen tauchen wir in eine ganz andere Welt ein. Der Markt besteht aus kleinsten Gassen zwischen Häusern hindurch, teilweise müssen wir geduckt laufen, denn über uns sind Planen gespannt um die Waren vor der brennenden Sonne zu schützen. Den Abschluss und den Anfang bildet eine Markthalle, hier wird vor allem Fisch und Meeresfrüchte verkauft, in frischem und getrocknetem Zustand. Für uns ist dies aber nichts und vor allem ist es nichts für empfindliche Nasen 😵 !

Den Rückweg treten wir über eine Wohnsiedlung an, was uns auch immer wieder interessante Eindrücke vermittelt.
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Zum Schluß biegen wir noch zu einem Strandspaziergang ein. Da es mittlerweile ziemlich heiß ist, genehmigen wir uns in einer Strandbar ein paar kühle Getränke. Es ist ca. 13 Uhr und die Fischer bringen ihren Fang an Land. Viele Frauen schuppen die Fische direkt am Strand und so können wir noch einmal einen Blick auf die Fischvielfalt hier in der Region werfen.

Am Nachmittag relaxen wir etwas auf der Terrasse, gehen im Meer baden und genießen einen Cocktail an der Poolbar. Kann das Leben schöner sein?
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Abends geht es wieder ins Restaurant, es ist eine nette ausgelassene Stimmung, wir scherzen mit der Bedienung und auch der Manager ist wieder zur Stelle! How was your day?.. ,kommt es wie immer, wie aus der Pistole geschossen. Wir erzählen von unserem Tag und er erzählt uns, dass er uns gesehen hat. Langsam vermuten wir, er gehört den mosambikanischen Geheimdienst an 😄 ! Ich denke euch ist mittlerweile klar, woher der Titel des Reiseberichts stammt 😗 !
So und nun gehen wir gestärkt vom leckeren Essen ins Bett. Morgen geht es zurück nach Chidenguele!
Teil 1528. Juni 2016
Heute heißt es mal wieder Taschen packen und daher sind wir auch sehr zeitig auf den Beinen. Die Strecke Vinlanculos nach Chidenguele ist doch ziemlich lang und daher wollen wir früh aufbrechen. Die Autos werden schon vor dem Frühstück beladen, Manu und ich machen noch ein paar Bilder von der Anlage, währenddessen warten Marc und Siggi auf das Frühstück.
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Wir sitzen noch nicht lange, da kommt auch schon ein altbekanntes Gesicht um die Ecke geschossen. "How was your night?" folgt daher Sekunden später. Der Manager wirkt heute aber etwas geknickt , es tut ihm leid, dass wir heute wieder abfahren und meinen Mann würde er am liebsten da behalten. Er sei immer so witzig und gut gelaunt, haha der sollte ihn mal erleben, wenn er nicht im Urlaub ist, da würde er ihn sofort wieder heimschicken 😈 ! Nicht weil mein Mann zu Hause schlechte Laune hat, nein wo denkt ihr denn hin! Sondern weil er beim arbeiten sehr pingelig und akribisch ist, alles super organisiert sein muss und alles sofort gemacht wird und Hummeln im Arsch hat er auch, also nicht kompatibel mit This is Africa 😄 !

Auch diesen Ort verlassen wir wieder mit den besten Erinnerungen und machen uns auf den Weg. Es geht wieder durch kleine Dörfer, wir passieren Märkte und stoppen für weitere Cashew-Kerne.
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Wir legen nur 1 Tankstopp ein und eine kurze Mittagspause.
Was uns wieder auffällt sind die vielen Verkehrskontrollen, aber auch hier bleiben wir wieder komplett verschont. Gegen 16 Uhr kommen wir dann wieder in Chidenguele an.
Heute ist aber weder Pablo noch andere uns bekannte Angestellten da, als wir die Naara Eco Lodge erreichen. Wir stellen nur fest, dass unsere leeren Wasserflaschen von letzter Woche immer noch im Mülleimer liegen 🙄 !
Manu und Siggi bekommen unser Zelt von letzter Woche, wir beziehen ein neues Zelt. Heute ist das Wetter die ganze Zeit schon nicht so gut (Zwischendurch hat es sogar geregnet) und es ist windig.
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Wir genießen einen Sundowner an der Bar (leider sind etliche Getränke wieder, oder immer noch???, aus) und gehen dann zum Abendessen. Wir sind ziemlich groggy und gehen bald ins Bett. Morgen gibt es dann einen Relaxtag!
Teil 1607. Juli 2016
So nach einer kleinen Forumsauszeit geht es nun weiter 😄 ! Ich hatte schon berichtet, dass der heutige Tag in Chidenguele das Hauptthema Erholung hat. Leider gestaltet sich dies schwieriger als gedacht. Am sehr frühen Morgen macht sich mein Mann bemerkbar, er bräuchte eine Kopfschmerztablette und mir schwant schon Böses. Leider bewahrheitet sich dann auch meine Befürchtung, mein Mann hat Migräne 🤢 und fällt ca. den 3/4 Tag aus. Brechen und Sterben ist angesagt.
Ich gehe mit Siggi und Manu zum Frühstück und bestelle den Roomservice ab! Wir gehen nach dem Frühstück uns entspannen. Es gibt genug nette Plätze auf der Naara Eco Lodge.
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Wir lesen etwas und eigentlich wollten wir noch eine Runde mit dem Kanu auf dem See drehen, denn die Kanus stehen auch den Gästen zur Verfügung. Doch der Wettergott hat mit uns kein Einsehen. Die Wolken werden immer dicker, der Wind frischt auf und es fängt um die Mittagszeit auch heftig an zu regnen 😣 .
Wir verziehen uns in den Barbereich surfen etwas im Internet und verbringen so den Nachmittag! Irgendwann kommt auch mein leid geplagter Ehemann aus dem Zelt gekrabbelt und hat etwas Hunger. Abends sitzen wir bei einem Bier und Abendessen wieder zusammen und sprechen über die morgige Etappe! Den größten Teil bestreiten wir wieder zusammen. Die Reise geht zusammen bis nach Massingir, Manu und Siggi testen dann die Covane Community Lodge am Ufer des Massingir Damm und wir fahren noch weiter in den Limpopo Transfrontier Park zum Machampane Camp. Also Siggi mach deinen Teil des Berichts schon einmal fertig, den brauchen wir morgen 😛 !
Teil 1711. Juli 2016
Wir haben die Nacht gut verbracht und uns heute morgen früh fürs Frühstück angemeldet, da die Strecke schon wieder ein ziemlicher Ritt ist und wir die Straßenzustände nicht gut einschätzen können. Das Frühstück ist üppig und lecker. Jetzt brauchen wir nur noch jemand der uns die Rechnung ausstellt, doch dies dauert etwas. Auch die Wasserflaschen, welche wir vor einer Woche in den Abfalleimer geworfen haben, verabschieden sich nochmal von uns 🙄 !

Unsere Fahrt geht erst einmal Richtung XaiXai, dann biegen wir ab nach Chibuto. Die Straße ist erst einmal noch ganz annehmbar und wir passieren wieder kleine Dörfer. Es gibt Felder neben der Straße, teilweise ist es auch etwas buschiger. In einem Ort sehen wir diese nette Kirche, der Rest vom Ort ist leider nicht so sehenswert und viele, eigentlich schöne Häuser, verfallen.
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Unser Weg geht über Chokue, immer weiter nach Manssingir. Die Landschaft verändert sich, sie wird flacher und offener und die Straße wird leider immer mehr zur Piste. Es gibt viele Schlaglöcher und manchmal liegen riesige Haufen Sand auf der Straße, ab dort gibt es dann eine Umleitung, da die ursprüngliche Straße nicht mehr befahrbar ist (es fehlen Brücken oder es sind riesige Löcher in der Fahrbahn). Hier im Hinterland fallen wir ziemlich auf, wir sehen Kindern die uns mit großen Augen ansehen, Kartenspielende Männer, geschlachtete Ziegen auf den Bäumen und sehr viele winkende Hände 😁 !

In Massingir trennen sich dann Siggi und Manus und unser Weg für eine Nacht. Wir überqueren den Massingir-Damm um in den Limpopo Transfrontier Park zu gelangen. Die Mitarbeiter interessieren sich nicht sonderlich für uns, der Dorftratsch ist wohl wichtiger. Wir bekommen alle Papiere und dann orientieren wir uns immer Richtung Giryondo.
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Das Machampane Camp liegt wirklich mitten im Busch am Machampane River. Es ist ein unfenced Camp und Emil der Manager ist ausgebildeter Rancher aus dem Krüger Park.
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Emil ist eher der Aussteiger Typ, der sein Leben dem Busch und der Natur widmet und froh ist, wenn gar nicht so viel Betrieb im Camp ist.

Emil geht mit meinem Mann einen Buschspaziergang machen, ich bleibe lieber im Camp. Später sitzen wir ums Lagerfeuer und Emil erzählt uns aus seinem Leben und der Zeit als Ranger. Es ist wirklich sehr interessant und die Zeit vergeht wie im Flug. Wir essen zusammen zu Abend und dann werden wir zu den Zelten gebrachten, da manchmal die Big Five durchs Camp schlendern.
Nachts hören wir die Paviane zanken, aber sonst ist es ruhig. Morgen geht es dann über den Grenzübergang Giriyondo wieder in den Krüger Nationalpark.
Teil 1826. Juli 2016
Wie schon im letzten Bericht geschrieben, haben wir, bis auf etwas Pavianradau aus dem gegenüberliegenden Fieberbaum, gut geschlafen. Wir frühstücken mit einem sehr reichhaltigen und leckeren Frühstück, bestehend aus Toast, Eier, Schinken, Boerwurst und Pilzen. Dann gibt es noch einen kleinen Plausch mit Emil und den Angestellten bevor wir endgültig aufbrechen. Wir fahren ca. 45 Minuten im Limpopo Nationalpark Richtung Grenzposten Giriyondo. Auch heute ist es sehr ruhig im Park. Wir sehen ein paar Zebras,Impalas und 2 Klippspringer. Der Grenzübergang ist klein aber fein und so erledigen wir mit einem netten Gespräch die Ausreiseformalitäten aus Mosambik. Die Einreise nach Südafrika ist auch kein Problem, aber nicht ganz so herzlich wie bei den mosambikisch Grenzbeamten.
Und so hat uns der Krüger Nationalpark wieder. Leider ist der Himmel mittlerweile sehr bedeckt und es sieht stark nach Regen aus. Wir schlagen den Weg nochmal nach Klein Nshawu ein, doch heute ist dort tote Hose. Unseren Mittagsstopp wollen wir in Letaba einnehmen, darum kehren wir nach einer Weile um. Am Wasserloch Middelvlei sehen wir dann noch zwei Elefanten, die lieber ihren Durst an der Zisterne, als am eigentlichen Wasserloch stillen.
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(Rüsselyoga)

In dieser Gegend sind wir unheimlich gerne, hier wächst überall eine sehr aromatisch riechende Pflanze und wir lieben diesen Duft.
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Kurz vor 12 Uhr treffen wir in
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ein. Und es braucht auch nicht sehr lange, da biegen Siggi und Manu auch ums Eck. Wir gönnen uns etwas zum trinken und eine Kleinigkeit zum Essen und tauschen uns erst einmal über gestern aus. Der Himmel ist mittlerweile sehr dunkel und die eigentlich so sensiblen Hippos stehen schon zum grasen auf der Wiese.
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Wir schlendern noch etwas durch das Camp, dabei sehen wir diesen recht zahmen Buschbock.
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Nach diesem gemütliche Spaziergang starten wir zu unserer heutigen Übernachtungsstätte Olifants. Gerade als wir starten fängt es an zu regnen. Kurz nach dem Verlassen des Camps sehen wir einen Wagen am Straßenrand stehen, wir sind neugierig und bleiben ebenfalls stehen. Wir sehen ein Impala welches scheinbar vor ganz kurzer Zeit ein Date hatte, leider hat der Dating-Partner wohl Geschmack an seiner neuen Bekanntschaft gefunden. Das Impala liegt direkt an der Straße und man sieht die Schleifspuren noch am Boden, somit kann der Leopard nicht so weit weg sein und er lässt sicher seine Beute nicht einfach so liegen.
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Wir verbringen den ganzen Nachmittag an dem toten Impala, leider sehen wir bis auf die Landschaft nichts.....
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Nur ab und zu gab es einen Autostau, da jeder meinte der Leopard kommt gleich wieder. Aber bei dem Rummel teilweise war daran eigentlich nicht zu denken. Wir verlassen bei Einbruch der Dämmerung den Kadaver und fahren nach Olifants. Generell war heute eher wenig los.

Abends treffen wir uns das letzte mal mit Manu und Siggi, denn es ist unser letzter gemeinsamer Abend. Morgen trennen sich wieder unsere Wege und wir werden uns erst wieder im Sport in Deutschland wieder sehen. Es ist ein schöner Abend und so geht unsere gemeinsame Zeit für diesen Urlaub jetzt zu Ende 😐 !
Teil 1929. Juli 2016
Dieser Morgen startet wie jeder Morgen in einem Nationalpark 😄 ! Es klingelt früh der Wecker, draußen ist es noch stockdunkel, dann geht es kurz vor 6 Uhr vor ans Gate. Wir warten bis sich das Tor öffnet und schon sind wir wieder auf der Pirsch. Unsere morgendliche Runde führt uns wieder nach Letaba, wir wollen nochmal nach dem Impala von gestern sehen und welch Wunder es ist verschwunden 😠 ! Allein ist es sicherlich nicht mehr weggelaufen. Wir sehen noch eine Hyäne, doch dieses Mal genießen wir einfach den Augenblick ohne die Kamera zu zücken. Der Morgen vergeht wie im Flug und so kehren wir in Letaba zu einem späten Frühstück ein. Dies ist jetzt auch wirklich das letzte Treffen mit Siggi und Manu, denn bei den beiden geht heute die Reise weiter Richtung Marakele NP.
Beim Frühstück fallen uns erst diese 2 African Grey Hornbills auf
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dann aber entdecke ich diesen jungen crested Barbet. Erst musterst er uns keck,
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dann aber ruft er nach Mutti, welche sich dann auch noch blicken lässt und ihrem Junior einen dicken Tausendfüßler serviert.
So nun heißt es aber wirklich Abschied nehmen. Wir drücken uns noch einmal und dann trennen sich unsere Wege. Wir fahren wieder zurück nach Olifants und genießen etwas die Landschaft.
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Zurück im Camp setzen wir uns etwas an den Look Out. Das Wetter wird langsam wieder besser und so können wir eine Gruppe Elefanten am Fluß beobachten.
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Auch sind die Hippos wieder aktiv und ihr Lachen ist immer wieder zu hören. Wasserböcke grasen auf den Inseln im Fluss und auch einen Goliath Heron ist zu sehen.
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Heute Mittag wollen wir etwas den Alte-Haupt-Weg S90 fahren. Erst sehen wir wieder dies.
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Keiner zu Hause kann sich immer vorstellen, dass man teilweise stundenlang nur Busch sieht und immer noch nicht genug davon hat 😉 !
Wir verbringen etwas Zeit auf der Brücke kurz vor dem Balule-Camp.
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Wir sehen ein Paar Egyptian Goose bei der Nahrungsaufnahme und dann fallen mir 2 bunte Vögelchen im Schilf auf.
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Es handelt sich um 2 White Fronted Bee-Eater. Wir fahren etwas näher heran und dann sehen wir noch weitere, an einer Wand am Flußbett haben die bunten Gesellen ihr Quartier bezogen.
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Wir fahren weiter und heute Mittag ist es zur Abwechslung ziemlich warm. Hier im Hinterland ist nicht viel los, wir sehen einen Sekretär und ein sehr gelangweilt wirkender Wasserbock.
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Auf der Rückfahrt stehen wir wieder auf der Brücke am Balule-Camp und können sehr nah einen Elefanten beobachten, welcher sich sein Abendessen hier schmecken lässt.
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Wir fahren nun wieder zurück ins Camp und tun es diesem Gaukler (Bataleur) gleich.
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Wir essen noch etwas und gehen dann bald ins Bett. Morgen ist leider auch unser letzter Tag im Park und wir wollen ihn ziemlich durchqueren. Unser morgiges Ziel ist Waterval Boven.
Teil 2031. Juli 2016
Heute morgen packen wir, etwas wehmütig um 5.45 Uhr, unsere Taschen. Es ist unser letzter Tag im Krüger Nationalpark und morgen Abend startet auch schon wieder der Flieger gen Heimat. Wir versuchen diesen Gedanken zu verdrängen und genießen lieber heute noch mal diesen Tag. Unsere Route führt uns heute von Olifants, über Satara nach Skukuza und dann durch das Malelane-Tor.
Wir werfen unseren Schlüssel um kurz vor 6 Uhr in die Key-Box am Gate und dann geht es auch schon los. Wir lassen den Sonnenaufgang auf uns wirken und sehen einen kleinen Elefanten mit seiner Mutter am Strassenrand,
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ansonsten ist der Morgen eher ruhig, bis nach Satara. Wir sind früh dran, daher beschließen wir gleich weiter Richtung Skukuza zu fahren. Auf der Brücke kurz nach dem Camp bleiben wir stehen, denn vielleicht können wir ja noch einmal unsere kleine Löwenfamilie sehen, wir wissen eine utopische Vorstellung. Doch wir können unseren Augen kaum trauen, sie sitzen wirklich da, so als hätten Sie auf uns gewartet. Es ist kein Auto auf der Brücke und wir haben Sie zuerst ganz für uns alleine.
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Die Kleinen spielen. Es sind 4 Löwinnen, eine davon hat eine Verletzung und zu guter Letzt kommt auch noch der König der Tiere aus dem Busch. Was für eine Verabschiedung.

Ein Kori Bustard stolziert durch das Gelände und ein paar Geier sitzen im Baum.
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in einem ausgetrockneten Flußbett treffen wir nochmals auf 6 Löwinnen, welche sich ausgiebig der Körperpflege und der Augenpflege widmen.
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Wir bleiben eine Weile stehen, doch dann heißt es weiter geht`s, denn wir haben doch noch ein ganz schönes Stück vor uns.
Am Wasserloch Mafagalamba sehen wir wieder Löwinnen. Sie relaxen im Gras bzw. stillen ihren Durst.
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So nun knurrt uns aber wirklich der Magen und wir treffen für ein spätes Frühstück in Skukuza ein. Hier sitzen immer Ibise auf den Bäumen (vielleicht kann mir jemand mit der Bestimmung helfen???)
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Ein Giant Kingfisher hat es sich auch gemütlich gemacht.
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Wir genießen unser Tropical breakfast und die Sonne. Nun müssen wir aber noch, vor unserer Abreise, die Mitbringsel einkaufen, wir haben uns für Solarwindlichter entschieden und so wandern 4 Stück in unsere Reisetaschen. Auf der Brücke sehen wir noch diese Wire-tailed Swallow.
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Dann überrascht uns die Sichtungsfee nochmal mit einem Schmanckerl, es liegen 2 Geparde entspannt im Schatten und genießen das Leben.
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Am Malelane-Tor verabschieden und noch 2 Rhinos und dann ist das Abenteuer KNP leider viel zu schnell vorbei 🤨 !
Unseren heutigen Übernachtungsstopp legen wir in Waterval Boven, in der Shamrock Arms Guestlodge ein. Hier haben wir schon letztes Jahr übernachtet und auch dieses Jahr werden wir mehr als herzlich empfangen. Die Fahrt war aber leider gespickt mit großen Baustellen und daher etwas zäh. Wir verbringen unseren letzten Abend an der Bar mit Terry, bevor uns Jako ein herrliches Dinner kredenzt.
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Gute Nacht.
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