Trinkwasser

10 Antworten · 12,5k Aufrufe · gestartet 13. Mai 2016 von Tidou
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Themenstarter463 Beiträge · seit 201513. Mai 2016 · #1
Hallo,

Ich habe gelesen dass das Leitungswasser in Namibia ohne Probleme getrunken werden kann. Letzte Woche war ich im Tropeninstitut um mich wegen der Malariaprofilakte zu erkundigen und da hat man mir gesagt, dass man das Leitungswasser nicht trinken soll.

Ich hatte sowieso vor Wasser in Flaschen zu kaufen, aber wie ist es beim zähneputzen und kochen? Muss man da wirklich so aufpassen oder ist das übertrieben?

Und wie ist es in Botswana und Victoria Falls?

Liebe Grüße
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
2'610 Beiträge · seit 200713. Mai 2016 · #2
Hallo Carmen,

ich trinke zwar kein Leitungswasser in Namibia (aber auch nur, weil ich auch zu Hause Mineralwasser bevorzuge), aber zum kochen, Zähne putzen usw. nehme ich das Leitungswasser in Windhoek und auch in Swakop, Lüderitz würde ich es so machen. Da ist das Wasser wohl wie bei uns. Im Norden bzw. Caprivi, Botswana und Vic Falls bin ich vorsichtig, da nehme ich ausschließlich zum kochen, Zähne putzen usw. Wasser aus gekauften 5l Kanistern. Spülen und waschen geht mit dem Wasser dort aus der Leitung. Mein Mann und ich sind ziemlich anfällig, was Durchfall Erkrankungen angeht und wollen kein Risiko eingehen. (Früher haben wir morgens auf nüchternem Magen und abends vor und nach dem Essen mit hochprozentigem Schnaps "desinfiziert" 😄 -nein wir waren keine Alkoholiker 😉 - hat auch geholfen, aber wegen gesundheitlicher Probleme geht`s nimmer.)

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'816 Beiträge · seit 200813. Mai 2016 · #3
Hi Carmen,

bis Höhe Etosha kannst du völlig problemlos Leitungswasser trinken. Das wird abends beim Essen auch immer auf den Tisch gestellt. Wenn ihr in den Caprivi geht, würde ich auch Wasser aus Flaschen für alles nehmen.

Aber daran kann man leider mal wieder die Kompetenz unserer Tropeninstitute sehen 🤢 🤩 😈

Gruß Boris
33,1k Beiträge · seit 200614. Mai 2016 · #4
Hallo Carmen,

in Städten: bedenklos trinkbar; Hygieneanforderungen ähnlich hoch wie in Deutschland (bei uns in Windhoek kommt monatlich die Stadt und macht stichprobenartig Wasserproben die dann im Labor untersucht werden), ABER: Es schmeckt bescheiden, v.a. in Windhoek, da sehr viel Chlor drin ist (Windhoeh war eine der ersten Städte der Welt die Abwasser zu Trinkwasser aufbereitet hat).

Auf Farmen: Absolut unbedenkbar, da direkt aus dem "Brunnen" - je nach Lage, geologischen Gegebenheiten etc. manchmal ziemlich hart oder weich oder kalkhaltig.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'125 Beiträge · seit 200614. Mai 2016 · #5
Hallo, Carmen,
weißt Du, was mein Lieblingsgetränk in Namibia ist? Immer wenn ich zu bestimmten Farmen (z.B. Namtib) komme, trinke ich bei der Ankunft gierig zwei Gläser reines Wasser aus dem Bohrloch. Mein Gott, schmeckt das gut!!!! Und da versorge ich mich auch für die restliche Reise. Also, keine Angst! Christian hat (wie fast immer) recht.
Genieße!
Rodrigo
Omnia vincit amor
Themenstarter463 Beiträge · seit 201514. Mai 2016 · #6
Vielen Dank an alle für die raschen Anworten. So werden wir vor allem für den Norden, Epupa, Rundu, Caprivi viel Wasser dabei haben.

Findet man eigentlich überall 5 Liter Kanister, das heißt auch in kleinen Shops wie in Palmwag, Sesfontein, Bagani, etc.? Oder ist das eher eine Glückssache?

Viele Grüße vom Genfersee.
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
2'497 Beiträge · seit 201114. Mai 2016 · #7
Hallo Carmen,

das Brunnenwasser haben wir auch immer getrunken, es schmeckt und wir hatten nie irgendwelche Durchfallerkrankungen. Bei einer Tour mit Guide haben wir zum Spülen sogar Wasser aus dem Kwando, bzw. Kwai genommen, getrunken hätte ich das aber nicht. 😗

Die Fünf-Liter-Kanister haben wir in fast jedem Supermarkt bekommen und dann portionsweise in kleinere Flaschen abgefüllt, weil das zum Trinken bequemer war. Da Du von Kochen schreibst, nehme ich an, Ihr campt. Da braucht Ihr ja sowieso Vorräte und könnt Wasser immer gleich mit kaufen.

Die "kleinen Shops", von denen Du schreibst, gibt´s zu Beispiel in Palmwag nicht, dort ist nur eine Lodge mit Campground, wo man Wasser zu Barpreisen kaufen kann, also nicht das, was Ihr sucht. An Bangani als Ort kann ich mich nicht erinnern, da ist aber Divundu in der Nähe und in Sesfontein ist die Auswahl an Lebensmitteln auch mehr als bescheiden. Ein "Ort" in der Karte bedeutet nicht zwingend einen Shop, manchmal sind´s nur ein paar Hütten. Ich würde immer versuchen, mich in den größeren Orten auf der Strecke einzudecken, im Caprivi zum Beispiel Rundu und Katima Mullilo.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter463 Beiträge · seit 201514. Mai 2016 · #8
Hallo Karin,

Vielen Dank für deine Antwort. Das Problem wird zwischen Swakopmund und Opuwo sein. Wie werden dazwischen 6 Übernachtungen haben. Frisches Obst, Gemüse und Trinkwasser für 6 Tage zu kaufen, wenn man zu viert im Auto ist, wird etwas schwierig werden.

Wo können wir uns mit Lebensmittel, Trinkwassser eindecken?

...
Swakopmund
Spitzkoppe
Ameib
Brandberg
Twyfelfontein
Khowarib
Khowarib
Epupa
...

Liebe Grüße
Carmen
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1'425 Beiträge · seit 201314. Mai 2016 · #9
Hi Carmen,

und falls ihr leere Plastikwasserkanister habt, diese bitte nicht in den Müll werfen. Gerade im Caprivi wurden wir öfters auf leere Kanister angesprochen und man (nein, eher Frau, die schleppt das Wasser vom Fluss 🙁 ) hat sich sehr darüber gefreut.

Ups, da rutschte ja gerade was nach 😄
In Swakop bekommst du auf jeden Fall Obst, Gemüse und Wasser. Du musst ja nichts kaufen, was schnell welkt. Äpfel, Karotten, Butternut, Kartoffeln etc. halten auch mal richtig verpackt 5 - 6 Tage durch und außerdem gibt es ja noch Dosenfutter 🤩

LG

Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2016
2'497 Beiträge · seit 201114. Mai 2016 · #10
Hallo Carmen,

Swakopmund und Opuwo sind klasse Orte zum Einkaufen, dazwischen vielleicht Uis, Khorixas und evt. Kamanjab.

Wir haben bei unserer Kaokovelt-Tour letztes Jahr für 10 Tage eingeschweistes Fleisch, Gemüse, Salat, Tomaten, Käse ... gekauft, die Haltbarkeit ist mit 4 Leuten in einem Auto aber das kleinere Problem. Ihr werdet versuchen müssen, unter die Sitze und in jede Lücke das zu stopfen, was man nicht kühlen muss, z.B. Kartoffeln, Butternut, Biltong.

Die leergebrauchten Kanister würde ich ohne Bedenken für alles, bei dem das Wasser abgekocht ist (Kaffee, Tee, Kochwasser ... ) in Palmwag, Ameib und Khowarib wieder auffüllen und der Tip von Claudia ist wirklich zutreffend. Wir haben im Kaokovelt einem Hirtenjungen, der uns nach Wasser gefragt hat, einen allerdings vollen 5 Liter Kanister gegeben und der konnte sein Glück gar nicht fassen. Ich hatte vor Rührung und ein bisschen vor Scham die Tränen in den Augen.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter463 Beiträge · seit 201514. Mai 2016 · #11
Vielen Dank Karin und Claudia.

Ja , wir werden die Kanister nicht in den Müll werfen und sie verschenken.

Der Platz im Auto ist natürlich auch ein Problem. Wir können natürlich ab und zu in den Lodges essen. 🙂

Liebe Grüße
Carmen
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