Hallo,
das Thema geht schon seit Wochen durch die Medien, aber Comair hat immer wieder versichert, das man das richtig stellen und nichts passieren wird. Das ist Comair aber offensichtlich bislang nicht gelungen und ab Donnerstag (11.05.) droht Comair der Lizenzentzug. Wer in den nächsten Tagen Anschlussflüge wie JNB-WDH oder JNB-CPT mit British Airways oder Kulula gebucht hat, sollte die Medien aufmerksam verfolgen.
Konkret geht es darum, das in Südafrika Ausländer maximal 25% Anteil an Airlines haben dürfen und der Ausländeranteil bei Comair höher liegen soll. Über genau diese Regelung hatte Comair in der Vergangenheit selbst andere Wettbewerber erfolgreich angegriffen und deren Markteintritt behindert. Jetzt dürfen sie ihre eigene Medizin kosten. Die Behörde lässt nicht mit sich reden. In höchster Not hat Comair jetzt einen Eilantrag beim High Court in Pretoria gestellt, womit der Behörde verboten werden soll, den Lizenzentzug zu vollziehen.
http://www.iol.co.za/business/companies/comair-launches-urgent-application-2019908
http://www.ch-aviation.com/portal/news/46118-south-africas-comair-hoisted-by-its-own-petard
Ich will nicht immer "Alarm" machen, aber ein Grounding ist nicht mehr nur eine abstrakte Gefahr. Wie das Gericht entscheidet, kann keiner vorher sagen und ich glaube, es ist besser, wenn man informiert ist und falls nötig so früh wie möglich Alternativen organisieren kann.
Beste Grüße
Guido
Nachtrag zur Klarstellung: Die britische British Airways ist natürlich nicht betroffen. Es geht um die von Comair als Franchise-Nehmer unter der Marke British Airways angebotenen Flüge im südlichen Afrika sowie um die Flüge des von Comair betriebenen Billigfliegers Kulula.
das Thema geht schon seit Wochen durch die Medien, aber Comair hat immer wieder versichert, das man das richtig stellen und nichts passieren wird. Das ist Comair aber offensichtlich bislang nicht gelungen und ab Donnerstag (11.05.) droht Comair der Lizenzentzug. Wer in den nächsten Tagen Anschlussflüge wie JNB-WDH oder JNB-CPT mit British Airways oder Kulula gebucht hat, sollte die Medien aufmerksam verfolgen.
Konkret geht es darum, das in Südafrika Ausländer maximal 25% Anteil an Airlines haben dürfen und der Ausländeranteil bei Comair höher liegen soll. Über genau diese Regelung hatte Comair in der Vergangenheit selbst andere Wettbewerber erfolgreich angegriffen und deren Markteintritt behindert. Jetzt dürfen sie ihre eigene Medizin kosten. Die Behörde lässt nicht mit sich reden. In höchster Not hat Comair jetzt einen Eilantrag beim High Court in Pretoria gestellt, womit der Behörde verboten werden soll, den Lizenzentzug zu vollziehen.
http://www.iol.co.za/business/companies/comair-launches-urgent-application-2019908
http://www.ch-aviation.com/portal/news/46118-south-africas-comair-hoisted-by-its-own-petard
Ich will nicht immer "Alarm" machen, aber ein Grounding ist nicht mehr nur eine abstrakte Gefahr. Wie das Gericht entscheidet, kann keiner vorher sagen und ich glaube, es ist besser, wenn man informiert ist und falls nötig so früh wie möglich Alternativen organisieren kann.
Beste Grüße
Guido
Nachtrag zur Klarstellung: Die britische British Airways ist natürlich nicht betroffen. Es geht um die von Comair als Franchise-Nehmer unter der Marke British Airways angebotenen Flüge im südlichen Afrika sowie um die Flüge des von Comair betriebenen Billigfliegers Kulula.